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KI AffAIrs

Werben im Podcast: KI AffAIrs

Dieser Podcast hat
100 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
Claus Zeißler
Explizit
Nein
Erstellt am
2025/10/27
Neueste Episode
2026/10/22
Durchschnittsdauer
8 min.
Veröffentlichungsintervall
4 Tage

Beschreibung

KI Affairs: Der Podcast zur kritischen und prozessorientierten Betrachtung Künstlicher Intelligenz. Wir beleuchten die Highlights der Technologie, ebenso wie die Schattenseiten und aktuellen Schwächen (z.B. Bias, Halluzinationen, Risikomanagement). Ziel ist, uns aller der Möglichkeiten und Gefahren bewusst zu sein, um die Technik zielgerichtet und kontrolliert einzusetzen. Wenn Dir dieses Format gefällt, folge mir und hinterlasse mir gerne Deinen Kommentar. Ausführliche Berichte zu den Folgen findet Ihr auch im Blog unter kiaffairs.blogspot.com

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049 Wer steuert euren KI-Prozess? Die sechs Kontrollfragen
2026/10/22
Folge L049 Titel: Wer steuert euren KI-Prozess? Die sechs Kontrollfragen Am Montag ging es um den blinden Fleck: Ein KI-gestützter Prozess kann wichtig werden, ohne dass Daten, Schnittstellen, Zuständigkeiten und Ausstiegsmöglichkeiten auf einen Blick sichtbar sind. Heute machen wir daraus eine Arbeitslandkarte. Souveräne KI heißt hier nicht, alles selbst zu entwickeln. Es heißt: Die kritischen Abhängigkeiten eines Prozesses kennen, an entscheidenden Stellen handlungsfähig bleiben und wissen, wer im Ernstfall entscheidet. Das ist eine redaktionelle Arbeitsdefinition, keine Rechtsdefinition und keine Garantie für einen problemlosen Wechsel. Die sechs Felder: Daten: Welche Informationen gehen in den Prozess, wer darf sie eingeben und wer sieht sie?Modell: Welche Aufgabe darf das Modell übernehmen, wo prüft ein Mensch und was müsste bei einem Wechsel nachvollziehbar sein?Infrastruktur: Welche Schnittstellen, Zugänge und Berechtigungen tragen den Ablauf?Recht: Welche konkreten Vereinbarungen, Regeln und Zuständigkeiten gelten für diesen Prozess?Betrieb: Wer startet, verändert, prüft und stoppt den Prozess?Exit: Was lässt sich exportieren, wie läuft ein Ersatzbetrieb und wer verantwortet den Wiederanlauf? Die KfW nennt Daten, Rechenleistung und Know-how als zentrale Voraussetzungen erfolgreicher KI-Nutzung. C5:2020 ist ein BSI-Kriterienkatalog für prüfbare Sicherheitsmaßnahmen von Cloud-Anbietern. Davon getrennt sind NIS-2 als Cybersicherheits-Regulierungsrahmen und KRITIS für besonders versorgungskritische Einrichtungen. Der freiwillige NIST-Rahmen empfiehlt, Risiken aus Drittanbieter-Komponenten zu steuern und für hochriskant eingestufte Drittanbieter-Systeme Notfallprozesse vorzusehen. Keiner dieser Punkte ersetzt die Prüfung des konkreten Prozesses. Kapitel: 00:00 Einstieg: Wer kann handeln, wenn der KI-Prozess ausfällt? 01:19 KI-Nutzung im Mittelstand und die Sechsfelder-Landkarte 02:21 Daten: Datenbewegung und Zuständigkeit sichtbar machen 03:22 Modell: Aufgabe, menschliche Prüfung und Wechsel 04:15 Infrastruktur: Schnittstellen, Zugänge und Wiederanlauf 04:38 C5, NIS-2 und KRITIS verständlich eingeordnet 06:29 Recht: Vereinbarungen, Regeln und Verantwortlichkeiten 07:38 Betrieb: Start, Änderung, Prüfung und Stoppweg 08:41 Exit: Export, Ersatzbetrieb, Löschung und Neustart 10:14 KI-AffAIrs-Tipp: Die eigene Abhängigkeitslandkarte erstellen 11:16 Fazit und Ausblick auf die nächste Folge Der KI-AffAIrs-Tipp: Nehmt für einen Prozess ein Blatt, Whiteboard oder eine Tabelle. Schreibt pro Feld vier Zeilen: Was wissen wir? Wer ist zuständig? Welcher Beleg liegt vor? Was ist offen? Startet nicht mit einer neuen Tool-Liste. Startet mit der sichtbarsten Lücke. Mehr KI-Praxis für den Mittelstand: https://www.affairs-consulting.de/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clauszeissler/ Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit KI-Unterstützung produziert. Die synthetischen Stimmen von Kai und Mira wurden mit ElevenLabs erzeugt. Skript und Faktenprüfung entstanden mit KI-Unterstützung.
