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SystemEmpowering - Persönlichkeitsentwicklung & Konfliktlösung

Werben im Podcast: SystemEmpowering - Persönlichkeitsentwicklung & Konfliktlösung

Dieser Podcast hat
119 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2016/08/09
Neueste Episode
2022/06/23
Durchschnittsdauer
-
Veröffentlichungsintervall
8 Tage

Beschreibung

Wir lösen / verhindern emotionale Konflikte und entwickeln Persönlichkeiten. Für mehr Power im System. Durch SystemEmpowering im Rahmen von Coaching, Mediation, Ausbildung, Führungskräfteentwicklung, Teamentwicklung oder Unternehmensnachfolge unterstützen wir Menschen und Organisationen, ihre Power zurück zu erhalten. »Systeme Empowern - Leben Sie Urvertrauen, Power, Klarheit, harmonische Beziehungen, Ihre Vision / Mission, Erfolg im Business und werden zum Helden!« Grundlage für genügend Power im System sind die Beachtung und Einhaltung der zehn Systemgesetze wie z.B. Zugehörigkeit, Wertschätzung und das Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen. Werden die Systemgesetze verletzt wie Ausschluss, fehlender Respekt, Ungerechtigkeit, wird die Entwicklung und das Potential des Systems gestört. Die Menschen bekommen Angst, werden wütend und fühlen sich insgesamt schlecht. Dadurch verschlechtert sich die Kommunikation der Betroffenen. Konflikte, Demotivation, Stress oder / und gesundheitliche Probleme sind die Folge. Abonnieren Sie jetzt unseren Podcast und hören, wie wir das SystemEmpowering dazu nutzen, um Themen und Konflikte in den Bereichen Business, Beziehung und Gesundheit auflösen. Test

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Systemgesetzverletzung durch Erkenntnis
2022/06/23
Menschen, die Konflikte, traumatische Erlebnisse oder Ursachen für emotionale Probleme wie Burnout, Depression und Trauer, klären und lösen, bekommen die Erkenntnis, dass das Leben viel besser verlaufen wäre, wenn die Ursache sofort gelöst worden wäre. Das nennen wir Systemgesetzverletzung durch Erkenntnis. Diese Erkenntnis kann zu Wut und Trauer bei den betroffenen Personen auslösen.  Was ist eine Systemgesetzverletzung Fühlt sich eine Person ausgeschlossen, nicht respektiert, ungerecht behandelt oder ist früher vor später verletzt, liegt eine Systemgesetzverletzung vor. Bei der verletzen Person kann Ärger, Trauer und Angst entstehen. Zum Auflösen von Systemgesetzverletzungen nutzen wir den PowerCode.  Systemgesetzverletzung durch vier verschiedene Erkenntnisse Es gibt Situationen, da entsteht Wut und Trauer nicht zum Zeitpunkt der Situation, sondern im Nachhinein durch eine Erkenntnis.  1. Unausgesprochene Erwartungen Viele Missverständnisse, Konflikte und Beziehungsprobleme können allein dadurch entstehen, dass Erwartungen nicht ausgesprochen werden oder wurden. Wie das Wort schon aussagt, erwarten oder wartet die Person auf die unausgesprochene Erwartung. Bleibt die Erwartung unerfüllt, so fühlt sich die Person schlecht, die wartet. Somit führt eine unausgesprochene Erwartung zu Konflikten und Verletzungen der Systemgesetze. Das Systemgesetz Zugehörigkeit – kein Ausschluss – wird dadurch verletzt. Eine Erwartung sollte daher ausgesprochen werden.  