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Dieser Podcast hat
173 Episoden
Sprache
GermanExplizit
Nein
Erstellt am
2020/08/14
Neueste Episode
2025/06/16
Durchschnittsdauer
29 min.
Veröffentlichungsintervall
57 Tage
Beschreibung
Agilität oder Agile, Teamgestaltung, Scrum, KanBan, XP, New Work, Psychologie und Teamentwicklung sind in aller Munde. Häufig zusammen mit einem neuen Mindset. Doch was bedeutet da, wie kann ich damit umgehen, das ins eigene Unternehmen bringen und welchen spezifischen Praxiserfahrungen gibt es? Wir zaubern ein Lächeln in Deine Gedanken! :-) Der Znipcast ist der Podcast der Znip Academy. Hier teilen Janina Kappelhoff und Henry Schneider ihre Erfahrung mit Dir! Wir sind beide zertifizierte Teamgestalter mit über 12-jähriger Erfahrung. Wir wissen also, was wir tun! :-)
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Technische Schulden - Nichts hält länger als ein provisorium
2025/06/16
Technische Schulden in der agilen Softwareentwicklung – Warum sie uns alle betreffen und wie wir sie managen können
Einleitung
In dieser Folge unseres Podcasts tauchen wir tief in das Thema Technische Schulden ein. Wir erklären, warum Technische Schulden kein reines IT-Thema sind, sondern nachhaltige Auswirkungen auf die gesamte Organisation haben. Unser Ziel: Bewusstsein schaffen, wie technische Schulden entstehen, warum sie langfristig schaden und vor allem, wie wir sie frühzeitig erkennen und aktive Gegenmaßnahmen ergreifen können.
Die Folge wurde im April 2024 aufgenommen.
Links
Unser MeetUp: https://znip.academy/meetup
Die Folge mit Lennart: https://youtu.be/1HXpSGRjRqM
Agile Arround the Wro(l)d: https://open.spotify.com/show/4ik0kM1ngFvz3SVzKHs00Z
Scrum Master Folge: https://www.youtube.com/watch?v=d-OAXCYHr5I
Heldentreff: https://znip.academy/held
Psychologische Sicherheit: https://znip.academy/ps
hybride Arbeit: https://znip.academy/fa
Was sind technische Schulden?
Technische Schulden sind metaphorisch zu verstehen: Es ist eine Art Kredit, den man bei der Codequalität, der Architektur oder bei der Infrastruktur aufnimmt, um kurzfristig schneller voranzukommen. Diese „Schulden“ entstehen beispielsweise durch unsauberen Code, provisorische Lösungen oder verzögerte Framework- und Bibliotheks-Updates.
Unsauberer Code: Schnell implementierte Funktionen, die nur funktionierend, aber nicht wartbar oder erweiterbar sind.
Aufgeschobene Updates: Bibliotheken, Frameworks oder Infrastruktur-Komponenten, die nicht rechtzeitig gepflegt oder ersetzt werden.
Nutzererlebnis: Schlechte Usability durch unübersichtliche Interfaces, die durch nachträgliches Dranklatschen von Funktionen entstehen.
Provisorien im Alltag: Ähnlich wie bei handwerklichen Reparaturen (z.B. provisorische Kabel oder Beleuchtungen) – es funktioniert, aber es ist nicht nachhaltig und verursacht langfristige Probleme.
Warum sind technische Schulden problematisch?
Langfristig führen nicht kontrollierte technische Schulden zu immer größeren Problemen:
Verschlechterte Wartbarkeit: Der Code wird undurchsichtig, Fehlerpotenzial steigt.
Verzögerte Releases: Mehrere Sprints werden nur noch für Aufräumarbeiten und Bugfixes verwendet.
Innovationshemmnis: Neue Features lassen sich kaum noch einbauen, weil die Infrastruktur oder der Codeblock zu komplex sind.
Wirtschaftliche Nachteile: Hohe Kosten für Refactoring, längere Downtimes oder sogar Systemausfälle.
Dabei vergessen viele, dass technische Schulden auch eine Investition sind, die sich auszahlen, wenn sie richtig eingesetzt wird. Frühe, kleine Maßnahmen können langfristig enorme Vorteile bringen.
Wie geht man mit technischen Schulden um?
Es gibt verschiedene Strategien, um technische Schulden aktiv zu managen und abzubauen:
Refactoring
Die wichtigste Methode: Schrittweise den Code verbessern oder bei Bedarf komplett neu schreiben. Dabei sollte man regelmäßig „aufräumen“ – etwa durch Refactoring-Sprints oder kontinuierliche Code-Qualitätssicherung. Das Ziel: stabilen, wartbaren Code schaffen, der zukünftige Erweiterungen erleichtert.
Automatisierte Tests
Ein essenzielles Werkzeug, um Risiken beim Refactoring zu minimieren. Automatisierte Regressionstests liefern schnelle Rückmeldung, ob Änderungen funktionieren und bestehende Funktionalität erhalten bleibt. So kann man mit geringem Risiko regelmäßig Updates, Framework- und Bibliotheks-Updates durchführen.
Proaktive Planung und technische Investments
Framework- und Library-Updates sowie Infrastruktur-Verbesserungen sollten als regulärer Bestandteil des Entwicklungsprozesses geplant werden – ähnlich wie ein Auto regelmäßig gewartet wird. Das spart später immense Ressourcen und verhindert plötzliche Systemprobleme.
Slack-Time und technische Rücklagen
Ein bewährtes Prinzip ist, in den Sprint-Planungen explizit Zeit für Wartung, Refactoring und Weiterbildung zu reservieren. Das schafft Raum für nachhaltige Verbesserungen und verhindert, dass die Schulden sich ungehemmt anhäufen.
Kontinuierliche Weiterbildung & Wissensaustausch
Entwickler*innen sollten sich regelmäßig weiter qualifizieren, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Das reduziert die Gefahr, mit veralteter Technik zu arbeiten und technische Schulden zu ignorieren.
Stakeholder-Management & Kommunikation
Produkt-Owner*innen sollten die Bedeutung technischer Schulden klar kommunizieren. Denn oft wird kurzfristiger Business-Value vorgezogen, während langfristige Konsequenzen unterschätzt werden. Hier gilt: Transparenz schafft Verständnis für notwendige Investitionen in Wartung und Qualität.
Frameworks und Rollen für das Management technischer Schulden
In agilen Frameworks wie SAFe, Scrum oder Kanban gibt es spezielle Mechanismen, um technische Schulden zu steuern:
Scrum & Sprints: Planung von sogenannten Technik-Sprints oder explizit reservierte Backlog-Punkte für Wartung.
SAFe & PI-Sprints: Eine Woche ist unverplant und kann von den Teams für technische Verbesserungen eingesetzt werden
XP & Refactoring: Refactoring ist strenger Bestandteil von eXtreme Programming
Get shit done,
Janina & Henry
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Psychologische Sicherheit fürs HomeOffice
2025/03/12
Warum ist Psychologische Sicherheit fürs HomeOffice wichtig?
Es freut mich, dass du dich für das Thema psychologische Sicherheit und Homeoffice interessierst. Das ist in der Tat ein sehr aktuelles und wichtiges Thema, besonders in der heutigen Arbeitswelt.
Unser EMPOWER. MeetUp zu Psychologischer Sicherheit: https://znip.academy/meetup
Diese Folge wurde am 09.02.2025 aufgenommen.
Links
Agile Master Ausbildung: https://znip.academy/agile
Menschen lesen (Metaprogramme): https://znip.academy/mk
LEGO® SERIOUS PLAY®: https://znip.academy/lsp
Resilienz: https://znip.academy/resilienz
Konferenz-Meetup: https://znip.academy/meetup
Business Rauhnächte: https://znip.academy/rauh
Rauhnachtsjournal: https://znip.academy/rauh-buch
Heldentreff: https://znip.academy/held
Weiter mit Psychologischer Sicherheit
Psychologische Sicherheit ist entscheidend, um im Homeoffice effektiv arbeiten zu können. Sie ermöglicht es den Mitarbeitenden, sich sicher und wertgeschätzt zu fühlen, was wiederum ihre Kreativität und Produktivität steigert. Wenn Mitarbeitende das Gefühl haben, dass ihre Meinungen und Ideen gehört werden, sind sie eher bereit, sich aktiv einzubringen und auch Risiken einzugehen, was zu besseren Ergebnissen führt.
Ein zentraler Punkt ist, dass Führungskräfte und Teams ihre eigenen Glaubenssätze über Homeoffice hinterfragen sollten. Oft gibt es Vorurteile, wie zum Beispiel die Annahme, dass Mitarbeitende im Homeoffice weniger produktiv sind. Solche Überzeugungen können die psychologische Sicherheit beeinträchtigen. Es ist wichtig, eine Kultur zu schaffen, in der Vertrauen herrscht und Mitarbeitende sich trauen, ihre Gedanken und Bedenken zu äußern.
Um psychologische Sicherheit im Homeoffice zu fördern, können verschiedene Maßnahmen ergriffen werden, wie regelmäßige Reflexionen im Team, offene Gespräche über Bedürfnisse und Ängste sowie die Etablierung von aktiven Meeting-Formaten, die alle einbeziehen. Auch das Einholen von Feedback und das Anbieten von Unterstützung bei Konflikten sind wichtige Schritte.
Zusammengefasst: Psychologische Sicherheit ist nicht nur für die individuelle Zufriedenheit wichtig, sondern auch für die gesamte Teamdynamik und letztlich für den Erfolg des Unternehmens. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest oder spezifische Fragen hast, stehe ich dir gerne zur Verfügung!
Get shit done,
Janina & Henry
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In der Podcastfolge erwähnte Folgen zur Vertiefung:
Führungskräfte – Leadership
Daily
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3 Jahre Znipcast - Das Baby ist da!
2024/06/06
3 Jahre Znipcast
3 Jahre Znipcast und auch noch verspätet! 😀
Wir hatten eine Babypause und sind jetzt wieder da! Von unseren tollen Erlebnissen in der Zwischenzeit möchten wir euch in dieser Folge berichten.
Übrigens in der nächsten Folge spreche ich mit Lennart über Technische Schuld.
Diese Folge auf YouTube: https://youtu.be/Vzr2-BkYMPs
Links
Agile Master Ausbildung: https://znip.academy/agile
Menschen lesen (Metaprogramme): https://znip.academy/mk
LEGO® SERIOUS PLAY®: https://znip.academy/lsp
Resilienz: https://znip.academy/resilienz
Konferenz-Meetup: https://znip.academy/meetup
Business Rauhnächte: https://znip.academy/rauh
Rauhnachtsjournal: https://znip.academy/rauh-buch
Menschen leiten: https://znip.academy/ml
Heldentreff: https://znip.academy/held
Mind.set: https://znip.academy/mind.set
Leadership Stars: https://znip.academy/leadershipstars
Teamworks Plus: https://znip.academy/teamworks
Karlie Muehlbach: https://znip.academy/karliemuehlbach
Katja Schaefer: https://znip.academy/katjaschaefer
Backlog Folge
Stakeholder Folge
SAFe Folge
Leadership Folge
Jammer Folge
Agile Master Folge
Agile Coach Folge
Vertrauen Folge
letzte Folge mit Lea Lindemann – Erfolgsgarantie
Beide wieder da
Ja, wir waren eine ganze Weile weg. She’s back. Er ist wieder da. Genau. Zu zweit sind wir wieder da. Ich weiß nicht, ob wir diese Folge einfach „Das Baby is da!“ nennen und es dann quasi Hazel und Carolin Kebekus und sowas gleich machen.
Unser Baby ist schon ein bisschen größer, aber hey. Euch ist aufgefallen, wir waren lange weg. Wir haben jetzt fast ein Jahr Pause gemacht. Das hier ist nicht die Drei-Jahres-Folge. Die wäre letztes Jahr im Sommer gewesen. Und kommt jetzt dieses Jahr im Sommer zusammen mit der Vier-Jahres-Folge. Unser Backlog hat sich ein bisschen geändert. Wir haben irgendwann festgestellt, unsere Prioritäten haben sich geändert. Unsere Tochter ist noch ganz, ganz klein gewesen. Auf den letzten gemeinsamen Folgen kann man sie noch sehen. Und letztes Jahr im Juni haben wir dann irgendwann die Reißleine gezogen und gesagt, es gibt einfach wichtigere Dinge im Leben, haben den Podcast ein Stück weit sein lassen.
Wie im Agilen darf man auf Veränderungen der Umwelt reagieren. Stakeholder hat sich geändert, Prioritäten haben sich verschoben. Und dementsprechend haben wir drauf reagiert, weil klar, Agilität hat keinen Selbstzweck, darf immer Value liefern und der Podcast ist cooles Feedback von euch und baut die Community auf. Ich liebe es, ihn zu machen. Gleichzeitig dürfen wir natürlich auch unternehmerisch ein bisschen denken und da war jetzt gerade nicht die höchste Prio drauf, sondern wir haben lieber die Trainings und Beauftragungen, die wir haben abgearbeitet.
2 Konferenzen mit Kind
Wir waren zumindest auf zwei Konferenzen, selbst mit Kind letztes Jahr. Das stimmt. Richtig cool. Wir waren auf der Mind.set in Braunschweig bei MSG David und wir waren auch im Leadership Stars Meeting in Potsdam letztes Jahr und haben da jeweils mit LEGO Serious Play gespielt. Dort haben wir Simulationen mit LEGO, aber vor allen Dingen auch mit Teambuilding und Organisationsentwicklung über Lego Serious Play gemacht.
Agile Releasetrains während des Betriebs verändern
Das waren richtig coole Konferenzen! Wirklich tolle Tage. Auf dem Mind.set war Janina nur einen Tag dabei. Am zweiten war Henry dabei. Ihr habt einen Agilen Release Train. Sogar mehrere Agile Release Trains gebaut. Es war quasi eine Solution. Und zwar an einem laufenden Zug! Der während der Fahrt verändert wurde. Und wie mache ich eigentlich Agilität und Veränderungen an Systemen, die im Laufen bleiben, die sich bewegen und eben nicht anhalten.
Wir haben auch die normalen Anfängerfehler gemacht und begriffen. Von wegen, ja, Führung braucht es jetzt ja nicht mehr. Ihr seid selbst organisiert als Team. Organisiert euch mal. Doch, die braucht es schon. Also es braucht da noch ein bisschen mehr, wie zum Beispiel ein paar Leitplanken, damit das funktioniert und nicht jeder halt irgendwie was baut.
Und dann baut halt einer seinen Zug ein bisschen breiter, ohne die anderen darüber zu informieren. Schon kollidiert das mit einem Bahnhof. Aber bevor wir jetzt weiter darauf eingehen, was wir letztes Jahr gemacht haben, diese Folge ist vor allen Dingen dafür da, euch zu sagen, dass wir wieder da sind.
Wie geht es mit dem Podcast weiter?
Überraschung! Gute Dinge bleiben einem erhalten und kommen immer wieder. Das heißt, wir haben uns vorgenommen, für den Znipcast mindestens zehn Folgen rauszubringen. Ja, also ich würde schon ganz gerne wieder monatlich wenigstens veröffentlichen und uns dann vielleicht raniterieren, ob wir mehr schaffen. Das heißt, ihr könnt jetzt regelmäßig wieder mit Folgen von uns rechnen. Wir nehmen total gerne eure Themenwünsche entgegen, denn bei uns funktioniert vielleicht die Themenwelt gerade ein bisschen anders als bei euch. Von daher super gerne eure Themen.
Teamgestalter
Wir haben letztes Jahr aber natürlich, obwohl wir den Podcast nicht weitergemacht haben und neben den Konferenzen noch eine ganze Menge geschafft, finde ich. Und da vorweg zu erwähnen, finde ich, Henry bist jetzt geprüfter Teamgestalter!
Wir arbeiten schon seit längerem zusammen mit Teamworks. Also der Firma rund um Thorsten Visbal und Svenja Hofert. Janina hat da schon meine Teamgestalter-Ausbildung gemacht und du bist eben jetzt auch offiziell geprüft und abgenommener Teamgestalter. Und das war für dich eine total spannende Zeit, auch in die Trainings da zu gehen. Neben der Teamgestalter-Ausbildung hast du eben auch Psychologie der Veränderung bei Svenja gemacht und Konflikte im kulturellen Rahmen bei Thorsten Visbal. Richtig coole Trainings und vor allem viel, viel besser die Ausbildung, weil wir da so viel ausprobieren können. Die Integrationszeit ist so lang und wir können eben vor Ort mit anderen in einem geschützten Raum Dinge ausprobieren, bevor wir sie dann in einer Auftragssituation durchführen und vielleicht das eine oder andere schief geht. Und ich habe da sehr viel ausprobiert.
