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Dieser Podcast hat
91 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Thomas SeidlExplizit
Nein
Erstellt am
2020/06/18
Neueste Episode
2026/09/13
Durchschnittsdauer
77 min.
Veröffentlichungsintervall
8 Tage
Beschreibung
Willkommen im TSP-Talk - hosted vom kreativen Fotografie Enthusiasten Thomas Seidl. Auf diesem Podcast findet ihr offene Gespräche über seine Fotografie oder Ausrüstung aber vor allem auch den kreativen Prozessen hinter den Bildern oder aber über die Fotografiekultur in den Bereichen Porträt, Dokumentarfotografie, Reportagefotografie und der Streetfotografie - Hintergründe über das Arbeiten am und mit Menschen, kommen ebenfalls nicht zu kurz. Schreibt mir bei Fragen oder Anregungen gerne eine Mail an "[email protected]" oder folgt mir auf Instagram https://www.instagram.com/tsephotolife
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Fotografie auf Herzensebene | Andreas Bender über Vertrauen, Energie und den Mut, sich zu zeigen – EP#083
2026/09/13
Was macht ein Porträt lebendig? Ist es das Licht, die Technik oder die Verbindung zwischen den Menschen vor und hinter der Kamera?In dieser Episode von TSP-Talk ist der Wetzlarer Fotograf Andreas Bender zu Gast. Er erzählt von seinem ungewöhnlichen Weg aus der Welt von Bank, Web und IT in die selbstständige Business-, People- und Hochzeitsfotografie. Ausgangspunkt war ein technisch unvollkommenes, emotional jedoch unersetzliches Foto seiner neugeborenen Zwillinge. Es zeigte ihm, welchen Wert ein Bild haben kann, wenn ein Moment nicht wiederholbar ist.Wir sprechen über analoge Fotografie, Diafilm und die Mamiya RZ67, über 1.400 Mitarbeiterporträts, einen außergewöhnlich teuren Filmwechsel im Hubschrauber und darüber, warum Hochzeiten zu den anspruchsvollsten Lehrmeistern der Menschenfotografie gehören.Im Mittelpunkt steht die Beziehung zum Menschen. Andreas erklärt, warum ein Vorgespräch, Zeit, Empathie und gegenseitiges Vertrauen für ihn wichtiger sind als starre Posen. Außerdem beschreibt er seine persönliche Sicht auf energetische Fotografie: wie er Energie in Menschen, Räumen und Bildern wahrnimmt, welche Erfahrungen im Wald seine Perspektive veränderten und warum er heute offener zu seiner spirituellen Seite steht.Ein persönliches Gespräch über Fotografie als Erinnerung, Vertrauen vor der Kamera, berufliche Veränderung, Energiearbeit und den Mut, den eigenen Weg sichtbar zu machen.Kapitel:00:00 Bilder, die mehr als Oberfläche zeigen01:05 Andreas Bender und Fotografie auf Herzensebene03:46 Das wichtigste Bild seines Lebens05:57 Analoge Fotografie, Diafilm und Mittelformat16:49 Vom Webmanager in der Bank zum Fotografen23:11 1.400 Mitarbeiterporträts und Lernen durch Praxis24:20 Der teuerste Filmwechsel seines Lebens26:19 Der Schritt in die fotografische Selbstständigkeit32:41 Hochzeitsfotografie als Lehrmeister34:26 Warum die Chemie mit Menschen stimmen muss40:42 Vertrauen und Empathie vor der Kamera44:53 Was energetische Fotografie für Andreas bedeutet49:41 Energie in Menschen, Räumen und Bildern53:46 Offene und ehrliche Menschenfotografie56:06 Der Fotograf als untrennbares Gesamtpaket58:51 Die erste ungewöhnliche Erfahrung im Wald01:02:36 Der Weihnachtsbaum als Wendepunkt01:08:49 Naturwesen und positive Energie im Shooting01:09:52 Spiritualität offen sichtbar machen01:17:47 Was Andreas unter Channeling versteht01:19:32 Die persönliche Bedeutung des Erdhüters01:22:18 Vom Zuhören und der Beziehung zu Dingen01:24:10 Herzmauern, Glaubenssätze und der Weg aus der Angst01:26:40 Wo ihr Andreas und seine Arbeiten findetLinks zu Andreas Bender:Homepage:https://andreas-bender.deEnergien der Welt:https://energien-der-welt.comHochzeitsfotografie:https://hochzeitsfotograf-andreas-bender.deInstagram:https://www.instagram.com/andreas_bender_businessfotos/Instagram „Energien der Welt“:https://www.instagram.com/energien_der_welt/Das Bild für das Episodencover wurde von Andreas Bender zur Verfügung gestellt.————————————————————————————————📩 Fragen oder Feedback?Schickt mir gerne eine Audionachricht:https://www.speakpipe.com/TSP_TALKSchreib mir gerne:[email protected]📸 Folge mir auf Instagram:Fotografie:https://www.instagram.com/tsephotolifeTSP-Talk:https://www.instagram.com/tsptalkderpodcast/📸 Homepage:https://thomasseidl-photography.smugmug.com🎧 Alle Folgen & mehr Infos:https://open.spotify.com/show/6ReYc0LEnFya47AJXh851G
Wenn Worte fehlen, bleiben Berührung und Bilder | Sabine Stelzer über Sterbebegleitung, Erinnerung & Fotografie – EP#082
2026/09/06
Was bleibt von einem gemeinsamen Moment, wenn Worte nicht mehr reichen? Vielleicht eine Berührung, ein Bild oder das sichere Gefühl, dass jemand da war.
In dieser Episode ist Sabine Stelzer zum zweiten Mal zu Gast im TSP-Talk. Sabine arbeitet als Sterbebegleiterin, End-of-Life-Doula und Massagetherapeutin. Sie begleitet schwerstkranke und sterbende Menschen sowie deren Zugehörige mit Zeit, Präsenz und achtsamer Berührung.
Dieses zweite Gespräch knüpft an unsere erste gemeinsame Episode an, geht aber bewusst einen Schritt weiter. Wir sprechen darüber, wie Berührung zu einer Form nonverbaler Kommunikation werden kann und was Fotograf:innen aus der Sterbebegleitung über Nähe, Wahrnehmung, Zustimmung und das Aushalten stiller Momente lernen können.
Wann wird eine Kamera zum selbstverständlichen Teil eines Raumes und wann wird sie zu viel? Wie entstehen würdevolle Bilder am Lebensende? Wer entscheidet darüber, was gezeigt werden darf? Und wo liegt die Grenze zwischen sensibler Bildgestaltung und einer Ästhetisierung des Sterbens?
