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Almuths Pausen-T

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Bewertung
★★★★★
5
von
2 Bewertungen
Dieser Podcast hat
321 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2021/06/08
Neueste Episode
2026/04/23
Durchschnittsdauer
33 min.
Veröffentlichungsintervall
7 Tage

Beschreibung

Donnerstag ist Pausenzeit – und zwar Zeit für Almuths Pausen-T. Die Welttorhüterin von 2014 und Olympiasiegerin 2016 mit Deutschlands Fußballerinnen Almuth Schult stellt hier ihr Thema oder ihre These der Woche vor. Co-Host Roman Gerth, Reporter beim RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) unter anderem für die DFB-Elf, muss sich davon überraschen lassen. Er kennt es vorher nicht, ist also in der gleichen Situation wie ihr, liebe Hörerinnen und Hörer. Und dann wird diskutiert. Davon darf man sich neue Erkenntnisse, interessante Einblicke und auch spannende Anekdoten aus Almuths noch immer aktiver Profilaufbahn erhoffen – aktuell aus den USA. Ein etwas anderes Tippspiel mit Überraschungspotenzial ist auch dabei. Die neue Folge gibt es jede Woche immer donnerstags ab 18 Uhr! Almuths Pausen-T bei Instagram: https://www.instagram.com/almuths_pausen_t/?hl=de Roman Gerth bei Instagram: https://www.instagram.com/romger94/?hl=de

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Folge 87: Harder, Better, Faster, Kane – nur noch Langeweile?
2026/04/23
Der FC Bayern München ist Meister bei den Männern und Meister bei den Frauen. Der FC Bayern München ist Pokalfinalist mit den Männern und Pokalfinalist mit den Frauen. Harry Kane vom FC Bayern München ist der alles überragende Stürmer der Bundesliga der Männer, Pernille Harder ... na gut, nicht enteilt, aber auch die Stürmerin des FC Bayern steht als geteilte Erste ganz oben in der Torjägerinnenliste. Bedeutet das, im deutschen Fußball wird es hier wie dort über Jahre hinweg einfach nur noch Langeweile geben wird? Almuth meint: „Ich glaube schon, denn schon jetzt zeichnet sich ab, dass beide Teams jeweils einen Großteil ihrer Topspieler zusammenhalten.“ Roman spricht über Möglichkeiten, die sich ändern könnten, vor allem bei der Entwicklung der Frauen-Bundesliga, wo momentan gilt: „Still ruht der See.“ Es muss einiges passieren, um die Vormachtstellung im Süden Deutschlands zu durchbrechen. Außerdem ein Auszug aus dem Interview mit dem Mainzer Torhüter Daniel Batz, der in Folge 77 ein großes Thema gewesen ist. Freut euch drauf!
Folge 86: Die Bundesliga macht den (B)Eta-Test
2026/04/16
Marie-Louise Eta ist die erste Cheftrainerin in der Fußball-Bundesliga, sogar überhaupt in den Top-Fünf-Ligen Europas. Almuth glaubt allerdings nicht daran, dass der Druck und die - positiven wie teils negativen, sogar abwertenden - Kommentare dazu in der Öffentlichkeit einen Einfluss auf die Arbeit der Pionierin haben wird. „Sie wird die Umstände nicht an sich heranlassen, sondern ihre Arbeit machen und alles mit den Jungs auf dem Platz klären.“ Gemeinsam spielten beide ab der U15 für die DFB-jugendnationalteams. Während Almuth meint, Eta könne in ihrer Rolle sowohl gewinnen als auch verlieren, hält Roman dagegen: „Sie kann nur gewinnen.“ Er sieht aber Union Berlin dabei in einer schwierigen Position, die es „gar nicht gebraucht“ hätte.
Folge 85: Muss ein Neuer her?
