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Dieser Podcast hat
148 Episoden
Sprache
German
Erstellt am
2021/10/05
Neueste Episode
2026/09/22
Durchschnittsdauer
28 min.
Veröffentlichungsintervall
16 Tage

Beschreibung

Die Konrad-Adenauer-Stiftung zählt zu den führenden Think-Tanks der Welt und unterhält mehr als 100 Auslandsbüros. Ihre Expertinnen und Experten erklären internationale Politik und geben im Gespräch Hintergrundinformationen zu aktuellen Entwicklungen und Ereignissen.

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KI, Gesundheit, Ethik: Wer kontrolliert den Fortschritt und wer trägt die Verantwortung?
2026/09/22
Entgleitet KI der menschlichen Kontrolle? Diese Frage ist aktueller denn je. OpenAI hat seinen Börsengang für 2026 ausgeschlossen. Das Unternehmen sowie andere Wettbewerber plädieren angesichts wachsender Sicherheitsbedenken für ein kontrollierteres Entwicklungstempo und strengere Sicherheitsvorkehrungen bei der Entwicklung fortschrittlicher Künstlicher Intelligenz. Doch die entscheidende Frage stellt sich längst nicht mehr nur in Silicon Valley. KI ist ein globaler Wettlauf: Unternehmen und Staaten in den USA, Europa und Asien treiben die Entwicklung voran – mit unterschiedlichen wirtschaftlichen Interessen, politischen Rahmenbedingungen und Vorstellungen davon, wie viel Regulierung notwendig ist. Sicherheitsstandards lassen sich deshalb kaum allein national denken. Auch Europa zieht neue Grenzen. Die EU-Kommission verabschiedete am 17. September das „EU-Kids-Gesetz“, um die Online-Sicherheit von Kindern in der gesamten Union zu verbessern und unter anderem Anforderungen an „Safety by Design“ sowie den Schutz vor Risiken digitaler Dienste und KI-Systeme zu stärken. Damit stellt sich für Deutschland und Europa eine doppelte Frage: Wo müssen wir Innovation ermöglichen, um international wettbewerbsfähig zu bleiben? Und wo braucht es klare Grenzen und verbindliche Sicherheitsstandards? Gerade im Gesundheitswesen wird diese Frage besonders wichtig. KI kann Diagnosen unterstützen, Therapien empfehlen und künftig ganze Behandlungsschritte begleiten. Aber wer trägt dann die Verantwortung? Je leistungsfähiger neue Technologien werden, desto schwieriger wird diese Frage und desto wichtiger wird es, gemeinsame Standards für ihren sicheren Einsatz zu entwickeln. Darüber spricht Magdalena Falkner mit Prof. Dr. Alena Buyx, ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats und Professorin an der TU München. Zudem berät Sie die Bundesregierung im Expertenrat „Gesundheit und Resilienz“ und ist in diesem Jahr Fellow der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Deutschland und Argentinien: Partner in einer neuen Weltordnung?
2026/09/10
Deutschland braucht verlässliche Partner – für Energie und Rohstoffe, für Handel und Investitionen, aber auch, um in einer zunehmend umkämpften Welt politisch handlungsfähig zu bleiben. Argentinien könnte dabei an Bedeutung gewinnen. Das Land verfügt über Lithium, Kupfer, Schiefergas und große Potenziale bei erneuerbaren Energien. Gleichzeitig öffnet sich die Wirtschaft unter Präsident Javier Milei stärker für internationale Investitionen. Doch wie belastbar ist dieser Reformkurs? Welche Rolle kann Argentinien beim De-Risking und bei der Diversifizierung deutscher Lieferketten spielen? Wie blickt das Land selbst auf Europa – und was können Deutschland und die EU im Wettbewerb mit China und den USA überhaupt anbieten? Darüber sprechen wir in dieser Episode unseres Podcasts mit Carmen Dragon, Trainee der Konrad-Adenauer-Stiftung in Buenos Aires.
