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Medienmagazin

Werben im Podcast: Medienmagazin

Dieser Podcast hat
52 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
radioeins (rbb)
Explizit
Nein
Erstellt am
2006/06/19
Neueste Episode
2026/10/10
Durchschnittsdauer
30 min.
Veröffentlichungsintervall
12 Tage

Beschreibung

Wer bestimmt, was wir sehen, glauben, teilen? Das Medienmagazin schaut dahin, wo Öffentlichkeit gemacht wird: Plattformen, Redaktionen, KI und Algorithmen – und auf die Lage von Presse- und Meinungsfreiheit weltweit. Was läuft gerade schief – und was läuft richtig gut – in der Medienwelt? Im Medienmagazin sortiert Teresa Sickert die wichtigsten Mediennews der Woche, checkt mit dem Faktenfinder der Tagesschau die größten Fake-News und zeigt, welche Podcasts sich wirklich lohnen. Jeden Samstag um 18 Uhr auf radioeins – und als Podcast.

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Plattformen, Algorithmen, Klimajournalismus und Pressefreiheit
2026/10/10
In dieser Ausgabe des Medienmagazins mit Teresa Sickert stehen mehrere Entwicklungen im digitalen Medienbereich im Mittelpunkt: Das neue Klimamedium "Otter News", strengere Regeln für digitale Plattformen durch den Digitale-Medien-Staatsvertrag, die Abhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks von US-Technologie und ein Fall transnationaler Repression gegen ein Exilmedium.
Trump gegen die Medien, das Projekt TBD & der geplante EU Kids Act
2026/09/26
Im Mittelpunkt des Medienmagazins steht der Umgang von Politik und Medien mit Öffentlichkeit und digitalen Plattformen. Ausgangspunkt ist die Entscheidung von US‑Präsident Donald Trump, dem Fernsehsender CNN und weiteren Medien den Zugang zum Weißen Haus zu entziehen. Trump begründet dies auf seiner Plattform Truth Social mit dem Vorwurf, die betroffenen Redaktionen verbreiteten "Fake News". Neu ist weniger der Angriff auf kritische Berichterstattung als die Reaktion anderer Medien: Große US‑Sender wie ABC, CBS, NBC und auch der Trump nahestehende Kanal Fox News wollen vorerst nicht mehr in vollem Umfang über öffentliche Auftritte des Präsidenten berichten. CNN, MS NOW und Politico haben zudem Klage gegen die Regierung eingereicht. Hat sich Trump mit Aktion selbst ein Eigentor geschossen? Das bespricht Teresa Sickert mit Samuel Jackisch, ARD-Korrespondent in Washington. Deutschland könnte ab 2027 ein neues Medium bekommen: Das Projekt TBD will ein journalistisches Angebot aufbauen, das sich ausschließlich über seine Community finanziert und ohne Werbung auskommt. Das Gründerteam, unterstützt vom dänischen Medienhaus Zetland, kritisiert an etablierten Medien unter anderem eine Überfülle an Livetickern, Eilmeldungen und will gemeinsam mit Nutzerinnen und Nutzern ein anderes Angebot entwickeln. Wie das genau ablaufen soll, darüber spricht TBD-Gründerin Ann-Kathrin Hipp. Außerdem geht es um den EU Kids Act. Die Verordnung sieht strikte Alterskontrollen für Social‑Media‑Accounts vor, eine Nutzung ohne elterliche Hilfe soll erst ab 15 möglich sein. Die Journalistin Chris Köver von netzpolitik.org sieht darin aber keinen Erfolg für den Kinderschutz, sondern den Aufbau eines Überwachungsinstruments. Die geplanten Regeln betreffen auch Angebote des jungen Content‑Netzwerks funk von ARD und ZDF. Funk spielt Inhalte für junge Menschen hauptsächlich auf den großen digitalen Plattformen aus. Am 1. Oktober 2026 feiert funk sein zehnjähriges Bestehen. Wie geht es jetzt weiter?
