
Werben im Podcast: Filmskript
Dieser Podcast hat
29 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Heide Schwochow, Constantin LiebExplizit
Nein
Erstellt am
2021/08/16
Neueste Episode
2026/09/23
Durchschnittsdauer
90 min.
Veröffentlichungsintervall
86 Tage
Beschreibung
Einmal im Monat sprechen die beiden Filmakademie-Mitglieder Constantin Lieb und Heide Schwochow über die Arbeit von Drehbuchautor·innen, den vielschichtigen und komplexen Prozess des Drehbuchschreibens, die teils jahrelange Vorbereitung und darüber was ein gutes Drehbuch eigentlich ausmacht. Manchmal mit Gästen, manchmal ohne. Der Podcast richtet sich an alle, die sich für den Deutschen Film begeistern und mehr über die Hintergründe und Entstehungsgeschichten eines Kinofilms erfahren wollen.
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Schreibblockaden – Folge 29
2026/09/23
In der neuen Folge geht es um einen Zustand, den wohl die meisten Autor:innen kennen: die Schreibblockade. Heide Schwochow und Constantin Lieb sprechen über Krisen beim Schreiben. Es geht um Perfektionismus, Versagensängste und den Druck, dem eigenen Stoff gerecht zu werden. Anhand von Texten von Ingmar Bergmann, Franz Kafka, Ingeborg Bachmann sowie Charlie Kaufmans Film „Adaption – Der Orchideen-Dieb“ nähern sich Heide und Constantin den inneren Konflikten des Schreibens, wie der Überidentifikation mit den Figuren und der Suche nach Wahrhaftigkeit. Eine Folge über das Feststecken, das Loslassen und darüber, wie man wieder ins Schreiben findet.
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Mehr zu den Hosts:
Heide Schwochow · AgenturseiteConstantin Lieb · Agenturseite und InstagramFoto: Johanna BerghornSchnitt: Rainer SchwochowMusik: Christopher Colaço · InstagramProduktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Jule Bartram, Sarah Hoffmann
Links:Max Gold: „Ich strotze vor Einfällen“Deutschlandfunk: Ingmar Bergman: „Laterna Magica. Mein Leben“How Aaron Sorokin Beats Writer's Block (YouTube)Universität Hamburg: IntrovisionIntrovision.de: Tagungs-VorträgeLiteratur:Ingmar Bergmann: „Laterna Magica. Mein Leben“Franz Kafka: „Tagebücher 1910–1923“Ingeborg Bachmann, Paul Celan: „Herzzeit“Ingeborg Bachmann: „Alkohol“ in: „Ich weiß keine bessere Welt – Nachgelassene Gedichte“Robert McKee: „Story: Die Prinzipien des Drehbuchschreibens“Steven King: „On writing“Anne Lamott: „Bird by Bird“Filme:„Adaption – Der Orchideen-Dieb“
Fokus: Das Leben ist eine Baustelle (1997) von Wolfgang Becker · Folge 28
2026/07/08
In einer neuen Fokus-Folge widmen sich Heide Schwochow und Constantin Lieb Wolfgang Beckers Ensemblefilm „Das Leben ist eine Baustelle“, geschrieben von Wolfgang Becker und Tom Tykwer. Ein ebenso ungeschönter wie lakonischer Blick auf das Leben in Berlin der späten 1990er-Jahre, in dem sich die Widersprüchlichkeit des menschlichen Daseins spiegelt. Gemeinsam sprechen sie über Beckers große Empathie für seine Figuren, darüber, wie sich (Wahl-)Familien, Medien und Musik durch sein Werk ziehen, und über seinen manchmal auch rigorosen Perfektionismus, der seine Arbeitsweise prägte.