Sabine erklärt, warum Erinnerungen nicht erst mit dem fertigen Foto beginnen. Sie entstehen bereits beim gemeinsamen Kaffee, beim Betrachten alter Bilder, durch Musik, vertraute Gegenstände, persönliche Rituale und unausgesprochene Gesten. Dabei geht es nicht um das perfekte Porträt, sondern um Bilder, die Beziehungen, Nähe und gelebtes Leben sichtbar machen.
Ein persönliches Gespräch über Sterbebegleitung, Erinnerungsfotografie, Bildethik, kreative Verantwortung und die Fähigkeit, im entscheidenden Moment nicht sofort handeln zu müssen.
Die erste Episode mit Sabine Stelzer:Sterbebegleitung & Fotografie: Würdevolle Erinnerungen am Lebensende – im Gespräch mit Sabine Stelzer - EP#067Episode auf Spotify anhören
Kapitel:00:00 Wenn Worte fehlen, bleiben Berührung und Bilder00:46 Sabine Stelzer zum zweiten Mal im TSP-Talk02:25 Reaktionen auf die erste gemeinsame Episode04:25 Berührung als nonverbale Kommunikation07:54 Was Fotograf:innen von der Sterbebegleitung lernen können10:25 Zustimmung und fotografische Verantwortung12:39 Wann beginnt eine Erinnerung?15:39 Hände, Gegenstände und fotografische Details20:27 Persönliche Rituale des Abschieds23:27 Wie Kreative Rituale behutsam anregen können29:30 Würdige Bildsprache am Lebensende31:39 Wer entscheidet über die Würde im Bild?34:17 Verändert die Kamera den Abschied?36:43 Sensible Bildgestaltung oder Ästhetisierung?40:30 Die persönlichen Grenzen von Fotograf:innen41:41 Ruhe bewahren und Stille aushalten45:11 Wenn Menschen nur aus Höflichkeit mitmachen48:22 Selbstfürsorge nach emotionalen Begleitungen53:53 Was den Menschen am Ende bleibt59:08 Wie Sterbebegleitung den fotografischen Blick verändert01:00:42 Der wichtigste Gedanke dieser Episode01:01:15 Abschluss
Sabine Stelzer:Homepage: https://www.sabinestelzer-wellnessoase.com/Instagram: https://www.instagram.com/sabinestelzerphotolife/
Das Foto für das Episodencover wurde von Thomas Seidl aufgenommen.
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Der Wert des Wartens | Danilo Adam über Streetfotografie und den eigenen Blick - EP#81
2026/08/30
Was passiert, wenn Fotografie kein weiteres Ziel im Kalender ist, sondern ein bewusster Gegenpol zum durchgetakteten Alltag?
In dieser Episode spricht Thomas Seidl mit Danilo Adam über Streetfotografie, Sportfotografie und die Suche nach einer eigenen Bildsprache. Danilo erzählt, warum er sich mit 40 Jahren seine erste Kamera kaufte, wie ihn das Klicken der Spiegelreflexkamera seiner Eltern bis heute begleitet und weshalb Fotografie für ihn vor allem bedeutet, wieder nach draußen zu gehen, genauer hinzusehen und dem eigenen Gefühl zu vertrauen.
Im Mittelpunkt steht das Warten als aktive Form der Aufmerksamkeit. Danilo läuft den Motiven nicht hinterher. Er beobachtet Licht, Menschen und Situationen, bis ein Moment zu ihm kommt. Dabei entstehen ruhige, teils schwere Bilder, die nicht jedem gefallen müssen. Entscheidend ist, dass sie etwas auslösen, Fragen stellen oder Betrachtende für einen Augenblick aus dem gewohnten Bilderfluss herausholen.
Thomas und Danilo sprechen außerdem über Selbstkritik, die Befreiung von Likes und Reichweite, Bewegungsunschärfe in der Straßenfotografie, schnelle Entscheidungen beim Volleyball, den Unterschied zwischen dem besten Bild und dem Lieblingsbild sowie die besondere Wirkung eines Prints. Auch die Fotogruppe mit Anja Grothe und Maria, gegenseitiges Feedback und Danilos London-Kalender spielen eine wichtige Rolle.
Ein persönliches Gespräch über Geduld, fotografische Freiheit, Erinnerung, Vergänglichkeit und den Mut, Bilder zu machen, die der eigenen Wahrnehmung entsprechen.
Kapitel00:00 Fotografie als Gegenpol zum Alltag03:48 Vom IT-Berater zum Fotografen07:27 Die erste eigene Kamera mit 4009:32 Das Klicken der Kindheit13:32 Bilder als Träger von Erinnerungen18:40 Warum Fotografie keine Pflicht werden darf20:38 Freiheit von Likes und Leistungsdruck22:39 Die Suche nach der eigenen Bildsprache28:58 Wann ein Moment zum Bild wird32:19 Verpasste Augenblicke loslassen34:02 Warum Bilder stören dürfen38:39 Selbstkritik und Vertrauen in die eigene Sicht40:51 Schwere Themen fotografisch begleiten45:46 Fotografie, Trauer und Erinnerung57:26 Streetfotografie als Schule der Geduld01:01:24 Warten als aktive Aufmerksamkeit01:09:04 Action und stille Momente im Sport01:14:13 Bildauswahl, Abstand und Bearbeitung01:17:37 Lieblingsbild oder bestes Bild?01:19:27 Warum ein Print dem Bild Raum gibt01:24:55 Die Fotogruppe als Antrieb01:28:37 Fotografie fühlen und der eigenen Sicht vertrauen
Danilo AdamHomepage / Fotocommunity:https://www.fotocommunity.de/fotograf/danilo-adam/2471308Instagram: @danilo._.adamhttps://www.instagram.com/danilo._.adam/
Das Bild des Episodencovers wurde von Danilo Adam zur Verfügung gestellt.
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Wenn Bilder bleiben | Thomas Steiner über Print, Reportage und fotografische Wertschätzung - EP#080
2026/08/23
Wann ist eine Fotografie wirklich fertig? Für den Fotografen Thomas Steiner ist die Antwort klar: wenn sie gedruckt vor ihm liegt. In dieser Episode von TSP-Talk sprechen wir darüber, wie sich Bilder verändern, sobald sie den Bildschirm verlassen und als Print, Bildband oder Ausstellung im Raum sichtbar werden.
Ausgangspunkt ist die Ausstellung „EMotions“ im Kulturhaus Fronfeste in Roding. Thomas erzählt von seinen Fotografien zur Fußball-Europameisterschaft 2024, bei denen nicht das Spiel, sondern Fans, Begegnungen, unterschiedliche Nationalitäten und gemeinschaftliche Momente im Mittelpunkt stehen. Dabei wird Fußballfotografie zur Menschenfotografie und möglicherweise sogar zur Sozialreportage.