049 Quicky Wer steuert euren KI-Prozess?
2026/10/19
Folge Q049 Titel: Wer steuert euren KI-Prozess? Vergiss die bequeme Idee, ein KI-Tool sei nur ein weiteres Fenster im Browser. Sobald ein Dienst Angebote vorbereitet, Dokumente zusammenfasst oder Anfragen vorsortiert, hängt ein echter Arbeitsprozess daran. Die entscheidende Frage lautet dann nicht mehr: Welches Tool nutzen wir? Sondern: Wovon hängt dieser Prozess ab? Im KfW-Mittelstandspanel gaben 20 Prozent der Mittelständler für den Zeitraum 2022 bis 2024 KI-Nutzung an. Die KfW nennt Daten, Rechenleistung und Know-how als zentrale Voraussetzungen erfolgreicher KI-Nutzung. Diese Zahl ist keine aktuelle Gesamtquote und keine Aussage darüber, wie kontrolliert einzelne Unternehmen arbeiten. Sie zeigt aber, warum der Blick nicht an der Oberfläche eines Tools enden darf. Darum geht es im Quicky: - Unsichtbare Abhängigkeit: Daten, Schnittstellen, Verträge und Zuständigkeiten gehören zum Prozess, nicht nur das Chatfenster. - Sechs Kontrollfragen: Daten, Modell, Infrastruktur, Recht, Betrieb und Exit machen offene Punkte sichtbar. - Wechsel ehrlich prüfen: Der Data Act soll Wechsel und Interoperabilität von Datenverarbeitungsdiensten erleichtern. Was aus einem konkreten KI-Workflow exportierbar ist, muss trotzdem geprüft werden. Kapitel: 00:00 Wovon hängt euer KI-Einsatz ab? 00:13 Fiktiver Angebotsprozess: Wenn die Schnittstelle nicht mehr funktioniert 00:34 KfW-Mittelstandspanel: KI-Nutzung 2022 bis 2024 richtig einordnen 01:05 Die sechs Kontrollfragen 01:39 Data Act und die Grenze der Portabilität 01:58 Der erste Schritt: einen Prozess in sechs Feldern erfassen 02:16 Am Donnerstag: die Abhängigkeitslandkarte im Deep Dive Der KI-AffAIrs-Tipp: Nehmt einen einzigen KI-gestützten Prozess. Schreibt darüber sechs Überschriften: Daten, Modell, Infrastruktur, Recht, Betrieb und Exit. Darunter notiert ihr nur, was ihr heute wirklich wisst. Jede Lücke ist eine konkrete Frage für den nächsten Schritt. Am Donnerstag bauen wir aus dieser ersten Karte eine praxistaugliche Landkarte: Was ist bekannt, wer trägt Verantwortung, welcher Beleg liegt vor und was bleibt offen? Mehr KI-Praxis für den Mittelstand: https://www.affairs-consulting.de/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clauszeissler/ Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit KI-Unterstützung produziert. Die synthetischen Stimmen von Kai und Mira wurden mit ElevenLabs erzeugt. Skript und Faktenprüfung entstanden mit KI-Unterstützung.
