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Neuroliebe® – Verlieb dich neu in dich und dein Leben.

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Dieser Podcast hat
70 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2025/05/08
Neueste Episode
2026/10/22
Durchschnittsdauer
18 min.
Veröffentlichungsintervall
10 Tage

Beschreibung

Du willst mehr vom Leben? Dann ist Neuroliebe dein Podcast, denn dein Nervensystem ist der Schlüssel zu deinen Potenzialen. Hier bekommst du neurozentriertes Wissen und alltagstaugliche Impulse, damit du dich neu in dein Leben verlieben kannst, anstatt in alten Mustern hängenzubleiben. Neuroliebe verbindet Tiefgang und Wissenschaft mit Herz und Erfahrung: von Nervensystem-Basics über Trauma-Integration durch Neurogenes-Zittern bis hin zu Neuroathletik. Verstehen. Fühlen. Handeln. Jede Folge begleitet dich auf deinem Weg in mehr Balance, Klarheit und Lebendigkeit – körperlich, mental und emotional. Über die Gastgeberin Ich bin Julica Valentiner, Expertin für neurozentrierte Körperarbeit und leidenschaftliche Begleiterin für persönliche Entwicklung. Meine Arbeit verbindet Neurowissenschaft mit gelebtem Menschsein – klar, herzlich und durchdacht. In meiner Praxis in Hamburg und online unterstütze ich Menschen dabei, Altes loszulassen und sich selbst neu zu begegnen.

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#70 Auf der falschen Fährte?
2026/10/22
In einem guten Krimi sind die entscheidenden Hinweise häufig längst da. Der Wendepunkt entsteht, wenn plötzlich eine Verbindung sichtbar wird, die bisher niemand gesehen hat. Ähnlich kann es in der Nervensystemarbeit sein: Du kümmerst dich um deinen Schlaf, machst Regulationsübungen oder arbeitest an deinen Grenzen – und trotzdem verändert sich weniger, als du erwartet hast. Möglicherweise war dein bisheriger Ansatz nicht falsch. Vielleicht erzählt er nur noch nicht die ganze Geschichte. In dieser Folge schauen wir auf drei typische Fälle und damit auf die Bereiche, die gemeinsam das Fundament für Veränderung bilden: - die Ressourcen, die deinem Nervensystem zur Verfügung stehen - seine Fähigkeit, Informationen und Erfahrungen zu verarbeiten und zu integrieren - die Bedingungen, unter denen dein Türsteher Sicherheit bewertet Denn manchmal fehlt dir gar nicht die nächste Übung. Manchmal braucht es einen Schritt zurück, damit du die vorhandenen Hinweise neu miteinander verbinden kannst. Welche Verbindung hast du bisher noch nicht gesehen – und könnte genau darin dein Wendepunkt liegen? Wenn du deine eigene Nervensystemarbeit aus dieser umfassenderen Perspektive betrachten möchtest, begleite ich dich in Neuroliebe® – Das Fundament dabei.
#69 Regulation ist nicht Regeneration.
2026/10/08
Eine Regulationsübung muss nicht alles lösen, um wirksam zu sein. Manchmal reicht es, wenn sie dir in einem engen Moment wieder ein Stück Wahl zurückgibt. Dysregulation kann sehr unterschiedlich aussehen: Dein Körper spannt sich ohne erkennbaren Auslöser an. Innere Unruhe oder Nebel im Kopf begleiten dich durch den Tag. Oder du merkst mitten in einer konkreten Situation, dass dein Nervensystem längst über seiner Belastungsgrenze ist – vielleicht kurz bevor du laut wirst oder erst danach. Regulation kann dir helfen, wieder etwas mehr Orientierung, Kapazität und Handlungsfähigkeit zu finden. Und auch wenn dein Zustand später zurückkehrt, war die Übung deshalb nicht wirkungslos. In dieser Folge spreche ich darüber, warum Regulationsübungen für das Nervensystem so wertvoll sind, weshalb die Schmerztablette dafür ein hilfreiches Bild ist und an welchem Punkt Regulation allein nicht mehr ausreicht. Denn das langfristige Ziel ist nicht, dass du den ganzen Tag dein Nervensystem managen musst. Es geht darum, über Regeneration wieder mehr Selbstregulation möglich zu machen – damit dein Nervensystem zunehmend für dich arbeitet.
