
Werben im Podcast: Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
Bewertung
4.7von
Dieser Podcast hat
208 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Alexander LaschExplizit
Nein
Erstellt am
2019/04/29
Neueste Episode
2026/07/18
Durchschnittsdauer
64 min.
Veröffentlichungsintervall
14 Tage
Beschreibung
Seit dem Sommersemester 2018 stelle ich meine Vorlesungen zur "Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen" als Podcast frei zur Verfügung. Alle Informationen und das vollständige Material zu den Vorlesungen finden Sie unter https://kurzelinks.de/fl7f (Link bitte ggf. einfach kopieren). Die "Lieder in der Lehre" sind in einer Playlist unter https://kurzlinks.de/44f2 zusammengestellt. Die Zuordnungen zu den jeweiligen Vorlesungen habe ich für Sie neben anderem Material für die Vorleseungen im Worksheet unter https://kurzlinks.de/z05z zusammengefasst.
Freischalten Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen Podcast E-Mail-Kontaktdaten,
Hoerer- und Zielgruppendetails
E-Mail-Kontaktinformationen
Direkte Podcast-Kontaktdaten

Hoerer
Zielgruppenzahlen und Engagement-Einblicke

Zielgruppendetails
Podcast-Einblicke

Soziale Medien
Pruefen Sie die Social-Media-Praesenz von Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
Podcast-Episoden
Neueste Episoden von Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen Podcast ansehen
"Fast und beinahe alle Themen behandelt": Zusammenfassung (Grammatik in der Schule | SoSe 2026 | #191)
2026/07/18
In dieser abschließenden Sitzung der Vorlesung „Grammatik in der Schule“ fasse ich die über das Semester entwickelten Kernbereiche noch einmal zusammen. Der Fokus lag, ausgehend vom homo narrans, auf der Verknüpfung von Grammatikvermittlung mit Erzählungen, wobei traditionelle Ansätze kritisch beleuchtet und moderne gebrauchsbasierte sowie konstruktionsdidaktische Alternativen diskutiert werden. Auf der Basis der Analyse von umgangssprachlichen Phänomenen, Modalkonstruktionen (als Konstruktionen der Faktizitätsmarkierung), Geltungsmodifikatoren (Temporal- und Lokaladverbialia) und der Verknüpfung mentaler Räume wird ein alternativer Weg für den Unterricht aufgezeigt: die Umkehrung der Vermittlungshierarchie mit einer Oerientierung auf quantitativ häufige sprachliche Strukturen. Zum Abschluss werden alle relevanten organisatorischen Informationen zum Ablauf, den zugelassenen Hilfsmitteln und der Abgabe der anstehenden digitalen Klausur erläutert.
Präsentation (*.pdf): Alexander Lasch. 2026. Grammatik in der Schule. Zenodo. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.19236685. Videoaufzeichnungen: https://youtube.com/@AlexanderLasch. Informationen & Material zu allen Vorlesungen: https://www.gls-dresden.de/tag/podcast_vorlesung/. Worksheet zu den Vorlesungen: https://docs.google.com/document/d/1NH1z5FwzCmA6UOAjwRrhZEDe5fo3Lmq5-3xDLlM2B7Y/edit?tab=t.99a8y21twmjz. Intro: "Reflections" von Scott Holmes (CC BY via FMA).
#Linguistik #OER #Sprache #Sprachwissenschaft #Grammatik #Konstruktionsgrammatik #Konstruktionsdikdatik
"zu ein Haus": Umgangssprache oder Standardsprache? (Grammatik in der Schule | SoSe 2026 | #190)
2026/07/11
