Jeden Sonntag um 8:00 laden Cornelia Becker aka Corni Winelover, eine der erfolgreichsten österreichischen Influencerinnen, und Christoph Baumert, Genussmensch, Event-Vagabund und Plattendreher, zu einer geschmackvollen Runde voller flüssiger, spritziger und schmackhafter Highlights ein.
Ob edle Tropfen, spannende Food-Trends oder faszinierende Persönlichkeiten aus der Welt des Genusses – hier wird probiert, diskutiert und vor allem genossen! Mit einer Prise Humor, jeder Menge Know-how und lockeren Gesprächen servieren Corni & Christoph die perfekte Mischung für alle, die guten Wein und feines Essen lieben.
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#82 Kamptal im Glas - Johannes Haimerl
2026/10/18
Prost Mahlzeit – Episode 82 mit Johannes Haimerl:„Kamptal im Glas – Herkunft, Feingefühl & die nächste Generation“
In dieser Episode von Prost Mahlzeit geht es ins Kamptal, genauer gesagt nach Gobelsburg zum Weingut Haimerl. Seit 1829 ist die Familie dort ansässig – und mit Johannes Haimerl steht bereits die nächste Generation bereit, um den Familienbetrieb weiterzuführen. Im Mittelpunkt stehen frische, lebendige Weine, Grüner Veltliner und Riesling – und ein junger Winzer, der gerne tüftelt, dabei aber Herkunft und klassisches Handwerk nie aus den Augen verliert.
Wir beginnen bei Johannes selbst und seinem Weg zum Winzer. Nach seiner Ausbildung an der HBLA für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg führte ihn 2020 ein Praktikum bis nach Neuseeland. Wir sprechen darüber, welche Erfahrungen er von dort mitgenommen hat, was ihn während seiner Ausbildung besonders geprägt hat und wie heute die Zusammenarbeit mit seinem Vater Karl Haimerl funktioniert. Dabei interessiert uns natürlich auch, wo Johannes bereits seine eigenen Wege geht – und wie viel Freiheit ihm die ältere Generation dabei lässt.
Eine Zahl begegnet einem beim Weingut Haimerl immer wieder: 1829. Seit beinahe 200 Jahren ist die Familie in Gobelsburg verwurzelt. Was bedeutet eine solche Geschichte für einen jungen Winzer? Ist sie Motivation, Verpflichtung oder vielleicht ein bisschen von beidem? Johannes erzählt, welche Werte und Traditionen er unbedingt bewahren möchte und wie man ein Familienweingut weiterentwickelt, ohne dessen Wurzeln zu verlieren.
Natürlich spielt auch das Kamptal selbst eine Hauptrolle. Hier treffen pannonische Wärme und die Kühle des Waldviertels aufeinander. Warme Tage, kühle Nächte sowie unterschiedliche Löss- und Schotterböden schaffen Bedingungen, die den Charakter der Weine entscheidend mitbestimmen. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, was einen typischen Kamptaler Wein auszeichnet – und was diese Region vielleicht besser kann als jede andere.
Im Glas dreht sich vieles um die beiden großen Sorten der Region: Grüner Veltliner und Riesling. Johannes erklärt die Unterschiede zwischen Veltliner vom Löss, Ortswein aus Gobelsburg und den großen Riedenweinen. Besonders spannend ist dabei die Ried Spiegel 1ÖTW – eine Herkunft, die im Weingut eine besondere Rolle spielt und uns direkt zu unserem Wein der Episode führt.
Johannes ist aber auch ein Tüftler im Keller. Welche kleinen Details machen am Ende den Unterschied zwischen einem guten und einem besonderen Wein? Wie stark darf oder soll ein Winzer in die Weinbereitung eingreifen? Und gibt es Experimente, von denen der spätere Weintrinker vielleicht überhaupt nichts bemerkt? Dabei sprechen wir auch über die vermeintlich einfache, tatsächlich aber ziemlich schwierige Frage: Wann ist ein Wein eigentlich fertig?
Die Grundlage dafür entsteht für Johannes jedoch im Weingarten. Intensive Laubarbeit, Ausdünnen und die Pflege jeder einzelnen Rebe sind wichtige Bausteine für jene Leichtigkeit und Frische, die seine Weine auszeichnen sollen. Gleichzeitig verändert der Klimawandel die Arbeit – und damit stellt sich auch die Frage, ob Weinbau heute überhaupt noch so funktionieren kann wie vor 20 oder 30 Jahren.
Eng damit verbunden ist das Thema Nachhaltigkeit und Terroir. Wie viel überlässt man der Natur und wo muss der Winzer gezielt eingreifen? Johannes beschreibt einen Ansatz, bei dem die Natur gestalten darf, trotzdem aber nichts einfach dem Zufall überlassen wird. Wir sprechen darüber, welche Herausforderungen nachhaltiges Arbeiten mit sich bringt und warum dieses Denken gerade für eine junge Winzergeneration immer selbstverständlicher wird.
Auch die Schlossquadrat-Trophy 2026 ist Thema unseres Gesprächs. Was bedeutet ein solcher Wettbewerb für einen jungen Winzer? Geht es nur um Auszeichnungen oder entstehen dabei auch Austausch, Freundschaften und ein Netzwerk innerhalb einer neuen österreichischen Winzergeneration? Und wohin entwickelt sich diese Generation, die heute beginnt, die heimische Weinwelt mitzugestalten?
Dass Johannes durchaus Lust auf eigene Ideen hat, zeigt sein Projekt „Giovanni“. Ein Sparkling aus Grünem Veltliner, bewusst etwas abseits der klassischen DAC-Welt und mit Fokus auf unkomplizierten Trinkspaß. Wir sprechen darüber, wie die Idee entstand und ob Giovanni vielleicht jener Wein ist, in dem Johannes' ganz persönliche Handschrift besonders deutlich zum Vorschein kommt.
Zum Abschluss schauen wir nach vorne. Johannes' Bruder Karl Nikolaus studiert BWL – könnte die Zukunft des Weinguts also irgendwann von den beiden Brüdern gemeinsam gestaltet werden? Soll der Betrieb wachsen oder bewusst familiär bleiben? Welche Weine möchte Johannes noch verwirklichen? Und wie soll das Weingut Haimerl in zehn Jahren aussehen?
Und selbstverständlich wartet auch auf Johannes zum Abschluss wieder „Cornis kleines Verhör“ – vom besten Weinmoment über die kulinarische Sünde bis zur Frage nach seinem allerletzten Glas Wein.
Wein der Episode:
🍷 Grüner Veltliner Ried Spiegel 1ÖTW Kamptal Reserve 2023
Mit dem Grünen Veltliner Ried Spiegel 1ÖTW landet genau jene Verbindung im Glas, die sich durch unser gesamtes Gespräch zieht: Kamptal, Herkunft, Grüner Veltliner und die individuelle Handschrift des Winzers. Ein Riedenwein, der hervorragend zu Johannes' Anspruch passt, Tradition weiterzuführen und ihr gleichzeitig seine eigene Interpretation zu geben.
Grüner Veltliner Ried Spiegel 1ÖTW Kamptal Reserve 2023 – Weingut Haimerl
Prost Mahlzeit!
Mehr über Johannes Haimerl und das Weingut Haimerl findet ihr unter:
Weingut Haimerl
Eine Episode über fast 200 Jahre Familiengeschichte, das besondere Klima des Kamptals, Grünen Veltliner und Riesling – und über einen jungen Winzer, der mit Feingefühl, Experimentierfreude und Respekt vor seiner Herkunft die nächste Generation des Weinguts Haimerl einläutet.
# 81 Wachau mit Handschrift - Christoph Donabaum
2026/10/11
Prost Mahlzeit – Episode 81 mit Christoph Donabaum:„Wachau mit Handschrift – Spitzer Graben, Familie & Wein“
In dieser Episode von Prost Mahlzeit führt uns unsere Reise in die Wachau, genauer gesagt in den Spitzer Graben. Dort besuchen wir Christoph Donabaum vom Weingut Christoph Donabaum – einen Familienbetrieb, dessen Geschichte weit zurückreicht und dessen Weine von steilen Rieden, alten Reben, viel Handarbeit und einer der spannendsten Weinlandschaften Österreichs geprägt werden.
Die Geschichte des Weinguts reicht bis mindestens 1668 zurück, seit 1853 befindet sich der Hof im Besitz der Familie Donabaum. Christoph selbst übernahm bereits 2012 Verantwortung für Keller und Weingarten und führt den Betrieb seit 2020. Wir sprechen darüber, wie es ist, eine derart lange Familiengeschichte weiterzuführen, wann für ihn klar wurde, dass Wein sein eigener Weg sein würde – und wie sich sein Blick auf den Betrieb verändert hat, seit er selbst die Verantwortung trägt.
Eine Hauptrolle in unserem Gespräch spielt natürlich der Spitzer Graben. Er gehört zu den kühlsten Bereichen der Wachau. Höhenlage, Wälder und kühle Winde sorgen für besondere Bedingungen und beeinflussen die Reife der Trauben. Christoph erzählt, warum gerade diese vermeintlich schwierigeren Voraussetzungen für die Stilistik seiner Weine so wertvoll sind und was den Spitzer Graben für ihn auch im internationalen Vergleich besonders macht.
Wer hier Wein machen möchte, muss allerdings bereit sein, ordentlich anzupacken. Viele Weingärten liegen in extremen Steillagen, in denen Handarbeit nicht romantisches Marketing, sondern tägliche Realität ist. Wir sprechen über die herausforderndsten Rieden, darüber, welche Lagen Christoph besonders stolz machen, und über die unterschiedlichen Charaktere von Herkünften wie Setzberg, Offenberg und Spitzer Point. Und natürlich wollen wir wissen: Erkennt Christoph bei einer Blindverkostung tatsächlich sofort seinen Spitzer Graben?
Bei den Rebsorten stehen naturgemäß Grüner Veltliner und Riesling im Mittelpunkt. Doch beim Weingut Donabaum spielt auch der Neuburger eine besondere Rolle – eine Rebsorte, die gerade im Spitzer Graben eine lange Tradition besitzt. Wir sprechen über alte Rebanlagen, darüber, was Neuburger von anderen Sorten unterscheidet, und warum auch Weißburgunder und Muskateller ihren Platz im Sortiment gefunden haben.