Am besten wird die Erwartung als Wunsch oder Ziel umgewandelt. Falls es für die aussprechende Person eine negative Konsequenz hat, wenn die Erwartung nicht erfüllt wird, sollte dies der anderen Person mitgeteilt werden. Dann kann sie besser entscheiden, ob sie die negative Konsequenz in Kauf nimmt oder ob sie lieber die Erwartung erfüllen möchte. Im Coaching und in der Mediation erleben wir es immer wieder, dass eine Erwartung nicht ausgesprochen wurde und dadurch ein Konflikt entstanden ist.  Die Person, die die Erwartung nicht kannte bekommt dann die Erkenntnis: „Hättest du deine Erwartung als Aufgabe, Ziel, Wunsch, Forderung oder wenn es um Grundbedürfnisse geht, als deine Werte beschrieben, dann hätte ich handeln können und es wäre alles gut geblieben. Diese Erkenntnis ärgert mich und ich bin traurig.“ Das Thema Erwartungen können Sie hier vertiefen. 2. Aussprechen der ersten Verletzung Häufig sprechen Menschen ihre Verletzung nicht aus. Dann verletzen sie bewusst oder unbewusst zurück. Wenn diese Rückverletzung dann ebenfalls nicht ausgesprochen wird, ist das typischerweise der Start einer Konfliktspirale, die dann in sehr heftigen und unangenehmen Hin- und Her- Verletzungen münden. Wird dies im Rahmen einer Konfliktklärung aufgedeckt und die ersten Verletzungen mit dem PowerCode aufgelöst, entsteht die Erkenntnis:  „Hättest du die erste Verletzung ausgesprochen und hätten wir diese aufgelöst, wäre der Rest nicht passiert, es wäre alles gut geblieben. Wir hätten uns viel Ärger und unschöne Situationen erspart. Das macht mich sehr traurig und wütend.“ 3. Systemgesetzverletzungen in Beziehungen aufgelöst  Im PaarCoaching können im Rahmen der Auflösung von Verletzungen einer oder beide Partner das Gefühl bekommen, dass das eigene Leben anders verlaufen wäre.    Erkenntnis: Das ganz Neue – mein Leben wäre an bestimmten Stellen ganz anders gelaufen: „Wir hätten Kinder bekommen“ „Ich hätte einen anderen Beruf gewählt“. Die dadurch entstehenden Gefühle wie Wut und Trauer sind wiederum aufzulösen.  4.
Wertekonflikt lösen
2022/06/16
Typischerweises wird von einem von einem Wertekonflikt gesprochen, wenn zwei Werte im Gegensatz zueinanderstehen und nicht gleichzeitig realisierbar sind. Wie sich Wertekonflikte zeigen, sich auflösen und sogar verhindern lassen, besprechen Dieter und Felix in dieser Podcastfolge. Zunächst stell sich die Frage, was ist überhaupt ein Wert?  Was ist ein Wert? Ein Wert ist alles was mir wichtig ist. Dahinter stecken Moralvorstellungen, Prägungen – letztlich alles was ein Mensch mal gelernt hat. Bedürfnisse zählen wir auch als Wert, da es einem Menschen wichtig ist, dass die eigenen Bedürfnisse erfüllt werden. Häufig werden Konflikte zwischen Personen darauf zurückgeführt, dass verschiedene Werte sich gegenüberstehen.  Wertekonflikt nach klassischem Verständnis Viele gehen davon aus, dass wenn sich zwei Werte sich gegenüber stehen und kein Kompromiss gefunden werden kann, muss zwischen diesen Werten entschieden werden. Nach dieser Betrachtungsweise entsteht der Konflikt aufgrund gegensätzlicher Werte entweder innerhalb einer Person oder zwischen verschiedenen Personen. Hier ein Paar Beispiele: Zwei Geschäftspartner haben unterschiedliche Ideen, wie sie auf die aktuelle geschäftliche Lage reagieren:  Der eine sagt: wir müssen investieren.  Der andere sagt: Nein, im Moment haben wir eine angespannte Geschäftslage, wir sollten lieber sparen.    Hier stehen sich die Werte investieren und sparen gegenüber.  