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Almuths Pausen-T

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Bewertung
★★★★★
5
von
2 Bewertungen
Dieser Podcast hat
341 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2021/06/08
Neueste Episode
2026/10/08
Durchschnittsdauer
36 min.
Veröffentlichungsintervall
9 Tage

Beschreibung

Donnerstag ist Pausenzeit – und zwar Zeit für Almuths Pausen-T. Die Welttorhüterin von 2014 und Olympiasiegerin 2016 mit Deutschlands Fußballerinnen Almuth Schult stellt hier ihr Thema oder ihre These der Woche vor. Co-Host Roman Gerth, Reporter beim RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) unter anderem für die DFB-Elf, muss sich davon überraschen lassen. Er kennt es vorher nicht, ist also in der gleichen Situation wie ihr, liebe Hörerinnen und Hörer. Und dann wird diskutiert. Davon darf man sich neue Erkenntnisse, interessante Einblicke und auch spannende Anekdoten aus Almuths noch immer aktiver Profilaufbahn erhoffen – aktuell aus den USA. Ein etwas anderes Tippspiel mit Überraschungspotenzial ist auch dabei. Die neue Folge gibt es jede Woche immer donnerstags ab 18 Uhr! Almuths Pausen-T bei Instagram: https://www.instagram.com/almuths_pausen_t/?hl=de Roman Gerth bei Instagram: https://www.instagram.com/romger94/?hl=de

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Folge 107: Was heißt die Causa Israel/Irland für die Uefa?
2026/10/08
Rund um die zwei Nations-League-Spiele von Israel gegen Irland kam es zu unschönen Vorfällen. Zwischen beiden Ländern gibt es aufgrund des Gaza-Konflikts seit 2024 große Spannungen, die Duelle wurden so zur Bühne für politische Auseinandersetzungen, der Fußball geriet ins Abseits. Almuth und Roman diskutieren über die Rolle des Sports in hochpolitischen Angelegenheiten. „Ich finde es unpassend, den Spielern die Entscheidung zu überlassen, ob das Spiel stattfindet oder nicht“, sagt Almuth und ergänzt: „Diesen Druck aushalten zu müssen, das macht was mit einem. Das darf nicht die Aufgabe eines Fußballspielers sein.“ Sie gibt daher die Frage an Roman weiter: „Was macht die Uefa jetzt damit?“ Er ist überzeugt, dass nach den Vorfällen der europäische Verband nun „als Richter gefragt“ sei, aber „auch im Vorwege präventiv“ hätte einschreiten müssen. „Nur so kann man das verhindern“, meint Roman. Zur Eskalation kam es etwa, als die Frage eines israelischen Journalisten an den irischen Nationaltrainer Heimir Hallgrímsson (selbst übrigens Isländer) zum Abbruch der Pressekonferenz führte. Daher reden Almuth und Roman darüber, ob es womöglich eine Überlegung wert gewesen wäre, israelische Reporter nicht bei Irlands Pressekonferenz zuzulassen und umgekehrt. Inka Blumensaat, Gast-Expertin der ARD in dieser Folge, ist der Meinung, dass es sich bei der Frage um „pure Provokation“ gehandelt und „der israelische Verband wenig dazu beigetragen“ habe, „den Konflikt nicht eskalieren zu lassen“.
