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Inno-Talk - Flexpack-Wissen

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Kategorien
Land
Germany
Dieser Podcast hat
109 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2021/03/10
Neueste Episode
2026/04/15
Durchschnittsdauer
19 min.
Veröffentlichungsintervall
9 Tage

Beschreibung

Neues und Interessantes aus der Flexiblen Verpackungsindustrie, den Abpackern, Lebensmittelherstellern, Markeninhabern und dem Handel. Karsten Schröder spricht mit Experten entlang der Lieferketten der Flexpack-Industrie über Trends und Geschichten aus dem wahren #flexpack Leben. Persönliche Hintergrundinformationen, Produktneuheiten aber auch teils politische Einordnungen sind das Salz in der Suppe.

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Ein enstpannterer Blick auf Krisen - mit Heiko Schenck
2026/04/15
Julian Thielen spricht im Interview mit Heiko Schenck - einem ausgewiesenen Experten für Folien und deren Anwendungen. Heiko war lange für DOW und DuPont beschäftigt und einige Krisen erlebt. Dadurch hat er einen durchaus entspannteren Blick auf aktuelle Krisen und weiß auch, dass es danach auf meist normalem Niveau weitergehen kann.
Strong Partnership – Smart Solutions
2026/04/08
m Gespräch mit Nils Beermann (Bischof + Klein) Wie gelingt nachhaltige Verpackung wirklich – jenseits von Buzzwords, Einzelmaßnahmen und kurzfristigem Kostendenken? In dieser Podcast‑Episode spricht Karsten Schröder mit Nils Beermann, Director Group Procurement bei Bischof + Klein, über den tiefgreifenden Wandel im Einkauf und im Lieferantenmanagement der Verpackungsindustrie. Im Mittelpunkt stehen Partnerschaft, Offenheit und langfristiges Denken entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Wer ist Bischof + Klein heute – und wie hat sich das Unternehmen entwickelt?Vom klassischen Einkauf zum strategischen Gestalter der LieferketteWarum Nachhaltigkeit im Einkauf aktiv gesteuert werden mussSupplier Days Mut zur Offenheit gegenüber Lieferanten und TechnologiepartnernKollaboration statt Einbahnstraße – wie nachhaltige Innovation entstehtRecyclingfähigkeit, Monomaterialien und der Ausstieg aus MultimaterialverbundenErfahrungen aus konkreten Entwicklungsprojekten mit RezyklatenWarum Nachhaltigkeit ein Marathon ist – und kein SprintLieferantenbewertung neu gedacht: Entwicklungsfähigkeit und Nachhaltigkeit als KriterienUmgang mit Schutzrechten, Vertrauen und InnovationsängstenPPWR, regulatorische Dynamik und der Blick Richtung 2030Mehrweg, neue Systeme und die Bereitschaft, bestehende Lösungen infrage zu stellenWarum „sich auf die Socken machen“ mehr ist als nur ein BildNachhaltige Verpackungslösungen entstehen nicht im Alleingang. Sie erfordern starke Partnerschaften, Transparenz, gegenseitiges Vertrauen und Durchhaltevermögen. Oder, wie es bei Bischof + Klein heißt: Strong Partnership – Smart Solutions Nils Beermann Unseren englsichsprachigen Feed finden Sie hier: https://inno-talk.de/en/podcast/ Und hier geht es zu weiteren Flexpack.News: https://inno-talk.de/news/
Explodierende Rohstoffpreise, Paperization & Interpack | FlexPack.news mit Marcus Holland
2026/04/01
Zweite Ausgabe der FlexPack.news! Aktuelle Themen für Flexpacker eingeordnet - heute mit Marcus Holland. Die Themen: Die Lieferketten sind schon gestört Bel startet weltweite Umstellung auf Papierverpackungen Sappi passt Preise erneut an Apollo steigt bei Syntegon ein Siegwerk kauft indischen Druckfarbenhersteller Hi-Tech Inks
Chrissi Holzmann packt aus
2026/03/25