2026/04/09
Eine Glanzleistung in Madrid, beim 2:1 des FC Bayern gegen Real im Viertlfinal-Hinspiel der Champions League, reicht aus: Manuel Neuer wird wieder in den Torhüter-Olymp gehoben. Aber was bedeutet das für die Zukunft des mittlerweile 40 Jahre alten Weltmeisters von 2014? Almuth Schult ist sicher, dass Neuer, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, in München weitermacht: „Erstens, um seinen Nachfolger Jonas Urbig weiter anzulernen und zweitens, der Mannschaft weiterhin etwas Außergewöhnliches zu geben.“ Die WM-Diskussion, also eine Rückkehr in die DFB-Elf, erachtet sie als „tot“, Roman hält die Debatte trotz Neuers Glanzparaden im Bernabéu ebenfalls für „sinnlos“. Almuth fällt dabei auf, dass Neuer weiterhin „polarisiert“, über ihn werde nur in Extremen gesprochen. Roman stimmt leicht ironisch zu: „Entweder ist er extrem gut, extrem oft verletzt oder extrem alt.“
Folge 84: Das kann doch kein Coufal sein
2026/04/02
Almuth sagt: „Diese Play-offs haben richtig Lust auf die WM gemacht.“ Die Italiener werden das anders sehen, muss der viermalige Weltmeister doch tatsächlich zum dritten Mal in Folge beim größten Fußball-Turnier auf dem Globus wieder zuschauen. Roman sieht das auch an einer anderen Stelle anders: „Schweden ist Letzter in der Qualifikationsgruppe geworden, darf aber über den Pfad der Nations League doch noch teilnehmen. Das ist ein unfair.“ Almuth hebt lieber einige tolle Leistungen hervor, etwa die der Tschechen gegen Dänemark – oder eben der Bosnier gegen die Italiener. Bei der Squadra Azzurra hat dagegen Torhüter Gianluigi Donnarumma, „einer der letzten Superstars“ (Roman) im Team, für einen großen Aufreger gesorgt.
Folge 83: Das Coming-out des Christian Dobrick – und was daraus folgen sollte
2026/03/26
„Im Profifußball gelten Schwule immer noch als Außerirdische“ – mit diesem Satz ging Christian Dobrick gerade an die Öffentlichkeit. Der gebürtige Flensburger, der die U19 des Bundesligisten FC St. Pauli trainiert, sagte das im Interview mit RTL/ntv. Dobrick outete sich dort als homosexuell, was noch kein Coach oder aktiver Spieler eines Profifußballklubs zuvor getan hatte. Almuth ist das Thema eine Herzensangelegenheit: „Ich habe mich richtig gefreut, als ich diese Nachricht gelesen habe.“ Zugleich sorgt sie sich um die Aussage, die der Hamburger Jugendtrainer auch getroffen hat: „Christian Dobrick hat gesagt, dass er nicht weiß, ob ihm dieses Coming-out seine Karriere verbauen kann. Das ist einfach traurig.“ Roman richtet einen Appell an den Mut, den es doch eigentlich nicht brauchen sollte: „Die Zeit ist jetzt.“
Folge 82: Almuths Auftritt und Aufruhr in Afrika
2026/03/19
Sie ist zurück! Nein, nicht auf der großen Weltfußballbühne, aber Almuth stand nach fast anderthalb Jahren am vergangenen Wochenende - als Feldspielerin wohlgemerkt - wieder auf dem Platz. Beim Frauenteam ihres Heimatvereins überraschte sie (fast) alle in einem Kreispokal-Spiel, 90 Minuten lang zeigte sie ihr Können. Wie sie ihr erstes Tor beschreibt, wie sie die knappe 3:4-Niederlage bewertet, was sie mit „Fußfasching“ meint – und vor allem: wie sie das mediale Echo erlebt, das diese eigentlich als heimliches Comeback geplante Story zur Folge hatte, erfahrt ihr in dieser Folge. Außerdem geht es um die Entscheidung, dem Senegal mit einiger Verspätung den Afrika-Cup-Titel abzuerkennen und Marokko zum Sieger zu erklären sowie die schrägen Bilder der Bayern-Stars im Umgang mit TV-Expertin (und Almuths ehemaliger Zimmerkollegin) Tabea Kemme. Hat unsere Olympiasiegerin so was auch schon erlebt? Das verrät sie in dieser Episode – Spannung garantiert!
Folge 81: Iran, Mexiko, Trump – hat noch wer Lust auf diese WM?