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Heide Schwochow Agenturseite
Constantin Lieb Agenturseite und Instagram
Foto: Johanna Berghorn
Schnitt: Rainer Schwochow
Musik: Christopher Colaço Instagram
Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Jule Bartram, Sarah Hoffmann
Links:
Filminformationen des Verleihs
Filminformationen auf Filmportal
Interview mit Wolfgang Becker zum Film
Filmempfehlungen:
„Kinderspiele“
„Good Bye, Lenin!“
„Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“
Sound Design – Ein Gespräch mit Rainer Heesch · Folge 27
2026/04/21
Die neue Folge von Filmskript ist da. In dieser Episode sprechen Heide und Constantin mit dem Sound Designer Rainer Heesch. Überlegungen zum Ton werden oft bis in die Postproduktion verschoben. Aber sie sollten schon Teil der Drehbucharbeit sein. Alles klingt, ein Ort, ein Kleid, eine Stimmung... Was unterscheidet einen Ton, der erzählt, von einem, der das Bild nur illustriert? Anhand konkreter Filmbeispiele sprechen die Drei darüber, wie Sound Design die Dramaturgie von Szenen beeinflussen und verändern kann. Es geht um den Ton als Erzähler, um die Frage, was „Stille“ im Drehbuch bedeutet und darum, wie eng Drehbuch schreiben und Sound Design miteinander verbunden sind.
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Constantin Lieb Agenturseite und Instagram
Foto: Johanna Berghorn
Schnitt: Rainer Schwochow
Musik: Christopher Colaço Instagram
Technische Umsetzung: Sarah Hoffmann
Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Jule Bartram, Inga Goossens
Links // Literaturempfehlungen:
Randy Thom: „Designing a Movie for Sound“
„Screenwritng for Sound“
Interview Randy Thom, Skywalker Sound
Barbara Flückiger - „Narrative Funktionen des Filmssounddesigns“
Filmempfehlung:
„A Quiet Place“
„No Country for Old Men“
„Stalker“
„Dunkirk“
„There Will Be Blood“
„Son of Saul“
„The Zone of Interest“
Recherche – Ein Gespräch mit Moritz Binder · Folge 26
2026/03/18
Die neue Folge von Filmskript ist da. In dieser Episode beschäftigen sich Constantin Lieb und Heide Schwochow mit dem Thema Recherche. Zu Gast ist Moritz Binder, der gemeinsam mit Tim Fehlbaum das Drehbuch zu „September 5“ geschrieben hat. Es geht um den Terroranschlag bei den Olympischen Spielen von 1972. Wie haben sie sich diesem komplexen Thema genähert? Welche Wege der Recherche sind sie gegangen, welche dramaturgischen Entscheidungen wurden getroffen? Es geht um Verdichtung und um Verantwortung gegenüber der eigenen Recherche und der historischen Vorlage. Sie sprechen über „Info Dumping“ und „Recherche-Eitelkeit“, über glückliche Zufälle und Trüffel-Funde im langen, kreativen Prozess.
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Constantin Lieb Agenturseite und Instagram
Foto: Johanna Berghorn
Schnitt: Rainer Schwochow
Musik: Christopher Colaço Instagram
Technische Umsetzung: Sarah Hoffmann
Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Jule Bartram, Inga Goossens
Links
Drehbuch September 5
„Die Realität ist härter als im Film“ – Aktivistin und Schauspielerin Anna Alboth im Gespräch.
Raindance 6 Rules of Research
The Academic Screenplay
Empfehlung:
Drehbücher der seit 2008 nominierten Filme auf der Seite des Deutschen Filmpreises zum Nachlesen
Fokus: Green Border (2023) von Agnieszka Holland · Folge 25
2025/03/11
In dieser letzten Episode der dritten Staffel beschäftigen sich Heide und Constantin wieder gezielt mit einem Film und dessen Drehbuch. Dieses Mal geht es um das Drama „Green Border“ der polnischen Regisseurin Agnieszka Holland, das sie gemeinsam mit Gabriela Lazarkiewicz-Sieczko und Maciej Pisuk geschrieben hat. Ein extrem intensives Kinoerlebnis zu einem der drängendsten politischen Probleme der Gegenwart.
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Heide Schwochow AgenturseiteConstantin Lieb Agenturseite und InstagramFoto: Johanna Berghorn
Schnitt: Rainer Schwochow
Musik: Christopher Colaço Instagram
Technische Umsetzung: Sophie Niethe
Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Inga Goossens, Jule Bartram
LinksInterview: Agnieszka Holland über "Green Border"
"Die Realität ist härter als im Film" - Aktivistin und Schauspielerin Anna Alboth im Gespräch.
