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Dieser Podcast hat
2000 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Uwe KullnickExplizit
Nein
Erstellt am
2019/10/03
Neueste Episode
2026/02/03
Durchschnittsdauer
43 min.
Veröffentlichungsintervall
2 Tage
Beschreibung
Hörbahn - Podcast für Indie- und Substream-Literature
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"Paul McCartney nach den Beatles" - eine Rezension von Manfred Orlick - Literaturkritik.de
2026/02/03
"Paul McCartney nach den Beatles" - eine Rezension von Manfred Orlick - Literaturkritik.de
(Hördauer 11 Minuten)
Gut zehn Jahre nach dem ersten Auftritt der Beatles löste sich die erfolgreichste Band der Musikgeschichte 1970 faktisch auf, obwohl sich der offizielle Akt noch bis zum 9. Januar 1975 hinzog. Während John Lennon seinen Ausstieg intern bereits im September 1969 bekanntgegeben hatte, erklärte Paul McCartney am 10. April 1970 seinen Rücktritt. Zehn Jahre lang schienen die vier Freunde als Einheit unerschütterlich, doch waren in dem Quartett aus Liverpool immer mehr Konflikte und persönliche Differenzen aufgetreten. Nun gingen John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr getrennte Wege. Zwar äußerte John Lennon: „Es ist nur eine Band, die auseinandergeht. Es ist nicht das Ende der Welt“, doch kam die Trennung der Beatles einem Erdbeben gleich …“
Eine Rezension von Manfred Orlic
Den Text der Rezension finden Sie hier
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Technik: Jupp Stepprath, Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation Uwe Kullnick
Erinnerung: Morde an polnischen Kriegsgefangenen und Entwürdigung von Frauen und Mädchen in der Bodenseeregion
2026/02/02
Reportage: Morde an polnischen Kriegsgefangenen und Entwürdigung von Frauen und Mädchen in der Bodensee – Region
(Hördauer insgesamt ca. 104 min)
30. Mai 1941: in Oberteuringen eilt die Nachricht von Haus zu Haus: „Am Nachmittag wird ein Pole gehängt. Man kann die Erhängung ansehen.“
Theodor Heilborn, Gendarmerie-Beamter in Oberteuringen, hat von der Aktion erfahren, weil seine Tochter im Rathaus arbeitet. Er berichtet später: „Ich habe von meiner Wohnung aus viele Leute zur Hinrichtungsstätte hinströmen sehen und auch einen LKW oder PKW, in dem der Pole zur Erhängungsstätte transportiert wurde.“3 Sogar Schulkinder sind unter den Neugierigen. Der Vater eines Schülers ist Ortsgruppenleiter Vöhringer. Der Junge hat den anderen Kindern erzählt, was geschehen soll. Darauf schwänzen die Jungs den Nachmittagsunterricht und folgen den Erwachsenen zu Kaplans Wäldle.
Eine Sonderkommission des Landeskriminalamts Ludwigsburg untersuchte 1959, 18 Jahre später, die Hinrichtung von Alexander Borowiec. Es handelte sich um ein „Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen Mordes und Beihilfe zum Mord“, §§ 221 und 49 StGB.5 Bei den Ermittlungen vom 13. bis 19. Oktober 1959 stellten die Beamten fest, dass während der Jahre 1941/1942 mehrere polnische Kriegsgefangene in der Region Bodensee ohne Gerichtsurteil hingerichtet wurden: in Oberteuringen, in Madenreute bei Meckenbeuren, auf dem Hofgut Mückle bei Langenargen.