Demokratie braucht Stimmen – die Verantwortung der Medien
2026/09/19
Am 20. September wird in Berlin gewählt und die Wahlberichterstattung des rbb läuft auf Hochtouren. Aber: Wie wird eigentlich entschieden, in welchem Format sich die Parteien präsentieren dürfen? Und wie verhindert der rbb, dass er nicht zum Wahlkampfverstärker einzelner Parteien wird? Das bespricht Teresa Sickert mit rbb-Chefredakteur Georg Heil. Außerdem geht es um die Berichterstattung über den Osten im Vorfeld der Wahlen. Hier zeigen sich noch immer Stereotype über den "Ossi". Medienreporterin Elisabeth Krafft ordnet ein. Und: Es geht um die Rolle von JournalistInnen und Journalisten beim Thema Meinungsbildung. Denn idealerweise macht Journalismus viele Perspektiven sichtbar. Ein breites Bündnis aus privaten und öffentlich-rechtlichen Medienhäusern sowie Verleger- und Medienverbänden setzt sich unter dem Namen "Demokratie braucht Stimmen” dafür ein, das Bewusstsein für den Wert von unabhängigem Journalismus zu schärfen und entsprechend auch Druck auf die Politik auszuüben. Wie das genau aussehen soll, erzählt hr-Indendant und ARD-Vorsitzender Florian Hager im Interview.
Sachsen-Anhalt hat gewählt: Was bedeutet das für die Medien?
2026/09/12
Das Medienmagazin steht in dieser Woche ganz im Zeichen des Ausgangs der Wahl in Sachsen-Anhalt. Im Interview mit dem Direktor des MDR-Landesfunkhauses in Magdeburg, Tim Herden, spricht Teresa Sickert über die Bedeutung des Wahlausgangs für die Berichterstattung des MDR. Immer wieder gibt es Stimmen, die sagen, auch die Medien tragen eine Mitverantwortung am Erstarken der AfD. Der AfD-Spitzenkandidat für Sachsen-Anhalt Ulrich Siegmund bedankte sich nach der Wahl über Presse für die Unterstützung. Der Berliner Politikwissenschaftler Cord Schmelzle ordnet im Medienmagazin ein, wie ein gelungener Umgang mit der AfD in den Medien aussehen kann. Die Medienforscherin Azade Kakavand erläutert im Interview, warum die AfD in Sachsen-Anhalt auch auf TikTok so eine enorme Reichweite erzielen konnte.
Redaktionsbesuch bei der Deutschen Presse Agentur (DPA)
2026/09/05
Teresa Sickert ist in dieser Ausgabe des Medienmagazins auf Redaktionsbesuch in der Berliner Zentralredaktion der Deutschen Presse Agentur (DPA). Wie arbeitet eine Nachrichtenagentur im Zeitalter von Plattformen und KI? Welchen Wert hat die persönliche Recherche vor Ort, wenn im Internet immer mehr Falschnachrichten kursieren? Wie bereitet sich die Redaktion auf die Wahl in Sachsen-Anhalt vor? Und wie wichtig ist guter Kaffee, damit die Mitarbeitenden von Deutschlands größter Nachrichtenagentur gut arbeiten können? Das hören Sie im Redaktionsbesuch bei der DPA im Medienmagazin.
Journalisten im Visier, Rundfunk unter Druck
2026/08/29
Im Medienmagazin geht es um den Fall Michael Martens. Gegen den Balkankorrespondenten der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" hat Russland einen Haftbefehl erlassen. Anlass ist eine umstrittene Frage des Journalisten an den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Katharina Weiß von Reporter ohne Grenzen ordnet ein, wie Russland versucht, Journalistinnen und Journalisten auch außerhalb der eigenen Grenzen unter Druck zu setzen. Außerdem: Was passiert mit dem MDR, wenn die AfD in Sachsen-Anhalt nach der Landtagswahl tatsächlich den MDR-Staatsvertrag kündigt? Die Partei liegt in aktuellen Umfragen bei mehr als 40 Prozent und hat angekündigt, im Falle eines Wahlsiegs die Staatsverträge von MDR, ZDF und Deutschlandradio kündigen zu wollen. Medienreporter Michael Meyer erklärt, ob das tatsächlich möglich ist – und welche Folgen ein Ausstieg Sachsen-Anhalts für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk hätte. Und wir schauen in die USA: Dort hat der Kongress die Bundesmittel für den öffentlichen Rundfunk gestrichen. Vor allem kleinere Stationen bringt das in finanzielle Schwierigkeiten. Unser Kollege Marc Feuser berichtet aus Chicago, wie Sender darauf reagieren – und welche neuen Wege sie bei der Finanzierung suchen.