Wir sprechen über die Wirkung gedruckter Bilder, das Kuratieren fotografischer Serien und die schwierige Kunst, Bilder auszusortieren. Thomas erklärt, warum er Arbeitsabzüge auf einem Tisch verteilt, seine Fotografien bewusst liegen und reifen lässt und weshalb das vermeintlich beste Einzelbild nicht immer in eine zusammenhängende Geschichte gehört.
Außerdem geht es um authentische Menschen- und Tierfotografie. Thomas berichtet von einem People-Shooting, bei dem ihm der Zugang zu den Bildern fehlte, und erklärt, warum ihn Hunde und Pferde durch ihre unmittelbare und ungestellte Art faszinieren. Seine aktuellen Hundeserien erzählen deshalb nicht nur von Tieren, sondern von der besonderen Beziehung zwischen Mensch, Tier und urbanem Raum.
Zum Abschluss sprechen wir über Street- und Reportagefotografie, Respekt gegenüber den fotografierten Menschen sowie über Thomas’ Langzeitprojekte zu Klimawandel, Aufforstung und Landwirtschaft. Eine Episode über Prints, fotografische Geschichten und Bilder, die bleiben.
In dieser Episode erfährst du:
Warum ein Print für Thomas Steiner das eigentliche fertige Bild istWie gedruckte Arbeitsabzüge bei der Auswahl von Bildserien helfenWas die Ausstellung in Roding mit ihm und seinen Bildern gemacht hatWie aus Fußballfotografie eine Sozialreportage entstehen kannWas Tiere über Authentizität und fotografische Beobachtung lehrenWarum Respekt wichtiger ist als das perfekte StreetfotoWie fotografische Langzeitprojekte Struktur und Motivation schaffenKapitel:00:00 Wenn aus Bildern Begegnungen werden00:56 Wiedersehen mit Thomas Steiner02:38 Stolz und Nervosität in Roding04:47 Die EM 2024 aus Sicht der Fans08:58 Warum der Print das fertige Bild ist13:54 Bildserien auf dem Tisch kuratieren17:42 Die schwierige Auswahl für Roding19:30 Wenn Fotografien reifen müssen22:40 Fußballfotografie als Sozialreportage27:41 Was Tiere über Authentizität lehren28:25 Ein People-Shooting als Wendepunkt35:13 Hunde, Menschen und neue Perspektiven37:41 Geschichten zwischen Mensch und Tier46:36 Streetfotografie und Begegnungen48:22 Bruce Gilden und die Kraft großer Porträts55:07 Kommunikation und Konfrontation58:53 Respekt vor dem fotografierten Menschen01:00:49 Klimawald, Aufforstung und Landwirtschaft01:05:03 Warum fotografische Projekte wichtig sind01:06:10 Habt Spaß an der Fotografie
Mehr über Thomas Steiner:Instagram: https://www.instagram.com/thofo_to/
Das Bild des Episodencovers wurde von Thomas Steiner zur Verfügung gestellt.
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Hundefotografie als Beziehung – Nadine Grove über Vertrauen, Körpersprache & Bilder, die bleiben - EP#079
2026/08/09
In dieser Folge von TSP-Talk spricht Thomas Seidl mit der Fine-Art-Hundefotografin Nadine Grove aus Münster über Hundefotografie als Beziehung vor der Kamera.
Es geht um die Frage, wie Bilder entstehen, die nicht nur zeigen, wie ein Hund aussieht, sondern wer dieser Hund für seine Menschen ist. Nadine spricht über Vertrauen, Körpersprache, Safe Space, das Wohl des Hundes und darüber, warum gute Fotografie oft lange vor dem ersten Auslösen beginnt.
Wir sprechen über ihren Weg in die Fotografie, ihre Hündin Inji als Lehrerin, manuelles Arbeiten, Licht, Weißabgleich, Augen als Schlüssel zur Bildwirkung und darüber, wie Fine-Art-Hundefotografie zwischen technischer Präzision, künstlerischer Bearbeitung und echter Beziehung entsteht.
Ein besonderer Teil der Episode widmet sich Regenbogen-Shootings, also Erinnerungsbildern von Hunden am Ende ihres Lebens. Nadine erzählt, warum diese Shootings nicht nur traurig sind, sondern auch voller Nähe, Dankbarkeit und Lebensfreude sein können.
Eine Episode für alle, die sich für Hundefotografie, Portraitfotografie, Bildsprache, Vertrauen vor der Kamera, emotionale Bilder und fotografische Haltung interessieren.
Kapitel:
00:00 Beziehung vor der Kamera
04:02 Vertrauen und Augenhöhe
07:11 Der Weg zur Kamera
10:31 Manuelles Lernen und Technik
16:16 Inji als Lehrerin
24:43 Was Beziehung im Bild ist
29:01 Das Shooting beginnt vorher
32:48 Wenn das Fotografieren startet
37:35 Hund bestimmt die Grenzen
43:04 Körpersprache richtig lesen
46:32 Safe Space für Menschen
49:36 Charakter des Hundes im Bild
54:34 Authentizität und Fine Art
59:27 Augen als Blickfang
01:04:06 Outdoor oder Studio?
01:07:02 Regenbogen-Shooting feiern
01:13:19 Schmerz in Erinnerung verwandeln
01:17:43 Bilder, die bleiben
01:22:02 Emotion schlägt Perfektion
01:25:59 Storytelling mit Unschärfe
01:31:06 Was People-Fotograf:innen von Hundefotografie lernen können
01:37:11 Geplante Echtheit
01:38:56 Warum Hundebilder berühren
01:40:38 Respekt vor dem Wesen
01:42:04 Genauer hinschauen lernen
01:44:13 Inji im Arm
01:46:13 Nicht auf den perfekten Moment warten
Mehr über Nadine Grove:
Homepage: https://www.nadinegrovefotografie.de
Instagram: https://www.instagram.com/nadine_grove_fotografie/
Hinweis zum Episodencover:
Das Bild für das Episodencover wurde von Nadine Grove zur Verfügung gestellt.
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Der Moment hinter der Funktion | Markus C. Hurek über Menschlichkeit, Vertrauen und Fotografie - EP#078
2026/08/02
Der Moment hinter der Funktion | Markus C. Hurek über Menschlichkeit, Vertrauen und Fotografie - EP#078
Wann wird aus einem Foto mehr als ein Bild? Wann entsteht aus einem Porträt eine Begegnung? Und was braucht es, damit ein Mensch vor der Kamera nicht zur Funktion, Rolle oder bloßen Oberfläche wird?
