
Werben im Podcast: Schiffspodcast - Dani fährt Schiff
Dieser Podcast hat
64 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Daniel BarbenExplizit
Nein
Erstellt am
2021/09/01
Neueste Episode
2026/09/07
Durchschnittsdauer
31 min.
Veröffentlichungsintervall
18 Tage
Beschreibung
Mensch über Bord! Und alles, was sonst noch so auf unseren Schiffen passiert, hörst Du im Schiffspodcast. Volle Fahrt voraus!
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Live von der Kapitänsprüfung
2026/09/07
Robin Müller sitzt scheinbar gelassen auf dem Bänkli am Einstieg der «Blümlisalp» und scherzt mit seiner Crew. Doch in wenigen Minuten beginnt seine wohl spannendste Fahrt. Heute entscheidet sich, ob er Kapitän auf dem Dampfschiff wird – der Höhepunkt seiner Laufbahn auf dem Thunersee.
An Bord geschieht Ungewöhnliches: Die Crew klebt die Fenster des Steuerhauses mit Folie ab. Robin steuert das Schiff nun ohne Sicht nach draussen, wie bei dichtem Nebel, nur mit Instrumenten. «Wenn man sich auf sein Gefühl verlässt, ist man im Nebel verloren», sagt er im Schiffspodcast und erklärt, warum das so ist.
Das Navigieren bei Nebel gehört zu den Manövern, die die Nautiker regelmässig üben und bei der Prüfung bestehen müssen. Auch Ruderschaden, Dampfaustritt oder das gefürchtete Mann-über-Bord-Manöver zählen dazu. Letzteres kann über die Prüfung entscheiden.
Obwohl nur einer geprüft wird, zählt die Leistung der ganzen Crew. Das zeigt sich besonders beim simulierten Feuer an Bord. «Das ist eine extreme Notsituation. Sie ist für alle sehr fordernd», erklärt einer der drei Matrosen, die Robin unterstützen. Auch der Maschinist kommt zu Wort, der unter Deck zum Gelingen beiträgt.
Die Kommunikation ist ein zentraler Punkt, auf den der Prüfungsexperte des Bundesamtes für Verkehr achtet. Im Schiffspodcast berichtet er, wie oft Kandidaten die Prüfung wiederholen müssen und welche Manöver ihnen am meisten Schwierigkeiten bereiten.
Inhaltsverzeichnis
0:00 Begrüssungshorn Blümlisalp0:10 Einleitung2:20 Vorstellen von Robin und der Crew4:10 Abfahrt6:35 Nebelfahrt9:50 Feuer an Bord14:30 Ruderschaden17:35 Dampfaustritt19:25 Mann über Bord22:20 Rückfahrt nach Thun24:05 Interview Robin30:25 Interview Experte35:50 Interview Maschinist37:50 Interview Matrose41:05 Abmoderation
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Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.
Wir tauchen unter die Oberfläche des Verkehrshauses
2026/08/10
Wo könnte man das besser tun als in einem U-Boot? Wir steigen in das legendäre «Mésoscaphe» und entdecken das Verkehrshaus der Schweiz aus einer ganz besonderen Perspektive. Zwischen Kabeln, Messgeräten und engen Gängen spricht der Kurator und Projektleiter Öffentlicher Verkehr, Schifffahrt und Logistik Jean-Luc Rickenbacher über seine Arbeit.
Wie wählt er aus ungezählten Themen die richtigen aus? Wie schafft er es, dass sowohl Familien als auch Technikfans auf ihre Kosten kommen? Und welche Arbeit nervt den Kurator am meisten?
Ausserdem sprechen wir über zwei weitere Attraktionen des Verkehrshauses, die in der Öffentlichkeit für Diskussionen sorgten: das Gotthardbahnmodell und das Dampfschiff Rigi, die beide neu inszeniert wurden.
Eine Bonusfolge für alle, die noch tiefer eintauchen möchten – in das U-Boot «Mésoscaphe», in die Schifffahrt und in die spannende Arbeit hinter den Kulissen des Verkehrshauses.