048-1 Context Rot: Mit einer klaren Übergabe weiterarbeiten
2026/10/15
Folge: L048-1 Titel: Context Rot: Mit einer klaren Übergabe weiterarbeiten Mehr erklärt, trotzdem die alte Entscheidung verwendet? Kai und Mira prüfen, was Forschung zu langen KI-Eingaben zeigt und wie du den gültigen Arbeitsstand festhalten kannst. Mit Übergabevorlage, kostenlosem Codex-Handoff-Paket und einem nächsten Schritt für deinen Alltag. Kapitel: 00:00 Intro 00:08 Der Streit am Anfang 01:10 Platz ist noch kein Verständnis 02:19 Was die Forschung hergibt 05:24 Eine Übergabe, die man prüfen kann 07:31 Automatisch sichern, bewusst weiterarbeiten 10:13 Nicht jedes Problem heißt Context Rot 11:07 Was hängen bleiben soll Kostenloses Handoff-Paket für Codex: Installationsanleitung und Funktionstest Github Handoff Skill Empfehlung von KI AffAIrs: Plane bei ungefähr 20 % Restkontext eine Übergabe ein. Die Zahl ist eine Arbeitsregel, keine wissenschaftliche Grenze. Prüfe das vollständige Handoff, bevor du in einer neuen Session weiterarbeitest. Der technische Snapshot ist ein zusätzliches Sicherheitsnetz; seine Auslösung musst du nach Installation und Freigabe in deiner Umgebung testen. Workshop KI im Terminal am 15. Oktober 2026: Terminal Workshop KI AffAIrs Website (Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit KI-Unterstützung produziert. Die synthetischen Stimmen von Kai und Mira wurden mit ElevenLabs erzeugt. Skript und Faktenprüfung entstanden mit KI-Unterstützung. Intro-/Outro-Jingle und dezente Hintergrundinstrumentals mit KI erzeugt.)
048-1 Quicky Context Rot: Gültige Entscheidungen im Blick
2026/10/12
Folge: Q048-1 Sonderfolge Titel:Context Rot: Gültige Entscheidungen im Blick Eine alte Entscheidung taucht in der nächsten KI-Antwort wieder auf. Was prüfst du zuerst? Kai erklärt den Unterschied zwischen viel Kontext und zuverlässig genutzter Information. Dazu gibt es eine konkrete Übergaberoutine für deinen nächsten Arbeitsdialog. Kapitel: 00:00 Intro 00:08 Wenn die alte Entscheidung zurückkommt 00:37 Was wir prüfen müssen 01:38 Geprüft in den nächsten Dialog 02:47 Dein nächster Schritt Der KI-AffAIrs-Tipp: Markiere verworfene Vorschläge als ersetzt. Lass dir die gültige Entscheidung, ihren Beleg und den nächsten Schritt nennen. Vergleiche die Antwort mit deinen Originalunterlagen. Kostenloses Handoff-Paket für Codex mit Installationsanleitung und Funktionstest: Github Handoff Skill Unsere Empfehlung: bei ungefähr 20 % Restkontext die Übergabe einplanen. Das ist eine Arbeitsregel von KI AffAIrs, keine wissenschaftliche Qualitätsgrenze. Vollständiges Handoff erstellen lassen und prüfen; der technische Snapshot ersetzt es nicht. Einrichtung in der eigenen Umgebung testen. Begleiteter Einstieg ins Terminal und individuelle Workshops: Terminal Workshop KI AffAIrs Website (Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit KI-Unterstützung produziert. Kais synthetische Stimme wurde mit ElevenLabs erzeugt. Skript und Faktenprüfung entstanden mit KI-Unterstützung. Intro-/Outro-Jingle mit KI erzeugt.)
