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Die Finanztrainer³

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Kategorien
Dieser Podcast hat
101 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2023/01/12
Neueste Episode
2026/10/20
Durchschnittsdauer
55 min.
Veröffentlichungsintervall
16 Tage

Beschreibung

"Die Finanztrainer³" ist ein Fortbildungspodcast für Finanzdienstleister:innen. Gastgeber und Finanzexperte Andreas Beys* lädt dafür alle 14 Tage die anerkannten Finanzdienstleister und Sofe*-Dozenten Uland Grawe* (Experte zum Thema Behavioral Finance), Kolja Erd* (Experte Finanzcoaching) und Christian Siebold* (Experte Financial Planning) zu einer spannenden Talkrunde ein. Zudem werden unregelmäßig "Special"-Ausgaben mit anderen spannenden Personen zu anderen Finanzdienstleistungsthemengebieten erscheinen. Der Podcastname "Die Finanztrainer³" soll verdeutlichen, dass die besprochenen Themen aus mehreren Betrachtungswinkeln tiefgründig diskutiert und besprochen werden sollen. Ausführlichere Informationen zur Podcastidee erfahrt ihr im Trailer (bitte auf jeden Fall anschauen, bevor ihr Euch die erste Folge anschaut!) *Andreas Beys ist Vorstand der Sauren Fonds-Service AG (www.sauren.de), Mitglied in den BVI Ausschüssen Altersvorsorge, Steuern und Vertrieb, Kolumnist (DAS INVESTMENT) *Uland Grawe, https://mlp-hamburg.de/team/profile/uland-grawe/ *Kolja Erd, https://mlp-muenchen.de/team/profile/kolja-erd/ *Christian Siebold, https://mlp-bayreuth.de/team/profile/christian-siebold/ *Sofe: MLP School of financial education. Fortbildungsakademie für Finanzdienstleister:innen. https://mlp-se.de/sofe/ Bei Fragen und Anregungen sendet bitte eine E-Mail an [email protected].

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Special #25: Das neue Altersvorsorgedepot: Was Berater über die Besteuerung wissen müssen
2026/10/20
Mit der Reform der privaten Altersvorsorge entstehen neue Möglichkeiten für den langfristigen, staatlich geförderten Vermögensaufbau. Doch neben Förderzulagen, Anlagefreiheit und Produktkosten spielt ein weiterer Faktor eine entscheidende Rolle: die steuerliche Behandlung der neuen Altersvorsorgedepotverträge. In dieser Specialfolge von DIE FINANZTRAINER³ spricht Gastgeber Andreas Beys mit Bastian Hammer, Leiter Steuern und Altersvorsorge beim deutschen Fondsverband BVI, über die steuerlichen Rahmenbedingungen der neuen Altersvorsorgewelt. Im Mittelpunkt stehen die steuerlichen Besonderheiten während der Anspar- und Auszahlungsphase sowie die Behandlung geförderter und ungeförderter Beiträge. Dabei geht es nicht nur um gesetzliche Regelungen, sondern vor allem um deren praktische Bedeutung für die Finanzberatung: Welche steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten entstehen? Wo lauern steuerliche Fallstricke? Und was sollten Berater wissen, um ihre Kunden bei der langfristigen Altersvorsorge kompetent begleiten zu können? Eine Folge für alle Finanzberaterinnen und Finanzberater, die das neue Altersvorsorgedepot nicht nur aus der Produkt- und Förderperspektive verstehen möchten, sondern auch die steuerlichen Zusammenhänge sicher einordnen wollen. Fundiert, praxisnah und mit einem Experten, der die steuerlichen Entwicklungen der Investmentbranche aus nächster Nähe begleitet.
#71 Riester oder neue Altersvorsorgeprodukte? Warum der genaue Blick entscheidet
2026/09/22
Die neuen geförderten Altersvorsorgeprodukte stehen vor der Tür – und damit stellt sich für Millionen Riester-Sparer eine zentrale Frage: Was mache ich mit meinem bestehenden Vertrag? In Folge 71 von DIE FINANZTRAINER³ ist Financial-Planning-Experte Christian Siebold wieder bei Andreas Beys zu Gast. Gemeinsam nehmen sie eine Frage unter die Lupe, die Anleger und Finanzberater in den kommenden Monaten intensiv beschäftigen dürfte: Wann kann es sinnvoll sein, einen bestehenden Riester-Vertrag in die neue Produktwelt zu übertragen – und wann möglicherweise gerade nicht? Denn schnell entsteht der Eindruck: Riester hat enttäuscht, die neuen Produkte versprechen mehr Flexibilität und bessere Renditechancen – also raus aus dem alten Vertrag und rein in den neuen. Doch so einfach ist es nicht. Bestehende Garantien, Kostenstrukturen, Vertragslaufzeiten, bisher aufgebaute Ansprüche, die konkrete Anlagesituation und die Auswirkungen eines Wechsels können von Vertrag zu Vertrag erheblich variieren. Hinzu kommt der Wechsel in das neue Förderregime. Wer vorschnell handelt, könnte deshalb Vorteile eines Altvertrags aufgeben, die sich später nicht wiederherstellen lassen. Christian Siebold und Andreas Beys zeigen, welche Faktoren bei einer professionellen Bestandsaufnahme berücksichtigt werden sollten und warum eine pauschale Bewertung von Riester-Verträgen der falsche Ansatz ist. Dabei geht der Blick bewusst über die Ansparphase hinaus. Denn ein gutes Altersvorsorgekonzept zeigt seine Qualität nicht zuletzt daran, wie gut die spätere Auszahlungsphase durchdacht ist. Gerade bei Auszahlungsplänen müssen Finanzberater und Produktanbieter die besonderen gesetzlichen Rahmenbedingungen ebenso verstehen wie die investmentseitigen Anforderungen. Ein vorhandenes Vermögen über viele Jahre so zu managen, dass regelmäßige Entnahmen, Kapitalmarktentwicklung und verbleibendes Vermögen sinnvoll zusammenspielen, ist deutlich anspruchsvoller als ein klassischer Anlage- oder Sparplan. Eine Folge über eine Entscheidung, bei der „alt gegen neu" zu kurz greift – und darüber, warum gute Altersvorsorgeberatung Anspar- und Auszahlungsphase immer gemeinsam denken sollte.