Inhaltsverzeichnis
0:00 Tauchalarm
0:05 Einleitung
1:25 Mésoscaphe
3:10 Rheinhäfen
9:15 Arbeit als Kurator
12:00 Gotthardbahnmodell
15:20 Dampfschiff Rigi
18:15 Ausblick
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Die Rheinhäfen – unser Tor zur Welt im Verkehrshaus
2026/08/03
Der Schrei einer Möwe durchbricht die Stille der Schifffahrtshalle. Noch ist das Verkehrshaus geschlossen. Doch die Möwe weist schon den Weg zur neuen Ausstellung über die Rheinhäfen. Auf dem Weg dorthin erklärt Kurator und Projektleiter Jean-Luc Rickenbacher, wie das Museum am Morgen geöffnet und für die rund eine Million Besucherinnen und Besucher pro Jahr vorbereitet wird.
Im Schiffspodcast stellt Jean-Luc Rickenbacher die sechs Themeninseln der neuen Ausstellung vor. Sie beleuchten unter anderem die Bedeutung und Entwicklung der Rheinhäfen sowie Tourismus, Berufe und Menschen, die dort arbeiten. Ein Höhepunkt ist das seit Jahren beliebte Modell der Schleuse Birsfelden, das mit Bildschirmen und Videos aus der echten Schleuse ergänzt wurde.
Praktisches Erleben und anschauliche Präsentationen stehen im Vordergrund. Man kann versuchen, mit einem Tau einen Poller zu treffen, im Simulator ein Schiff durch Basel steuern oder die Kabine eines Kreuzfahrtschiffes besichtigen. Laut Rickenbacher ist das ein Grund, warum das Verkehrshaus so beliebt ist: «Man kann bei uns etwas machen, spielend lernen und muss nicht lange Texte lesen.»
Zum Abschluss des Podcasts führt Jean-Luc Rickenbacher zu seinem Lieblingsobjekt in der Schifffahrtshalle: dem «Mésoscaphe», gebaut von Jacques Piccard. Das ehemalige Touristen-U-Boot der Expo 64 wurde später zu einem Forschungs-U-Boot umgebaut. 1984 wurde das Boot stillgelegt. An der Landesausstellung 2002 war es stark verrostet in Murten zu sehen. Im Verkehrshaus wurde es danach aufwändig restauriert. Anhand dieses Exponats wird nicht nur Technikgeschichte erzählt, sondern auch der Umgang mit historischem Kulturgut.
Eine Bonusfolge des Schiffspodcasts widmet sich (ab dem 10. August) dem «Mésoscaphe» und führt noch tiefer in die Ausstellung und die Geschichte des Verkehrshauses ein.
LinksVerkehrshaus der SchweizSchiffspodcast aus dem Hafenmuseum BaselVerkehrsdrehscheibe Schweiz
Inhaltsverzeichnis
0:00 Begrüssungspfiff DS Uri
0:05 Einleitung
0:55 Lieblingsobjekte
4:25 Schifffahrtshalle
9:10 Ausstellung Rheinhäfen
12:00 Schleusenmodell
14:45 Hafenmuseum Basel
17:10 Meilensteine der Rheinschifffahrt
21:35 Berufe
29:00 Tourismus
32:25 U-Boote
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Wie Lukas alten Schiffen neues Leben einhaucht
2026/07/13
In dieser Folge erfährst Du:
Warum Lukas neben seiner Ausbildung zum Binnenschiffer historische Schiffe rekonstruiert
Wie aus einem einfachen Würfel ein realistisches 3D-Schiff entsteht
Weshalb er das Dampfschiff Bellevue gleich mehrfach neu gebaut hat
Warum historische Fotos oft wichtiger sind als Baupläne
Welche Schiffe bereits entstanden sind und welche Projekte als nächstes folgen
Lukas baut seine Modelle nicht einfach aus dem Bauch heraus. Er recherchiert historische Unterlagen, vergleicht Fotos und investiert oft mehrere Wochen in ein einziges Schiff. Seine Arbeit ist digitale Denkmalpflege - und eröffnet einen faszinierenden Blick auf die Schifffahrtgeschichte.
Lukas bei Instagramhttps://www.instagram.com/schiffs.geschichten_modelle?igsh=MTJ3bzlqd3pxZTFpNg==
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Azubi an Bord: Mit Lukas auf dem Bodensee
2026/07/06
Lukas absolviert eine dreijährige Ausbildung zum Binnenschiffer. Dabei lernt er alles, was zum Arbeiten auf einem Schiff gehört. Zeitweise darf er auch ein Schiff steuern.
Eine solche Ausbildung wird in der Schweiz nicht angeboten. Hier startet die Laufbahn auf einem Passagierschiff meist mit einer handwerklichen Lehre. Die nautischen Fähigkeiten erwirbt man später bei der Arbeit für eine Schifffahrtsgesellschaft.