Der Fall Dieter Nuhr, Deutschlandfunk-Reform, COSMO-Umbau
2026/07/04
Satire, Meinungsfreiheit und der Fall Dieter Nuhr Wo endet Satirefreiheit, wo beginnt die Verantwortung öffentlich-rechtlicher Sender? Nach der Debatte um Dieter Nuhrs Aussagen zu Femiziden sprechen wir mit Medienredakteur Michael Meyer über Kunstfreiheit, Programmbeschwerden und die Rolle des rbb als produzierender Sender. Deutschlandfunk reformiert sein Programm Der Deutschlandfunk plant den größten Umbau seines Programms seit Jahren: Fachsendungen entfallen, neue monothematische Vertiefungen und mehr Publikumsdialog sollen das Angebot zukunftsfähig machen. Kritiker befürchten den Verlust journalistischer Tiefe. Darüber spricht Teresa Sickert mit Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue. Rechtsgutachten gegen den Umbau von COSMO Der geplante Umbau des WDR-Senders COSMO sorgt weiter für Protest. Ein Rechtsgutachten kommt zu dem Schluss, dass die Pläne gegen das WDR-Gesetz verstoßen könnten. Elena Kountidou, Geschäftsführerin der Neuen deutschen Medienmacher*innen hat mit ihrem Verein da Gutachten in Auftrag gegeben und spricht darüber, was sie damit erreichen will.
Mehr als nur Fußball: Die Medien und die WM
2026/06/27
Auch das Medienmagazin kommt in dieser Woche nicht an der Fußball-Weltmeisterschaft vorbei. Teresa Sickert interessieren dabei weniger die Spielergebnisse, als die Berichterstattung selbst. Mit Fußballreporter Holger Dahl sprichst sie über die Verantwortung des Sportjournalismus angesichts der politischen Diskussionen zur aktuellen WM: Einreiseverbote, eine hohe Klimabilanz, der Krieg mit Iran. Außerdem geht es mit dem ARD Faktenfinder Pascal Siggelkow um die Fakenews rund um die WM. Mit der Digitalchefin der Tagesschau Juliane spricht Teresa Sickert über die Einstellung des Wissen Ressorts bei der Tagesschau und welchen Stellenwert Wissensthemen in der ARD haben sollten. Die MedienNews der Woche widmen sich dem Thema Social Media Verbot.
KI im Journalismus
2026/06/20
Ein Schwerpunkt in diesem Medienmagazin ist das Thema Künstliche Intelligenz und Journalismus – nicht erst in dieser Ausgabe. Doch wenn Journalisten Texte, wie zum Beispiel Meinungsartikel, von KI verfassen lassen, dann blickt Teresa Sickert nochmal genauer hin.
Redaktionsbesuch im RTL/ntv-Hauptstadtstudio
2026/06/13
Das Medienmagazin ist diesmal auf Redaktionsbesuch im RTL/ntv-Hauptstadtstudio. Hier am Standort in Berlin arbeiten mehr als 200 Journalistinnen und Journalisten, u.a. für ntv, Stern und RTL News - wo in den vergangenen massiv an Personal gekürzt wurde. Passt das in eine Zeit, in der immer mehr Menschen nachrichtenmüde und politikverdrossen sind? Darüber spricht Teresa Sickert mit dem Studioleiter Thomas Präkelt. Im Interview mit Stellvertreterin Sina Burmeister geht es um die digitale Strategie von RTL News. Außerdem gibt es Einblicke in die Redaktionskonferenz, sowie in die Redaktionen und Studios vor Ort.
