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Kapitelrauschen - Der Literaturpodcast für MV

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Dieser Podcast hat
32 Episoden
Sprache
German
Erstellt am
2021/09/20
Neueste Episode
2026/09/06
Durchschnittsdauer
55 min.
Veröffentlichungsintervall
77 Tage

Beschreibung

Literarisch hat Mecklenburg-Vorpommern einiges zu bieten. Der Podcast „Kapitelrauschen“ macht das jetzt hörbar. Zusammen mit dem LiteraturRat MV bietet „Kapitelrauschen“ eine Plattform für literaturschaffende und literaturbegeisterte Menschen. Autor:innen, Dramaturg:innen, Poet:innen und Institutionen aus MV begeistern im Gespräch von ihrem Schaffen und Wirken. Sie stellen Texte vor oder rauschen mit uns durch interessante Kapitel ihres Lebens. Gleichzeitig soll der Podcast die Online-Vernetzung der Literatur in MV erleichtern und ein unterstützendes Medium für die Autor:innen-Förderung online und im Land MV darstellen. Ideen, Anregungen und Kritik sind also immer willkommen.

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Folge 32 mit Hassan Altiziny
2026/09/06
In dieser Folge begrüßen wir Hassan Altiziny, der 2014 aus Syrien nach Greifswald geflohen ist. Dort hat er Deutsch als Zweitsprache studiert und gibt jetzt dieses Wissen weiter, vor allem in Schreibkursen für geflüchtete Menschen. Ein großer Teil davon war der Workshop „Gefundene Briefe”, bei dem Menschen über ihre Erfahrungen und Erlebnisse, aber auch von ihrer Flucht sowie ihren Wünschen und Hoffnungen schreiben. Selbst schreibt er viel zweisprachig, indem er seine eigenen Texte vom Deutschen ins Arabische übersetzt und umgekehrt. Im Gespräch mit Marie spricht Hassan über die Erfahrungen in den Workshops, und warum das literarische Schreiben für den Spracherwerb wichtig ist. Vor allem wünscht er sich weitere Finanzierungsmöglichkeiten für Angebote zum Spracherwerb für Geflüchtete. Außerdem blickt er auf schwierige Momente, in denen Traumata und Traurigkeit den Alltag prägen. Im Anschluss spricht Lisa mit dem Literaturwissenschaftler Stephan Lesker von der Uni Rostock. Dabei blicken die beiden darauf, wie Lyrik vom Orient nach Europa gekommen ist und übersetzt wurde.
Folge 31 mit Barbara Handke
2026/06/28
In der neuen Folge unseres Podcasts begrüßen wir die Wahlleipzigerin Barbara Handke. Geboren in Barth im Landkreis Vorpommern-Rügen, zog es die Autorin, Lektorin und Dozentin nach einer Station in Rostock anschließend in die sächsische Metropole, wo sie neben dem aufmerksamen Blick auf ihre eigenen Texte – mehrere Bücher sind unter ihrem Namen veröffentlicht – auch das Schreiben anderer unter die Lupe nimmt, etwa als Leiterin von Schreibworkshops. Mit Nina spricht Handke über ihren aktuellen Roman, „Bernadette ändert ihr Leben“, warum sie diesem einen hoffnungsvollen Ton geben wollte, über die große Frage nach KI beim Schreiben – und warum sie manchmal mit dem Gedanken liebäugelt, sich als Nicht-Social Media-affine Person doch noch Instagram herunterzuladen. Im Anschluss spricht Lisa mit der Literaturwissenschaftlerin Anne Schülke-Witte von der Uni Rostock. Dafür nehmen sich die beiden Handkes Roman und die Protagonistin Bernadette vor und überlegen, ob man den Begriff des klassischen Bildungsromans auf das Buch anwenden kann, auch wenn keine männliche, jugendliche Figur im Zentrum steht. Barbara Handkes Website: https://centralbuero.de/ Buch „Bernadette ändert ihr Leben": https://www.rowohlt.de/buch/barbara-handke-bernadette-aendert-ihr-leben-9783805201216
Folge 30 mit Silke Peters
2026/04/29
