1835228151
Zu viel! – der Mental-Health-Podcast

Werben im Podcast: Zu viel! – der Mental-Health-Podcast

Dieser Podcast hat
55 Episoden
Sprache
German
Erstellt am
2025/08/24
Neueste Episode
2026/09/26
Durchschnittsdauer
39 min.
Veröffentlichungsintervall
9 Tage

Beschreibung

Dieser Podcast gibt Menschen eine Stimme, die sonst oft überhört werden: Betroffene psychischer Erkrankungen und Menschen, die von ihrem ganz persönlichen „Zu viel“ erzählen. Ob Depression, Angst oder Burnout – oder einfach der Alltagsstress, der uns überrollt, die Erwartungen anderer, Social Media oder das permanente Funktionieren: Hier geht es um das, was uns überfordert, aber selten offen besprochen wird. Lars Tönsfeuerborn spricht ehrlich mit Betroffenen und bekannten Persönlichkeiten – und lässt regelmäßig die Expert:innen Dr. Christian Utler (Psychotherapeut, Arzt) und Simone Hoffmann (Coach, Yoga-Lehrerin) zu Wort kommen. Sie ordnen Erfahrungen ein und geben Impulse, wie wir mit dem eigenen „Zu viel“ besser umgehen können. Lars bringt dabei auch seine persönliche Erfahrung als Betroffener und Angehöriger ein und macht deutlich: Niemand muss allein durch die Überforderung gehen. „Zu viel!“ will Mut machen, Hoffnung schenken und die Stigmatisierung von psychischer Belastung brechen – egal ob Krankheit oder Alltag. Jeden Sonntag überall wo es Podcast gibt.

Freischalten Zu viel! – der Mental-Health-Podcast Podcast E-Mail-Kontaktdaten,
Hoerer- und Zielgruppendetails