#70 Zu schnell eine Lösung? Was gute Beratung wirklich ausmacht
2026/09/07
Helfen ist der Job eines Finanzberaters. Aber kann der Wunsch, möglichst schnell eine Lösung zu präsentieren, guter Beratung manchmal sogar im Weg stehen? Finanzcoach Kolja Erd bringt in dieser Folge ein Thema mit, das zunächst paradox klingt: den Reflex, helfen zu wollen. Gemeinsam mit Andreas Beys diskutiert er, warum gute Beratung nicht daran zu erkennen ist, wie schnell eine Antwort auf dem Tisch liegt, sondern daran, ob zuvor verstanden wurde, welches Problem der Kunde eigentlich lösen möchte. Dabei geht es um eine wichtige Unterscheidung: Wann braucht der Kunde schlicht eine fachliche Information? Wann steht eine Entscheidung im Mittelpunkt? Und wann geht es eigentlich um eine Veränderung, bei der Fragen und Coachingkompetenz wichtiger werden? Gute Beratung bedeutet dabei gerade nicht, auf Empfehlungen und Expertise zu verzichten, sondern bewusst zwischen Fragen, Zuhören und fachlicher Einordnung wechseln zu können. Im weiteren Gespräch entwickelt sich daraus eine zweite Perspektive: Was bedeutet Kompetenz für Finanzberater – und wo entsteht künftig echter Mehrwert gegenüber immer günstigeren digitalen Angeboten? Am Beispiel des geplanten Altersvorsorgedepots und insbesondere der Auszahlungsphase diskutieren Andreas und Kolja, warum gerade komplexere Sachverhalte eine Chance für professionelle Beratung darstellen. Denn während einfache Informationen immer leichter verfügbar werden, wächst der Wert eines Beraters dort, wo Zusammenhänge verstanden, individuelle Konsequenzen eingeordnet und anspruchsvolle Lösungen begleitet werden müssen. Dazu gehört auch, die eigene Rolle im Prozess zu verstehen: Ein Berater muss nicht zwangsläufig alles selbst umsetzen – aber er sollte wissen, was für den Kunden relevant ist, welche Gestaltungsmöglichkeiten bestehen und wer welche Aufgaben bei der konkreten Umsetzung übernimmt. Eine Folge über einen interessanten Gegensatz: Nicht vorschnell Lösungen liefern – aber gleichzeitig den Mut haben, fachlich in die Tiefe zu gehen. Denn gute Finanzberatung braucht beides: die Neugier, das eigentliche Problem zu verstehen, und die Kompetenz, anschließend echten Mehrwert zu liefern.
Special #24: Die Frühstartrente kommt: Chancen, Kritik und die wichtigsten Details
2026/07/24
Der Referentenentwurf des Bundesministeriums der Finanzen zur Frühstartrente ist veröffentlicht – und wir ordnen ihn unmittelbar nach seiner Veröffentlichung ein.  In Special 24 von Die Finanztrainer³ spricht Host Andreas Beys mit Cvetelina Todorova, Leiterin Altersvorsorge und Investmentfonds beim BVI Bundesverband Investment und Asset Management, über die wichtigsten Inhalte des Referentenentwurfs und deren Bedeutung für die private Altersvorsorge in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen insbesondere die Regelungen, die das Bundesministerium der Finanzen selbst als zentrale Inhalte des Gesetzentwurfs hervorhebt. Dazu gehören unter anderem: die staatliche Förderung von 10 Euro monatlich für Kinder zwischen sechs und 18 Jahren, das Standarddepot als gefördertes Produkt, die Möglichkeit zusätzlicher privater Einzahlungen, die kollektive Kapitalanlage für Kinder ohne individuelles Depot, die Rolle der Deutschen Bundesbank, die steuerlichen Rahmenbedingungen, sowie die Bedeutung von Finanzbildung und Transparenz.  Gemeinsam diskutieren wir, welche Ziele der Gesetzgeber verfolgt, welche Chancen sich daraus ergeben und an welchen Stellen aus Sicht der Praxis noch Diskussionsbedarf besteht. Damit erhalten Finanzberaterinnen und Finanzberater sowie alle Interessierten eine fundierte Einordnung eines Gesetzesvorhabens, das die kapitalgedeckte Altersvorsorge der nächsten Generation nachhaltig prägen könnte. Den vollständigen Referentenentwurf des Bundesministeriums der Finanzen, auf den wir in dieser Folge Bezug nehmen, finden Sie hier.