In dieser Folge "Kapitelrauschen" spricht Lisa Gerlach mit der Autorin Silke Peters. Sie bewegt sich als Person sehr gern in M-V und in ihren Texten am liebsten in der Grauzone zwischen Prosa und Lyrik. In ihren Schreibworkshops möchte sie auch anderen Menschen zeigen, dass Schreiben einem manchmal zugänglich macht, was die gesprochene Sprache als flüchtiges Medium nicht greifbar machen kann. Trotzdem versuchen wir es hier im Podcast! Am Ende der Folge spricht Marie Zimmer passend dazu wieder mit dem Literaturwissenschaftler Dr. Stephan Lesker: Kann man "gutes" Schreiben eigentlich lernen? Ist es folglich ein Handwerk oder eher eine Kunst? Wie änderte sich der Blick auf das Schriftsteller*innen-Dasein kultur- und literaturgeschichtlich über die Jahrhunderte hinweg? Silke Peters Website: https://silke-peters.jimdofree.com/biographisches/ Silke Peters auf Instagram: https://www.instagram.com/silkepetersstralsund/ Link zum Projekt "Letters found" (Interkulturelles Schreiben): https://lettersfound.de/
Folge 29 mit Daniel Stähr
2026/03/11
In der neuen Folge “Kapitelrauschen” wird es wirtschaftswissenschaftlich, denn Marie Zimmer spricht mit Daniel Stähr über die Macht der Ökonom*innen. Der gebürtige Kühlungsborner lebt heute in Frankfurt am Main und hat jetzt sein erstes eigenes Sachbuch „Die neuen Propheten- Wie Ökonomen unsere Zukunft verspielen“ veröffentlicht. Das Gespräch mit Marie Zimmer dreht sich um die Entstehung seines Sachbuches, aber auch um das Schreiben von fiktionalen sowie journalistischen Texten. Im Leseausschnitt und im Gespräch berichtet der Autor von den Stärken, aber auch von den Schwächen der Ökonom*innen. Für seine neuen Prophet*innen hat er aber auch direkt ein neues Gebot in petto. Außerdem erzählt er, warum er die Wirtschaftswissenschaften nicht verlassen will, auch wenn sie von verschiedenen Skandalen und Problemen geprägt sind. Neben dem Schreiben spielt auch das Lesen in Daniel Stährs Leben eine große Rolle – im Gespräch verrät er, was für ihn ein gutes Buch ausmacht und welche Autor*innen ihn auf seiner Reise bisher geprägt haben. Was unterscheidet ein Sachbuch von Prosa? Mit Sicherheit die Fakten, aber wo verläuft die Grenze zwischen diesen beiden Genres? Mit dieser Frage beschäftigen sich Lisa Gerlach (@realisatorin) und Literaturwissenschaftler Stephan Lesker (@stephan.lesker) zum Abschluss der Folge. Außerdem blicken sie auf die Parallelen zwischen Stährs Sachbuch und fiktionalen Werken, und Stephan Lesker verrät, was bei Sachbuchtiteln gerade Trend ist.
Folge 28 mit Slata Roschal
2025/10/01
Die neue Folge unseres Podcasts kommt aus München: dort wohnt die Autorin und Schriftstellerin Slata Roschal seit ihrem Wegzug aus Greifswald. Aufmerksamen „Kapitelrauschen“-Hörer*innen wird auffallen, dass es nicht das erste Mal ist, dass die Autorin und Literaturwissenschaftlerin bei uns zu Gast ist, denn im Sommer 2022 war Slata schon einmal bei uns im Gespräch. Damals ging es vor allem um ihr Prosadebüt „153 Formen des Nichtseins“, was wenig später für den Deutschen Buchpreis nominiert werden sollte, und ihre Liebe zu Dostojewski. Seitdem hat sich einiges getan: ein weiterer Roman und Beiträge in Textreihen folgten, und in diesem Jahr veröffentlichte sie ihren neuen Gedichtband „Ich brauche einen Waffenschein ein neues bitteres Parfüm ein Haus in dem mich keiner kennt“. Ausgehend von diesem Werk sprechen Nina Abrahams und Slata Roschal über das Verhältnis von Prosa und Lyrik, ihren Umzug von Greifswald nach München und die Arbeitsbedingungen im Literaturbetrieb. Dieses Thema beschäftigt Roschal immer wieder: Am Beispiel von Aufenthaltsstipendien übt sie Kritik an Förderprogrammen, sowohl in ihren Werken als auch öffentlich. Wie können angemessene Stipendien für Autorinnen und Autoren zwischen Utopie und selbstverständlichen Forderungen aussehen? Und was haben fehlende Bürostühle damit zu tun? Slata Roschal hat da eine Idee. Wo verläuft die Grenze zwischen Lyrik und Prosa, und wie frei sind Gedichte? Nachdem Slata Roschal und Nina Abrahams Gespräch bereits auf dieses Spannungsverhältnis eingehen, ergründet Lisa Gerlach dieses Thema nochmal aus literaturwissenschaftlicher Perspektive und befragt dazu die Germanistin Anne Schülke-Witte, die für uns die Entwicklung von freien Versen und Rhythmen in der Lyrik nachzeichnet.
