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Der Soundtrack meines Lebens

Werben im Podcast: Der Soundtrack meines Lebens

Dieser Podcast hat
149 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
VISIONS
Explizit
Nein
Erstellt am
2021/12/10
Neueste Episode
2026/10/07
Durchschnittsdauer
117 min.
Veröffentlichungsintervall
14 Tage

Beschreibung

VISIONS-Redakteur Jan Schwarzkamp nimmt den Hörer mit auf eine Reise durch das musikalische Leben seiner Gäste. Die fällt mal nerdig, mal erhellend und immer persönlich aus. Ein Austausch zu Popkultur im Allgemeinen und ein Blick auf das Leben unserer Gäste durch die Linse der Musik im Speziellen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Reinhold Heil
2026/10/07
Reinhold Heil warnt vorab, dass man ihn gelegentlich ausbremsen müsse. Sein ADHS sorgt dafür, dass er sich im Gespräch sonst nicht zurücknimmt. Aber: Er muss nicht gebremst werden, denn "Der Soundtrack meines Lebens" ist auch dafür da, ausschweifend Einblick ins musikalische Leben seiner Gäste zu geben. Das von Heil ist ein ungemein eklektisches. 1954 kommt er im hessischen Schlüchtern zur Welt. Als Schüler entdeckt er das Klavier, dann, Ende der 60er neu und teuer, die Hammond-Orgel. Seine lässt er modifizieren. Durch Vaters Elektrogeschäft hat er Zugang zu den neuesten Platten. Seine erste: "Open" von Julie Driscoll & Brian Auger. Kirchliche Orgelmusik wird von Prog- und Art-Rock abgelöst. 1973 geht er nach Berlin. Er will Diplom-Tonmeister werden, macht weiterhin Musik als Keyboarder der Jazzrock-Band Bakmak. Dann landet er Ende der 70er in der Nina Hagen Band, die nahtlos zu Spliff wird. Für die schreibt er für das essenzielle NDW-Album "85555" den großen Hit "Carbonara", und alle: "e una Coca Cola". Als Tonmeister agiert er aber nicht nur auf der Bühne, sondern auch hinter den Kulissen: im Studio. Er arbeitet mit Nena, Rio Reiser, Marianne Rosenberg, Rainbirds und Falco, prägt auch so die NDW mit. Mit seiner Partnerin Rosa Precht macht er als Cosa Rosa Musik, bis zu ihrem Tode. Eine schwere Phase für Heil, der 1997 Deutschland gen Santa Barbara verlässt, wo er ein neues Studio aufbaut. Ab jetzt kümmert er sich vermehrt um Soundtrack-Arbeiten, gerne im Verbund mit Johnny Klimek und Tom Tykwer. Zusammen entsteht etwa die Musik zum 90s-Kracher "Lola rennt". Einen Grimme Preis bekommt er 2016 für "Deutschland 83". Im Gespräch klärt Heil darüber auf, warum "Taxi Driver" von Bernhard Herrmann, "Alien" von Jerry Goldsmith und "Blade Runner" von Vangelis seine liebsten Soundtracks sind. Außerdem erfahren wir, warum mit "The Electric Heidiland“ 30 Jahre nach seinem Entstehen endlich sein erstes Soloalbum erscheint. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
J Mascis
2026/09/23
Er gilt als schwierig im Interview. Dabei ist J Mascis einfach nur der entspannteste aller Interviewpartner. Unprätentiös reflektiert er nicht andauernd seine Kunst oder sich selbst. Deshalb gibt es von ihm gelegentlich die Antwort: "I never thought about that." Doch stellt man Mascis spezifische Fragen, idealerweise zu Musik, Lieblingsbands und Gitarren, weist er sich als ausgemachter Nerd aus. Einer, der an einem heißen Juni-Tag in einem kühlen Kellerraum in Redelaune ist, ja; vielleicht ist dieses Interview mit knapp über 100 Minuten sein längstes. Mascis ist auf PR-Besuch in seiner zweiten Heimat Berlin-Kreuzberg. Seine Band Dinosaur Jr. hat das 13. Album "There Near" in den Startlöchern. Bevor er dank dieser Band an die ungewöhnliche Position eines waschechten Indierock-Gitarrenhelden aufsteigt, spielt er Schlagzeug in der Hardcore-Band Deep Wound. Die gründet der Sohn eines singenden Zahnarztes mit italienischen Wurzeln Anfang der 80er in seiner Heimat Amherst, Massachusetts. Als die Teenager-Band nach zwei Jahren zerbricht, machen Bassist Lou Barlow und Mascis als Dinosaur weiter. Mascis wechselt an die Gitarre, schreibt Songs, die alles vereinen, was er liebt: Hardcore, Punk, Country, Metal. Eine eigenständige