Special #23: Wissen wir eigentlich, wie Ruhestandsplanung wirklich funktioniert?
2026/07/14
Kategorie: Special | Mit: Dr. Thomas Mathar | Gastgeber: Andreas Beys Ruhestandsberatung gilt als Königsdisziplin der Finanzberatung. Doch wissen wir eigentlich, wie sie wirklich funktioniert? In Special #23 der Finanztrainer³ spricht Andreas Beys mit dem Sozialanthropologen Dr. Thomas Mathar über Erkenntnisse aus Anthropologie und Psychologie, die zeigen, warum eine rein finanzielle Ruhestandsplanung häufig zu kurz greift. Wissen Sie eigentlich, was Go-Go-, Slow-Go- und No-Go-Jahre sind? Diese Erkenntnisse aus der Ruhestandsforschung zeigen, dass sich Bedürfnisse, Prioritäten und das Ausgabeverhalten im Ruhestand über die Zeit grundlegend verändern. Wer diese Zusammenhänge nicht berücksichtigt, muss sich die Frage stellen, ob ein Ruhestandsplan den tatsächlichen Bedürfnissen seiner Kundinnen und Kunden überhaupt gerecht werden kann. Gemeinsam beleuchten wir, warum der Ruhestand aus anthropologischer Sicht eine vergleichsweise junge Erfindung ist, weshalb der Übergang vom Berufsleben psychologisch häufig anspruchsvoller ist als die finanzielle Planung selbst und warum viele Menschen trotz ausreichenden Vermögens Schwierigkeiten haben, ihr Geld mit einem guten Gefühl auszugeben. Die zentrale Botschaft dieser Folge lautet: Ein finanziell perfekter Ruhestandsplan ist nicht automatisch ein erfolgreicher Ruhestandsplan. Erst wenn finanzielle, psychologische und lebensphasenbezogene Erkenntnisse zusammengeführt werden, entsteht eine Ruhestandsberatung, die den Menschen wirklich in den Mittelpunkt stellt. Für Finanzberater:innen liefert die Folge zahlreiche konkrete Impulse: Warum unterschiedliche Finanzpläne für die Go-Go-, Slow-Go- und No-Go-Jahre sinnvoll sein können, weshalb es sich lohnen kann, getrennte und gemeinsame Ruhestandsplanungen für Paare zu entwickeln, warum Experimentieren oft wertvoller ist als starres Vorausplanen, welche Bedeutung die „Erlaubnis zum Ausgeben" hat und wie psychologisch fundierte Entnahmestrategien – etwa das Bucket-System – die Beratungsqualität nachhaltig verbessern können. Eine Folge für alle, die ihre Ruhestandsberatung auf das nächste Niveau heben möchten. Denn wer nicht nur Vermögen plant, sondern den Menschen versteht, schafft einen entscheidenden Mehrwert für seine Kundinnen und Kunden. Link zu Dr. Thomas Mathars Webseite: www.10bausteine.de
#69 Sind Finanzberater noch relevant? Oder haben sich die Kunden längst weiterentwickelt?
2026/06/30
Kategorie: Financial Planning | Mit: Christian Siebold | Gastgeber: Andreas Beys Junge Anlegerinnen und Anleger informieren sich heute über Social Media, Podcasts, YouTube, KI-Anwendungen und digitale Communities. Finanzwissen war noch nie so leicht verfügbar wie heute. Doch bedeutet mehr Information automatisch bessere finanzielle Entscheidungen? Und welche Rolle bleibt Finanzdienstleister:innen in einer Welt, in der scheinbar jede Antwort nur einen Klick entfernt ist? In dieser Folge spricht Andreas Beys mit unserem Financial-Planning-Experten Christian Siebold über eine der vielleicht wichtigsten Zukunftsfragen der Finanzberatung. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, ob das eigentliche Problem tatsächlich bei den Kundinnen und Kunden liegt – oder ob viele Finanzdienstleister ihre Fähigkeiten schlicht nicht ausreichend sichtbar machen. Denn während Produktinformationen zunehmend austauschbar werden, gewinnen Orientierung, Struktur, Kontext und die Fähigkeit, komplexe finanzielle Entscheidungen ganzheitlich zu begleiten, immer stärker an Bedeutung. Die beiden diskutieren, warum Financial Planning weit mehr ist als die Auswahl einzelner Produkte, weshalb gerade die Verbindung aus menschlicher Kompetenz und moderner Technologie zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden kann und welche Fähigkeiten Finanzberater künftig entwickeln müssen, um auch morgen noch relevant zu bleiben. Eine Folge über die Zukunft der Finanzberatung, die Sichtbarkeit von Beratungsqualität und die Frage, warum professionelle Financial-Planning-Dienstleistungen möglicherweise wichtiger werden als je zuvor. Für alle Finanzdienstleister:innen, die nicht darüber diskutieren möchten, ob sich der Markt verändert – sondern darüber, wie sie ihn aktiv mitgestalten können.