Chrissi Holzmann packt in ihrem Unverpackt-Laden aus. Erfahren Sie, wie in diesen Geschäften Verpackungen systematisch vermieden werden, was das mit einer bestimmten Weltanschauung zu tun hat und warum wir als Flexpacker dabei eine große Rolle spielen. Steigen Sie in den Zug Richtung Zukunft ein und erfahren Sie von Chrissi, wie viel Enthusiasmus und Liebe zum Produkt in einem Unverpackt-Laden stecken und wie wir mit unseren flexiblen Verpackungen dazu beitragen können, dass noch weniger Verpackungen unkontrolliert in die Umwelt gelangen. Profitieren Sie wie ich von dieser ganz anderen Sicht auf verpackte Lebensmittel, das Einkaufen und den Nutzen für uns alle. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei dieser Episode. Mehr zur Episode: https://inno-talk.de/en/news/ Den englischen Podcast-Feed finden Sie unter:https://inno-talk.de/en/podcast/
FlexPack 2030 - Eine Audio-Reportage vom INNO-Meeting 2026
2026/03/19
FlexPack 2030 – Wie sieht die flexible Verpackung der Zukunft aus? Wie sieht sie aus – die flexible Verpackung im Jahr 2030? Auf dem Event FlexPack 2030 treffen Visionen auf Realität: Nachhaltigkeit ist längst kein Differenzierungsmerkmal mehr, neue Materialien stoßen an physikalische Grenzen, und die Regulierung stellt die Branche vor enorme Herausforderungen. In dieser Audio-Reportage fangen wir Stimmen, Stimmungen und zentrale Diskussionen der Veranstaltung ein – von Marketingperspektiven über Materialforschung bis hin zur politischen Dimension der PPWR. 👉 Ein Feature über Widersprüche, Innovationen – und die Frage, wie ehrlich Nachhaltigkeit wirklich ist. 🎙 In dieser Episode hörst du unter anderem: Warum Nachhaltigkeit kein Wettbewerbsvorteil mehr ist Wie datenbasierte Analysen Materialeinsatz reduzieren können Welche Herausforderungen Rezyklate heute noch mit sich bringen Warum der Papier-Hype an Grenzen stößt Weshalb Produktschutz das wichtigste Nachhaltigkeitskriterium bleibt Welche Auswirkungen die PPWR auf Unternehmen hat Warum der digitale Produktpass eine Schlüsselrolle spielen könnte 🤝 Sponsor dieser Episode: Diese Folge wird unterstützt von Packa von Packmatic. 🎧 Über dieses Format: Dieses Audio-Feature ist eine journalistische Aufarbeitung eines Branchenevents – mit Fokus auf Atmosphäre, Einordnung und echte Stimmen aus der Industrie. 💬 Feedback & Kontakt: Wie siehst du die Zukunft der flexiblen Verpackung? Welche Rolle spielen Daten, Regulierung und Materialinnovationen aus deiner Sicht? Schreib mir gerne oder vernetze dich mit mir auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/julianthielen/ 🔁 Teilen & Weiterempfehlen Wenn dir dieses Format gefällt, freue ich mich, wenn du die Folge teilst – besonders mit Kolleg:innen aus der Verpackungsbranche.
KI-Experiment – Die PPWR-Debatte zu Artikel 29
2026/03/13
In dieser besonderen Episode wagt Karsten Schröder ein Experiment: Eine KI-generierte Diskussion basierend auf dem Fachvortrag von Benedikt Kauertz (Ifeu-Institut), gehalten auf dem 23. Inno-Meeting in Osnabrück. Im Fokus steht die Europäische Verpackungsverordnung (PPWR) und die kontroverse Debatte um Mehrwegquoten bei Transportverpackungen. Artikel 29 PPWR: Der regulatorische Druck auf Transport- und Sekundärverpackungen (40 % bis 70 % Mehrwegquote). Ökobilanz im Check: Warum der erzwungene Umstieg auf Mehrweg bei Transportverpackungen laut Analyse zu 31,7 Millionen Tonnen zusätzlichem CO₂ in Europa führen könnte. Physik vs. Regulatorik: Die Effizienz von 150g Einweg-Stretchfolie im Vergleich zu schweren Mehrweg-Systemen und das Problem des „Lufttransports“. Item-Based Calculation: Kritik an der granularen Bewertung einzelner Verpackungsschichten. Innovation vs. Realität: Können Lösungen wie PET-Mesh-Sleeves die physikalischen Grenzen von Ladungssicherung und Gewicht sprengen? Handelt es sich bei diesem KI-Format um eine wertvolle Ergänzung für den InnoTalk oder bevorzugst du klassische Interviews? Stimme jetzt ab und diskutiere mit uns. Abstimmung ( 60s): Hier klickenBlogbeitrag : www.inno-talk.de/news Feedback per E-Mail: [email protected] Kernpunkte der Episode:Deine Meinung ist gefragt!