#68 Neurogenes Zittern (TRE®): Warum Zittern allein nicht reicht.
2026/09/24
Das Zittern beginnt – also funktioniert TRE®? Nicht unbedingt. Denn beim neurogenen Zittern wirken mehrere Kräfte zusammen: Dein Körper möchte Spannung abgeben, dein Türsteher überprüft die Sicherheit und du selbst bringst deinen Wunsch nach Entlastung und Veränderung mit. Gibt der Körper Gas, während dein Nervensystem auf der Bremse steht, kann daraus Unsicherheit, Druck oder das Gefühl von Kontrollverlust entstehen. In dieser Folge erfährst du, warum das Zittern nicht der wichtigste Teil von TRE® ist, weshalb mehr und länger nicht automatisch wirksamer bedeutet und warum ein guter Prozess bereits vor dem ersten Tremor beginnt. Ich spreche darüber, wie du die Bewegung an deinen Körper abgeben kannst, ohne deine Selbstbestimmung abzugeben, weshalb das Danach genauso wichtig ist wie die Zeit auf der Matte und warum eine allgemeine Anleitung nicht wahrnehmen kann, was dein individuelles Nervensystem gerade braucht. Denn traumasensibles TRE® zeigt sich nicht daran, dass dein Körper möglichst intensiv zittert. Es zeigt sich darin, ob dein System die Erfahrung aufnehmen, verarbeiten und integrieren kann. Wenn du TRE® traumasensibel kennenlernen oder deinen bisherigen Prozess vertiefen möchtest, findest du in den Shownotes alle Informationen zu meinen TRE®-Einführungen, der Begleitung im 1:1, den TRE®-Retreats und dem TRE®-Club.
#67 Was ist Traumasensibilität?
2026/09/10
Traumasensibilität ist für mich kein Zusatz und kein Wort, das einfach auf einem Angebot steht. Sie zeigt sich in der Haltung, im Rahmen und darin, wie eine Methode oder Übung angewendet wird. Es geht um Orientierung, eine passende Dosierung und darum, die Rückmeldungen des Nervensystems ernst zu nehmen – während der Anwendung und auch danach. In dieser Folge beantworte ich zwei Fragen: Was ist Traumasensibilität? Und warum ist sie einer meiner wichtigsten Werte in der Arbeit mit dem Nervensystem? Denn auch eine gute Übung kann nur dann bei dir ankommen, wenn dein System sie aufnehmen, verarbeiten und integrieren kann. Genau deshalb ist Traumasensibilität weit über die bewusste Erfahrung von Trauma hinaus wichtig.
#66 Warum es uns so schwerfällt, einfach mal nichts zu tun
2026/08/27
Warum fällt es uns oft so schwer, einen Moment wirklich ungefüllt zu lassen? In dieser Folge geht es um Rastlosigkeit, Stille und darum, warum weniger Input nicht automatisch sofort mehr Ruhe bedeutet. Du erfährst, warum wir freie Räume oft schnell wieder füllen, weshalb Wissen und Erfahrung nicht dasselbe sind – und was entstehen kann, wenn wir dem, was längst da ist, Zeit geben. Eine Einladung, nicht aus dem Nichtstun die nächste Aufgabe zu machen, sondern neugierig darauf zu werden, was passiert, wenn der nächste Impuls einmal ausbleibt.
#65 Mein 21-Tage-Sommerexperiment: Wie kaltes Wasser mein Nervensystem veränderte.
2026/08/13
Warum wir manchmal noch immer an alten Geschichten über uns festhalten – und wie neue Erfahrungen sie verändern können. In dieser Folge nehme ich dich mit in meinen ganz persönlichen Selbstversuch: 21 Tage lang jeden Tag schwimmen im kalten See – obwohl ich eigentlich keine Wasserratte bin und Kälte mir alles andere als liegt. Du erfährst, was mit deinem Nervensystem passiert, wenn es wiederholt neue Erfahrungen sammelt, warum die Reaktion auf kaltes Wasser sehr real und körperlich ist (Stichwort Kälteschockreaktion) und was passiert, wenn unser Nervensystem beginnt, sich an einen Reiz zu gewöhnen. Vor allem geht es aber um eine Frage: Was, wenn ein „So bin ich eben“ irgendwann nicht mehr die ganze Wahrheit ist? Denn Veränderung muss nicht bedeuten, alte Erfahrungen oder Wahrheiten zu löschen. Vielleicht darf dein Nervensystem einfach erfahren, dass noch andere Reaktionen und Möglichkeiten existieren. Eine Folge über Kälte, Wasser, Neuroplastizität, Identität – und 21 Tage, in denen mein Körper etwas Neues gelernt hat. Und vielleicht entdeckst du dabei auch eine alte Geschichte über dich, die einen zweiten Blick verdient.