048 UNZERBRECHLICH: Sechs Schritte für euren KI-Fahrplan
2026/10/08
Folge: L048 Titel: UNZERBRECHLICH: Sechs Schritte für euren KI-Fahrplan Am Montag haben wir die sechs offenen Felder benannt. Heute wird daraus ein Fahrplan für die Umsetzung: Aufgabe festhalten, Verantwortung benennen, nächsten Termin eintragen. Dieser KI-AffAIrs Deep Dive trennt belegte Daten konsequent von Praxisempfehlungen. Keine Zahl beweist automatisch eine Ursache oder Wirkung. Der Marken-Claim „KI AffAIrs macht den Mittelstand unzerbrechlich“ bleibt ein Claim, keine empirisch bewiesene Wirkung und keine Garantie. Die vier Kernpunkte dieses Deep Dives: 🎓 Befähigung und Zugang: 43 Prozent der Unternehmen bieten keine KI-Schulungen an, 8 Prozent schulen alle Beschäftigten. Die Bitkom-Basis umfasst 604 Unternehmen. Offizieller Zugang und Nutzungsregeln werden anschließend als getrennte Aufgaben behandelt. 🙋 Beteiligung einplanen: In Betrieben mit Betriebsrat und ab 50 Beschäftigten stiegen KI-spezifische Betriebsvereinbarungen von 2 Prozent im Jahr 2024 auf 13 Prozent im Jahr 2025. Der Befund belegt weder Beschleunigung noch Verzögerung durch den Betriebsrat. 📌 Verantwortung mit Mandat: In 33 Prozent der deutschen KI-nutzenden Organisationen liegt die KI-Verantwortung beim IT-Leiter oder CIO, in 2 Prozent auf CEO-Ebene. Deloitte befragte 249 deutsche Führungskräfte aus KI-nutzenden Organisationen. Das ist keine Mittelstandsquote und keine Empfehlung für einen bestimmten Titel. 📊 Messen und zuhören: Unter KI-nutzenden Unternehmen nutzen 24 Prozent nur eine KI-Anwendung, im Durchschnitt sind es zwei. 41 Prozent nennen mangelnde Akzeptanz als Hindernis. Beide Bitkom-Befunde beruhen auf 215 KI-nutzenden Unternehmen. Bei der Akzeptanz waren Mehrfachnennungen möglich, sie ist keine belegte Alleinursache. Kapitel: 00:00 Das Staffelfinale und sein Titel 00:27 Marken-Claim statt Wirkungsversprechen 01:17 Die Logik des Sechs-Punkte-Fahrplans 02:50 Menschen befähigen 04:44 Offizielle Zugänge und Regeln trennen 06:17 Beteiligung als Planungspunkt 07:41 Verantwortung mit Mandat 09:05 Anwendungsfall und Ausgangswert 10:19 Nutzerfeedback dauerhaft aufnehmen 11:32 Die sechs Schritte im Überblick 12:26 Claim, Grenze und Abschluss Der KI AffAIrs-Pro-Tipp: Legt die sechs Überschriften in eure nächste Führungsrunde. Tragt zu jeder Überschrift genau eine verantwortliche Person und einen nächsten Termin ein. Der erste noch leere Punkt ist euer Startpunkt. Mehr KI-Praxis für den Mittelstand: https://www.affairs-consulting.de/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clauszeissler/ Workshops: https://workshops.affairs-consutling.de/ (Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit Unterstützung von KI produziert. Im Wesentlichen kamen Googles NotebookLM (Gemini) und verschiedene Tools über Claude Code zum Einsatz.)
048 Quicky UNZERBRECHLICH: Sechs Schritte für euren KI-Fahrplan
2026/10/05
Folge Q048 Titel: UNZERBRECHLICH: Sechs Schritte für euren KI-Fahrplan Vergiss die Idee, dass der Kauf eines KI-Tools schon eine Einführung ist. Ohne Lernbedarf, offizielle Zugänge, Regeln, Beteiligung, Verantwortung und Feedback bleibt der nächste Schritt unklar. Im Staffelfinale von KI AffAIrs führen wir die wichtigsten Befunde der Staffel in einem Sechs-Punkte-Fahrplan zusammen. Der Satz „KI AffAIrs macht den Mittelstand unzerbrechlich“ ist dabei ein Marken-Claim, kein empirisches Versprechen und keine Garantie. Die drei Kernpunkte dieses Quickys: 🎓 Menschen befähigen: 43 Prozent der Unternehmen bieten keine KI-Schulungen an, 8 Prozent schulen alle Beschäftigten. Die Bitkom-Basis umfasst 604 Unternehmen. Der praktische Startpunkt ist ein konkreter Arbeitsablauf mit festgehaltenem Lernbedarf. ⚠️ Zugang und Regeln trennen: 23 Prozent der Kleinbetriebe mit 20 bis 99 Beschäftigten stellen offiziellen KI-Zugang bereit. Getrennt davon haben 23 Prozent aller Unternehmen Regeln für die KI-Nutzung. Die Werte haben unterschiedliche Bezugsgruppen und dürfen nicht zusammengerechnet werden. 📌 Verantwortung sichtbar machen: Für jeden Punkt des Fahrplans braucht es eine klar begrenzte Aufgabe, eine verantwortliche Person und einen nächsten Termin. Kapitel: 00:00 Auftakt zum Staffelfinale 00:26 Menschen befähigen 00:38 Offizielle Zugänge und Regeln 00:55 Beteiligung früh einplanen 01:11 Verantwortung verankern 01:29 Einen Anwendungsfall messen 01:41 Nutzerfeedback aufnehmen 01:51 Ausblick auf den Deep Dive 02:00 Der Marken-Claim und der nächste Schritt Der KI-AffAIrs-Tipp: Schreibt die sechs Überschriften auf. Benennt für den ersten offenen Punkt genau eine verantwortliche Person und tragt den nächsten Termin ein. So beginnt der Fahrplan beim Arbeitsschritt, nicht beim nächsten Tool. Am Donnerstag wird aus den sechs Punkten ein umsetzbarer Fahrplan: mit sauber getrennten Befunden, klaren Grenzen und konkreten Prüffragen für eure nächste Führungsrunde. Mehr KI-Praxis für den Mittelstand: https://www.affairs-consulting.de/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clauszeissler/ Workshops: https://workshops.affairs-consulting.de/ (Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit Unterstützung von KI produziert. Im Wesentlichen kamen Googles NotebookLM (Gemini) und verschiedene Tools über Claude Code zum Einsatz.)