Deshalb arbeitet Lukas für die deutsche Bodensee Schifffahrt BSB, oft auf den Schiffen Überlingen und Stuttgart. Jeweils Anfang Jahr fährt er nach Duisburg, wo er während mehrerer Wochen zur Binnenschiffer-Schule geht. Da es nur noch wenige solcher Schulen gibt, trifft Lukas dort angehende Binnenschiffer aus ganz Europa.
Sein Arbeitstag auf dem Bodensee beginnt mit den Vorbereitungen an Bord, bevor er Passagiere betreut und beim An- und Ablegen hilft. Im Schiffspodcast erzählt er von den vielfältigen Aufgaben an Bord.
Viele Passagiere bemerken es kaum. Doch das Festmachen eines Schiffes verlangt Übung und Teamarbeit. Lukas berichtet von seinen ersten Erfahrungen mit Tau und Dalben, von Wind und Wetter und warum ihn gerade diese Arbeit zu Beginn der Ausbildung gefordert hat.
Obwohl Lukas auf dem Land aufgewachsen ist, interessieren ihn Schiffe schon seit seiner Kindheit. Oft war er mit seinen Grosseltern auf dem Thunersee, insbesondere auf dem Dampfschiff Blümlisalp. Es sind denn auch die historischen Schiffe, die ihn besonders faszinieren. So träumt er davon, einmal auf einem Dampfschiff zu arbeiten.
Den Bodensee hat Lukas aus einer Perspektive kennengelernt, die nur wenige erleben. Er gibt Tipps für die schönsten Strecken, Schiffe und Häfen.
Zum Schluss verrät Lukas sein ungewöhnliches Hobby: Am Computer rekonstruiert er historische Schiffe als 3D-Modelle. Mehr dazu erfährst Du in einer Bonusfolge ab dem 13. Juni.
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Wenn der «Täggelimotor» den Takt vorgibt
2026/06/08
• Wie Gion seine Auftritte auf Fähren und Schiffen erlebt – inklusive meterhoher Wellen
• Wie aus Schiffreisen, Begegnungen und Geschichten neue Lieder entstehen
• Warum Gion trotz aller Leidenschaft für Musik Historiker und Geisterbahn-Erschrecker bleibt
In dieser Folge des Schiffspodcasts ist Musiker Gion Stump zu Gast – und bringt nicht nur seine Gitarre, sondern auch jede Menge Geschichten mit. Vom Spielen auf Fähren im Mittelmeer über Konzerte bei meterhohen Wellen bis hin zu seinem kommenden Auftritt auf dem «Täggelibock» auf dem Brienzersee.
Gion erzählt, wie ihn Schiffe, Menschen und Reisen zu neuen Songs inspirieren, warum ihn alte Maschinenklänge faszinieren und weshalb er versucht, den Rhythmus des Schiffsmotors in seine Musik einzubauen. Gleichzeitig spricht er über Lampenfieber, die Herausforderungen des Musikerlebens und seinen ungewöhnlichen Alltag zwischen Bühne, Geschichtsunterricht und Geisterbahn.
Eine Folge voller Fernweh, Musik, Leidenschaft und besonderer Begegnungen – perfekt für alle, die Schiffe, Geschichten und ehrliche Musik lieben.
Links
Konzert mit Gion Stump auf dem «Täggelibock» am 21.6.2026https://www.taeggelibock.ch/konzert-auf-dem-t%C3%A4ggelibock
Feier 100 Jahre «Täggelibock»-Motor am 8.8.2026https://www.taeggelibock.ch/100-jahrfeier-tb-motor
Weiter Auftritte von Gion Stumphttps://www.gionstump.ch
Schiffspodcasts über die Musik der Seefahrer:https://schiffspodcast.ch/episodes/musik-an-bord-vom-arbeitslied-zum-tiktok-hit
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Kalfatern – wie ein altes Handwerk den «Täggelibock» rettet
2026/06/01
Der «Täggelibock» ist ein 117-jähriges Schiff auf dem Brienzersee
Nicole de Weck erklärt, wie sie dessen Holzrumpf kalfatert
Es werden viele faszinierende Geschichten um den Täggelibock erzählt
Kalfatern ist eine uralte Technik, um Fugen zwischen Holzplanken abzudichten. Heute wird sie kaum noch angewendet. In der Werft in Interlaken allerdings wird damit der Rumpf des 117-jährigen Lastschiffs «Täggelibock» erneuert.