Hitze-Berichterstattung, Kinder-Bildschirmnutzung und Jugendwellen
2026/06/06
Europa erlebt bereits im Frühjahr ungewöhnlich hohe Temperaturen. Doch wie berichten Medien über Hitze und Klimafolgen, ohne zu verharmlosen oder unnötige Ängste zu schüren? Darüber spricht Teresa Sickert mit Ann-Kathrin Büüsker, Klimajournalistin beim Deutschlandradio. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach der Verantwortung des Journalismus, der Einordnung von Extremwetterereignissen und dem Umgang mit Zukunftsängsten in der Klimakommunikation. Bundesfamilienministerin Karin Prien fordert, dass Kinder unter drei Jahren keinen Kontakt zu Smartphones und Tablets haben sollten – notfalls auch per Gesetz. Torsten Krause von der Stiftung Digitale Chancen diskutiert mit Teresa Sickert, was die Forschung tatsächlich über Bildschirmnutzung im frühen Kindesalter weiß, welche Risiken belegt sind und ob Verbote oder Medienbildung der bessere Weg sind. Mit DASDING ist Anfang Juni eine neue gemeinsame Jugendwelle von SWR, hr und SR gestartet. Die bisherigen Jugendwellen der Sender wurden zusammengeführt. Was bedeutet das für regionale Identität, junge Zielgruppen und die Zukunft des Radios? Tom Kölm, Programmchef bei FRITZ vom rbb ordnet ein, welche Chancen und Herausforderungen in solchen Kooperationen liegen.
Journalismus unter Druck: Raketenangriffe, Knebelklagen und digitale Chiffren
2026/05/30
Nach dem verheerenden Angriff auf das ARD-Studio in Kiew berichtet Korrespondent Florian Kellermann über die Lage vor Ort. Zudem beleuchtet das Medienmagazin auf radioeins die verschleppte EU-Richtlinie gegen SLAPP-Klagen sowie versteckte antisemitische Chiffren im Netz.
Die re:publica 2026
2026/05/23
"Never Gonna Give You Up" – so lautete das Motto der re:publica 26. Die digitale Gesellschaftskonferenz rief dazu auf, nicht aufzugeben angesichts der multiplen Krisen in unserer Welt. In dieser Ausgabe des Medienmagazins blicken wir darauf, was das für den krisengebeutelten Journalismus bedeutet. Warum KI die Medienkrise nicht lösen wird +++ Street Credibility statt Elfenbeinturm – wie Arbeiter*innenkinder den Journalismus retten +++ Wie Menschen in Deutschland heute über Medien denken +++ Wer sendet hier eigentlich? Motivationen & Einstellungen in der deutschen Podcastszene
Deutscher Podcast Award 2026
2026/05/16
Beim Deutschen Podcast Award wurden am vergangenen Mittwoch (13.5.) in insgesamt 24 Kategorien herausragende Podcasts aus Deutschland sowie die kreativen Köpfe vor und hinter dem Mikrofon ausgezeichnet. Mittendrin im Großen Sendesaal des rbb war natürlich auch Teresa Sickert. Der rbb ist beim Deutschen Podcast Award gleich doppelt ausgezeichnet worden. Geehrt wurde zum einen der Podcast "Wissen mit Johnny" in der Kategorie Wissenschaft, Technologie und Bildung. Das Format ist eine Koproduktion von Fritz vom rbb und Team Johnny. Außerdem erhielt der Podcast "LEGION: House of Scam" den Preis in der Kategorie Business. Dabei handelt es sich um eine Koproduktion von rbb, NDR und Undone 2025.
Freier Journalismus in der Krise , Podcast "104h Blackout" und mehr
2026/05/09
Im Medienmagazin geht es um die schwierige Lage freier Journalistinnen und Journalisten. Ausgehend von einem Artikel von Mareice Kaiser sprechen wir über sinkende Honorare, unsichere Auftragslagen und die Frage, wie lange sich freier Journalismus noch tragen lässt. Außerdem ordnet Elisa Kautzky vom Berufsverband Freischreiber die strukturellen Probleme der Branche ein. Außerdem zu Gast: Sonja Gillert. Sie spricht über den neuen Podcast "104h Blackout", der den Berliner Stromausfall vom Januar 2026 rekonstruiert – und über die Audio-Strategie des Tagesspiegel. Zum Schluss schauen wir darauf, warum öffentlich-rechtliche Sender verstärkt auf Publikumsformate setzen. Zum Schluss schauen wir mit Medienmagazin-Reporter Michael Meyer darauf, warum öffentlich-rechtliche Sender verstärkt auf Publikumsformate und Bürgersprechstunden setzen – und was sich Programmverantwortliche davon versprechen.

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