FlexPack.news - mit Jan Grevè und Daniel Zimmermann
2026/03/03
Startschuss in ein neues Podcast-Format. FlexPack.news bringt einmal imMonat die aktuellen News für Flexpacker eingeordnet auf die Ohren. Mit wechselnden Gästen aus der Praxis. Episode 1 "live" von INNO-Meeting 2026 aus Osnabrück. Mit dabei: Jan Grevè von ppg und Daniel Zimmermann von Felix Schoeller. Die News: https://packaging-journal.de/verpackdg-das-aendert-sich-mit-dem-neuen-verpackungsgesetz/  Das neue VerpackDG setzt die PPWR national um. https://www.euwid-recycling.de/news/politik/neue-eu-vorgaben-sollen-recyclingquoten-unter-mitgliedstaaten-vergleichbarer-machen-180226/ Neue EU-Vorgaben sollen Recyclingquoten unter Mitgliedstaaten vergleichbarer machen https://www.packaginginsights.com/news/henkel-acquires-stahl-specialty-coatings.html Henkel kauf Stahl für 2 Mrd. EUR
7C-Druck zwischen Anspruch und Realität – Chancen, Grenzen und die Zukunft des Verpackungsdrucks
2026/02/27
In dieser Episode spricht Karsten Schröder mit Udo Linke von der WKA B2P GmbH über das hochaktuelle Thema 7C‑Multikolordruck. Während 7C häufig als Fortschritt gefeiert wird, zeigt die Praxis ein deutlich differenzierteres Bild. Linke, seit den 1970er‑Jahren tief im Flexodruck verwurzelt, gibt einen offenen Einblick in Chancen, Risiken und die Auswirkungen neuer regulatorischer Anforderungen wie der PPWR. • WKA B2P – Brand to Print erklärt WKA übernimmt die komplette Verantwortung von der Repro bis zur Maschine und macht First‑Time‑Right zum realen Prozessversprechen. • Udo Linkes Weg im Flexodruck Erfahrungen aus fünf Jahrzehnten: Von frühen Flexo‑Pioniertagen bis zur Einführung moderner Repro‑Standards für internationale Brands. • 7C vs. 4C: Theorie und Realität Warum 7C einen größeren Farbraum ermöglicht – und gleichzeitig deutlich komplexer und weniger fehlertolerant ist. • Maschinenparameter & Prozesskonstanz Warum Rasterwalzen, Farbkonstanz, Klischees und Substrate bei 7C absolut stabil sein müssen – und wie schnell Abweichungen sichtbar werden. • Auswirkungen der PPWR auf Druckfarben Neue PU‑freie Bindemittel verändern Übertragung, Flächendeckung und Reproduzierbarkeit – eine zusätzliche Herausforderung für 7C. • Flexo, Tiefdruck, Digitaldruck im Vergleich Weshalb der Flexodruck international wieder wächst, welche Rolle der Digitaldruck bei 7C spielt und wo Tiefdruck weiterhin punktet. • Praxis: Wie 7C wirklich funktioniert Kalibrierung, Testandruck, Messung, Lookup‑Tabellen, feste Farbreihenfolge – 7C ist kein Plug‑and‑Play‑System. • Für wen sich 7C lohnt Ökologische Argumente, Effizienz bei vielen Motiven und standardisierte Prozesse – aber auch deutliche Grenzen bei feinen Motiven und hellen Tönen. • Zukunft des Verpackungsdrucks Social‑Media‑Budgets verdrängen Verpackungsgestaltung, hochwertige Effekte werden seltener – und Haptik wird wichtiger. • Empfehlung für Druckereien 7C ja – aber nur mit passenden Kunden und stabilen Prozessen. Für viele Anwendungen bleibt 4C + Sonderfarben die wirtschaftlichere Option. 7C ist ein High‑End‑Prozess für hochstandardisierte Umgebungen – nicht für jede Verpackung geeignet.Flexodruck bleibt ein global wachsendes Verfahren, trotz steigender Anforderungen.PPWR stellt die Branche vor neue Herausforderungen, vor allem bei Farben und Reproduzierbarkeit.Marken müssen Fehlerfreiheit, Standardisierung und Prozesssicherheit stärker mitdenken.4C + Sonderfarben ist für viele Produkte weiterhin stabiler und zuverlässiger.Udo Linke Geschäftsführer WKA B2P GmbH Experte für Flexodruck, Repro, Farbmanagement und Brand‑to‑Print‑Prozesse. Unsere englischen Podcasts hören Sie hier: https://inno-talk.de/en/podcast/