wie eigenartige Band, die in der Folge den US-Underground und die 90s-Alternative-Generation maßgeblich prägt. Schon als Kind ist Mascis vernarrt in die Beatles und die Beach Boys. 1996 erweist er mit dem Song "Take A Run At The Sun" Brian Wilson seine Reminiszenz. Dabei sind die Rolling Stones seine liebste Band, ever. Und für die vielleicht beste 7-Inch hält er die eine, die die Sonic's Rendezvous Band veröffentlicht hat. Im Podcast redet Mascis auch darüber, warum Dinosaur Jr. einst The Cures Pop-Hit "Just Like Heaven" covern, und der Song so abrupt abbricht. Es geht um Noise und Lautstärke, aber auch um seine zarten Coverversionen von Elyse Weinberg und Mazzy Star. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Finian Greenall
2026/09/09
Finian Greenall besitzt in Sachen Musik die sieben Leben einer Katze. Kein Gast in "Der Soundtrack meines Lebens" hat das Business aus derart vielen Perspektiven heraus betrachtet.   Greenall kommt 1972 in Cornwall zur Welt, wächst im Bristol der 80er auf. Seine Eltern sind Folkies, Live-Musik im heimischen Wohnzimmer keine Seltenheit. Das übt Einfluss auf Greenall aus.   Aber als Teenager interessiert ihn die Skate- und HipHop-Kultur dann doch mehr. Vor allem elektronische Musik. In Bristol ist er da gut aufgehoben, wird Teil der Rave-Kultur, ist beim Heyday von TripHop und Drum'n'Bass dabei und versucht sich bald mit erstem Equipment selbst als Musiker.   Mehr schlecht als recht, findet Greenall heute. Aber er hat Glück, wird von einem Londoner Label gesignt. In die große Metropole zieht er nach dem Studium in Leeds Mitte der 90er. Er arbeitet fortan nicht nur als DJ, Remixer und Produzent, sondern auch für verschiedene Labels - Source, Virgin, Def Jam, Sony... Im Gespräch berichtet er davon, wie er DJs bemustert und mit Plattenläden kooperiert, aber auch, was sich in den 00er Jahren ändert.   1998 taucht Greenall erstmals als Fink auf "Ninja Cuts: Funkungfusion" auf - einer Compilation des renommierten Electro-Labels Ninja Tune, mit dem er gute anderthalb Jahrzehnte eine fruchtbare Partnerschaft eingeht.   Und dass, obwohl sich Fink um 2005 herum musikalisch ganz neu aufstellt - mit "acoustic soul", einer Folk-Spielart, in der Soul, Jazz und Blues durchschimmern. Sein Projekt Fink hat er bereits in diverse Formen durchdekliniert - von Remixen bis Orchesterbegleitung.   Mit "The City Is Coming To Erase It All" ist Anfang Juni sein neuntes Studioalbum erschienen. Studioalbum muss man dazusagen, da Fink noch mal fast ein Dutzend Live-, Instrumental- und Session-Platten veröffentlicht hat.   Über all seine Abenteuer, das Erlebte und sein Leben in Berlin berichtet Greenall ausführlich in über drei Stunden. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Nick DiSalvo
2026/08/26
In den vergangenen etwa zehn Jahren hat es sich Nick DiSalvo schön in Berlin eingerichtet, sein "home away from home". Hier lebt er mit seiner Frau Giulia Piras (The Dharma Chain), hier sind mittlerweile drei Viertel seiner Prog-Metal-Band Elder ansässig und die vielen kreativen Köpfe, die DiSalvo hinter seinem krautigen Projekt Delving und den nicht weniger krautigen Weite versammelt, und die sich auch um Artworks, Fotos und die Produktion kümmern.   DiSalvo kommt 1989 in Ann Arbor, Michigan zur Welt, wächst in Portland, Seattle und schließlich in der Nähe von Boston auf.   Aber er ist abenteuerlustig, verbringt einen Schüleraustausch in Deutschland, studiert und arbeitet in Freiburg und Essen. Parallel gründet er mit 17, also 2006, die Band Elder. Damals noch angesiedelt zwischen Doom, Stoner und Sludge. Spätestens auf dem dritten Album "Lore" (2015) gewinnt die Musik seiner Band eine neue Dimension.   Mittlerweile spielen Elder auf großen Bühnen, headlinen einschlägige Festivals und gehen für Tool als Support in Nordamerika auf Tour. Immerhin sind Schlagzeuger Danny Carey und seine Frau große Elder-Fans.   