The Guardian- Green Border review
Filmkritik Green Border - Universität Mannheim
Ein Film, der wütend macht.
Lernwerkstatt Film und Geschichte - Propagandafilm
Empfehlung:
Drehbücher der seit 2008 nominierten Filme auf der Seite des Deutschen Filmpreises zum Nachlesen
Märchen – eine Weihnachtsfolge · Folge 24
2024/12/12
In dieser Weihnachtsfolge tauchen Heide und Constantin in die magische Welt der Märchen ein! Gemeinsam erkunden sie die sprachliche Schönheit von Märchen, erklären den Unterschied von Volks- und Kunstmärchen und warum sich die Heldenreise als Filmdramaturgie so wunderbar eignet. Dabei verrät uns Heide ihre Lieblingsmärchen wie „Die Schneekönigin“ und „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ und Constantin erzählt, warum er „Rotkäppchen“ als Kind viel gruseliger fand als „Hänsel und Gretel“.
Es geht auch darum, was uns Märchen unter ihrer Oberfläche erzählen: Wie spiegeln sie Konflikte und Wünsche wider? Warum beginnen 50% aller Märchen mit einem Vater-Sohn-Konflikt? Warum erzählen Märchen fast immer von ausgestoßenen Kindern wie in „Hänsel und Gretel“, missgünstigen Stiefmüttern wie in „Schneewittchen“ und schlafenden Schönheiten wie bei „Dornröschen“?
In dieser Folge erwartet euch eine facettenreiche Reise ins Reich der Märchen und Märchenfilme – voller Magie, detailreicher Betrachtungen und spannender Interpretationen.
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Heide Schwochow AgenturseiteConstantin Lieb Agenturseite und InstagramMehr zum Gast:
Martin Behnke Agenturseite
Foto: Johanna Berghorn
Schnitt: Rainer Schwochow
Musik: Christopher Colaço Instagram
Technische Umsetzung: Sophie Niethe
Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Inga Goossens, Jule Bartram
LinksDettmar, Ute/Pecher, Claudia Maria/Schlesinger, Ron (Hrsg.): Märchen im Medienwechsel – Zur Geschichte und Gegenwart des Märchenfilms (2017)
Märchen im Film
Lotte Reiniger Märchen & Fabeln Sammlung
Weitere Links:
Interpretationszugänge zu Grimms Märchen
Märchenfilme: Zwischen zeitloser Faszination und aktuellen Herausforderungen
Filmlexikon – Märchenfilm
Lexikon des Internationalen Films
Wikipedia – Liste von Märchenfilmen
Märchen und Märchendeutung – erleben & verstehen
Märchen diesseits und jenseits des Atlantiks
Bedeutung – ein Gespräch mit Martin Behnke · Folge 23
2024/11/26
In der neuen Folge sprechen Heide und Constantin mit dem Drehbuchautor Martin Behnke über den Begriff „Bedeutung“ im Film, über Filme, die gemacht werden müssen. Am Anfang gibt es eine Fülle unsortierter Gedanken zum Stoff. Es hilft, eine offene Kernfrage zu formulieren, die Klarheit schafft für das Finden des Themas, der Perspektive, des Genres und schließlich der Story. Martin Behnke gibt Einblicke in den Findungsprozess des Drehbuchs „Wir sind jung, wir sind stark“ und „Berlin Alexanderplatz“. Gemeinsam diskutieren die Drei, inwiefern Filme gesellschaftliche Realitäten abbilden und sogar verändern können – im Guten wie im Schlechten.