#68 Die Finanzmatrix: Warum Anleger ständig die falschen Renditen vergleichen
2026/06/16
Kategorie: Finanzpsychologie | Mit: Uland Grawe | Gastgeber: Andreas Beys Jeden Tag werden Anlageergebnisse mit irgendeiner Marktrendite verglichen. Der DAX, der MSCI World oder andere Indizes dienen dabei häufig als vermeintlicher Maßstab für Erfolg oder Misserfolg. Doch wie sinnvoll ist dieser Vergleich überhaupt? In der Praxis investiert kaum ein Anleger ausschließlich in einen einzigen Markt. Stattdessen entstehen Vermögen durch individuelle Portfolios aus verschiedenen Bausteinen – Aktien, Anleihen, aktive Fonds, ETFs, Liquidität und weiteren Anlageformen. Hinter jedem dieser Bausteine stehen Entscheidungen: die Entscheidung für oder gegen bestimmte Märkte, für eine bestimmte Risikostruktur, für aktive oder passive Ansätze, für den richtigen Zeitpunkt von Zu- und Abflüssen sowie für das persönliche Durchhaltevermögen in schwierigen Marktphasen. Langfristig entscheidet nicht die Rendite eines einzelnen Marktes über den Anlageerfolg, sondern die Summe und die Qualität dieser Entscheidungen. Oder anders formuliert: Nicht Märkte entscheiden, sondern Entscheidungen. Entscheidend ist daher nicht die Rendite eines einzelnen Index, sondern die persönliche Anlegerrendite, die nach Kosten und unter Berücksichtigung des eingegangenen Risikos tatsächlich erreicht wird. Warum fällt es uns dennoch so schwer, in diesen Kategorien zu denken? Weshalb vergleichen wir komplexe Anlagestrategien immer wieder mit einzelnen Marktindizes? In dieser Folge von „Die Finanztrainer³" spricht Andreas Beys mit Finanzpsychologie-Experte Uland Grawe über die psychologischen Mechanismen hinter diesem weit verbreiteten Denkfehler. Gemeinsam beleuchten sie, warum unser Gehirn einfache Vergleiche liebt, wie dadurch falsche Erwartungen entstehen und weshalb viele Anleger und Berater unbewusst in einer Art „Finanzmatrix" gefangen sind. Freuen Sie sich auf spannende Erkenntnisse aus der Finanzpsychologie und konkrete Impulse, wie Sie mit Ihren Kundinnen und Kunden den Blick von der Marktrendite auf das richten können, was wirklich zählt: die langfristige Anlegerrendite.
#67 KI, Konkurrenz, Kontrollverlust? Wie Finanzberater mit Zukunftsangst konstruktiv umgehen können
2026/06/02
Kategorie: Finanzcoaching | Mit: Kola Erd | Gastgeber: Andreas Beys Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant – und mit neuen Anwendungen wie der Personal-Finance-Initiative von OpenAI wird sichtbar, wie digitale Anbieter beginnen, immer stärker in Bereiche vorzudringen, die lange als klassische Domäne menschlicher Finanzberatung galten: finanzielle Orientierung, Mustererkennung, Entscheidungsvorbereitung und kontinuierliche Begleitung. Doch was macht das eigentlich psychologisch mit Finanzberater:innen? Entsteht bei manchen – offen oder im Stillen – das Gefühl, technologisch perspektivisch ins Hintertreffen zu geraten? Und falls ja: Ist dieses Gefühl irrational oder möglicherweise sogar ein wichtiges Warn- und Entwicklungssignal? In dieser Folge von Die Finanztrainer³ – Finanzcoaching sprechen Gastgeber Andreas Beys und Finanzcoaching-Experte Kolja Erd über die psychologische Seite technologischen Wandels in der Finanzberatung. Es geht um Fragen wie: Warum sich das Gefühl von Unsicherheit oder Bedrohung in solchen Veränderungsphasen völlig normal anfühlen kann Warum Verdrängung langfristig oft die schlechtere Strategie ist Welche psychologischen Mechanismen in solchen Situationen wirken Wie Finanzberater:innen konstruktiv mit Zukunftsängsten umgehen können Warum technologische Entwicklung nicht automatisch Relevanzverlust bedeuten muss Und weshalb gerade jetzt die Chance besteht, die eigene Rolle bewusster, moderner und stärker zu definieren Eine Folge über Veränderungsdruck, Selbstreflexion und die zentrale Frage, wie menschliche Finanzberatung im Zeitalter intelligenter digitaler Konkurrenz nicht nur bestehen, sondern an Relevanz gewinnen kann. Denn manchmal ist ein unangenehmes Gefühl nicht das Problem – sondern der Beginn einer wichtigen Entwicklung.