#64 Fünf Dinge, die deinem Nervensystem im Urlaub guttun
2026/08/06
Zum Abschluss der kleinen Urlaubsserie geht es ganz praktisch darum, wie du dein Nervensystem im Urlaub unterstützen kannst. Du erfährst, warum Nervensystempflege keine weitere To-do-Liste sein muss und welche fünf Dinge ich selbst fast in jeden Urlaub mitnehme. Es geht unter anderem um: • TRE und neurogenes Zittern • Gleichgewicht und Bewegung • das Kleinhirn • die Insula und Körperwahrnehmung • Summen und den Vagusnerv Was machst du schon? Was kannst du noch ergänzen? Finde heraus, wie du im Urlaub ganz nebenbei dein Nervensystem fit hältst.
#63 Warum wirst du ausgerechnet im Urlaub krank?
2026/07/30
Viele Menschen kennen dieses Phänomen: Das ganze Jahr funktioniert alles. Und kaum beginnt der Urlaub, werden sie krank, unglaublich müde oder plötzlich sehr emotional. Warum passiert das so häufig? In dieser Folge geht es um das Loslassen des Nervensystems und darum, warum sich Regeneration manchmal ganz anders anfühlt, als wir sie uns wünschen. Du erfährst, weshalb Krankheit nur eine mögliche Form dieses Loslassens ist und warum Mitgefühl deinem Nervensystem oft mehr hilft als innerer Widerstand.
#62 Warum dein Nervensystem Zeit braucht, um im Urlaub anzukommen
2026/07/23
Der Urlaub hat begonnen. Du bist endlich angekommen. Und trotzdem fühlt sich dein Körper noch gar nicht nach Urlaub an? In dieser Folge erfährst du, warum dein Nervensystem nicht automatisch in den Urlaubsmodus wechselt, weshalb Übergänge Zeit brauchen und wie du dein Nervensystem dabei unterstützen kannst, wirklich anzukommen. Außerdem sprechen wir darüber, warum Bewegung manchmal hilfreicher ist als der Liegestuhl und weshalb dein Nervensystem oft etwas ganz anderes braucht als dein Urlaubsplan.
#61 Warum warten wir eigentlich, bis wir urlaubsreif sind?
2026/07/16
Kennst du dieses Gefühl? Der Urlaub beginnt und der erste Gedanke ist: „Ich bin so urlaubsreif.“ Aber warum lassen wir es eigentlich so weit kommen? In dieser Folge sprechen wir darüber, weshalb wir Erholung oft bis zum Urlaub aufschieben, warum unser Nervensystem erstaunlich lange durchhält und weshalb Urlaubsreife viel mehr ist als ein leerer Akku. Außerdem geht es um einen Gedanken, der im Alltag oft verloren geht: die Wertschätzung für das, was wir geleistet haben. Eine Folge über Pausen, Leistung und die Frage, ob Erholung wirklich immer bis zum Urlaub warten muss.
#60 Der Fehler, den fast jeder auf seinem Veränderungsweg macht
2026/07/09
Manchmal verlieren wir uns ausgerechnet auf dem Weg, auf dem wir uns eigentlich wiederfinden wollen. Wir lesen Bücher, hören Podcasts, machen Übungen und wünschen uns Veränderung. Und trotzdem passiert etwas Merkwürdiges: Wir setzen uns wieder unter Druck, gehen über unsere Grenzen oder verlieren den Kontakt zu dem, was wir eigentlich brauchen. Warum ist das so? In dieser Folge sprechen wir darüber, warum unser innerer Veränderungsweg eine Vorgeschichte hat – und weshalb genau diese Geschichte oft darüber entscheidet, wie wir unseren Weg gehen. Du erfährst, • warum wir uns selbst auf unserem Veränderungsweg immer wieder übergehen, • weshalb das nichts mit mangelnder Disziplin zu tun hat, • warum wir manchmal den Kontakt zu uns verlieren, unserer Wahrnehmung nicht vertrauen oder in alte Schutzmuster geraten, • und weshalb echte Veränderung damit beginnt, uns auf unserem eigenen Weg wieder mitzunehmen. Am Ende lade ich dich zu meiner geführten Audio Zwischen Sturm und Stille ein – einer Erfahrung, die dir Raum schenkt, dir selbst für einen Moment bewusst zu begegnen.