„Unsere Hände, unsere Böden, unsere Weine“ – dieser Gedanke beschreibt die Philosophie des Hauses besonders gut. Christoph erzählt, was echtes Handwerk im Weinbau für ihn bedeutet, warum die Familie ihre alten Rebanlagen bis ins Detail kennt und wie viel Handarbeit tatsächlich in einer Flasche Donabaum steckt. Besonders wichtig sind dabei zwei Faktoren, die sich nicht beschleunigen lassen: Zeit und Geduld. Sie entscheiden mit darüber, wann der richtige Moment für die Lese gekommen ist und wann ein Winzer eingreifen – oder die Natur einfach machen lassen sollte.
Spannend wird es auch beim Thema Generationenwechsel. Was wollte Christoph verändern, als er 2020 endgültig die Verantwortung übernahm? Welche Dinge seiner Eltern wollte er unbedingt bewahren? Und wie entwickelt man als nächste Generation eine eigene Handschrift, ohne die Geschichte des Familienbetriebs über Bord zu werfen? Wir sprechen über Entscheidungen, bei denen der Rat des Vaters noch immer gefragt ist – und jene Bereiche, bei denen inzwischen klar ist: Das ist Christophs Sache.
Als Mitglied der Vinea Wachau ist das Weingut außerdem eng mit dem besonderen Qualitätsverständnis der Region verbunden. Wir sprechen über Steinfeder, Federspiel und Smaragd, über die Bedeutung klar definierter Herkunft und darüber, was für Christoph den Unterschied zwischen einem guten und einem wirklich großen Wachauer Wein ausmacht.
Zum Weingut Donabaum gehört aber nicht nur Wein, sondern auch echte Wachauer Heurigenkultur. Der Heurige blickt auf eine Geschichte von mehr als 100 Jahren zurück und öffnet mittlerweile dreimal jährlich seine Türen. Rund 80 Gäste finden im Lokal und weitere etwa 100 im Hof und Garten Platz. Wir sprechen darüber, was dort auf den Tisch kommt, welche Weine besonders gerne getrunken werden und warum der direkte Kontakt zu den Gästen heute vielleicht wichtiger ist denn je.
Dahinter steht die ganze Familie: Christophs Mutter Herta kümmert sich um die Küche, sein Vater Josef unterstützt weiterhin im Weingarten und Keller. Damit arbeiten teilweise drei Generationen gleichzeitig im Betrieb. Wir erfahren, warum genau dieses Zusammenspiel eine große Stärke des Weinguts ist – auch wenn natürlich nicht immer alle derselben Meinung sein müssen.
Zum Abschluss blicken wir in die Zukunft. Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf den vergleichsweise kühlen Spitzer Graben? Könnte dessen Lage langfristig sogar zu einem Vorteil werden? Wie verändert sich die Arbeit in den Steillagen, soll der Betrieb überhaupt noch wachsen und wie möchte Christoph das Weingut in zehn oder zwanzig Jahren sehen?
Weine der Episode:
🍷 Grüner Veltliner Smaragd Ried Zornberg
Ein Grüner Veltliner, der hervorragend zu unserem Gespräch über Herkunft, Steillagen und die besondere Charakteristik des Spitzer Grabens passt – und gleichzeitig jene Verbindung aus Boden, Handarbeit, Reife und Wachauer Identität ins Glas bringt, die Christophs Arbeit prägt.
Grüner Veltliner Smaragd Ried Zornberg – Weingut Donabaum
🍷 Riesling Smaragd Ried Offenberg
Mit dem Riesling aus der Ried Offenberg steht eine zweite große Wachauer Rebsorte im Mittelpunkt. Ein idealer Gegenpart zum Grünen Veltliner und ein Wein, mit dem sich besonders schön zeigen lässt, wie deutlich Rebsorte, Lage und Herkunft die Handschrift eines Weines bestimmen können.
Riesling Smaragd Ried Offenberg – Weingut Donabaum
Prost Mahlzeit!
Mehr über Christoph Donabaum und das Weingut Donabaum findet ihr unter:
Weingut Donabaum
Eine Episode über den Spitzer Graben, extreme Steillagen und alte Reben, Veltliner, Riesling und Neuburger – und über einen Familienbetrieb, in dem Tradition, Handarbeit und Christoph Donabaums eigene Handschrift gemeinsam die Zukunft bestimmen.
#80 Mehr als alkoholfrei – Raureif / Bernd Menzl
2026/10/04
Prost Mahlzeit – Episode 80 mit Bernd Menzl:„Mehr als alkoholfrei – Raureif, Verjus & die Zukunft des Genusses“
In dieser Episode von Prost Mahlzeit verlassen wir die klassische Weinwelt – bleiben ihr aber näher, als man zunächst vermuten würde. Unser Gast ist Bernd Menzl, Gründer von Raureif, einer österreichischen Marke für hochwertige alkoholfreie Speisenbegleiter auf Basis von Verjus, dem Saft unreif geernteter Weintrauben. Was 2016 aus einer Idee während seiner Zeit als Koch entstand, ist heute ein spannender Beweis dafür, dass anspruchsvoller Genuss nicht zwangsläufig Alkohol braucht.
Wir beginnen bei Bernd selbst: Aufgewachsen im Mühlviertel, lebt er heute im Mostviertel. Ursprünglich führte sein Weg in die Küche, bevor Getränke immer stärker in den Mittelpunkt rückten. Wir sprechen darüber, wie ihn seine gastronomische Erfahrung geprägt hat, welche Rolle seine Zeit an der FH Krems spielte und ob er sich damals überhaupt vorstellen konnte, eines Tages sein eigenes Getränk auf den Markt zu bringen.
Natürlich wollen wir wissen, wie die Idee zu Raureif überhaupt entstanden ist. Warum fiel die Wahl ausgerechnet auf Verjus als Basis? Gab es diesen einen berühmten Aha-Moment? Und wie weit ist der Weg von einer spannenden Idee bis zu einem Produkt, das tatsächlich in Flaschen gefüllt und Gästen serviert werden kann? Bernd erzählt von Entwicklungsarbeit, Überzeugungsarbeit und den ersten Schritten einer Getränkekategorie, die vor zehn Jahren noch deutlich erklärungsbedürftiger war als heute.
Damit landen wir bei einer der spannendsten Fragen dieser Episode: Ist alkoholfrei nur ein Trend – oder erleben wir gerade die Entstehung einer neuen Genusskultur? Seit der Gründung von Raureif im Jahr 2016 hat sich das Bewusstsein deutlich verändert. Immer mehr Menschen möchten bewusst auf Alkohol verzichten, erwarten dabei aber trotzdem ein Getränk mit Anspruch, Komplexität und einer ernsthaften Rolle als Speisenbegleiter. Wir diskutieren darüber, welche Bedeutung die Gastronomie für diese Entwicklung hat und ob alkoholfreie Begleitung eines Tages genauso selbstverständlich sein könnte wie ein Glas Wein.
Und weil wir nun einmal ein Weinpodcast sind, kommen wir an einigen Fragen natürlich nicht vorbei: Trinkt Bernd selbst Wein? Welche Rebsorten und Regionen mag er? Was macht für ihn einen guten Wein aus? Seine Sommelier-Ausbildung liefert dabei eine besonders interessante Perspektive. Vor allem aber klären wir eine entscheidende Frage: Soll Raureif Wein überhaupt ersetzen – oder bewusst als vollkommen eigenständiges Genusserlebnis verstanden werden?
Wir schauen auch hinter die Kulissen der Herstellung. Woher kommt der Verjus, woher stammen die weiteren Zutaten und welche Rolle spielt Regionalität? Gerade bei einem Produkt, das sich als hochwertiger Speisenbegleiter versteht, geht es nicht nur darum, etwas Alkoholfreies anzubieten. Geschmack, Säure, Struktur und das Zusammenspiel der Zutaten müssen funktionieren – und hinter jeder neuen Sorte steckt entsprechende Entwicklungsarbeit.
Spannend ist auch Bernds Weg vom Start-up zur etablierten Marke. Wie schwierig war es 2016, mit einem Produkt zu starten, dessen Kategorie vielen Menschen zunächst erklärt werden musste? Welche Hürden gab es? Gab es Momente, in denen Bernd selbst gezweifelt hat? Und worauf ist er heute besonders stolz, wenn er auf die Entwicklung von Raureif zurückblickt?
Natürlich interessiert uns auch, was als Nächstes kommt. Wir sprechen über neue Sorten, weitere Projekte und andere Genussbereiche, die Bernd reizen könnten. Wie entscheidet man überhaupt, welche Geschmackskombination das Potenzial für ein neues Raureif-Produkt hat? Und wo soll die Marke in zehn Jahren stehen?
Zum Abschluss wird es persönlich: Wein oder Raureif? Kochen oder Getränke entwickeln? Was steht bei Bernd privat im Kühlschrank und was motiviert ihn nach all den Jahren noch immer, neue Ideen umzusetzen? Unsere Abschlussfrage blickt schließlich zehn Jahre voraus: Was soll Raureif bis dahin erreicht haben – und woran möchte Bernd Menzl persönlich gemessen werden?
Und selbstverständlich bleibt Bernd trotz alkoholfreier Episode unser „Cornis kleines Verhör“ nicht erspart – vom besten Weinmoment über das perfekte Katerfrühstück bis zum letzten Glas Wein seines Lebens.
Getränke der Episode:
🥂 Raureif Sparkling Verjus mit Quitte
Verjus trifft auf Quitte: eine alkoholfreie Alternative mit Säure, Frucht und Struktur, die nicht versucht, Wein zu imitieren, sondern als eigenständiger Speisenbegleiter gedacht ist.
Raureif Sparkling Verjus mit Quitte
🥂 Raureif Sparkling Verjus mit Dirndl BIO
Mit der Dirndl – der Kornelkirsche – bekommt der Verjus einen weiteren spannenden Partner. Eine Kombination, die Regionalität und die Idee eines anspruchsvollen alkoholfreien Genusserlebnisses miteinander verbindet.