Solvent free flexo printing - with Dieter Niederstadt from Asahi Photoproducts
2026/02/12
In dieser Episode des Innoform Podcasts spricht Julian Thielen mit Dieter Niederstadt von Asahi Photoproducts über aktuelle Innovationen im Flexodruck, wasserwaschbare Druckplatten und die Automatisierung in der Flexodruckplattenproduktion. Im Mittelpunkt des Gesprächs steht der Wandel hin zu Solvent Zero – also der Ersatz lösemittelbasierter Plattenverarbeitung durch wasserbasierte Auswaschtechnologie und geschlossene Recyclingkreisläufe. Mit bis zu 90 % Wasserwiederverwendung und ohne VOC-Emissionen wird die Flexodruckplattenverarbeitung deutlich nachhaltiger – bei gleichzeitig uneingeschränkter industrieller Leistungsfähigkeit. Ein weiteres zentrales Thema ist die vollständige Automatisierung flexografischer Workflows. Gemeinsam mit Partnern wie Esko und Allstein verbinden integrierte Systeme heute Bebilderung (CDI), LED-Belichtung (XPS), Auswaschen, Trocknung und Zuschnitt in einem automatisierten Prozess. Das Ergebnis: standardisierte Qualität, geringere Abhängigkeit vom Bedienpersonal und verkürzte Durchlaufzeiten. Außerdem werden folgende Themen diskutiert: Wasserbasierte Druckfarben in der flexiblen Verpackung Flexodruck vs. Tiefdruck Bedruckung von PCR- und MDO-Substraten Auswirkungen der europäischen PPWR-Verordnung Diese Episode richtet sich an Converter, Verpackungshersteller, Druckexperten und Markeninhaber, die Nachhaltigkeit, Produktivität und Druckqualität in der flexiblen Verpackung verbessern möchten. Registration – Flexo Symposium (Esko – Asahi – Allstein – Follmann)https://go.esko.com/FlexoSymposium2026 Video – Flexodruck Automationhttps://youtu.be/FYoUZKDGqvQ
Biokunststoffe mit Verantwortung - FKUR
2026/01/21
Wo biologisch abbaubar wirklich Sinn ergibt Auf der Fachpack 2025 spricht Niklas Voß, stellvertretender Vertriebsleiter bei FKuR, über den verantwortungsvollen Einsatz biologisch abbaubarer Polymere. Das Unternehmen mit Sitz in Willich zählt zu den Pionieren für biobasierte und biologisch abbaubare Kunststoffe. Der Fokus: Anwendungen finden, bei denen der ökologische Mehrwert wirklich relevant ist. Voß betont, dass biologisch abbaubare Kunststoffe nicht pauschal die bessere Wahl sind. Entscheidend sei, wo ein Material nach Gebrauch verbleibt. In geschlossenen Stoffkreisläufen, etwa bei Lebensmittelverpackungen oder technischen Produkten, sei Recycling oft sinnvoller.Anders sieht es dort aus, wo ein Kunststoff unvermeidlich in der Umwelt verbleibt – etwa in der Landwirtschaft, Forstwirtschaft oder bei Outdoor-Events. In diesen Fällen bieten abbaubare Materialien einen realen ökologischen Nutzen. FKuR liefert Biopolymere für Anwendungen, bei denen Materialrückführung nicht möglich ist: Pflanztöpfe, Mulchfolien oder Produkte für temporäre Veranstaltungen. Ein Beispiel ist ein sogenannter Matschlauf, bei dem tausende Teilnehmer kompostierbare Utensilien verwenden, um Müllansammlungen zu vermeiden.Voß verdeutlicht: „Wenn Kunststoffe in der Natur bleiben, müssen sie vollständig biologisch abbaubar sein – das ist echte Nachhaltigkeit.