Zwischen Frust und Hoffnung: Die arabische Welt im Wandel
2026/08/18
Deutschland ist in vielen arabischen Ländern beliebt, aber kaum einflussreich. China genießt ein starkes Image, ohne die Region politisch zu dominieren. Der Iran wird kritisch gesehen, sein Vorgehen gegen Israel findet dennoch teilweise Unterstützung. Und gerade jüngere Menschen stehen der Zwei-Staaten-Lösung skeptischer gegenüber als ältere. Eine neue repräsentative Umfrage der Konrad-Adenauer-Stiftung in sieben Ländern des Nahen Ostens und Nordafrika zeigt eine Region, die sich politisch neu sortiert und die sich immer weniger eindeutig in klassische Lager einteilen lässt. Was erwarten die Menschen heute von ihren Regierungen? Wie werden Deutschland, China, die USA, Russland, Iran und Israel wahrgenommen? Und was bedeuten die Ergebnisse für die deutsche und europäische Außenpolitik? Darüber sprechen wir in dieser Folge des Podcasts mit Dr. Thomas Volk, Leiter der Abteilung Naher Osten und Nordafrika der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Von Malakka bis Hormus – Wie verwundbar ist die Weltwirtschaft?
2026/08/07
Die Spannungen rund um die Straße von Hormus und die Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer haben gezeigt, wie schnell regionale Krisen den internationalen Warenverkehr treffen können. Damit rücken auch andere wichtige Seewege stärker ins Blickfeld – darunter die Straße von Malakka. Die Meerenge zwischen Malaysia, Indonesien und Singapur gehört zu den wichtigsten Handelsrouten der Welt. Für China ist sie eine strategische Lebensader, für die exportorientierte deutsche Wirtschaft ein wichtiger Teil der Handelsverbindungen mit Asien. Ihre Bedeutung macht sie aber auch zu einem Schauplatz wachsender internationaler Konkurrenz. Kann Europa seine Abhängigkeiten verringern, ohne sich wirtschaftlich abzuschotten? Darüber sprechen wir in dieser Folge des Podcasts mit Dr. Denis Suarsana, Leiter des Politikdialogs Singapur der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Neue Rolle im Indopazifik – Australien zwischen China und den USA
2026/07/22
Lange galt Australien vor allem als weit entferntes Urlaubsland. Heute spielt das Land eine zunehmend wichtige Rolle in außen- und sicherheitspolitischen Debatten. Ob der Umgang mit China, der Indopazifik, kritische Rohstoffe oder neue Sicherheitskooperationen: In vielen geopolitischen Debatten spielt Canberra heute eine wichtigere Rolle als noch vor wenigen Jahren. Warum ist das so? Wie erlebt Australien die wachsenden Spannungen zwischen China und den USA? Welche Rolle spielen Bündnisse wie AUKUS? Und was können Deutschland und Europa von Australiens Erfahrungen lernen? Darüber sprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts mit Sabina Wölkner, Leiterin des Regionalprogrammes Australien und Pazifik der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Nicaragua: Die vergessene Krise Lateinamerikas
2026/07/07
Nicaragua steht selten im Fokus der internationalen Berichterstattung. Dabei hat sich das mittelamerikanische Land in den vergangenen Jahren tiefgreifend verändert: Oppositionelle werden verfolgt, unabhängige Medien geschlossen und selbst Menschen im Exil geraten zunehmend ins Visier des Regimes. Was steckt hinter dieser Entwicklung? Wie konnte sich Nicaragua Schritt für Schritt zu einem autoritären Staat entwickeln? Welche Rolle spielen die USA, China und Russland? Und warum sollte Europa gerade jetzt genauer nach Lateinamerika schauen? Darüber sprechen wir in dieser Folge des Podcasts mit Jan-Michael Simon, Vorsitzender der unabhängigen UN-Expertengruppe für Nicaragua und Senior Researcher am Max-Planck-Institut.