Eine der wenigen Menschen, die noch kalfatern können, ist Nicole de Weck. Im Schiffspodcast erzählt sie, wie sie die Fugen zwischen den Holzplanken mit Hanf abdichtet, wo sie das Handwerk gelernt hat und warum sie hören kann, ob ihre Arbeit gelungen ist.
Der «Täggelibock» ist ein Lastschiff mit flachem Rumpf, das direkt ans Ufer fahren und dort aufgebockt werden kann. Ab 1906 wurde es auf dem Brienzersee für Holztransporte eingesetzt. Der eigentliche Star an Bord ist jedoch der Zweizylinder-Dieselmotor von 1926: Er «täggelet» – und gab dem Schiff damit seinen Spitznamen.
Offiziell heisst das Schiff allerdings «Lord Baden Powell», benannt nach dem Gründer der Pfadfinderbewegung. Getauft wurde es einst von Sänger Fredy Quinn. Mit welchem Trick es gelang, den berühmten Musiker nach Interlaken zu holen und welche Rolle die Pfadi dabei spielte, erklärt Nicole im Schiffspodcast.
Wer mit dem «Täggelibock» fahren möchte, kann das Schiff mieten oder an einem öffentlichen Anlass mitfahren. Gelegenheit dazu gibt es zum Beispiel am 21. Juni bei einer Konzertfahrt mit Gion Stump oder am 8. August an der Feier zum 100-jährigen Jubiläum des «Täggeli»-Motors.
Links
Konzert mit Gion Stump am 21.6.2026https://www.taeggelibock.ch/konzert-auf-dem-t%C3%A4ggelibock
Feier 100 Jahre «Täggelibock»-Motor am 8.8.2026https://www.taeggelibock.ch/100-jahrfeier-tb-motor
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Modellbau extrem: Die Dampfmaschine der Blümlisalp
2026/05/09
In einer ehemaligen Autogarage in Spiez am Thunersee entsteht etwas ganz Besonderes: Ein detailgetreues Modell der Maschine des Dampfschiffs Blümlisalp. Modellbauer Martin Anliker investiert dafür viel Zeit, Geduld und handwerkliches Können.
Ungezählte Male ist er bereits in den Maschinenraum der «Blümlisalp» hinabgestiegen, ausgerüstet mit Messwerkzeug, Notizpapier und Fotoapparat. Dort vermisst er jedes einzelne Bauteil, um es dann in seiner Werkstatt im Massstab 1:12 nachzubauen.
Martin fertigt nahezu alle Teile selbst an. Lediglich einige Schrauben und Muttern kann er einkaufen. Im Podcast erklärt er, warum er trotz moderner Technologien wie CNC oder 3D-Druck bewusst auf klassisches Handwerk setzt.
Dabei arbeitet er bevorzugt mit Schweizer Werkzeugmaschinen aus den 60er- und 70er-Jahren – darunter renommierte Marken wie Schaublin und Aciera. Viele dieser Maschinen blicken auf eine eigene Geschichte zurück, etwa jene, die während 40 Jahren in der Fabrik des Messerherstellers Victorinox im Einsatz stand.
Derzeit plant Martin, das Modell mit einem versteckten Elektromotor anzutreiben. Ein echter Dampfbetrieb wäre deutlich aufwendiger. Dennoch hält er sich die Option offen. Sein Ziel ist es, das fertige Modell eines Tages auf der «Blümlisalp» auszustellen. Bis dahin liegt noch viel Arbeit vor ihm. Von den erwarteten 10 Jahren hat er ein Viertel geschafft.
Motivation holt sich Martin Anliker auf dem Dampfschiff. Jedes Mal aufs Neue begeistern ihn die Gerüche, Geräusche und die beinahe meditative Bewegung der Maschine. Im Schiffspodcast spricht er über seine besondere Beziehung zum Dampfschiff Blümlisalp.
Link
https://www.karmas-kreatelier.ch
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Schiff und Schiene: Ein Leben zwischen See und Berg
2026/05/04
Wie fühlt es sich an, am Steuer des eigenen Schiffs zu stehen? Für Marc von Dach ist es längst mehr als ein Traum. Es ist Alltag geworden. Und doch steckt hinter diesem Alltag eine besondere Geschichte: die eines Jungen, der am 18. Geburtstag, dem frühesten möglichen Termin, seinen Motorbootausweis gemacht hat und heute nicht nur sein Schiff über den Thunersee steuert, sondern auch Züge auf den Gornergrat fährt.