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Heide Schwochow AgenturseiteConstantin Lieb Agenturseite und InstagramMehr zum Gast:
Martin Behnke Agenturseite
Foto: Celine Lardon
Schnitt: Rainer Schwochow
Musik: Christopher Colaço Instagram
Technische Umsetzung: Sophie Niethe
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LinksPublikation der Friedrich Ebert Stiftung: Der politische Film - Mit Bildern bewegen
Spiegel Interview mit Martina Gedeck
Podcast Empfehlung: Writers Guild of America West - Podcast: "3rd and Fairfax"
Klischees – ein Gespräch mit Marie-Lou Sellem · Folge 22
2024/10/22
In der dritten Folge haben Constantin und Heide die Schauspielerin und Regisseurin Marie-Lou Sellem zu Gast! Gemeinsam sprechen sie über Klischees und Stereotype: Wie können (weibliche) Figuren jenseits von oberflächlichen „Accessoires“ geschrieben werden? Was bedeutet es, neue Narrative „wie einen Muskel“ zu trainieren? Und wie kann Schauspielenden der Raum gegeben werden, um ihre Figuren wirklich mit Leben zu füllen?
Es geht auch um die Bedeutung, selbst das vermeintlich Langweilige von Figuren zu erzählen, um Leerstellen zu vermeiden – und warum banale Dinge wie Zähneputzen oder kaputte Getränkeautomaten die Grenze zwischen Realität und Klischee aufzeigen. Und mal ehrlich: Wann habt ihr das letzte Mal nach schlimmen Nachrichten im Badezimmer in den Spiegel geschaut?
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Marie-Lou Sellem Agenturseite
Foto: Holger Verheyen
Schnitt: Rainer Schwochow
Musik: Christopher Colaço Instagram
Technische Umsetzung: Sophie Niethe
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LinksArtikel „Stereotypen und Vorurteile“ BPB
Humorarchiv/ Liste typischer Filmklischees Wikipedia
„Jung und stereotyp: MaLisa-Studie zu Frauen im Film“
Artikel „Stereotype Frauentypen in Hollywoodfilmen“ taz
Artikel „Warum Krimis voll mit Klischees und Vorurteilen sind“ Wdr.de
Artikel „Stereotype Männlichkeit im Film“ Deutschlandfunk Nova
Artikel „Hartnäckige Stereotype - Über ethnische Diversität in deutschen Serien und Spielfilmen“ von David Assmann bei Medienradar
Drehbuch „Blutsauger“ von Julian Radlmaier Matthes & Seitz Verlag
Film und Stereotyp. Eine Herausforderung für das Kino und die Filmtheorie. Zur Geschichte eines Mediendiskurses. Jörg Schweinitz
Visuelles Schreiben – ein Gespräch mit Lars Hubrich · Folge 21
2024/09/24
In der zweiten Folge der dritten Staffel begrüßen Heide und Constantin den Drehbuchautor Lars Hubrich als Gast zum Thema „Visuelles Schreiben". Darüber gibt es wenig Literatur. Oft herrscht immer noch die Auffassung, Autoren und Autorinnen sollten nicht auf dem Papier Regie führen. Aber visuelles Schreiben heißt, Worte zu finden für eine mögliche Regie. Gemeinsam stellen sich die Drei die Frage: Worauf kommt es beim visuellen Schreiben an? Wie können Bilder, Emotionen und Gedanken im Drehbuch erfahrbar gemacht werden?
Ein Podcast über die Kraft visueller Sprache wie Präzision, Metaphern und Poesie, über Beispiele großartiger visueller Momente in der Filmgeschichte, über den Unterschied zwischen sinnlichem und technischem Schreiben und warum visuelle Darstellung nicht unbedingt schön und auch nicht immer originell sein muss. Auf die Erzählung kommt es an. Und was ist eigentlich mit dem, was nicht geschrieben wird? All das und noch viel mehr erfahrt Ihr in der aktuellen Filmskript-Folge.