Folge 106: Für die Frauen-Bundesliga wird's ernst
2026/10/01
Wo steuert die Frauen-Bundesliga hin? „Dem neu gegründeten Ligaverein läuft die Zeit davon“, sagt Almuth Schult. Auf die Vergabe der EM 2029 an Deutschland im Dezember 2025 war gefolgt, dass die Liga sich unabhängig macht, seit September ist geklärt, dass sie sich komplett vom DFB löst. „Um festzuzurren, dass die Liga ausgegliedert werden darf, hat es neun Monate gedauert. Wenn wir jetzt neun Monate weitergehen, muss es schon losgehen, da weiß ich nicht, wie das gelingen soll“, meint die Olympiasiegerin von 2016. Roman Gerth stimmt zu und weist zudem auf einen anderen Umstand hin: „Wenn der Fan den Eindruck hat, dass der Frauenfußball an einem Wendepunkt steht, der zu viele Fragezeichen aufwirft, dann ist das auf jeden Fall schädlich.“ Wo muss der Frauenfußall also ansetzen, um voranzukommen – im Ligabetrieb vor allem, wovon aber auf lange Sicht dann auch die Nationalelf profitiert? „Das Wichtigste wird sein, einen professionellen Wettbewerb zu haben. Und du brauchst Spielerinnen, die sich auf den Fußball als Job konzentrieren können. Den Mindestlohn gibt es sogar in der zweiten englischen Liga. Ein Mindestgehalt in Deutschland gibt es nicht“, sagt Almuth. Stephanie Baczyk, als Gast-Expertin in dieser Folge dabei, blickt anders auf die aktuelle Lage. Sie hat mit Dirk Zingler, dem Chef von Union Berlin, ein Interview geführt und der habe den Eindruck vermittelt, sich keine Sorgen zu machen. „Zingler sagt, er spürt, dass jetzt bei den Vertretern der FBL, bei den Vereinen, dass sie Bock drauf haben etwas zu verändern“, so Baczyk. „Interne Sicht: alles im Zeitplan bis hierhin“, resümiert die „Sportschau“-Reporterin ihr Gespräch mit Zingler.
Folge 105: Beim DFB-Team soll's jetzt kloppen
2026/09/24
Jürgen Klopp legt als Bundestrainer los. Auf die Wunschlösung der deutschen Fußballfans wartet dabei direkt eine wichtige Aufgabe: die Nations League. Almuth sagt: „Er hat vier Pflichtspiele vor sich, die eine Standortbestimmung sind.“ Mit einem großen Kader aus insgesamt 44 Profis, aufgeteilt in zwei Gruppen, will Klopp den Turnaround schaffen, besonders auffällig sind die vielen Neulinge. „Er hat sich viel Arbeit erspart, er kann zweimal die gleiche Trainingseinheit machen und so das Niveau vom ersten Kader und zweiten Kader vergleichen“, findet Almuth. Roman sieht das aber durchaus kritisch: „Der zweite Kader ist schon schwächer, wenn man sich die Startelf anschaut, der hat fast eher Freundschaftsspielcharakter.“ Zugleich könne Klopp so Gefahr laufen, „Spielern eine Perspektive zu eröffnen, die es so gar nicht gibt.“ Tobi Schäfer, unser Gast-Experte in dieser Folge, sieht das ähnlich. „Wie soll ein Bild einer ersten Elf entstehen? Wenn alle direkt dabei sind, denken sie vielleicht, es ist einfach, Nationalspieler zu werden. Und du enttäuschst viele, wenn du dann künftig nur einen kleinen Kader hast“, so der „Sportschau“-Moderator.