Im Zentrum dieser Episode des Schiffspodcasts steht ein Mensch, der zwei Welten verbindet – Wasser und Berge. Marc erzählt, wie ihn die Faszination für Schiffe schon als Kind geprägt hat und warum ihn die Leidenschaft bis heute nicht loslässt. Gleichzeitig schlägt sein Herz auch für die Bahn: Als Lokführer auf einer Zahnradstrecke erlebt er die Kraft der Berge genauso intensiv wie die Ruhe des Sees.
Natürlich geht es auch um sein Schiff: die «Jolimont». Ein kleines, charmantes Motorschiff mit Geschichte – ursprünglich 1912 als erstes Kursschiff auf dem Bielersee im Einsatz, heute liebevoll restauriert und auf dem Thunersee unterwegs. Marc gibt Einblick in Technik, Eigenheiten und Charakter des Schiffs: vom historischen Steuer über moderne Hilfsmittel bis hin zum besonderen Fahrgefühl, das man nicht einfach lernen, sondern spüren muss.
Was braucht es, um ein eigenes Schiff zu betreiben? Wie viel Herzblut steckt dahinter? Und lohnt sich das überhaupt? Marc spricht über Herausforderungen, überraschende Wendungen und darüber, warum Gastronomie plötzlich wichtiger wurde als gedacht. Auch besondere Erlebnisse mit Gästen und Musikern kommen zur Sprache.
Eine Episode für alle, die das Wasser lieben – oder es nach dieser Folge lieben werden.
Linkswww.Schiffsdienstleistungen.ch
Inhaltsverzeichnis
1:40 Begrüssung
2:10 MS Jolimont
4:15 Der Weg zum Kapitän
6:10 Dani steuert die «Jolimont»
9:55 Wie alles begann
12:05 Umzug
15:40 10 Jahre «Jolimont»
22:25 Lokführer vs. Kapitän
28:25 Zukunft
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Bombe an Bord: Warum Schiffe mit Action locken
2026/04/07
Die Schifffahrt erfindet sich gerade neu: Auf den Schweizer Seen werden verschiedene Angebote getestet. Auf den Schiffen wird gespielt und gestrickt, es werden Bücher vorgestellt, Mode vorgezeigt oder die Natur erklärt. Besonders fällt ein Angebot auf dem Zugersee auf: Dort muss im Stil eines Escape-Rooms eine Bombe entschärft werden.
«Wir müssen den Leuten einen Grund geben, auch bei schlechtem Wetter auf das Schiff zu kommen», erklärt Philipp Hofmann von der Zugersee Schifffahrt im Schiffspodcast. Das sei besonders wichtig, weil bloss wenige Touristen nach Zug kämen. Und der See liegt eingeklemmt zwischen dem Zürichsee und dem Vierwaldstättersee, die beide mit grossartigen Flotten locken.
Das Escape-Spiel wurde eigens für den Zugersee entwickelt. Während einer Sonderfahrt übernimmt ein Hacker die Steuerung des Schiffes. Zudem tickt eine Bombe an Bord. Die Passagiere müssen auf dem Schiff Hinweise suchen und Rätsel lösen, um sie zu entschärfen.
«Es geht darum, miteinander etwas zu erleben», sagt Hofmann und ergänzt, dass heutzutage viele Leute allein seien. Auf dem Schiff sei es einfacher, miteinander in Kontakt zu kommen, zum Beispiel beim Spielen, Basteln oder Tanzen. Er sieht in der Schifffahrt mit echten Menschen und realer Natur ein wichtiges Gegenstück zu einer immer virtuelleren und künstlicheren Welt.
Am Ende verrät Philipp, wann und warum er selber eine Schifffahrt macht.
Diese Folge des Schiffspodcasts entstand in Zusammenarbeit mit den Zuger See-Geschichten, dem Podcast der Zugersee Schifffahrt. So beantwortet Dani im ersten Teil die Fragen von Philipp, dann werden die Rollen getauscht.
