
Werben im Podcast: unter den linden - Podcast
Dieser Podcast hat
10 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
phoenixExplizit
Nein
Erstellt am
2018/07/24
Neueste Episode
2026/04/20
Durchschnittsdauer
45 min.
Veröffentlichungsintervall
10 Tage
Beschreibung
unter den linden - montags 22:15 Uhr & dienstags 0:00 Uhr klassisch im TV sowie online als Demand-Stream und als Podcast zum Nachhören! „unter den linden“ ist das politische Streitgespräch bei phoenix. Im wöchentlichen Wechsel bringen Michaela Kolster und Thomas G. Becker zwei Protagonist:innen aus Bundes-, Europa- oder Landespolitik ins Gespräch und in den konstruktiven Meinungsstreit. Die Diskussionen sind kontrovers, aber immer sachlich und mit ausreichend Zeit für jedes Argument. Sie vertiefen das Verständnis für aktuelle Debatten und Themen in der Politik.
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Emanzipiert sich Europa von Trumps Amerika?
2026/04/20
Offen oder geschlossen? Fast täglich ändert sich die Lage in der Straße von Hormus. Wie sehr die Weltwirtschaft vom Schiffsverkehr durch dieses Nadelöhr abhängt, dürfte viele überrascht haben. Vermutlich vor allem Donald Trump. Die Folgen der Blockaden sind weltumspannend: steigende Energiepreise in Europa und Asien, nervöse Märkte. Während US-Präsident Trump auf militärische Härte gegen Iran setzt, wachsen in EU und NATO die Zweifel: Trumps riskante Alleingänge und rhetorische Entgleisungen werden zunehmend kritisch gesehen. Gleichzeitig verschärft auch Washington den Ton, droht mit NATO-Austritt. In diesem Beziehungsklima unternimmt Europa sicherheitspolitische Absetzbewegungen. Ist das jetzt der Wendepunkt? Die Verteidigungs- und Außenpolitiker Agnieszka Brugger (B'90/Grüne) und Jürgen Hardt (CDU) diskutieren Europas neues Selbstverständnis bei Thomas G. Becker.
Zurück in die Zukunft
2026/04/13
Stecken die klassischen Weltanschauungen in der Krise? Der parteiliche Liberalismus in Form der FDP kämpft uns Überleben – obwohl alle nach den Ideen des Liberalismus rufen. Die Konservativen kämpfen mit dem rasanten kulturellen Wandel und der Sozialismus mit der wirtschaftlichen Umsetzbarkeit seiner Vorhaben. Haben diese Ideen, Prinzipien und politischen Ideologien noch Antworten auf die Krisen unserer Zeit? FDP-Politikerin Linda Teuteberg und Politikwissenschaftler Prof. Wolfgang Merkel (auch Mitglied der SPD-Grundwertekommission) diskutieren bei Michaela Kolster.
„Erwartungsdruck - Kommen jetzt die Reformen?“
2026/03/23
Moderator Thomas G. Becker diskutiert mit seinen Gästen Annika Klose (SPD, Sprecherin für Arbeit und Soziales in der Bundestagsfraktion) und Andreas Jung (CDU, stv. Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion)
Widerstandsrepublik Deutschland - Kraft für Reformen?
2026/03/16
Der Reformstau belastet das Land und legt der Wirtschaft Fesseln an. Wachstum generiert fast nur noch die Rüstungsindustrie auf Pump. Die Arbeitskosten sind zu hoch und ohne Sozialreformen wird das immer schlimmer. Doch die nötigen Reformen bleiben aus.
Dilemma - Der Schlag gegen das Mullah-Regime
2026/03/09
„Es wird keine Einigung mit dem Iran geben, außer einer bedingungslosen Kapitulation", schreibt US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social: Was zunächst als US-israelischer Präventivschlag gegen das iranische Atomprogramm beschrieben wurde, ist inzwischen zum Krieg für einen Regimewechsel in Iran geworden. Seit Ende Februar greifen die USA gemeinsam mit Israel Ziele der iranischen Raketenproduktion und Munitionsdepots sowie Abschuss-Rampen für ballistische Raketen an. Auch die Infrastruktur des Mullah-Regimes und der Revolutionsgarden sind Ziel heftiger Bombardierungen, besonders in der Hauptstadt Teheran. Für viele vor allem westliche Staaten entsteht damit ein Dilemma: Einerseits steht die Hoffnung, dass ein Regime endet, das Frauen unterdrückt und Gegner öffentlich hinrichten lässt. Andererseits könnte ein langer Krieg drohen, mit blockierten Handelsrouten und weltweit steigenden Energiepreisen.
Sicherheitspolitikerin Sara Nanni (Grüne) und Publizist Ahmad Mansour diskutieren bei Moderator Thomas G. Becker die völkerrechtliche Gretchen-Frage: War und ist der Angriff der USA und Israels auf Iran vom Völkerrecht gedeckt?
Ungewisse Zukunft - Wohin steuert der Iran?