Folge 104: Augsburgs gutes Baum-Gefühl
2026/09/17
Obwohl der FC Augsburg nicht mehr von der Spitze grüßt, hat das Team von Trainer Manuel Baum nach drei Spieltagen mächtig auf sich aufmerksam gemacht. Im Fokus steht dabei Baum selbst, der im Vorjahr für Sandro Wagner übernommen hat, es ist seine zweite Amtszeit als Trainer des FCA; eigentlich war der 47-Jährige als Leiter der Innovationsabteilung beim Fußball-Bundesligisten angestellt, ehe er für Wagner auf den Trainerstuhl gewechselt ist. Jetzt greifen die bayrischen Schwaben mit ihm sogar die Europa-Ränge an. „Ich finde es sehr beeindruckend, was da passiert ist“, sagt Almuth. Durch seine Stationen in den U-Nationalmannschaften sowie im Nachwuchs von RB nach seiner ersten Augsburger Zeit „hat er sich weiterentwickelt“, meint sie. „Ich glaube, das ist sein Ansatz als Talenteschleifer“, ergänzt Roman. Unter Baum haben sich gerade einige Profis ins Blickfeld der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gespielt. Nun dabei sind Finn Dahmen und Hennes Behrens. „Ich weiß nicht, wie er sie packt, aber er ist einer der meistunterschätzten Trainer der Bundesliga schon letzte Saison gewesen.“ Andre Siems, Reporter vom Bayerischen Rundfunk, ist Gast-Experte dieser Folge. Er sagt: „Der Trainer ist der Baum-meister der Mannschaft. Jetzt aber kommen die Härtetests im Oktober gegen Bayern, Freiburg, Leipzig, dann Dortmund. Ein Luftschloss ist es nicht, Europa wäre trotzdem eine kleine Sensation.“
Folge 103: I wie Identität
2026/09/10
Wie wichtig ist eine klare Identität für den Erfolg eines Fußballklubs? Als zwei ideale Beispiele, die grandios in die neue Bundesliga-Saison gestartet sind, dienen der SC Freiburg und der Aufsteiger SV Elversberg. Der Freiburger Weg, der vergangene Spielzeit sogar ins Finale der Europa League geführt hat, ist schon länger bekannt. Elversberg stieg in vier Jahren aus der Regionalliga bis ins Fußball-Oberhaus auf. Dort änderten sich zuletzt wichtige Personalien - und doch blieb der Erfolg. „Außenwirkung, Statements, Personalentscheidungen“ gehören dazu, um eine Identität zu schaffen, sagt Almuth. Für Roman ist ein Spieler in Freiburg dabei hervorzuheben: „Vincenzo Grifo ist für mich das Sinnbild, eine Mischung aus Anspruch und Bodenständigkeit.“ Selbst, wenn er oft nur als Joker eingesetzt wird, stellt er sich in den Dienst der Mannschaft. In Elversberg, so Almuth, können Talente auf dem Weg nach ganz oben besonders gut wachsen. Das kann dem Verein und den Spielern helfen. ARD-Gaststimme Michael Augustin fasst es wie folgt zusammen: „Identität ist wichtig, aber kein Muss, sie hilft natürlich, wenn es darum geht, einen Wettbewerbsnachteil auszugleichen. Und sie zahlt ganz stark auf das Sympathiekonto eines Vereins ein.“
Folge 102: Ein Traum von Trondheim
2026/09/03
Almuth kommt mit einer ganz wilden Idee um die Ecke. „Der gastgebende Verein bei Finalspielen europäischer Vereinswettbewerbe sollte immer in der jeweiligen Saison qualifiziert sein“, sagt sie. Dabei könnte die Uefa ja eine Wildcard vergeben. Ein Vorschlag, der bei Roman auf sehr wenig Gegenliebe stößt. „Warum sollte ich eine Mannschaft belohnen, die sich sportlich überhaupt nicht qualifiziert hat, womöglich sogar abgestiegen ist?“, hält er dagegen. Die Gast-Meinung des ARD-Experten, diesmal von Kommentator und Reporter Tom Bartels, geht in die gleiche Richtung. Tom sagt: „Ich halte von der Idee nichts, das würde vieles verkomplizieren. Wer gar nicht international qualifiziert ist, der wird sich im Wettbewerb meiner Ansicht nach nicht für das Finale qualifizieren können.“ Was meint ihr?