Raureif Sparkling Verjus mit Dirndl BIO
Prost Mahlzeit!
Mehr über Bernd Menzl und Raureif findet ihr unter:
Raureif
Eine Episode über Verjus, Gastronomie und Unternehmergeist – und über die spannende Frage, ob „alkoholfrei“ längst aufgehört hat, Verzicht zu bedeuten und stattdessen zu einer eigenen Form des Genusses geworden ist. 🥂🍇✨
#79 Urgestein, Leidenschaft & Weinviertel DAC - Johannes Kölbl
2026/09/27
Prost Mahlzeit – Episode 79 mit Johannes Kölbl:„Urgestein, Leidenschaft & Weinviertel DAC – Herkunft und die nächste Generation“
In dieser Episode von Prost Mahlzeit führt uns die Reise ins nordwestliche Weinviertel, genauer gesagt nach Röschitz zum Respiz-Hof Kölbl. Dort betreibt die Familie Kölbl bereits seit 1660 Weinbau. Mit Johannes Kölbl steht heute die nächste Generation im Mittelpunkt – ein junger Winzer, der eine jahrhundertealte Familiengeschichte mit seinen eigenen Vorstellungen und modernen Ideen verbindet.
Wir beginnen bei beeindruckenden 365 Jahren Familiengeschichte. Wie fühlt es sich an, Teil einer Tradition zu sein, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht? Woher stammt eigentlich der Name Respiz-Hof? Und war für Johannes von Anfang an klar, dass auch sein Weg einmal in den Weinbau führen würde? Wir sprechen über Werte, die ihm seine Eltern mitgegeben haben, aber auch über die Verantwortung, die mit einer derart langen Familiengeschichte verbunden ist.
Bevor Johannes im Familienbetrieb seine eigene Handschrift entwickelte, absolvierte er die Weinbauschule Krems und sammelte Erfahrungen bei Praktika – unter anderem beim Weingut Knoll sowie in der Schweiz. Wir wollen wissen, welche Eindrücke ihn besonders geprägt haben, was er bewusst aus anderen Betrieben mitgenommen hat und was er heute vielleicht anders macht als die Generation vor ihm. Natürlich geht es dabei auch um die Zusammenarbeit mit seinen Eltern – bis hin zur entscheidenden Frage: Wer hat eigentlich im Keller das letzte Wort?
Besonders spannend wird es beim Thema Boden. Während man das Weinviertel häufig mit Löss verbindet, spielen rund um Röschitz auch Urgestein und Granit eine entscheidende Rolle. Johannes erklärt, wie diese Böden seine Weine prägen und was die Rieden Himmelreich, Reipersberg und Galgenberg voneinander unterscheidet. Und wir gehen der Frage nach, ob man jene viel zitierte Mineralität tatsächlich im Glas schmecken kann.
Im Mittelpunkt des Respiz-Hofs steht natürlich der Grüne Veltliner – fast die Hälfte der Rebfläche ist dieser Rebsorte gewidmet. Warum ist gerade sie das Aushängeschild des Betriebs? Was zeichnet für Johannes einen richtig guten Weinviertel DAC aus? Und wie wichtig sind dabei die einzelnen Rieden und ihre unverwechselbare Herkunft?
Ein Satz von Johannes bringt seine Philosophie besonders gut auf den Punkt: „Qualität wird am Weinstock entschieden und nicht im Keller.“ Wir sprechen darüber, wie viel Arbeit tatsächlich im Weingarten steckt, wann ein Winzer eingreifen muss und wann es besser ist, dem Wein seinen Lauf zu lassen. Dabei geht es um Vinifikation, Geduld und die Überzeugung, dass die Grundlage eines großen Weines lange vor dem Keller gelegt wird.
Dass dieser Weg Aufmerksamkeit bekommt, zeigen auch seine bisherigen Erfolge: Weinviertel DAC Champion, Sieger der Jungwinzer-Trophy und Finalist bei der Schlossquadrat-Trophy. Was bedeuten solche Auszeichnungen für einen jungen Winzer? Sind sie vor allem Bestätigung und Motivation – oder erhöhen sie auch den Druck, beim nächsten Jahrgang wieder abzuliefern?
Der Respiz-Hof soll allerdings nicht nur über seine Flaschen erlebbar sein. Gäste können dort verkosten, übernachten und das Weingut persönlich kennenlernen. Johannes erzählt, warum ihm der direkte Kontakt mit Weinliebhaber:innen wichtig ist und weshalb Wein heute immer stärker mit Erlebnissen, Begegnungen und den Geschichten hinter dem Produkt verbunden wird.
Zum Abschluss blicken wir gemeinsam nach vorne: Wo soll der Respiz-Hof in zehn Jahren stehen? Welche Herausforderungen beschäftigen junge Winzer heute? Welche neuen Projekte und Weine hat Johannes im Kopf? Und was möchte er in der österreichischen Weinwelt noch erreichen? Unsere Abschlussfrage geht sogar noch weiter: Wenn Johannes in 30 Jahren auf seine Arbeit zurückblickt – woran sollen sich die Menschen erinnern, wenn sie den Namen Johannes Kölbl hören?
Und selbstverständlich wartet zum Schluss wieder „Cornis kleines Verhör“ – vom besten Weinmoment und dem perfekten Katerfrühstück bis zum letzten Glas Wein seines Lebens.
Wein der Episode:
🍷 Grüner Veltliner Ried Reipersberg
Ein Wein, der perfekt zu unserem Gespräch mit Johannes passt: Grüner Veltliner aus Röschitz, bei dem Herkunft und die besonderen Böden der Region im Mittelpunkt stehen. Genau jene Verbindung aus Rebsorte, Riede und Terroir, über die wir in dieser Episode ausführlich sprechen.
Wein der Episode – Respiz-Hof Kölbl
Prost Mahlzeit!
Mehr über Johannes Kölbl und den Respiz-Hof Kölbl findet ihr unter:
Respiz-Hof Kölbl
Eine Episode über 365 Jahre Familiengeschichte, Granit und Urgestein, Grünen Veltliner und Weinviertel DAC – und über einen jungen Winzer, der seine Herkunft nicht verändern, sondern mit einer eigenen Handschrift in die nächste Generation führen möchte.
#78 Zwei Generationen, ein Ziel - Franz Leth & Franz Leth jun.
2026/09/20
Prost Mahlzeit – Episode 78 mit Franz Leth & Franz Leth jun.:„Zwei Generationen, ein Ziel – Wagram, Herkunft & die Zukunft des Weins“
In dieser Episode von Prost Mahlzeit bleiben wir am Wagram und treffen gleich zwei Generationen eines der prägenden Weingüter der Region: Franz Leth und Franz Leth jun. vom Weingut Leth in Fels am Wagram. Mit rund 60 Hektar Rebfläche steht der Familienbetrieb seit Jahrzehnten für Qualität, Innovation und eine klare Handschrift – geprägt von den mächtigen Lössböden des Wagrams und einer großen Leidenschaft für Veltliner in all seinen Facetten.
Wir beginnen unsere Reise bei der Geschichte der Familie Leth. Welche Entscheidungen haben den Betrieb zu dem gemacht, was er heute ist? Welche Momente waren richtungsweisend – und worauf blickt Franz Leth senior heute mit besonderem Stolz zurück? Dabei wird schnell deutlich: Ein erfolgreiches Familienweingut entsteht nicht über Nacht, sondern entwickelt sich über Generationen hinweg.
Besonders spannend ist natürlich die Zusammenarbeit von Vater und Sohn. Zwei Generationen bedeuten Erfahrung und neue Perspektiven – aber manchmal auch unterschiedliche Vorstellungen. Wir fragen, wer von beiden mutiger ist, wenn neue Ideen auf den Tisch kommen, wo über Stil und Strategie diskutiert wird und was Franz senior und Franz junior jeweils am anderen besonders schätzen. Vor allem aber geht es darum, welche Werte des Familienbetriebs auch in Zukunft unverändert bleiben sollen.
Ein wichtiger Bestandteil dieser Zukunft ist der Umgang mit der Natur. Das Weingut Leth ist sowohl BIO-zertifiziert als auch Nachhaltig Austria zertifiziert. Wir sprechen darüber, warum die Familie diesen Weg eingeschlagen hat, wie biologischer und nachhaltiger Weinbau im Alltag tatsächlich aussieht und was getan werden muss, damit die Böden auch für kommende Generationen gesund und lebendig bleiben. Gleichzeitig geht es um die Herausforderungen, die biologischer Weinbau heute am Wagram mit sich bringt.
Ein weiteres großes Thema ist die Herkunft. Als Mitglied der Österreichischen Traditionsweingüter (ÖTW) beschäftigt sich das Weingut intensiv mit der Charakteristik einzelner Rieden. Warum wird die genaue Herkunft eines Weines immer wichtiger? Wie unterschiedlich können sich einzelne Lagen ausdrücken? Und welche Rieden liegen Franz und Franz persönlich besonders am Herzen?
Bemerkenswert ist auch die Konsequenz bei der Ernte: Im Weingut Leth wird ausschließlich von Hand gelesen. In einer Zeit, in der viele Betriebe zumindest teilweise maschinell ernten, ist das eine bewusste Entscheidung. Wir sprechen darüber, welchen Einfluss die Handlese auf die Traubenqualität hat, wie schwierig es geworden ist, ausreichend Erntehelfer:innen zu finden – und ob Handlese in Zukunft vielleicht sogar zu einem Luxus im Weinbau werden könnte.
Natürlich geht es mit Franz Leth jun. auch um Innovation und die nächste Generation. Welche neuen Ideen bringt er in den Familienbetrieb ein? Wo sieht er Potenzial für die kommenden Jahre? Und wie gelingt der Spagat, Traditionen zu bewahren, ohne sich vor Veränderungen zu verschließen? Genau dieses Zusammenspiel zwischen Erfahrung und neuen Impulsen macht die Begegnung mit den beiden Generationen besonders spannend.