Der eine sagt, Sauberkeit ist mir wichtig, dem anderen ist Sauberkeit nicht so wichtig. Er möchte lieber seine Freizeit genießen. Um diese Konflikte zu klären, sollte man überprüfen, ob es bereits vor diesem Konflikt bereits Verletzungen auf Systemgesetzebene gab. Denn unsere Erfahrung im Coaching und der Mediation ist: Die meisten Wertekonflikte zeigen sich, wenn es bereits Systemgesetzverletzungen gibt.  Ein typischer Konflikt bei Unternehmern ist: Arbeit ist wichtiger als die Familie. Die Ursache hierfür sind nicht Konflikte auf der Werteebene, hier zeigt sich nur die Folge von Systemgesetzverletzungen. Ursache könnten Verletzungen zwischen Mann und Frau sein, bei denen sich einer der Partner ausgeschlossen, geringegschätzt oder nicht respektiert gefühlt hat. Dann geht der Mann lieber arbeiten statt zu Hause die negative Stimmung zu erleben. Ist das Unternehmen wichtiger als die Familie, kann auch eine Angst dahinter stecken, die der Partner schon mit in die Beziehung gebracht hat. Die Ursache beim Unternehmer dafür : Als Kind war er gefühlt seinen Eltern nicht gewollt.  Daraus entstand beim ihm der Druck erfolgreich sein müssen, um die Anerkennung der Eltern zu bekommen und dazugehören zu dürfen. Um den Wertekonflikt zu lösen, müssen zunächst die bereits vorher entstandenen Systemgesetzverletzungen aufgelöst werden. Die Lösung des Wertekonflikts Zuerst werden die emotionalen Verletzungen des Unternehmers aus seiner Kindheit bei ihm innerlich aufgelöst, sodass er sich nun gewollt und zugehörig fühlt. Es entsteht die neue Überzeugung – Unternehmen und Familie soll es gut gehen. Dann werden die Verletzungen zwischen dem Unternehmer, seiner Frau und den Kindern aufgelöst.  Hierfür nutzen wir eine Kombination aus Coaching und Mediation, die wir SystemEmpowering nennen. Damit lassen sich auch Wertekonflikte vermeiden.  Wie kann man einen Wertekonflikt vermeiden Wertekonflikte lassen sich vermeiden, in dem man einerseits die Systemgesetze beachtet und bereits entstandene Systemgesetzverletzungen mit dem PowerCode auflöst werden. 
Walt Disney Methode: Als Führungsinstrument und zur Konfliktvermeidung
2022/06/09
Die Walt Disney Methode ist nach dem Filmproduzenten und erfolgreichen Unternehmer Walt Disney benannt. Mit seinen Zeichentrickfiguren und Freizeitparks hat er viele Menschen bewegt und gehört zu einer der schillerndsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Robert B. Dilts hat im Rahmen des NLP´s das Vorgehen von Walt Disney modelliert und in dem Buch von Robert B. Dilts, Todd Epstein, Robert W. Dilts: Know-how für Träumer (Junfermann Verlag, Paderborn 1994) beschrieben. Die Walt Disney Methode kann dazu genutzt werden, um aus verschiedenen hilfreichen Perspektiven unterschiedliche Impulse und Handlungsanleitungen zu entwickeln. Träumer, Realist und Kritiker: die drei innerlichen Zustände der Methode Bei der Walt-Disney-Methode versetzt man sich nacheinander in einen von drei innerlichen Zuständen: Der Träumer: Der Träumer lässt seine Fantasie spielen. Als großer Visionär generiert und spielt er mit Ideen, ohne sich Gedanken über Probleme oder die Realisierbarkeit zu machen. Hier gibt es keine Grenzen. Der Träumer schaut auf Möglichkeiten, ungenutzten Potenzialen und orientiert sich an der Zukunft. Er versetzt sich in positive und wünschenswerte Situationen. Fragen zur Inspiration: In welchen Situation war ich besonders kreativ und erfolgreich? Was wünsche ich mir? Was ist erstrebenswert?  