Wenn ich in etwas keine großen Erfahrungen hatte, habe ich es einfach in dem Kreis ausprobiert. Zum Beispiel eine Aufstellung in einer Workshop-Situation. Da habe ich dann vieles dabei gelernt beim Tun. Denn sich theoretisch darüber zu unterhalten, das ist immer eine schöne heile Welt. Und dann in so einer Situation bringt das für mich viel, viel mehr.
Und das Coole ist, ich werde häufig gefragt, wie ich meine Workshops so gut mache. Das ist eine Summe von vielen Ausbildungen und Trainings, die ich besucht habe. Jetzt der Shortcut, genau die Teamworks Plus Ausbildung.
Da lernt man so unglaublich viel in Richtung Moderation, Workshops gestalten, Teams zu facilitieren. Und ich sage, da ist eigentlich alles drin, alles auf den Punkt. Das ist genau die Stelle, wo ihr euch den Shortcut nehmen könnt.
Menschen lesen
Das Training, was sich bei uns am meisten verändert hat, ist, dass Menschen lesen. Denn unsere Trainings werden ja jedes Jahr immer nochmal ein Stückchen besser, weil wir uns auch anpassen und Dinge dazulernen. Mit Menschen leiten waren zusätzliche Komponenten noch dazu gekommen. Es war einfach euer Feedback, dass da so viel mehr Themen noch reingehören und das eben auf Führungskräfte-Level. Wie bringe ich Menschen wirklich in eine Veränderung? Wie kann das funktionieren mit Hilfe von Metaprogrammen? So ist eben Menschen leiten entstanden. Ursprünglich. Jetzt haben wir Menschen leiten integriert ins Menschen lesen und denke jetzt schon wieder über das nächste Modul nach, wo es eben eher um Kontexte, Zeitformen, Convincer und Kriterien geht.
Zeitformen, die wir mal beim Heldentreff beleuchtet hatten, wo eben auch das Feedback war mit, oh, das sollte auf jeden Fall auch noch mit rein ins Menschenlesen und wo wir vor allem uns über die Konvinzer unterhalten, eben wann kippt es? Also wann erreiche ich genau diese Metaprogramme? Das ist ja auch ganz interessant mit, okay, was brauche ich denn, damit jemand sich wirklich bewegt.
Rauhnächte
Die Rauhnächte haben stattgefunden. Man kann jetzt unser Rauhnachts-Journal auf Amazon kaufen, was immer noch krass für uns ist. Und das ist richtig, richtig krass für mich auch zu sehen, wie viele von euch das tatsächlich auch gekauft haben. Wie riesig die Rauhnachts-Community auch geworden ist. Wie viele Menschen wir da auch wieder dieses Jahr neu kennenlernen durften, die wir vorher noch gar nicht getroffen haben. Es ist wirklich toll, mit euch diesen Jahreswechsel zu machen, mit euch Ziele zu setzen, mit euch über solche Dinge zu sprechen und ja auch selber dazu zu lernen. Also Raunechte war auch wieder richtig, richtig toll dieses Jahr. Es war so viel Balsam für die Seele auch. Ich liebe es, auch dieses Feedback, was dann dabei hochkommt. Und welche krass wohltuende Community dadurch.
[8:05] Entsteht. Für mich war letztes Jahr das Jahr des Legos. Also Lego Series Play kam überall richtig gut an. Ja, das stimmt. Wir haben ganz, ganz viele Anfragen für Lego Series Play auch bekommen. Ja, und damit waren wir ja nicht nur auf der Mindset, sondern eben auch im Leadership Stars Programm oder Meeting. Auch da fand ich unglaublich, wie weit die Führungskräfte sind, denen wir da begegnet sind. Im Leadership Stars Meeting. Ja, darauf eingelassen haben. Also Wahnsinn, was da scheinbar auch drumherum passiert. Fand ich eine richtig angenehme Basis, eben so mit Menschen zu arbeiten. Also richtig schön, hat mir sehr gefallen. Scheint wirklich viel bei rumzukommen, um genau die richtigen Menschen anzuziehen. Ja, die Menschen in dem Leadership Stars Meeting haben eben die Gelegenheit, sich ihre Führungsrolle aus ganz unterschiedlichen Perspektiven mit unterschiedlichen Werkzeugen und Tools anzugucken und zu reflektieren. Zum Beispiel gab es eine Stilberatung.
[9:06] Kleider machen Leute mäßig. Also wie kleide ich mich denn so
Erfolgsgarantie - Wie misst man den Mehrwert von Coaching & Beratung? #agile
2024/04/15
Erfolgsgarantie
Für das Thema Erfolgsgarantie konnte ich glücklicherweise wieder die liebe Lea Lindemann gewinnen. Ich baue aktuell an einer Agile Master Ausbildung, die nach Möglichkeit alles umfassen soll. So kam es, dass wir beide über LinkedIn, über Erfolgsgarantien in der Agilen Welt sprachen. Die Aufnahme ist vom 05.01.2024, ich habe nur etwas länger gebraucht dafür. 🙂 #Elternzeit
Lea Lindemann | LinkedIn
Home | La Agilista (la-agilista.com)
Agile Master Ausbildung: https://znip.academy/agile
Demnächst starten wieder unsere Menschen lesen Module, welches aktuell noch mit Rabatt gibt: https://znip.academy/mk
Erste Folge mit Lea: Value Stream
Diese Folge auf YouTube: https://youtu.be/eq9AWeSfF7o
Quellen
LinkedIn-Post: https://www.linkedin.com/posts/henry-schneider-znip_agile-community-agilitaeut-activity-7134892265683968000-tGgD
Fehlzeiten-Report: https://www.aok.de/pp/gg/update/fehlzeiten-report-2023
Zusammenfassung der LinkedIn-Studie: https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article174855200/Fluktuation-Deutsche-wechseln-haeufiger-den-Job.html
Wieso dieses Thema?
Wir sind über einen LinkedIn Post von Henry Schneider auf dieses Thema gekommen. Ich habe durch die Elternzeit viel Zeit zum Nachdenken und wenig zum Arbeiten. Dabei stelle ich gerade das Agile Master Training zu einer Agile Master Ausbildung um, die alles zu Agilität umfassen soll und Dich 18 Monate bei der Veränderung und dem Erfolg im Unternehmen begleitet. Bei dieser Größe der Ausbildung möchte ich Dir auch gern eine Erfolgsgarantie geben. Nur welche und welche Garantien kann man allgemein im Agilen Umfeld geben?
Und Lea fand, da habe ich einen Punkt.
Also mit was kann ich hinterher, was es wirklich wert ist, diese Ausbildung zu besuchen?
Und ein ähnliches Thema habe ich natürlich auch, wenn ich Workshops anbiete oder wenn ich selbst als Coach eingekauft werde.
Was kauft das Unternehmen da ein? Und meist kaufen sie nur die günstigsten ein, kommen dann so nach sechs bis neun Monaten danach dann wieder zu mir und fragen mich, ob ich das, was jetzt da noch mehr an Schaden ist, beheben könnte und wo ich mir immer so denke, naja, wäre vielleicht leichter gewesen, wenn ich gleich da gewesen wäre.
Auf der anderen Seite habe ich mich dann auch in den Kunden hineinversetzt oder in die Kundin, mich gefragt, naja, aber woher sollen die es denn wissen?
Also was genau kann ich denn als Garantie anbieten, gerade im agilen Umfeld, wo ich viel mit Mindset und Persönlichkeitsentwicklung und Organisation umstrukturieren beziehungsweise die Umstrukturierung ergibt sich dann aus dem anderen Denken zu tun habe.
[2:21] Was für eine Garantie kann ich denn da geben?
Genauso bin ich da drauf gekommen und stelle mir die Frage tatsächlich bis heute noch.
Ich habe schon jetzt so ein paar Ansätze und die möchte ich heute ganz gerne mit dir diskutieren.
Und auch die offensichtlichen Sachen, auf die man normalerweise drauf springt, auch die hatten wir ja kurz schon mal im Vorfeld, im Vorgespräch andiskutiert, da auch drauf zu gehen, auch warum wir die vielleicht für nicht ganz so gut halten, diese offensichtlichen Sachen.
Also das eine ist natürlich tatsächlich, was du sagtest, so dieses, wie kann ich einen Kunden und vielleicht sogar noch im Unterschied dazu den Einkäufer überzeugen, dass meine Leistung das wert ist, aber überhaupt, dass ich vielleicht auch mal für mich selber messen kann, welchen Fortschritt mache ich.
[3:03] Also für mich selber, dass ich, wenn ich in ein Projekt reinkomme und da vielleicht auch über einen längeren Zeitraum bin, dass ich für mich Indikatoren habe, außer das Freudejauchzen der Kunden natürlich, bewege ich tatsächlich etwas in die richtige Richtung.
Und ganz ehrlich, ich habe mir im Vorfeld Gedanken gemacht und bin für mich nicht zu so einem Ergebnis gekommen, wo ich sage, jawohl, das ist was, wo ich jetzt sagen würde, das funktioniert als Metrik immer.
Dann habe ich mich aber auch nochmal gefragt, warum interessiert das Thema?
Zusätzlich zu Kunden überzeugen, Einkäufer überzeugen, eigene Wirksamkeit messen ist auch eigenes Pricing.
Also so, was ist meine Leistung wert? Was kann ich dafür verlangen, wenn wir jetzt weg von, ich verkaufe halt einfach nur stumpf Stunden kommen, dann muss ich da ja irgendwie ein sinnvolles Preisschild dran stecken.
Und das geht natürlich auch viel besser, wenn man irgendwie ermessen kann, was für einen Mehrwert man da liefert. Und das Pricing jetzt noch ein bisschen weiter gesponnen.
Ich erlebe es in vielen größeren Unternehmen, dass die Agilisten, die ganzen Scrum Masterinnen oder Zen Master kann man, egal welches Framework, dass die eher als so ein bisschen überflüssig oder nutzlos angesehen werden, weil das ist eine Person, die wird voll bezahlt.
Und was genau tut die eigentlich?
[4:12] Hat die überhaupt einen Mehrwert jetzt für mein Projekt? Und da verstehe ich auch viele Abteilungsleiter und Projektleiterinnen, dass die halt dann sagen, naja, irgendwie, ich sehe keinen Sinn da drin, jetzt da eine Person mehr zu bezahlen und dafür Geld auszugeben.
Und häufig haben die ja auch gute Gehälter, zu Recht, meiner Meinung nach, zu Recht, denn die Arbeit ist wertvoll und gut.
Nur eben genau das rüberzubringen und da so einen Punkt zu setzen mit, okay, wenn du jetzt hier einen Agilisten reinholst, bekommst du auch Folgendes.
Auch da hast du schon gesagt, naja, viele Sachen werden wir jetzt hier sicherlich auch andiskutieren und es gibt nicht diese eine, wo wir jetzt wahrscheinlich sagen können, genau die ist es, weil logischerweise wir sind im agilen Umfeld unterwegs.
Es ist komplex und dementsprechend gibt es keine Blaupausen und es gibt immer wieder diese individuelle Lösung, aber die kann ich vielleicht an jeden dann als genau diese Garantie dann anpassen.
[5:04] Ich habe mich natürlich ganz strukturiert hingesetzt und überlegt, wie kann man dieses Thema denn diskutieren, was gibt es da überhaupt zu diskutieren.
Habe mich dann gefragt, erstmal warum misst man das und dann aber auch, was messen wir eigentlich.
Und eigentlich messen wir, wenn man fragt, was ist denn jetzt der Mehrwert von einem Coaching oder einer Beratung, dann messen wir immer erstmal diese Veränderung.
Vorher, wie ist es vorher, wie ist es nachher. Und das, finde ich, macht es dann schon ein bisschen schwierig, weil…
[5:30] Du musst ja erst mal, wenn du beim Kunden reinkommst, direkt erst mal Messwerte erheben.
Also weil tatsächlich am Ende eine Messung zu machen und dann das am Anfang nicht zu haben, dann ist halt wieder so ein bisschen, wie messe ich, wie ist eigentlich der Unterschied, wie beziffer ich den jetzt.
Also das heißt, es ist immer irgendwie so ein bisschen vorher, nachher, vielleicht auch ein Zeitverlauf.
Und was ich tatsächlich messe, ich habe mich da hingesetzt, gibt es irgendeine generelle Metrik, die ich verwenden kann und habe gesagt, für mich eigentlich nö.
Also es gibt jetzt keine Metrik, die ich per se, also wenn man jetzt sagt, Lea, du bist doch Agilistin, du kommst jetzt hier ins Projekt, jetzt woran messen wir denn den Erfolg?
Ich kann jetzt nicht sagen, dass da Velocity ist, so ein klassisches Beispiel oder Flowmetriken oder so.
Ich meine, Flowmetriken finde ich schon ziemlich gut, aber so allgemein, die Metrik benutzen wir und dann können wir daran den Erfolg messen.
Nein, was ich mir angucke, das hängt ja völlig davon ab, was meine Kunden erreichen wollen.
Und das ist wieder der Punkt, wo ich sage, da wird es schwierig.
Weil Kunden wollen ja ganz gerne, dass man sehr konkret ist.
Die kommen und stellen eine Frage.
Wann merke ich denn, dass es sich gelohnt hat, sie einzukaufen?
Und dann sage ich, ja, kommt halt drauf an, was sie erreichen wollen. Blöde Antworten.
[6:41] Das ist richtig coole Basis für unseren Podcast hier, finde ich.
Also deshalb liebe ich dieses Podcast-Format so, weil es eher eine Diskussion ist mit anderen, die eben auch viel Erfahrung haben, als dieses so mit stumpf, hier werden jetzt hier die ganzen Infos runtergebetet.
Also ich habe so zwei, drei Sachen, wo ich sage, okay, da gibt es eine Metrik, die kann man vielleicht ganz gut verwenden.
[7:02] Auf die möchte ich dann heute noch eingehen. Doch ich möchte ganz gerne damit beginnen, weil du es jetzt eben gerade schon genannt hast.
Dass Velocity, Story Points, Flow, Matrix, das sind ja auch die offensichtlichen Sachen, wo ich auch von den meisten Angelisten höre, na ja, lass doch die jetzt einfach verwenden.
Warum das vielleicht nicht so ist und vielleicht auch erstmal ganz kurz.
[7:21] Was es denn überhaupt ist. Also wir haben auch einzelne Podcast-Folgen dazu, nur vielleicht steigt jemand gerade erst jetzt hier ein.
Wollt ihr dann jetzt etwa nicht die 10 Folgen zu Velocity und Flowmetric und sonst was nach?
[7:34] Weiß ich nicht. Die Velocity-Folge werde ich auf jeden Fall verlinken. Mal gucken.
[7:38] Also das Offensichtlichste ist Story Points.
Also das soll eigentlich eine relative Komplexität messen.
Also all die Features, die wir so implementieren, hauptsächlich in in der Softwareentwicklung, das geht allerdings auch in Hardware und allem, dass wir da sagen, okay, es gibt eine relative Komplexität.
Also sprich, wenn ich nach Berlin fahren möchte, hier von Wolfsburg aus, also ich sitze jetzt gerade in Wolfsburg aus, ist es wahrscheinlich weniger komplex, wie wenn ich nach Hanoi fahren möchte.
Das ist wahrscheinlich deutlich komplexer. Und so kann ich eben die Komplexität jetzt erstmal in Relation setzen.
Und da kann ich Story Points dran packen, dass ich halt sage, im Äquivalent, Die Fahrt nach Berlin ist eine 3 und die nach Hanoi ist eine 20 und schon habe ich meine Story Points.
Ganz, ganz simpel erstmal Story Points erklärt. Und wenn ich da jetzt angekommen bin in Berlin oder in Hanoi, dann mache ich einen Haken dran und dann zähle ich die Story Points quasi.
Und die Gru
Agiler Stolperstein - Teamschnitt
2024/02/19
Teamschnitt – Agiler Stolperstein
Der Teamschnitt ist ein oft übersehenes Mittel, welches nicht nur bei agilen Teams enormes Potential bietet.