Diese Vorlesung beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Umgangssprache und Standardsprache. An konkreten Beispielen untersuchen wir, wie grammatische Abweichungen (wie der Zusammenfall von Dativ und Akkusativ) im Schulunterricht konstruktionsdidaktisch und variationslinguistisch aufgearbeitet werden können. Die Vorlesung schlägt dabei eine Brücke zwischen der Analyse von jugendsprachlichen Merkmalen auf der einen und regionalsprachlichen Merkmalen auf der anderen Seite, die sich bis tief in die Geschichte des mitteldeutschen Raumes nachzeichen lassen. Bitte außerdem nicht wundern: Bei "in ganzen Land", einem zunächst nur an der Oberfläche analysierten Beispiele, wird zwar nach Dativ flektiert, durch das Fehlen des Artikels ("dem") bzw. dessen Verschmelzung mit der Präposition ("im") ist der Status dieser Phrase mehr als fraglich und die Nähe zu "in'n Wald" gegeben. Das hätte auch Konsequenzen für den Status des nominalen Flexionsparadigmas. So erklärt sich dann auch "in ihren Schloss": In "ihren" statt "ihrem" überschreibt das "n" als Akkusativmarker (des Artikels?) die Dativflexion im Singular. Diese ist dann identisch mit dem Dativ Plural. Es handelt sich also, wenn man so will, um "Pseudo-Akkusative". Diese Frage behandele ich in der nächsten Vorlesung.Präsentation (*.pdf): Alexander Lasch. 2026. Grammatik in der Schule. Zenodo. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.19236685. Videoaufzeichnungen: https://youtube.com/@AlexanderLasch. Informationen & Material zu allen Vorlesungen: https://www.gls-dresden.de/tag/podcast_vorlesung/. Worksheet zu den Vorlesungen: https://docs.google.com/document/d/1NH1z5FwzCmA6UOAjwRrhZEDe5fo3Lmq5-3xDLlM2B7Y/edit?tab=t.99a8y21twmjz. Intro: "Reflections" von Scott Holmes (CC BY via FMA).
#Linguistik #OER #Sprache #Sprachwissenschaft #Grammatik #Konstruktionsgrammatik #Konstruktionsdikdatik
"Bald sind wir da!" Wie sprechen wir über Zukunft? (Grammatik in der Schule | SoSe 2026 | #189)
2026/07/05
In dieser Vorlesung widmen wir uns der Frage, wie im Deutschen sprachlich Zukunft konzeptualisiert wird. Das „Futur“ jedenfalls als reine grammatische Zeitform aus werden + Infinitiv ist weder theoretisch noch analytisch zu halten. Denn neben dieser Form wird Nachzeitigkeit vielmehr auch durch ein komplexes Zusammenspiel aus der unmarkierten Gegenwartsform (Präsens), Temporaladverbialien (morgen, bald) sowie der Aktionsart der verwendeten Verben (telische Verben) hergestellt. Anhand von Beispielen aus traditionellen Schulmaterialien (OER-Plattformen) und Korpusdaten wird aufgezeigt, dass die Struktur werden + Infinitiv primär der Faktizitätsmarkierung dient (Ausdruck von Ungewissheit oder Vermutung). Die Vorlesung plädiert für einen konstruktionsgrammatischen und empirischen Ansatz im Deutschunterricht, der Schülern die tatsächliche Komplexität von Sprache abseits eines starren Tempussystems vermittelt.
Präsentation (*.pdf): Alexander Lasch. 2026. Grammatik in der Schule. Zenodo. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.19236685. Videoaufzeichnungen: https://youtube.com/@AlexanderLasch. Informationen & Material zu allen Vorlesungen: https://www.gls-dresden.de/tag/podcast_vorlesung/. Worksheet zu den Vorlesungen: https://docs.google.com/document/d/1NH1z5FwzCmA6UOAjwRrhZEDe5fo3Lmq5-3xDLlM2B7Y/edit?tab=t.99a8y21twmjz. Intro: "Reflections" von Scott Holmes (CC BY via FMA).
#Linguistik #OER #Sprache #Sprachwissenschaft #Grammatik #Konstruktionsgrammatik #Konstruktionsdikdatik
"Am nächsten Morgen in den Wald": Welche Räume öffnen Erzählungen? (Grammatik in der Schule | SoSe 2026 | #189)