Sozialisiert wurde DiSalvo aber erstmal mit Punk und Hardcore durch seinen älteren Bruder. Er spielt mit elf erstmal Schlagzeug. Bei Elder wird er Sänger und Gitarrist - und längst hat er sich auch mit (analogen) Synthesizern auseinandergesetzt.   Aber vorher waren zunächst Manowar angesagt, die er als junger Teen zusammen mit Jack Donovan - Bassist von Elder - live gesehen hat. "Ich bin bei Metal von einem Genre zum nächsten gesprungen, bin immer extremer geworden", sagt Nick DiSalvo im zweistündigen Gespräch für "Der Soundtrack meines Lebens".   Darin berichtet er, warum er ausgewandert ist, wie es ist, mit Tool durch große Arenen zu touren, dass bei ihm in den 00er Jahren auch Aphex Twin, Red Snapper und Squarepusher auf dem Plattenteller rotieren und warum er Dungen so schätzt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Heike Rädeker
2026/08/12
New York hat Kim Gordon, Montreal hat Melissa Auf der Maur: Berlin hat Heike Rädeker. Seit den frühen 90ern wandelt sie zwischen Indie und Alternative, Shoegaze und Noiserock. Zuerst mit dem Trio 18th Dye, später mit Evonike, Levent, Metal Ghost, Wuhling, 2 By Bukowski und gegenwärtig mit Voodoo Beach.   Manchmal auch als Kooperationspartnerin oder helfende Hand bei The Brian Jonestown Massacre, Mondo Fumatore und momentan als Elternzeitvertretung bei 24/7 Diva Heaven.   Rädekers Leben ist von Anfang an vom Wandel bestimmt. Mit vier zieht sie mit ihren Eltern 1973 von Dortmund nach Santiago de Chile, wo sie zur Schule geht, bis die Eltern sich trennen. Mit ihrer Mama geht es zu den Großeltern nach Dänemark, wo sie bald auf die passenden Freunde stößt, mit denen sie am Ende in einer Band ist.   18th Dye werden gar vom US-Indie Matador gesignt, nehmen mit dem legendären Produzenten Steve Albini (Nirvanas "In Utero") auf und gleich mehrere Sessions für BBC-DJ-Ikone John Peel. Rädeker überzeugt nebenbei in der Audition als Live-Bassistin für The Jesus And Mary Chain, muss wegen eigener Bandpläne allerdings absagen.   Als sie in Berlin sesshaft wird, bereichert sie fortan die dortige Indie- und DIY-Szene - kommt mit Booking-Agent Dirq Niemann zusammen, wird Mutter und verkauft eine Weile dänisches Mobiliar. Mittlerweile hat sie mit Guitar Repairs einen eigenen Shop, in dem die Super-Nerdin kaputtes Instrumentarium wieder flott macht. Ihr Gesellinnenstück ist ihr einzigartiger, sechssaitiger Custom-Bass.   Was den auszeichnet ist nur eine von vielen Geschichten und Anekdoten, von denen Rädeker berichten kann, denn sie hat das Musik-Business von diversen Seiten einmal durchgespielt und ist, man muss es so sagen, zu einer verdammten Legende geworden.   Eine geerdete, immer gut gekleidet, immer mit einer Story auf den Lippen. Viele, teils erstaunliche, lustige werden in gut zweieinhalb Stunden im Podcast "Der Soundtrack meines Lebens" ausgebreitet. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ben Gibbard
2026/07/29
Zeitlich hat es diesmal nicht gepasst, dass Ben Gibbard einen Hausbesuch macht. Deshalb findet das Treffen im Whiskey Room des Michelberger Hotels statt.   Auch ist der Zeitraum limitiert - aber er reicht, um quer durch Gibbards bewegtes Indie-Leben zu reisen. Für den Pressetag in Berlin für das aktuelle Death Cab For Cutie Album "I Built A Tower" hat er sich extra ein T-Shirt der revolutionären Krautrock-Band Neu! angezogen. Er liebt deren Motorik-Beat, der für ihn auch ein guter Rhythmusgeber beim Laufen ist - denn Gibbard ist in den vergangenen Jahren zum Ultramarathon- und Trail-Runner geworden.   Zwar wird Gibbard 1976 in Bremerton, Washington geboren, da sein Dad bei der US-Navy ist, zieht die Familie in seiner Kindheit jedoch oft um. Erst Ende der 80er werden die Gibbards in Washington State sesshaft.   Als Gibbard nach der High School Umweltwissenschaften studiert, beginnt er parallel in ersten Bands zu spielen. 1996/97 nimmt er erste Songs für ein Demo-Tape namens „You Can Play These Songs With Chords“ auf. Er tauft das Projekt Death Cab For Cutie. 30 Jahre später gibt es das Projekt immer noch – als Band mit nun elf Alben in der Discografie.   