E-Mail-Kontaktinformationen

Direkte Podcast-Kontaktdaten

Hoerer

Zielgruppenzahlen und Engagement-Einblicke

Zielgruppendetails

Podcast-Einblicke

Podcast-Episoden

Neueste Episoden von Zu viel! – der Mental-Health-Podcast Podcast ansehen


Wenn „nie gut genug" zur Lebensstrategie wird
2026/09/26
Perfektionismus gilt gesellschaftlich fast als Tugend – als Zeichen von Ehrgeiz und hohen Ansprüchen. Doch für viele ist er vor allem eins: erschöpfend. Lars Tönsfeuerborn, Dr. Christian Utler und Simone sprechen darüber, woher der Zwang zur Perfektion kommt, warum er selten zufrieden macht – und wie man lernt, auch „gut genug" gelten zu lassen.
Ich habe funktioniert, bis nichts mehr ging - mit Nils
2026/09/19
Zehn Jahre im Kita-Bereich, ein Neubau-Projekt als Leitungskraft, dann eine zweite Leitungsstelle im Chaos. Am Ende eine Kündigung, eine Depressionsdiagnose und monatelanges Warten auf einen Reha-Platz. Lars Tönsfeuerborn, Dr. Christian Utler und Nils sprechen darüber, wie Mehrarbeit zur Normalität wird, wie Verantwortung ohne Grenzen krank machen kann – und warum das Hilfesystem selbst oft zur zusätzlichen Belastung wird.
Manchmal reicht ein Blick, um zur Ruhe zu kommen
2026/09/12
Im Düsseldorfer Kunstpalast wird jetzt vor Gemälden nicht mehr nur erklärt, sondern geschwiegen und geschaut: „Visual Arts Yoga" verbindet Kunstbetrachtung mit Augen-Yoga. Lars Tönsfeuerborn, Simone und Dr. Christian Utler sprechen darüber, was bewusstes Sehen mit unserem Nervensystem macht, warum Kunst dabei mehr Werkzeug als Inhalt ist. Ob das nur ein hübscher Trend ist oder wirklich beim Runterkommen hilft?
Auch Familie kann zu viel sein - mit Alina
2026/09/06
TW: Gewalt Es gibt einen Satz, den viele nie aussprechen dürfen: „Meine eigene Familie war zu viel für mich." Für Alina wurde genau dieser Satz nach Jahren zur Wahrheit, die sie annehmen musste, um sich selbst zu schützen. Lars Tönsfeuerborn, Christian und ihr Gast Alina sprechen über Adoption, ungleiche Behandlung von Geschwistern und den Weg zum bewussten Kontaktabbruch – und darüber, warum auch die eigene Familie „zu viel" sein darf.
Ein Atemzug verändert mehr, als du glaubst
2026/08/08
Wir atmen rund 20.000 Mal am Tag – meist, ohne darüber nachzudenken. Doch genau dieser automatische Vorgang hat einen enormen Einfluss auf unser Nervensystem, unsere Gefühle und unsere mentale Gesundheit. In dieser Folge sprechen Lars Tönsfeuerborn, Dr. Christian Utler und Simone darüber, warum die richtige Atmung Stress reduzieren, Ängste regulieren und den Körper in einen Zustand von Ruhe bringen kann. Christian erklärt die neurobiologischen Prozesse im Gehirn und Nervensystem, während Simone zeigt, wie Atemtechniken aus Yoga und Achtsamkeit dabei helfen können, wieder bei sich selbst anzukommen.
Ich war nie einfach nur laut - mit Elisa
2026/08/01
Mit 15 Jahren erhielt Elisa die Diagnose ADHS und wurde zwei Jahre lang mit Ritalin behandelt. Danach galt das Thema als erledigt – schließlich dachte man damals häufig, ADHS sei eine Kinderkrankheit. Doch als Erwachsene merkte Elisa, dass etwas nicht stimmte. Sie fühlte sich ständig überfordert, zerrissen zwischen ihrem extrovertierten und ihrem introvertierten Ich. Erst während der Corona-Pandemie wurde ihr bewusst, wie sehr sie Ruhe braucht – und dass sie jahrelang permanent über ihre eigenen Grenzen gegangen war. Gemeinsam mit Lars Tönsfeuerborn und Dr. Christian Utler spricht Elisa über ADHS im Erwachsenenalter, den Verdacht auf Autismus, die Suche nach einer passenden Diagnostik und darüber, wie sie heute lernt, ihr Leben nicht mehr gegen, sondern mit sich selbst zu gestalten.
Hör auf dein Herz - mit Christian Behr
2026/07/26
Mit seinem Buch „Hör auf dein Herz – Dein Kopf ist ein Arschloch“ erzählt Christian Behr seine ganz persönliche Geschichte. Doch hinter dem Titel steckt weit mehr als ein Lebensmotto: Es ist die Erkenntnis, dass wir Warnsignale oft viel zu lange ignorieren. Gemeinsam mit Lars Tönsfeuerborn und Simone spricht Christian über Burnout, Panikattacken, verdrängte Kindheitserlebnisse und den langen Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben.
Stark sein heißt nicht, nie zu fallen
2026/07/18
Jeder Mensch erlebt Krisen – doch warum gehen manche gestärkt daraus hervor, während andere lange darunter leiden? Ist Resilienz angeboren oder kann man sie lernen? In dieser Folge sprechen Lars Tönsfeuerborn, Dr. Christian Utler und Simone darüber, was Resilienz wirklich bedeutet. Christian erklärt die neurobiologischen und psychologischen Grundlagen, Simone zeigt, welche Rolle Selbstwahrnehmung, Körper und Achtsamkeit spielen, und Lars bringt eigene Erfahrungen aus schwierigen Lebensphasen mit ein.
Die Leere war nie wirklich weg - mit Robert
2026/07/11
Menschen mit Borderline erleben Gefühle oft intensiver, Beziehungen häufig extremer und innere Leere oftmals schmerzhafter als andere. Nicht selten wird versucht, diese Gefühle zu betäuben – manchmal durch Alkohol, manchmal durch andere Strategien, die kurzfristig helfen, langfristig jedoch neue Probleme schaffen. In dieser Folge spricht Lars Tönsfeuerborn gemeinsam mit Dr. Christian Utler und Robert über seinen Weg mit Depressionen, Borderline und Alkoholsucht. Robert erzählt offen von dem Verlust seiner Mutter, dem Beginn seiner Depressionen, seiner Borderline-Diagnose, einer Suchterkrankung und den Herausforderungen, die ihn über viele Jahre begleitet haben. Dabei steht nicht die Diagnose selbst im Mittelpunkt, sondern die Frage, wie Borderline und Sucht zusammenwirken können. Warum entsteht dieses Gefühl von innerer Leere? Weshalb greifen manche Menschen zu Alkohol, um Gefühle zu regulieren? Und warum sind Rückfälle oft kein Zeichen des Scheiterns, sondern Teil eines langen Genesungsprozesses?