2026/06/20
In dieser Vorlesung blende ich von der Ebene der satzwertigen Analyse auf Textebene, um Textprozeduren zu ermitteln und zu zeigen, wie und mit welchen sprachlichen Mitteln Erzählungen Räume öffnen und wie dies im Deutschunterricht genutzt werden kann. Anhand des authentischen Beispiels einer kindlichen Nacherzählung des Märchens "Schneewittchen" wird aufgezeigt, wie mittels temporaler und lokaler Adverbiale (Adverien und Präpositionalphrasen) Räumlichkeit und Figurenkonstellationen konstruiert und strukturiert werden können und der Verlauf einer Erzählung durch die Verkettung mentaler Räume gelingt, die im Beispiel als Orte, Areale und auch soziale Gemeinschaften durch Anordnung von Figuren zueinander in einer Geschichte zu beschreiben sind. Es wird am (authentischen) Beispiel demonstriert, wie Wortarten mithilfe generativer KI automatisiert ermittelt werden können, um interpretativ Adverbiale zu markieren. Darauf aufbauend werden computer- sowie korpuslinguistische Ansätze an Vergleichskorpora genutzt, um (inputoptimierte) sprachliche Mittel (z.B. Adverbien und adverial gebrauchte Präpostionalphrasen) für eine anschließende (prozedurorientierte) kreative Schreibphase der Schüler:innen zu identifizieren, die die Geschichte oder auch nur eine Szene adverbial erweitern.
Präsentation (*.pdf): Alexander Lasch. 2026. Grammatik in der Schule. Zenodo. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.19236685. Videoaufzeichnungen: https://youtube.com/@AlexanderLasch. Informationen & Material zu allen Vorlesungen: https://kurzelinks.de/fl7f. Worksheet zu den Vorlesungen: https://kurzlinks.de/WorksheetVorlesungen. Intro: "Reflections" von Scott Holmes (CC BY via FMA).
#Linguistik #OER #Sprache #Sprachwissenschaft #Grammatik #Konstruktionsgrammatik #Konstruktionsdikdatik
"scolan, schöllen, sollen": Wie und warum wandelt sich Sprache? (Grammatik in der Schule | SoSe 2026 | #188)
2026/05/23
In dieser Sitzung steht die Frage im Mittelpunkt, wie und warum sich Sprache wandelt und wie sprachhistorisches Wissen gewinnbringend in den Schulunterricht integriert werden kann. Anhand aktueller Debatten über die vermeintliche "Vereinfachung" in modernen Kinderbüchern und einer diachronen Betrachtung des Kinderliteraturkorpus wird gezeigt, dass Sprachwandel ein natürlicher, innovationsgetriebener Prozess ist, dessen zentraler Motor im individuellen Spracherwerb liegt. Im Fokus stehen dabei die sogenannten Präteritopräsentien bzw. Modalverben: Warum weisen diese Verben historisch gewachsene, unregelmäßige Flexionsformen auf und wie lässt sich ihr komplexer Gebrauch (deontisch vs. epistemisch) konstruktionsgrammatisch beschreiben? Zudem wird erörtert, wie man die hohe Komplexität des Phänomens des Konjunktivs erklären kann, und deshalb in der grammatischen Vermittlung umsichtig damit umgehen sollte.
Präsentation (*.pdf): Alexander Lasch. 2026. Grammatik in der Schule. Zenodo. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.19236685. Videoaufzeichnungen: https://youtube.com/@AlexanderLasch. Informationen & Material zu allen Vorlesungen: https://kurzelinks.de/fl7f. Worksheet zu den Vorlesungen: https://kurzlinks.de/WorksheetVorlesungen. Intro: "Reflections" von Scott Holmes (CC BY via FMA).
#Linguistik #OER #Sprache #Sprachwissenschaft #Grammatik #Konstruktionsgrammatik #Konstruktionsdikdatik