“ Neben Biopolymeren integriert FKuR inzwischen auch Rezyklate in sein Sortiment. So entsteht ein ganzheitlicher Ansatz: biobasiert, abbaubar, recycelt – je nach Anwendung. Dieses Denken in Materialfamilien statt Einzellösungen zeigt, wie stark sich der Markt differenziert. FKuR steht für einen pragmatischen, anwendungsorientierten Einsatz nachhaltiger Materialien. Biologisch abbaubare Kunststoffe sind kein Allheilmittel, aber dort, wo sie am Ende ihres Lebenszyklus in der Natur verbleiben, leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Umweltentlastung. Gezielter Einsatz statt GreenwashingPraxisbeispiele aus Natur und FreizeitPortfolioerweiterung mit RezyklatenFazit
Digital Sealing – Präzises Siegeln für Monomaterialien
2026/01/14
Marcus Stein von Wattron erklärt auf der Fachpack 2025, wie das neue Siegelkonzept Digital Sealing die Prozesskontrolle beim Verbinden flexibler Verpackungsmaterialien revolutioniert. Die Technologie basiert auf einem pixelgenauen Heizsystem, das Wärme präzise dort erzeugt, wo sie tatsächlich benötigt wird – und nicht mehr flächig über eine gesamte Siegelbacke verteilt.Vom Heizelement zum PixelWährend konventionelle Siegelwerkzeuge mit langen Heizpatronen und einem zentralen Temperatursensor arbeiten, besteht die Wattron-Lösung aus vielen einzeln ansteuerbaren Heizelementen. Jedes dieser „Pixel“ kann separat geregelt werden. Das erlaubt eine dynamische, ortsgenaue Temperatursteuerung und minimiert thermische Über- oder Unterbelastung des Materials.Vorteil für MonomaterialienBesonders vorteilhaft ist diese Präzision bei Monomaterialien, deren Verarbeitungsfenster deutlich schmaler ist als bei klassischen Verbundfolien. Eine stabile, reproduzierbare Siegelnaht wird damit auch bei empfindlichen Materialien möglich – ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu rezyklierbaren Verpackungslösungen.Fehlererkennung durch digitale Parameter-ErfassungMarcus erläutert am Beispiel von Joghurtbechern, dass durch die digitale Erfassung der Prozessparameter an den einzelnen Pixeln sogar Kontaminationen der Siegelnaht und damit potenzielle Siegelfehler erkannt werden können. Ein echter Beitrag für sicherere Lebensmittelverpackungen!Nachrüstbar in bestehenden AnlagenDas System kann in bestehende Maschinen integriert werden, ohne deren Grundaufbau zu verändern. Beispiele aus der Praxis, etwa bei Nestlé (Maggi), zeigen, dass sich vorhandene Produktionslinien mit Digital Sealing auf den neuesten Stand bringen lassen – effizient, präzise und zukunftssicher.FazitDigital Sealing von Wattron ist ein konkreter Beitrag zur Verbindung von Nachhaltigkeit und Prozesssicherheit. Die Kombination aus lokaler Temperaturregelung, schneller Reaktion und Nachrüstbarkeit macht das System zu einem der spannendsten Trends im Bereich Verpackungsdruck und Siegeltechnologie.www,innoform.de
Prüfgerät für Peelverpackungen: René Sarau (PITSID)