Folge 27 mit Helga Schubert
2025/08/04
Für die neue Folge unseres Podcasts zieht es uns ins dörfliche Neu Meteln in Nordwestmecklenburg: Hier besucht Lisa Gerlach die Schriftstellerin Helga Schubert. Dort, in der Nähe von Schwerin, lebt und arbeitet die ausgebildete Psychologin, die seit ihrem Gewinn des Bachmannpreises 2020 auch einem breiteren Publikum bekannt ist – geschrieben hat sie aber immer. Im Gespräch ergründen die beiden ihr lebenslanges Schreiben, den Entstehungsprozess des Dokumentarfilms „Sonntagskind“ (2023) über Schuberts Werdegang – und wie es ist, im Alter von 80 Jahren einen der bedeutendsten Literaturpreise im deutschsprachigen Raum zu gewinnen. Außerdem verrät Schubert, woran sie gerade arbeitet: Im November erscheint ihr neuer Band „Luft zum Leben“ bei dtv, aus dem sie sogar ein kurzes Gedicht für uns liest. Schuberts Erzählungen weisen oft erkennbare Bezüge zu ihrem eigenen Leben auf. In diesem Kontext diskutieren Marie Zimmer und die Literaturwissenschaftlerin Anne Schülke-Witte autobiografisches Schreiben sowie seine Ursprünge, und Anne verrät uns, was es mit dem Begriff des „autobiografischen Pakts“ auf sich hat.
Folge 26 mit Juli Katz
2025/06/13
Die 26. Folge Kapitelrauschen kommt aus Rostock, dreht sich aber ums Dorf. Denn genau damit beschäftigt sich die Autorin Juli Katz, die auch selbst einige Zeit im beschaulichen Krebsow gelebt hat. Dort ist auch ihr Text „annegret will nach chicago“ entstanden, mit dem sie den Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern 2024 gewonnen hat. Bis dahin hatte sie hauptsächlich als Journalistin gearbeitet. Im Gespräch mit Marie Zimmer erzählt sie nun, wie der Schreibprozess sich verändert und wie sie zu ihren Geschichten findet. Das Dörfliche als Schauplatz erweckt nicht nur das Interesse von Juli Katz: Deswegen betrachtet der Literaturwissenschaftler Stephan Lesker im Gespräch mit Lisa Gerlach am Ende der Folge das Dorf als literarischen Handlungsort.
Folge 25 mit Isabelle Lehn
2025/04/25
Die 25. Folge „Kapitelrauschen“ kommt aus Leipzig: dort treffen wir die Autorin Isabelle Lehn, die nicht nur selbst Bücher schreibt, sondern ihr literarisches Wissen auch als Dozentin weitergibt, wodurch sie öfter in Mecklenburg-Vorpommern anzutreffen ist. Mit Nina Abrahams spricht Isabelle Lehn jedoch nicht nur über ihre Arbeit als Mentorin, sondern auch über ihren aktuellen Roman „Die Spielerin“. Im Gespräch erfahren wir, warum sie sich in diesem Roman einem realen Fall von Wirtschaftskriminalität angenommen hat, in dem eine scheinbar einfache Telefonistin die Hauptrolle spielt – und ob diese Geschichte einer Frau in der Welt des organisierten Verbrechens eigentlich eine feministische sein kann. „Die Spielerin“ hat einen realen Hintergrund, der Isabelle Lehn zum Schreiben des Buches inspirierte. In diesem Kontext diskutieren Lisa Gerlach und Literaturwissenschaftler Stephan Lesker zum Abschluss der Folge den Begriff des Schlüsselromans und wägen ab, ob sich Lehns Werke in diese literarische Tradition stellen lassen.