In dieser Episode spreche ich mit Markus C. Hurek über Fotografie als Vertrauensraum. Markus ist Journalist, Fotograf und Ressortleiter Innenpolitik beim FOCUS-Magazin. Seine Bilder entstehen oft dort, wo Politik, Öffentlichkeit, Kultur und Geschichte aufeinandertreffen: im Bundestag, bei Wahlabenden, auf Bühnen, bei Begegnungen mit bekannten Persönlichkeiten und in genau jenen Momenten dazwischen.
Wir sprechen über Schwarz-Weiß-Fotografie, natürliches Licht, Reduktion, JPEGs, Instagram als Schaufenster, den journalistischen Blick und die Frage, warum viele Technikdiskussionen manchmal an der eigentlichen Frage vorbeigehen: Was ist ein Bild?
Ein besonderer Schwerpunkt ist Markus’ Arbeit mit Margot Friedländer und sein Buch „Margot Friedländer. Eine Stimme für das Leben“. Es geht um Nähe, Würde, Erinnerung, Verantwortung und darum, wie Fotografie Menschen emotional greifbar machen kann.
Eine Folge über Fotografie, Menschlichkeit, Vertrauen, Bildsprache und den Moment hinter der Funktion.
Kapitel:00:00 Cold Open: Der Moment hinter der Funktion00:44 Willkommen im TSP-Talk und Vorstellung von Markus C. Hurek03:48 Instagram, Mensch und Licht und der erste Zugang zu Markus’ Bildern06:38 Prominenz im Bild und die Frage, was ein gutes Porträt ausmacht11:43 Margot Friedländer, Tiefe im Bild und Menschlichkeit vor der Kamera15:35 Fotografieren ohne Zeit zu rauben17:46 Warum Markus selten klassische Shootings macht19:34 Vom Film, der Dunkelkammer und analoger Schwarz-Weiß-Fotografie22:02 Warum Schwarz-Weiß die Mode aus dem Bild nimmt24:18 Vom Technikinteresse zur Fotografie des Menschen29:40 Instagram als demokratisches Schaufenster für Fotografie32:50 Vorhandenes Licht, Vorbereitung und das Lesen von Räumen37:38 Reduktion, Festbrennweiten und Nähe zum Gegenüber39:52 Vertrauen vor der Kamera und warum Technik nicht stören darf44:02 Fotografie als Vertrauenssache und Verantwortung gegenüber Menschen48:30 Lampenfieber, Offenheit und Bilder im Miteinander52:12 Politik lesen lernen: Warum ein Handschlag nicht nur ein Handschlag ist56:19 Fotografie, Journalismus und echtes Interesse am Menschen58:37 Fotos, die man nie gemacht hat60:04 Die Kamera bewusst beiseite lassen63:22 Lernen durch digitale Fotografie und das eigene Archiv66:51 Warum Markus nur JPEG fotografiert69:37 Pixel, Korn, RAW und die eigentliche Frage: Was ist ein Bild?75:25 Warum man nie mit einer neuen Kamera zum Porträt gehen sollte77:29 Margot Friedländer: Eine Stimme für das Leben78:48 Die erste Begegnung mit Margot Friedländer79:45 Igor Levit, „Gegen das Schweigen“ und das Rückblende-Foto82:05 Wie aus Bildern ein Buch wurde86:16 Workshops, Porträtfotografie und die Begegnung zweier Menschen88:11 Die Lust am Sehen behalten89:38 Abschlussgedanken und Dank
Links zu Markus C. Hurek:Homepage:https://mchurek.deInstagram:https://www.instagram.com/menschundlicht/?hl=de
Hinweis:Das Bild des Episodencovers wurde von Markus C. Hurek zur Verfügung gestellt.
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Wie Bilder Räume verändern – Svenja Blum über Familienwände, Bildwirkung & Studio Blum - EP#077
2026/07/26
Warum wirken manche Bilder in einem Raum sofort stimmig, während andere nur Dekoration bleiben? In dieser Folge von TSP-Talk spricht Thomas Seidl mit Svenja Blum, Gründerin von Studio Blum, über Bildwirkung, Familienwände, Raumgestaltung und die Frage, wie Fotografie, Erinnerungen und persönliche Geschichten an Wänden sichtbar werden.
Svenja verbindet Kommunikationsdesign, Kunstpädagogik und Literaturwissenschaft. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie Bilder Räume prägen, warum unperfekte Fotos, Kinderzeichnungen, Notizen oder Erinnerungsstücke oft mehr erzählen als perfekte Prints und wie aus privaten Bildern eine persönliche Bildwelt entstehen kann. Ein besonderer Fokus liegt auf Familienwänden, Zugehörigkeit, fehlenden Fotos, Praxis- und Therapieräumen, Vertrauen, Farbe, Hängung und kreativer Selbstfürsorge.
Diese Episode ist für alle, die Fotografie nicht nur aufnehmen, sondern bewusster sehen, drucken, hängen und im eigenen Raum leben möchten.
Kapitel:00:00 Bilder als stille Kraft im Raum00:49 Willkommen bei TSP-Talk und Vorstellung von Svenja Blum03:41 Von Kommunikationsdesign, Kunstpädagogik und Literaturwissenschaft zu Studio Blum05:20 Warum Bilder mehr sind als Dekoration09:07 Studio Blum: Räume über Bilder übersetzen10:47 Vom ersten Gespräch zur fertigen Bildwand17:27 Stimmigkeit statt Trend und perfekte Wand28:44 Bildwirkung: Motiv, Farbe, Größe, Material und Rahmen30:07 Wenn Bilder miteinander sprechen32:27 Hängung als Erzählform zwischen Film, Literatur und Bildband37:17 Familienwände: Identität, Zugehörigkeit und persönliche Geschichten43:16 Erinnerungen ohne Foto: was bleibt, wenn Bilder fehlen46:11 Familie jenseits klassischer Porträtwände48:16 Persönliche Fotos, Kunstprints und Handyfotos im Raum50:36 Müssen Fotograf:innen vom späteren Lebensort des Bildes denken?54:19 Praxis-, Therapie- und Coachingräume als sensible Räume57:35 Vertrauen gestalten, ohne platte Botschaften60:33 Räume als Resonanzflächen und Bedeutungsräume62:51 Schwarzweiß, Farbe und Stimmung im Raum66:01 Größe, Abstand, Hängung und gestalterische Regeln67:48 Bestehende Räume bewusst optimieren73:16 Unterschiedliche Geschmäcker und gemeinsame Bildentscheidungen75:14 Familienkonflikte, Veränderung und bewusste Gestaltung77:16 Pädagogischer Blick und Vertrauen in Kreativität82:09 Wände lesen wie Texte83:51 Was Fotografie von Literatur lernen kann86:59 Wandgestaltung als kreative Selbstfürsorge88:26 Drei Fragen für die eigenen Räume92:55 Authentisch oder Fassade?94:26 Was Menschen nach dieser Folge anders sehen könnten95:40 Für wen Studio Blum passend ist96:36 Abschluss und Credits
Links zu Svenja Blum:Homepage: https://studioblum.infoInstagram: https://www.instagram.com/studio_blum_walls/
Hinweis zum Episodencover:Das Bild für das Episodencover wurde von Svenja Blum zur Verfügung gestellt und von der Fotografin Lisa-Marie Kaspar erstellt.