In der Indie-und Emo-Szene stößt er damit auf viel Wohlwollen, enorm populär werden 2003 auch The Postal Service, das Indietronic-Projekt, das er mit Jimmy Tamborello betreibt.   Im Podcast "Der Soundtrack meines Lebens" erfahren wir, dass die Weilheimer The Notwist durchaus ihren Einfluss auf The Postal Service hatten. Gibbard berichtet von seinem ersten Konzert - ein Festival des Labels Sub Pop, bei dem etwa Earth auftreten. Außerdem nutzt Gibbard die Chance, um über sein Lieblingsalbum "Bandwagonesque" der Schotten Teenage Fanclub zu referieren. Das hat er schließlich 2017 in Gänze gecovert. Außerdem klären wir, wie es dazu gekommen ist, dass The Postal Service einst die Phil-Collins-Hymne "Against All Odds" ("Take a look at me now!") gecovert haben. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
José González
2026/07/15
Der José González, den man in den 90er Jahren auf den Bühnen schwedischer AZs und Kellerclubs erleben kann, hat nichts mit dem sanftmütigen Singer/Songwriter gemein, der vor über 20 Jahren zu weltweiter Bekanntheit kommt.   González ist der Sohn politisch motivierter Argentinier, die nach dem argentinischen Staatsstreich 1976 nach Brasilien fliehen und von dort nach Göteborg umsiedeln. Dort kommt González 1978 zur Welt.   Das politische Erbe seiner Eltern trägt er weiter in Hardcore-Punk-Bands wie Back Against The Wall und Renascence. Sein Ausflug als Bassist in der Emo-Band Only If You Call Me Jonathan verläuft parallel zu seinem Studium der Molekularbiologie. Den Weg zum Doktor bricht der Biochemiker jedoch ab, um sich erstmal ganz der Musik zu widmen.   Mit Schulfreunden entsteht die Band Junip, die mit Elementen aus Folk, Psych und Krautrock operiert. Gleichzeitig probiert es González solo. Seine erste 7" erscheint 2001, das erste Album "Veneer" 2003. Er klingt darauf wie kein anderer Singer/Songwriter, sondern inszeniert seine kleinen, magischen Songs immer ein wenig übersteuert, unmittelbar und doch ein wenig entrückt.   Ein TV-Spot, in dem seine Cover-Version des Elektropop-Songs "Heartbeats" von The Knife zu hören ist, stößt die Tür weit auf. Er wird, so unaufdringlich er auch rüberkommt, zum Star einer neuen Folk-Generation. Seitdem hat Gonzáles vier weitere Soloalben veröffentlicht – das aktuelle heißt "Against The Dying Of The Light".   Im Podcast „Der Soundtrack Meines Lebens“ erfahren wir mehr über die Bands seiner Jugend, wie es als Support für Refused war, dass sein liebstes Hardcore-Album "Scratch The Surface" von Sick Of It All ist. Er berichtet über seine Vorlieben in Sachen Latin-Folk und -Pop, seine lange Freundschaft mit Elias Araya, mit dem er seit Jugendtagen und bis zu Junip zusammenarbeitet, warum er so gerne artfremde (Pop-)Songs covert und wie er auf dem Zero-7-Album "The Garden" gelandet ist.  Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Johanna Platow Sadonis
2026/07/01
Vielleicht schreibt Johanna Platow ja eines Tages eine Biografie über ihr bewegtes Leben, das sie schon in die unterschiedlichsten Winkel der Welt gespült hat.   1979 wird sie in Ostberlin geboren, 1985 macht die Familie rüber nach Westberlin. Da ist Madonna noch angesagt. Mit 14 sieht sie Danzig im Huxleys mit ihrem Metal-Freund. Ab da stehen die Pforten zur Hölle offen.   Das Praktikum in der mystischen Buchhandlung in Schöneberg speist sie mit Wissen. Das halbe Jahr als Au-pair verbringt sie im norwegischen Bergen: weil sie Black Metal liebt. Sie wird Buchhändlerin, taucht mit Anfang 20 immer regelmäßiger als Sängerin auf Metal-Platten im Berliner Untergrund auf.   2005 kommt der Bruch. Sie geht für einige Jahre nach Los Angeles, arbeitet in der Filmproduktion, Event-Management und mit Musik, und wird Mutter eines Sohnes, der sie längst zur Oma gemacht hat.   