Folge 101: Nicht jedem Transfer wohnt ein Zauber inne
2026/08/27
Wir sind zurück! Und nicht nur das – wir haben mitten im Transferfenster einen Neuzugang: Die ARD-Sportschau ist nun unser Partner, der Podcast also ab sofort ein RND & Sportschau-Projekt. Damit gibt es die neuen Folgen jetzt auch in der Audiothek ARD Sounds! Passend dazu kommen wir in Folge 101 mit einem Transfer-Thema aus der Sommerpause wieder. Almuths These lautet: „Das Transferfenster wird immer mehr zum Politikum – es geht immer weniger um die Spieler und manchmal auch auf Kosten von Karrieren.“ Roman weist dabei auf das Spannungsfeld zwischen Beratern, Profis und Vereinen hin, „was da alles im Hintergrund passiert, manchmal sogar ohne das Wissen des Spielers“. Als erster ARD-Experte im neuen Format, bei dem wir uns künftig stets auf eine Gast-Meinung freuen, meldet sich Kommentator und Reporter Bernd Schmelzer in dieser Folge zu Wort. Er sagt: „Die Macht der Spielerberater, wenn sie vier, fünf, sechs Spieler in einer Mannschaft haben, die für Unruhe sorgen könnten – da ist so viel abseits des Sports drin, dass mir fast schon angst und bange wird.“ Als erster ARD-Experte im neuen Format, das künftig stets eine Gast-Meinung beinhaltet, meldet sich Kommentator und Reporter Bernd Schmelzer in dieser Folge der zu Wort. Er sagt: „Die Macht der Spielerberater, wenn sie vier, fünf, sechs Spieler in einer Mannschaft haben, die für Unruhe sorgen könnten – da ist so viel abseits des Sports drin, dass mir fast schon angst und bange wird.“ Um keine Folge mehr zu verpassen, aktiviert die Glocke und abonniert den Podcast. Wir freuen uns auf die dritte Saison mit Euch!
XXL-Jubiläumsfolge – 100: Titel, Trump und zu viel Temperament
2026/07/23
Wir werden 100! Zum Jubiläum analysieren wir noch einmal die gesamte Weltmeisterschaft. Almuth ärgerte sich besonders, wie sich der Final-Verlierer Argentinien gegenüber dem Titelträger Spanien bei der Siegerehrung verhalten hat. „Dass man als sportlich verdienter Vize-Weltmeister den Weltmeister nicht würdigt, sondern ihm den Rücken zukehrt, ist krass“, sagt sie. „Das darf nicht passieren im Fußball, das ist respektlos, daran nehmen sich leider Gottes wieder Menschen ein Beispiel, das ist ein schlechtes Beispiel.“ Apropos Siegerehrung: Als Kapitän Rodri den Pokal in den Himmel von East Rutherford reckte, wollte US-Präsident Donald Trump einfach nicht von der Bühne, mit eher überschaubarem Ehrgeiz wollte Fifa-Boss Gianni Infantino seinen Intimus zum Weitergehen bewegen. Roman meint: „Du kannst es nur mit Humor und einer Ur-Komik ertragen.“ Gleichzeitig ist er sportlich überzeugt, dass Rodri zurecht zum besten Spieler des Turniers gewählt würde. „Es gibt ganz viele Gründe“, so Roman, die für den Mittelfeld-Star der Spanier statt Frankreichs Super-Torjäger Kylian Mbappé sprechen. Und wie soll es künftig bei Weltmeisterschaften weitergehen? Mit 48 Mannschaften oder doch mit 64? Zu 32 zurück, wünscht sich Almuth – das ist aber unrealistisch. „Bitte die EM mit 32 und die WM mit 64 Mannschaften“, hält Roman aus einem ganz bestimmten Grund dagegen. INFO: Wir verabschieden uns in die Sommerpause und erscheinen am 20. August wieder. Womöglich in anderem Gewand – lasst euch überraschen ...
Folge 99: Wer ist der Mächtigste der Fußball-Welt? - WM spezial (7)
2026/07/16
Es ist die Woche der Entscheidungen bei der WM 2026. Auf dem Platz setzte sich in den Halbfinals Spanien gegen Frankreich durch und Argentinien holte mal wieder einen Rückstand auf, Messi flankte zum 2:1 und England ins Aus. Wer krönt sich am Sonntag zum Weltmeister - der Champion von 2010 oder der amtierende Titelträger? Für Spanien spricht laut Almuth, „dass es beeindruckend ist, wie sie es hinbekommen, in den entscheidenden Momenten da zu sein“. Roman findet derweil, dass die spanische Mannschaft „auf sieben von elf Positionen nicht Weltklasse ist“ – und trotzdem das mit Abstand beste Team ist. Argentinien wiederum kann darauf vertrauen, stets die richtigen Mittel zu finden, um sich zum zweiten Mal in Folge (das gelang vorher nur Italien 1934 und 1938 sowie Brasilien 1958 und 1962) die WM-Krone aufzusetzen. Neben dem grünen Rasen gibt es aber auch einen harten Kampf. Und zwar darum, wie man die Fifa um ihren Präsidenten Gianni Infantino in ihrer Macht einschränken kann. Ein Vorschlag kommt von Joseph Weiler, einem ehemaligen Verantwortlichen des Weltverbands. Der Fall des nach seiner Roten Karten doch spielberechtigten US-Profis Folarin Balogun sie nur „die schimmelige Kirsche auf einem vergammelten Kuchen“, so Weiler im Interview mit der "Zeit". „Er ist jetzt auf die Idee gekommen, dass die EU die Fifa doch mal überprüfen könne, ob das EU-Recht eingehalten werde. Ich finde es faszinierend, dass jemand das so äußert“, sagt Almuth.