Annegret Kramp-Karrenbauer über Europa, die Ukraine und das transatlantische Verhältnis
2026/06/17
Europa befindet sich in einer Phase tiefgreifender sicherheitspolitischer Umbrüche. Der Krieg in der Ukraine, die anhaltenden Debatten über Europas strategische Autonomie sowie die wachsenden Spannungen im transatlantischen Verhältnis verändern die Grundlagen der bisherigen Sicherheitsordnung. Die USA ziehen sich schrittweise aus ihrer Rolle als Sicherheitsgarant Europas zurück, reduzieren Truppen und setzen stärker auf andere Regionen wie den Indopazifik. Gleichzeitig wächst der Druck auf Europa, eigenständiger zu handeln. Die Ukraine spielt dabei eine Schlüsselrolle: Ohne ihre Verteidigungsfähigkeit ist europäische Sicherheit kaum denkbar. Gleichzeitig bleibt ihr Weg in EU und NATO offen, aber unsicher. Die Beitrittsverhandlungen laufen, doch das Ringen um Reformen, politische Risiken und offene Sicherheitsfragen zeigen, wie komplex dieser Prozess ist. Wie tragfähig ist die transatlantische Partnerschaft noch und welche Rolle sollte Deutschland künftig in der internationalen Sicherheitspolitik übernehmen? Welchen Stellenwert nimmt die Schwarzmeerregion für die europäische Sicherheitsarchitektur ein? Kann die EU-Integration der Ukraine beschleunigt werden, ohne den Prozess zu überfordern? Über diese und weitere Fragen sprechen wir mit Annegret Kramp-Karrenbauer. Sie ist die Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung., Bundesministerin a. D., Ministerpräsidentin a. D., ehem. Vorsitzende der CDU Deutschlands.
Nach 16 Jahren Orban: Kann Magyar Ungarn neu erfinden?
2026/05/27
Wie geht es weiter in Ungarn? Sechzehn Jahre Viktor Orbán – viele Jahre voller Korruption, Machtmissbrauch und Blockadehaltung auf europäischer Bühne. Am 12. April 2026 wurde das von Orbán selbst ausgerufene illiberale System beseitigt – und zwar auf ganz demokratischem Weg: an der Wahlurne! Für Ungarn beginnt nach der Abwahl Orbáns eine neue Zeitrechnung. Ein echter Systemwechsel, der nun gelungen ist. Doch wer ist dieser Mann, der das geschafft hat? Péter Magyar – einst Teil des Systems, heute sein schärfster Gegner. Er gilt als die große Hoffnung für den politischen Neustart in Ungarn. Doch wie tiefgreifend wird dieser Wandel wirklich sein? Mit welchen Vorhaben will er das Land wieder nach vorne bringen? Was bedeutet der Machtwechsel für die EU? Und was wird eigentlich aus Viktor Orbán? Darüber spricht Magdalena Falkner mit Hans-Hartwig Blomeier, Leiter des Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Ungarn.