Fragen zur Inspiration: In welchen Situation war ich besonders kreativ und erfolgreich? Was wünsche ich mir? Was ist erstrebenswert?  Der Realist: In diesem Zustand wird geschaut, was zum Realisieren des Traums oder der Vision gebraucht wird. Der Realist ist der Macher und Umsetzer. Er hat die Haltung, dass der Traum durch Taten, Meilensteine und das Schaffen von notwenigen Ressourcen Wirklichkeit werden kann. Er orientiert sich an der aktuellen Situation und sucht pragmatische Handlungsmöglichkeiten. Der Realist versetzt sich gedanklich in die Situation, in der der Traum bereits verwirklicht worden ist.  Er entwickelt systematische und logische Pläne mit Unterzielen, Aufgaben und benötigten Strukturen. Fragen zur Inspiration: Was sind die Schritte zum Traum? Was brauche ich noch? Welche Menschen könnten mir behilflich sein?  Der Kritiker: Der Kritiker bringt die Ökologie ins Spiel. Mögliche negative Konsequenzen sollen vermieden werden. Was sind mögliche Probleme und Schwierigkeiten? Welche Konsequenzen könnte der Traum haben, wenn er Wirklichkeit wird? Was muss verbessert werden? Der Kritiker hinterfragt die Träume und Pläne, achtet auf negative Auswirkungen und erarbeitet Lösungsansätze. Fragen zur Inspiration: Was sagen andere dazu? Was sind mögliche negative Konsequenzen? Was sind Lösungen, damit keine negativen Auswirkungen entstehen? Die Mitarbeiter von Walt Disney berichteten, dass er an verschiedenen Tagen jeweils eine andere der drei Rollen eingenommen hat. Dadurch sind seine fantastischen Filme und unglaublichen Freizeitparks entstanden. Diesen Prozess bildet man mit der Walt Disney Strategie ab. Zu einem bestimmten Ziel nimmt man nacheinander alle drei Rollen ein. Das Ziel: Ideen zu generieren und immer weiter zu verfeinern. Hierbei soll jede Rolle möglichst in ihrer speziellen Form ausgelebt werden. Im normalen Alltag befinden sich Menschen typischerweise mal in der einen und mal in der anderen Rolle. Bei sehr erfolgreichen Menschen wurde beobachtet, dass sie in der Lage sind, in alle drei Rollen getrennt voneinander zu schlüpfen.
Was tun, wenn man den Konflikt nicht lösen kann – innerlich oder real
2022/06/02
Der Beitrag Was tun, wenn man den Konflikt nicht lösen kann – innerlich oder real erschien zuerst auf Hanseatisches Institut.
Wie kann man die richtige Entscheidung treffen?
2022/05/26
Wie treffen wir eigentlich Entscheidungen? Gibt es „richtige“ oder „falsche“ Entscheidungen? Wir treffen täglich kleine oder große Entscheidungen. Dabei gibt es verschiedene Erfahrungen. Kennst Du das auch?   Du hast ein Ziel und steuerst euphorisch darauf zu; dennoch geht Dir nach einer Weile die Puste aus und die Zielerreichung rückt wieder in die Ferne.  Oder Du wägst lange ab, kreist im Kopfkino und bleibst unsicher, ob Du den einen oder den anderen Weg gehen sollst.  