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Heide Schwochow AgenturseiteConstantin Lieb Agenturseite und InstagramMehr zum Gast:
Lars Hubrich Agenturseite
Foto: Holger Verheyen
Schnitt: Rainer Schwochow
Musik: Christopher Colaço Instagram
Technische Umsetzung: Sophie Niethe
Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Inga Goossens
LinksWalter Hill Drehbuch zu „The Driver“
Guy Magar - A Screenwriter’s Challenge: Visualization
Pascal Bonitzer und Jean-Claude Carriere - „Drehbuchschreiben und Geschichtenerzählen“
„Show don’t tell“ bei No Film School
„Der Duft der grünen Papaya“ von Trần Anh Hùng - Trailer
„Yi Yi – A One and a Two“ von Edward Yang - Trailer
Beat Presser - „Aufbruch ins Jetzt. Der Neue Deutsche Film im Gespräch.“
Filmanfänge – Ein Gespräch mit Beate Langmaack · Folge 20
2024/08/27
In der ersten Folge der neuen und nun schon dritten Staffel von „Filmskript“ haben Heide und Constantin die Drehbuchautorin Beate Langmaack eingeladen, um gemeinsam über das Thema „Filmanfänge“ zu fabulieren.
Sie sprechen über ihre eigenen Erfahrungen beim Schreiben der ersten Szene eines Drehbuchs. Welche Funktion hat die im Kontext der gesamten Geschichte? Warum beansprucht das Formulieren der ersten Szene oft doppelt so viel Zeit wie der Rest des Drehbuchs? Weshalb wollen sie nicht immer mit der „Hauptfigur an der Hand“ in den Schreibprozess eintauchen? Und warum kann es sinnvoll sein, eher mit einem „Impuls“ als mit einem traditionellen „Anfang“ zu beginnen? Wie intuitiv schreiben sie?
Darüber hinaus diskutieren die Drei wiederkehrende Topoi von Filmanfängen und stellen die Frage, ob klassische „Regeln“ – und damit auch „gemütliche“ Filmanfänge – überholt sind.
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Heide Schwochow AgenturseiteConstantin Lieb Agenturseite und InstagramMehr zum Gast:
Beate Langmaack Agenturseite
Foto: Hamburg Media School
Schnitt: Rainer Schwochow
Musik: Christopher Colaço Instagram
Technische Umsetzung: Sophie Niethe
Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Inga Goossens
Links„Genial von Anfang an“ – Spiegelartikel von Stefan Volk
„Kleine Stilgeschichte des Filmanfangs“ bei Rhizom Filmgeschichte
„Der schönste erste Satz“ – Wettbewerb
„The Bulwer Lytton Fiction Contest“ – der schlechteste erste Satz Wettbewerb
Beispielhafte Anfangsszenen:
„La Grande Bellezza“ von Paolo Sorrentino„After Sun“ von Charlotte Wells„Manhattan“ von Woody Allen„Spiel mir das Lied vom Tod“ von Sergio Leone„Vertigo“ von Alfred Hitchcock:
Opening Credits
Rooftop Chase„Blue Velvet“ von David Lynch„Lola Rennt“ von Tom Tykwer
Dokumentarfilm – mit Andres Veiel · Folge 19
2024/01/19
Im Finale der zweiten Staffel Filmskript haben Heide und Constantin den Dokumentarfilmer Andres Veiel zu Gast. Anhand verschiedener Arbeiten sprechen die drei über Stoffentwicklung beim Dokumentarfilm. Wie sieht nach einer langen Recherche das Treatment aus? Andres erzählt über Häutungen und Achterbahnfahrten beim Dreh und wie zum Beispiel sein Film „Beuys“ im Schnitt entstand. Aber es geht im Gespräch auch um die Herausforderung von Nähe und Distanz zu den Protagonisten, um eine besondere Verantwortung für Menschen, die keine Schauspieler:innen sind und natürlich um den „langen Atem“, den künstlerischen und subjektiven Anspruch an einen Dokumentarfilm. Dokumentieren heißt in diesem Genre immer auch Gestalten. Damit stellt sich die Frage: Wo fängt die Gefahr der Verfälschung durch die eigene Interpretation an?