047 Zugang ist nicht Nutzung: KI-Adoption braucht Klarheit
2026/10/01
Folge L047 Titel: Zugang ist nicht Nutzung: KI-Adoption braucht Klarheit Am Montag haben wir gewarnt, heute wird geliefert. Die Frage ist nicht, ob ein Tool beschafft wurde. Die Frage ist, wie es im Arbeitsalltag sinnvoll eingeführt wird. Die Bitkom-Befragung macht klar: Akzeptanz ist relevant, aber kein Solo-Problem. Unternehmen nennen zugleich rechtliche Unsicherheit, fehlendes technisches Know-how, personelle Ressourcen und Datenschutz als Hindernisse. Aus diesen Mehrfachnennungen folgt keine Patentlösung. Sie zeigen aber, worüber ein Rollout konkret sprechen muss. Die vier Bausteine der Adoptionsarchitektur: Klarer Anwendungsfall: Welcher Arbeitsschritt soll besser werden?Sicherer Zugang: Welche Grenzen gelten, wer beantwortet Fragen?Frühe Einbindung: Einwände als Design-Input behandeln.Feedback: Beobachtungen aus dem Alltag aufnehmen und sichtbar nachbessern. Kapitel: 00:00 Einstieg 00:26 Die Hindernisse richtig lesen 01:43 Zugang und Nutzung unterscheiden 02:10 Vier Bausteine der Adoptionsarchitektur 07:38 Der KI-AffAIrs Praxistipp 08:43 Zusammenfassung Der KI AffAIrs-Tipp: Frage vor dem nächsten Rollout drei Dinge: Welchen Arbeitsschritt wollen wir verbessern? Was ist heute unklar? Woran erkennen wir im Alltag eine hilfreiche Veränderung? Mehr KI-Praxis für den Mittelstand: https://www.ki-affairs.de LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/claus-zeissler/ (Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit Unterstützung von KI produziert. Im Wesentlichen kamen Googles NotebookLM (Gemini) und verschiedene Tools über Claude Code zum Einsatz.)
047 Quicky Zugang ist nicht Nutzung: KI-Adoption braucht Klarheit
2026/09/28
Folge Q047 Titel: Zugang ist nicht Nutzung: KI-Adoption braucht Klarheit Vergiss die Idee, dass ein gekauftes KI-Tool schon eingeführt ist. Zugang ist nicht Nutzung. Und Akzeptanz ist nur ein Teil eines Barrierenbündels. In der Bitkom-Befragung nennen jeweils 53 Prozent der Unternehmen rechtliche Unsicherheit und fehlendes technisches Know-how als Hindernisse. 31 Prozent nennen mangelnde Akzeptanz der Beschäftigten. Das sind Mehrfachnennungen, keine Rangliste. Darum geht es im Quicky: Zugang ist nicht Adoption: Bereitstellen reicht nicht als Erfolgsnachweis. Kein Solo-Problem: Akzeptanz gehört in ein Bündel rechtlicher, technischer und organisatorischer Fragen. Der nächste saubere Schritt: Hindernisse im konkreten Arbeitsalltag sichtbar machen. Kapitel: 00:00 Begrüßung 00:08 Zugang und Adoption unterscheiden 00:21 Die Bitkom-Zahlen richtig einordnen 00:49 Was am Donnerstag folgt Der KI-AffAIrs-Tipp: Wähle für den nächsten Rollout einen Arbeitsschritt und frage das betroffene Team: Was soll hier besser werden? So beginnt Einführung beim Prozess, nicht beim Tool. Am Donnerstag bauen wir daraus die Adoptionsarchitektur: klarer Anwendungsfall, sicherer Zugang, frühe Einbindung und Feedback. Mehr KI-Praxis für den Mittelstand: https://www.ki-affairs.de LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/claus-zeissler/ (Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit Unterstützung von KI produziert. Im Wesentlichen kamen Googles NotebookLM (Gemini) und verschiedene Tools über Claude Code zum Einsatz.)