Zurück in Berlin ruft sie 2009 den "Kill Em All Club" ins Leben, eine Metal-Party-Reihe. Sie arbeitet im Plattenladen Dodo Beach und zieht nach London. Dort arbeitet sie nicht nur bei Rise Above, sondern veröffentlicht dort auch mit ihrer Heavy-Metal-Band The Oath. Die Band ist nur von kurzer Dauer und wird 2015 von Lucifer abgelöst. Fünf Alben entstehen zwischen 2015 und 2024 zwischen London, Stockholm und Berlin, mit immer wieder wechselndem, illustrem Line-up.   Stockholm ist ab 2017 ohnehin ihr Lebensmittelpunkt, nachdem sie Hellacopters-Kopf Nicke Andersson heiratet. Auch das Kapitel ist mittlerweile geschlossen. Dafür sind Lucifer neu besetzt (u.a. mit Kevin Kuhn von Die Nerven am Schlagzeug).   Im Gespräch, Platow nennt es Verhör, weil sie Dinge ausbreitet, die sie angeblich noch nie zuvor im Interview erzählt hat, berichtet sie von ihrem Ost-Punk-Bruder, von diversen Bands, bei denen sie mitgemacht hat, von ihrer Liebe zu Coven, Pentagram, Blue Öyster Cult und wie sie im Bühnenoutfit über ein Festivalgelände gerannt ist, um Danzig live zu sehen.  Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Suzi Quatro
2026/06/17
Eine Legende in "Der Soundtrack meines Lebens": die einzigartige Suzi Quatro. Auf dem Reeperbahn Festival 2025 hat sie in der Jury bei den Anchor Awards gesessen. Was insofern naheliegend ist, weil sie mit ihrem Mann und Manager immer wieder in Hamburg lebt, wenn sie nicht gerade in ihrer Wahlheimat England verweilt.   Dabei kommt Quatro eigentlich aus dem Detroiter Vorort Grosse Point. Ihr Vater Arthur arbeitet bei General Motors und ist nebenbei semiprofessioneller Musiker. Damit schafft er für seine Töchter Arlene, Nancy, Patti und Suzi die Grundlage, selbst eine Band zu gründen. Als The Pleasure Seekers machen die Teenagerinnen in der Konzertszene von Detroit auf sich aufmerksam, covern sich quer durch das Motown-und R'n'B-Songbook, und nehmen bald auch eigene Songs auf. Die kleine Suzi mit dem großen Bass gilt als Geheimwaffe der Band.   Der umtriebige Produzent und Label-Macher Mickie Most will ihr deshalb Ende der 60er zu einer Solokarriere verhelfen. Also geht Quatro allein nach London. Es dauert, aber mit ihrer zweiten Single "Can The Can" kommt der Durchbruch. Sie wird zum Rock'n'Roll-Star, ist essenzieller Teil der Glam-Rock-Welle um Sweet, Slade, Smokie. Tough sieht sie im schwarzledernen Jumpsuit aus. Punk-Queen Joan Jett guckt sich das bei ihr ab.   Seitdem ist viel passiert. Aber Suzi steht, 75-jährig, immer noch mit dem großen Bass und ihrer No-B******t-Attitüde auf der Bühne. Im Podcast berichtet sie von der Band ihres Vaters, dem Art-Quatro-Trio, warum sie Elvis Presley so sehr schätzt, wie sie sich den Bass selbst beigebracht hat, wie das Konzert der Beatles am 6. September 1964 in Detroit war, wie sich die Pleasure Seekers die Bühne mit Scott Morgan, Bob Seger, Ted Nugent und Alice Cooper geteilt haben, wie es im Grande Ballroom war, wie sie in London Fuß gefasst hat und als Background-Sängerin mit Donovan und Jeff Beck im Studio gelandet ist, und selbstverständlich, wie es war, mit Max Giesinger "Stumblin' In" zu covern. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Alec Völkel
2026/06/03
Was als Schnapsidee in einer Berliner Bar begonnen hat, das bezahlt Alec Völkel heute die Miete: The BossHoss. 2004 notieren Völkel und sein Freund und Arbeitskollege Sascha Vollmer auf einem Bierdeckel, dass sie Pop- und Rock-Hits zu Country-Songs umbauen könnten. Der anfängliche Spaß ist längst zu einer gut geölten Live-Maschine mit zehn Studioalben (und selbstverständlich eigenen Songs) geworden.   Dabei hat der 1972 in Ost-Berlin geborene und im Prenzlauer Berg aufgewachsene Völkel zum Zeitpunkt der Schnapsidee längst einige Bands hinter sich. Mit Sludgehat und Boon tobt er sich zwischen Grunge, Noise und Alternative-Metal aus, Teheran Taxi ist Emo/Indie auf Deutsch. Nur zum Erfolg reicht es nicht, aber immerhin zum Ausleben der Leidenschaft.   Völkel ist seit klein auf begeisterter Musikfan. Im Urlaub in Budapest sieht er zufällig vom Balkon aus Iron Maiden. Er liebt Hard Rock, Metal, Punk, Hardcore, aber hat auch ein Herz für Pop. Pünktlich zum Eintritt in die 90er wird er volljährig. Der Mauerfall beschert ihm ganz neue Möglichkeiten, sich in Berlin musikalisch auszuprobieren, Konzerte zu besuchen, Trends mitzumachen.   