Knotenpunkte im Welthandel: Macht der Handelsrouten und Rohstoffe
2026/05/22
Der Krieg rund um Iran und die Eskalation in der Straße von Hormus zeigen, wie verwundbar die Weltwirtschaft geworden ist. Ölpreise steigen, Frachtschiffe ändern ihre Routen und globale Lieferketten geraten unter Druck. Doch die Straße von Hormus ist nur ein Beispiel für ein größeres geopolitisches Muster: Handelsrouten, Rohstoffe und technologische Abhängigkeiten werden zunehmend zu strategischen Machtinstrumenten. Wie abhängig ist die Weltwirtschaft von wenigen kritischen Knotenpunkten? Welche Rolle spielen Rohstoffe für technologische Souveränität und die Energiewende? Und verändert sich gerade das Grundprinzip der Globalisierung? Darüber sprechen wir in dieser Folge des Podcasts mit Christian Hübner, Leiter der Abteilung Globale Ressourcen und Nachhaltigkeit der Konrad-Adenauer-Stiftung
Europas politische Mitte unter Druck – zwischen Machtverlust, Populismus und neuer Verantwortung
2026/04/27
Die politische Mitte in Europa steht unter wachsendem Druck. Veränderte Mehrheitsverhältnisse, zunehmende Wählerbewegungen und erstarkende politische Ränder fordern das Gleichgewicht heraus. Was lange als verlässlicher Stabilitätsanker galt, verliert an Bindekraft. Insbesondere Mitte-Rechts-Parteien sehen sich dabei mit einer doppelten Herausforderung konfrontiert: Sie müssen integrativ wirken und zugleich klare politische Positionen vertreten. Nationale Interessen gewinnen an Gewicht, während die Koordination innerhalb der politischen Mitte komplexer wird. Parallel dazu nimmt der Einfluss rechtspopulistischer Kräfte zu – und mit ihm die strategische Frage, ob Abgrenzung oder Einbindung der zielführendere Umgang ist. Diese Entwicklungen bleiben nicht ohne Folgen: Sie betreffen die politische Handlungsfähigkeit der Europäischen Union ebenso wie Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in politische Institutionen. Vor diesem Hintergrund stellen sich zentrale Fragen: Verändert der Rechtsruck in Europa die Agenda der EU? Wie belastbar ist die politische Mitte aktuell? Und welche Strategien sind im Umgang mit populistischen Akteuren tatsächlich wirksam? Darüber spricht Magdalena Falkner mit Klaus Welle, Vorsitzender des Akademischen Rats des Wilfried Martens Centre for European Studies und ehemaliger Generalsekretär des Europäischen Parlaments.
Zwischen Eskalation und Kontrolle – Wohin steuert der Konflikt mit dem Iran?
2026/04/07
Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran hat eine neue Eskalationsstufe erreicht – militärisch, politisch und wirtschaftlich. Im Zentrum steht nicht nur die Frage nach Zielen und Strategien, sondern auch eine der sensibelsten Regionen der Welt: die Straße von Hormus, ein Schlüsselpunkt für den globalen Energiehandel. Wie klar sind die strategischen Ziele der beteiligten Akteure? Wie wirksam sind die militärischen Angriffe tatsächlich? Und welche Risiken ergeben sich daraus für die Region – und für Europa? Darüber sprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts mit dem Nahost-Experten Dr. Thomas Volk, Leiter der Abteilung Naher Osten und Nordafrika der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Konflikt & Kontrolle: Dschihadisten, Militärregime und internationale Interessen im Sahel
2026/03/30
Der Sahel steht an einem geopolitischen Wendepunkt: Militärregime festigen ihre Macht, neue Allianzen entstehen – und internationale Akteure wie die USA, Russland, die Türkei und die Golfstaaten bauen ihren Einfluss gezielt aus. Während sich einige Staaten vom Westen abwenden, verschieben sich die Kräfteverhältnisse in einer ohnehin fragilen Region spürbar. Die Region gilt inzwischen als globales Epizentrum des Terrorismus. Mehr als die Hälfte aller terrorbedingten Todesfälle weltweit entfällt auf den Sahel. Terrororganisationen breiten sich weiter aus – und bedrohen zunehmend auch die stabileren Küstenländer Westafrikas. Gleichzeitig wachsen die strukturellen Spannungen: In den fünf Kern-Sahelländern Burkina Faso, Tschad, Mali, Niger und Mauretanien leben heute rund 100 Millionen Menschen, das Durchschnittsalter liegt bei etwa 17,7 Jahren, die Geburtenrate bei fünf bis sieben Kindern pro Frau. Mali, Niger und Burkina Faso rücken enger zusammen und bauen eine gemeinsame Militärallianz auf. Was bedeutet diese neue Allianz für die Sicherheit im Sahel? Welche Interessen verfolgen externe Akteure – und welche Folgen hat das für die Region und Europa? Darüber spricht Magdalena Falkner mit Ulf Laessing, Leiter des Regionalprogramms Sahel der Konrad-Adenauer-Stiftung mit Sitz in Bamako.