Links
Zugersee Schifffahrt: https://www.zugersee-schifffahrt.ch/
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Blaulicht auf dem Bielersee: Besuch bei der Seerettung
2026/03/16
Ein Stand-up-Paddler treibt gefährlich nahe an die Schleuse Port, ein Motorboot springt nicht mehr an oder eine Nähmaschine fällt über Bord: In solchen Fällen rücken die Seeretter aus.
Der Rettungsdienst Bielersee ist als Verein organisiert. Ihm gehören rund 1000 Mitglieder an, etwa 50 davon sind aktiv im Rettungsdienst tätig, sagt Präsident Peter Frick. Die Organisation arbeitet eng mit der Gewässerpolizei des Kantons Bern zusammen.
Zur Flotte gehören drei Boote, das wichtigste ist der «Milan», ein robustes Arbeitsboot mit zwei Motoren, viel Leistung und grosser Arbeitsfläche für Rettungsarbeiten. Was neben medizinischem Material noch zur Standardausrüstung der Mannschaft gehört, hörst Du im Schiffspodcast.
Im Gespräch geht es auch um Ausbildung, Nachwuchsarbeit und Prävention: Der Verein bietet Schwimm- und Rettungskurse an, betreibt eine Jugendgruppe und engagiert sich aktiv für Sicherheit auf dem Wasser. Besonders wichtig ist Peter Frick dabei ein respektvoller Umgang auf dem See – Rücksichtnahme sei die wichtigste Regel für alle, die den Bielersee nutzen.
Zum Schluss erzählt Peter Frick, wie er selbst zur Seerettung gekommen ist und warum ihn die Kameradschaft und die Arbeit auf dem Wasser bis heute motivieren.
Diese Folge des Schiffspodcasts ist Teil des Podcasthon. Eine Woche lang stellen Podcasts auf der ganzen Welt eine Wohltätigkeitsorganisation ihrer Wahl vor.
Links
Seerettung Bielerseehttps://www.rdb-sslb.ch
Video Seerettung Bielerseehttps://www.youtube.com/watch?v=3Co0rjT-3xc&t=62s
Baderegeln der SLRGhttps://www.slrg.ch/de/praevention/slrg-regeln/baderegeln
Podcasthonhttps://podcasthon.org
Inhalt
0:10 Einleitung
1:30 Rettungsdienst Bielersee
4:35 Einsatzboote
5:45 Flaggschiff Milan
8:20 Notfälle auf dem Bielersee
9:25 Der Bielersee
12:35 Verein Rettungsdienst Bielersee
18:00 Nachwuchs
20:55 Peter Frick persönlich
23:05 Prävention
25:10 Zukunft
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Ein Schiff, das deinen Namen trägt
2026/03/02
Adrian von Bubenberg hat es geschafft: Auf dem Thunersee fährt ein Schiff, das seinen Namen trägt. Und erst noch eines der schönsten. In dieser Bonusausgabe dreht sich alles um Schiffsnamen – genauer gesagt um Schiffe, die nach Personen benannt sind.
Dani geht der Frage nach: Was muss man tun, damit ein Schiff nach einem benannt wird? Spoiler: Es hilft, ein Mann zu sein. Noch besser ist es, Freiheitskämpfer, General oder Gründer einer grossen humanitären Organisation zu sein. Alternativ: selbst ein Schiff kaufen 😉
Warum haben Schiffe überhaupt Namen? Schifffahrt ist stark von Ritualen geprägt. Dazu gehört auch die Schiffstaufe und die Zeremonie mit der Champagnerflasche. Der Name ist Teil der Persönlichkeit des Schiffs. Aber auch juristisch müssen Passagierschiffe in der Schweiz einen Namen haben. Sie werden damit im Binnenschifffahrtsregister eingetragen.
In der Schweiz tragen über den Daumen 80 Prozent oder mehr der Schiffe Namen mit einem geografischen Bezug. Sie heissen wie ein Berg oder wie eine Ortschaft. Das leuchtet ein: Man zeigt so regionale Verbundenheit, die Namen altern nicht, wirken würdevoll und dauerhaft. Man kann damit nichts falsch machen.
Von den zahlreichen schönen Schiffen in der Schweiz findet Dani elf, die nach realen Personen benannt sind: Es sind Bonivard, Bubenberg, Davel, Dufour, Dunant, Guisan, Herrliberger, Merian, Rousseau, Schiller und Victoria.