Und dann gibt es natürlich auch noch Entscheidungen, die man später bereut. Das Kleid, das man im Laden noch „ganz schön“ fand, hängt im Kleiderschrank und wird nie getragen. Gravierender zeigt es sich z.B. in Beziehungen, wenn wir im Nachhinein sagen: Hätte ich doch auf mein Bauchgefühl gehört, dann wäre mir viel Zeit und Leid erspart geblieben. Aber zum Glück gibt es auch das: Du hast eine Idee, die sich so stimmig anfühlt, dass Du kaum überlegst, Du bist im Flow und handelst ohne innere und äußere Widerstände. Ein Zustand, den wir uns alle wünschen. Ziele und Entscheidungen sind höchst individuell, somit gibt es für uns kein „richtig“ oder „falsch“. Wir müssen individuell unsere Systeme darauf hin überprüfen, ob die Veränderung, die wir anstreben, zu uns passt oder ob es zu große negative Auswirkungen gibt. Annika und Felix stellen im Podcast dar, wie wir uns bei der Entscheidungsfindung typischerweise verhalten und welche Schritte es gibt, um eine Veränderung zu erreichen, die uns nachhaltig zufrieden macht. Wie kann es sein, dass auf dem Weg zu einem positiven Ziel trotzdem viel schief gehen kann ?  Unsere Erfahrung ist: Ein Ziel kann sachlich positiv bewertet werden und sinnvoll sein, dennoch geht die Zielerreichung mit einer Veränderung einher. Die Praxis zeigt, dass eine Veränderung oder Zielerreichung immer auch Risiken, Nachteile oder negative Konsequenzen hat. Wenn diese negativen Auswirkungen nicht berücksichtigt werden, zeigt sich das durch Stress, Konflikte, Energieverlust oder Ereignisse, die wie Bremsen wirken: Die typischen Stolpersteine. Deshalb ist es für uns im Coaching und im Changemanagement wichtig, die Klienten darin zu unterstützen, die möglichen negativen Auswirkungen aufzudecken. Immer im Blick: Welche negativen Auswirkungen, Nachteile oder Risiken können eintreten, wenn das Ziel erreicht ist? Oft wird diese Frage nicht gestellt, da wir unbewusst Angst haben, dadurch die Energie für das Ziel und die Hin – zu – Motivation zu verlieren.  Die Nachteile können die Vorteile überwiegen. Wenn der Preis, den wir zahlen also größer ist, als die Vorteile, kann es sinnvoll sein vom Ziel Abstand zu nehmen. Die übliche Preisfrage und der Preis der Preisfrage Sind die Nachteile aufgedeckt, so wird üblicherweise die Preisfrage gestellt. Ist das Ziel und dessen Vorteile wichtiger? Dann muss man mit den Nachteilen und Risiken leben, die sich einstellen werden. Überwiegen die Nachteile und Risiken, so dass das Ziel verworfen wird, müssen wir auf die Vorteile des Zieles verzichten wir hängen weiterhin in den Nachteilen der Gegenwart fest. Egal, wie die Preisfrage beantwortet wird: Wir müssen immer einen Preis bezahlen werden, der unangenehm ist.  Die vier Schritte zur stimmigen Entscheidung:  Der SystemCheck Wir stellen Dir nun die vier Schritte vor, mit denen Du die negativen Auswirkungen eines Ziels so integrierst, so dass Du den Preis der Preisfrage nicht mehr zahlst. Unsere Erfahrung zeigt, dass der gegenwärtige Zustand immer etwas sicher stellt und es nicht nur Nachteile gibt, sondern auch auch Vorteile.  Daher schauen wir uns zuerst an, was der gegenwärtige Zustand sicher stellt, was also das Gute am Jetzt ist. Im zweiten Schritt stellen wir sicher,
Systemische Coaching Ausbildung: Erfahrungsbericht
2022/05/19
Veränderungen in meinem Leben durch die Ausbildung zum Systemischen Coach und CoachMediator- Erfahrungsbericht von Stefanie Pollender Die Ausbildung Systemisches Coaching im Hanseatischen Institut startet mit einer Idee, einem Ziel, vielleicht einem Gedanken wie: Da muss es noch mehr geben… Und dann beginnt die gemeinsame Reise mit den Ausbildern und der Gruppe. Man erlangt Wissen, gewinnt neue Perspektiven, erhält methodische Kompetenzen und bearbeitet eigene Themen und Blockaden.  