# 22 Special: Fondsvolumen & Kosten: Wann Größe Rendite kostet
2026/05/19
Kategorie: Special | Mit: Ansgar Guseck Fondsanalyst und Mitglied des Sauren Portfoliomanagement-Team | Gastgeber: Andreas Beys Wenn über Fondsqualität gesprochen wird, dominieren meist zwei Perspektiven: Fondsmanager und Kosten. Was dabei oft übersehen wird: Beide Faktoren sind eng mit einer dritten, entscheidenden Größe verknüpft – dem Fondsvolumen. Denn wie viel Kapital ein Fonds verwaltet, beeinflusst unmittelbar seine Fähigkeit, flexibel zu agieren, Opportunitäten zu nutzen und nachhaltig Outperformance zu erzielen. Gerade in weniger liquiden Marktsegmenten kann zu viel Volumen zum Performancehemmnis werden. Gleichzeitig entsteht ein spannender Zielkonflikt: Ist ein bewusst begrenzter Fonds mit höheren Gebühren – ggf. inklusive Performance Fee – langfristig erfolgsversprechender als ein günstiger, aber zu großer Fonds ohne klare Kapazitätsdisziplin? Gemeinsam mit Ansgar Guseck, einem der erfahrensten unabhängigen Fondsanalyst im Markt und Mitglied des Sauren Portfoliomanagement-Team diskutieren wir genau diese Zusammenhänge.   Im Fokus der Folge: Warum Fondsvolumen ein zentraler, aber oft unterschätzter Performancefaktor ist Wie Kapazitätsgrenzen entstehen und welche Strategien besonders betroffen sind  Warum einige Fonds ihr Wachstum bewusst begrenzen – und was das über Qualität aussagt Wie Fondsvolumen und Kosten zusammenhängen – und wann höhere Gebühren ökonomisch sinnvoll sein können Wie viel zusätzliches Alpha durch konsequentes Volumenmanagement realistisch ist   Die Episode liefert eine klare Perspektive für Finanzberater: Kosten lassen sich nur sinnvoll bewerten, wenn man die dahinterstehende Leistung und die strukturellen Rahmenbedingungen – insbesondere das Fondsvolumen – versteht.   Eine Folge für alle, die erkennen wollen, warum nicht immer der günstigste Fonds die beste Wahl ist – sondern derjenige, der unter den richtigen Bedingungen Alpha generieren kann.
#66 FIDA wackelt – warum Open Finance trotzdem kommt (und was jetzt zähl
2026/05/05
Kategorie: Innovationforbanks/finance Specialguests: Nicola Breyer & Joris Hensen Gastgeber: Andreas Beys & Thorsten Hahn Steht die europäische Open-Finance-Initiative FIDA vor dem Aus oder nur Still? Unter der Ratspräsidentschaft Zypern steckt der Trilog zu FIDA fest. Wird es im zweiten Halbjahr einen Durchbruch unter der neuen Ratspräsidentschaft der Iren geben? Wie geht die Finanzbranche damit um? Die Branche hat in den vergangenen Jahren massiv investiert: Zeit, Ressourcen, strategische Ausrichtung. Initiativen wie das TechQuartier haben Banken, FinTechs und Regulatorik zusammengebracht, um konkrete Anwendungsfälle zu entwickeln und die Zukunft datengetriebener Finanzdienstleistungen greifbar zu machen. → War all das Engagement umsonst? → Oder sind bereits heute wertvolle Strukturen, Use Cases und Denkmodelle entstanden, die unabhängig von FIDA Bestand haben? → Und vor allem: Wie entwickelt sich Open Finance weiter – auch ohne klare regulatorische Leitplanken? Dies und noch viel mehr besprechen Gastgeber Andreas Beys und Thorsten Hahn mit Nicola Breyer und Joris Hensen, zwei Experten die an vorderster Front die Zukunft des Bankings bzw. der Finanzberatung in Deutschland seit Jahren mitgestalten. Weitere Informationen finden Sie auch hier: https://techquartier.com/programs/fida   Special Guests Nicola Breyer Nicola ist eine erfahrene Führungspersönlichkeit mit über 25 Jahren Erfahrung im Aufbau, in der Transformation und im Wachstum von Organisationen, insbesondere im Technologiesektor. Derzeit berät sie Unternehmen in den Bereichen Open-Finance-Strategie, KI-Implementierung, Transformation und Fundraising. Zu Beginn ihrer Karriere gründete sie während der aufkommenden Internetära drei Finanzdienstleistungsunternehmen und wurde bereits mit 26 Jahren Geschäftsführerin ihres ersten Unternehmens. Ihre Erfahrung im Venture-Capital-Bereich weckte ihre Leidenschaft für die Arbeit mit Portfoliounternehmen. Zudem sammelte sie umfassende operative Erfahrung im globalen FMCG-Sektor. Seit 2016 bekleidet Nicola Managing-Director- und C-Level-Positionen in Finanzdienstleistungs- und