Korpus, Input, Interaktion: Konstruktionsdidaktik (Grammatik in der Schule | SoSe 2026 | #187)
2026/05/16
In dieser Sitzung steht der Übergang von der Konstruktionsgrammatik zur Konstruktionsdidaktik im Fokus. Im Gegensatz zu traditionellen Ansätzen begreift die Konstruktionsdidaktik Sprache als ein durch soziale Interaktion gelerntes System holistischer Einheiten. Anhand von Frequenzanalysen aus einem eigens erstellen kleinen Untersuchungskorpus (u. a. Doktor Albolit, Hamlet und Faust aus der Weltliteratur für Kinder sowie Das Land ohne Buchstaben) wird demonstriert, wie sich hochfrequente sprachliche Muster für den Unterricht nutzbar machen lassen. Im Zentrum der praktischen Analyse steht das prototypische Transferverb "geben", dessen syntaktische und semantische Eigenschaften über die Valenzgrammatik hinaus bis hin zu semantischen Rollen (wie dem Benefaktiv) und der Frame-Semantik erprobt werden. Die Relevanz und Prototypik spezifischer sprachlicher Muster werden so am Beispiel gelernt.
Präsentation (*.pdf): Alexander Lasch. 2026. Grammatik in der Schule. Zenodo. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.19236685. Videoaufzeichnungen: https://youtube.com/@AlexanderLasch. Informationen & Material zu allen Vorlesungen: https://kurzelinks.de/fl7f. Worksheet zu den Vorlesungen: https://kurzlinks.de/WorksheetVorlesungen. Intro: "Reflections" von Scott Holmes (CC BY via FMA).
#Linguistik #OER #Sprache #Sprachwissenschaft #Grammatik #Konstruktionsgrammatik #Konstruktionsdikdatik
Erzählen und kognitive Konstruktionsgrammatik (Grammatik in der Schule | SoSe 2026 | #186)
2026/05/09
In dieser Sitzung steht die Verbindung zwischen dem Erzählen und der kognitiven Konstruktionsgrammatik im Fokus: Warum sind gerade Erzählungen ideale Gegenstände für die Vermittlung grammatischen Wissens im kognitionslinguistischen Paradigma? Im Gegensatz zur traditionellen Schulgrammatik, die oft isolierte Sätze analysiert, betrachtet der konstruktionsgrammatische Ansatz Sprache als ganzheitliches Phänomen. Anhand des Kinderbuchtextes Das Land ohne Buchstaben (Georg Willroda, 1958) werden zentrale kognitive Prinzipien wie Perspektivierung, Action Chains und semantische Rollen (Deep Cases) praktisch demonstriert und Ansätze einer funktionalen und motivierenden Grammatikvermittlung im Unterricht erprobt.
Präsentation (*.pdf): Alexander Lasch. 2026. Grammatik in der Schule. Zenodo. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.19236685. Videoaufzeichnungen: https://youtube.com/@AlexanderLasch. Informationen & Material zu allen Vorlesungen: https://kurzelinks.de/fl7f. Worksheet zu den Vorlesungen: https://kurzlinks.de/WorksheetVorlesungen. Intro: "Reflections" von Scott Holmes (CC BY via FMA).
#Linguistik #OER #Sprache #Sprachwissenschaft #Grammatik #Konstruktionsgrammatik #Konstruktionsdikdatik
Grammatik in Lehrplan und Lehrbuch (Grammatik in der Schule | SoSe 2026 | #185)
2026/04/25