Drohnen, KI und Zeitenwende – Ulrike Franke über die Zukunft der Kriegsführung
2026/03/13
Der Krieg in der Ukraine verändert nicht nur die europäische Sicherheitsordnung – er zeigt auch, wie sich Kriegsführung technologisch wandelt. Drohnen gehören inzwischen zu den wichtigsten Instrumenten moderner Konflikte. Gleichzeitig gewinnen Datenanalyse und künstliche Intelligenz zunehmend an militärischer Bedeutung. Viele Militärstrategen sprechen deshalb von einer neuen Phase der Kriegsführung, in der technologische Innovation über strategische Vorteile entscheiden kann. Welche Rolle spielen Drohnen und KI bereits heute auf dem Gefechtsfeld und darüber hinaus? Und wie positionieren sich Europa und Deutschland in einem technologischen Wettbewerb, der zunehmend auch geopolitisch geprägt ist? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit der Politikwissenschaftlerin Dr. Ulrike Franke, Senior Policy Fellow beim European Council on Foreign Relations.
Im Fadenkreuz: Wie die baltischen Staaten mit Russlands Druck leben
2026/02/27
Während in vielen Teilen Europas noch über die Bedrohung unserer Sicherheit diskutiert wird, ist sie in den baltischen Staaten längst Alltag – im Schichtbetrieb. Im NATO Cooperative Cyber Defence Centre of Excellence in Tallinn flimmern rund um die Uhr die Bildschirme. Patrouillen sichern Umspannwerke, Leitstellen überwachen sensible Netzknoten. Hybride Angriffe, Sabotageakte und Desinformationskampagnen gehören in Estland, Lettland und Litauen zur sicherheitspolitischen Realität. Die Verteidigungsminister der drei Staaten sind sich einig: In einer gemeinsamen Erklärung betonen sie, dass angesichts der aktuellen Sicherheitslage 5 % des Bruttoinlandsprodukts für die Verteidigung notwendig sind – ursprünglich ist dies eine Forderung von Trump, seit Juni 2025 ist es auch auf NATO-Ebene als langfristiges Ziel vereinbart. Die Bundesregierung betont mittlerweile unmissverständlich: „Die Sicherheit der baltischen Staaten ist auch unsere Sicherheit.“ Dieser Satz verdeutlicht, wie sehr die Ostseeregion zu einem geopolitischen Brennpunkt geworden ist – geprägt von russischem Druck unterhalb der Schwelle eines offenen militärischen Angriffs. Doch was bedeutet diese Bedrohungslage konkret für den Alltag der Menschen? Wie verwundbar sind kritische Infrastrukturen? Und was kann Deutschland vom baltischen Umgang mit Cyberabwehr, Reserve und Resilienz lernen? Darüber sprechen wir mit Oliver Morwinsky, Leiter des Auslandsbüros Baltische Staaten der Konrad-Adenauer-Stiftung mit Sitz in Riga. Wer wissen möchte, wie sich Sicherheit anfühlt, wenn sie kein abstrakter Begriff ist, sondern Teil des täglichen Lebens, sollte diese Folge nicht verpassen.
Wahl mit Signalwirkung: Rechtspopulismus gewinnt in Costa Rica
2026/02/18
Costa Rica galt lange als demokratische Ausnahme in Mittelamerika, bis die Wahl von Rodrigo Chaves 2022 einen politischen Bruch markierte. 2026 bestätigt sich dieser Trend: Laura Fernández gewinnt mit 48 Prozent im ersten Wahlgang und sichert ihrer Bewegung die Parlamentsmehrheit. Wie stabil sind die politischen Institutionen des Landes heute? Welche Rolle spielen Sicherheit, Drogenrouten und Geopolitik? Und warum betrifft diese Wahl auch Europa? Darüber sprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts mit Michaela Braun, Leiterin des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in San José, Costa Rica.

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