„Am Nachmittag wird ein Pole gehängt. Man kann die Erhängung ansehen.“
Alexander Borowiec, Mieczyslaw Grabowski, Eugen Pagacz, Ludwigk Walaczynski, Josef Musial, Wladislaw Lenda, Jan Kobus, Gregor Lisowskie, Wladislaw Sobolak
(Hördauer 10 Minuten)
Erkenntnisse der ErmittlungskommissionDie „Polenerlasse“ vom 8. März 1940
Die 10 Gebote für die Arbeitgeber der Polen, verboten waren
(Hördauer 29 Minuten)
Das Schicksal der in der Bodensee-Region denunzierten Frauen
(Hördauer 35 Minuten)
Fortsetzung der Diskriminierung der Frauen in der NachkriegszeitSalem/Mimmenhausen, Oberteuringen/ Bibruck, Unterteuringen, Brochenzell bei Meckenbeuren, Madenreute bei Meckenbeuren, Langenargen/ Oberdorf /Hofgut Mückle
(Hördauer 05 Minuten)
Die fehlenden Fälle der Ermittlungen der Sonderkommission, betreffend die Exekutionen und Entwürdigung von Frauen, die mit den Opfern in Zusammenhang gebracht wurden
(Hördauer 09 Minuten)
Schicksal der Frauen
Berta aus Kreenheinstetten
(Hördauer 03 Minuten)
Folgen für die Täter und ihre Helfer
(Hördauer 11 Minuten)
Gedenkorte für die Ermordeten
(Hördauer 06 Minuten)
Sprecher, Regie und Realisation Uwe Kullnick
Rezensionen: „Freimaurerei, Neuoffenbarungen und die moderne Esoterik" von Matthias Pöhlmann
2026/02/01
Rezensionen: Freimaurerei, Neuoffenbarungen und die moderne Esoterik: Religiös-weltanschauliche Gegenwartskulturen
(Hördauer ca. 7 Minuten)
Das religiöse Feld ist lebendig und plural. Die Orientierungsmöglichkeiten von Menschen angesichts existentieller Herausforderungen sind breit gefächert und faszinierend. Der Religionswissenschaftler, Theologe und Weltanschauungsexperte Matthias Pöhlmann erläutert am Beispiel von Freimaurerei, Neuoffenbarungen und moderner Esoterik ausgewählte Dimensionen von Gegenwartskulturen und blickt auf Entwicklungen seit der Neuzeit zurück. Seine Analyse bietet fundierte Einblicke in die Welt des Geheimnisvollen. Dabei richtet er den Fokus insbesondere auf das freimaurerische Ritual, neue Prophetie, die Neureligion „Universelles Leben”, astrologische Beratungsformate, rechte Esoterik, Verschwörungstheorien und die völkisch-religiöse Anastasia-Bewegung. Dieser Titel erscheint auch Open Access.
PD Dr. Matthias Pöhlmann, evangelischer Theologe und Publizist, Beauftragter für Sekten- und Weltanschauungsfragen der Evangelisch-Lutherischen Kirchen in Bayern
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Frau Goethe liest (FGL) - "Die weisse Nacht" von Anne Stern – Rezension und Kurzinterview
2026/01/30
Frau Goethe liest (FGL) - "Die weisse Nacht" von Anne Stern – Rezension und Kurzinterview
(Hördauer ca. 17 Minuten, Interview ab ca. 7 min)
Mit "Die weisse Nacht" beginnt eine neue Krimireihe von Anne Stern. Wie schon Hulda Gold agiert auch Alfred König in Berlin, allerdings dieses Mal nach dem zweiten Weltkrieg. Über ihre Motivation und die Hintergründe zu ihrem neuen Buch hat uns Anne Stern auch ein kurzes Interview gegeben.
Eine Rezension von Heike Stepprath.
Sprecherin und Moderatorin Heike Stepprath
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Schnitt und Tontechnik: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick
Ich heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen.
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"Nicht nur Heidelberg und München!" - eine Rezension von Dirk Kaesler - Literaturkritik.de
2026/01/29
"Nicht nur Heidelberg und München!" – eine Rezension von Dirk Kaesler - Literaturkritik.de. Das Ehepaar Hübinger verortet Max Weber in Berlin
(Hördauer ca. 11 min)
Wien ist eine Stadt, die Erinnerung als Architektur baut, in Fassaden, Institutionen, Familiennamen – und in den Baulücken, die Vertreibung hinterlässt. Lange bevor Österreich Österreich hieß, setzt Olaf Links Geschichte(n) der Juden und Antisemiten in Wien zwischen 1848 und 1938 zu einem historischen Vorspann an, Ostarrichi um das Jahr 1000.
Mit welcher deutschen Stadt verbindet man den Universalgelehrten und Soziologen Max Weber (1864-1920) am ehesten? Bisher waren es zwei deutsche Städte, die bei dieser Frage miteinander konkurrierten: Heidelberg und München.