Technologieunternehmen, darunter auch eine Führungsposition bei PayPal. Zuletzt war sie als CEO und Managing Director in BaFin-regulierten Unternehmen tätig und verantwortete dort unter anderem internationale Strategie, Transformation, Fundraising, Regulierung, Organisationsaufbau, Produktstrategie, Marketing, Vertrieb, HR sowie die Führung von C-Level-Teams. Nicola ist zudem als Angel-Investorin aktiv, sitzt in den Boards von drei Technologieunternehmen und berät zwei Impact-VC-Fonds. Darüber hinaus ist sie Mitglied des Strategy Boards des House of Finance & Tech in Berlin sowie Vorstandsmitglied von FRIDA – Open Insurance. Außerdem ist sie als Senior Advisor für die Strategieberatung Roland Berger tätig. Sie ist eine international anerkannte Expertin für Open Data und Embedded Finance und tritt regelmäßig als Speakerin auf und veröffentlicht zu diesen Themen. Nicola arbeitet eng mit Branchenverbänden, Banken, Versicherungen und Regulierungsbehörden zusammen, um die Zukunft der offenen Datenökonomie mitzugestalten, und ist Mitgründerin der German Open Finance Charta.     Joris Hensen Joris Hensen verantwortet das Kundengeschäft des API-Programms der Deutsche Bank, das er 2015 mitbegründet hat. Mit mehr als 80 Partnerschaften und einer unternehmensweiten Abdeckung von datenbasierten Produkten zählt die Deutsche Bank heute zu den weltweit führenden Open-Finance-Akteuren. Über das Developer Portal der Deutschen Bank erhalten Partner schnellen und einfachen Zugang zu mehr als 40 API-Produkten, mit denen sie personalisierte Apps und Services anbinden und damit neue Wertschöpfungsfelder erschließen können. Joris Hensens Tätigkeit umfasst den Marken- und Partnerschaftsaufbau im Bereich „Open Finance" sowie den Ausbau interner Prozesse und Strukturen, um die digitale Transformation der Bank zu beschleunigen. In seiner mehr als zehnjährigen Arbeit für die Deutsche Bank war er als Projektmanager in verschiedenen internationalen Projekten tätig. Schon früh begeisterte er sich für Innovationen und Trends und legte ein Corporate-Foresight Programm auf, in dem er Zukunftsszenarien und Innovationsstrategien für die Deutsche Bank entwickelte. Er schreibt und veröffentlicht regelmäßig zu den Themen Zukunftsforschung, Innovation und APIs. In seiner Freizeit engagiert sich Joris Hensen für unternehmerische Schul- und Finanzbildung sowie soziales Unternehmertum für rund 400.000 Jugendliche in Indien (www.karmaheld.de).
#65 Altersvorsorge-Reform 2027: Worüber Finanzberater:innen jetzt nachdenken sollten
2026/04/21
Kategorie: Financial Planning | Mit: Christian Siebold | Gastgeber: Andreas Beys Die Reform der privat geförderten Altersvorsorge tritt erst zum 1. Januar 2027 in Kraft. Doch wer glaubt, dass Finanzberater sich erst dann damit beschäftigen sollten, macht einen strategischen Fehler. In dieser Folge von Die Finanztrainer³ sprechen Andreas Beys und Financial Planning Experte Christian Siebold darüber, warum gerade jetzt der entscheidende Zeitpunkt ist, aktiv zu werden – lange bevor die ersten Produkte überhaupt vermittelt werden können. Im Mittelpunkt steht eine klare Erkenntnis: Die Reform ist nicht nur ein neues Produktangebot – sie ist vor allem ein Kommunikations- und Beziehungsanlass. Die beiden diskutieren unter anderem: Warum frühzeitige Kundenansprache jetzt zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil wird Weshalb Untätigkeit ein reales Risiko darstellt, Kunden an andere Anbieter zu verlieren Wie die Reform als Türöffner für ganzheitliche Finanzplanungsgespräche genutzt werden kann Welche Chancen sich ergeben, um bestehende Kundenbeziehungen zu vertiefen – und neue Zielgruppen, insbesondere die nächste Generation, anzusprechen Und warum die eigentliche Leistung des Beraters nicht im Produktabschluss liegt, sondern in der frühzeitigen Orientierung und Strukturierung Die Folge zeigt: Wer die Reform nur als zukünftiges Produkt sieht, denkt zu kurz. Wer sie als strategischen Impuls für Beratung, Positionierung und Kundenbindung nutzt, kann schon heute entscheidende Weichen stellen. Eine Folge für alle Finanzberater, die nicht warten wollen, bis der Markt sich bewegt – sondern ihn aktiv mitgestalten möchten.