Diese Veränderungen, beeinflussen auch das Umfeld, die Familie, den Arbeitskontext, die Beziehungen. Die Kunst ist, diese Veränderungen und das neue Wissen in das bisherige Leben so zu integrieren, dass nichts Wichtiges verloren geht und keine negativen Auswirkungen eintreten.  Was das konkret bedeutet, hat uns Stefanie Pollender erzählt, die bei uns im Hanseatischen Institut die Ausbildungen Systemischer Coach und CoachMediator absolviert hat. Stefanie ist Psychologin, Coach, Team- und Oganisationsentwicklerin, Inhaberin einer Lodge in Uganda, Ehefrau und Mutter. Sie ist in die Ausbildung gestartet, um ihre Kompetenzen zu erweitern, Grenzen in ihren Aufträgen zu überwinden und den Sinn in ihrer Arbeit neu zu entfachen. Wir geben zunächst einen Überblick darüber, was unsere Ausbildungsteilnehmer dazu bewegt, die Ausbildung zu beginnen.  Im Anschluss daran werfen wir einen Blick darauf, welche Veränderungen Stefanie auf ihrem Weg mit der Ausbildung in Beruf, Partnerschaft, Familie und Freundschaften erlebt hat und wie sie das neue Wissen und ihre Erfahrungen heute täglich nutzt. Mit welchen Zielen starten Ausbildungsteilnehmer in die Ausbildung zum Systemischen Coach? Die Entscheidung für eine Systemische Coachingausbildung entsteht aus unterschiedlichen Beweggründen. Folgende Konstellationen begegnen uns regelmäßig: Führungskräfte, Geschäftsführer, Inhaber und alle, die Veränderungen gestalten müssen, andere Menschen führen und eine gesundes konstruktives Miteinander schaffen möchten. Sie wollen durch die Ausbildung ihre innere Haltung stärken und Führungstools für schwierige Gespräche, Feedback, Konfliktlösung und Coaching erlernen. Personen, die sich weiter entwickeln, innere Bremsen und belastende Emotionen lösen möchten. Oft ist diese Motivation mit dem Gedanken verbunden: Wenn ich das für mich selber mit den Werkzeugen schaffe, dann möchte ich später auch andere Menschen auf diesem Weg unterstützen. Menschen, die das klare Ziel haben, als Coach entweder innerhalb einer Organisation oder selbständig  zu arbeiten. Sie suchen nach einer wirkungsvollen und klar strukturierten Vorgehensweise, um erfolgreich coachen zu können. Coaches, Trainer und Mediatoren, die ihren Kundenkreis und ihre Kompetenzen erweitern und mehr Wirkung erzielen möchten. Hier geht es darum, das vorhandene Wissen durch die Ausbildung  sinnvoll zu ergänzen und Methoden zu erlernen, die bisherige Grenzen auflösen und zum Erfolg zu erzielen. Natürlich gibt es auch diverse Überschneidungen. Welche Auswirkungen sind bei der Ausbildung Systemisches Coaching zu beachten? Die Ausbildung zum Systemischen Coach beinhaltet nicht nur den Erwerb von Coachingmethoden. Vielmehr steht die eigene persönliche Entwicklung im Vordergrund. Um als Coach oder Mediator unbefangen im Prozess zu sein, müssen zuerst die eigenen Trigger und Ängste aufgelöst werden.  Beispiele: Wenn ich z.B. Prüfungsangst habe, dann werde ich einem Coachee, der das Ziel hat, frei und ohne Angst vor Gruppen zu präsentieren, nicht wirksam helfen können. Auch wenn ich etwa in meiner Kindheit gelernt habe, dass ich nicht wütend sein sollte, werde ich Äusserungen von Wut bei den Klienten eher (unbewusst) unterdrüc...
Negative Glaubenssätze und Überzeugungen auflösen
2022/05/12
Der Beitrag Negative Glaubenssätze und Überzeugungen auflösen erschien zuerst auf Hanseatisches Institut.