Die Weine des Hauses werden längst weit über Österreich hinaus getrunken. Deshalb werfen wir auch einen Blick auf Export und internationale Märkte. Was erwarten internationale Weinliebhaber:innen heute von österreichischen Weinen? Wie hat sich deren Wahrnehmung verändert – und welche Rolle kann der Wagram dabei künftig spielen?
Aber Wein lebt nicht nur vom Export, sondern vor allem von Begegnungen. Verkostungen, Besuche am Weingut und Weintourismus schaffen die Möglichkeit, die Geschichten hinter einer Flasche persönlich kennenzulernen. Franz und Franz erzählen, was Besucher:innen bei ihnen erwartet und warum der direkte Austausch mit Weinliebhaber:innen heute wichtiger denn je ist.
Zum Abschluss wird es persönlich: Franz senior erzählt von prägenden Momenten seines Winzerlebens, während wir von Franz junior wissen wollen, wo er das Weingut eines Tages sehen möchte. Und schließlich stellen wir beiden gemeinsam eine Frage, die bei einem generationenübergreifenden Familienbetrieb besonders gut passt: Wenn ihr einen Brief an die nächste Generation schreiben würdet – was müsste unbedingt darin stehen?
Und selbstverständlich müssen sich auch Franz & Franz unserem „Cornis kleinen Verhör“ stellen – vom besten Weinmoment über das perfekte Katerfrühstück bis hin zur alles entscheidenden Frage nach dem letzten Glas Wein.
Wein der Episode:
🍷 Roter Veltliner Ried Scheiben
Mit dem Roten Veltliner Ried Scheiben steht diesmal eine Rebsorte im Mittelpunkt, die ganz besonders mit dem Wagram verbunden ist. Ein idealer Wein für eine Episode, in der es so intensiv um Herkunft, Böden, Tradition und die unverwechselbare Identität einer Weinregion geht.
Roter Veltliner Ried Scheiben – Weingut Leth
Prost Mahlzeit!
Mehr über Franz Leth, Franz Leth jun. und das Weingut Leth findet ihr unter:
Weingut Leth
Eine Episode über zwei Generationen an einem Tisch, biologischen Weinbau, große Wagramer Lagen, kompromisslose Handlese und die Frage, wie man ein erfolgreiches Familienweingut weiterentwickelt, ohne seine Wurzeln aus den Augen zu verlieren.
#77 Vom Weintalent zum dreifachen SALON-Sieger - Martin Heinzl
2026/09/13
Prost Mahlzeit – Episode 77 mit Martin Heinzl:„Vom Weintalent zum dreifachen SALON-Sieger – Leidenschaft, Herkunft & große Ziele“
In dieser Episode von Prost Mahlzeit führt uns die Reise ins Weinviertel, genauer gesagt nach Deinzendorf zum Weingut Heinzl-Gettinger. Dort treffen wir einen jungen Winzer, der 2026 gleich mehrfach für ordentlich Aufmerksamkeit in der österreichischen Weinwelt gesorgt hat: Martin Heinzl. Mit gerade einmal 26 Jahren gewann er die 16. Schlossquadrat-Trophy, wurde damit zum „Weintalent des Jahres 2026“ gekürt – und durfte sich kurz darauf auch noch über drei SALON-Siege freuen.
Dabei steht Martin erst seit 2020 aktiv im Familienbetrieb. Nach seiner Ausbildung an der HBLA Klosterneuburg sammelte er internationale Erfahrungen bei Praktika im Napa Valley und in Südafrika. Wir sprechen darüber, was er aus dieser Zeit mitgenommen hat, welche Erfahrungen seine Arbeit bis heute beeinflussen – und warum er sich letztendlich dafür entschieden hat, den Weg seiner Familie weiterzugehen.
Natürlich geht es ausführlich um die Schlossquadrat-Trophy. Was geht einem durch den Kopf, wenn plötzlich der eigene Name als Sieger aufgerufen wird? Wie intensiv war die Vorbereitung auf einen Wettbewerb, der sich über Monate erstreckt? Und verändert ein Titel wie „Weintalent des Jahres“ tatsächlich den Alltag eines jungen Winzers? Martin erzählt von diesem besonderen Moment und davon, welche Türen sich dadurch geöffnet haben. Bei seinem Sieg überzeugte er Jury und Publikum übrigens mit zwei Weinen: Grüner Veltliner Ried Steinviertel und Sauvignon Blanc Ried Junge Bergen.
Und dann wären da noch die drei SALON-Siege 2026. Das Weingut Heinzl-Gettinger war in diesem Jahr sogar der einzige Betrieb, der gleich drei Siegerweine stellte. Wir fragen Martin, ob der dritte Erfolg noch genauso emotional ist wie der erste, ob solche Auszeichnungen Bestätigung oder vielleicht auch Druck bedeuten – und was sie über die Entwicklung des Familienweinguts aussagen. Die drei ausgezeichneten Weine waren Gelber Muskateller Exclusiv 2025, Sankt Laurent Schrattenthal Ried Innere Bergen 2023 und Merlot Reserve 2023.
Ein besonderer Schwerpunkt unseres Gesprächs liegt auf Grünem Veltliner und dem Weinviertel. Für Martin gibt es kaum eine andere Rebsorte, die unterschiedliche Böden so klar widerspiegeln kann. Wir sprechen darüber, was das Weinviertel für ihn besonders macht, welche Rolle Lagen wie Steinviertel und Innere Bergen spielen und ob die Region trotz ihrer Bekanntheit in manchen Bereichen noch immer unterschätzt wird.
Natürlich geht es auch um das Leben und Arbeiten in einem Familienweingut. Welche Verantwortung übernimmt Martin bereits heute? Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit seinen Eltern? Wer hat im Keller das letzte Wort – und was passiert, wenn zwei Generationen einmal unterschiedlicher Meinung sind? Gerade diese Mischung aus gewachsener Erfahrung und neuen Ideen prägt die Entwicklung des Weinguts Heinzl-Gettinger.
Nach so vielen Auszeichnungen stellt sich außerdem die Frage: Wie hält man dieses Qualitätsniveau? Wir sprechen über die Arbeit im Weingarten und im Keller, darüber, wie viel Detailarbeit hinter einer erfolgreichen Flasche steckt und ob man bereits während eines Jahrgangs spürt, dass daraus etwas ganz Besonderes werden könnte.
Zum Abschluss blicken wir in die Zukunft. Klimawandel, Nachhaltigkeit und die Entwicklung des Weinmarktes stellen gerade junge Winzer vor große Aufgaben. Welche Projekte möchte Martin noch umsetzen? Wo sieht er den Weinbau in zehn Jahren? Und vor allem: Wenn man mit 26 bereits Weintalent des Jahres und dreifacher SALON-Sieger ist – was ist dann eigentlich das nächste große Ziel?
Und selbstverständlich muss sich auch Martin am Ende unserem „Cornis kleinen Verhör“ stellen – von seinem perfekten Katerfrühstück über kulinarische Sünden bis zur Frage, welches sein allerletztes Glas Wein sein dürfte.
Wein der Episode:
🍇 Sauvignon Blanc Deinzendorfer Ried Junge Bergen
Ein Wein mit besonderer Bedeutung für diese Episode: Mit dem Sauvignon Blanc aus der Ried Junge Bergen trat Martin unter anderem beim Finale der Schlossquadrat-Trophy an und überzeugte damit Jury und Publikum. Der aktuell auf der Website angebotene Jahrgang 2025 wird vom Weingut mit Holunderblüte, frischem roten Paprika, tiefer Frucht, lebendigem Trinkfluss und langem Finale beschrieben.
Sauvignon Blanc Deinzendorfer Ried Junge Bergen – Weingut Heinzl-Gettinger
Prost Mahlzeit!
Mehr über Martin Heinzl und das Weingut Heinzl-Gettinger findet ihr unter:
Weingut Heinzl-Gettinger
Eine Episode über große Erfolge in jungen Jahren, internationale Erfahrungen, Familienzusammenhalt und die Leidenschaft für das Weinviertel – und über einen jungen Winzer, der trotz Schlossquadrat-Trophy und drei SALON-Siegen offensichtlich noch einiges vorhat. 🍷🏆🌿
#76 Wein, Familie & neue Wege am Wagram - Andrea Mantler
2026/09/06
Prost Mahlzeit – Episode 76 mit Andrea Mantler:„Mantler31 – Wein, Familie & neue Wege am Wagram“
In dieser Episode von Prost Mahlzeit geht es nach Großriedenthal am Wagram zum Weingut Mantler31. Zu Gast ist Andrea Mantler, mit der wir darüber sprechen, wie ein Familienweingut heute Tradition, Herkunft und neue Ideen miteinander verbindet. Mantler31 steht für charakterstarke Weine vom Löss, nachhaltiges Arbeiten und die Überzeugung, dass man die Herkunft eines Weines auch im Glas erkennen können muss. Gleichzeitig ist das Weingut längst mehr als ein Ort der Weinproduktion und hat sich auch als Treffpunkt und Veranstaltungsort für Weinliebhaber:innen etabliert.
Natürlich beginnen wir bei den Wurzeln: Wie entstand Mantler31 – und woher kommt eigentlich die „31“ im Namen? Andrea erzählt über die Geschichte des Familienbetriebs, über Werte, die über Generationen weitergegeben wurden, und darüber, wie stark sich das Leben und Arbeiten auf einem Weingut in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat.
Ein zentrales Thema unseres Gesprächs ist der Wagram und sein vielleicht größter Schatz: die mächtigen Lössböden. Wir sprechen darüber, was diese Landschaft und ihre Böden so besonders macht, welche Rebsorten hier optimale Voraussetzungen finden und ob der Wagram außerhalb Österreichs noch immer ein wenig unterschätzt wird. Und natürlich wollen wir wissen, welche Lage für Andrea den Charakter von Mantler31 am besten zum Ausdruck bringt.
Besonders intensiv beschäftigen wir uns mit dem Grünen Veltliner. Was fasziniert Andrea an dieser für Österreich so bedeutenden Rebsorte? Wie lässt sich die Handschrift der Mantler31-Weine beschreiben? Und was soll man schmecken, wenn man zum ersten Mal einen Wein des Hauses im Glas hat? Dabei geht es um Herkunft und Charakter, aber genauso um die Entwicklung des Sortiments und die Frage, welcher Wein die Philosophie des Betriebs besonders gut widerspiegelt.