Folge 98: Viva Argentina und Imperator Infantino - WM spezial (6)
2026/07/09
Lionel Messi wird auf dem Rasen in die Höhe geworfen, obwohl er einen Elfmeter verschossen hat. Und die argentinischen Fans feiern, bis sie im wahrsten Sinne aus dem Stadion geworfen werden. Einfach umwerfend! „Dann haben sie vor dem Stadion in Atlanta einfach weitergefeiert. Es war sehr schön“, berichtet Almuth von dem epischen Achtelfinal-Spiel der WM 2026 in Atlanta (das Argentinien gegen Marokko nach 0:2-Rückstand noch 3:2 gewann), bei dem sie als Expertin hautnah dabei war. Wegen seiner Widerstandskraft, seines Superstars und seiner Fans ist der Titelverteidiger spätestens jetzt erneut ein großer WM-Favorit. „Stell dir vor, Messi wartet und wartet - und wird dann am Ende seiner Karriere zweimal hintereinander Weltmeister“, sagt Roman. Außerdem Thema in dieser Folge: die bisherigen Erkenntnisse des Turniers, der auffällige Anruf von Fifa-Präsident Gianni „Imperator“ Infantino bei Donald Trump und die Zukunft von Rudi Völler beim DFB.
Folge 97: Goodbye, Deutschland und im Uber mit Cher - WM spezial (5)
2026/07/02
Es braucht wenige Worte, um zu benennen, was Fußball-Deutschland bei dieser WM erlebt hat. Es ist eine Katastrophe. Die nächste Blamage. Zweimal war es zuvor die Vorrunde, 2026 zwar mal wieder der Einzug in ein K.-o.-Spiel. Aber: Es war das neu eingeführte Sechzehntelfinale - unter die besten 16 Mannschaften hat es die DFB-Elf wieder nicht geschafft. „Alle drei Turniere waren auf ihre Art und Weise schlimm“, sagt Almuth. Roman geht aber sogar einen Schritt weiter: „Ich finde, dieses Ausscheiden ist noch schlimmer als 2022 und 2018.“ Almuth sagt zumindest, dass „der Trainer“, also Julian Nagelsmann, „sehr unsouverän reagiert hat“, nachdem seine Kommunikation in den Monaten vor dem Turnier ohnehin mehrfach kritisiert worden war. „Das stört mich und ist schlimmer als bei den anderen beiden Weltmeisterschaften“, betont sie.