Obwohl er seinen ersten Lehrstuhl für „Nationalökonomie und Finanzwissenschaft“ an der Großherzoglich Badischen Albert-Ludwigs-Universität zu Freiburg erhielt und vor seiner Zeit in München an der Universität Wien die Lehrkanzel für „Politische Oekonomie“ vertrat, sind Freiburg und Wien aus diesem Konkurrenzspiel ausgeschieden. Immerhin erinnert in Freiburg eine Gedenktafel am Haus Schillerstraße 22 daran, dass er dort in den Jahren 1894 bis 1897 gewohnt hat.
…“
Eine Rezension von Silvio Barta
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Technik: Jupp Stepprath, Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation Uwe Kullnick
"Wiener Erinnerungsarchitektur und die Wiederkehr des Judenhasses" - eine Rezension von Silvio Barta - Literaturkritik.de
2026/01/27
"Wiener Erinnerungsarchitektur und die Wiederkehr des Judenhasses" - eine Rezension von Silvio Barta - Literaturkritik.de. Olaf Links „Geschichte(n) der Juden und Antisemiten in Wien zwischen 1848 und 1938“ zeigt, wie Veränderung Ängste schürt und Judenhass mobilisiert
(Hördauer 12 min)
Wien ist eine Stadt, die Erinnerung als Architektur baut, in Fassaden, Institutionen, Familiennamen – und in den Baulücken, die Vertreibung hinterlässt. Lange bevor Österreich Österreich hieß, setzt Olaf Links Geschichte(n) der Juden und Antisemiten in Wien zwischen 1848 und 1938 zu einem historischen Vorspann an, Ostarrichi um das Jahr 1000. Entlang der Monarchen – beginnend bei Leopold I. aus dem Haus Babenberg – verdichtet sich in den Porträts von Herrschern und Befehlshabern ein wiederkehrendes Muster: ein Wechselbad aus Duldung und Ablehnung des Judentums, aus pragmatischer, für beide Seiten gewinnbringender Kooperation und immer neuen Wellen der Verfolgung. Phasen, in denen jüdisches Leben als ökonomisch und kulturell „nützlich“ gilt, kippen in Abwehr, Stigmatisierung und Gewalt. Dieses Spannungsverhältnis prägt das Zusammenleben von Menschen jüdischen und nichtjüdischen Glaubens in vielen europäischen Städten seit über tausend Jahren. Doch hier wird es als Wiener Geschichte erzählt. …“
Eine Rezension von Silvio Barta
Den Text der Rezension finden Sie hier
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Technik: Jupp Stepprath, Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation Uwe Kullnick
SF & more: "Sinnlose Gedanken" von Michael Höfeler
2026/01/26
SF & more: "Sinnlose Gedanken" von Michael Höfeler
Michael schreibt SF-Rezensionen, ist Mitglied bei den Münchner Fantasten und schreibt u. a. für das SF Magazin !Time Magazin aber auch für andere Magazine.
(Hördauer 23 Minuten)
Sprecher: Michael Höfeler
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Realisation: Uwe Kullnick
"Im Duft der Maronen" – Uwe Kullnick spricht mit Dieter R. Fuchs – Hörbahn on Stage
2026/01/25
"Im Duft der Maronen" – Uwe Kullnick spricht mit Dieter R. Fuchs – Hörbahn on Stage
Gespräch (Hördauer ca. 72 Minuten)
Der Autor inszeniert in diesem Roman das Kopfkino eines greisen Mannes an den letzten Tagen vor dessen Tod im Hospiz. Nicht als Tragödie, sondern wie ein dokumentarisches Schauspiel voller bewegender Rückblicke und großer Gefühle. Es ergibt sich schlaglichthaft ein authentisches Gesamtbild dieses Menschen, das von der absoluten Endphase des Lebens aus rückwärts wie ein Mosaik aus prägenden Erlebnissen zusammengefügt wird. Die Leser*innen begleiten ein würdevolles Abschiednehmen, wie man es sich im Sterbebett wünschen möchte. Eine Mut machende Geschichte, die tief hinein in ein Thema führt, das in unserer Gesellschaft oft als Tabu behandelt wird. Zu Beginn wird die Krankengeschichte des sterbenden Protagonisten skizziert und man erlebt in der Onkologie dessen Einsicht in den nahenden Tod mit. Mit der Einweisung in eine geriatrische Klinik und anschließend in ein Hospiz nimmt die Haupthandlung ihren Lauf. Die LeserInnen erleben über den Zeitraum von wenigen Wochen die körperlichen, neuronalen und psychischen Veränderungen mit, bis zu seinen Empfindungen beim Schwinden der mentalen Fähigkeiten. Am Ende steht sein realistisch dargestellter Tod.