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Nähe, Natürlichkeit & Vertrauen in der Portraitfotografie – Anja Grothe über echte Menschenbilder - EP#076
2026/07/19
Nicht nur fotografiert, sondern gesehen – Anja Grothe über Nähe, Vertrauen & echte Portraitfotografie
In dieser Folge von TSP-Talk spricht Thomas Seidl mit der Fotografin Anja Grothe aus Halle an der Saale über echte Menschenfotografie, authentische Portraits und die Frage, wie Bilder entstehen, in denen Menschen nicht nur abgebildet, sondern wirklich gesehen werden.
Es geht um Nähe, Natürlichkeit, Vertrauen, Zwischenmomente, Schwarz-Weiß-Fotografie, zeitlose Portraits und um die Verantwortung, die Fotografierende tragen, wenn Menschen sich vor der Kamera öffnen. Anja erzählt von ihrem Weg in die Fotografie, von Halle als fotografischem Resonanzraum, von ihrer Haltung als Künstlerin und Dienstleisterin und von ihrem Herzensprojekt „Ich bin relevant“, das während der Corona-Zeit Menschen Gesicht und Stimme gegeben hat.
Eine Episode für alle, die sich für Portraitfotografie, Peoplefotografie, kreative Prozesse, emotionale Bildsprache, fotografische Haltung und das Arbeiten mit Menschen interessieren.
In dieser Folge sprechen wir unter anderem über:• warum ein gutes Portrait mehr mit Begegnung als mit Perfektion zu tun hat• weshalb Vertrauen vor der Kamera Voraussetzung und Ergebnis zugleich ist• warum es laut Anja niemanden gibt, der „unfotogen“ ist• wie Natürlichkeit im Shooting entsteht• weshalb zeitlose Bilder weniger Kulisse und mehr Mensch brauchen• Schwarz-Weiß als Reduktion auf das Wesentliche• Fotografie als zweite Sprache• Verantwortung, Nähe und Menschlichkeit in der Portraitfotografie• das Projekt „Ich bin relevant“• Fotogruppen, Austausch und gemeinsames Wachsen durch Bilder
Kapitelmarken:00:00 Cold Opener: Nicht nur fotografiert, sondern gesehen01:21 Begrüßung und Vorstellung von Anja Grothe05:08 Fotografie als Gefühl: wertschätzend, authentisch, nah06:16 Portraits als echte Begegnung12:06 Wann ist ein Portrait gelungen?14:07 Halle als fotografischer Resonanzraum18:18 Anjas Weg in die Fotografie22:37 Studium, Praxis und Lernen durch Fehler24:38 Das erste eigene Atelier28:10 Fotografie als zweite Sprache31:54 „Unfotogen“ gibt es nicht40:13 Vertrauen vor der Kamera47:06 Natürlichkeit und gestaltete Leichtigkeit51:56 Zeitlose Portraits jenseits von Trends57:59 Schwarz-Weiß als Reduktion auf das Wesentliche01:06:32 Ein emotionales Shooting zum Abschiednehmen01:08:15 Technik, Haltung und Reduktion01:14:23 Das Projekt „Ich bin relevant“01:24:01 Was passiert, wenn Menschen sichtbar werden?01:26:25 Zwischenmomente und echte Gesten01:28:42 Künstlerin und Dienstleisterin zugleich01:33:45 Fotogruppe, Austausch und Bildbesprechung01:41:50 Mut zur Portraitfotografie01:44:40 Wo ihr Anja Grothe findet01:46:33 Anjas Schlussgedanke: Mehr sehen, mehr fotografieren
Links zu Anja Grothe:Homepage: https://www.anja-grothe-fotografie.de/Instagram: https://www.instagram.com/anja_grothe_fotografie/
Das Bild für das Episodencover wurde von Anja Grothe zur Verfügung gestellt.
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Fotografieren ohne zu nehmen – Jessica Freymark über achtsame Pferdefotografie, Vertrauen und echte Bilder - EP#075
2026/07/12
Fotografieren ohne zu nehmen – Jessica Freymark über achtsame Pferdefotografie, Vertrauen und echte Bilder
Was passiert, wenn eine Kamera nicht fordert, sondern wartet? Wenn sie nicht nimmt, sondern begleitet?
In dieser Episode spricht Thomas Seidl mit der Berliner Pferdefotografin Jessica Freymark über achtsame Pferdefotografie, echte Glücksmomente und die Frage, wie Bilder entstehen, wenn Beziehung wichtiger wird als Kontrolle.
Jessica erzählt von ihrem Weg von der Geologin mit Doktortitel zur selbstständigen Pferdefotografin, von prägenden Erfahrungen mit ihrem Pferd Eldur und davon, warum gute Fotografie schon lange vor dem ersten Auslösen beginnt. Es geht um Vertrauen, Körpersprache, Stresssignale, Geduld, Flow, minimalistisches Equipment und darum, was auch Peoplefotograf:innen von Pferden lernen können.
In dieser Folge:
Warum Beziehung vor dem Bild kommt Was „Fotografieren ohne zu nehmen“ bedeutet Wie Pferde Stress, Unsicherheit und Vertrauen zeigen Warum echte Bilder nicht erzwungen werden können Was Peoplefotografie von achtsamer Pferdefotografie lernen kann Warum Technik wichtig ist, aber nicht im Mittelpunkt stehen muss Wie Fotografie zum Achtsamkeitswerkzeug werden kann Warum Erinnerungsfotos mehr sind als perfekte BilderKapitel:00:00 Einstieg in die Pferdefotografie01:25 Beziehung vor dem Bild05:01 Persönlichkeit als Stärke08:33 Erste Kameramomente13:33 Vom Hobby zur Berufung19:26 Wenn der Job nicht passt23:26 Freiheit und Pferde27:35 Eldur und die Lektionen32:10 Achtsame Fotografie erklärt35:31 Begrüßung vor dem Auslösen39:01 Fotografieren ohne zu nehmen41:14 Begleiten statt inszenieren49:15 Wann Jessica nicht fotografiert50:36 Sicherer Raum für Pferde52:59 Raum für echte Momente57:29 Menschen und Pferde fotografieren01:02:24 Minimalistisches Kamera-Setup01:06:17 Brennweite und Distanz01:09:36 Stille mit elektronischem Verschluss01:16:14 Glücksmomente im Bild01:20:46 Im Flow der Fotografie01:23:49 Pferdebesitzer:innen selbst fotografieren helfen01:31:02 Fotografie für Profis und Verlage01:38:04 Drohne als neues Hobby01:40:27 Fotografie verändert den Blick01:41:12 Weniger Stress, mehr Achtsamkeit
Jessica Freymark:Website: https://jessica-freymark.deInstagram: https://www.instagram.com/jessica_freymark
Coverfoto: freundlicherweise von Jessica Freymark zur Verfügung gestellt.