Inhaltsverzeichnis
0:00 Dampfschiff Blümlisalp
0:20 Schiffsnamen
1:20 Die Murtenschlacht
3:00 Adrian von Bubenberg
3:30 Warum Schiffe Namen haben
4:40 Namenstypologie
5:00 Berner Oberland
6:00 Innerschweiz
7:20 Westschweiz
9:30 Bourbaki- und Thunpanorama
10:30 Juraseen
10:50 Nordwestschweiz
11:50 Bodensee und Rhein
12:20 Tessin
12:25 Fazit
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Jubiläumsfolge: So entsteht der Schiffspodcast
2026/02/19
«Tschou, mein Name ist Dani, ich fahre gerne Schiff.» So beginnen die mittlerweile fünfzig Folgen des Schiffspodcasts. In der Jubiläumsfolge jedoch geht es anders weiter: Dani übergibt das Mikrofon an die befreundete Journalistin, Podcasterin und Storytellerin Claudia Salzmann und beantwortet ihre Fragen zum Schiffspodcast.
Was fasziniert Dani an Schiffen? Wie (peinlich) finden das seine Kinder? Wie tickt die Schifffanszene? Und was hat eigentlich das Dampfblatt mit allem zu tun? All das erfährst du auf einer Schifffahrt von Thun nach Spiez, bei der du den Schiffspodcast besser kennenlernen kannst.
Dani spricht über seine Motivation fürs Podcasten. Ihm geht es um Inhalte, um Menschen und ihre Geschichten. Entsprechend führt er die Interviews unaufgeregt, neugierig und aus echtem Interesse. Seine Gäste sind leidenschaftlich bei der Sache, kommunikativ und offen. Die Schifffahrt bringt Menschen zusammen, die gerne erzählen – und sich freuen, wenn ihr Wissen gehört wird.
«Besonders mag ich die Folgen, bei denen ich selbst aktiv werden kann, sei es, ein Dampfboot zu heizen oder eine Führung durch ein Museum zu machen», sagt Dani. Er findet es spannend, das Thema Schifffahrt möglichst weit zu fassen. So geht es im Schiffspodcast auch mal um Musik, Theater oder Gummiboote. Dani produziert den Podcast ehrenamtlich und ohne kommerziellen Druck.
Auf dem Thunersee fühlt sich Dani zu Hause. Die Ruhe, das Licht und die bekannten Berge vermitteln ein Gefühl von Gelassenheit. Gleichzeitig reizt ihn die Vielfalt der anderen Schweizer Seen, die jeweils ihren ganz eigenen Charakter haben.
Zum Jubiläum nutzt Dani die Gelegenheit, Danke zu sagen: allen Menschen, die den Podcast möglich machen, vor dem Mikrofon mit ihren Geschichten und hinter dem Mikrofon mit Ideen, Tipps und Hinweisen. Ein Dank geht auch an alle, die zuhören, Folgen weiterempfehlen und so dafür sorgen, dass die Begeisterung für Schiffe, Seen und ihre Geschichten weitergetragen wird. Dieser Podcast lebt von Neugier, Austausch und Unterstützung.
So kannst Du den Schiffspodcast hören
Website: Schiffspodcast.chApple PodcastsSpotifyAmazon MusicDu findest den Schiffspodcast auch bei Instagram und Facebook.
Storytellerin Claudia Salzmann: diestorytellerin.ch
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Unterwegs mit der Basler Fährifrau
2026/02/02
Eine Fahrt mit der Basler Fähre ist eine Auszeit von der Hektik der Stadt.Fährifrau Rosi Tiefenthal gibt im Schiffpodcast einen Einblick in ihren Alltag auf dem Rhein.Die Fähren sind auch heute noch wichtig für Mobilität und Identität in Basel.In Basel fahren vier Rheinfähren. Sie gehören seit Mitte des 19. Jahrhunderts zum Stadtbild. Auch wenn seither mehrere Brücken gebaut wurden, sind sie wichtig für die Basler Mobilität und Identität. Fährifrau Rosi Tiefenthal erzählt im Schiffspodcast von Pendlern, Spaziergängern und Touristen, die den Rhein per Schiff überqueren.
Die Fahrt über den Rhein ist eine Pause vom Stadtleben, die Fähren sind Orte für Begegnungen und Gespräche. Daraus entstand der Ausdruck «Erzähl Du das dem Fährimaa». Fährifrau Rosi Tiefenthal verrät im Schiffpodcast, ob ihr die Passagiere tatsächlich von ihren Sorgen erzählen.