Links
Heldentreff: https://znip.academy/heldentreff
Agile Master Ausbildung: https://znip.academy/agile
Diese Folge auf YouTube: https://youtu.be/67nhXUSV7g8
Kapitel
00:00 Intro
00:26 Agile Stolpersteine
00:40 Das Thema
01:14 Häufige Fehler
02:01 Woran merke ich einen ungünstigen Teamschnitt?
03:31 Heldentreff
Agile Stolpersteine
Wir sind vor kurzem Eltern geworden, weshalb der Podcast nicht mehr ganz in unseren Wochenplan passt. Deshalb dieses neue Format der agilen Stolpersteine. Kleine Impulse für Deinen Arbeisalltag als Scrum Master, Agile Master, Teamgestalter oder Teamentwickler.
Das Thema
Uns begegnet es ganz, ganz häufig, dass Projekte nach Abteilungen weiterhin geschnitten werden.
Und einer dieser Dinge, die wahnsinnig häufig zu Problemen führt auf Team-Ebene, aber eben auch auf Organisationsebene, ist das Thema Teamschnitt.
Häufige Fehler
Häufig werden Teams genommen, wie die Abteilungen von vornherein schon gebaut sind.
Organisationseinheiten werden gleich behalten und es wird eben nicht neu zusammengemischt werden, welchem Team sein sollte.
Dadurch entstehen häufig Teams aus lauter Architekten, Teams aus lauter Personalern und weniger interdisziplinäre Teams, sehr homogene Teams, weniger heterogene Teams und ganz, ganz häufig passiert es uns, dass eben der Wertstrom insofern unterbrochen ist, als dass das Produkt oder das Projekt immer wieder hin und her gegeben ist.
Es gibt viele Übergabepunkte, es gibt viele Schnittstellen, die gemanagt werden müssen.
Es gibt ganz, ganz viele Wartepunkte, an denen optimiert werden soll.
Und ganz, ganz viel davon kann gelöst werden über einen besseren oder einen aktuelleren Teamschnitt.
Woran merke ich einen ungünstigen Teamschnitt?
Das eine habe ich schon genannt, viele Übergabepunkte, aber man kann es auch an solchen Dingen wie ein Daily Stand-Up oder solche regelmäßigen Check-In Termine sehen. Ob es jetzt ein Daily ist oder wie auch immer ist oder, dass da mehr so eine Art Status-Meeting stattfindet. Stattdessen sollte eher wirklich darüber gesprochen werden, was es zu tun gibt, was wir getan haben und worin waren wir heute schon erfolgreich. Und natürlich „Was wollen wir bis zum nächsten Check-In erreichen?“.
Sondern es ist wirklich mehr so ein Status-Meeting im Sinne von, ich habe das, das, das getan, habe an dem und dem und dem Meeting teilgenommen und werde an dem und dem Meeting teilnehmen.
Das sind häufig Informationen, die dann ausgetauscht werden, einfach aus der Notwendigkeit heraus, dass das Daily stattfindet und gar nicht so sehr aus der Notwendigkeit heraus, sich mit seinen Teammitgliedern wirklich abzustimmen und zu synchronisieren, wo man gerade steht.
Auch in den Retrospektiven oder in den Reviews kann man es sehen, dass eben im Review Produktteile gezeigt werden, die eigentlich noch gar nicht wirklich eine Funktion haben, sondern wo nur einfach irgendwas erfunden wurde, wo was übergeben wird an eine andere Abteilung.
Das kann ganz normal im Wertstrom sein, das kann aber eben auch am Teamschnitt liegen und da lohnt es sich auf jeden Fall auf den Teamschnitt einmal drauf zu gucken.
Da darf man auch wirklich mutig und mit ehrlichen Augen drauf gucken, denn wirklich in ganz, ganz vielen Fällen sind es Organisationseinheiten oder irgendwelche Hoheiten in irgendeinem Sinne, die weiterhin als Team benannt werden, aber eben kein echtes Team sind.
Heldentreff
Und wenn du gerne darüber sprechen möchtest, was eigentlich ein Team wirklich ausmacht , woran du erkennst, dass ein Team ein echtes Team ist, dann komm doch einfach zu uns in den Heldentreff. Jeden letzten Donnerstag im Monat.
Wir quatschen gerne mit dir darüber, woran wir das erkennen. Wir freuen uns auf dich.
Get shit done,
Janina & Henry
Gefällt dir die Podcastfolge? Dann empfiehl sie gerne anderen weiter, z.B. indem du die Folge in deiner Story teilst. Wenn du magst verlinke @znip_academy_agile und wir teilen deinen Like mit unseren Hörern.
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Du möchtest dich von uns in der Tiefe in eurem Veränderungsprozess begleiten lassen, eure größten Komplexitätsnester auflösen und die besten Teamtipps bekommen? Dann buch uns 😉
In der Podcastfolge erwähnte Folgen zur Vertiefung:
Produkt vs Projekt
Ein Produkt
Teams
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Agilität in der Selbstständigkeit - mit Marcel Hempke - Die Community ist das stärkste Argument
2024/01/22
Agilität in der Selbstständigkeit
Wie kann Agilität in der Selbstständigkeit eingesetzt werden?
Disclaimer:
Es geht hier nicht um Alkohol, sondern um die Journey, die Marcel Hepke mit seinem Unternehmen erlebt. Alkohol ist schlecht für euren Körper, daher fangt am besten gar nicht erst damit an.
Wir verzichten daher auf konkrete Links zu Produkten und geben nur allgemeine Links.
Er ist unser Gast, da er von seinen Erfahrungen und seiner Reise berichten kann. 🤗
Marcel bietet auch alkoholfreie Tastings an, deren Nachfrage steigt.
Zur Folge
Diese Folge auf YouTube: https://youtu.be/3ngrvIt6W1s
Marcel Hepke ist selbstständig mit seinem eigenen Blog, der auch Produkte anbietet. Wie es dazu kam und was ihn dort mit Agilität verbindet, darum geht es in dieser Folge.
Beispielsweise darf er mehrere Rollen in sich vereinen und kann sich einiger Events und Artefakte bedienen. Beispielsweise dem Sprint und dem Backlog.
Infos zu Marcel
Marcel Hepke auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/marcel-hepke1990
Blog zu Rum: https://www.rumprobiert.de/blog
Infos zu uns
Agile Master Trainings & Ausbildung: https://znip.academy/agile
Menschen lesen: https://znip.academy/mk
Psychologische Sicherheit: https://znip.academy/ps
Instagram: https://www.instagram.com/znip_academy_agile
LinkedIn Henry: https://www.linkedin.com/in/henry-schneider-znip
LinkedIn Janina: https://www.linkedin.com/in/janina-kappelhoff-b9048329
Kapitel
00:00 Intro
00:48 Wer ist Marcel Hepke
01:36 Wie ist Marcel zur Agilität gekommen?
03:05 rumprobiert
04:33 MVP
05:58 Problemanalyse
07:23 Iterationen
09:16 Die Magie der Rauhnächte
11:40 Evolution
12:33 Hilfe aus dem Netzwerk
13:30 Löwensamt
14:19 Agile Methoden
16:37 StartUp Szene
18:56 Umgang mit Fehlern
22:08 Größte Learnings
24:06 Zusammenfassung
28:15 Mutanfall
Transkript
Intro
In diesem Podcast geht es darum, wie ist es eigentlich, Agilität mit Selbstständigkeit zusammenzubringen?
Was sind eigentlich die Aspekte, auf die man in der Selbstständigkeit bezüglich Agilität auf jeden Fall achten sollte?
Wie geht eigentlich Fokus als Solo-Selbstständiger und so weiter und so fort?
Und wir haben heute einen Gast da, das ist der Marcel.
Wer ist Marcel Hepke
Bei mir ist heute nicht Henry, sondern Marcel.
Also für alle diejenigen, die das jetzt hier auf YouTube gucken.
Marcel Hepke ist heute bei uns und redet mit mir über Agilität in der Selbstständigkeit, ein total interessantes Thema.
Marcel hat einen Blog, der heißt rumprobiert und hat aber vor allen Dingen auch ein Produkt, nämlich einen Rum.
Und über diese Zusammenhänge, also Agilität in der Produktentwicklung des Rums, reden wir heute ein bisschen.
Marcel, wie bist du denn zur Agilität gekommen?
Marcel, wie bist du denn zur Agilität gekommen? Zur Agilität bin ich durch mein Unternehmen gekommen.
Mein Unternehmen hat halt überlegt, wie man zukünftig Software entwickeln kann.
So habe ich Agilität kennengelernt, hatte aber Nebelwuchspunkte damit.
Ich habe aber relativ schnell gemerkt, dass die Leute, die in der Agilität leben, sich sehr, sehr stark vernetzen, weil sie sich sehr, sehr gerne austauschen, um voneinander zu lernen, um Fehler nicht zehnmal zu machen, sondern sich dabei gegenseitig zu unterstützen.
Und so kam es, dass ich dann in meinem neuen Unternehmen beim Geschäftsbereich mit aufgebaut habe und wir dort agile Menschen hatten.
Und da wir nur zwei agile Menschen hatten, fand ich das sehr, sehr schade, weil die konnten sich nicht sehr viel austauschen.
Also habe ich eine Heimat für die gesucht und die habe ich dann relativ schnell gefunden.
Und so habe ich dann auch Henry und Janina kennengelernt.
Genau. Wir haben uns auf der Arbeit getroffen, auf einer großen Community zusammen.
[2:27] Da habe ich dich so ein bisschen eingesammelt, weil du nach Gleichgesinnten gesucht hast.
Und das ist schon so ein bisschen der erste Aspekt, der auch in der Selbstständigkeit wahrscheinlich sehr hilfreich sein kann.
Dass so dieses Netzwerke schaffen, sich gegenseitig helfen zu können. Richtig.
Das ist auch das, wo ich für mich Agilität bei mir, meine Selbstständigkeit erlebe.
Weil wenn man sein Unternehmen gründet, ist man meistens alleine mit seiner Idee, weiß gar nicht, welche Tricks gibt es, welche Hürden gibt es zu beachten, welche Prozesse muss man einhalten.
Und da kann man einfach super voneinander lernen, wenn man einfach eine Community findet, mit der man sich austauschen kann und mit der man seine Sorgen und Freude teilen kann.
Erzähl doch mal ein bisschen was zu deiner Selbstständigkeit.
Rumprobiert
[3:08] Ich habe gesagt, du bist Blogger und du hast ein Produkt, nämlich einen Rum.
Erzähl doch ein bisschen von Rumprobiert.
Sehr, sehr gerne. Ich habe vorher nie viel Alkohol getrunken.
Also Bier vertraue ich leider nicht und Wein verstehe ich bisher noch nicht von den Aromwelten her. und dementsprechend gab es sehr, sehr wenig, wo ich gesagt habe, das kann ich als Genuss trinken.
Und als ich 2017 dann für meinen Bruder ein Geschenk gesucht habe, habe ich dann einen Rum gekauft und der war so lecker, dass ich sofort begeistert war.
Die Definition war aber, er ist lecker, laut Testbericht. Deswegen habe ich ihn gekauft.
Dann habe ich mir einen zweiten gekauft, der war auch noch lecker.
Den dritten gekauft, der ist lecker.
Und beim vierten habe ich festgestellt, lecker ist eine Geschmackssache.
[3:46] Im wahrsten Sinne des Wortes. Das heißt, nur weil lecker drunter steht oder weil 50 Leute den lecker finden, muss er nicht mehr schmecken.
Also habe ich gesagt, mache ich doch einfach eine Rumreise daraus und schreibe darüber, wie der Rum für mich riecht, wie der Rum für mich schmeckt, unabhängig von dem, was mir irgendein Hersteller da drauf schreibt.
Ich habe mein schönstes Beispiel, das ist immer ein Rum, den ich zu Weihnachten gerne vermarkte.
Der riecht für mich wie aus meiner Kindheit, diese gelbe, wirkliches Fruchtkaugummi.
So, das schreibt kein Hersteller hinten auf die Flasche, aber bei mir, so vermarkte ich diesen Rum, dass er mich daran erinnert.
Und in dem Zuge habe ich dann einfach gesagt, ich besuche auf bei Henry & Janina das Seminar Psychologische Sicherheit und weil mir das so gut gefallen hat, wollte ich den Teilnehmern einfach was zurückgeben und habe deswegen gedacht, ich mache, obwohl ich das bisher noch nicht gemacht habe, ich probiere mich aus, weil ich mich so sicher gefühlt habe und biete mein hybrides Tasting an.
MVP
[4:37] Also ein Teil der Braunschweiger saßen bei mir zu Hause, der Rest nahm virtuell per Zoom teil und so habe ich das Tasting angeboten.
Und das Feedback war so positiv und dass ich die Chance bekommen habe, von einem Teilnehmer bei ihm ein Tasting machen zu können. Es war auch noch während Corona.
[4:54] Wir haben zusammengesessen, da war Corona schon noch präsenter als jetzt.
Und ich kann mich noch erinnern, du hast so kleine Fläschchen zu Hause abgefüllt und versandt. Also es war wirklich so ein minimal valuable product, würde ich jetzt mal sagen.
Was brauchen die Leute, um an so einem Rum-Tasting teilzunehmen?
Laptop und Zoom, das haben die meisten mittlerweile zu Hause und den Rum gab es dann in so kleinen Fläschchen nummeriert per Post.
[5:21] Richtig. Ich habe auch überlegt, womit muss ich starten? Also was brauchen die Leute?
Also habe ich gesagt, okay, sie brauchen definitiv die Sorten, die wir verkosten wollen und es macht Sinn, weil die Farblich teilweise sehr, sehr ähnlich sind, sie zu nummerieren.
Dann habe ich auch gesagt, nein, man braucht auch Cola dafür, weil wir wollen den ja auch nochmal gemixt trinken.
Deswegen habe ich auch noch die Cola-Flasche dazu getan. Das war mein erster Testlauf.
Also mein Testlauf ohne Öffentlichkeit. Dann im Juli war mein zweiter Testlauf.
Also fast, das waren drei, vier, drei Monate später ungefähr?
Drei Monate später für mich etwa. Habe dann für mich festgestellt, okay, irgendwo fehlt mir der Zulauf.
Ich erreiche meine Zielgruppe nicht und habe dann nochmal Marktanalyse gemacht.
Problemanalyse
[6:02] Bin also zu anderen Tastings gegangen und da habe ich mit Teilnehmern gesprochen und die haben einfach erzählt, dass sie auch auf meiner Webseite waren, sie aber nicht ganz so professionell aussah zu dem Zeitpunkt und dass die Location ihnen auch etwas suspekt vorkam, weil ich zu dem Zeitpunkt das noch in dem Elektronik- und Küchenfachhandel gemacht habe.
Was aber irgendwie auch ein witziges Zusammenspiel ist, finde ich, in einen Elektronikfachmarkt zum Rumtasting zu gehen.
Also es kann ja auch wieder interessant sein.
Genau aus dem Grund mache ich das auch weiterhin, dass das Weihnachtstasting dort stattfindet, weil ich das einfach eine schöne Atmosphäre und witzige Atmosphäre ist, weil es einfach mal so ein bisschen out of the box ist.
[6:44] Ich habe dann aber für mich mitgenommen, dass ich meine Webseite überarbeiten muss, dass sie smartphonefähig sein muss, dass sie optisch ansprechender sein muss, damit ich die Leute mehr erreiche.
Also du hast dir Feedback eingeholt, in dem Fall von den ersten Menschen aus deinem Minimal Value Product, also dem kleinen Tasting für die Leute aus dem Kurs Psychologische Sicherheit.
Und du hast dir Feedback eingeholt von Menschen, die auf anderen Tastings unterwegs sind, als potenzielle Kunden sein könnten.
[7:14] Richtig. Und so habe ich dann für mich das einfach mitgenommen und habe dann für mich auch gesagt, okay, deswegen war es mein nächstes Produkt, meine Website zu überarbeiten.
Habe dann wieder ein Tasting angeboten und habe gesagt, und jetzt brauche ich
Iterationen
[7:24] aber noch ein neues Produkt, was ich da anbieten möchte und das sind meine Hefte.
Weil ich immer sage, wenn man Alkohol trinkt, spätestens nach dem sechsten weiß man nicht mehr unbedingt, wie der erste geschmeckt hat.