Dieter R. Fuchs schreibt seit über zehn Jahren in verschiedenen literarischen Genres. Neben einem Künstlerroman über die Zeit des Blauen Reiters, einem Historischen Roman über Japan, einem Urban-Fantasy-Roman über einen mongolischen Drachenkult und einem Wissenschaftsroman aus der Welt der Archäometrie erschienen zahlreiche Kurzgeschichten von ihm in unterschiedlichsten Verlagen und Bereichen. Die vorliegende Erzählung ist sein erster Entwicklungsroman. Er adressiert darin das gesellschaftlich oft tabuisierte Thema des Sterbens aus einer sehr ungewöhnlichen Perspektive heraus, strebt hierbei Authentizität durch autobiografische Erinnerungen aus seinem abenteuerlichen Leben an. Der Autor war 40 Jahre lang als Geowissenschaftler, Materialforscher und Innovations-Manager weltweit tätig. Er arbeitete in 80 Ländern und lebte 10 Jahre im Nahen Osten.
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Moderation, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
"Am Boden" – Uwe Kullnick spricht mit Marc Lunghuß – Hörbahn on Stage
2026/01/23
"Am Boden" – Uwe Kullnick spricht mit Marc Lunghuß – Hörbahn on Stage
Lesung (Hördauer ca. 36 Minuten), Gespräch (Hördauer ca.59 Minuten)
BEHAGLICHKEIT UND UNBEHAGEN Der Roman verknüpft eine Familiengeschichte mit der Geschichte eines einst beliebten – jetzt verpönten – Bodenbelags: -> Der Teppichboden: Symbol für Wärme, Weichheit, Geborgenheit. Ab den fünfziger Jahren Siegeszug des zugeschnittenen und von Wand zu Wand verlegten Teppichbelags, Inbegriff westdeutscher Wohnlichkeit. In den Neunzigern dann der Niedergang. Teppichboden gilt fortan als Milbennest und Dreckschleuder. Die Familiengeschichte: Eine Kleinfamilie westdeutschen Durchschnitts. Mutter Hausfrau, Vater Teppichvertreter, die Kinder erwachsen und aus dem Haus. Dann der freie Fall: Der Vater verstirbt. Der Roman spielt in den sechs Tagen, die zwischen Tod und Beerdigung liegen. Ohnmacht, Abwehr, schon immer schwelende Konflikte. Der Zustand: bodenlos. »Ein schönes Heim bewahrt das Glück« (Karstadt-Teppichwerbung 1953) IM CITROEN AUF DER FLUCHT ZUM VATER Der Sohn irrt im Citroen seines Vaters auf den Straßen Niedersachsens herum. Der Vater ist eben erst verstorben, der Sohn ist auf der Flucht. Aber nicht vor der Polizei oder vor einer unerwünschten Erbschaft – sondern vor der eigenen Trauer. Sein Leben lang hat der Sohn den Vater für das freundliche Wesen und die weiche Teppichware verachtet, mit denen dieser hausieren ging. Hielt ihn deshalb für einen Verlierer, der in einer rücksichtslosen Gesellschaft das perfekte Opfer abgab. Doch mit jedem Kilometer seiner scheinbar ziellosen Fahrt kommt der Sohn dem Vater näher, und Verachtung entpuppt sich als tief empfundene Liebe.
Marc Lunghuß, geboren 1974 in Gehrden. Studium der Philosophie und Germanistik in Heidelberg und Berlin. Als Regisseur Theaterinszenierungen in Frankfurt/Main, Leipzig, Bochum, Stuttgart u.a.; als Autor Veröffentlichungen von Kurzprosa und Erzählungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. Diverse Stipendien, unter anderem Autorenwerkstatt am Literarischen Colloquium Berlin und Alfred-Döblin-Stipendium.