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Was hat Kunst mit unserem Alltag zu tun? – Claudia Linzel über Bilder, Blick und Haltung - EP#074
2026/07/05
Was passiert, wenn wir vor einem Bild stehen und nicht sofort wissen, was wir dazu sagen sollen?Ist das Unsicherheit – oder vielleicht genau der Anfang von Kunst?
In dieser Episode von TSP-Talk spricht Thomas Seidl mit Claudia Linzel, Gastgeberin des Kunst- und Kulturpodcasts „Die Leichtigkeit der Kunst“.Gemeinsam gehen sie der Frage nach, was Kunst mit unserem Alltag zu tun hat, warum Bilder Macht besitzen und wie Sprache, Raum, Kontext und Haltung unseren Blick auf Kunst und Fotografie verändern.
Claudia erzählt von ihrem Weg aus der Kommunikation und Werbewelt hin zur Kunstvermittlung, von ihrem persönlichen Zugang über Fotografieausstellungen und davon, warum Kunst nicht zwingend erklärt werden muss, um uns zu berühren.Im Gespräch geht es um Bildsprache, Verantwortung in der Fotografie, Storytelling, leere Räume, gedruckte Bilder, Ausstellungen, Perspektivwechsel und die Frage, wie wir Kunst erleben können, ohne Angst haben zu müssen, sie „nicht zu verstehen“.
Eine Folge für alle, die Fotografie, Kunst und visuelles Storytelling nicht nur betrachten, sondern bewusster verstehen möchten.
In dieser Episode sprechen wir unter anderem über:
warum Kunst im Alltag beginntwie Claudia Linzel zur Kunstvermittlung und zu ihrem Podcast kamwas Fotografie mit Wahrnehmung, Macht und Verantwortung zu tun hatwarum Bilder nicht immer sofort erklärt werden müssenwie Worte ein Kunstwerk größer oder kleiner machen könnenwarum Raum, Kontext und Atmosphäre die Wirkung von Kunst verändernwie Leere, Schweigen und Pausen Teil von Bildsprache werdenwas Haltung in der Fotografie bedeutetwarum der Blickwinkel entscheidet, welche Geschichte ein Bild erzähltwie man eine Ausstellung besuchen kann, ohne kunsthistorisches Vorwissen mitzubringenKapitelmarken
00:07 – Kunst im Alltag
01:20 – Willkommen im TSP-Talk
05:39 – Von Werbung zur Kunst
09:12 – Erster bewusster Kunstmoment
13:59 – Der umgekehrte Weg zur Kunst
18:06 – Bilder und Macht
20:14 – Was ist Kunst?
22:54 – Blick lenken, nicht belehren
25:45 – Haltung in Bildern
29:05 – Müssen Bilder erklärt werden?
32:19 – Emotionen im Porträt
38:49 – Freiheit ohne Skalierung
41:17 – Schweigen vor dem Werk
43:09 – Kunst aus der falschen Richtung betrachten
48:38 – Kunst als Selbstsuche
50:32 – Raum formt Wahrnehmung
55:29 – Leere als Stilmittel
01:02:02 – Was erklärt ein Werk?
01:06:56 – Fotografie und Absicht
01:11:46 – Blickwinkel entscheidet alles
01:17:59 – Haltung in der Fotografie
01:26:02 – Verantwortung vor Öffentlichkeit
01:28:55 – Kunst mit eigener Stimmung begegnen
01:32:21 – Leichtigkeit durch gedruckte Bilder
Über Claudia Linzel
Claudia Linzel ist Gastgeberin des Kunst- und Kulturpodcasts „Die Leichtigkeit der Kunst“.Seit 2020 spricht sie mit Künstler:innen, Kurator:innen, Museumsleiter:innen, Sammler:innen und Menschen aus Kunst, Kultur und Gesellschaft.Ihr Zugang zur Kunst ist offen, neugierig und zugewandt – ohne Schwellenangst und ohne den Anspruch, Kunst nur aus einer Expert:innenperspektive erklären zu müssen.
Neben ihrem Podcast moderiert Claudia Linzel Live-Gespräche, Artist Talks, Podiumsdiskussionen und Veranstaltungen für Museen und Kulturinstitutionen im deutschsprachigen Raum.
Claudia Linzel online
Instagram Podcast:https://www.instagram.com/die_leichtigkeit_der_kunst
Instagram Tagebuch:https://www.instagram.com/tagebuch_zur_kunst/
Homepage:https://dieleichtigkeitderkunst.de
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Makrofotografie mit Maria Fassbender – Blumen, Blüten und die Kunst, kleine Details groß zu sehen - EP#073
2026/06/28
Makrofotografie mit Maria Fassbender – Blumen, Blüten und die Kunst, kleine Details groß zu sehen
In dieser Episode von TSP-Talk spricht Thomas Seidl mit Maria Fassbender über die Faszination der Makrofotografie, über Blumen, Blüten, feine Strukturen und darüber, warum gerade die kleinen Details im Alltag oft die größte fotografische Kraft besitzen.
Maria kommt aus Halle an der Saale und fotografiert vor allem florale Motive. Im Gespräch erzählt sie, wie sie bereits seit der Schulzeit fotografiert, die Kamera zwischendurch etwas aus dem Blick verloren hat und mit etwa 40 Jahren wieder intensiv zur Fotografie zurückgefunden hat. Besonders die Makrofotografie wurde für sie zu einem kreativen Rückzugsort: ein bewusstes Innehalten, genaues Hinschauen und Entdecken von Schönheit im Kleinen.
Wir sprechen über einzelne Blumen als Hauptmotiv, über kräftige Farben, Pastelltöne, rote und rosa Blüten, über Vergänglichkeit, über das Fotografieren am Küchentisch und darüber, warum ein einfaches Setup oft völlig ausreichen kann. Maria gibt Einblicke in ihre Arbeitsweise mit Nikon Z5 II, Ringblitz, schwarzem A3-Tonkarton und viel Geduld für Form, Licht und Struktur.