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Andres Veiel AgenturseiteFoto: Arno Declair
Schnitt: Rainer Schwochow
Musik: Christopher Colaço (Instagram)
Technische Umsetzung: Sophie Niethe
Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Inga Goossens, Jule Bartram
LinksBesprochene Filme
1993 Balagan1996 Die Überlebenden2001 Black Box BRD1993-2003 Die Spielwütigen2017 BeuysIn Vorbereitung RiefenstahlInterviews
Andres Veiel im taz-interview Ein Encounter, eine Art Entlastung
Interview mit Andres Veiel auf filmportal.de
Veröffentlichungen
Andres Veiel Dokumentarfilm – WerkstattberichteOliver Fahle Theorien des Dokumentarfilms. Zur EinführungChristina Lammer DoKu: Kunst und Wirklichkeit inszenieren im DokumentarfilmArbeitsgemeinschaft für Filmjournalisten e.V., 1982 Dokumentarfilm in der Kritik – Kritik des Dokumentarfilms: Protokoll eines Seminars der Arbeitsgemeinschaft für Filmjournalisten und der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm Duisburg, 8.-11. November 1981Cornelia Lund Rezension zu „Eva Hohenberger/Katrin Mundt: Ortsbestimmungen. Das Dokumentarische zwischen Kino und Kunst“
Komödien – mit Dany Levi · Folge 18
2023/12/19
In der neuen Folge von Filmskript haben Heide und Constantin Drehbuchautor, Regisseur und Schauspieler Dani Levy zum Thema „Komödien“ zu Gast! Gemeinsam sprechen sie über das Besondere am komödiantischen Schreiben, ihre eigenen Lieblingskomödien, Selbstzweifel, Schreibblockaden und darüber, warum jüdischer und ostdeutscher Humor sich so gut vertragen. Dani Levy erzählt, warum er gerne Genregrenzen überschreitet und seine Komödien auch als „Dramen im anderen Gewand“ versteht. Außerdem sprechen die Drei darüber, wie schwer es ist eine wirklich gute Komödie zu schreiben und warum die emotionale Verbindung von Zuschauer:innen zur Figur so wichtig ist.
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Heide Schwochow AgenturseiteConstantin Lieb Agenturseite und InstagramSchnitt: Rainer Schwochow
Musik: Christopher Colaço (Instagram)
Technische Umsetzung: Sophie Niethe
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LinksAllgemein Kino & Komödie
Timeout „The 100 best comedy movies: the funniest films of all time“
Deutschlandfunk „Eine Meditation über das Clowneske“
epd-film „Witz, komm raus, du bist umzingelt – Die deutsche Komödie“
Cargo-film „Wie man es weiß“
zeit.de „Humor hat immer mit Verzweiflung zu tun“
blackbox „Die deutsche Filmkomödie: Ein Problem mit zwei Wahrheiten!“
Interviews mit Dani Levy
taz „Den Zuschauer im Kino attackieren“
Morgenpost „Dani Levy: „Das Virus hat keinen Humor“
Neue Zürcher Zeitung „Der Filmregisseur Dani Levy denkt über Humor, nackte Wahrheiten und Chaos nach“
Deutsche Welle „Die Komödie ist eine Wundertüte“
Kinofenster - Komik im Film
Reclam Filmgenre: Komödie
Jörn Glasenapp, Claudia Gilge: Die Filmkomödie der Gegenwart
Zu Robert Liebmann
Fokus: „Martha“ (1974) von Rainer Werner Fassbinder · Folge 17
2023/11/02
Kult-Regisseur, zärtlich-drastischer Autor, Wunderkind, Schauspieler, ewiger Provokateur: Rainer Werner Fassbinder. In der neuen Rubrik „Fokus“ innerhalb des Podcasts sprechen Heide und Constantin heute über Fassbinders Film „Martha“ aus dem Jahr 1974. Eine ebenso komplexe wie intensive Geschichte über eine zerstörerische Beziehung, brutal-lustvolles Beherrschen und die tödlichen Abgründe der bürgerlichen Ehe.