Erbstreit vorbeugen oder auflösen
2022/05/05
Wie man einen Erbstreit vorbeugen oder auflösen kann, besprechen Dieter und Felix in dieser Podcast Folge. Rechtlich gesehen gibt es Deutschland das Recht auf Erbe. Nur in wenigen Ausnahmefällen kann jemand zu 100% enterbt werden. Aus systemischer Sicht sieht das anders aus. Es gibt das dritte Systemgesetz: Gleichgewicht von Geben und Nehmen. Und da haben die Eltern schon durch die Geburt und das Aufwachsen der Kinder genug gegeben. Deshalb: Es gibt kein Recht auf Erbe Auf der Ebene der Systemgesetze besteht kein Anspruch auf Erbe. Daher sollten bereits die Eltern den Kindern als Haltung mitgeben: Als Kind hat man von den Eltern schon viel bekommen. Leider ist der Erbstreit keine Seltenheit. Meistens ist der Auslöser für Erbstreitigkeiten, dass eine der Erben sich ausgeschlossen, nicht respektiert oder geringschätzt gefühlt hat. Auch wenn früher vor später verletzt worden ist, werden die Systemgesetze nicht eingehalten. Die Folge solcher ungelösten Verletzungen kann sein, dass das erbende Kind das Gefühl bekommt, ihm stehe mehr zu, als es im Testament verfügt worden ist.   Erbstreitigkeiten entstehen typischerweise dann, wenn es mehrere Kinder gibt Ursache für spätere Konflikte der Erben sind häufig, dass die Kinder nicht gleich behandelt wurden. Fühlt sich ein Kind weniger geliebt oder schlechter behandelt, führt es dazu, dass die Kinder zu Lebzeiten der Eltern Streitigkeiten untereinander haben. Tritt dann der Erbfall ein, brechen die Konflikte richtig aus. Das verletzte Kind holt sich nun den negativen Ausgleich: die Wohnung wird leergeräumt, das Konto gesperrt. Wenn also durch die Eltern Verletzungen der Systemgesetze erzeugt wurden, führt es fast immer zu Erbstreitigkeiten. Daher sollten am besten schon zu Lebzeiten vorhandene Systemgesetzverletzungen in der Familie aufgelöst werden.  Eltern können einen Erbstreit vorbeugen Solange die Eltern noch leben, können Sie einiges dafür tun, dass der Erbfall möglichst keine Streitigkeiten auslöst. Hierfür sollten Sie zunächst ein starkes Elternpaar sein. Eine stabile starke harmonische Elternbeziehung wird wiederum genährt von den starken Wurzeln des Einzelnen. Beides kann durch SystemEmpowering Coaching und PaarCoaching hergestellt werden. Denn ein kraftvolles ICH von BEIDEN Eltern ergibt erst ein kraftvolles WIR. Gibt es Verletzungen zwischen den Eltern und den Kindern, sollten diese ebenfalls aufgelöst werden.  Den Erbstreit auflösen ohne die verstorbenen Eltern Sind die Eltern bereits verstorben und die Kinder haben Streit, können die Konflikte zwischen den Eltern real nicht mehr geklärt werden. Mit Hilfe der Genea-Methode (Ahnenarbeit) können jedoch auch Verletzungen mit den Eltern innerlich gelöst werden. Selbst dann, wenn die Eltern kein Elternpaar oder sie zu hart oder zu weich waren. Die Genea-Methode wird dann angewandt mit dem Ziel, dass die Eltern in der inneren Vorstellung ausgeglichen kraftvoll und ein Paar werden können. Dann können die Verletzungen der Eltern zu den Kindern aufgelöst werden. Danach sind die Verletzungen zwischen den Kindern beziehungsweise den Erben aufzulösen. Normalerweise kann dann auf der Sachebene eine stimmige Lösung unter den Erben gefunden werden.  Wieso ist eine Systemische Mediation bei Erbstreitigkeiten sinnvoll? Finden die Erben im Erbstreit alleine keine Lösung, sehen viele nur noch den Gang vors Gericht als vermeintliche Lösung. Eine Systemische Mediation mit den Methoden des SystemEmpowerings bietet gute Erfolgsaussichten, auch ohne Einschaltung von Gerichten, Schiedsstellen oder ähnlichen Institutionen eine Lösung herbeizuführen.
Führungskreislauf – Richtig delegieren und kontrollieren
2022/04/28
Der Beitrag Führungskreislauf – Richtig delegieren und kontrollieren erschien zuerst auf Hanseatisches Institut.