Eine ruhige, persönliche und inspirierende Folge über Makrofotografie, FineArt-Anmutung, kreative Entschleunigung und die Frage, was passiert, wenn man beginnt, wirklich genau hinzusehen.
Maria Fassbender auf Instagram:https://www.instagram.com/maria_sowieso_/
Hinweis zum Episodencover:Die beiden Bilder, die im Episodencover verwendet wurden, wurden von Maria Fassbender zur Verfügung gestellt.
In dieser Episode geht es unter anderem um:
Makrofotografie von Blumen und Blüten Den Blick für kleine Details im Alltag Fotografie als kreative Entschleunigung Farbe, Form, Licht und Struktur in floralen Motiven Einzelne Blüten als fotografische Bühne Zwischen Naturfotografie, FineArt und Abstraktion Fotografieren am Küchentisch mit einfachem Setup Nikon Z5 II, Ringblitz und schwarzer Hintergrund Schönheit, Vergänglichkeit und bewusste Wahrnehmung Warum man einfach anfangen und fotografieren sollteKapitel:
00:03 Kleine Dinge groß sehen
05:54 Neustart mit Kamera
10:13 Der Blick für Details
12:46 Makro als neue Welt
17:42 Langsamer hinschauen
18:16 Die einzelne Blüte
21:18 Farbe als Ausdruck
23:41 Zwischen Natur und Kunst
28:09 Kreativ an der Küche
31:21 Licht, Setup und Fokus
36:15 Technik soll nicht stören
39:21 Einfach anfangen
40:54 Schönheit und Vergänglichkeit
44:10 Wie ein Bild entsteht
47:49 Ruhe durch Makro
49:33 Eigene Arbeit annehmen
53:18 Blick in die Zukunft
55:59 Zum Schluss: Einfach fotografieren
Über TSP-Talk:Im TSP-Talk spricht Thomas Seidl über Fotografie, kreative Prozesse, Ausrüstung, Bildkultur und das Arbeiten mit Menschen und Motiven. Der Podcast richtet sich an alle, die Fotografie nicht nur technisch, sondern auch emotional, gestalterisch und kulturell verstehen möchten.
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Fotoreise nach Schweden: Welche Kamera mitnehmen? Film vs. Digital, APS-C, Vollformat oder Mittelformat - EP#072
2026/06/21
Fotoreise nach Schweden: Welche Kamera mitnehmen? Film oder Digital, APS-C, Vollformat oder Mittelformat?
Welche Kamera ist die richtige für eine Fotoreise nach Schweden? In dieser Episode von TSP-Talk geht es um genau diese Frage: Film oder Digital, Leica M6 oder R6, APS-C, Vollformat oder vielleicht sogar Mittelformat? Ausgangspunkt ist eine Hörerfrage von Peter, der Ende Juni für eine Woche nach Schweden reist – mit Landschaft, Street und vielen kleinen Details im Blick.
Ich spreche darüber, warum die Wahl der Kamera nicht nur eine technische Entscheidung ist, sondern immer auch etwas über Haltung, Tempo, Gewicht, Arbeitsweise und Bildsprache verrät. Es geht um die Frage, ob wir möglichst alles fotografieren können wollen – oder ob wir mit einem bewussteren Setup am Ende die stimmigeren Bilder mit nach Hause bringen.
Außerdem geht es um das besondere fotografische Potenzial Schwedens Ende Juni: lange Tage, sanfte Abendstunden, Midsommar-Stimmung, Wasser, Birken, Küsten, ruhige Straßenszenen und wechselhaftes Wetter, das fotografisch oft mehr schenkt als stört. Dazu ordne ich verschiedene Systeme ein – von der Leica M6 über die digitale Leica M, die Fujifilm X-T5, die Leica R6 bis hin zum Mittelformat.
Zum Schluss verrate ich natürlich auch, wofür sich Peter tatsächlich entschieden hat – inklusive seiner finalen Packliste. Außerdem spreche ich über meine persönliche Empfehlung, geeignete Brennweiten für Reise, Street und Landschaft sowie über Kodak Portra 400 und Ilford HP5 als spannende Filmoptionen für Schweden.
Kapitel00:00 Teaser & Einstimmung auf die Fotoreise nach Schweden01:17 Intro: Peters Hörerfrage und worum es heute wirklich geht03:05 Peters Audionachricht03:54 Reisen heißt Haltung: Warum die Kamerawahl mehr als Technik ist05:49 Schweden Ende Juni: Licht, Wetter, Midsommar und fotografische Stimmung09:11 Kameraarten im Vergleich: Leica M6, R6, Fuji X-T5 und Mittelformat10:45 APS-C, Vollformat, Mittelformat und Messsucher verständlich erklärt12:59 Analog oder Digital? Welche Vorteile auf Reisen wirklich zählen14:42 Film oder Digital? Warum die Leica M6 in Schweden so spannend sein kann15:46 Die digitale Leica M als pragmatisch-romantische Mitte16:49 Fujifilm X-T5: Warum APS-C auf Reisen oft unterschätzt wird18:22 Mittelformat auf Reisen: Wann es Sinn ergibt – und wann eher nicht19:21 Die richtigen Brennweiten: 28 mm, 35 mm und 50 mm im Reiseeinsatz21:34 Meine persönliche Empfehlung für Peter22:20 Warum ich Mittelformat und Farbnegativfilm spannend finde23:30 Kodak Portra 400, HP5 und der Reiz von Film in Schweden25:21 Peters Packliste: Das nimmt er am Ende wirklich mit27:00 Outro, Frage an die Community & Ausblick
In dieser Episode hörst du– warum eine Reisekamera immer auch eine Frage von Haltung und fotografischer Freiheit ist– welches Setup für Landschaft, Street und Details in Schweden sinnvoll sein kann– worin sich APS-C, Vollformat und Mittelformat auf Reisen unterscheiden– warum Film und Digital nicht gegeneinander, sondern oft nebeneinander gedacht werden sollten– welche Rolle 28 mm, 35 mm und 50 mm bei einer Fotoreise spielen können– welche Kombination ich persönlich bevorzugen würde – und was Peter am Ende wirklich einpackt
KeywordsFotoreise Schweden, Kamera für Schweden, Film oder Digital, Leica M6, Leica R6, Fujifilm X-T5, APS-C oder Vollformat, Mittelformat Fotografie, Kamera für Landschaftsfotografie, Kamera für Streetfotografie, Brennweiten auf Reisen, Kodak Portra 400, Ilford HP5, TSP-Talk, Thomas Seidl
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Fotografie in gedruckter Form: Warum Bilder an die Wand gehören – Vernissage der Fotoausstellung EMotions in Roding - EP#071
2026/06/14
Warum wirken Fotos an der Wand oft stärker als auf dem Handy? In dieser Episode von TSP-Talk geht es um die besondere Wirkung gedruckter Fotografie – um Präsenz, Materialität, Betrachtung und die Frage, warum Bilder im Raum oft mehr erzählen als auf dem Display. Ausgangspunkt ist die Vernissage der Fotoausstellung „EMotions“ im Kulturhaus Fronfeste in Roding.