Völkel erzählt von all dem leidenschaftlich und mit Selbstironie. Die Cowboy-Jokes in Sachen BossHoss sind alle gemacht. Nur: Die Band ist für ihn kein Witz, dafür steckt da zu viel Arbeit drin. Und prominente Fans wie Arnold Schwarzenegger, auf dessen Gartenparty sie gespielt haben, sprechen eh für sich.   Im ausführlichen Gespräch erfahren wir, woher The BossHoss ihren Namen haben und wie das mit dem Gastbeitrag von Soul-Sängerin Dionne Warwick gelaufen ist. Es geht um das DDR-Label Amiga, um ältere Kumpels, die einem die Musikwelt erweitern und was er sich von seinem Begrüßungsgeld gekauft hat. Und um das Teamwork mit seinem besten Freund und Kreativpartner Vollmer als Jury-Kollegen in "The Voice Of Germany". Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Dr. Pop
2026/05/20
Er ist der Sachverständige Nummer 1 in Sachen Popmusik. Ein brillanter Nerd, der mit wissenschaftlichem Eifer Kurioses, Wissenswertes und Erstaunliches sammelt, um davon zu berichten und damit zu unterhalten: Dr Pop.   Der wird als Markus Henrik am 1. Juli 1982 in Essen geboren. Seinen Doktor macht er 2013 an der Humboldt-Uni in Berlin. Das Thema seiner Doktorarbeit: “Orientalismus in der Popmusik”.   Zu dem Zeitpunkt hat er längst in Paderborn, Detmold, Manchester und Liverpool alles wegstudiert, was man in Sachen Populärmusik studieren kann. Von seinem Wissensfundus profitieren nicht nur seine Auftraggebenden wie etwa diverse Radiosender von 1Live über N-Joy bis Radioeins, sondern vor allem Dr. Pops Publikum.   Mittlerweile bestreitet er bis zu 150 Auftritte im Jahr mit seinem musikalischen Stand-up-Comedy-Programm. In dem und seinen Büchern erklärt er uns die Musikwelt. Dabei lernen wir nicht nur dazu, er bereitet sein unendliches Wissen auch so auf, dass wir was zum Schmunzeln und Staunen haben.   Anfang April hat er mit „Macht Musik! – Wie Musik uns ein Leben lang trägt und glücklich macht” (via Kiepenheuer & Witsch) ein weiteres Buch veröffentlicht. In dem widmet sich der Wahl-Berliner der Wunderwaffe Musik und deren positiver Wirkung auf den Menschen. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse darin beschäftigen sich damit, dass es für jede Lebensphase den passenden Soundtrack gibt.   Von seinem persönlichen Soundtrack klärt Dr. Pop im Gespräch zu “Der Soundtrack meines Lebens” auf. Er erläutert, dass er sich auf das Konzert von AOR-Rocker Christopher Cross im Admiralspalast freut. Oder dass sich seine Eltern über die Musik kennengelernt haben, dass er die Arbeit von Produzentenlegende Quincy Jones schätzt, und ein Herz hat für handgemachte Musik aus den 70ern. Außerdem erläutert er, wann die Popmusik-Zeitrechnung überhaupt einsetzt und was es mit dem Thema seiner Doktorarbeit auf sich hat. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ulrich Tukur
2026/05/06
Bekannt wird Ulrich Gerhard Scheurlen unter dem Namen Ulrich Tukur. Der Nachname ist eingedeutschtes Französisch: „tout court“, also „alles kurz“.   Er kommt im Juli 1957 im hessischen Viernheim zur Welt. Der Vater stammt aus Stuttgart, die Mutter aus Ulm. Seine Kindheit und Jugend verbringt er im spießig-schwäbischen Familienkreis in Großkrotzenburg, Großburgwedel und Wedemark, also: bei Hannover.   Es folgen das Abitur, ein High-School-Abschluss in Boston, der Wehrdienst, ein Studium in Tübingen, die Schauspielausbildung in Stuttgart, erste Film-, dann Theater-Engagements ab 1982, zwei Ehen, zwei Töchter.   Außerdem gründet er 1995 seine Band Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys, mit denen er mehrsprachig Jazz, Swing, Schlager, Chanson, Cha-Cha-Cha, Tango, Bossa Nova und mehr spielt.   Zu sehen war er bisher in nicht weniger als 50 Kinofilmen und über 60 Fernsehfilmen. Darunter 13 Fälle als exzentrischer Tatort-Ermittler Felix Murot. Hinzu kommen zahlreiche Musik- und Hörbuchveröffentlichungen.   