Die Basler Fähren sind Gierseilfähren. Sie nutzen die Strömung des Rheins und kommen ohne Motor aus. Mit dem Ruder wird das Schiff schräg zur Strömung gestellt und am Seil über den Fluss geführt. Rosi Tiefenthal erklärt, wie Wasserstand, Strömung und Wind die Manövrierfähigkeit beeinflussen.
Die vier Fähren gehören der Stiftung Basler Fähren und sind verpachtet. Jede Fähre wird als eigenständiger Betrieb geführt. Die Einkünfte sind saisonabhängig. Eine Überfahrt kostet zwei Franken. Der Linienbetrieb wird ergänzt durch Anlässe wie Apéros oder Fonduefahrten. Der Unterhalt wird durch die Stiftung, einen Verein, Gönner und Sponsoren ermöglicht.
Rosi Tiefenthal arbeitet seit Jahrzehnten auf dem Rhein. Die Nähe zum Wasser, der Kontakt zu Menschen und der Rhythmus des Flusses prägen ihren Alltag. Sie betont im Schiffpodcast, dass sie sich keinen anderen Arbeitsplatz vorstellen kann.
Links
Fähri-Verein Basel
https://www.faehri.ch/faehren
Fähre Wild Maa
https://www.wild-maa-faehri.ch/
Schiffsradar
https://schiffsradar.org
Logbuch eines Fährmanns
https://lokwort.ch/shop/lebenswege/aare-logbuch-eines-faehrmanns/
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Wie Dampf Schiffe und mehr bewegt: Zu Besuch im Dampfzentrum
2026/01/05
Im Dampfzentrum Winterthur sind rund 30 Dampfmaschinen ausgestellt.Ein Highlight ist die oszillierende Dampfmaschine der «Giessbach» vom Brienzersee.Das Zentrum wird ehrenamtlich betrieben.Maschinen zischen, Schwungräder drehen sich, und der Duft von Schmieröl liegt in der Luft. Das Dampfzentrum in Winterthur stellt rund 30 Dampfmaschinen aus in einer Fabrikhalle, wo Sulzer einst Dampfmaschinen gebaut hat. Darunter befindet sich die Maschine des Dampfschiffs Lützelau, eine Dampfturbine des Dampfschiffs Lötschberg, eine Sulzer-Tandemmaschine fürs Tram Basel sowie eine Dreifach-Expansionsmaschine, die für die Weltausstellung 1889 in Paris konstruiert wurde.
Ein Highlight ist die oszillierende Maschine des Dampfschiffs Giessbach vom Brienzersee. Bei dieser Bauart befinden sich die Zylinder unterhalb der Kurbelwelle und schwingen während des Betriebs hin und her. Wer heute in der Schweiz mit einem Dampfschiff fährt, findet dort fest montierte Zylinder vor, die über eine schräg liegende Kolbenstange mit Gelenk die Kurbelwelle antreiben.
Dampfmaschinen machten die Schweiz vom Agrar- zum Industriestaat: Sie ermöglichten den Betrieb von Fabriken fernab von Flüssen, trieben Schiffe und Bahnen an und versorgten die Bevölkerung mit Strom. Heutige Technik baut darauf auf, zum Beispiel die Dampfturbine im Atomkraftwerk.
Durch das Zentrum führt uns Andreas Faust, ein gelernter Maschinenmechaniker, der für die Koordination der Führungen verantwortlich ist.
Links
Dampfzentrum Winterthur: https://www.dampfzentrum.ch
Video über das Dampfzentrum: https://www.dampfzentrum.ch/dzw/virtueller-besuch
Kempton Steam Museum: https://kemptonsteam.org/collection/triple-expansion-engines
Inhaltsverzeichnis
0:00 Maschinen im Dampfzentrum Winterthur
0:15 Einleitung
1:10 Das Dampfzentrum Winterthur
4:15 Geschichte des Dampfzentrums
6:00 Bedeutung der Dampfmaschine
7:50 Dampfmaschinen heute
10:10 Pflege und Unterhalt
13:15 Nachwuchs
16:10 Organisation Dampfzentrum
17:35 Andreas persönlich
20:10 Giessbach-Maschine
23:50 Lützelau-Maschine
24:50 Tandemmaschine Tram Basel
26:40 Lichtmaschine Dampfschiff Beatus
28:15 Maschine für die Weltausstellung in Paris
31:15 Verabschiedung
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