#59 Ich will ja … aber ich kann nicht
2026/07/02
„Ich will ja … aber ich kann nicht.“ Kaum ein Satz macht Menschen so verzweifelt wie dieser. Vielleicht kennst du das Gefühl, etwas längst verändern zu wollen – und trotzdem innerlich wie festzustecken. In dieser Folge schauen wir auf ein neurobiologisches Prinzip, das unter vielen unserer inneren Schutzstrategien liegt. Du erfährst, warum dein Nervensystem oft am Bekannten festhält, obwohl es dir längst nicht mehr guttut, warum Druck selten zu echter Veränderung führt und weshalb neue Erfahrungen so viel kraftvoller sind als neue Vorsätze. Außerdem lade ich dich zu einer kleinen Übung ein, die deinem Nervensystem einen ersten Moment von Beweglichkeit schenken kann. Eine Folge für alle, die sich schon oft gefragt haben: „Warum schaffe ich es einfach nicht?“
#58 Warum du nicht vorankommst – obwohl du genau weißt, dass sich etwas verändern müsste.
2026/06/25
Das Gefährliche an Nebel ist nicht, dass du den Weg nicht sehen kannst. Das Gefährliche ist, dass du irgendwann stehen bleibst. Und Stillstand sich plötzlich sicherer anfühlt als Bewegung. Vielleicht kennst du das Gefühl, ständig über etwas nachzudenken, Informationen zu sammeln oder auf den richtigen Zeitpunkt zu warten – und trotzdem nicht wirklich voranzukommen. Nicht weil dir Motivation fehlt. Nicht weil du faul bist. Sondern weil dein Nervensystem versucht, dich vor Unsicherheit, Überforderung oder Enttäuschung zu schützen. In dieser Folge sprechen wir darüber, • warum wir uns manchmal im Kreis drehen • weshalb Entscheidungen im Nebel so schwer werden • warum „Vielleicht“ oft eine Schutzstrategie ist • wie Stillstand entsteht • und weshalb Klarheit häufig erst durch Handeln entsteht
#57 Warum du ständig kämpfen musst, obwohl du eigentlich nur deine Ruhe willst.
2026/06/18
Kennst du dieses Gefühl, ständig im Widerstand zu sein? Jemand macht einen Vorschlag und in dir entsteht sofort ein „Ja, aber ...“. Jemand möchte helfen und du hast das Gefühl, dich verteidigen zu müssen. Jemand kritisiert dich – oder du glaubst zumindest, kritisiert zu werden – und sofort geht dein System in Alarmbereitschaft. Viele Menschen glauben dann, sie seien einfach reizbar, schwierig oder schnell genervt. Doch oft steckt etwas ganz anderes dahinter. In dieser Folge spricht Julica darüber, warum manche Nervensysteme gelernt haben, sich über Angriff, Widerstand und Abgrenzung zu schützen – und weshalb hinter Wut häufig ganz andere Gefühle liegen. Du erfährst: • warum Widerstand sich oft wie Selbstschutz anfühlt • weshalb Hilfe manchmal wie Kontrolle wirkt • warum du dich schneller angegriffen fühlst, als du möchtest • was Ohnmacht mit Gereiztheit zu tun hat • und warum Stärke nicht dasselbe ist wie Kampf
#56 Warum du immer an die anderen denkst
2026/06/11
Viele Menschen tragen eine tiefe Verantwortung für Harmonie, Verbindung und das Wohlbefinden anderer in sich. Sie spüren Stimmungen, nehmen Rücksicht und kümmern sich. Oft so selbstverständlich, dass sie gar nicht bemerken, wie weit sie sich dabei von ihren eigenen Bedürfnissen entfernt haben. In dieser Folge schauen wir gemeinsam auf die unsichtbare Last hinter diesem Muster und darauf, warum dein Nervensystem möglicherweise gelernt hat, Verbindung über alles andere zu stellen. Eine Folge über Zugehörigkeit, Schuldgefühle, Grenzen und die Sehnsucht, du selbst sein zu dürfen, ohne die Verbindung zu verlieren.

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