Ohne der Gaumen hat sich andererseits auch an di
Value Stream - mit Lea Lindemann
2023/10/09
Value Stream
Für das Thema Value Stream konnte ich glücklicherweise die liebe Lea Lindemann gewinnen. So kam es, dass wir beide darüber ins Gespräch kamen, wo man diese denn in freier Wildbahn findet und wie sie erstellt werden könnten. Die Aufnahme ist vom 15.06.2023, ich habe nur etwas länger gebraucht dafür. 🙂 #Elternzeit
Lea Lindemann | LinkedIn
Home | La Agilista (la-agilista.com)
Demnächst startet wieder unser 6-Wochen-Online-Programm zur Psychologischen Sicherheit! https://znip.academy/ps
Diese Folge auf YouTube: https://youtu.be/DaqEOsGDLFA
Kapitel
00:00 Intro
01:41 Lea Lindemann
02:48 Das Thema
04:43 Die Problemlage
07:11 Was ist der Value Stream?
09:41 Wertstrom kurz
10:24 Value Stream erweitern
12:07 Je nach Blickwinkel bekommst du andere Wertströme
12:57 Verschiedene Value Streams in einem Unternehmen
14:39 End2End vertikal gedacht
16:09 Workflow
19:21 Law of triviality
20:16 Wertstrom identifizieren
27:45 Indirekte Bereiche
29:45 Vom Team aus
32:52 Synergien
35:15 Wer ist der Kunde?
38:05 Verzweigung
41:38 Transparenz
43:33 Zusammenfassung
48:07 #worksmartnothard
Lea Lindemann
Die ein oder andere Zuschauerin kann vielleicht jetzt sogar schon sehen, dass heute bei mir nicht die Janina ist, sondern die liebe Lea Lindemann.
Warum ist sie hier? Wir können es vielleicht auch schon sehen im Hintergrund. Es lohnt sich, heute mal das Video wirklich anzumachen. Ihr Hauptthema ist Work smart, not hard. Ich weiß nicht, ob du es aus deinem Unternehmen schon kennst. Bei mir ist es häufig so, in meinem Umfeld sind die Kalender alle randvoll und niemand hat eigentlich Zeit, sich mal anzuhören, was dieser komische Agilist die ganze Zeit sagt, wie man vielleicht mal auf den Prozess schauen könnte und mal ein paar Sachen vielleicht anders machen könnte.
Da nehme ich dich schon als Expertin wahr und hatte das Gefühl, du könntest mit mir vielleicht auch eine gute Dialogpartnerin für das Thema, was wir heute haben (Value Stream), sein. Lea, magst du dich erst mal noch kurz wenigstens ein bisschen vorstellen, denn ich habe schon festgestellt, hier in der Region Braunschweig kennt dich jeder und außerhalb vielleicht noch nicht. Genau, ja, das ist total schön. Also in Braunschweig, das ist so Home sweet Home. Da habe ich eigentlich auch angefangen vor über elf Jahren in der agilen Softwareentwicklung, also quasi direkt nach dem Studium rein in die Agilität und habe dann da quasi in ganz vielen verschiedenen Rollen, also von Software-Testing über so Projektkoordination, und dann Product Owner und zum Schluss dann halt jetzt ganz viele Jahre als Scrum Master und Agile Coach, quasi mir sozusagen da die ganze agile Welt einmal angeguckt, weswegen ich da halt auch unheimlich viel rumgekommen bin.
Und jetzt inzwischen bin ich halt als Agile Coach selbstständig ganz frisch und mein großes Thema ist eben genau Work Smart, Not Hard.
[2:31] Da muss man immer aufpassen, dass man sich umgekehrt sagt, weil das eben so normal für uns ist, uns möglichst dolle anzustrengen.
Zum Thema WorkSmart gehört ja auch genau dieses auf Mehrwert konzentrieren und auf Wertstrom konzentrieren.
Und ich bin jetzt sehr, sehr gespannt, was wir da gleich so rausfinden, wie man denn so einen Wertstrom findet.
Das Thema Value Stream
[2:50] Wir sind nämlich zu dem Thema zusammengekommen, dass ich festgestellt habe, zumindest in meinem Umfeld, Heißt das häufig?
Ja, der Wertstrom, der Values Stream, ist so wichtig und das ist so wichtig für uns Agilisten und da sollen wir die Teams da dran organisieren und verbessern und das Ganze reflektieren und alles beginnt mit dem Wertstrom und baut darauf auf.
Also vor allem, wenn wir in Safe-Kontexten unterwegs sind, also um mich herum alle so mit, ja, ja, wichtig, wichtig, wichtig, wichtig.
Und dann frage ich immer nach, ja, und wo ist jetzt der Wertstrom? Ja, den muss uns der Vorstand liefern.
[3:26] Ja, und wie genau erzähle ich ihm jetzt, was ich da brauche?
Also, warum überhaupt?
Und das ist die Frage, die ich echt vielen Analysten dann stelle mit, hey, wie komme man denn da hin, dass ich wirklich diesen Wertstrom auch am Tisch habe, um da dran dann zu optimieren oder überhaupt zu wissen, was wir hier tun.
Dann erzählen mir die meisten nicht mehr viel. Die sagen nur, yeah, ist wichtig.
Und dann werde ich mit Dokumenten zugeschmissen meist, die mir alle erzählen, was der Wertstrom ist, aber nicht, wie ich da hinkomme. Und das passt ja auch wieder gut mit diesem Hard. Ja, ja, ich könnte hier 50.000 Seiten, könnte ich hier locker lesen und hätte unglaublich viele Dimensionen vom Wertstrom, nur ich wüsste trotzdem nicht.
[4:14] Wie ich ihn denn nun herkriege. Also da finde ich unglaublich wenig und dachte mir, ja. Und du hast dich breit erklärt mit, hey, ja, lass uns doch mal drüber reden, vielleicht finden wir coole Ansätze. Das wäre auf jeden Fall super gut, wenn wir da Ansätze finden, weil anlässlich des Podcasts habe ich dann auch noch mal gesagt, okay, ich kratze jetzt mal alles zusammen, was ich dazu weiß und gucke auch noch mal ins Internet. Ich bin ganz viel über Safe gestolpert und ganz viele Beschreibungen, also es gibt auch durchaus so irgendwelche Beschreibungen zu, was man workshop-technisch machen kann, aber das sind alles so Dinge, wo ich sage, ja, okay, normal, kommen wir vielleicht nachher noch drauf, aber du kannst dann ja so dieses typische Top-Down
Die Problemlage
[4:49] vorgehen. Man setzt sich halt mit den ganz großen Leuten hin und findet dann den Value Stream. Die Sache ist, das ist glaube ich nicht die Situation, in der sich die meisten Agile Coaches real finden. Die haben gar nicht den Zugriff auf die ganze Phleuma, wo man diesen ganzen Value Stream dann rausziehen kann, sondern am Ende beschränkst du dich halt auf dein Team und versuchst da den Wert, den dieses Team generiert, irgendwie erstmal zu finden. Ist ja auch erstmal ein guter Ansatz, zu zu sagen.
Bevor ich irgendwie gar nichts mache, fange ich mit dem Wertstrom hier im Team an.
Nur dann bist du halt natürlich begrenzt.
Also am Ende kommst du damit nicht weiter. Es ist halt eine lokale Optimierung.
Und wie wir wissen, führt lokale Optimierung zu globaler Suboptimierung.
Das klingt sehr pessimistisch.
[5:35] Du kommst halt eben nicht übers Team hinaus. Ich vergleiche das immer mit so einem Zahnrad in so einem Getriebe, wo sich eins plötzlich super schnell dreht und dadurch nicht mehr undockfähig ist zu diesen anderen Getriebeteilen, die sich halt eher langsamer bewegen.
Und es knirscht und die Zähnchen fallen so ab. Ja, genau. Genau. Und nutzt sich dann viel, viel schneller alles ab.
Oh, das ist aber ein böses Bild, ja. Aber ich glaube, schon echt wahr.
Es ist mir am Anfang passiert, als ich hier mit Agilität das Neueste überhaupt, und wir müssen hier überhaupt, und dann habe ich meine Teams und Projekte optimiert und hab festgestellt, oh, ich bin gar nicht mehr undogfähig zum Rest der Organisation.
Und alles, was wir hier produzieren, also damals war es Softwareentwicklung.
[6:18] Kann quasi nicht zum Kunden ausgeliefert werden, weil ich nicht mehr in der Lage bin, die anderen Prozesse zu bedienen, die eben nachgelagert noch kommen.
Wie zum Beispiel das Testen oder Integration, was irgendwie nur einmal pro Jahr ging.
Oder sechs Monate sogar gedauert hatte, so rum war’s.
Und ich hab aber alle zwei Wochen eine neue Softwareversion rübergeschmissen, die dann wiederum sechs Monate und logisch mache ich dann alles langsamer, weil die mussten mehr Leute einstellen, um das wiederum durchzutesten. Ja, kannst du halt dann auch einfach lassen. Das ist genau dieses Thema. Lieber einfach mal lassen, wenn es Arbeit produziert. Und deshalb finde ich immer, es lohnt sich, da nochmal drauf zu gucken und selbst zu hinterfragen, weil das, was ich jetzt getan habe, hat das wirklich…
Zum Gesamterfolg beigetragen oder halt nur jetzt irgendwas, was ich intrinsisch wollte, befriedigt.
Und da sind wir wieder beim Value Stream, der halt das Gesamte eigentlich betrachten soll.
Was ist der Value Stream?
[7:16] Genau, und da ist halt natürlich auch so diese Frage, was ist eigentlich der Value Stream, also was gehört dazu? Ich dachte vorher auch so, ja, ist doch klar, das weiß ich doch. Und dann habe ich festgestellt, nee, da tauchen für mich direkt so ein paar Fragen auf. Nämlich so Also ich meine, das, was klar ist für mich als Agilistin, ist, der Wertstrom ist das, wo ich ein Produkt oder eine Dienstleistung für einen Kundenendanwender produziere.
Das heißt, ich nenne das jetzt mal Produktion, Dienstleistung. Das ist das eine.
[7:44] Und dann gibt es aber, gerade im Internet bin ich ganz viel darüber gestolpert, dass auch dieser Funnel, also das für ein Unternehmen, Kunden zu gewinnen, Kunden dazu bekommen, sich dem Produkt anzunähern, das Produkt zu kaufen.
[7:57] Dass das für ein Unternehmen auch noch zum Wertstrom gehört bzw. gehören kann.
Also da findet man tatsächlich beide Darstellungen.
Das war für mich dann die Frage, ja um welchen Wert geht es denn?
Geht es jetzt wirklich um den Wert für den Endanwender oder geht es um den Wert für das Unternehmen?
Also, dass das Unternehmen etwas damit verdient. Und ich glaube, abhängig davon, welche der beiden Perspektiven man einnimmt, kriegt man dann auch einen unterschiedlichen Wertstrom.
Klar laufen die irgendwie, glaube ich, in einem Teil parallel, Aber schon die Darstellung, welche Schritte betrachte ich, in welchem Detaillierungsgrad, was messe ich dann hinterher, hängt davon ab, ob ich die eine oder andere Perspektive einnehme.
SAFe unterscheidet meines Wissens nach zwischen Operations und Development sogar, was diesen Währstrom angeht. Wo entwickle ich das Produkt?
[8:42] Und wo mache ich jetzt vielleicht nur den Sale, also nur diesen Verkauf?
Kunde steht im Laden und braucht ein Regal und das Produkt rausgenommen wird und an d
155 Feedback - Wofür brauch ich das?
2023/06/26
Feedback
Chapters
0:00:34 Das Thema
0:01:01 Was ist Feedback?
0:04:57 Was möchte ich haben?
0:06:45 Kundenfeedback
0:07:42 Tochter an Bord!
0:08:00 Am Produkt
0:09:22 Mitarbeitergespräche (MAG)
0:09:55 Wie kriege ich Feedback?
0:13:04 Raum geben
0:15:00 Welches Feedback möchte ich?
0:15:47 Anonymität
0:18:48 Hierarchie im Feedback
0:20:20 Zusammenfassung
Long Summary
In diesem Podcast geht es um die wichtige Funktion von Feedback bei der Teamentwicklung und im Unternehmenserfolg. Dabei spielt Feedback in vielen verschiedenen Bereichen eine Rolle. Es kann aus Lob oder Kritik bestehen, aber auch Testergebnisse und nonverbale Kommunikation können wichtige Information liefern. Feedback dient dazu, Prozesse und Produkte zu verbessern, Entscheidungen zu treffen und Kundenbedürfnisse zu verstehen. Als Trainerin betont die Sprecherin, wie wichtig es ist, Feedback nicht oberflächlich zu halten, sondern tiefer in die Materie einzutauchen, um so auch besseres Feedback zu erhalten. Es wird empfohlen, Feedback schon während der Produktentwicklung einzuholen und im Team sowie bei Mitarbeiterfeedbackgesprächen regelmäßig Feedback einzuplanen. Auch das Scrum-Event Review kann helfen, das Feedback von Stakeholdern und Kunden zu erhalten.
Des Weiteren wird in diesem Podcast über die Gestaltung von Kundenkliniken und die Einholung von Feedback in der Arbeitsumgebung gesprochen. Hierbei wird betont, dass eine Kundenklinik durchgeführt werden kann, um das Kundenerlebnis zu optimieren. Dabei kommt es darauf an, welche Art von Feedback man benötigt und es ist wichtig, zu spécifizieren, welche Art von Feedback man möchte. Es wird auch empfohlen, Feedback von Kollegen und anderen Personen einzuholen und aktiv danach zu fragen, wobei Anonymität je nach Situation ein wichtiger Faktor sein kann. Persönlich zieht der Sprecher eine 1-zu-1 Feedback-Situation vor, um eine Augenhöhe-Kommunikation zu ermöglichen. Dabei sollte ein Feedback keine Personalentwicklungs- sondern eine Wachstumsdiskussion sein. Feedback sollte auch negatives Feedback beinhalten, solange eine Atmosphäre psychologischer Sicherheit vorherrscht.
Insgesamt wurde in diesem Podcast die Bedeutung von Feedback in verschiedenen Bereichen diskutiert, wobei Klarnamen-feedback als wünschenswert erachtet wurden und nicht nur Kritik, sondern auch Veränderungsvorschläge enthalten sollten. Feedback-Formen wie Kommentare, Likes und Abonnements auf Podcast-Plattformen und YouTube spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.
Brief Summary
Dieser Podcast betont die Bedeutung von Feedback bei der Teamentwicklung und im Unternehmenserfolg. Wir diskutieren verschiedene Feedback-Formen und wie wichtig es ist, tief in die Materie einzutauchen, um besseres Feedback zu erhalten. Persönliches 1-zu-1-Feedback funktioniert am besten und negatives Feedback sollte in einer sicheren Atmosphäre gegeben werden. Klarnamen-Feedback mit Veränderungsvorschlägen ist erwünscht. Feedback auf Podcast-Plattformen und YouTube spielt ebenfalls eine wichtige Rolle.
Das Thema
[0:36] Wieso sprechen wir so häufig über Feedback? Wozu brauche ich das?
Ach so, die erste Frage ist ja schon, was meinst du, was verstehst du unter Feedback?
Das ist ein guter Punkt.
Wollen wir wieder gute Seite, böse Seite, oder?
Ich soll Fragen stellen, du antwortest? Nein, nein, nein, du bist die Pro-Seite-Feedback, und ich bin gegen Feedback oder so was.
Naja, komm, lass uns das Thema einfach so bleiben. Ja, die erste Frage ist schon…
Was ist Feedback?
[1:01] Also, was ist Feedback für dich?
Feedback ist… Ja, kann ja echt vielseitig sein. Wir erzählen ja ständig, dass man sich Feedback von Kunden einholen soll.
Ja, und ich glaube, dass du sagst, das ist total vielfältig, das ist für dich jetzt total klar und das ist für mich total klar.
Aber ich glaube, dass der handelsübliche Gebrauch von Feedback ist halt, ich bekomme Kritik oder Lob.
[1:27] Also es ist Kommunikation im weitesten Sinne. Ganz ehrlich, die meisten, die kennen das, die waren irgendwie zu einem Seminar oder zu einem Workshop und dann setzt man sich am Ende im Kreis und jeder darf nochmal sagen, wie er es empfunden hat.
[1:38] Genau, aber es ist immer auf dieser Kommunikationsebene, immer eine verbale Kommunikation, wo über eine bestimmte Situation oder ein Verhalten gesprochen wird, positiv oder negativ.
So wie es die meisten kennen, ja. Und meistens ist es irgendwie Lob oder Kritik.