Auch Nachhaltigkeit und Verantwortung spielen bei Mantler31 eine wichtige Rolle. Doch was bedeutet nachhaltiges Arbeiten abseits von Schlagworten tatsächlich im täglichen Leben eines Weinguts? Andrea spricht über Maßnahmen im Weingarten, den Umgang mit zunehmend herausfordernden Wetterextremen und über die Verantwortung, die Winzer:innen gegenüber Natur, Böden und der Kulturlandschaft tragen.
Wein zu produzieren ist heute allerdings nur ein Teil der Arbeit. Wir sprechen darüber, wie sich die Vermarktung von Wein verändert hat und was Kund:innen im Jahr 2026 von einem Weingut erwarten. Persönlicher Kontakt, Direktvermarktung, Social Media und Veranstaltungen sind zu wichtigen Bestandteilen geworden – denn hinter einer Flasche Wein möchten Menschen zunehmend auch die Geschichte und die Menschen kennenlernen, die sie geschaffen haben.
Genau deshalb spielen Veranstaltungen und Erlebnisse rund um den Wein bei Mantler31 eine besondere Rolle. Was macht einen gelungenen Weinabend aus? Warum möchten Gäste heute Wein nicht nur trinken, sondern erleben? Und welche Begegnungen und Veranstaltungen sind Andrea besonders in Erinnerung geblieben?
Natürlich sprechen wir auch über das, was einen Familienbetrieb im Innersten zusammenhält: die Familie selbst. Unterschiedliche Generationen bringen unterschiedliche Sichtweisen mit – und genau darin kann eine große Stärke liegen. Andrea erzählt über Zusammenarbeit, Nachfolge und darüber, welche Werte unbedingt an die nächste Generation weitergegeben werden sollen.
Zum Abschluss richten wir den Blick nach vorne: Wo steht Mantler31 in zehn Jahren? Welche Chancen bietet der Wagram, welche Herausforderungen kommen auf die Weinbranche zu und welche Ideen möchte Andrea noch verwirklichen? Und schließlich stellen wir die vielleicht wichtigste Frage: Wenn jemand zum ersten Mal einen Mantler31-Wein trinkt – was soll dieser Mensch danach über das Weingut und den Wagram verstanden haben?
Und selbstverständlich wartet am Ende auch auf Andrea unser „Cornis kleines Verhör“ – mit Fragen vom besten Weinmoment über das perfekte Katerfrühstück bis hin zum allerletzten Glas Wein.
Wein der Episode:
🍷 Grüner Veltliner Ried Eisenhut 2025
Passender könnte der Wein zu unserem Gespräch kaum sein: Grüner Veltliner vom Wagram, geprägt von Herkunft, Boden und der Handschrift des Weinguts. Ein Wein, der genau jene Themen ins Glas bringt, über die wir mit Andrea sprechen – Wagram, Veltliner und die Überzeugung, dass Herkunft schmeckbar sein soll.
Grüner Veltliner Ried Eisenhut 2025 – Mantler31
Prost Mahlzeit!
Mehr über Andrea Mantler und das Weingut Mantler31 findet ihr unter:
Weingut Mantler31
Eine Episode über Löss und Grünen Veltliner, Familie und Nachhaltigkeit, neue Wege in der Weinvermarktung – und darüber, wie man Tradition am Wagram nicht nur bewahrt, sondern lebendig weiterentwickelt. 🍷🌿
#75 - Generation 12 übernimmt - Weingut Urbanihof
2026/08/30
Prost Mahlzeit – Episode 75 mit Lisa & Jakob Paschinger: „Generation 12 übernimmt – Bio, Familie & die Zukunft des Wagrams“
In dieser Episode von Prost Mahlzeit führt uns die Reise nach Fels am Wagram zum Weingut Urbanihof. Ein Familienbetrieb mit mehr als 400 Jahren Geschichte, in dem bereits elf Generationen Wein gemacht haben. Nun steht mit den Geschwistern Lisa und Jakob Paschinger die 12. Generation bereit, diese Geschichte weiterzuschreiben – mit neuen Ideen, eigenen Perspektiven und gleichzeitig großem Respekt vor dem, was ihre Familie über Jahrhunderte aufgebaut hat.
Wir sprechen darüber, wie es sich anfühlt, in eine derart lange Familientradition hineinzuwachsen. Ist eine über 400-jährige Geschichte vor allem Privileg oder manchmal auch Verpflichtung? Welche Werte haben Lisa und Jakob von ihren Eltern und Großeltern mitbekommen – und was macht den Urbanihof für die beiden bis heute so besonders?
Natürlich interessiert uns auch, wie die Zusammenarbeit zwischen zwei Geschwistern funktioniert. Wer ist kreativer, wer analytischer? War für beide immer klar, dass sie eines Tages in den Betrieb einsteigen würden? Und wie erleben die Eltern den Generationenwechsel, wenn die nächste Generation zunehmend Verantwortung übernimmt und ihre eigene Handschrift entwickelt?
Ein zentraler Bestandteil der Philosophie des Urbanihofs ist der biologische Weinbau. Für die Familie Paschinger ist Nachhaltigkeit kein kurzfristiger Trend, sondern seit vielen Jahren gelebte Überzeugung. Lisa und Jakob erzählen, was Bio im Weingarten tatsächlich bedeutet, welche Herausforderungen damit verbunden sind und warum gesunde, lebendige Böden für sie eine der wichtigsten Grundlagen für die Zukunft des Weinbaus darstellen.
Damit sind wir mitten beim Wagram – einer Region, die untrennbar mit ihren mächtigen Lössböden verbunden ist. Wir sprechen darüber, warum sich gerade Grüner und Roter Veltliner hier so wohlfühlen, welchen Einfluss der Löss auf die Stilistik der Weine hat und weshalb der Wagram trotz seiner großen Weintradition vielleicht noch immer ein wenig unterschätzt wird.
Besonders spannend ist natürlich die Frage, welche Handschrift die 12. Generation hinterlassen möchte. Lisa und Jakob erzählen von neuen Ideen und Themen, die für junge Winzer:innen heute wichtiger werden, aber auch davon, was sie am Urbanihof keinesfalls verändern möchten. Denn einen traditionsreichen Familienbetrieb weiterzuführen bedeutet nicht, alles neu zu erfinden – sondern Bewährtes mit neuen Gedanken weiterzuentwickeln.
Wir sprechen außerdem über den Stil der Urbanihof-Weine, über die Balance zwischen Trinkfreude und Komplexität und darüber, was einen wirklich großen Wagramer Wein ausmacht. Welche Weine repräsentieren den Familienbetrieb am besten – und auf welche Flasche sind Lisa und Jakob selbst besonders stolz?
Auch der direkte Kontakt zu den Menschen gehört für die Geschwister zum Weinbau dazu. Verkostungen, Veranstaltungen und Besuche am Weingut machen aus einer Flasche Wein eine Geschichte und aus Kund:innen im besten Fall langjährige Wegbegleiter. Wir erfahren, was Besucher:innen am Urbanihof erleben können und warum solche persönlichen Weinmomente immer wichtiger werden.
Zum Abschluss blicken wir weit nach vorne: Welche Herausforderungen beschäftigen die junge Winzergeneration? Wie soll der Urbanihof in zehn Jahren aussehen? Und welche Rolle soll das Weingut künftig am Wagram spielen? Oder noch weiter gedacht: Was möchten Lisa und Jakob eines Tages der 13. Generation hinterlassen? Wein der Episode:
🍷 Roter Veltliner Wagram DAC Fels 2023
Eine echte Spezialität des Wagrams und ein Wein, der hervorragend zur Philosophie des Urbanihofs passt. Der Rote Veltliner gehört zu den charakteristischen Rebsorten der Region und zeigt hier seine Herkunft aus Fels am Wagram – biologisch bewirtschaftet und mit viel regionaler Identität.
Roter Veltliner Wagram DAC Fels BIO – Urbanihof
Prost Mahlzeit!
Mehr über den Urbanihof und die Familie Paschinger findet ihr unter:
Urbanihof – Weingut Paschinger
Eine Episode über 400 Jahre Familiengeschichte, biologischen Weinbau, Löss und Veltliner – und über zwei Geschwister, die als 12. Generation ihre eigene Zukunft am Wagram gestalten.
#74 der Nikolaihof und die Kunst der Geduld - Nikolaus Saahs jun
2026/08/23
Prost Mahlzeit – Episode 74 mit Nikolaus Saahs jun.:„Zeit, Stille & große Weine – der Nikolaihof und die Kunst der Geduld“
In dieser Episode von Prost Mahlzeit reisen wir in die Wachau – zu einem Weingut, das wie kaum ein anderes für Geschichte, Gelassenheit und kompromisslose Qualität steht: den Nikolaihof Wachau. Ein Ort, an dem Wein nicht in Monaten oder Jahren gedacht wird, sondern oft in Jahrzehnten. Unser Gesprächspartner ist Nikolaus Saahs jun., der gemeinsam mit seiner Familie einen der ältesten Weinbaubetriebe Österreichs in die Zukunft führt.
Der Nikolaihof blickt auf eine Geschichte von nahezu 2.000 Jahren zurück. Im Gespräch sprechen wir darüber, wie sich eine derart lange Tradition auf den Alltag und die Philosophie eines Weinguts auswirkt. Wie gelingt es, Geschichte zu bewahren und gleichzeitig offen für neue Entwicklungen zu bleiben? Und welche Verantwortung trägt man, wenn Generationen vor einem denselben Boden bewirtschaftet haben?
Ein zentraler Schwerpunkt der Episode ist die Biodynamie. Der Nikolaihof zählt zu den Pionieren des biodynamischen Weinbaus in Österreich und verfolgt diesen Weg bereits seit Jahrzehnten – lange bevor Nachhaltigkeit zum Trend wurde. Nikolaus erklärt, was biodynamisches Arbeiten im täglichen Leben tatsächlich bedeutet, welche Missverständnisse es darüber gibt und warum dieser Ansatz für den Nikolaihof keine Methode, sondern eine Lebenseinstellung ist.