046 Viel KI. Kein ROI: So misst du den Wert deines Piloten
2026/09/24
Folge L046 Titel: Viel KI. Kein ROI: So misst du den Wert deines Piloten Ein KI-Pilot ist noch kein ROI-Beweis. Entscheidend ist nicht, wie viele Tools im Einsatz sind, sondern ob sich ein konkreter Prozess nachweisbar verbessert. 📊 In diesem KI-AffAIrs Deep Dive bauen wir eine einfache Messlogik für den Mittelstand: einen Prozess auswählen, den Ausgangswert festhalten und anschließend entscheiden, ob der Anwendungsfall eingestellt, nachgebessert oder skaliert wird. Die Insights dieser Folge: 🔎 Die Einordnung: Bitkom misst KI-Nutzung, nicht den finanziellen Rückfluss einzelner Anwendungen. 📈 Die Verbreitung: KfW Research zeigt für 2022 bis 2024 deutliche Unterschiede zwischen kleinen und größeren mittelständischen Unternehmen. ⚠️ Die Grenze: Die Produktivitätswerte des Instituts der deutschen Wirtschaft sind Selbsteinschätzungen, keine kausalen Nachweise. 🛠️ Die Lösung: Ein klarer Prozess, eine passende Kennzahl und ein dokumentierter Ausgangswert schaffen die Grundlage für eine belastbare Entscheidung. Kapitel: 00:00 Was ein KI-Pilot noch nicht beweist 00:42 Nutzung ist nicht Wirkung 02:47 Die Messarchitektur in drei Schritten 03:10 Schritt 1: Einen Prozess wählen 04:58 Schritt 2: Den Ausgangswert festhalten 06:46 Schritt 3: Vergleichen und entscheiden 08:06 Produktivitätsbefunde richtig einordnen 11:01 Der KI-AffAIrs-Praxistipp 11:57 Die Kernbotschaft Ihr wollt euren KI-Piloten nicht nur starten, sondern sauber bewerten? KI AffAIrs unterstützt mittelständische Unternehmen dabei, den passenden Prozess, die Messlogik und den nächsten verantwortbaren Schritt festzulegen. 👉 Vernetzt euch mit mir auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clauszeissler/ 👉 Mehr zur Beratung: https://www.affairs-consulting.de/ (Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit Unterstützung von KI produziert. Im Wesentlichen kamen Googles NotebookLM (Gemini) und verschiedene Tools über Claude Code zum Einsatz.)