2026/03/12
„Fußball ist noch ein verbindendes Element, aber nicht in jeder Lebenslage“, sagt Almuth. Roman erwidert: „Das noch würde ich streichen.“ Wegen der weltpolitisch angespannten Lage lässt sich die anstehende Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko kaum mehr nur isoliert als sportliches Event betrachten. Wegen des Kriegs hat Irans Sportminister nun angekündigt, dass die für das Turnier qualifizierte iranische Nationalelf wohl nicht antreten werde. „Für die Fifa ist es total einfach, wenn der Iran das selbst sagt“, meint Roman. So könne dann der Weltverband den Regularien entsprechend einen Ersatzteilnehmer benennen, ohne selbst über den Iran entscheiden zu müssen. Von einem befreiten Fußball-Fest, bei dem Fans unterschiedlicher Nationen friedlich zusammenkommen, bleibt unter diesen Umständen aber wenig übrig. Almuth: „Es ist schon viel passiert, aber ich hätte vor einem halben Jahr nicht gedacht, dass wir jetzt an diesem Punkt sind.“
Folge 80: Christian Wück und die „Slowenierinnen“
2026/03/05
Almuth stellt die These auf: „Als Bundestrainer kann man Experimente in seinen Spielen gar nicht ausschließen.“ Christian Wück, Coach der DFB-Frauen, hatte zum Start in die WM-Quali gegen Slowenien (5:0) zwar zuerst angekündigt, nichts ausprobieren zu wollen, es dann am Ende aber doch getan. Weil einige Spielerinnen verletzt ausgefallen waren, musste er gerade in der Offensive umstellen. Wück tat das aber auch auf anderen Positionen – weil er es wollte. Roman meint: „In dieser Gruppe kann und darf nichts schiefgehen“, es geht noch gegen Norwegen und Österreich. „Dieses Experimentieren wird nicht aufhören“, mutmaßt Almuth daher. Bis zur WM 2027 ist es nicht mehr allzu weit. Ist das also die richtige Entscheidung von Wück, um seine Top-Elf zu finden?
Folge 79: Echte Champions – und der BVB
2026/02/26
Almuth und Roman sprechen nach den dramatischen Rückspielen in den Achtelfinal-Playoffs der Champions League ausführlich über das Ende aller Träume von Borussia Dortmund. „Irgendwie ist es immer gleich beim BVB“, sagt Roman. Almuth meint, immerhin werde es den Fans der Schwarz-Gelben mit all ihrer Leidenschaft nie langweilig. Doch nicht nur beim späten K.o. der Dortmunder in Bergamo inklusive später Farbenspiele war richtig was los in der Königsklasse: Juventus holte in Unterzahl auf, rettete sich in die Verlängerung, aber Galatasaray setzte sich durch. Paris musste im französischen Duell mit Monaco noch zittern. Und Vini Jr. hat das Duell mit Benfica, das durch den Rassismus-Eklat im Hinspiel überschattet wurde, am Ende entschieden. Almuth meint: „Die Champions League bringt einfach immer Spektakel.“
Folge 78: Dieser Sixpack kann sich sehen lassen
2026/02/19
Kannten Sie diese Statistik schon? Die aktuell erst- bis sechstplatzierten Mannschaften der Bundesliga sind historisch gut. Nach 22 Spieltagen zeigen der FC Bayern, Borussia Dortmund, die TSG Hoffenheim, RB Leipzig, der VfB Stuttgart und Bayer Leverkusen eine ungeahnte Dominanz. Weder in der Heim- noch in der Auswärtstabelle drängen andere Teams in die vorderen sechs Ränge, alle sechs haben mindestens zwölf Spiele gewonnen, nur diese sechs haben ligaweit ein positives Torverhältnis – und das sogar im zweistelligen Bereich. „Am 22. Spieltag gab es noch nie so eine klare Konstellation in Richtung der internationalen Plätze“, sagt Almuth und meint: „Das ist ein konkurrenzfähiges Sixpack“, auch international. „Ein Sixpack, das sich sehen lassen kann“, stimmt auch Roman zu. Dass unter all diesen derzeit sechs dominierenden Mannschaften der Tabellenführer FC Bayern München mit sechs Punkten Vorsprung auf den BVB noch hervorsticht, ist beeindruckend – das Torverhältnis lautet 82:19.
Folge 77: Dahmen-Wahl und Ram-Batz-amba
2026/02/12
In Mainz wurde er nicht glücklich, in Augsburg erst über Umwege – doch letztlich führte der Weg von Finn Dahmen sogar bis in die Nationalmannschaft. Wie das gesamte Team der Fuggerstädter stabilisiert sich der Torwart gerade wieder, nachdem es zu Beginn der Saison kriselte. Noch überraschender als Dahmens Aufstieg ist aber der des schon 35 Jahre alten Mainzer Keepers Daniel Batz. Bei Dahmens Ex-Verein, wo Robin Zentner verletzt seit Monaten ausfällt, ist der langjährige Drittliga-Schlussmann plötzlich die Nummer eins eines Bundesligisten. „Das zeigt, wie eng der Profifußball in Deutschland zusammen ist“, sagt Almuth: „Nominell denkt man, ein Drittliga-Torwart wird nicht das Niveau haben, um in der ersten Liga bestehen zu können. Doch es kommt auf die Förderer und, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, an.“ Roman bestätigt den Eindruck, der sich längst nicht nur auf Torhüter reduzieren lässt. Außerdem geht es in der Folge um das wiederkehrende Pech von Marc-André ter Stegen und die damit gestiegenen WM-Chancen von Oliver Baumann.