Kaum ein anderes Weingut verbindet man so sehr mit einem Begriff wie den Nikolaihof mit Zeit. Viele Weine reifen außergewöhnlich lange, bevor sie auf den Markt kommen. Gemeinsam sprechen wir darüber, warum Geduld für den Nikolaihof ein entscheidender Qualitätsfaktor ist, wie sich lange Lagerzeiten auf die Weine auswirken und weshalb Zeit oft die wichtigste Zutat für große Weine ist.
Natürlich geht es auch um den Weinstil des Hauses. Wie beschreibt Nikolaus die Handschrift des Nikolaihofs? Wie viel greift der Winzer ein – und wann lässt er der Natur bewusst den Vortritt? Wir sprechen über Eleganz, Energie und Balance sowie über die Frage, warum große Weine nicht laut sein müssen, um nachhaltig Eindruck zu hinterlassen.
Ein weiterer wichtiger Teil unseres Gesprächs widmet sich der Wachau selbst. Die berühmten Steinterrassen, die unterschiedlichen Rieden und das einzigartige Zusammenspiel von Donau, Klima und Böden prägen den Charakter der Weine. Nikolaus erklärt, weshalb Grüner Veltliner und Riesling hier völlig unterschiedliche Ausdrucksformen entwickeln und welche Lagen ihm persönlich besonders am Herzen liegen.
Der Nikolaihof ist aber weit mehr als ein Weingut. Restaurant, Gastgarten und historische Gebäude machen ihn zu einem besonderen Ort für Weinliebhaber:innen aus aller Welt. Wir sprechen darüber, was Besucher bei einem Aufenthalt mitnehmen sollen und warum Atmosphäre, Ruhe und Zeit genauso wichtig sind wie der Wein selbst.
Natürlich werfen wir auch einen Blick in die Zukunft. Wie behauptet sich ein entschleunigtes Weingut in einer immer schnelllebigeren Welt? Wie geht man mit Marktveränderungen und Klimawandel um? Und welche Vision hat Nikolaus für den Nikolaihof in den kommenden Jahrzehnten?
Zum Abschluss wird es persönlich: Welcher Wein begleitet Nikolaus privat am liebsten? Was motiviert ihn jeden Tag aufs Neue? Und was bedeutet Zeit im Wein wirklich? Eine Frage, auf die es beim Nikolaihof wohl keine schnelle Antwort geben kann.
Wein der Episode:
🍷 Grüner Veltliner „Aus den Gärten“ Federspiel
Ein klassischer Wachauer Grüner Veltliner, der Eleganz, Finesse und Herkunft vereint – geprägt von der Philosophie des Nikolaihofs: Geduld, Natürlichkeit und Vertrauen in die Zeit.
👉 https://www.nikolaihof.at/weingut/wein-sortiment/
Prost Mahlzeit!
Mehr über den Nikolaihof Wachau findet ihr unter:
👉 https://www.nikolaihof.at/home/
Eine Episode über Geschichte, Biodynamie, Entschleunigung und die Erkenntnis, dass die größten Weine oft dort entstehen, wo man der Zeit ihren natürlichen Lauf lässt. 🍷⏳✨
#73 Essenszeit ist Lebenszeit - Toni Mörwald
2026/08/16
Prost Mahlzeit – Episode 73 mit Toni Mörwald:„Essenszeit ist Lebenszeit – über Erfolg, Wein und die Kunst des Gastgebens“
In dieser ganz besonderen Episode von Prost Mahlzeit sind wir zu Gast im Relais & Châteaux Hotel am Wagram in Feuersbrunn – bei einem Mann, der die österreichische Gastronomie seit Jahrzehnten prägt wie kaum ein anderer: Toni Mörwald. Spitzenkoch, Hotelier, Unternehmer, Kochbuchautor, Fernsehkoch und Gastgeber aus Leidenschaft – ein Name, der weit über Österreich hinaus für Genuss auf höchstem Niveau steht.
Gemeinsam blicken wir auf einen außergewöhnlichen Lebensweg zurück. Vom Winzersohn aus Feuersbrunn entwickelte sich Toni Mörwald zu einem der erfolgreichsten Gastronomen des Landes. Er erzählt von seiner Kindheit zwischen Weingärten und Küche, von den Menschen, die ihn geprägt haben, und von jenem Moment, in dem aus einer Leidenschaft eine Berufung wurde. Bereits mit 22 Jahren erhielt er seine erste Gault&Millau-Haube – ein früher Meilenstein, der den Grundstein für eine beeindruckende Karriere legte.
Ein großer Teil unseres Gesprächs widmet sich der Entwicklung seines Unternehmens. Aus einem traditionellen Dorfwirtshaus entstand Schritt für Schritt eine internationale Genusswelt mit Restaurants, Hotels, Catering und zahlreichen Projekten. Toni spricht offen über mutige Entscheidungen, schwierige Phasen und darüber, warum Unternehmertum oft genauso herausfordernd ist wie Spitzenküche.
Natürlich darf das Relais & Châteaux Hotel am Wagram nicht fehlen. Wir sprechen darüber, wie die Idee entstand, Teil dieser renommierten Vereinigung außergewöhnlicher Hotels und Restaurants zu werden, was Gäste heute von einem Aufenthalt erwarten dürfen und weshalb Gastfreundschaft weit mehr bedeutet als perfekter Service. Für Toni steht fest: Ein unvergesslicher Aufenthalt beginnt immer mit echter Herzlichkeit.
Als Weinpodcast widmen wir uns selbstverständlich auch seiner großen Leidenschaft für den österreichischen Wein. Welche Rolle spielt Wein in seinem Leben? Was macht eine wirklich gute Weinkarte aus? Und warum genießt österreichischer Wein heute international einen so hervorragenden Ruf? Toni spricht über Lieblingsregionen, Rebsorten und die enge Verbindung zwischen Küche und Wein – zwei Welten, die für ihn untrennbar zusammengehören.
Ein weiterer spannender Themenblock ist seine Präsenz in der Öffentlichkeit. Fernsehen, Kochbücher, Veranstaltungen und Vorträge haben Toni Mörwald zu einem der bekanntesten Gesichter der österreichischen Kulinarik gemacht. Wir sprechen darüber, wie sich die Rolle von Spitzenköch:innen verändert hat, welche Chancen Medien bieten und warum trotz aller Bekanntheit das Handwerk immer an erster Stelle steht.
Besonders beeindruckend sind seine Gedanken zur Gastgeberrolle. Kann man Gastfreundschaft lernen? Was macht einen perfekten Gastgeber aus? Und warum erinnern sich Gäste oft weniger an einzelne Gerichte als an das Gefühl, willkommen gewesen zu sein? Toni teilt seine Erfahrungen aus Jahrzehnten in der Spitzengastronomie und gibt spannende Einblicke hinter die Kulissen eines erfolgreichen Gastronomiebetriebs.
Natürlich werfen wir auch einen Blick auf die österreichische Kulinarik insgesamt. Regionalität, Herkunft und Nachhaltigkeit sind längst keine Trends mehr, sondern Grundvoraussetzungen. Wir sprechen darüber, wo Österreich heute international steht und welche Entwicklungen Toni für die Zukunft erwartet.
Zum Abschluss wird es persönlich. Familie, Heimat und Feuersbrunn spielen in seinem Leben bis heute eine zentrale Rolle. Worauf ist Toni Mörwald besonders stolz? Welche Projekte möchte er noch verwirklichen? Und was bedeutet sein wohl bekanntester Satz heute mehr denn je:
„Essenszeit ist Lebenszeit.“
Prost Mahlzeit!
Mehr über Toni Mörwald und seine Genusswelt findet ihr unter:
👉 https://www.moerwald.at/de/
Eine Episode über Spitzenküche, Unternehmertum, große Weine, echte Gastfreundschaft und die Erkenntnis, dass Genuss weit mehr ist als gutes Essen – nämlich eine Lebenseinstellung. 🍷🍽️✨
#72 große Visionen auf gesunder Erde - Markus Wölbitsch
2026/08/09
Prost Mahlzeit – Episode 72 mit dem Landgut Schöne Erde:„Zwischen Wachau & Kamptal – große Visionen auf gesunder Erde“
In dieser Episode von Prost Mahlzeit besuchen wir einen Betrieb, der Wein bewusst neu denkt. Unsere Reise führt uns nach Niederösterreich, zwischen Wachau und Kamptal, zum Landgut Schöne Erde – einem biodynamisch geführten Familienbetrieb, der Herkunft, Nachhaltigkeit und Innovation auf außergewöhnliche Weise verbindet. Hier stehen nicht Ertrag oder Trends im Mittelpunkt, sondern die Verantwortung für Boden, Pflanze, Tier und Mensch.
Im Gespräch erfahren wir, wer hinter dem Landgut Schöne Erde steht und welche Philosophie den Familienbetrieb prägt. Schnell wird deutlich: Hier versteht man Wein nicht als industrielles Produkt, sondern als Ausdruck einer lebendigen Landschaft. Die biodynamische Bewirtschaftung ist keine Marketingstrategie, sondern gelebte Überzeugung – mit dem Ziel, gesunde Böden und authentische Weine für kommende Generationen zu bewahren.
Ein spannender Schwerpunkt der Episode ist die Verbindung zweier bedeutender Weinregionen: Wachau und Kamptal. Welche Unterschiede gibt es bei Klima, Böden und Stilistik? Wie beeinflussen sich die beiden Regionen gegenseitig? Und welche Möglichkeiten entstehen dadurch im Glas? Das Team von Schöne Erde erklärt, warum genau diese Kombination den Charakter ihrer Weine so einzigartig macht.
Natürlich sprechen wir ausführlich über biodynamischen Weinbau. Was bedeutet Biodynamie im täglichen Arbeiten? Welche Maßnahmen werden im Weingarten umgesetzt? Und weshalb ist dieser Weg für das Landgut Schöne Erde weit mehr als ein Zertifikat? Wir diskutieren darüber, wie nachhaltiger Weinbau heute funktionieren kann – und warum gesunde Böden die Grundlage für große Weine sind.