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Heide Schwochow AgenturseiteConstantin Lieb Agenturseite und InstagramFoto: Johanna Berghorn
Schnitt: Rainer Schwochow
Musik: Christopher Colaço (Instagram)
Technische Umsetzung: Sophie Niethe
Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Jule Bartram, Inga Goossens
LinksMARTHA bei Amazon
Spiegel Kritik, 1974: „Eine tödlich perfekte Ehe“
Fassbinder Foundation
Deutsches Filmhaus: „Martha“(Mit Gespräch zwischen Fassbinder und Hauptdarstellerin Margit Carstensen)
Filmportal: Rainer Werner Fassbinder
Edition Text + Kritik: Rainer Werner Fassbinder
Über Michael Ballhaus‘ Arbeit mit Fassbinder:
Wie Michael Ballhaus der Kamera das Tanzen beibrachte
Michael Ballhaus: Meister der kreisenden Kamera
DFF Filmbildungsprojekt zu Fassbinders Werk
METHODE Rainer Werner Fassbinder – Eine Retrospektive - Bundeskunsthalle
„Literatur & Kunst“ zur Fassbinder Ausstellung in der Bundeskunsthalle
DER FREITAG, Artikelübersicht Fassbinder Ausstellung in der Bundeskunsthalle
Kinderfilm – mit Bettina Börgerding · Folge 16
2023/09/19
In dieser Episode von Filmskript begrüßen Heide und Constantin die Drehbuchautorin Bettina Börgerding. Gemeinsam sprechen sie über Kinderfilme, Kindheitsfilme und Besonderheiten beim Schreiben für eine junge Zielgruppe. Es geht um mutige Helden, große Emotionen, Abenteuer, Fantasie, Hexen und Räubergeschichten. Bettina berichtet außerdem vom großen Glück für ein Publikum zu arbeiten, das sich nicht scheut seine Begeisterung zu teilen.
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Heide Schwochow AgenturseiteConstantin Lieb Agenturseite und InstagramMehr zu dem Gast:
Bettina Börgerding WebsiteFoto: Jo Bayer
Schnitt: Rainer Schwochow
Musik: Christopher Colaço (Instagram)
Technische Umsetzung: Sophie Niethe
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LinksAltersempfehlung für Kinderfilme
Filmwahrnehmung von Kindern
Kinder und Jugendliche in den Filmen der Weimarer Republik
Beate Völcker: „Kinderfilm. Stoff und Projektentwicklung“, UVK Verlagsgesellschaft, Konstanz 2005
Angesprochene Filme (Auswahl):
Bibi & Tina Filmreihe
Mein Lotta-Leben
„Tsatsiki – Tintenfische und erste Küsse“
„Kletter-Ida“
„Ronja Räubertochter“
DEFA Kinderfilme
„Stand By Me - Das Geheimnis eines Sommers“
„My Girl - Meine erste Liebe“
„WALL·E – Der Letzte räumt die Erde auf“
„Alles steht Kopf“
Biographische Filme · Folge 15
2023/06/20
Freddie Mercury, Marilyn Monroe, Elvis, Sissi, Whitney Houston, Napoleon - Biografische Filme erfahren seit einigen Jahren auf nationaler und internationaler Ebene erneut einen weltweiten Boom. Heide und Constantin sprechen über die Faszination großer Namen, die Gefahr einer unkritischen Heroisierung und den vermeintlichen Unterschied zwischen „Biografischer Filme“ und „Biopics“. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Phasen rückgängiger Zuschauerzahlen im Kino und Fokussierung auf biografische Stoffe und ihren „Marken-Wert“? Welche dramaturgischen Zugänge gibt es, sich einer Biografie filmisch zu nähern? Und handelte es sich bei all dem eigentlich um ein eigenes Genre?
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Heide Schwochow AgenturseiteConstantin Lieb Agenturseite und InstagramFoto: Johanna Berghorn
Schnitt: Rainer Schwochow
Musik: Christopher Colaço (Instagram)
Technische Umsetzung: Sophie Niethe
Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Inga Goossens
LinksGeorge Custen: „Bio/ Pics - How Hollywood constructed Public History“
Henry Taylor: „Rolle des Lebens: die Filmbiografie als narratives System“
Ansgar Schlichter; Hans Jürgen Wulff: Biopics: Eine Arbeitsbibliographie, 2015
Barbara Korte: „Biopics“
Rubrik „Vergessene Drehbuchautor:innen“ · Zu: Maria Matray und Answald Krüger:
Deutsches-Filmhaus.de
Wikipedia
Krimilexikon.de
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