Genau, in diesem Kreis ist es meist ab der Hälfte gibt’s.
Feedback kann aber ja auch sein, weil wir ganz viel über Continuous Integration und Continuous Delivery gesprochen haben.
Feedback kann aber eben auch sein, Testergebnisse zurückbekommen, nonverbale Kommunikation, also im Sinne von Menschen kommen immer zu spät zu Workshops oder tauchen gar nicht mehr auf, machen die Kamera aus.
All das, also es gibt ja noch diesen riesen Raum an Feedback, der nicht mit Lob und Kritik zu tun hat. ich mal aufmachen. Ich sage pauschal, Feedback ist alles.
Das stimmt, das sagt er. Feedback ist sogar genau der Sinn unserer Kommunikation. Also wenn ich hier irgendwas sage, möchte ich ja, dass du irgendwie darauf reagierst und das ist ein Feedback. Da hast du mir gerade Feedback gegeben, du hast genickt.
Das ist schon Feedback. Gerade im Unternehmenskontext oder im Teamkontext.
Wir haben uns ja jetzt über Produktentwicklung unterhalten. Wir Wir entwickeln ja ein Produkt und wir entwickeln das ja angeblich für irgendeinen Kunden.
[2:57] Und da brauchen wir Feedback, also im Gegensatz zum Klassischen, wo wir halt vorher schon im Lastenheft gut festgeschrieben haben, was es am Ende sein wird, haben wir ja bei der Produktentwicklung schon festgestellt, wir wissen nicht so ganz, was da am Ende rauskommt Und das tun wir besser machen durch entsprechende Feedback-Schleifen.
[3:15] Jetzt mal für die Snip Academy gesprochen. Wir bieten hier Seminare ein.
Und euer Feedback ist, entweder ihr bucht sie oder ihr bucht sie nicht.
Zum Beispiel. Und dann kann ich halt gucken, wenn ihr nicht bucht, woran könnte es denn liegen?
Vielleicht müsste ich irgendwas anpassen. Oder wenn ihr bucht, geht es wahrscheinlich schon in die richtige Richtung.
Aber auch da könnte ich nochmal nachfragen, was genau hat denn zur Kaufentscheidung geführt?
Und ist vielleicht ein Kriterium, was ich bisher noch gar nicht auf dem Schirm hatte, hatte, was wir auszusehen mitgemacht haben. Ja, also zum Beispiel kriegen wir ganz häufig das Feedback, wir sind zu günstig. Ja. Was total toll, also wir liefern mehr Qualität für den Preis, den wir nehmen, was ja irgendwie auch cool, zumindest für euch ist. Gleichzeitig fühle, ich mich immer ein bisschen schlechter, bei Preise anzuheben, weil ja, weil ist so. Genau.
[4:08] Und ich habe schon häufiger gehört von anderen Trainerinnen, dass die Seminarpreis so lange erhöht wird, bis sich genauso viele Menschen anmelden, wie Seminarplätze da sind. Also dass so sich das halt dann einpendelt.
Ah, okay. Und auch das wäre über Feedback. Genau, also wirklich dieses ich melde mich an oder ich erscheine zu einem Termin oder sowas, was ja also da draußen einfach häufiger ein Anwendungsfall ist, dass es tatsächlich auch Feedback. Und Kosten sind halt für Meetings noch mal ein bisschen was anderes, aber es ist schon so, ich nehme mir Zeit dafür, ich plane das in meinem Kalender und so weiter und so fort.
Das sind ja auch Kosten im Sinne von Arbeitszeit. Also um deine erste Frage zu beantworten, was ist denn überhaupt Feedback? Es ist unglaublich vielfältig. Je nachdem, was ich haben möchte,
Was möchte ich haben?
[5:00] Darf ich da vielleicht auch ein bisschen eher drauf achten?
Also was möchte ich erreichen?
Beispielsweise, ich hatte das mit den Kreisen am Ende von einem Workshop erzählt, das ist so ein Feedback, was ich äußerst ungern einhole, weil ich das Gefühl habe, das gibt mir nicht ganz so viel, also sowohl für die Weiterentwicklung des Workshops, als auch für die Teilnehmenden, so, dass ich das besser mag, wie du es mal eingeführt hast, dass noch mal rekapituliert wird, was hat man denn überhaupt alles gelernt.
Also so eine Art Gallery Walk zu machen? Ja, genau. Ist für mich jetzt als Trainer nicht ganz so viel Feedback.
[5:35] Und gleichzeitig schon, weil ich mitkriege, welche Themen haben sie sich behalten.
Und ich mach beides, falls dir das nicht aufgefallen ist. Das ist mir schon aufgefallen.
Ich mach erst diesen Gallery-Walk, um noch mal ein bisschen rekapitulieren zu können.
3 Tage Workshops oder 2.
Psychologische Sicherheit geht über 6, 7 Wochen. Ich erinnere mich einfach gar nicht mehr genau, was vor einer Woche oder vor 3 oder 5 oder 10 Wochen war.
Und das nochmal alles so auf einem Bild zu sehen, nochmal wirklich darüber nachzudenken, was haben wir denn an Tag 1 gemacht und was war denn da mein größtes Learning.
Das ist für mich auch immer wieder cool, auch als Trainerin, weil auch unsere Workshops sind ja ein bisschen jedes Mal ein bisschen anders, kommt drauf an, wer in diesen Trainings auch drin ist.
Und so gefällt mir das auch total, nochmal zu schauen, ok, welche Themen haben wir denn wirklich gemacht, wo sind wir denn richtig in die Tiefe gegangen und was war für die Gruppe einfach nicht ganz so interessant und war deswegen nur so am Rande ein Thema.
[6:37] Ja, sehr gut, weil dadurch wird das Feedback auch so ein bisschen tiefer gelegt, als war gut, war schlecht. Ja, war gut, war schlecht bringt mir nichts. Genau und die große Kunst ist es jetzt
Kundenfeedback
[6:48] bei all diesen Sachen, also wir reden jetzt natürlich viel über Trainings und Seminare, weil wir das eben viel geben, auch bei der Produktentwicklung eben rauszukitzeln, wo ist denn dieses Feedback, wo ich ein bisschen mehr rauskriege.
Mhm.
Das ist so die große Kunst, das Geheimnis und das, wo es plötzlich wertvol
154 Produkt vs Projekt - Wo ist der Unterschied?
2023/06/03
Produkt vs Projekt
[0:00] Machen heute einen richtig fetten Knoten in deinem Kopf. Während wir versuchen Ungarn zu lösen. Wir schauen uns zwei Begriffe an, die in der agilen Welt parallel synonym, getrennt voneinander, strikt getrennt voneinander verwendet werden und endlich klären wir mal auf, was es mit diesen beiden Begriffen an sich ist. Es gibt Klugscheißerwissen, um auf der nächsten Konferenz.
[0:25] Music.
[0:34] Und herzlich willkommen zum Snipcast. Dein Podcast für Agili, Was für dich Teams und so weiter relevant ist, Heute ist endlich Janina wieder dabei. Und äh wir haben noch einen dritten Gast. Äh sie schläft grade hoffentlich äh hält sich das auch für ihren Podcast. Also falls da so ein paar Hintergrundgeräusche sind. Ich hoffe, wenn du uns im Auto hörst, dass das nicht ansteckend ist und du uns weiterhin toll folgen kannst und ich bin froh, zu Mert zu sein, so mal wieder einen dynamischen Podcast zu haben. Genau und was ich erzählen wollte, ist mir ist im Wochenbett was aufgefallen, was Parallelen hat zu dem, was wir üblicherweise hier im Podcast erzählen. Ach. Mhm.
Wochenbettzeit
[1:20] Und zwar ist mir aufgefallen im Wochenbett ne, die Zeit, in der man sein Baby kennenlernt und versucht herauszufinden, wie es tickt, versucht und was ganz Ähnliches machen wir in Menschen lesen. Menschen lesen haben wir ja jetzt neu aufgesetzt, also Menschen lesen, dass es ein Training das wir geben, indem wir unsere, dass es weitergeben, wie Menschen ticken. Ja. Weil uns aufgefallen ist, wie wichtig das ist, wenn man andere Menschen führt, egal ob direkt oder lateral, also wie so ein.
[1:53] Coach, ein Master, ein Team Facilitator oder auch nur eine Moderatorin das macht dafür ist es gut, relativ schnell herauszufinden, wie Menschen ticken, was sie jetzt brauchen, um etwas mitzugehen, um entspannt zu sein in stressigen Situationen und nichts anderes habe ich die letzten Wochen im Wochenbett gemacht. Ich habe versucht herauszufinden, wie sie, Dementsprechend ist ja auch meine These zu ihr, dass sie die, gleiche Struktur immer beim Windeln wechseln zum Beispiel braucht, also immer genau die gleiche weil eben Prozederal und, wenn du jetzt nicht viel von dem verstanden hast, was Henri gesagt hat, dann ist Menschen lesen vielleicht was für dich. Wir machen’s dieses Jahr das erste Mal in einem richtig großen Bundle, also weil wir festgestellt haben, es ist so es genau, es ist so intensiv, man kann da so viel drin lernen und man hat also unsere Teilnehmenden haben so viele Aha-Erlebnisse gehabt, dass wir’s jetzt aufgeteilt haben, damit wir eben für jedes Thema intensiv Zeit haben und ja also wärmste Empfehlung, für dich, wenn auch du gerne herausfinden möchtest, wie deine Teammitglieder oder deine Führungskräfte oder deine Coachies ticken und das relativ schnell, dann ist Menschenlesen Gold wert. Wochenbett, genau das. Wir wollen ja heute nicht übers Wochenbett sprechen. Nee. Wir wollen heute sprechen über.
Das Thema
[3:21] Produkte und Projekte. Produkte die ja so ein bisschen Wert drauf legen manchmal diese voneinander zu unterscheiden, ganz ehrlich, ich habe damals als Softwareentwickler habe ich mich auch gefragt, hä wieso ist das gleich warum äh ich mache da hier ich mache hier Projektarbeit eigentlich den ganzen Tag. Mhm. Mir ist erst später aufgefallen, Nee, eigentlich mache ich Produktarbeit. Genau. Genau genommen sind nur zwei Wörter anders. Äh zwei Buchstaben. Ja, genau.
[3:53] Das war’s oder nicht? Nein, du hast wo ist denn wo ist denn genau, wo ist denn für dich so dieser Unterschied zwischen Produkten,
Wo ist der Unterschied zwischen Produkt und Projekt?
[4:05] Also fängt schon da an, wie ich es eigentlich als Projektleiter damals gelernt habe. Ein Projekt hat einen definierten Anfangs- und einen Endzeitpunkt und der ist eigentlich vorher schon bekannt mit wollen jetzt hier eine neue Brücke bauen, dann und dann zack, fertig.
Nächstes Projekt. Mhm. Was ich häufig sehe als Projekt, ist so wir haben ein Produkt, was weiß ich, Microsoft Office zum Beispiel, Den gibt’s dann immer wieder neuere Versionen davon und die Mitarbeitenden, die die arbeiten eigentlich die ganze Zeit an diesem Produkt in dem Fall in dem Projekt wenn wir das Projekt nennen. Die meisten Unternehmen, die machen aufgrund ihrer Budgetierung auch die Projekte immer in Jahresscheiben und dann gibt’s das gleiche Projekt immer wieder nächstes Jahr mit ähnlichen Budget wahrscheinlich. Und das ist eher Produktentwicklung. Also so in meine Worte zusammengefasst. Ein Produkt kann aus mehreren Projekten bestehen.
Ja. Äh entweder parallel zueinander laufenden Projekten oder aneinander zeitlich aneinander gereitet.
[5:03] Und ein Projekt könnte auch ein Update von einem Produkt sein, durchaus mit ich möchte unsere Fertigungshalle möchte ich mal auf, neuere Fertigungssysteme sehe ich ein bisschen Automatisierung rein, dann ist dieses hier automatisieren neues Projekt danach ist das Produkt eben anders. Okay, also ein Projekt kann auch Teil einer Produktentwicklung sein. Ja.
[5:29] Übereinander.
Über ein Projekt. Eine Produktentwicklung realisieren über ein Projekt, Ja? Ja, ja, genau und es hat beides Vor- und Nachteile und deshalb wollte ich die Folge einfach mal mit dir machen. Aha. Mhm.
Vor- & Nachteile
[5:41] Gut, ich sehe ich sehe schon, dich interessiert das direkt, was ich häufig erlebt habe und das jetzt schon in diversesten Unternehmen und das muss ich mal ein Konzern sein, das ist vor allem auch kleine Unternehmen, sind davon, häufig betroffen mit wir haben hier einen Praktikanten der kann ein bisschen Software entwickeln der kann mal eben als Projekt so ein bisschen Software für uns schreiben, weil der Praktikant ist ja nach sechs Monaten oder so was, ist der wieder weg und schreibt halt ein bisschen Software, die was automatisiert in diesem Unternehmen. Mhm.
Projekt ist danach abgeschlossen, fertig, ist cool für ein Praktikum. Das Problem ist jetzt, dass dieses.
[6:17] Was da rauskommt, meist in den Unternehmensalltag einfließt, weil das war ja gut und wir haben’s ja aus gutem Grund beauftragt und die Jahre essentiell wird. Der Praktikant ist irgendwann weg. Die Praktikantin. Dann fällt dieses System aus oder kommt mit dem neuesten Betriebssystem Update oder sowas, plötzlich nicht mehr klar oder es zu klein geworden, ne? Wechselt die Datenmenge oder die Komplexität einfach. Mhm. Und dann haben wir auch ein Problem, weil es nur als Projekt umgesetzt wurde und nicht als Produkt und daher nicht nachhaltig begleitet wird Support und dass man sich umguckt, wie ist denn das Umfeld und so weiter, müssen wir da unser Produkt vielleicht ein bisschen anpassen und Ähnliches eben als einmaliges Ereignis nur gemacht. Jetzt kenne ich ja mal Projekte, in denen wird auch Wert darauf gelegt, bestimmte Qualitätsmaßstäbe, nachhaltig, zukunftsorientiert und so weiter und so fort umzusetzen. Ja. Ist das dann einfach, falsche Benutzung des Wortes oder gibt es das quasi in kleinerer Variante ab? Genau, das ist dann im Projekt schon vorausschauend geplant. Mhm. Und jetzt kommen wir zu dem Zeitpunkt, dass wir eben feststellen, oh mit dem neuen, Würde das vielleicht nicht funktionieren und jetzt haben wir mehrere Kostenstellen im Unternehmen. Mhm. Wer bezahlt das nächste Update?
Mhm. Und das ist dann häufig so ein Problem.
[7:39] Wir das als Produkt entwickelt haben, dann haben die eben ein gewisses Betriebsbudget über die Zeit, Da fließt das halt mit ein und die gucken sich das an, weil ich ich bin Herr dieses Produktes und ich möchte, dass das weiterhin zu meinen Kunden eben passt, Deshalb kümmere ich mich dadrum, dass es natürlich immer wieder unseren Kundenbedürfnissen entspricht, eben jetzt ein neues Betriebssystem, Als Projekt gemacht, dann ist es so ein bisschen, ich habe vielleicht schon nachhaltig gedacht am Anfang, doch über die Jahrzehnte dann häufig ist es Feiern forget
Multi-Projektmanagement
[8:11] Ich habe glaube ich Projektmanagement ein bisschen anders gelernt. Mhm. Als du bin ich aber also habe ich’s auch nicht so tief gelernt wie du. Ich hab’s mehr oder weniger. Ich habe da nur mitgearbeitet. Ich habe keine Zertifizierung oder so was da drin. Und es ist nicht ein Software gewesen, sondern in Hardware, also ging es um das Realisieren von Kraftwerken.
Bauen von Kraftwerken Hardware. Ja. Da wäre jetzt von dem, was du erzählt hast, quasi, dass wir bauen ein Kraftwerk, wäre das Produkt, Ja. Und das, was in so einer structure stehen würde, äh wäre, wären dann lauter Einzelprojekte.
Das Produkt realisieren. Ja. Es heißt aber, Zumindest
153 Takt - Teile, Teile, Teile - egal ob kaputte oder heile
2023/05/20
Takt
[0:01] Heute geht es um eine der gefährlichsten Metriken, die ich im agilen Umfeld kenne.