Folge 24 mit Steffen Dürre
2025/02/11
In der 24. Folge sprechen wir mit dem Rostocker Autor Steffen Dürre. Der selbsternannte „erfolgreichste sich selbst verhindernde Autor im Land“ zeichnet sich durch sein besonders breites Werk aus, das sowohl persönlichere lyrische Alltagsbeobachtungen als auch „kauzige“ Prosa umfasst. Beim Literaturpreis MV erhielt er 2024 den Publikumspreis für seine Erzählung „Der alte Böck und das 13. Kaninchen“. In Dürres Text für den Literaturpreis 2022, „Das leere Kästchen“, spielt die Selbstreferenz eine große Rolle. Dieses Thema betrachtet Marie Zimmer im Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler Stephan Lesker etwas genauer.
Folge 23 mit Bertram Reinecke
2024/10/05
Bertram Reinecke ist zu Gast in der 23. Folge "Kapitelrauschen". Der in Güstrow geborene Schriftsteller und Verleger lebt seit über 20 Jahren in Leipzig, wo er aktuell vor allem Lyrik schreibt, veröffentlicht und seinen eigenen Verlag "Reinecke & Voss" betreibt. Für seine Gedichte verwendet Reinecke eine spezielle Montagetechnik, in der er die Zeilen anderer wiederverwendet und ihnen einen neuen Sinn verleiht. Im Gespräch mit Nina Abrahams erklärt er, was ihm an dieser Arbeitsweise so gefällt, wie er zu seinem Material kommt und was die Gummistiefel von Annette von Droste-Hülshoff damit zu tun haben. Außerdem sprechen die beiden über den Anreiz für Bertram, einen eigenen Verlag zu gründen und die Herausforderungen dabei. Im Anschluss gehen Lisa Gerlach und Literaturwissenschaftler Stephan Lesker der Frage nach, wie sich die Begriffe der Montage und Collage in der Literaturwelt verorten lassen und kommen dabei unter anderem auch auf den aus Rostock stammenden Autor Walter Kempowski zu sprechen.
Folge 22 mit Axel S. Meyer
2024/08/06
Folge 22 unseres Podcasts entführt in längst vergangene Epochen, denn zu Gast ist der Rostocker Autor Axel S. Meyer. Dieser Tage schreibt er vor allem historische Romane, deren Handlungszeiträume das Zeitalter der Wikinger bis hin zu den ersten Flugversuchen der Menschheit im 19. Jahrhundert umfassen. Im Gespräch mit Lisa Gerlach erzählt der gebürtige Braunschweiger von seinen ersten Schreibversuchen und erklärt, wie heute der Entstehungsprozess eines historischen Romans bei ihm von der Idee bis hin zum fertigen Buch abläuft. Dabei lädt er im Verlauf der Folge immer wieder dazu ein, ein Stück weit in die Welten seiner Protagonisten einzutauchen. Eine Übersicht der besprochenen Veröffentlichungen ist hier zu finden: https://www.axelsmeyer.de/romane.html Abschließend spricht Anna Alers mit Stephan Lesker über eine literaturwissenschaftliche Betrachtungsweise der Abgrenzungsproblematik von Fiktion und Realität. Dazu wird beispielhaft Axel S. Meyers Roman „Der Sonne so nah“ herangezogen.