2026/03/02
Seit dem Wochenende herrscht ein neuer Krieg im Nahen Osten: Israel und die USA greifen in einer gemeinsamen Militäroperation Iran an und zerstören Raketen- und Kommandoinfrastruktur des Mullah-Regimes. Führungspersönlichkeiten wie das geistliche Oberhaupt, Ajatollah Ali Chamenei, wurden bei beispiellosen Angriffen getötet. Iran erwidert mit heftigen Gegenschlägen auf Ziele überall in der Golf-Region, in Dubai brannten Hotels und auch auf Katar und Bahrain gingen iranische Raketen und Drohnen nieder. Ist das der Beginn des von vielen auch im Iran ersehnten Regimewechsels oder ist es der Auslöser jenes immer befürchteten Flächenbrandes, der die ganze Region in den Abgrund reißt und die Welt weiter destabilisiert? Wie geht es weiter im Iran, im Nahen Osten und welche Auswirkungen hat der neue Krieg am Golf konkret für uns? Außenpolitiker Jürgen Hardt (CDU) und Islamwissenschaftler und Iran-Kenner Guido Steinberg diskutieren bei Michaela Kolster.
Zerbricht der Staat an seinen Aufgaben?
2026/02/23
Bröckelnde Brücken, eine marode Bahn, langsame Digitalisierung: Die Liste an nötigen Investitionen ist lang. Gleichzeitig klafft im Bundeshaushalt bis 2029 eine Lücke von über 170 Milliarden Euro. Wie soll der Staat das alles finanzieren? Die SPD fordert höhere Steuern für Topverdienende. Die Union warnt vor einer Überlastung der Wirtschaft und setzt eher auf Steuersenkungen für mehr Wachstum. Und die Konflikte gehen weiter: Beim Bürgergeld gibt es schwelende Konflikte, auch bei Rente und Krankenversicherung gibt es keine Einigkeit. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, Philipp Amthor (CDU), und der stellvertretende Co-Fraktionsvorsitzende der Bündnisgrünen im Bundestag, Andreas Audretsch (Grüne), diskutieren bei Moderatorin Michaela Kolster die Frage: Wie viel Staat kann sich Deutschland noch leisten?
Verlieren wir Respekt, Freiheit und Solidarität?
2026/02/09
Wir erleben in stetiger Folge brutale Gewaltausbrüche in unserer Gesellschaft, wie z. B. jüngst, als ein DB-Zugbegleiter bei einer Ticketkontrolle von einem Fahrgast ohne Ticket totgeschlagen wurde. Was folgte waren Mitleidsbekundungen von allen Seiten, Unverständnis für die Tat und Bestürzung – wie immer nach einem vergleichbaren Gewaltausbruch. Fast schon ein routinierter Umgang mit diesem furchtbaren Ereignis. In der Analyse der Tat dann ebenfalls Routine. Wir beklagen den Verfall von Sitten und Werten und fragen, wie alles nur so weit kommen konnte. Dabei stellt sich die Frage: Haben wir uns an die gestiegene Gewaltbereitschaft in unserer Gesellschaft gar längst gewöhnt und mit ihr abgefunden? Erleben wir dabei einen Werteverlust? Die Psychologen Harald Welzer und Ahmad Mansour diskutieren bei Michaela Kolster.
Demontage - Trump und der Rechtsstaat
2026/02/02
Die Macht der Regierenden ist in Demokratien eingeschränkt - zeitlich durch das Wahl-Mandat, inhaltlich durch die Schranken des Rechts. Das steht in den Verfassungen aller demokratischen Staaten und ist das ureigenste Wesen von Demokratien. Welches Rechtsverständnis hat aber eigentlich US-Präsident Donald Trump? Stichwort nationales und internationales Recht. Was er von Schranken seiner Machtbefugnisse hält, scheint ja immer wieder mal durch: In einem Interview mit der „New York Times“ sagte er dazu ganz offen, er brauche kein Völkerrecht. Das Einzige, was ihn stoppen könne, seien seine eigene Moral und sein Verstand. Steuern die USA mit dieser politischen Dynamik auf einen autoritären Staat zu? Sicherheitspolitikerin Sara Nanni (Grüne) und US-Rechtswissenschaftler Prof. Russell Miller (Washington and Lee University School of Law) diskutieren bei Michaela Kolster über den Zustand von Demokratie und Rechtsstaat in den USA.
Erinnerungskultur in der Kritik
2026/01/26
Wie gedenkt man einer Sache, die so unfassbar ist, dass man sie sich mit gesundem Menschenverstand nicht vorstellen kann? Jährlich am 27. Januar gedenkt die Welt - gedenkt auch Deutschland - am Internationalen Holocaust-Gedenktag der Millionen Opfer der Shoah. Ein wichtiger Tag, da sind sich fast alle einig - und doch wird unsere Erinnerungskultur zunehmend als zu starr und ritualisiert empfunden. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer und Historiker Prof. Michael Wolffsohn diskutieren bei Thomas G. Becker über Erinnern, Mahnen und den Kampf gegen erneut zunehmende Judenfeindlichkeit in der deutschen Gesellschaft 81 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz.
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