In dieser Sitzung der Vorlesung "Grammatik in der Schule" werfen wir einen kritischen Blick auf das Zusammenspiel von offiziellen Vorgaben und der praktischen Umsetzung im Unterricht: Können wir Grammatik so vermitteln, dass sie für Schüler:innen greifbar und sogar spannend wird? Schwerpunkte sind: (1) Einblicke in die sächsischen Lehrpläne (Stand 2019) im Vergleich zu den KMK-Bildungsstandards von 2022, (2) Schwerpunkt "Sprache und Sprachgebrauch untersuchen" im Kompetenzmodell, (3) Bedeutung des Schreibens mit Stift und Papier trotz (oder gerade wegen) generativer KI für die kognitive Fokussierung und Schreibflüssigkeit, (4) Integration des "Verzeichnisses grundlegender grammatischer Fachausdrücke" des IDS und des "Digitalen Wörterbuchs der Deutschen Sprache" (DWDS) in den Unterricht als Ressource. Am Beispiel von Gottfried Kellers Kleider machen Leute (in einer kindgerechten Bearbeitung) zeigen wir, wie man induktiv, funktional und handlungsbezogen an grammatische Phänomene herangehen kann, um "grammatisches Können" zu fördern, Schreib- und Leseflüssigkeit zu trainieren und Grammatik als Werkzeug des Erzählens und Verstehens zu begreifen. Das Beispiel ist im Worksheet zur Vorlesung hinterlegt. Für die Aufzeichnung wurden die Bearbeitungsphasen in der Vorlesung nachträglich herausgeschnitten.
Präsentation (*.pdf): Alexander Lasch. 2026. Grammatik in der Schule. Zenodo. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.19236685. Videoaufzeichnungen: https://youtube.com/@AlexanderLasch. Informationen & Material zu allen Vorlesungen: https://kurzelinks.de/fl7f. Worksheet zu den Vorlesungen: https://kurzlinks.de/WorksheetVorlesungen. Intro: "Reflections" von Scott Holmes (CC BY via FMA).
#Linguistik #OER #Sprache #Sprachwissenschaft #Grammatik #Konstruktionsgrammatik #Konstruktionsdikdatik
Grammatik in der Schule: Zur Einführung (SoSe 2026 | #184)
2026/04/18
„Grammatik in der Schule“ schließt an die Vorlesung „Konstruktionsgrammatik“ (WiSe 2025) an und nimmt auch Anregungen aus dem Seminar „Morphologie“ (SoSe 2026) auf. Die Vorlesung verfolgt folgende Zielstellungen: (1) Studierende können ihr Wissen über die deutsche Grammatik auffrischen. Das ist vor allem (aber nicht nur) für Lehramtsstudierende interessant. (2) Grammatikvermittlung erfolgt in der Schule heute nicht mehr als Selbstzweck, sondern ist häufig an andere Unterrichtsinhalte rückgebunden. In der Vorlesung identifizieren wir genau diese und schlagen thematische Einheiten vor, in denen die Grammatikvermittlung mit erfolgen kann. (3) Dazu berücksichtigen wir auch Aspekte der Konstruktionsgrammatik , aus deren Perspektive bestimmte grammatische Phänomene sehr viel stärker in den Fokus der Grammatikvermittlung in der Schule rücken sollten als bisher.
Präsentation (*.pdf): Alexander Lasch. 2026. Grammatik in der Schule. Zenodo. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.19236685. Videoaufzeichnungen: https://youtube.com/@AlexanderLasch. Informationen & Material zu allen Vorlesungen: https://kurzelinks.de/fl7f. Worksheet zu den Vorlesungen: https://kurzlinks.de/WorksheetVorlesungen. Intro: "Reflections" von Scott Holmes (CC BY via FMA).
#Linguistik #OER #Sprache #Sprachwissenschaft #Grammatik #Konstruktionsgrammatik #Konstruktionsdikdatik
schwärzer als schwarz. Alternative Wege in der Hochschullehre: Schreiben mit eigener Tinte
2026/04/04
Es ist absehbar, dass in Forschung und Lehre die maschinelle Erschließung von Handschriften dank generativer KI in Zukunft eher die Regel als die Ausnahme sein wird. Aber was können wir der Technisierung durch generative KI in Forschung und vor allem in der Lehre entgegenhalten? Eine Möglichkeit ist, neue und alternative Formen des (Hand-)Schreibens stärker in der Hochschulbildung zu verankern. Das erprobe ich im Sommersemester. Doch dabei wird es nicht bleiben. Im Wintersemester werde ich diesen Ansatz um noch einen weiteren Schritt erweitern: Wenn wir schon KI-gestützt Handschriften transkribieren und normalisieren, dann können wir uns im Gegenzug schon leisten, mit unserer eigenen Tinte die handschriftlichen Schreibübungen in die Lehre zu integrieren. Und die Tintenherstellung auch. Meine Wahl fiel auf die Eisengallustinte. Sie ist sehr einfach herzustellen und gut haltbar.