Diese FOlge auf YouTube: https://youtu.be/QjpnmUagJ88
[0:16] Und herzlich willkommen zum Snipcast, deinem Podcast für Agilität, Persönlichkeitsentwicklung, Psychologie, allem, was für dich Teams und deine Organisation, relevant ist. Schön, dass du dabei bist und los geht’s. Ich bin Henry Schneider und das heutige Thema ist Takt.
Was ist Takt in Agilität?
[0:35] Hast du bestimmt schon im agilen Umfeld oder in der Produktion gehört und wir haben dem Ganzen noch gar keine Folge gewidmet, daher ist das heute endlich mal, der Fall Wort Takt ist interessant, das ist ein deutsches Wort ist, was international übernommen wurde und auf Englisch eher Kadenz heißt, doch im lean und kann mein Umfeld wird dir trotzdem eher das Wort Takt begegnen Toyota damals von der deutschen Produktion so übernommen hatte und über Cannban dann in der Toyota Produktion so etabliert hat.
Takt ist dazu da um so ein bisschen den Herzschlag von unserer Produktion zu haben und da dran dann zu optimieren.
Wurde zusätzlich im Umfeld eingeführt, weil wir ja von Push of Pul umgestellt haben. Dazu haben wir eine eigene Folge gemacht, die die Tür dann entsprechend noch mal an hören kannst, wenn dich das Thema näher interessiert und um mit diesem Pool-Prinzip besser umgehen zu können und anhand dieser Fertigungslinie, die wir haben, auch in der Softwareentwicklung entsprechend optimieren zu können, ist es wichtig, eben zum Beispiel die Taktzeit.
[1:44] Einzuführen, um zu wissen, okay wie gut sind wir denn genau bei dem Erfüllen der Kundenbedürfnisse und dafür gibt’s eine ganz einfache und das spielt so ein bisschen in das Thema von der Durchlaufzeit oder der rein und ist gleichzeitig trotzdem eine andere Metrik Bei der Durchlaufszeit ging’s dadrum, wie lange dauert es von der Bestellung bis es ist erledigt Jetzt beim Takt geht es dadrum, wie viele Bestellungen bekomme ich rein und kann ich genauso viel eben auch produzieren? Also.
[2:17] Das mal auf Scrum wiederum zu münzen, kriege ich mein Backlog genauso schnell abgearbeitet wie dort neue Items drin landen geht es bei der Taktzeit und die lässt sich relativ einfach auch ermitteln, nämlich ist dass die verfügbare Produktionszeit, die wir haben oder die Softwareentwicklungszeit was es auch immer bei dir ist, durch die Anzahl der Kundenbestellung Sprich, wenn ich jetzt ich als Arbeiter, Produktion oder in einer Softwareentwicklung nur drei Stunden pro Woche zur Verfügung habe für reine Arbeit, weil der ganze restliche Kalender gefüllt ist mit Terminen.
Eben 180 Minuten wirkliche Arbeitszeit zur Verfügung pro Woche, wenn ich jetzt zwei Produktionsstücke pro Woche dadurch dann herstellen kann, was weiß ich, von mir aus zwei Anforderungen pro Woche abarbeiten kann. Dann eben die hundert1achtzig Minuten durch die zwei zu rechnen und könnte eben nur einen Kundentakt von 90 Minuten pro, befriedigen. Das heißt.
[3:22] Nur wenn alle 90 Minuten von meiner Arbeitszeit, also reine wirkliche Arbeitszeit, neue Anforderungen reinbekommen, dann könnte ich das Ganze entsprechend, befriedigen. Kommen jetzt mehr Anforderungen pro Minute ein oder pro Stunde oder pro Zeiteinheit, dann wird der Takt entsprechend eine geringere Zeit ausweisen. Also würde ich jetzt die 180 Minuten durch drei Anforderungen pro Woche teilen müssen, dann hätte ich pro Anforderungen nur noch sechzig Minuten.
[3:51] Reine Arbeitszeit zur Verfügung. Und genau dafür ist eben diese Metrik gut, um festzustellen, reicht denn die verfügbare Arbeitszeit überhaupt aus?
Die Kundenanforderungen eben zu bedienen. Und jetzt wieder auf eine Automobilproduktion geguckt, für mich dann schon wichtig, okay, habe ich zum Beispiel einen Takt von zehn Minuten.
[4:11] Alle zehn Minuten kommt eine neue Kundenabforderung raus und alle zehn Minuten kommt aber auch gleichzeitig ein Auto raus aus der Produktion, dann alles gleich. Brauche ich da nichts weiter optimieren? Gerät das jetzt irgendwie auseinander, also dass ich feststelle, ich kriege weniger Kundenanforderungen rein und mein Takt bleibt weiterhin bei zehn Minuten, also alle zehn Minuten, kommt aus meiner Fabrik ein neues Auto raus.
Habe ich wahrscheinlich eine Überproduktion, sprich Verschwendung und die wollen wir ja im und kann mal ein Umfeld vermeiden und möglichst auch in allen anderen agilen Frameworks. Dann habe ich Verschwendung? Kriege ich mehr Anforderungen von Kunden, also mehr Bestellungen von Autos rein?
Als ich schaffe durch meine Durchlaufszeit und deshalb haben wir uns die als erstes angeguckt eben entsprechend auch rauszubringen, haben wir auf der anderen Seite Problem, dass wir die Kundenanforderungen, also die Bestellung, nicht schnell genug abarbeiten können. Und ich habe ja eingangs gesagt,
Gefährliche Metrik
[5:07] Das ist jetzt eine richtig gefährliche Metrik, denn viele Firmen, die genau diese Metrik benutzen, die gucken nicht, wie können sie anhand dieses Durchflusses entsprechend optimieren die optimieren nur anhand des Taktes und messen auch ihre Menschen da dran. Und das kann dazu führen.
[5:24] Einfach nur sinnlos durchproduziert wird, um den möglichst guten Takt zu halten, statt dadrauf zu gucken, was es eben wirklich, und das kann sein, dass dadurch haufenweise kaputte Autos einfach produziert werden, um diesen Takt zu halten, statt dadrauf zu gucken, was da für in dieser ganzen Kette optimiert werden, um.
[5:42] Die Produkte auszubringen. Das passiert vor allem, wenn wir in unseren Unternehmen eine Nachbereitung haben oder nachgelagertes Testmanagement oder irgendwas von in der Softwareentwicklung von der Entwicklung in den Betrieb übergehen dann der Betrieb sich um zum Beispiel die ganzen Support-Anfragen oder Ähnliches, Deshalb ist das eine ganz gefährliche Metrik, wenn ich einfach nur den Takt einführe, ohne jetzt wirklich darauf zu gucken, warum interessiert mich das überhaupt.
[6:13] Zeit. Warum interessiert mich das überhaupt und ich den Menschen jetzt vielleicht auch noch irgendwie Incentives drauf gebe oder sogar die noch mit anderen Teams und deren Takt vergleiche und es vielleicht sogar Repressalien gibt, wenn der Takt nicht mindestens so gut ist wie der andere, oder jedes Jahr eben der Takt noch mal ein Stückchen mehr verbessert werden muss, dann kann es dazu führen, dass alle nur drauf gucken, diesen Takt möglichst gut zu halten, statt eine gute Qualität zu liefern. Daher, möchte ich dir auch anraten, diese Metrik, Taktzeit wirklich nur mit Augenmaß einzuführen und wirklich nur, wenn du weißt, was du tust ihr auch alle wisst, wofür ihr das tut. Ansonsten hat der Takt natürlich auch viele Vorteile,
Vorteile vom Takt
[6:57] nämlich können wir unsere Produktion anhand der wirklichen Kundenbedürfnisse auch optimieren, also so, dass wir nicht zu viel Lagerhaltung haben, weil wir einfach zu viel produziert, sondern dass wir entsprechend unseren Takt jederzeit dadran anpassen können, wie viele Bestellungen kommen denn überhaupt rein oder wie viele Anforderungen gibt’s denn von unseren Stakeholdern an unser Team? Wir können die Effizienz optimieren und wir werden vor allem eben auch vorher sagbarer. Da ging’s ja schon genau bei der Durchlaufszeit auch dadrum.
[7:25] Vorhersagbarer zu werden, weil der Taktzeit ist es eben genauso. Kenne ich meine Taktzeit und kann anhand der eben auch optimieren. Dann bin ich eben auch aussagekräftig gegenüber anderen Gewerken und weiß eben auch, wie viel können wir denn in Zukunft zum Beispiel leisten weiß, so ein Auto ist halt so die Kette ist länger, das ist mir völlig klar. So ein Auto ist nicht unter zehn Minuten zu produzieren und ich kriege allerdings mehr Nachfragen rein, dann kann ich da entsprechend frühzeitig schon die Hand heben sagen, das ist zu viel. Wir dürfen da irgendwie anpassen. Und eine Anpassung könnte auch der Preis sein, dass zum Beispiel der Preis hochgeht eine höhere Marge in unserem Verkauf haben weniger Bestellungen reinkommen und dann in die Richtung optimiert wird, dass genauso viele Bestellungen reinkommen, wie unsere Produktion eben auch leistbar ist Das können wir auch bei Softwareteams machen, wenn wir da eben unsere Taktzeit kennen, können wir entsprechend optimieren, auch von mir aus am Preis oder dass wir sagen, okay, wir brauchen jetzt mehr Softwareentwicklerinnen in unserem Team, um eben die Anzahl der Anforderungen, die reinkommt, eben auch in gleicher Anzahl auch hinten raus dann, also nach dem Review, eben auch, abfrühstücken zu können. Das ist so deshalb durchaus Zeit und Taktzeit.
[8:42] Kommt aus, sind ganz gute M
Eigenwerbung Menschen lesen Bundle - lerne Deine Stärken und die anderer kennen
2023/05/17
Menschen lesen Bundle
https://znip.academy/mk
Kapitel
00:00 Worum geht es?
00:10 Für Studenten & Alumnis kostenlos
01:18 Warum 3 Module?
02:18 Worum geht es beim Menschen lesen?
03:04 3 Module
05:00 Workbook
05:58 What is in for me?
07:23 Bundle
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152 Cargo-Kult - Nachmachen ist nicht verstehen
2023/05/13
Cargo-Kult
[0:00] Beim Schneiden der letzten Folgen aufgefallen, dass ich häufiger das Wort Cargo Kult verwende und wie das im Podcast noch nie erklärt.
[0:08] Music.
[0:18] Herzlich willkommen zum mein Name ist Henry Schneider und wir unterhalten uns über Themen wie Agilität, Mindset, entwickeln und allem was für dich und deine Teams relevant ist. Schön, dass du dabei bist und los geht’s.
[0:34] Schon im Intro erwähnt habe, ist das heutige Thema Cargo Kult, denn es ist ein Begriff, den ich ab und an mal verwende, um bestimmte Dinge zu beschreiben. Diesen Begriff Allerdings im Podcast noch nie beschrieben habe, das holen wir heute nach. Beim geht es um ein Phänomen, was man häufig beobachtet, wenn ich sage mal Invasoren,
Was ist Cargo-Kult?
[0:55] auf indigene Bevölkerung, meist auf irgendwelchen Inseln oder Ähnliches treffen und der Technologieunterschied sehr groß ist.
Kommt es eben dazu, dass die indigene Bevölkerung eben Menschen ähnliche Wesen sieht, die häufig auch eine andere Hautfarbe haben und daher mit Göttern oder Uranen assoziiert werden, weil die Technologie eben so ein Riesenunterschied macht, denn die können offensichtlich Dinge tun, die die indigene Bevölkerung nicht kann, Das ist so im Groben schon der Einstieg in Cargo Kult, denn da ist schon dieses okay, wenn die Dinge besser können, Müssen das quasi Götter oder Ahnen sein. Das Nächste ist das Kaugut, also das englische Wort für Frachtwaren, Ähnliches schon im Namen mit eingebaut ist. Also da drum geht es. Diese, ich sage mal Invasoren oder diese.
[1:50] Menschen bringen eben Waren mit auf die meist Inseln, die die in die Genenbevölkerung noch nie gesehen haben und das kann so was wie ein Radio sein, wo plötzlich, Geräusche, Musik stimmen aus einem technischen Gerät kommen, obwohl das gar keine Menschen sind. Kann man sich wahrscheinlich gut vorstellen, wenn man so was vorher noch nie gesehen hat. Das ist Wahnsinn, was die plötzlich drauf haben, für diese gibt es jetzt verschiedenste Entwicklungen, also es gibt einige, die sich vor allem auch sehr stark halten, haben so christlichen Hintergrund und Andeutungen von christlichen Glauben und es gibt Cargo Kulte, auf die ich mich eher beziehe, die sich primär im Zweiten Weltkrieg gezeigt haben, beziehungsweise, danach vorwiegend eben erst mal untersucht wurden und aufgedeckt wurden, beispielsweise auf Hollandier, heute JAYY purer heißt, wo es so war, dass die amerikanischen Militärs auf dieser Insel relativ viele.
[2:54] Stationiert hatten, also bis zu 400.000 Menschen, um die zu versorgen einfach mit Frachtflugzeugen da drüber per Fallschirm eben dieses ganze Cargo abgeworfen haben beziehungsweise auch auf also es ist klar so viele Truppen und so viel Material was sie da brauchen Landebahn und ähmnliches gebaut haben, um dort eben dieses ganze Cargo hinzubringen und quasi die Truppen dort mit überschwemmt haben dadurch eben auch diese indigene Bevölkerung indigene Bevölkerung hat das jetzt nur beobachtet und hat sich gedacht, ah entweder das sind unsere Ahnen und Götter, Die bringen uns jetzt all diese tollen Waren oder das hat sich dann über die Zeit erst ergeben, dass ich festgestellt habe, nee, das sind auch nur Menschen, die haben eine andere Hautfarbe und die haben’s irgendwie herausbekommen, unsere Ahnen zu bestehen und genau diese Fracht, und gehen dann davon aus, mit dir Ahnen kommen irgendwann wieder, ne, Tag des jüngsten Gerichts und so was, neben diesen Dieben, das ganze Cargo wieder weg geben uns das wieder zurück, weil das soll eigentlich uns als die indigene Bevölkerung eben dienen uns eben diesen Fortschritt.
Was Du siehst ist nicht immer das, was es ist
[4:06] Was sie gesehen haben, ist die Kommunikation mit den Ahnen, dass eben entsprechend das Kago kommt. Daher haben sie gesehen, Es wurde viel Wald gerodet und platt gemacht, um eine entsprechend leinende Bahn aufzubauen. Dann wurden da hohe Türme aufgebaut, wo Menschen drinnen sitzen, die die ganze Zeit nach rechts und links schauen und riesen.
[4:27] Hörer aufhaben. Und zusätzlich wurde an diesen Landebahnen im Leuchtfeuer errichtet, was eben so in Wellen, angezeigt wird. Nach dem Zweiten Weltkrieg sind die US-Militärs einfach von diesen Inseln verschwunden. Also es ist nicht nur auf dieser einen Insel passiert, es ist auf mehrere Insel passiert. Und plötzlich piept das Cargo aus.
Now the problem
[4:46] Was haben die indigenen Bevölkerung daraus abgeleitet? A die müssen ähnliche Dinge tun. Das heißt, die haben ihre Wälder gerodet.
[4:54] Haben mit Feuer entsprechend mit Fackeln dann sich neben diese Landebahn gesetzt und dann in Wellen diese Leuchtfeuer emittiert, die haben sogar ihre Häuser durchaus abgebaut, um größere Türme aufzubauen, wo dann Menschen eben drin sitzen, die mit aus Holz geschnitzten oder aus Kokosnüssen gebauten Ohrhörern innen drin sitzen und nach rechts und links schauen beziehungsweise den Himmel beobachten in der Hoffnung, dass das Cargo wiederkommt Hoffnung, dass diese Ahnen wiederkommen, denn sie haben begonnen auch ihre Vorratshaltung, abzubauen, also dass sie ähm quasi keine Nahrungslager mehr besaßen, weil es kam ja jetzt über Jahre ständig Cargo vom Himmel und das war viel besser, es war in Dosen verpackt genauso Kleidung und Ähnliches. Es kam plötzlich alles von Himmel und das brauchen sie alles nicht mehr selbst herstellen, sondern einfach nur noch dadrauf warten, Das haben sie jetzt übernommen in quasi die heutige Zeit, dass sie neben den Landebahnen einfach nur dadrauf warten, hat quasi deren eigene Kultur, die sie hatten, zerstört.