2026/01/07
Auf der Fachpack 2025 stellt René Sarrau von PITSID ein neues Trennkraft-Messgerät vor, das speziell für Peelverpackungen entwickelt wurde. Das kompakte Gerät ermöglicht die Prüfung von Öffnungskräften direkt an der Maschine oder beim Kunden vor Ort – ohne aufwendige Zugprüfmaschine.„Unser Ziel war, ein handliches System zu schaffen, das schnelle und reproduzierbare Ergebnisse liefert“, erklärt Sarau. Während klassische Prüfmaschinen meist in Laboren stehen, erlaubt das PITZID-Gerät Messungen in der Produktion. So können Hersteller unmittelbar erkennen, ob ihre Peel- oder Siegelnähte den Spezifikationen entsprechen.Hintergrund und EntwicklungPITZID ist ursprünglich in der Druck- und Verarbeitungsindustrie beheimatet. Die Entwicklung von Messtechnik gehört dort seit Langem zum Kerngeschäft. Das neue System entstand aus einer bestehenden Plattform zur Zugkraftmessung. Die Ingenieure adaptierten sie für Verpackungsanwendungen und erweiterten die Mechanik, sodass konstante Prüfgeschwindigkeiten und präzise Messwerte auch ohne großen Maschinenaufbau möglich sind.Anwendung in der PraxisDie Messung erfolgt über ein einfaches Einspannen der Probe zwischen zwei Klemmbacken. Anschließend wird die Trennbewegung manuell oder halbautomatisch ausgeführt. Das Gerät erfasst die maximale und mittlere Peel-Kraft und gibt sie direkt digital aus.Typische Einsatzorte sind: Linienabnahmen und In-Process-KontrollenUrsachenanalyse bei ÖffnungsproblemenQualitätsprüfungen bei Folien- und BeutelherstellernSarau betont den Nutzen für Produktionsbetriebe, die Zeit und Material sparen, weil Prüfungen unmittelbar vor Ort möglich sind.Bedeutung für die BrancheGeräte wie das PITSID-System unterstützen den Trend zu dezentraler Qualitätsprüfung. Besonders bei recycelbaren und dünneren Folienstrukturen sind reproduzierbare Öffnungskräfte entscheidend, um Konsumentenkomfort und Produktschutz zu gewährleisten.René Sarau fasst zusammen: „Je flexibler unsere Prüfmittel, desto schneller können Verpackungsentwickler reagieren, wenn eine Naht zu stark oder zu schwach ist.“Das Interview führte Innoform Coaching im Rahmen der Fachpack 2025.
Dieter Niederstadt: Vollautomatisierte Wasserwaschbare Flexoplatten und Montage
2025/12/30
Im aktuellen Innoforum-Podcast spricht Karsten Schröder während des 10. Expertentreffs Verpackungsdruck Inno-PrintPack mit Dieter Niederstadt von Asahi Kasei über ein Thema, das Flexodrucker seit Jahren beschäftigt:Wie lassen sich Qualität, Produktivität und Nachhaltigkeit in der Druckformherstellung vereinen? Asahi setzt auf das AWP Water Washable Ecosystem – ein Ansatz mit weniger Lösemitteln, mehr Automatisierung und stabileren Druckergebnissen. Im Gespräch erfährst du: Warum wasserwaschbare Flexodruckplatten die Prozesszeiten drastisch verkürzenWie Automatisierung den Fachkräftemangel kompensiertWelche Vorteile flache Platten für Qualität und Registerstabilität bringenTechnische Insights zur Oberflächenspannung und FarbübertragungNachhaltigkeitsaspekte: weniger Lösemittel, weniger Energie, mehr SicherheitFazit: Wer heute auf AWP-Platten und moderne Automatisierung setzt, kann bei Qualität, Produktivität und Nachhaltigkeit spürbare Fortschritte erzielen.