Referenzen
Jason Logan. 2019. Make Ink: Ein Leitfaden zur Herstellung natürlicher Tinte. Haffmans & Tolkemitt.Alexander Lasch. 2026. Eisengallustinte. MKNetwork. DOI: https://doi.org/10.58079/160iw.
Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2026
2026/03/27
Im Sommersemester 2026 biete ich eine thematische Vorlesung zu "Grammatik an der Schule" im Anschluss an die Vorlesung "Konstruktionsgrammatik" im Wintersemester, das mit beiden Vorlesungen korrespondierende Seminar "Morphologie" und schließlich das thematische Seminar "Barrierefreie Kommunikation" an. Auch das asynchrone Vorlesungsangebot zur "Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen" läuft weiter. Im Video stelle ich kurz Themen und Fragestellungen der Veranstaltungen vor und gebe einen Ausblick auf die Ausrichtung und Struktur der Kurse. Informationen zu den Kursen: Vorlesungen zur Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen ∙ Grammatik in der Schule (in Bezug zu Konstruktionsgrammatik )∙ Morphologie ∙ Barrierefreie Kommunikation.
"Schneewittchen hat davon Wind bekommen." Klausur (Konstruktionsgrammatik | WiSe 2025 | #183)
2026/02/06
Den Abschluss der Vorlesung markierte eine Klausur, die ich, wie immer, selbst gern geschrieben hätte. Auch deshalb stelle ich sie im Stream kurz vor. Arbeitsauftrag und Material sind bei Zenodo (https://doi.org/10.5281/zenodo.17370032) hinterlegt. Präsentation (*.pdf): Alexander Lasch. 2025. Konstruktionsgrammatik. Zenodo. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.17370032. Videoaufzeichnungen: https://youtube.com/@AlexanderLasch. Informationen & Material zu allen Vorlesungen: https://kurzelinks.de/fl7f. Worksheet zu den Vorlesungen: https://kurzlinks.de/WorksheetVorlesungen. Intro: "Reflections" von Scott Holmes (CC BY via FMA).
#Linguistik #OER #Sprache #Sprachwissenschaft #Grammatik #Konstruktionsgrammatik
"Alles hat ein Ende." Zusammenfassung (Konstruktionsgrammatik | WiSe 2025 | #182)
2026/01/31
In dieser abschließenden Sitzung thematisiere ich zusammenfassend noch einmal die wichtigsten Aspekte der Vorlesung "Konstruktionsgrammatik" im Wintersemester. Besonderes Augenmerk lege ich auf der Relevanz der Geltungsmodifikationskonstruktionen und die Konstruktionen, die auf verschiedenen Ebenen Abgeschlossenheit, Perfektivität, bedeuten. Das schließt auch semantische Kategorisierungsversuche des Verbs, als Konstruktion, ein. Den Abschluss bildet ein Ausblick auf das kommende Sommersemester, in dem wir die hier erarbeiteten Ergebnisse in den Kontext der Grammatikvermittlung in der Schule übertragen werden.
Präsentation (*.pdf): Alexander Lasch. 2025. Konstruktionsgrammatik. Zenodo. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.17370032. Videoaufzeichnungen: https://youtube.com/@AlexanderLasch. Informationen & Material zu allen Vorlesungen: https://kurzelinks.de/fl7f. Worksheet zu den Vorlesungen: https://kurzlinks.de/WorksheetVorlesungen. Intro: "Reflections" von Scott Holmes (CC BY via FMA).