Folge 21 mit Anne Rabe
2024/05/30
Die 21. Folge „Kapitelrauschen“ haben wir in Berlin aufgenommen: dort lebt Anne Rabe, die 2023 mit ihrem Debütroman „Die Möglichkeit von Glück“ große Erfolge feierte und sogar für den Deutschen Buchpreis nominiert war. Im Gespräch mit Nina Abrahams erklärt die in Wismar geborene Autorin, warum sie über die DDR- und Nachwendezeit schreiben wollte und wie sie zu ihrer ganz eigenen Form des Erzählens gefunden hat, die sich zwischen stärker dokumentarischen Abschnitten und reflektierenden Selbstgesprächen der Protagonistin bewegt. Ihr Roman verhandelt strukturelle und familiäre Gewalterfahrungen in der DDR-Zeit und zeigt gleichzeitig auf, welche Linien der Kontinuität sich über Systeme hinweg zeichnen lassen. In diesem Kontext spricht Rabe auch darüber, wie sie auf den aktuellen „Ostdiskurs“ blickt - gesellschaftlich sowie literarisch. Die Hauptfigur in „Die Möglichkeit von Glück“ versucht, das Schweigen über die Vergangenheit zu überwinden. Wie das Thema der Aufarbeitung auch abseits der Nachwendezeit in Erzählungen verhandelt wird und wurde, dem nähern sich Anna Alers und Literaturwissenschaftler Stephan Lesker zum Abschluss dieser Folge.
Folge 20 mit Marlen Hobrack
2024/04/08
In der mittlerweile 20. Folge unseres Podcasts begrüßen wir Marlen Hobrack in Leipzig. Dort hat Nina Abrahams die Autorin und Literaturkritikerin getroffen, um mit ihr über die Themen Klasse und Herkunft zu sprechen. In ihren Veröffentlichungen behandelt Hobrack die Klassenfrage aus einer dezidiert weiblichen, ostdeutschen Perspektive und wurde zuletzt mit ihrem Debütroman „Schrödingers Grrrl“ viel besprochen. Im gemeinsamen Gespräch verrät sie Nina mehr über ihr aktuelles Buch „Klassismus“, erklärt, welche Rolle unsere Sozialisation in der Gesellschaft und damit auch in der Literaturwelt immer noch spielt und was für sie als Kritikerin eigentlich ein gutes Buch ausmacht. Ausgehend von „Schördingers Grrl“ gehen Lisa Gerlach und Literaturwissenschaftler Stephan Lesker anschließend der Frage nach, wer sich beim Schreiben welche Themen aneignen darf und warum die Kategorien Echtheit und Authentizität dabei relevant sind.
Folge 19 mit Thomas Niedzwetzki
2024/02/06
In der 19. Folge „Kapitelrauschen" begrüßen wir den Rostocker Autor Thomas Niedzwetzki, der im November seinen Debütroman „Der Unterton" veröffentlichte. Moderatorin Lisa Gerlach, die wir herzlich im Podcast-Team willkommen heißen, hat sich für ihre erste Folge etwas ganz Besonderes überlegt. Sie spaziert mit dem Autor auf den Spuren seines Romans durch Rostock und lernt mit ihm bekannte Orte der Hansestadt aus der Sicht der beiden Roma Protagonisten Jo und Ben kennen - Zwei junger Männer, die in der DDR der 80er Jahre aufwachsen. Thomas Niedzwetzki erzählt u.a. über die Bedeutung der Musik in seinem Roman und darüber, dass er dieses Buch vor allem für seine Kinder und junge Menschen geschrieben hat. Eine besondere Rolle in Niedzwetzkis Erzählung spielen Erkrankungen – Anna Alers und Literaturwissenschaftler Stephan Lesker versuchen anhand ausgewählter spannender Aspekte dem Thema „Krankheit in der Literatur“ genauer auf den Grund zu gehen.
Folge 18 mit Caroline Wahl
2023/09/29
Caroline Wahls Debütroman „22 Bahnen“ steht seit Monaten auf den deutschen Bestsellerlisten. Die in Rostock lebende Autorin erzählt die Geschichte der beiden Schwestern Tilda und Ida, die ihr Leben mit einer alkoholkranken Mutter meistern müssen, auf eine eindringlich ehrliche und zugleich humorvolle Art. Im Podcast sind wir den beiden Hauptcharakteren näher gekommen und haben herausgefunden, warum gerade die Konstellation zwischen den beiden Mädchen, das ist, was sie jeden Tag aufs Neue voranbringt. Wer den Roman vielleicht schon gelesen hat weiß, dass Caroline Wahl Produkte unserer Gegenwart in ihrem Buch nicht lange umschreibt, sondern direkt beim Markennamen nennt. Im Gesprächsbeitrag mit Stephan Lesker, analysieren wir zum Thema „Marken und Literatur“, warum Markennennung in Wahls Buch so gut funktioniert.

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