#64 Wenn Kunden plötzlich anders handeln – Finanzpsychologie in der Praxis verstehen und steuern
2026/04/07
Kategorie: Finanzpsychologie | Mit: Uland Grawe | Gastgeber: Andreas Beys Ein Kunde kündigt per E-Mail an, Positionen aus seinem Depot zu verkaufen – ohne Begründung, ohne vorherige Abstimmung, entgegen der bisherigen gemeinsamen Strategie. Ein Einzelfall? Keineswegs. In dieser Folge von Die Finanztrainer³ analysieren Andreas Beys und Finanzpsychologie-Experte Uland Grawe einen realen Praxisfall, der exemplarisch zeigt, wie schnell sich Kundenverhalten verändern kann – und wie entscheidend der richtige Umgang damit ist. Im Zentrum steht die Frage: Was passiert im Kopf des Kunden – und wie sollte ein professioneller Berater darauf reagieren? Uland Grawe bringt nicht nur den konkreten Fall mit, sondern ordnet ihn aus finanzpsychologischer Perspektive ein. Dabei wird deutlich: Solche Situationen sind selten rein rational erklärbar – und erfordern mehr als nur fachliche Argumente. Die zentralen Themen der Folge: Warum Kunden plötzlich gegen die gemeinsam entwickelte Strategie handeln Welche psychologischen Mechanismen hinter solchen Entscheidungen stehen können Wie Finanzberater in solchen Momenten souverän und professionell reagieren Warum Selbstreflexion ein entscheidender Bestandteil guter Beratung ist Wie man sich mental gezielt auf kritische Kundengespräche vorbereitet Konkrete Ansätze für eine strukturierte mentale Vorbereitung im Beratungsalltag Die Folge zeigt eindrucksvoll: Erfolgreiche Beratung entsteht nicht nur durch fachliche Kompetenz – sondern durch die Fähigkeit, menschliches Verhalten zu verstehen, einzuordnen und richtig zu begleiten. Ein praxisnaher Impuls für alle, die Beratung nicht nur als Produktauswahl, sondern als Beziehungsarbeit verstehen.
Special #21: Aktuelles zur privat geförderten Altersvorsorgereform – Staatsdepot: sinnvoll oder Schnellschuss?
2026/03/27
Kategorie: Special | Mit: Cvetelina Todorova | Gastgeber: Andreas Beys Der Bundestag hat die Reform der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge beschlossen. Was lange als Riester-Nachfolger diskutiert wurde, ist jetzt im Bundestag verabschiedet und wird ab dem 1. Januar 2027 in Kraft treten. Auf den letzten Metern gab es aber noch eine Überraschung: Neben privatwirtschaftlich organisierte Standarddepotverträge wird es auch ein staatlich organisiertes Standarddepot geben und somit der Staat als Wettbewerber auftreten. Ein Novum. Aber wie soll das konkret funktionieren? Andreas Beys spricht darüber mit Cvetelina Todorova, Leiterin Altersvorsorgepolitik beim deutschen Fondsverband BVI.   Themen dieser Folge: • Die wichtigsten Veränderungen im des parlamentarischen Verfahrens im Überblick • Neue Zulagenstruktur: Was sich für Sparerinnen und Sparer konkret ändert • Das staatliche Standarddepot: Idee, Entstehung – und offene Fragen • Verdrängung statt Wettbewerb? Die Folgen für die Fondsbranche
#63 Finanzcoaching - Besondere Herausforderungen in der Finanzberatung für Frauen
2026/03/24
Kategorie: Finanzcoaching | Mit: Kolja Erd, Coleen Trebschick, Dr. Claudia Pitterle | Gastgeber: Andreas Beys Was hat die Menopause mit Geldanlage zu tun? - Mehr, als viele denken. In dieser Folge von Die Finanztrainer³ sprechen Andreas Beys und Kolja Erd mit Dr. Claudia Pitterle und Coleen Trebschick über einen bislang weitgehend unbeachteten Einflussfaktor auf finanzielle Entscheidungen: Hormonelle Veränderungen – und ihre Wirkung auf Wahrnehmung, Energie und Risikoverhalten. Aus systemischer Perspektive wird deutlich: Finanzentscheidungen entstehen nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel von Körper, Emotion und Kontext. Im Fokus der Folge: Warum Menopause ein relevantes Thema für Finanzentscheidungen ist Wie sich Risikowahrnehmung und Entscheidungsverhalten verändern können   Welche strukturellen Herausforderungen Frauen zusätzlich betreffen Und welche Rolle systemisches Finanzcoaching dabei spielen kann Die Folge verbindet Behavioral Finance, Praxiserfahrung und gesellschaftliche Perspektiven – und eröffnet damit einen neuen Blick auf ganzheitliche Finanzberatung. Eine Episode für alle, die Finanzentscheidungen besser verstehen – und Beratung wirksamer gestalten wollen. Weitere Infos zu unseren Gästinnen: Coleen Trebschick - Vorständin CAPA AG FinanzWeitBlick: Coleen Trebschick ist seit über 27 Jahre als Investmentspezialistin tätig und beschäftigt sich bereits seit annähernd 20 Jahren mit der strategischen Finanzplanung. Vor fast 5 Jahren hat sie mit Ihrer Geschäftspartnerin Angelika Henker die CAPA AG gegründet, weil sie den dringenden Bedarf und den Wunsch nach weiblicher Beratung für Frauen von Frauen erkannt haben. Frauen zu unterstützen und zu bewegen, sich mit ihrer eigenen finanziellen Unabhängigkeit zu beschäftigen und diese aktiv in die eigenen Hände zu nehmen. Frei nach dem Motto "Starke Frauen planen weiter" begleitet die CAPA AG in allen finanziellen Lebenslagen. www.capa.ag Dr. Claudia Pitterle: Dr. Claudia Pitterle ist Certified Financial Planner®️ und erfahrene Finanzexpertin mit über 25 Jahren in der Beratung anspruchsvoller Privat- und Firmenkunden bei der MLP Finanzberatung SE. Sie verbindet langjährige Praxis in der Finanzberatung mit fundierten Erkenntnissen aus der Behavioral Science – insbesondere mit Blick auf Entscheidungen unter Unsicherheit und darauf, wie sich diese nachhaltig unterstützen lassen. Als Mitgründerin der „Academy of Cognitive Finance" entwickelt sie Vorträge, Webinare und edukative Formate, die Kundinnen und Kunden dabei unterstützen, fundierte und langfristig tragfähige Finanzentscheidungen zu treffen.