#Linguistik #OER #Sprache #Sprachwissenschaft #Grammatik #Konstruktionsgrammatik
"war Sneewittchen genannt worden" Perfektivität (Konstruktionsgrammatik | WiSe 2025 | #181)
2026/01/24
Mit einer etwas angeschlagenen Stimme knüpfe ich mit dem Thema der Perfektivität, also Konstruktionen, die Abgeschlossenheit markieren, direkt an die Diskussion zu Tempus und Temporalität an. Im Zentrum steht die Frage: Können wir adäquat die Verzahnung komplexer Konstruktionen beschreiben, die je auf unterschiedlichen Ebenen Abgeschlossenheit markieren? Konkreter blicken wir auf (1) telische Verben, (2) die aspektuelle Bedeutung des Perfektpartizips, (3) auf die Abgrenzung der Askription (traditionell Zustandspassiv) von Konstruktionen der Perfektivität mit _sein_ sowie (4) unterschiedliche Einbettungsverhältnisse von schematisch komplexen Konstruktionen.
Präsentation (*.pdf): Alexander Lasch. 2025. Konstruktionsgrammatik. Zenodo. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.17370032. Videoaufzeichnungen: https://youtube.com/@AlexanderLasch. Informationen & Material zu allen Vorlesungen: https://kurzelinks.de/fl7f. Worksheet zu den Vorlesungen: https://kurzlinks.de/WorksheetVorlesungen. Intro: "Reflections" von Scott Holmes (CC BY via FMA).
#Linguistik #OER #Sprache #Sprachwissenschaft #Grammatik #Konstruktionsgrammatik
"In Stein gemeißelt?" Tempus und Temporalität (Konstruktionsgrammatik | WiSe 2025 | #181)
2026/01/10
In dieser Vorlesung stehen "Tempus(formen)" und "Temporalität" im Mittelpunkt. Ich diskutiere die Adaptation des traditionellen Systems der sechs Tempora des Lateinischen für das Deutsche kritisch und schlage stattdessen eine konstruktionsgrammatische Modellierung des kerngrammatischen Themas "Tempus" vor, das stärker auf Einbettungsverhältnissen und der Perspektivierungsleistung sprachlicher Muster basiert. Dabei werden zentrale Konzepte wie die Sprecherposition (Bühler), die Zeitlogik (Reichenbach / Thieroff), Dynamik der Zeitformen (Ballweg) sowie der Einfluss von Aktionsarten (Telizität) und Temporaladverbialen auf die Interpretation von Zeitstrukturen diskutiert.
Präsentation (*.pdf): Alexander Lasch. 2025. Konstruktionsgrammatik. Zenodo. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.17370032. Videoaufzeichnungen: https://youtube.com/@AlexanderLasch. Informationen & Material zu allen Vorlesungen: https://kurzelinks.de/fl7f. Worksheet zu den Vorlesungen: https://kurzlinks.de/WorksheetVorlesungen. Intro: "Reflections" von Scott Holmes (CC BY via FMA).
#Linguistik #OER #Sprache #Sprachwissenschaft #Grammatik #Konstruktionsgrammatik
Podcast-Bewertungen
Lesen Sie Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen Podcast-Bewertungen
Podcast-Sponsoring-Werbung
Starten Sie Werbung auf Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen relevanten Zielgruppen-Podcasts
Diese Podcasts koennten auch fuer Werbung interessant sein

515359
Im Namen der Hose - der Sexpodcast von PULS
Bayerischer Rundfunk

513103
Forschung aktuell
Deutschlandfunk

4.42575
Machtwechsel
Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander

4.812451
Beste Vaterfreuden
Auf die Ohren GmbH

4.312317
FAST & CURIOUS
Lea-Sophie Cramer, Verena Pausder

4.919364
Betreutes Fühlen
Atze Schröder & Leon Windscheid

4.718106
WDR 5 Das philosophische Radio
WDR 5

4.726103
Wissen mit Johnny
Johnny

4.4191164
Jung & Naiv
Tilo Jung

4.714256
Hobbylos
Spotify, Rezo & Julien Bam