Alex Popp im Interview (Teil 2)
2026/02/05
Was fehlt den deutschen Fußballerinnen, die bei der EM und im Nations-League-Finale gegen die Dominatorinnen aus Spanien gescheitert sind, zum nächsten Titel? „Ein Knipser“, sagt Alex Popp, eine Expertin dieses Fachs - sie ist die drittbeste Torjägerin in der Geschichte der DFB-Frauen -, im zweiten Teil des Interviews. Die Wolfsburger Stürmerin, die dreimal Deutschlands Fußballerin des Jahres war und 2016 mit Almuth die Goldmedaille bei Olympia holte, meint: „Die Einzige, die sehr häufig für richtig Torgefahr gesorgt hat, war Klara Bühl mit ihren Einzelaktionen.“ Popp sieht in Nicole Anyomi viel Potenzial - und nennt außerdem eine andere Option, die unter Bundestrainer Christian Wück auf einer anderen Position gesehen wird. Welche Stärken die Ex-Nationalspielerin beim aktuellen Team sieht, wie sie die Entwicklung bis zur EM im eigenen Land sieht - und wie sie ihre eigene Zukunft entscheidet, verrät „Poppi“ ebenfalls.
Folge 75: Alex Popp im Interview (Teil 1)
2026/01/28
Sie ist die dritterfolgreichste Torjägerin in der Geschichte der deutschen Frauen-Nationalelf – und hat seit 2012 beim VfL Wolfsburg zweimal die Champions League, siebenmal die Meisterschaft und elfmal den Pokal gewonnen: Alexandra Popp. Die 34-Jährige sagt in Teil 1 des Interviews, welche Entwicklungen in der Frauen-Bundesliga aus ihrer Sicht notwendig sind, um nach der Gründung des FBL e.v. weitere Schritte in der Professionalisierung zu machen. Die sportliche Qualität bewertet Popp gerade durch die Neulinge HSV und Union Berlin positiv, da beide „nicht nur große Stadien und eine Menge Fans mitbringen, sondern auch einen guten Ball spielen.“ Außerdem blickt sie auf die europäische Wettbewerbsfähigkeit, erzählt, welches Ziel im Ausland sie reizt - und, wie sie mit Hasskommentaren im Netz umgeht.
Folge 74: Die Schande von Rabat – Strafe für Senegal?
2026/01/22
„In irgendeiner Weise muss der Senegal bestraft werden. Ob es die Wertung ist, wage ich zu bezweifeln, aber in anderer Art und Weise müssten sie eine Strafe auferlegt bekommen, weil sie auf unlautere Weise das Spielfeld verlassen haben.“ Almuth findet klare Worte für das Verhalten des Afrika-Cup-Siegers im Finale von Rabat. Spieler, die den Platz aus Boykott gegen einen Elfmeter von Gastgeber Marokko verlassen, Tumulte auf den Tribünen – das muss doch Folgen haben. Oder? Roman spricht von der „Schande von Rabat“. Marokko hat bereits Schritte bei der Fifa und beim afrikanischen Verband Caf angekündigt. Almuth stellt noch einen Vergleich zum damaligen Feuerzeugwurf eines Union-Fans her, als das Spiel gegen Bochum abgebrochen und danach für den VfL gewertet worden ist.
Folge 73: In Mainz angelt ein Fischer – und der heißt nicht Bo
2026/01/15
An den Job als Trainer von Mainz 05 waren in den vergangenen Jahren klare Anforderungen geknüpft. Vor allem, was den Namen betrifft, ging an Bo - erst Svensson, dann Henriksen - kein Weg vorbei. Bis jetzt ein gewisser Urs zum Karnevalsklub kam, der als Fischer wieder Punkte beim zuvor abgeschlagenen Schlusslicht angelt. Der Ex-Köpenicker ist da – und die 05er plötzlich wieder auf Kurs! In dieser Folge werfen Almuth und Roman einen Blick auf den neuen Trainer der Mainzer, seine ersten Spiele und, warum sein Ansatz so schnell greift. Was sich nicht zuletzt an Neuzugang und dem wiedererstarkten Nadiem Amiri ablesen lässt, die sich im Sky-Interview kaum einkriegen können. Jetzt reinhören und mitdiskutieren!

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