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Cut und Technische Bearbeitung Jupp Stepprath, Moderation, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Lina Morgenstern – von Gerhard J. Rekel (Auszug 1.) EJ-EB
2026/01/22
KREMAYR & SCHERIAU
"Lina Morgenstern – Die Geschichte einer Rebellin" von Gerhard J. Rekel (Auszug 1.) EJ-EB
Auszug 01
(Hördauer 14 Minuten)
Literatur Radio Hörbahn stellt „Lina Morgenstern – die Geschichte einer Rebellin"“ in der Serie „Ein Jahr – ein Buch“ auf besondere Weise vor. Aus 12 markanten Auszügen entsteht ein Panorama aus Geschichte, Mythos und persönlicher Perspektive rund um diese außergewöhnliche Frau Anfang 1900 vor.Jeden Monat wird eine neue Folge am vereinbarten Sendetermin online gestellt. So entwickelt sich über das Jahr hinweg der Anfang einer fortlaufenden Erzählung, bei der Monat ein neues Fenster in das Leben von „Lina Morgenstern“ öffnet.
Es liest:Gerhard J. Rekel
Auszug 01
Gerhard J. Rekel wurde 1965 in Graz geboren. Er absolvierte die Filmakademie Wien, für die Komödie „Trauma“ erhielt er eine British Academy Nomination, eine Biennale-Einladung sowie den Japanischen Drehbuchpreis. Er verfasste mehrere Drehbücher für den „Tatort“ und realisierte als Regisseur Wissenschaftsdokumentationen für ARTE, ZDF und andere Sender. Rekel hat mehrere Romane veröffentlicht, u. a. „Der Duft des Kaffees“. Das zuletzt bei K&S erschienene Buch „Monsieur Orient-Express“ erhielt den ITB-BookAward 2023 des Deutschen Buch-Börsenvereins und wurde ins Englische, Französische und Niederländische übersetzt
Schnitt, Technik und Realisation Uwe Kullnick
____________________________________________________________
Es gibt Literatur Radio Hörbahn seit März 2015. Unser Programm beinhaltet Lyrik, Prosa, Drama, Literaturkritik, Lyrik für Kinder, Interviews, Rezensionen, Essays, Kurzgeschichten, Aufnahmen von Lesungen, Reportagen, Vorträge, Tagungen, historische Themen, eigene Produktionen und vieles mehr.
Unsere Programme laufen völlig unabhängig, ohne Werbung, ohne finanzielles Sponsorship und nur mit Hilfe ehrenamtlicher Tätigkeiten und Kooperationen ohne finanziellen Hintergrund.
Unsere Beiträge finden Sie auf unserer Seite und überall, wo es Podcasts gibt.
Medienpartnerschaften: Literaturportal Bayern, Bayerische Staatsbibliothek, Internationale Jugendbibliothek, Literaturkritik.de (Universität Marburg), Literaturkritik.at, Literatur und Kritik, Institut für Literaturgeschichte (Uni Augsburg), Münchner Stadtbibliothek, Bayerische Volksstiftung, Bayerische Einigung, Amerikahaus München, Seidelvilla München, Bayernspiegel, Literaturschloss Edelstetten, L.I.S.A Wissenschaftsportal, C.H.Beck, dtv und andere Verlage …
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„STEHT DIE ZUKUNFT IN DEN STERNEN?“ M. Pöhlmann und M. Gollwitzer – in der ev. Stadtakademie München / MVHS
2026/01/20
„Steht die Zukunft in den Sternen" Ein kritischer Abend zu Zukunftsdeutungen mit Matthias Pöhlmann und Mario Gollwitzer in der ev. Stadtakademie München in Kooperation mit Münchner Volkshochschule.