Vielleicht war es nie nur die Depression - mit Marc André
2026/07/04
Was passiert, wenn eine Diagnose aus der Kindheit zwar bekannt ist, aber nie wirklich verstanden oder verarbeitet wird? In dieser Folge spricht Lars Tönsfeuerborn gemeinsam mit Simone und Marc-André über seinen langen Weg mit ADHS und Depressionen. Bereits in den 1980er Jahren erhielt Marc-André eine ADHS-Diagnose – zu einer Zeit, in der das Wissen über die Erkrankung noch begrenzt war und viele Zusammenhänge noch nicht verstanden wurden. Viele Jahre funktionierte das Leben scheinbar. Doch vor rund 20 Jahren schlichen sich erste depressive Symptome ein. Lange wurden diese Belastungen nicht als psychische Erkrankung erkannt. Erst als die Herausforderungen im Berufsleben zunahmen und die Erschöpfung immer größer wurde, begann die Suche nach professioneller Unterstützung. Heute blickt Marc-André auf einen intensiven Behandlungsweg zurück – von der Tagesklinik über psychiatrische Betreuung bis hin zur spezialisierten ADHS-Fachklinik. Dabei entstand eine wichtige Frage: War die Depression vielleicht nie das eigentliche Problem, sondern eine Folge eines jahrzehntelang unverstandenen ADHS?
Was wollen uns Träume sagen?
2026/06/27
Träume faszinieren Menschen seit Jahrhunderten – doch was passiert eigentlich, wenn wir beginnen, mit ihnen zu arbeiten statt sie einfach nur zu deuten? In dieser Folge sprechen Lars, Simone und Christian darüber, welche Rolle Träume in der Psychotherapie spielen können und warum sie oft mehr über unsere innere Welt verraten, als wir glauben. Ausgangspunkt ist ein eindrucksvoller Traum von Simone. Dabei entsteht ein Gespräch über Einsamkeit, innere Größe, Selbstwahrnehmung und die Fähigkeit, sich selbst immer klarer zu erkennen. Auch Lars teilt Ausschnitte aus einem eigenen Traum und spricht darüber, wie sich innere Konflikte und Beziehungsmuster in Träumen widerspiegeln können.
Die Diagnose hilft oft nicht, die Beziehung schon - mit Christoph Seebacher
2026/06/20
Viele Menschen glauben, dass eine Diagnose der wichtigste Schritt auf dem Weg zur psychischen Gesundheit ist. Doch was passiert eigentlich nach der Diagnose? Und warum erleben manche Menschen große Fortschritte in einer Therapie, während andere trotz ähnlicher Voraussetzungen kaum weiterkommen? In dieser Folge sprechen Lars Tönsfeuerborn und Dr. Christian Utler mit dem psychologischen Psychotherapeuten Christoph Seebacher darüber, was Therapie wirklich wirksam macht. Dabei steht eine zentrale Erkenntnis im Mittelpunkt: Nicht die Diagnose entscheidet über den Erfolg einer Therapie, sondern die Beziehung zwischen Patient und Therapeut. Gemeinsam beleuchten sie, warum Vertrauen, Sicherheit und ein echtes menschliches Miteinander oft die Grundlage jeder Veränderung sind. Christoph gibt Einblicke in seine therapeutische Arbeit und erklärt, weshalb die sogenannte therapeutische Allianz einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren in der Psychotherapie ist.
Danach war nichts mehr wie vorher - mit Nadine TW Häusliche Gewalt
2026/06/13
Häusliche Gewalt endet nicht in dem Moment, in dem die Beziehung endet. Für viele Betroffene beginnen die eigentlichen Herausforderungen erst danach. In dieser Folge spricht Lars Tönsfeuerborn gemeinsam mit Dr. Christian Utler und Nadine über die Folgen häuslicher Gewalt – körperlich, psychisch und sozial. Nadine erzählt von einem einschneidenden Erlebnis, das ihr Leben von einem Tag auf den anderen verändert hat. Dabei steht nicht die Tat selbst im Mittelpunkt, sondern die Zeit danach: die Folgen eines Traumas, die Entwicklung einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS), Angstzustände, Depressionen und der mühsame Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben.
Bin ich zu empfindlich oder einfach empfindsam?
2026/06/06
„Du bist einfach zu empfindlich.“
Ein Satz, den viele Menschen ihr Leben lang hören – in Beziehungen, im Beruf oder schon in der Kindheit. Doch was bedeutet „empfindlich“ eigentlich wirklich? Und wo liegt der Unterschied zu „empfindsam“? Lars, Simone und Christian sprechen darüber, warum emotionale Sensibilität häufig negativ bewertet wird – obwohl sie oft eine besondere Stärke sein kann. Gemeinsam geht es um Feinfühligkeit, emotionale Wahrnehmung, Reizempfindlichkeit und die Frage, warum manche Menschen intensiver fühlen als andere.
Warum Nähe manchmal Angst macht
2026/05/30
Nach enttäuschenden oder verletzenden Beziehungen fällt es vielen Menschen schwer, sich wieder wirklich auf Nähe einzulassen. Vertrauen wird vorsichtiger, Gefühle werden kontrolliert – und manchmal entsteht daraus eine tiefe Bindungsangst. In dieser Folge sprechen Lars , Simone und Christian darüber, wie schlechte Erfahrungen unser Bindungsverhalten beeinflussen können. Lars teilt dabei offen eigene Erfahrungen aus vergangenen Beziehungen und spricht darüber, wie sich emotionale Verletzungen langfristig auf Vertrauen, Nähe und Partnerschaft auswirken können. Gemeinsam geht es um Rückzug, Verlustangst, Selbstschutz und die Frage, warum manche Menschen Nähe suchen – und gleichzeitig Angst davor haben. Dr. Christian Utler erklärt die psychologischen Hintergründe von Bindungsängsten, während Simone die emotionale und zwischenmenschliche Perspektive mit einbringt.

Podcast-Bewertungen

Lesen Sie Zu viel! – der Mental-Health-Podcast Podcast-Bewertungen


0 von 5
0 Bewertungen

Podcast-Sponsoring-Werbung

Starten Sie Werbung auf Zu viel! – der Mental-Health-Podcast relevanten Zielgruppen-Podcasts


Was moechten Sie bewerben?