Ich spreche darüber, warum Print in der Fotografie mehr ist als nur Veredelung, weshalb gute Ausstellungen unsere Wahrnehmung entschleunigen – und was passiert, wenn Fußballbilder plötzlich nicht mehr nur Sport zeigen, sondern Erinnerung, Zugehörigkeit, Spannung und Emotion. Außerdem hörst du O-Töne von Elisa vom Kunst- und Kulturverein Roding und vom Fotografen Bernd-Thomas Steiner (Einer der Fotografen der Ausstellung).
In dieser Folge:• Warum Bilder an der Wand anders wirken als auf dem Handy• Die Ausstellung EMotions und die Vernissage in Roding• Fußballfotografie zwischen Public Viewing, Fanmomenten und Bildkultur• Wie Auswahl, Druck und Hängung die Wirkung eines Fotos verändern• Gespräche über Emotion, Ausstellungskontext und fotografische Verdichtung
Kapitelmarken:00:03 Bilder an der Wand00:57 Drucke mit Wirkung04:04 Emotions in Roding07:11 Stimmen der Vernissage13:27 Auswahl der Motive21:11 Das Lieblingsbild23:15 Ein Bild mit Fragen28:33 Die schwere Auswahl29:55 Stolz auf Papier32:11 Fotografie verbindet Menschen34:03 Die Kraft gedruckter Bilder
Links zur Ausstellung & Beteiligten:Kunst- und Kulturverein Roding: https://www.kunst-kultur-roding.deKulturverein Instagram: https://www.instagram.com/kunst_und_kulturverein_roding/Bernd-Thomas Steiner: https://www.instagram.com/thofo_to/
Homepage der Episode mit vielen Bildern:
https://open.substack.com/pub/tsptalk/p/fotografie-in-gedruckter-form-warum?r=dcgrr&utm_campaign=post&utm_medium=web&showWelcomeOnShare=true
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Der entscheidende Augenblick in der Fotografie – Kann man lernen, Bilder zu sehen? Talent, Intuition & decisive moment - EP#070
2026/06/07
Kann man lernen, fotografische Momente zu erkennen? In dieser Episode des TSP-Talk geht es um den entscheidenden Augenblick in der Fotografie, um Intuition, Wahrnehmung und die Frage, ob starke Bilder aus Talent entstehen – oder aus Übung, Präsenz und einem geschulten fotografischen Blick.
Thomas Seidl spricht über Henri Cartier-Bressons Idee des decisive moment, über Wahrnehmungspsychologie, schnelle Szenenerkennung, Körpersprache, Zwischenmomente und darüber, wie sich fotografisches Sehen in Streetfotografie, Peoplefotografie, Reportagefotografie und FineArt-Fotografie trainieren lässt.
In dieser Folge:
Warum gute Fotografie oft vor dem Auslösen beginntWas der entscheidende Augenblick wirklich bedeutetWie unser Gehirn Bildbedeutung in Sekundenbruchteilen erkenntOb fotografische Intuition eher Talent oder Training istWie man Menschen, Gesten und Zwischenmomente besser lesen kannWarum Form, Licht, Framing und Distanz den Moment erst zum Bild machenKonkrete Übungen, um den fotografischen Blick zu schärfenWie sich der decisive moment je nach Genre unterschiedlich zeigtWarum der Mythos vom großen Moment auch blockieren kannKapitel:
00:00 Prequel 00:04 Der Moment vor dem Auslösen06:40 Der entscheidende Augenblick11:45 Wie das Gehirn Bedeutung liest17:53 Talent oder Training?23:26 Menschen und Zwischenmomente29:27 Form macht das Bild34:55 Den Blick trainieren41:51 Der Moment im Genre46:35 Die Schattenseite des Mythos51:06 Kann man Momente lernen?54:15 OutroRecherche & weiterführende Links:
Henri Cartier-Bresson – The Metropolitan Museum of ArtThe Decisive Moment: What Henri Cartier-Bresson Actually Meant – PetaPixelAude Oliva – Gist of the Scene (PDF)The Spatiotemporal Dynamics of Scene Gist Recognition – PubMedThe Expertise of Perception – Cambridge University PressThe Amygdala Response to Images with Impact – Oxford AcademicThe Amygdala Response to Images with Impact – Europe PMCTags: Fotografie, entscheidender Augenblick, decisive moment, Henri Cartier-Bresson, fotografisches Sehen, Wahrnehmung, Intuition, Talent oder Training, Streetfotografie, Peoplefotografie, Reportagefotografie, Bildgestaltung, Körpersprache, Zwischenmomente, fotografischer Blick
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James Bond & Filmfotografie – Wie 007 unsere Bildsprache geprägt hat - EP#069
2026/05/31
Was macht ein Bild ikonisch – und warum denken so viele von uns bei Licht, Spannung und Eleganz unbewusst an James Bond?
In dieser Episode von TSP-Talk spricht Thomas Seidl über die Bildsprache der 007-Filme – und darüber, was wir als Fotografen daraus für Portraits, Peoplefotografie, Street, Reportage und cineastisches Storytelling lernen können.
Kapitel:00:00 Hook / Einstieg00:34 Bond und Licht03:52 Bond als Bildsprache09:34 Licht erzählt15:04 Raum und Figur17:59 Haltung statt Pose20:46 Spannung durch Weglassen23:12 Ikonische Vorspänne26:01 Skyfall und Dunkelheit29:11 Wärme und Vergänglichkeit31:36 Tipps für Porträts34:28 Bond in Street und Reportage36:46 Das Bild bleibt38:53 Outro / Verabschiedung
Es geht nicht um Gadget-Nostalgie, sondern um visuelle Kultur: Lichtführung, Silhouetten, Architektur, Haltung, Reduktion und die Frage, warum manche Bilder größer wirken als der Moment selbst.
Weiterführende Links / Credits zur Recherche:
James Bond 007 – Dr. No: https://www.007.com/focus-week-dr-no-2/James Bond 007 – Title Sequences: https://www.007.com/roll-the-titles/James Bond 007 – Cinematography in Focus: https://www.007.com/the-cinematography-in-focus/American Cinematographer – Skyfall: https://theasc.com/article/skyfall-mi6-under-siege/British Cinematographer – Roger Deakins / Skyfall: https://britishcinematographer.co.uk/roger-deakins-bsc-asc-skyfall/
Note: Cover Picture AI-Generated
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