Ein weiterer spannender Teil des Gesprächs widmet sich den PIWI-Rebsorten. Während viele Betriebe noch vorsichtig experimentieren, sieht Schöne Erde in pilzwiderstandsfähigen Rebsorten eine wichtige Ergänzung für die Zukunft. Welche Sorten werden bereits angebaut? Wie reagieren Weinliebhaber:innen darauf? Und welches Potenzial sehen die Winzer:innen für die kommenden Jahrzehnte?
Auch die Handschrift des Hauses kommt zur Sprache. Weinlinien mit Namen wie „Sonnenkind“ oder „Abendrot“ zeigen, dass Wein Emotionen wecken darf. Wir sprechen darüber, wie diese Konzepte entstehen, wie Trinkfluss und Struktur miteinander harmonieren und welcher Wein den Charakter des Landguts Schöne Erde am besten widerspiegelt.
Doch Schöne Erde ist weit mehr als ein Weingut. Regionale Produkte, Marillen, Genuss und Gastfreundschaft gehören ebenso zur Philosophie wie Veranstaltungen und Begegnungen mit Gästen. Wir sprechen darüber, warum Wein heute immer stärker über Erlebnisse vermittelt wird und welche Rolle das Landgut als Ort des Genusses und Austauschs spielt.
Zum Abschluss blicken wir nach vorne: Welche Vision verfolgt Schöne Erde für die kommenden zehn Jahre? Welche Rolle werden Biodiversität, alkoholfreie Alternativen und nachhaltige Landwirtschaft künftig spielen? Und was bedeutet der Name „Schöne Erde“ eigentlich, wenn man ihn in einem einzigen Glas Wein beschreiben müsste?
Wein der Episode:
🍷 Grüner Veltliner Ried Steiger Rossatz Wachau DAC
Ein eleganter Grüner Veltliner aus der Wachau, geprägt von Herkunft, Mineralität und feiner Würze – ein Wein, der die Philosophie des Landguts Schöne Erde eindrucksvoll widerspiegelt.
👉 https://shop.schoeneerde.at/collections/sortenadel/products/gruner-veltliner-ried-steiger-rossatz-wachau-dac
Prost Mahlzeit!
Mehr über das Landgut Schöne Erde findet ihr unter:
👉 https://schoeneerde.at/
Eine Episode über biodynamischen Weinbau, Verantwortung für die Natur, innovative Rebsorten und die Überzeugung, dass große Weine immer auf einer schönen Erde entstehen. 🍷🌱✨
#71 Wagram, Familie & Zukunft - Horst Kolkmann jun
2026/08/02
Prost Mahlzeit – Episode 71 mit Horst Kolkmann jun.:„Wagram, Familie & Zukunft – Löss, Nachhaltigkeit und Generationen“
In dieser Episode von Prost Mahlzeit reisen wir nach Fels am Wagram – zu einem Familienweingut, das wie kaum ein anderes für Zusammenhalt, nachhaltiges Arbeiten und die typischen Rebsorten des Wagrams steht. Unser Gast ist Horst Kolkmann jun. vom Weingut Kolkmann, einem Betrieb, in dem gleich vier Generationen gemeinsam an einem Ziel arbeiten: charaktervolle Weine mit unverwechselbarer Herkunft zu erzeugen.
Gemeinsam sprechen wir über das Besondere an einem echten Familienweingut. Wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Großeltern, Eltern und der jungen Generation? Welche Werte wurden über Jahrzehnte weitergegeben – und wo entstehen neue Ideen? Horst erzählt offen, wie Entscheidungen im Familienbetrieb getroffen werden und warum gerade unterschiedliche Blickwinkel eine große Stärke sein können.
Natürlich steht auch der Wagram selbst im Mittelpunkt unseres Gesprächs. Die mächtigen Lössböden, das pannonische Klima und der Einfluss der Donau schaffen ideale Voraussetzungen für Weine mit Tiefgang und Eleganz. Horst erklärt, weshalb diese Region in seinen Augen noch immer unterschätzt wird und warum sie viel mehr Aufmerksamkeit verdient.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den beiden Herzenssorten des Weinguts: Grüner Veltliner und vor allem Roter Veltliner. Während der Grüne Veltliner weltweit bekannt ist, zählt der Rote Veltliner zu den echten Spezialitäten des Wagrams. Wir sprechen darüber, was diese traditionsreiche Rebsorte so einzigartig macht, warum sie gerade hier perfekte Bedingungen findet und weshalb sie mehr Aufmerksamkeit verdient.
Ein weiteres großes Thema ist die Nachhaltigkeit. Schon früh entschied sich das Weingut für einen konsequent nachhaltigen Weg und stellte später auf biologische Bewirtschaftung um. Horst erzählt, welche Überzeugungen hinter dieser Entscheidung stehen, welche Herausforderungen eine Umstellung mit sich bringt und warum gesunde Böden für ihn die wichtigste Grundlage großer Weine sind.
Als Weinbau- und Kellermeister gibt Horst außerdem spannende Einblicke in seine Philosophie. Wo greift der Winzer bewusst ein – und wo lässt er der Natur freien Lauf? Wie hat sich sein persönlicher Stil in den vergangenen Jahren entwickelt? Und welche Geschichte soll ein Kolkmann-Wein erzählen, wenn jemand das erste Glas einschenkt?
Natürlich sprechen wir auch über das Weinerlebnis am Wagram. Verkostungen, Veranstaltungen und der direkte Kontakt zu den Gästen sind für das Weingut weit mehr als Marketing – sie sind gelebte Gastfreundschaft. Horst erzählt, welche Veranstaltungen ihm besonders am Herzen liegen und warum Wein heute oft über Emotionen und Erlebnisse entdeckt wird.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Zukunft: Hofübergabe, Verantwortung und die Frage, wie man einen Familienbetrieb erfolgreich in die nächste Generation führt. Welche Herausforderungen beschäftigen Horst aktuell? Welche Projekte möchte er in den kommenden Jahren verwirklichen? Und welche Chancen sieht er für den Wagram auf internationaler Bühne?
Wein der Episode:
🍷 Roter Veltliner Ried Scheiben
Ein Paradebeispiel für die große Stärke des Wagrams: kraftvoll und elegant zugleich, mit feiner Würze, reifer Frucht und jener unverwechselbaren Charakteristik, die den Roten Veltliner zu einer der spannendsten autochthonen Rebsorten Österreichs macht.
👉 https://kolkmann.at/produkt/roter-veltliner-ried-scheiben/
Prost Mahlzeit!
Mehr über das Weingut Kolkmann findet ihr unter:
👉 https://kolkmann.at/
Eine Episode über Familienzusammenhalt, die Faszination der Lössböden, den Roten Veltliner und die Verantwortung, eine Weintradition über Generationen hinweg mit Leidenschaft und Weitblick weiterzuführen. 🍷🌾✨
#70 Schiefer, Familie & Next Generation – Martin Brunner
2026/07/26
Prost Mahlzeit – Episode 70 mit Martin Brunner„Schiefer, Familie & Next Generation – Wein vom Dach des Burgenlands“
In dieser Episode von Prost Mahlzeit reisen wir ins Südburgenland, genauer gesagt nach Rechnitz, an die Südhänge des Geschriebensteins. Dort liegt der Arkadenhof Mandl-Brunner – ein Familienweingut, das Tradition, Handarbeit und den Mut zur Weiterentwicklung auf besondere Weise verbindet. Unser Gast ist Martin Brunner, Vertreter der jungen Winzergeneration und Teil der Next Generation Winzer Burgenland.
Die Weingärten des Arkadenhofs gehören zu den höchstgelegenen Weinbergen des Burgenlands. Auf bis zu 480 Metern Seehöhe sorgen Schieferböden, kühle Nächte und das besondere Klima für elegante, frische und terroirgeprägte Weine. Martin erzählt, warum genau diese Bedingungen den Charakter seiner Weine ausmachen – und weshalb Rechnitz für ihn zu den spannendsten Weinregionen Österreichs zählt.
Im Gespräch spricht Martin über seinen persönlichen Weg in den Familienbetrieb. War Winzer schon immer sein Traumberuf? Welche Werte haben ihm Eltern und Großeltern mitgegeben? Und wo setzt die junge Generation heute bewusst neue Akzente? Es wird schnell deutlich, dass sich Tradition und Innovation nicht ausschließen – sondern perfekt ergänzen können.
Ein zentrales Thema der Folge ist das Terroir rund um den Geschriebenstein. Martin erklärt, welchen Einfluss die Schieferböden auf die Weine haben, warum Höhenlage und Temperaturunterschiede so entscheidend sind und wie sich die einzelnen Rieden geschmacklich voneinander unterscheiden. Herkunft ist für ihn weit mehr als ein Begriff – sie ist die Seele jedes Weines.
Besonders am Herzen liegt dem Weingut der Welschriesling. Eine Rebsorte, die im Südburgenland seit Generationen verwurzelt ist und am Schieferboden rund um Rechnitz ihren ganz eigenen Ausdruck findet. Gleichzeitig sprechen wir über Blaufränkisch sowie internationale Sorten und darüber, wie sie sich harmonisch in die Handschrift des Weinguts einfügen.
Natürlich werfen wir auch einen Blick in den Keller. Handarbeit, selektive Lese und ein möglichst schonender Ausbau prägen den Stil des Hauses. Martin erzählt, worauf er bei der Vinifikation besonders achtet, mit welchen Ideen er derzeit experimentiert und wie er den Stil des Weinguts in den kommenden Jahren weiterentwickeln möchte.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Betriebs ist der Buschenschank. Dort erleben Gäste die Weine genau dort, wo sie entstehen – begleitet von regionalen Spezialitäten und persönlicher Gastfreundschaft. Für Martin ist dieser direkte Kontakt zu den Besucher:innen ein wesentlicher Teil seiner Arbeit und eine wertvolle Möglichkeit, die Geschichten hinter den Weinen zu erzählen.
Als Mitglied der Next Generation Winzer Burgenland engagiert sich Martin außerdem dafür, junge Menschen für Wein zu begeistern. Wir sprechen darüber, welche Verantwortung die nächste Generation trägt, wie sich die Weinwelt verändert und welche Visionen er für das Familienweingut in den nächsten zehn Jahren hat.