Ohne genau das zu erreichen, was die Menschen erreichen, die sie imitieren, nicht genau verstanden haben, was dahinter liegt. Sie konnten sich nicht vorstellen, dass es noch andere größere Landmassen gibt, wo diese Sachen zum Beispiel hergestellt werden sie da nur hingeschickt wird, weil das haben sie nicht beobachtet, also genau diese Hintergründe dahinter.
Agile Organisationsentwicklung
[6:20] Und diese Metapher verwende ich ganz gerne im Agil, weil auch da sehe ich sehr häufig.
[6:26] Man sich andere Firmen anguckt, die agil arbeiten, beispielsweise in Google und, Nur das, was man an der Oberfläche beobachtet, in die eigene Firma mitnimmt, dort versucht zu imitieren, um gleiche Ergebnisse zu erreichen Mein Hauptbeispiel ist, plötzlich tragen alle Turnschuhe und haben T-Shirts an und stehen viel rum und das muss auch dazu führen, dass Unternehmen plötzlich viel flexibler ist, dass es besser am Markt agieren kann, dass wir eben agil sind.
Da merken wir eben, dass es nur dieses Gesehene an der Oberfläche imitieren, ohne, Zu wissen, was steckt denn alles genau dahinter, was hat denn dazu geführt, dass wir genau.
[7:08] Diese Events haben, dass wir diese Rituale haben, dass wir diese Praktiken leben und genau da liegt eben auch dieser Unterschied. Häufig kennen wir wahrscheinlich auch diesen Begriff Zombie-Scrum dazu. Also, Siehe aus wie Scrum nur Herz und Hirn, die sind einfach tot. Und deshalb ist es einfach nur so ein Mit ihr. Ja, es sieht auf der Oberfläche so aus, nur wirkliche Scrum ist es nicht, weil eben genau das Herz und der Verstand dazu fehlen. Dadurch kein wirkliches Crumb gelebt wird und eben, nicht die Ergebnisse erzielt werden, die man eigentlich damit haben möchte. Wenn man sich nicht genau genug damit beschäftigt hat, was steckt denn dahinter, was sind denn überhaupt die Werte, die wir leben, wie kommen wir zu diesen Praktiken? Was ist es denn?
Weil man sich manchmal davor scheut oder nicht genug Zeit hat, sich dafür einen Experten ranzuholen, der eben genug Zeit in dieser Sphäre schon verbracht hat und genau das jetzt eben, einem selbst auch.
Was machen die anderen?
[8:08] Weiteres Wesentliches, was ich in vielen Unternehmen eben auch beobachte, ist, dass sich angeguckt wird, so in der näheren Konkurrenz oder allgemein in der Wirtschaft, was sind denn die Frameworks, die da primär eingesetzt werden?
Ist es gerade bei Großkonzernen häufig, safe einfach geguckt wird ah die Telekom die macht safe hm Volkswagen macht safe, die Eon und Airbus die machen auch safe also muss das das richtige Framework sein. Wir machen auch safe.
[8:38] Vorher zu gucken, ist denn das das Framework, was zu uns passt, auch ohne zu gucken, Welche Ergebnisse erzielen denn genau diese anderen Firmen jetzt mit diesem, in meinem Beispiel jetzt dem Safeframework?
Es gibt noch viel, viel, viel mehr Frameworks, Nexos und Spotify und und Flight Levels, ohne zu gucken, was erzielen die mit diesen Frameworks und passt denn dieses Framework auch zu der Firma, in der ich b
151 Warum sollte ich Agilität einführen? - Was bringt mir das?
2023/05/04
Warum sollte ich Agilität einführen?
Durch die Einführung von Agilität steigern wir die Flexibilität unserer Organisation und können daher besser auf Änderungen unserer Umgebung reagieren. Zudem bekommen wir eine bessere (niedrige) Fluktuation, motivierte Mitarbeitende und niedrige Krankheitsstände. Allein das schafft schoin mehr produktive Arbeitstage und ist damit wirtschaftlich sinnvoll.
Unsere Agile Master Ausbildung: https://znip.academy/agile
Diese Folge auf YouTube: https://youtu.be/oVE0FgRjJXU
Das Buch „The Art of Doing Twice the Work in Half the Time“: https://znip.academy/buch003
[0:00] An der Snippe Academy die Masterausbildung und da stellt sich logischerweise die Frage, warum zur Hölle brauche ich Agilität in meinem Unternehmen? Mhm. Und das beantworten wir heute. May The Forst bewith you.
[0:14] Music.
[0:22] Herzlich willkommen zum Snipcast, dein Podcast für Agilität, Persönlichkeitsentwicklung, Teamentwicklung und allem, was für dich so relevant ist.
Heute sind Janina Kappelhof und Henry Schneider mit dabei und das Thema ist direkt wer von uns beiden ist eigentlich der Gute und wer ist der Schlechte?
Du bist weiß angezogen wie die Unschuld, Ich will heute das dunkle Böse. Worüber reden wir?
Rein in die Folge oder so
[0:56] Dass ich mal wieder gefragt wurde und das völlig legitim sag mal warum eigentlich dieses ganze Zeug hier mit dieser Agilität kurze Folge.
Nicht den Scheiß. Lass sein. Ja. Du bist das nicht verstanden. Natürlich nicht.
Habe ich ja dich hier.
[1:21] Star Wars heute auch machen, aber okay. Ja, also da die da die Macht mit mir ist, empfehle ich dir natürlich die gute Seite der Macht mit wollen Menschen helfen und natürlich wieder deren Arbeitswelt wieder lebbar machen. Oh, kann diese Folge am 4. Mai rauskommen?
[1:45] Gregor bestimmt hin. Okay, also die macht es mit dir. Die Macht ist natürlich mit mir. Mhm. Ich bin ja auch Projektleiter und Manager und so weiter und ich gucke natürlich auch von der Unternehmenssicht drauf und,
Was bringt uns Agilität?
[1:58] ganz einfache Antwort ist da draußen passiert aktuell so viel unplanbarer Scheiß und wenn man den in Griff bekommen wollen, dann ist ALKilität wahrscheinlich das Mittel schlechthin derzeit. Ich glaube, da ist schon der erste Punkt, wo ich mal ansetze in meiner Rolle mhm. Dunkler äh Anti-Spieler. Ja. In Griff bekommen.
Also es gibt nichts, dieses Chaos, was in vielen Firmen grade stattfindet oder in unserer Gesellschaft stattfindet oder in jedem einzelnen von uns vielleicht gerade stattfindet, wirklich in den Griff bekommt. Also dieser Wunsch nach Kontrolle nach Planbarkeit, das ist eine Illusion, aber ich gebe dir insofern Recht, es das Agilität ein Ansatz ist um zu lernen mit dieser Komplexität, dieser Nichtkontrolle oder dieses nicht im Griff haben, nicht vorhersehbaren zu lernen umzugehen Also in Magdeburg haben Sie jetzt grade den City-Tunnel eröffnet. Der hat doppelt so lange gebraucht und doppelt so teuer war. Also für deutsche Bauprojekte ist das schon glaube ich ganz gut.
Nur doppelt so lange und doppelt so teuer und gleichzeitig.
[3:06] Würde ich schon mal sagen, der Plan war nicht ganz erfüllt. Seit die Kernfrage was bringt dieser City-Tunnel?
Auch einen Artikel dazu, das habe ich nicht alles gemerkt. Ich fahre so selten durch Magdeburg, dass mich das wenig interessiert hat. Und gleichzeitig ist das eine gute Frage für Agilität, ne? Was bringt uns eigentlich Agilität, wenn wir damit keine Kontrolle, bekommen, wie wir sie gerne hätten. Was bringt es uns dann? Deshalb wollte ich halt diese Folge auch machen, weil es ist am Ende des Tages ist es nur ein Tool, um irgendwas zu erreichen also in diesem Tool selbst passiert viel Mindset und und Wertearbeit und so weiter, was wir halt auch immer erzählen, ist mir ganz klar. Nur es ist ja ein Tool, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Und ich werde Meister zugerufen das Projekt voll gegen die Wand gefahren ist und man schon zig Meilensteine gerissen hat und jetzt muss man schneller werden und deshalb hier Henry, mach mal Agilität, weil wir müssen in zwei Monaten fertig sein, Nee, nee, dann machen wir’s nicht. Also ein Grund für Agilität kann sein.
[4:05] Menschen gerne Projekte oder Aufgaben, wie auch immer schneller abgearbeitet haben möchten. Das ist meist der Grund, warum Agilität eingeführt wird und dass da davon möchte ich abraten Mhm. Schnelligkeit ist ein Nebeneffekt von einem High Performance Team. Mhm. Und bis ich da hingekommen bin, eine Weile. Also ich bin nicht instant, zack, zack, zack, bin ich, doppelt so schnell. Hier du in work in half the time. Nee äh das ist ein Prozess, das ist ein bisschen Weg. Ja zum einen schon und zum anderen sind natürlich viele von diesen Aspekt die die Teams tatsächlich schneller machen und nicht nur im Sinne von Teams, sondern auch im Sinne von wie gestalte ich mein Projekt, also mein Projektmanagement eingebaut in solchen Frameworks wie Scrum Also grade so dieses Frühdehnanwender einzubinden. Wir können jetzt hier agile Prinzipien durchgehen. Rüde den Anwender einzubinden, kontinuierlich zu liefern und Feedback zu bekommen wir haben über Continuous Delivery und Continuous Integration gesprochen. Das sind alles so ne Aspekte, die dazu führen, dass sich eher das Richtige mache.
[5:13] Das falsche sein lasse früh schon weiß, was das Falsche ist. Frühfeedback bekomme und deswegen nur die Dinge mache, die mein Kunde auch wirklich braucht. Also es ist so eine Art ja, genau.
Auf das Wesentliche und dadurch kann ich natürlich schneller sein, also der Effekt davon kann schon sein. Und das richtige Produkt zum richtigen Zeitpunkt dadurch bringen. Genau.
Aber also ne, ich bin ja hier heute die die dunkle Seite der Macht.
[5:46] Henry hat absolut recht. Die meisten Unternehmen wiederholen? Die meisten untern nein! Die meisten Unternehmen beauftragen Agilität bei wem auch immer, um, schneller zu werden und das ist häufig der Moment, in dem das nicht mehr möglich ist. Mhm.
Agilität von Anfang an machen möchte und wirklich mit dieser Bewusstsein auch, mit diesem Bewusstsein mein Projekt aufbaue mit einem vernünftigen PO, mit 100 Prozent Einsatz der Teammitglieder, dass die nicht irgendwie in fünfzig, unterwegs sind, dass ich früh Feedback von meinem Kunden kriege und so weiter und so fort, dann kann es dadurch sein, dass ich bessere Software oder ein besseres Produkt, geringerer Zeit als üblicherweise herstellt. Also es ist möglich, damit schneller zu sein, aber die Promisse muss sein, dass ich offen bin, was mein Produkt eigentlich enthält oder was es ist.
Bevor.
Fluktuation & Krankheitstage
[6:44] Du jetzt hier noch mehr Details drauf packst. Eigentlich ist das mein Job. Details böse ja so, okay. Für mich ist der supereasy mit der Einführung von Agilität, denn das habe ich 2zwölf, glaube ich, sogar schon erlebt, als ich agil gearbeitet habe. Ich kriege die Fluktuation, und die Krankheitstage kriege ich runter in meinem Projekt. Und das sind zwei, völlig unterschätzte Kriterien, denn wenn die Mitarbeitende bei mir ständig durchwechseln, muss ich ständig neu einarbeiten, muss ich ständig neu suchen Wenn die Krankheitstage hoch sind, dann ist es auch sehr wahrscheinlich, dass in schwierigen Projektphasen meine Mitarbeitenden noch häufiger krank werden, beispielsweise durch Burnout Dann habe ich sie genau in dem Moment, wo ich sie am allermeisten brauche nicht. Und ich gewinne dadurch einfach mehr Arbeitstage.
Mhm. Das also ich habe damals als Projektleiter drauf geguckt und dachte mir, krass, ich habe hier pro Mitarbeitenden locker mal zehn Arbeitstage mehr pro Jahr, Klar arbeiten wir mehr weg. Also es könnte zweite Benefit sein, der ja auch sogar auf Schnelligkeit einzahlt. Mehr Arbeitstage habe.
[7:49] Mitarbeitende habe, die Zuredener sind, die, weniger schnell den Job wechseln und man soll Reisen ja nicht aufhalten, aber in der Regel bleiben Menschen, die in einem wirklich gut aufgebauten, agilen sind, da wirklich lange, lange drin, wenn’s einen guten Teamfacilität der Strommaster, eine gute Führungskräfte, die Teamphasen im Blick hat und wir reden immer wieder über diese Punkte Fluktuation sinkt, der Krankenstand sinkt. Wir haben noch solche Aspekte wie sie vertreten sich besser. Mhm. Ne, also es gibt weniger Ausfall.
Der auch wirklich Expertenwissen wegreißt, einfach weil das Wissen durch T-Shirt-Teams besser aufgebaut ist. Also ich minimiere einfach auch mein Projektrisi Auch die Wartbarkeit steigt. Wir haben viel über gesprochen. Das ist halt viel weg automatisiert wird und sowas. Es wird robuster. Mhm.
Diese Wegautomatisierung muss ich aber mehr machen als nur Agilität. Das sind s
150 Durchlaufzeit - Henrys Supertrick für Agilität - Lead time, Cycle Time
2023/04/29
Durchlaufzeit
Agile Master Training: https://znip.academy/agile
Diese Folge auf YouTube: https://youtu.be/6_XytwfFBPw
[0:00] Diese Folge wird dich als Product Ownerin, Führungskraft oder Projektmanagerin sehr interessieren, denn heute geht es ums Messen und welche Größe wir da sinnvoll in der Agilität einführen können, nämlich die Zykluszeiten, Los.
[0:18] Music.
[0:27] Und herzlich willkommen zum Snipecast. Mein Name ist Henry Schneider und das heutige Thema sind Durchlaufszeiten, Leads Time oder Zykluszeiten.
Warum Durchlaufzeiten messen?
[0:39] Warum überhaupt durchaus Zeiten messen und wofür brauche ich denn das überhaupt? Da mein Hinweis, Ich setze das zum Beispiel ein, um auch das Management von Agilität zu überzeugen, denn wozu führen wir denn überhaupt Agilität ein? Was soll denn uns das bringen?
Die Mitarbeitenden vielleicht glücklicher sind, weniger Fluktuation, weniger Krankheitsstände und ähnliches besseres Arbeiten und so weiter. Lässt sich nicht ganz so leicht greifen und grade uns im Management, ich war ja auch lange Zeit Projektmanager, interessiert doch dann eher, okay Was bringt’s mir denn am Ende in Zahlen und die Durchlaufzeit ist für mich so kleiner Quickwin, das ich wirklich einsetze, um die Manager in meinem Umfeld auch entsprechend zu überzeugen.
Von daher, falls du ein Manager bist, der mit mir schon zu tun hatte oder mit meinen Teams, wirst du dich vielleicht sogar jetzt durch diese Folge bisschen dran erinnern, mit Eier stimmt, Ist so eine Größe, die hat der Henry eingeführt.
[1:45] Das hat mich dann wirklich davon überzeugt, dass wir jetzt hier anders oder agil arbeiten, weil das hat mir am Ende des Tages was gebracht. Also Heute decke ich ein bisschen auf, wie ich normalerweise, mit Management so ein bisschen fertigt arbeite und das ist die Durchlaufszeit. Und da geht’s vor allem um die Verlässlichkeit unseres Teams oder der Organisationseinheit, die wir vor uns haben also wie verlässlich ist die und was sind das für Zahlen, die am Ende rauskommen, mit denen wir dann in die nächsten Instanzen gehen können, Planen könnt, vielleicht sogar unserem Vorstand entsprechend, Zusagen geben können und diese dann eben auch einhalten. Also sprich wirklich Verlässlichkeit, denn häufig haben wir es, wir haben mehrere Hierarchieebenen vor allem in großen Unternehmen, die miteinander sprechen, die irgendwelche Ziele vorgeben, die sagen, hier, jetzt muss dies gemacht werden, jetzt muss jenes gemacht werden in zwei Wochen großes Presseevent. Da müssen wir plötzlich dies und jenes tun. Und grade dieses mittlere Management.