#62 Banking 2030 – Warum die Zukunft des Bankings jetzt auf die Vorstandstagesordnung gehört
2026/03/10
Kategorie: Innovationsforbanks | Mit: Dr. Maurizio Singh und Thorsten Hahn | Gastgeber: Andreas Beys Wie sieht Banking im Jahr 2030 aus – und welche Rolle werden Banken, Finanzdienstleister und Berater in dieser neuen Realität spielen? In dieser Folge sprechen Andreas Beys und Thorsten Hahn mit Dr. Maurizio Singh, Autor des Buches „Banking 2030 - Die digitale Revolution". Darin beschreibt er, wie Technologien wie künstliche Intelligenz, datengetriebene Geschäftsmodelle und neue regulatorische Rahmenbedingungen das Bankgeschäft grundlegend verändern werden. Seine zentrale Botschaft: Die Transformation des Bankings ist keine IT-Frage – sondern eine strategische Führungsaufgabe. Im Gespräch gehen wir der Frage nach, welches Zukunftsbild Singh für die Finanzbranche zeichnet, warum gerade die kommenden Jahre entscheidend sein werden und welche Kernthesen seines Buches Finanzdienstleister unbedingt verstehen sollten. Dabei wird deutlich, dass sich nicht nur Banken, sondern auch Berater, Vermögensverwalter und Finanzdienstleister auf neue Rollen einstellen müssen. Zum Abschluss richten wir den Blick ganz bewusst auf die Führungsebene von Banken und Finanzinstituten: Warum gehört das Thema „Banking 2030" jetzt ganz oben auf die Agenda von Vorständen? Welche strategischen Entscheidungen dürfen nicht länger delegiert werden? Und woran wird man die Zukunftsfähigkeit von Finanzinstituten in den kommenden Jahren messen? Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie sich Banking, Beratung und Kundenbeziehungen in den nächsten Jahren verändern werden – und warum die entscheidenden Weichen dafür heute gestellt werden müssen. Dr. Maurizio Singh: Dr. Maurizio Singh ist Leiter Banking und Digitale Ökosysteme beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV). In dieser Funktion verantwortet er die strategische Weiterentwicklung der digitalen Kundenschnittstellen der Sparkassen-Finanzgruppe und beschäftigt sich mit der Frage, wie Banking im digitalen Zeitalter neu gedacht und gestaltet werden kann. Als Experte an der Schnittstelle von Banking, Technologie und strategischer Transformation begleitet er seit vielen Jahren die digitale Weiterentwicklung der Finanzbranche. Sein Fokus liegt dabei auf der Gestaltung zukunftsfähiger digitaler Ökosysteme und neuer Geschäftsmodelle für eine der größten Finanzgruppen Europas. Mit seinem neuen Buch „Banking 2030 – Die digitale Revolution" verbindet Dr. Singh historische Einordnung, technologische Entwicklungen und strategische Perspektiven zu einem fundierten Leitfaden für Entscheiderinnen und Entscheider der Finanzbranche. Das Buch zeigt auf, wie Finanzinstitute die tiefgreifenden Veränderungen durch neue Technologien nicht nur verstehen, sondern aktiv gestalten können. (www.banking2030.com) Bereits in seiner früheren Veröffentlichung „Agiles Arbeiten – agile Führung: Wo bleibt der Mensch bei Agilität?" setzte er sich intensiv mit der Frage auseinander, wie Organisationen Transformation erfolgreich gestalten können, ohne den Menschen aus dem Blick zu verlieren. Diese Perspektive prägt auch „Banking 2030": Technologie ist ein zentraler Treiber des Wandels – doch Vertrauen, Kultur und Verantwortung bleiben die entscheidenden Erfolgsfaktoren für die Zukunft des Bankings. Die im Rahmen dieses Podcasts geäußerten Ansichten und Einschätzungen geben ausschließlich die persönliche Meinung von Dr. Maurizio Singh wieder. Sie stellen keine offiziellen Positionen oder Stellungnahmen des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes oder der Sparkassen-Finanzgruppe dar.

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