Zum Abschluss wird es persönlich: Was bedeutet Erfolg für Martin? Wie findet er Ausgleich zum intensiven Winzeralltag? Und welchen Wein öffnet er privat am liebsten, wenn einfach nur genossen werden soll?
Wein der Episode:
🍇 Welschriesling Ried Berngraben Eisenberg DAC 2023
Ein Welschriesling mit feiner Mineralität, lebendiger Frische und der unverwechselbaren Handschrift des Schieferterroirs rund um Rechnitz – ein eindrucksvoller Botschafter des Südburgenlands.
👉 https://www.arkadenhofmandl.at/weinshop/weissweine/
Prost Mahlzeit!
Mehr über den Arkadenhof Mandl-Brunner findet ihr unter:
👉 https://www.arkadenhofmandl.at/
Eine Episode über Familienzusammenhalt, Schieferböden, Welschriesling und die Leidenschaft einer jungen Winzergeneration, die ihre Heimat mit viel Herzblut in die Zukunft führt. 🍷⛰️✨
#69 Vom Klassenzimmer in den Weingarten – Mut, Bio-Wein & Instagram - David Lenhart
2026/07/19
Prost Mahlzeit – Episode 69 mit David Lenhart:„Vom Klassenzimmer in den Weingarten – Mut, Bio-Wein & Instagram“
In dieser Episode von Prost Mahlzeit führt uns die Reise ins Wagram – zu einem Winzer, dessen Geschichte zeigt, dass es nie zu spät ist, den eigenen Traum zu verwirklichen. Unser Gast ist David Lenhart vom Bioweingut Lenhart – ein Quereinsteiger, der nach 15 Jahren als Sonderschullehrer die Kreide gegen die Rebschere tauschte und gemeinsam mit seiner Frau Doris den Schritt in die Selbstständigkeit wagte.
David erzählt offen von diesem außergewöhnlichen Neuanfang. Wie entsteht der Mut, einen sicheren Beruf hinter sich zu lassen und ein eigenes Weingut aufzubauen? War es eine spontane Entscheidung oder ein langer Prozess? Und welche Erfahrungen aus dem Klassenzimmer helfen ihm heute im Weingarten und im Umgang mit Menschen?
Ein wichtiger Teil der Geschichte ist die Zusammenarbeit mit seiner Frau Doris. Gemeinsam führen sie das Bioweingut Lenhart als echtes Familienprojekt. Wir sprechen über Aufgabenverteilung, unterschiedliche Stärken und darüber, wie wichtig die Unterstützung innerhalb der Familie – insbesondere durch den Schwiegervater – für den Aufbau des Betriebs war.
Natürlich steht auch das Wagram im Mittelpunkt. Die mächtigen Lössböden, das besondere Klima und die lange Weinbautradition machen die Region einzigartig. David erklärt, warum biologischer Weinbau für ihn von Anfang an selbstverständlich war, welche Herausforderungen dieser Weg mit sich bringt und weshalb Nachhaltigkeit für ihn weit mehr ist als ein Trend.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Handschrift des Weinguts. Ob Grüner Veltliner, Rosé oder Pet Nat – David setzt auf frische, lebendige und authentische Weine, die unkompliziert Freude bereiten und gleichzeitig ihre Herkunft widerspiegeln. Besonders spannend ist die Geschichte hinter seinem Pet Nat, der mittlerweile zu den Aushängeschildern des Betriebs zählt. Wie kam es dazu und warum begeistert ihn diese ursprüngliche Art der Schaumweinbereitung so sehr?
Natürlich sprechen wir auch über ein Thema, das David in der österreichischen Weinszene besonders bekannt gemacht hat: Social Media. Sein Instagram-Auftritt gehört zu den kreativsten der Branche und erreicht weit über die Weinwelt hinaus große Aufmerksamkeit. Wir sprechen darüber, warum Wein heute anders kommuniziert werden muss, weshalb Humor und Authentizität so gut funktionieren und ob Content-Produktion manchmal fast genauso viel Zeit beansprucht wie der Weinbau selbst.
Auch Marketing und Direktvermarktung spielen eine zentrale Rolle. Mit einem zusätzlichen Standort in Wien schafft David den direkten Kontakt zu seinen Kund:innen und zeigt, wie wichtig persönliche Begegnungen heute noch immer sind. Verkostungen, Events und Gespräche liefern oft genauso viele Erkenntnisse wie die Arbeit im Keller.
Zum Abschluss werfen wir einen Blick in die Zukunft: Soll das Weingut wachsen oder bewusst überschaubar bleiben? Welche Projekte stehen bereits in den Startlöchern? Und was möchte David in der österreichischen Weinwelt noch bewegen? Die vielleicht schönste Frage zum Schluss: Welche Nachricht würde er seinem Lehrer-Ich von vor 15 Jahren auf das Etikett einer Weinflasche schreiben?
Wein der Episode:
🍾 Pet Nat
Unkompliziert, lebendig und voller Persönlichkeit – ein naturbelassener Schaumwein, der perfekt zur Philosophie von Biowein Lenhart passt: ehrlich, spontan und mit jeder Menge Trinkfreude.
👉 https://biowein-lenhart.at/pet-nat/
Prost Mahlzeit!
Mehr über Biowein Lenhart findet ihr unter:
👉 https://biowein-lenhart.at/
Eine Episode über Mut zur Veränderung, biologischen Weinbau, modernes Weinmarketing und die Erkenntnis, dass der schönste Karriereweg manchmal erst mit einem kompletten Neuanfang beginnt. 🍷🌿📱
#68 Eisenberg-Charakter & Blaufränkisch-Leidenschaft - Herbert Weber
2026/07/12
Prost Mahlzeit – Episode 68 mit Herbert Weber:„Eisenberg-Charakter & Blaufränkisch-Leidenschaft“
In dieser Episode von Prost Mahlzeit reisen wir ins Südburgenland, genauer gesagt nach Eisenberg – eine der spannendsten Rotweinregionen Österreichs und Heimat charaktervoller Blaufränkisch-Weine. Unser Gast ist Herbert Weber vom Weingut Herbert & Martina Weber, einem Familienbetrieb, der seit Generationen für authentischen Weinbau, gelebte Tradition und kompromisslose Herkunft steht.
Gemeinsam mit seiner Familie bewirtschaftet Herbert Weber seine Weingärten mit viel Respekt vor Natur, Boden und Rebe. Im Gespräch erzählt er, wie sich der Familienbetrieb über Generationen entwickelt hat, warum für ihn schon früh klar war, Winzer zu werden, und weshalb der Eisenberg bis heute seine größte Inspiration ist.
Ein großer Schwerpunkt dieser Episode ist natürlich das Terroir des Eisenbergs. Kaum eine Region steht so sehr für mineralische, würzige und elegante Blaufränkisch-Weine wie dieses einzigartige Gebiet im Südburgenland. Herbert erklärt, wodurch sich Eisenberg von anderen Blaufränkisch-Regionen wie dem Mittelburgenland oder Leithaberg unterscheidet und welchen Einfluss Böden, Klima und Lage auf seine Weine haben.
Wir sprechen über Nachhaltigkeit im Weinbau – nicht als Schlagwort, sondern als gelebte Überzeugung. Welche Maßnahmen werden im Weingarten umgesetzt? Wie hat sich die Arbeit in den letzten Jahren verändert? Und welche Herausforderungen bringt der Klimawandel für die Region mit sich? Herbert gibt ehrliche Einblicke in den Alltag eines Winzers, der langfristig denkt und handelt.
Natürlich dreht sich vieles um den Blaufränkisch – die Rebsorte, die den Eisenberg weltweit bekannt gemacht hat. Herbert erzählt, warum ihn gerade diese Sorte so fasziniert, wie unterschiedlich einzelne Rieden wie Reihburg oder Fasching schmecken können und weshalb Terroir für ihn im Glas deutlich spürbar sein muss.
Auch die Arbeit im Keller kommt zur Sprache. Große Holzfässer, Geduld und möglichst schonende Verarbeitung prägen den Stil des Weinguts. Wir sprechen darüber, wie Tradition und moderne Kellertechnik miteinander harmonieren können und warum manchmal gerade das Weglassen die wichtigste Entscheidung des Winzers ist.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Familienbetriebs ist der Buschenschank, in dem Gäste die Weine dort genießen können, wo sie entstehen. Herbert erzählt, warum ihm der persönliche Kontakt zu seinen Besucher:innen so wichtig ist, welche Weine besonders gerne bestellt werden und weshalb ein Buschenschank weit mehr ist als ein Ort zum Essen und Trinken – nämlich ein Platz für Begegnungen und Geschichten.
Natürlich werfen wir auch einen Blick über die Landesgrenzen hinaus. Die Weine des Hauses finden ihren Weg in internationale Märkte – darunter auch die USA. Wir sprechen darüber, wie Blaufränkisch international wahrgenommen wird und was österreichischer Wein braucht, um weltweit noch stärker sichtbar zu werden.
Zum Abschluss wird es persönlich: Familie, Zukunft und Motivation. Was treibt Herbert Weber jeden Tag aufs Neue an? Welche Wünsche hat er für die nächste Generation? Und welcher Wein steht bei ihm privat auf dem Tisch, wenn einfach nur genossen werden soll?
Wein der Episode:
🍷 Eisenberg DAC 2022
Ein klassischer Eisenberg-Blaufränkisch mit feiner Mineralität, eleganter Würze und jener unverwechselbaren Herkunft, für die das Südburgenland weltweit geschätzt wird.
👉 https://weber.eisenberg.at/Eisenberg-DAC-2022-Ortswein/DAC2022-1
Prost Mahlzeit!
Mehr über das Weingut Herbert & Martina Weber findet ihr unter:
👉 https://www.weber.eisenberg.at/
Eine Episode über Terroir, Familienzusammenhalt, nachhaltigen Weinbau und die Leidenschaft für Blaufränkisch – direkt aus einer der charakterstärksten Weinregionen Österreichs. 🍷⛰️
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