(Hördauer: ca. 61 Minuten)
Zukunftsdeutungen erhoffen sich Menschen auch aus Horoskopen oder esoterischen Praktiken. Doch wie kommen wir darauf, dass der Sternenhimmel oder zufällig gezogene Karten unser Leben beeinflussen können? Wir tauchen gemeinsam ein in das Geschäft der Zukunftsdeutung, diskutieren kritisch deren Geschichte und Gegenwart und versuchen die psychologischen Grundmuster zu verstehen. Spricht aus Deutungskonzepten eher der Glaube an eine determinierte Welt als an eine offene Zukunft
Moderatoren: Dr. Barbara HeppDr. Robert Mucha
PD DR. MATTHIAS PÖHLMANNEvangelischer Theologe und Publizist, Beauftragter für Sekten- und Weltanschauungsfragen der Evangelisch-Lutherischen Kirchen in Bayern. Bildnachweis: © Fotostudio SAUTER
PROF. DR. MARIO GOLLWITZERProfessor für Sozialpsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seine Forschungsinteressen sind u.a. soziale und individuelle Funktionen von Rache, Strafe und Vergeltung sowie Fragen der Wissenschaftsrezeption.KOOPERATIONSPARTNERMünchner Volkshochschule (MVHS)
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Realisation Uwe Kullnick
"Werther trifft Winnetou " Uwe Kullnick spricht mit Helmuth Schmiedt über Goethe und Karl May
2026/01/19
Es gibt mehrere gute Gründe, vergleichende Blicke auf die Schriftsteller Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) und Karl May (1842 – 1912) zu werfen.1. die Qualität ihres literarischen Werks: Goethe ist der größte deutsche Dichter schlechthin bzw., nach neuerem Urteil, einer der größten, und May reiht sich auf seinem speziellen Gebiet des Erzählens ebenfalls in den Kreis der Besten ein2. die enorme Breite und Vielfalt ihrer Aktivitäten, nicht nur im literarischen Bereich, sondern auch im Leben: Es tun sich jeweils Welten auf, von denen schwer vorstellbar ist, wie ein Einzelner sie alle hat durchmessen können3. der hohe und einzigartige Bekanntheitsgrad ihrer herausragenden Figuren: Winnetou ist neben Faust wohl die berühmteste Figur der deutschen Literatur. Eine solche Konstellation schreit geradezu nach einer Untersuchung, die Leben, Werk und Wirkung Goethes und Mays gemeinsam inspiziert.Was bisher fehlte, ist der Versuch, die verschiedenen Mosaiksteine zusammenzusetzen und umsichtig zu ergänzen, sodass ein größeres Ganzes entsteht. Hier soll er unternommen werden.
Lesung (Hördauer ca. 09 min)
Gespräch (Hördauer ca. 89 min)
Helmut Schmiedt lehrte als Professor für Germanistik an der Universität Koblenz-Landau. Leben und Werk Karl Mays bilden einen seiner Forschungsschwerpunkte. Er ist stellvertretender Vorsitzender der Kölner Goethe-Gesellschaft, einer regionalen Unterabteilung der in Weimar ansässigen zentralen Goethe-Gesellschaft.
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Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Hörbahn on Stage: "wenn ich asche bin, lerne ich kanji" – Kathrin Niemela spricht mit Uwe Kullnick über ihre Lyrik, Reisen und Einsichten in die Welt
2026/01/18
Hörbahn on Stage: "wenn ich asche bin, lerne ich kanji" – Kathrin Niemela spricht mit Uwe Kullnick über ihre Lyrik, ihre Reisen und Einsichten in die Welt
Lesung Kathrin Niemela (Hördauer ca. 15 min)
Gespräch zwischen Kathrin Niemela und Uwe Kullnick (Hördauer ca. 45 min)
Moderation Uwe Kullnick
Kathrin Niemela, geb. 1973 in Regensburg, ist eine vielreisende Lyrikerin. Schlägt man ihren Debütband auf, wird man nicht nur nach Südamerika und Asien geschickt, um die Dichterin bei ihren oft gesellschaftskritischen Beobachtungen zu begleiten, sondern auch in die Bilderwelt einer Autorin, deren poetische Wortschöpfungen durchaus auch für Semiotik- und Archetypenforscher interessant sein könnten. Der den Bandtitel gebende Satz „wenn ich asche bin, lerne ich kanji“ stammt aus dem Gedicht bad in shibuya, das geradezu ein Paradebeispiel für Niemelas Schreiben ist: urbane, vor Werbung für Weltmarken überbordende Welten prallen mit Menschenmassen und Anonymität zusammen, und mittendrin das lyrische Ich, das das Mysterium unseres Daseins nicht nur beschreiben, sondern auch verstehen will. Niemela schreibt im besagten Gedicht aus Japan: „(...) ich bin kein roboter, / wähle alle bilder mit brücken – hantle mich an mangas / entlang, acht stunden neben der zeit – das waka bricht / silben in splitter – ich schneide mich am sein“.