Trauer richtig verarbeiten
2022/04/21
Trauer verarbeiten Traurig sein gehört zum Leben dazu. Trauer ist ein natürliches Gefühl, das durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden kann. Wenn jemand aber zu viel Trauer in sich trägt, kann es sehr belastend für die betroffene Person sein. Wie man diese Trauer verarbeiten und auflösen kann, besprechen Dieter und Felix in dieser Podcast Folge.  Unterschiedliche Arten der Trauer  Welche Zustände von Trauer kann man unterscheiden? Trauer & Traurigkeit: alleine, verändert sich nicht. Traurig sein: gemeinsam, zusammen traurig sein.  Trauer ist nach unseren Verständnis ein Gefühl, was sich nicht verändert, und häufig alleine stattfindet. Trauer entsteht, wenn jemand stirbt, eine Trennung vollzogen wird oder jemand in eine anderes Land zieht. Typischerweise ist das ein Gefühl, was sich nicht verändert. Die betroffene Person geht immer mal wieder in diese Trauer hinein und ist alleine damit.  Was gebraucht wird, um eine gefühlsmäßige Änderung herbeizuführen, ist das gemeinsame traurig sein. Sodass beide sagen könne: „Schade.… „ Trauer verarbeiten nach einem Todesfall  Wie geht das gemeinsame traurig sein, wenn die Person verstorben ist? Vor dem inneren Auge oder Gefühl wird die verstorben Person angeschaut. Man kann sich zum Beispiel vorstellen, die Person sitzt im Raum auf einem Stuhl und man spricht mit ihr.  Dabei stellt man normalerweise fest, dass die verstorbene Person auch traurig ist. Dann kann man gemeinsam traurig sein. Je nach  Wichtig ist, dass die verstorbene Person einen Platz bekommt und an sie gedacht wird.  Wut auf die verstorbene Person Manchmal entsteht Ärger oder Wut, wenn eine Person stirbt, weil man keine Zeit mehr miteinander verbringen kann. Die gemeinsame Zeit ist vorbei. Die trauernde Person gesteht sich häufig das Gefühl von Wut auf die verstorbene Person nicht ein. Hier können Gedanken entstehen, dass man nicht auf die Person die gestorben sauer sein darf, oder dass man egoistisch sei, weil man auch noch wütend ist. Dabei ist es ein ganz normales Gefühl, dass entsteht, wenn man alleine ist und keine gemeinsame Zeit miteinander verbringen kann.   Hier kann es hilfreich sein, dass die trauernde Person sich die verstorbene Person innerlich vorstellt und die verstorbene Person so etwas sagt wie: „Du bist zu Recht wütend auf mich“. Dann können Gedanken entstehen, dass die verstorbene Person sagt „ich finde es auch schade, dass wir keine Zeit mehr zusammen verbringen können.“ Dann können beide zusammen traurig sein.   Es geht darum, dass die verstorbene Person die Wut nimmt, die trauernde Person erkennt, dass die verstorbene Person die gleichen Gefühle hat und dann durch das gemeinsame traurig sein die Trauer sich löst.  Es kann also wichtig sein, auch die Wut zu zulassen und innerlich von der verstorbenen Person nehmen zu lassen. Die verstorbene Person muss dafür energetisch gesehen wie lebendig behandelt werden und ihren Platz behalten. Dahinter steckt Systemgesetz Nr.1 – die Zugehörigkeit. Eine weitere Voraussetzung für diese Form der Trauerarbeit ist, dass die verstorbene Person innerlich stark genug ist, damit sie auch sagen kann: Du bist zu Recht wütend auf mich.  Sonst wird man seine Wut nicht los.  Vorhandene Systemgesetzverletzungen auflösen Sollte es noch ungelöste Systemgesetzverletzungen zwischen der trauernden und der verstorbenen Person geben, können diese mit dem PowerCode innerlich aufgelöst werden.  Der toten Person einen Platz geben Energetisch gesehen sollte die verstorbene Person wie lebendig behandelt werden. Hier ist es entscheidend, die Person sich in einem Zustand vorzustellen, der kraftgebend ist. War die Person zum Beispiel krank oder man hat sie tot gesehen, ist es hilfreich an sie in einem gesunden und lebendigen Zustand zu gedenken. Manchmal hilft es hier auch,
Grundlagen der Konfliktlösung – Positive Absicht und negative Auswirkung
2022/04/14
Der Beitrag Grundlagen der Konfliktlösung – Positive Absicht und negative Auswirkung erschien zuerst auf Hanseatisches Institut.
Gesunde Mitarbeiter als Führungsaufgabe
2022/04/07
Der Beitrag Gesunde Mitarbeiter als Führungsaufgabe erschien zuerst auf Hanseatisches Institut.

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