Folge 96: Alter Neuer und der Regen von Kansas City - WM spezial (4)
2026/06/26
Deutschland verliert erstmals bei dieser WM und erstmals nach elf Siegen in Serie. Die Leistung beim 1:2 gegen Ecuador warf einige Fragen auf. Im Fokus stand auch der zweite Gegentreffer, an dem Manuel Neuer eine Mitschuld trägt. „Es gibt immer eine andere Möglichkeit, zu reagieren, aber ist natürlich nicht einfach, es sind natürlich Millisekunden“, sagt Almuth. Dass Neuer (40) seinen Fehler nicht eingesteht, findet sie aber schwierig: „Als Führungsspieler sollte er vorangehen. Er hätte einfach nur sagen müssen, ich muss es mir nochmal angucken. Daran merkt man aber vielleicht auch, dass es ein Thema ist.“ Roman zweifelt derweil daran, dass die Niederlage zum richtigen Zeitpunkt kommt: „Den positiven Effekt, sie haben jetzt einen Schuss vor den Bug bekommen, den sehe ich so nicht. Eher eine verdiente Niederlage und die Befürchtung, wenn Mannschaften der Kragenweite nicht einmal Frankreich, Argentinien kommen, allein im Sechszehntelfinale, das fliegt dir um die Ohren.“
Folge 95: Alle elf Minuten verliebt sich ein Ball in Deniz Undav - WM spezial (3)
2026/06/22
„Ohne Undav geht gar nichts“, sagt Almuth. Gegen die Elfenbeinküste stimmte das mehr denn je, der Stuttgarter traf doppelt zum 2:1-Sieg, wieder als Joker. Muss es jetzt ein Umdenken beim Bundestrainer geben, muss Julian Nagelsmann den Edelreservisten der DFB-Auswahl von Beginn an bringen? Das diskutieren die beiden intensiv. Es geht außerdem darum, ob es eine große Rotation gegen Ecuador gibt, weil der Gruppensieg schon feststeht. Womöglich könnte dann jeder DFB-Feldspieler schon zu seinem WM-Einsatz gekommen sein. „Es ist ein Luxus zu diesem Zeitpunkt“, sagt Almuth. Auch Lob für Felix Nmecha kommt nicht zu kurz. „Mit einem Pass sendet man eine Botschaft“, sagt Almuth, die laut „11Freunde“ unter allen deutschen WM-Experten den ersten Platz belegt. Und weil es ein WM spezial ist, noch ein Zusatz: Ein Interview mit Almuths ehemaliger Mitspielerin Lo'eau LaBonta. Die Kapitänin von Kansas City Current spricht über die Fußball-Begeisterung in der Stadt, die vier Nationen während der Turniers beheimatet, das Nebeneinander mit der niederländischen Nationalmannschaft und die WM-Stimmung im Land. Hinweis: Das Interview ist in englischer Sprache geführt.
Folge 94: Hier fliegt niemand raus - WM spezial (2)
2026/06/18
Almuth und Roman treffen sich bei der Gala von Lionel Messi in Kansas City. Sie berichten von ihren bisherigen Turniererfahrungen, sprechen über besondere Plätze, teures Essen, abgestellte Wasserspender, erzählen kleine und große Geschichten - von verspäteten Flügen bis Anreiseproblemen durch volle Innenstädte. Aber auch sportlich haben die beiden viel zu bereden. Eine Beobachtung fällt Roman aus dem bisherigen Turnierverlauf auf: „Es gibt wahnsinnig viele Unentschieden.“ Ob das am Turniermodus liegt? Taktieren alle Nationen eher, um am Ende als einer der acht besten Gruppen noch ins Sechzehntelfinale einzuziehen? Nein, meint Almuth. Sie beobachtet bisher eine andere Entwicklung.
Folge 93: Dieses Turnier ist einfach anders - WM spezial
2026/06/11
48 Nationen sind dabei, so viele wie nie zuvor bei einer Fußball-WM. Dieses XXL-Turnier in drei Ländern macht aber auch XXL-Probleme. Bei der Einreise werden Schiedsrichter abgewiesen und Fans sind nicht gewollt. Der Iran kündigt an, in gewissen Fällen während des Spiels vom Feld zu gehen. Die Spieler des Irans dürfen nur am Spieltag vom Teamcamp in Mexiko in die USA reisen. Die Fifa spielt rund um die Probleme bei der US-Administration eine unrühmliche Rolle. Almuth und Roman diskutieren über die bisherigen Vorfälle, machen aber auch Lust auf das, was sportlich beim Mammutturnier zu erwarten ist. Hinweis: Es ist der Auftakt in einen heißen Sommer, während der WM wird es mehr als nur eine Folge am Donnerstag geben. Also dranbleiben und abonnieren!

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