Kathrin Niemela, BWL-Studium, durchgeboxt und abgeschlossen, Spezialgebiet Marketing und Branding. Auslandsstudium in Paris. Weltweit unterwegs in der Medizintechnik, um Patienten weltweit Zugang zu modernster Hautkrebsfrüherkennung zu verschaffen.
Absolventin der Leondinger Literaturakademie. Sprachverliebt (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch). Shortlist Gertrud-Kolmar-Preis 2019. Finale Irseer Pegasus 2020 Jurypreis Irseer Pegasus 2021
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Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Mordsmotive 2025 - 02 "Hinter sauberen Gardinen" von Yvonne Wüstel
2026/01/16
Mordsmotive 2025 - 02 "Hinter sauberen Gardinen" von Yvonne Wüstel
(Hördauer ca. 32 Minuten, Gesprächsbeginn bei 11:25 Minuten)
In der Reihe Mordsmotive – Ausgezeichnete Krimis stellen wir Ihnen die Shortlist der fünf Stipendiatinnen der Mörderischen Schwestern im Jahr 2025 vor. Heute hören Sie nun die Zweitplatzierte, Yvonne Wüstel, die einen Ausschnitt aus ihrem Krimi „Hinter sauberen Gardinen“ vorliest. Im anschließenden Interview erfahren wir etwas über die Nominierte, die Idee zum Roman und ihre Arbeit als Autorin.
Moderation: Heike StepprathRealisation: Uwe KullnickTontechnik: Jupp Stepprath
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Monsieur Orient-Express – von von Gerhard J. Rekel (Auszug 1.) EJ-EB
2026/01/15
C.Bertelsmann
Monsieur Orient-Express –Wie es Georges Nagelmackers gelang, Welten zu verbinden von Gerhard J. Rekel
Auszug 01
(Hördauer 26 Minuten)
Literatur Radio Hörbahn stellt „Monsieur Orientexpress“ in der Serie „Ein Jahr – ein Buch“ auf besondere Weise vor. Aus 12 markanten Auszügen entsteht ein Panorama aus Geschichte, Mythos und persönlicher Perspektive rund um den legendären Zug und seinen Schöpfer. Die Ausschnitte führen in Figuren, Schauplätze und Stimmungen ein und lassen die Faszination Orientexpress akustisch aufleben.Jeden Monat wird eine neue Folge am vereinbarten Sendetermin online gestellt. So entwickelt sich über das Jahr hinweg eine fortlaufende Erzählung, bei der jede Station ein neues Fenster in das Universum von „Monsieur Orientexpress“ öffnet.
Es liest:Gerhard J. Rekel
Auszug 01
Agatha Christie, Graham Greene und Hollywood machten ihn zum Mythos. Bis heute beflügelt der "König der Züge" die Sehnsucht nach Abenteuern und romantischen Erlebnissen. Doch was ist seine Geschichte, welche Vision steckte dahinter ?Der Mann, der den Orient-Express und über 180 weitere Nachtzugverbindungen durch ganz Europa auf die Gleise stellte, ist Georges Nagelmackers (1845–1905). Das Ringen um seinen Traum entwickelte sich zu einem dramatischen Auf und Ab zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Scheitern und Triumph, erlittenem Spott und großer Verehrung.Georges Nagelmackers' Lebenswerk ist ein Plädoyer für die hartnäckige Verfolgung einer Vision, das raffinierte Spiel über die Bande und den Glauben an den Umweg : geografisch, politisch und menschlich.
Gerhard J. Rekel wurde 1965 in Graz geboren. Er absolvierte die Filmakademie Wien, für die Komödie „Trauma“ erhielt er eine British Academy Nomination, eine Biennale-Einladung sowie den Japanischen Drehbuchpreis. Er verfasste mehrere Drehbücher für den „Tatort“ und realisierte als Regisseur Wissenschaftsdokumentationen für ARTE, ZDF und andere Sender. Rekel hat mehrere Romane veröffentlicht, u. a. „Der Duft des Kaffees“. Das zuletzt bei K&S erschienene Buch „Monsieur Orient-Express“ erhielt den ITB-BookAward 2023 des Deutschen Buch-Börsenvereins und wurde ins Englische, Französische und Niederländische übersetzt.
Schnitt, Technik und Realisation Uwe Kullnick
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