Und als wäre das alles nicht genug, veröffentlicht Tukur im Oktober 2019 seinen ersten Roman „Der Ursprung der Welt“.   Weil er vieles gut kann, wurde er seit Mitte der 80er mit diversen Preisen ausgezeichnet.   Der Podcast wird nicht aufdecken können, wie Tukur das alles gelingt, vielmehr will Jan Schwarzkamp die Gelegenheit nutzen und sich von seinem Gast aufklären lassen, welche musikalische Sozialisation er genossen und wie sich die nunmehr 30-jährige Geschichte seiner Rhythmus Boys entwickelt hat.   Das Besondere: Ulrich Tukur hat für „Der Soundtrack meines Lebens“ zum Gespräch in sein Wohnzimmer in Berlin-Schöneberg eingeladen, platziert am großen Esstisch in einem geradezu musealen Ambiente mit großem Piano im Eck.   Wir lernen: Seine Oma versorgt ihn früh mit einer Single der Beatles. Er mag Creedence Clearwater Revival gerne, klaut im Musikaliengeschäft einst Boogie-Woogie-Noten und geht vor allem in Klassik und Jazz auf. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Zakk Wylde
2026/04/22
Zakk Wylde kommt als Jeffrey Phillip Wieland in Bayonne, New Jersey zur Welt. Im Januar 1967.   Bereits als Schulkind beginnt er, Gitarre zu spielen. Als Teenager macht er nahezu nichts anderes. So wird er Teil von lokalen Bands aus der Ecke von New Jersey, in der er lebt.   1987 erfährt er durch die Howard Stern Show im Radio, dass ein gewisser Ozzy Osbourne einen neuen Leadgitarristen sucht. Und da Zakk nicht nur den passenden Look mitbringt, sondern auch das Können, wird er das: Ozzys Gitarrist.   Für ihn, gerade 20, unfassbar: "Ozzy war so etwas wie eine Märchenfigur, ein Superheld - nicht real", sagt Wylde im Gespräch. Zwischen 1988 und 2022 ist er auf sechs Studio- und drei Live-Alben von Osbourne zu hören.   Seine erste eigene Band sind die stark vom Southern-Rock beeinflussten Pride & Glory, mit denen er 1994 nur ein Album veröffentlicht. Es ist der Sound, den er vom ältesten Nachbarssohn schon als Kind kennenlernt: Allman Brothers, Led Zeppelin, Mountain, CCR, die Klassiker eben.   1996 folgt das Soloalbum „Book Of Shadows“, das erst 20 Jahre später eine Fortsetzung bekommen wird.   Auch, weil er 1998 eine weitere Band gründet, die stark von der Biker-Ästhetik inspiriert ist: Black Label Society. Von denen erscheint jüngst das zwölfte Album "Engines Of Demolition".   Daneben hat der bärtige Hüne als Zakk Sabbath das Erbe von Black Sabbath auf die Bühne gebracht und zuletzt bei einer Pantera-Reunion in den Fußstapfen von Dimebag Darrell mitgemischt.   Meistens dabei: seine legendäre Gibson Les Paul Custom mit dem Bullseye-Design. Der King of Pinch-Harmonics beschreibt sich selbst als „Soldier of Christ“ und hat, vermutlich, mit der Sauferei aufgehört, nachdem er 2009 wegen Blutverklumpung beinahe gestorben wäre.   Mit seiner Frau Barbaranne hat er vier Kinder. Da sie ihn managt, ist sie in Berlin mit dabei und wartet gejetlagt in der Küche des Gastgebers, bis ihr Mann im Wohnzimmer sein musikalisches Leben im Podcast "Der Soundtrack meines Lebens" ausgebreitet hat. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Jehnny Beth
2026/04/08
Am Vorabend ist sie noch, auf Tour mit ihrem zweiten Soloalbum “You Heartbreaker, You”, auf der Bühne der Berghain Kantine zu sehen. Mit kurzem Rock und streng gegelten Haaren, ganz nah am oder gleich im Publikum. Sie und ihre Band spielen unter anderem ein Hardcore-eskes Cover von Björks “Army Of Me”.   Elf Stunden später sitzt Jehnny Beth, die eigentlich Camille Berthomier heißt, bei Gastgeber Jan Schwarzkamp auf dem Wohnzimmersessel.   Sie kommt an Heiligabend 1984 in Poitier zur Welt und wächst dort auf. Ihre Eltern sind Theaterregisseure, weshalb sie früh in Kontakt mit der Schauspielerei kommt, aber auch mit Jazz und klassischer Musik.   Also singt die kleine Camille bald Chet Baker und hat irgendwann sogar eine Jazz-Girl-Band.   Den größten Einfluss hat aber Nicolas Congé auf sie. Der ist Musiker und hat einen guten Geschmack. Mit ihm zieht sie, 22-jährig, nach London.   