[2:44] Weil die gar nicht wissen wie ihre Teams, Ganz unten auf der operativen Ebene, also auf der Arbeitsebene arbeiten, als auch wie lange brauchen die denn für all diese Sachen? Und da kann eine richtig gute Sache eben die Durchauszeit sein ich einsetze, um allen auf allen Hierarchieebenen plötzlich eine Größe zu geben, mit der sie arbeiten und planen können, als auch Zuverlässigkeit in die Teams reinzubekommen und eben auch Optimierungsmöglichkeiten zu schaffen, also die Durchlaufzeit ist etwas, an der ich ganz gerne optimiere. Und auch hier möchte ich.
Achtung Messung
[3:23] Anmerken. Es ist eine Messung, wir kriegen beim Messen wirklich, was wir bekommen. Also pass bitte auf mit all den Metriken, die wir einführen, vor allem im agilen Umfeld bekommen, was wir messen. Beispielsweise Janina und ich, also allgemein an der Snippe Academy, sind wir ja Riesenfan von The Losity, die einzuführen. Diese arbeitet mit Storypoints und dementsprechend, wenn ich anfangen würde die Belosity zu messen, oder die Storypoints, also wie viel Komplexität schafft denn mein Team so je Durchlauf je Zyklus je Iteration und die vielleicht danach auch noch bezahle, also sprich ich suche mir irgendeinen Lieferanten, mit dem ich mich drauf einige, je storypoint, der in dem Zyklus erledigt wird kriegst du tausend Euro. Was werden wir dann bekommen? Also wenn wir das messen und auch noch Benefits oder vielleicht sogar irgendwelche Bonusse dadrauf packen, dann bekommen wir mehr davon.
[4:19] Also sprich, wenn ich das jetzt auf die Storypoints mache, bekomme ich einfach mehr Storypoints.
Wird auch meine steigen, also schön diese ganzen Charts wie wir die eben kennen, ne, über die Zeit, dass die steigt im agilen, weil wir ja immer besser werden.
[4:33] An der Stelle, wenn ich da Geld drauf gepackt habe, ist das eine Fehlinterpretation. Wahrscheinlich bekomme ich einfach nur mehr Story-Points und nicht mehr geleistete Arbeit, mehr bewältigte Komplexität oder ähnliches, weil einfach die Storypoint Schätzungen hochgehen weil ich genau das messe, da drauf gucke und das auch noch honoriere durch Geld, also bekomme ich mehr, Dadurch haben wir wirklich nicht viel erreicht. Genauso, wenn wir diese Messgrößen plötzlich einführen würden und damit Teams miteinander vergleichen würden. Dafür sind die nie gedacht. Die sind immer nur zur Optimierung, Steuerung.
[5:07] Von einem einzelnen Team um Anhaltspunkte zu bekommen, Dafür sind die da. Nicht um Teams jetzt miteinander zu vergleichen. Denn wenn wir das jetzt tun würden und jetzt sagen würden, oh das eine Team ist vielleicht ein bisschen doof weil die nicht so viele Storypoints schaffen wie ein anderes Team, was.
[5:24] Ähnliche Teamgröße hat, dann wären einfach nur mehr Story-Points in diesem Team, was ich gerade als doof betitelt hatte, aufgeschrieben, weil die festgestellt haben, okay, wenn sie weniger Storypoints schaffen, dann kriegen sie halt quasi Ärger. Das sieht nicht so gut aus Also es sollten sie einfach mehr Storys.
Kein bisschen Fortschritt an unserem Produkt mehr erzeugt. Dementsprechend achte wirklich drauf, was du misst Nicht zu viel, lass es vor allem super simpel.
Sein. Wir haben in der Messenfolge auch schon drauf hingewiesen und in der Überprüfungfolge super simpel. Es muss jeder im Team auch durchführen können diese Messung. Nicht zu viele und jeder darf auch verstehen, wofür das gemacht deshalb fange ich ganz gerne Kamera auch in meinen Scrum-Teams mit der Durchlaufzeit an, beziehungsweise um ganz genau zu sein mit der Zykluszeit und was da die Unterschiede sind. Da komme ich in dieser Folge auch noch drauf. Ich nehme ganz gerne das Wort Durchlaufzeit, weil die meisten damit was anfangen können Zykluszeit eher ein bisschen abstrakter ist. Eine weitere Messgröße, die wir hier in dem Podcast auch schon genannt haben, ist das Birnbaum.
Oder das Release-Burn-Down. Auch das sind Messgrößen, mit denen wir arbeiten, wo wir nur ganz andere Sachen machen und auch da wie üblich, versuchen durch die Messung Anhaltspunkte zu bekommen worin wir besser werden können, womit wir vielleicht sogar in Zukunft besser planen können. Diese Zahlen, die wir ermittelt haben, sogar.
[6:51] Extra polieren können, um eine Vorhersage treffen zu können, was dieses Team in Zukunft in der Lage ist, zu leisten. Doch jetzt.
Durchlaufzeit
[7:00] Ganz normal erstmal die Einführung der Durchlaufzeit. Wie mache ich das? Ich möchte dir ganz gerne mein Wissen so nahe bringen, wie wir das nachhaltig in Teams installieren können.
Schritt für Schritt auf die Themen eingehen, die häufig nicht im Scrum Guide stehen, was es noch sonst noch so zu den Teams dazu gibt und wie wir das eben Schritt für Schritt einführen, sodass es sich für alle gut anfühlt und vor allem das Unternehmen und die Organisation, auch besser werden. Also Agilität betrachte ich eher als ein Tool und dieses Tool setzen wir ein, um eben Dinge besser zu können, ähnlich wie ein Hammer, mit dem wir halt Nägel vielleicht besser in die Wand drücken können als jetzt mit einer Gurke. Wir nehmen eben den Hammer für wir wollen Nägel in der Wand haben, Klar verändert sich der Blick dadurch auch, wenn ich dieses Tool plötzlich in der Hand habe, sehe ich sehr viele Sachen, die ich plötzlich in die Wand hauen könnte, außer vielleicht nur Nägel oder alles wirkt plötzlich wie Nägel auf uns Daher immer vorsichtig mit diesem Tool und ich gebe dir das jetzt so weiter, wie ich es eben entsprechend einführen würde. Die Durchlaufzeit würde ich in einem Canvan-Team, Starte da, wo du stehst. Ist ja das erste Prinzip so einführen mit okay, wir machen erstmal nichts anderes, außer zusätzlich die Messung der Durchlaufszeit einzuführen. Und das tun wir, um auf lange Sicht eine Durchlaufszeit beziehungsweise in meinem Fall eine Zykluszeit oder eine.
[8:27] Zwei Wochen Schrägstrich 14 Tage. Ich nehme ganz gerne das Wort 14 Tage zu erreichen. Warum wollen wir das erreichen?
Um eine Vorhersage für die Zukunft zu treffen
149 Kreativitität - Welche Kompetenzen brauche ich noch, wenn es K.I. gibt?
2023/04/22
Agile Master Seminar: https://znip.academy/agile
Meta-Studie: https://znipcast.de/149/Q1
Diese Folge auf YouTube: https://youtu.be/EbwAxOqoHiw
[0:00] Habe heute ein Thema mitgebracht, was du garantiert richtig, krass findest und zwar die Metastudie zum Thema Kreativität und was das mit Agilität zu tun hat, warum das für dich wichtig ist, warum das für dich arbeitsplatzsichernd ist, das Und vor allen Dingen was Kreativität eigentlich steigert, das erzähle ich dir heute. Los geht’s.
[0:23] Music.
[0:42] Organisationen und ganz, ganz viel Teamentwicklung. Mein Name ist Janina Kappelhof, schön, dass du heute da bist, und äh ja, los geht’s. Ich habe euch heute ein Thema mitgebracht, das wahrscheinlich bei dir in LinkedIn oder in verschiedenen Newsfeed
Das Thema
[1:00] sowieso schon reingespült wurde. Und ich finde das Thema gerade jetzt so interessant, weil es so eine Frage ist, die einfach wahnsinnig viele Unternehmen grade, umtreibt Wir uns solche Entwicklungen und kleine Ausflüge Richtung künstliche Intelligenz angucken, so was wie Chat-GPT, was maßgeblich beeinflussen wird, wie wir lernen und studieren, aber auch wie wir arbeiten.
[1:26] So ein bisschen die Frage über, was sind denn die Kompetenzen und die Fähigkeiten, die wir in Zukunft überhaupt noch brauchen werden? Wo lohnt es sich denn Dass ich als Führungskraft meine Mitarbeitende weiterentwickle oder wo lohnt es sich denn, wenn ich Mitarbeiter bin Welche Fähigkeiten sollte ich denn in den Mittelpunkt stellen und besonders fördern? Und eine dieser Eigenschaften, die es da.
[1:50] Besonders hervorzuheben gibt, ist das große Feld der Kreativität. Es gibt im Moment wahnsinnig viel solche Buzzwells wie Kreation, also wie arbeiten wir eigentlich? Wie arbeiten wir zusammen? Wie sind wir zusammen in Teams und in Gruppen kreativ, aber eben auch die Frage, was macht eigentlich persönliche Kreativität aus? Ja, wozu denn eigentlich Kreativität? Viele Unternehmen, die wir so.
[2:17] Begleiten oder denen wir begegnen, die müssen, die sind in der Zwangslage grade zuschonen, innovativer und Weiterentwicklung von ihren Produkten permanent auf den Markt zu bringen. Also die Samen ja, fast schon Innovationszwang, einfach weil durch die Digitalisierung die Märkte schnelllebiger geworden sind weil durch die Globalisierung die Märkte kleiner und größer zugleich geworden sind. Ich habe halt nicht mehr nur Konkurrenz ausm Nachbardorf oder noch aus Europa, sondern ich habe weltweite Konkurrenz, die sich um den gleichen Markt und die gleichen Kunden bemüht und deswegen eben so eine Art Kreativitäts-Wettrennen entstanden ist und das spielt ja auch Agilität mit rein, Agilität, die schnelllebige Märkte, anpassungsfähigkeit, Kreativität, auf Selbstorganisationslevel und auf enge Feedbackschleifen mit Kunden im Mittelpunkt stellt, dass Agilität also ein Riesenthema.
Meta-Studie
[3:17] Jetzt gibt es diese neue Studie und das ist eine Metastudie, Metastudie heißt übrigens, dass sie sich verschiedene andere Studien anguckt.
[3:26] Im Moment heißt es in der Presse überall Metastudie, aber es geht nicht um um Meter oder um Also um die Firma Meta oder das ist jetzt irgendeine Abkürzung wer im Kreativitätskontext sondern, Es ist einfach eine Studie, die sich 84 andere Studien anguckt die Studienlage aus den Jahren 2000 bis 2021 aus verschiedenen Fachgebieten, also sowohl Psychologie als auch Wirtschaftsinformatik beziehungsweise Informatik und da mal so ein bisschen vergleicht, was ist in diesen Studien so ein bisschen widersprüchlich und was sind dieselben Aussagen? Wenn wir das noch statistisch irgendwie belegen können, was ist dann das Ergebnis, was eigentlich Kreativität steigern kann. Also wir befassen noch mal zusammen, Agilität möchte gerne mehr Kreativität, in den Teams, in den Einzelpersonen. Ich glaube, dass so was wie Selbstorganisation sich vor allen Dingen auf das Thema Kreativität, Lösungsfindung, Problemlösung bezieht und dafür brauche ich Kreativität.
Als Unternehmen oder als Produktentwickler oder Dienstleister einfach auch einen gewissen Grundsatz an Innovationsfähigkeit, um am Markt erhalten zu bleiben und deswegen glaube ich, Kreativität wahnsinnig eng verknüpft ist mit Agilität. Gleichzeitig haben wir solche Technologien wie.
Technologischer Fortschritt
[4:49] Einfach einen wahnsinnigen Fortschritt bedeuten. Wir haben heute Handys, wer vor 20 Jahren schon erwachsen war, so halbwegs erwachsen, so wie ich der kann sich dran erinnern, dass wir ohne Internet und ohne Google Maps unterwegs waren und dieser technologische Fortschritt, der macht einfach auch möglich, dass wir diesen Fortschritt in der Hosentasche haben und macht es eben auch nötig, dass wir mit diesen Fortschritten, mit dieser Schnelllebigkeit umgehen lernen. Also ist ganz existenziell für unser menschliches Wohlbefinden, dass wir einen gewissen Grad an Kreativität und vielleicht auch solche Eigenschaften wie Mut kultivieren können als Einzelperson, aber eben auch als Gesellschaft.
Die Studie
[5:29] Jetzt will ich euch nicht weiter auf die Folter spannen, bevor ihr jetzt anfangt, einfach die Metastudie zu googeln, das Effektivste.
Was Kreativität fördern kann und Kreativität liest sich übrigens bei 70 Prozent aller Teilnehmenden tatsächlich steigern, also Kreativität ist etwas, das sich steigern lässt, und das effektivste Mittel dafür waren zeitaufwendige und ausgiebige Trainings, die gezielt auf Kreativitätstechniken abzielen.
Ich finde das so interessant, weil wir in der Agilitäts-Bubble beobachten können, dass die Unternehmen und Führungskräfte möglichst kurze und möglichst zeitknappe Trainings ihren Mitarbeitenden geben. Also da wird wirklich um jeden Tag gefeilscht. Wir wollen aber unseren Mitarbeiter nicht drei Tage abgeben. Wir wollen nur zwei Tage abgeben. Könnt ihr das untertreffen?
Können wir da was rauskürzen? Also wirklich dieses dieses zeitintensive und ausgiebige macht Trainings erst überhaupt effektiv und ich glaube, dass man das übertragen kann dieser Metastudie über Kreativität hin zu Agilität, weil beides eben nicht wirklich Fähigkeiten.
[6:39] Sondern so eine Art Kombination, ein Zusammentreffen von Einstellungen, individuellen und internen und externen Erwartungshaltung und eben auch so eine Art Übungsfaktor darin ist und Agilität ist da finde ich Kreativität sehr ähnlich. Also das effektivste Werkzeug, um Kreativität oder eben auch Agilität zu fördern, sind meiner Meinung nach und der Studie nach.
[7:06] Kreativität, zeitintensive und ausgiebige Trainings, die wirklich über Wochen gehen, die vernünftiges Trainingsmaterial haben sind die vor allen Dingen Assoziations und Kreativitätsübungen beibringen und die nicht nur beibringen im Sinne von hier könnt ihr sie nachlesen, sondern sogenannte Figurale Methoden benutzen, also wirklich das, erlebbar machen und betrachten ein und derselben Assoziationsübungen aus verschiedenen Perspektiven. Also ich muss diese Übung einmal erlebt haben, um sie effizient in einer anderen Situation.
[7:40] Anwenden zu können. Und ich muss dir auch reflektiert haben diese Assoziationsübung, mein Verhalten oder das Verhalten von anderen oder das Ergebnis dieser Übung bevor ich daraus einen Effekt ziehen kann für mein Berufsleben und meine Situation, die dann ja wieder ganz anders sein kann, also, Wichtig ist, zeitaufwendig, ausgiebig und eben mit figuralen Methoden, also mit Methoden, in denen man wirklich Dinge von unterschiedlichen Perspektiv betrachtet, ausprobiert und erlebbar fühlbar macht. Es reicht nicht einfach nur ein Buch auszuteilen über Kreativitätstechniken Wer sich Liberating Structure mal angeguckt hat
Liberating structures
[8:21] Liborating Structure sind unfassbar wertvoll für unseren Workshop-Alltag für unseren Arbeitsalltag als Agilisten.
[8:29] Gleichzeitig trauen sich die wenigsten ran, einfach weil es beim Durchlesen ganz einfach klingt oder auch sehr komplex klingt, aber wenn man diese liberalen Storcha einmal angewendet hat Dann landet ihr in meinem Methodenkoffer und dann kann ich die Art hock einfach mal so eben anwenden. Neu kombinieren oder abwandeln und da fängt eben diese Kreativität an. Also es reicht nicht, ein Buch darüber zu lesen oder ein Training zu besuchen, das wirklich nur die Fachlichkeit vermittelt, sondern ich brauche ein Training dazu, das figurale Methoden anwendet und das macht gute Trainings aus und deswegen gibt es auch die Snap Academy. Wir geben uns ganz, ganz viel Mühe, diese figuralen Methoden, das erlebbar machen in unsere Trainings einzubauen und ich glaube, den Höhepunkt erreicht es dieses Jahr mit der Academy Master Ausbildung, also falls du da interessiert bist wirklich als Adriane
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