Digitale Wasserzeichen - Wipak setzt auf Digimarc
2025/12/17
Auf der Fachpack 2025 erläutert Florian Constabel, Leiter des Innovation Centers „Wipak Next“, wie digitale Wasserzeichen den nächsten Entwicklungsschritt in der Verpackungsdigitalisierung markieren. Unter dem Dachkonzept Digital Choice treibt Wipak die Integration unsichtbarer Informationen direkt in Verpackungsgrafiken voran – in enger Partnerschaft mit dem US-Technologieanbieter Digimarc. Constabel erklärt, dass Wipak bereits seit 2018 als offizieller Digimarc-Partner aktiv ist und heute zahlreiche Großkunden mit dieser Technologie unterstützt. Alle auf der Messe gezeigten Verpackungen enthalten bereits ein digitales Wasserzeichen. Diese kaum sichtbaren Codes sind in das Design integriert und können über spezielle Scanner oder Smartphones ausgelesen werden. Sie machen die Verpackung zu einem interaktiven Informationsträger und ermöglichen vielfältige Anwendungen entlang der Wertschöpfungskette. Im Fokus stehen dabei drei Hauptnutzen: Recycling und Sortierung: Wasserzeichen unterstützen moderne Sortieranlagen bei der präzisen Materialerkennung – ein entscheidender Hebel für die Erfüllung der PPWR-Vorgaben. Transparenz und Rückverfolgbarkeit: Marken können Produktinformationen, Chargendaten oder Nachhaltigkeitskennzahlen digital hinterlegen. Kundenkommunikation: Verbraucher erhalten über die Verpackung direkten Zugang zu Hintergrundinformationen, Gebrauchsanweisungen oder Rücknahmesystemen. Besonderes Augenmerk legt Wipak auf die Kombination von digitaler Innovation mit nachhaltigem Materialeinsatz. „Wir sehen die Zukunft der Verpackung nicht nur im Material, sondern auch in der intelligenten Informationsverknüpfung“, so Constabel. Die Technologie eröffne völlig neue Perspektiven – etwa bei der Vernetzung von Maschinen- und Verbrauchsdaten, bei interaktiven POS-Lösungen oder in der Kreislaufwirtschaft. Mit Digital Choice will Wipak ein Ökosystem schaffen, das Design, Produktion, Logistik und Recycling verbindet. Digimarc-Wasserzeichen sind dabei der Schlüssel, um physische Verpackungen in digitale Kommunikationsplattformen zu verwandeln – unsichtbar, aber mit hohem Impact. www.innoform.de
Wipf setzt Maßstäbe bei CO₂-freier Produktion
2025/12/10
Auf der Fachpack 2025 berichtet Stefano Di Maiolo von der Wipf AG über den erfolgreichen Produktionsstart einer neuen lösemittelfreien Triplex-Kaschieranlage. Vor einem Jahr war das Projekt noch Theorie, heute läuft die Maschine im industriellen Dauerbetrieb – ein Meilenstein für nachhaltige Hochbarriere-Verpackungen.Die von Nordmeccanica entwickelte One-Shot-Triplex-LF-Anlage ist die erste ihrer Art in zweiter Generation. Sie ermöglicht, drei Folienschichten in einem einzigen Durchgang zu kaschieren – vollständig lösemittelfrei (LF) und ohne CO₂-Emissionen. Damit entfällt das mehrfache Aufwickeln und erneute Zuführen der Folien, das bisher bei Duplex-Anlagen notwendig war.„Triplex-Kaschierung an sich ist nicht neu, aber lösemittelfrei in einem Schritt – das ist der Fortschritt“, erklärt Di Maiolo. Die neue Technik löst zentrale Herausforderungen der LF-Kaschierung: Prozessstabilität bei gleichbleibender KlebstoffverteilungEnergieeffizienz durch verkürzte TrocknungswegeProduktivität durch einen geschlossenen, kontinuierlichen ProduktionsablaufNeben der Prozessinnovation steht die ökologische Wirkung im Vordergrund. Durch den Verzicht auf Lösemittel und CO₂-Emissionen erfüllt Wipf nicht nur die PPWR-Vorgaben, sondern reduziert auch den Energieverbrauch erheblich. Das Unternehmen sieht darin einen entscheidenden Schritt hin zu nachhaltiger Hochbarriereverpackung ohne Qualitätsverlust.Die neue LF-Triplex-Technologie eröffnet insbesondere Anwendungen im Bereich Kaffee, Tiernahrung, Pharma und Food neue Möglichkeiten. Di Maiolo betont, dass sich Barriereleistung, Optik und Haptik auf gewohnt hohem Niveau bewegen – bei deutlich verbesserter Umweltbilanz.Mit dieser Investition zeigt Wipf, wie sich Technologie und Nachhaltigkeit vereinen lassen: maximale Effizienz, stabile Performance und ein klarer Beitrag zur CO₂-Reduktion.

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