Sie wird Jehnny Beth, er wird Johnny Hostile. Zusammen haben sie das Duo John & Jehn. Er produziert auch Savages, die Post-Punk-Band, in der Beth ab 2011 singt und mit der sie ihren internationalen Durchbruch feiert.   Auch nach ihrem Alleingang und der Rückkehr nach Frankreich bleibt Hostile der treue Kreativpartner an Beths Seite.   Die hat sich längst auch als Schauspielerin etabliert, als sexpositive, bisexuelle Feministin, die gern gesehener Gast ist auf Platten von Künstlern wie Trentemöller, Tindersticks, Gorillaz und Idles. Mit Bobby Gillespie von Primal Scream veröffentlicht sie 2021 gar ein komplettes Duett-Album.   Quasi nebenbei moderiert sie für den deutsch-französischen Sender Arte die Sendung “Echoes”. In der spielen vornehmlich Indiebands und Künstler:innen Live-Shows, drumherum lädt Beth zum Interview.   Außerdem hat sie über 132 Episoden lang eine Radiosendung für den Streaming-Dienst von Apple, “nur, damit ich alle meine Helden treffen kann.” Darunter: Geoff Barrow, Mike D, Peaches, Mike Patton, Henry Rollins…   Im Gespräch zu “Der Soundtrack meines Lebens” erfahren wir unter anderem, dass Steve Albinis Band Shellac daran schuld sind, dass sie mit ca. 13 den Bass in die Hand nimmt. Und dass ein Freund ihr ab etwa dem zehnten Lebensjahr Bands und Künstler wie Pixies, Iggy Pop und Joy Division nahebringt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Sabin Tambrea
2026/03/25
Sabin Tambrea, der Mann mit dem ungewohnten Namen und der prägnanten wie filigranen Erscheinung, wird im November 1984 im rumänischen Tîrgu Mureș geboren. Sein Vater, ein Orchestermusiker, setzt sich auf einer Konzertreise 1986 nach Frankreich ab, er will nicht länger unter der Regentschaft des rumänischen Diktators Nicolae Ceaușescu leben.   Erst ein gutes Jahr später gibt es für Sabin Tambrea eine Familienzusammenführung, als er mit der Mutter und seiner älteren Schwester nach Deutschland umzieht. Sie leben erst in Marl, dann in Hagen. Dort wächst Tambrea auf.   Seine Eltern sind Mitglieder des Philharmonischen Orchesters der Stadt und auch der Dortmunder Philharmoniker. Entsprechend musikalisch wird Tambrea erzogen.   Er spielt früh Violine, studiert Bratsche, Klavier, das Dirigieren, singt im Kinderchor, mischt bei “Jugend musiziert” mit. Da macht er an der Violine gleich sechs Mal den ersten Platz.   Mit 18 entscheidet er sich um. Er will gerne Schauspieler werden. 2006 wird er an der Hochschule für Schauspiel Ernst Busch in Berlin aufgenommen. Vier Jahre studiert er dort. Schon in Hagen hatte er am Theater seinen Einstand gegeben, in Berlin macht er nahtlos weiter.   Parallel beginnt er ab Ende der 00er Jahre in Film- und TV-Produktionen zu spielen. Er ist zu sehen in der “Ku’damm”-Chronologie, taucht in “Babylon Berlin” und dem “Tatort” auf und räumt gleich mehrere Preise für seine Verkörperung von König Ludwig II ab.   Aktuell ist Tambrea als Vampir Quito in der zweiten Staffel der Mystery-Thriller-Serie “Oderbruch” zu sehen. Die Folgen sind seit dem 20. Februar auch in der ARD-Mediathek verfügbar.   Irgendwie hat es Tambrea geschafft, obendrein noch zwei Romane zu veröffentlichen: 2021 “Nachtleben” und 2024 das biografische “Vaterländer”, in dem er die Geschichte seiner rumänisch-ungarischen Familie aufarbeitet.   Er ist überzeugter Antifaschist und offener Atheist, lebt in Berlin und ist seit 2018 mit der Schauspielkollegin Alice Dwyer verheiratet. 2024 wurden die beiden Eltern.   Im Gespräch berichtet Tambrea einfühlsam davon, wie viel Zeit er als Kind an seinem Instrument investieren musste, wie es bei “Jugend musiziert” so abläuft, warum er irgendwann die Option, Dirigent zu werden in Erwägung gezogen hat, und warum dann doch alles anders kam.   Und anstatt sich nur von Gastgeber Jan Schwarzkamp portraitieren zu lassen, hat Tambrea den Spieß umgedreht und seinen Interviewpartner vor der CD-Wand in Schwarz/Weiß verewigt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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