046 Quicky Viel KI. Kein ROI: Warum dein Pilot noch nichts beweist
2026/09/21
Folge: Q046 Titel: Viel KI. Kein ROI: Warum dein Pilot noch nichts beweistViele KI-Tools im Unternehmen sind noch kein Geschäftsergebnis. Wer Pilotzugänge zählt, aber keinen konkreten Prozess und keinen Ausgangswert festlegt, kann den Nutzen später nicht sauber nachweisen. ⚠️In diesem KI-AffAIrs-Quicky zeigen wir, warum punktuelle KI-Nutzung weder ein Beleg gegen KI noch ein ROI-Nachweis ist. Die Insights dieser Folge:📊 Die Einordnung: Laut Bitkom setzten 2025 bereits 36 Prozent der 604 befragten Unternehmen KI ein. Die Erhebung umfasst Unternehmen ab 20 Beschäftigten und ist keine reine KMU-Quote.🔎 Die Nutzung: Unter den 215 KI nutzenden Unternehmen lag der Durchschnitt bei zwei Anwendungen. 24 Prozent nutzten eine, 27 Prozent zwei und 24 Prozent drei Anwendungen. Nur 2 Prozent nutzten fünf oder mehr.🛠️ Der Kernkonflikt: Ein einzelner Chat-Zugang beweist noch keine Wertschöpfung. Dafür braucht es einen klar benannten Prozess, einen Ausgangswert und eine Zielgröße.Kapitel:00:00 Viele Tools sind noch kein Ergebnis00:26 Was die Bitkom-Zahlen wirklich zeigen00:47 Punktuelle Nutzung ist kein Werturteil01:02 Ein Pilot ist kein ROI-Beweis01:20 Ausblick: Am Donnerstag bauen wir die MesslogikAm Donnerstag gehen wir im Deep Dive den nächsten Schritt: Wir unterscheiden Ausgangswert, Zielwert und Prozesskennzahl, damit aus einem KI-Piloten eine überprüfbare Anwendung werden kann.Ihr wollt aus einem KI-Piloten eine Anwendung machen, die euren Leuten messbar Arbeit abnimmt? KI AffAIrs unterstützt mittelständische Unternehmen dabei, einen sinnvollen Prozess auszuwählen und den nächsten sauberen Schritt festzulegen.👉 Vernetzt euch mit mir auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/clauszeissler/👉 Mehr zur Beratung:https://www.affairs-consulting.de/ (Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit Unterstützung von KI produziert. Im Wesentlichen kamen Googles NotebookLM (Gemini) und verschiedene Tools über Claude Code zum Einsatz.)
045 Wer dirigiert die KI in eurem Unternehmen? Die Antwort ist NICHT die IT
2026/09/17
Folge L045 Titel: Wer dirigiert die KI in eurem Unternehmen? Die Antwort ist NICHT die IT Am Montag haben wir gezeigt: Die meisten glauben, KI treffe die anderen, nicht sie selbst und genau diese Wahrnehmungslücke sorgt dafür, dass sich kaum jemand vorbereitet. Heute wird geliefert. 🎯 Willkommen zum KI-AffAIrs-Deep-Dive! Wir nehmen das Bild des Dirigenten wörtlich: Ein Dirigent muss nicht jedes Instrument selbst spielen, aber er muss die Partitur kennen und das Zusammenspiel verantworten. Genau daran hakt es gerade in deutschen Unternehmen. Die Insights dieser Folge: 🎻 Die Verantwortungslücke: Nach der Deloitte-Studie "The ROI of AI" (249 deutsche Führungskräfte) liegt KI-Verantwortung in 33 Prozent der deutschen Unternehmen beim IT-Leiter/CIO — deutlich mehr als der internationale Schnitt von 23 Prozent. Auf CEO-Ebene liegt sie dagegen nur bei 2 Prozent, der niedrigste Wert aller 14 verglichenen Länder (internationaler Schnitt: 10 Prozent). 📚 Die Qualifizierungslücke: Nur 21 Prozent der Erwerbstätigen haben eine KI-Fortbildung genutzt, 37 Prozent haben gar kein Angebot (Bitkom). Deloitte bestätigt das aus Unternehmenssicht: 35 Prozent nennen Fachkräftemangel als großes Hindernis (international: 29 Prozent), 19 Prozent bieten gar keine KI-Schulungen an (international: 15 Prozent). 👥 Der Generationen-Unterschied: Laut TU-Darmstadt-KI-Monitor halten 21,0 Prozent der Generation Z den eigenen Job für KI-ersetzbar — bei den Babyboomern sind es nur 7,7 Prozent. Ein One-Size-Fits-All-Fortbildungsprogramm funktioniert damit nicht. Kapitel: 00:00 Das Dirigenten-Bild: Wer steht vorne und gibt den Takt vor? 02:02 Die Verantwortungslücke: 33 Prozent IT, nur 2 Prozent CEO-Ebene 04:19 Die Qualifizierungslücke bei Bitkom und Deloitte 05:53 Der Optimism Bias vertieft: 44,0 Prozentpunkte und der Generationen-Unterschied 08:44 Praxis-Szenario: der Mittelständler ohne feste Adresse 10:29 Der KI-AffAIrs-Praxistipp: Verantwortung statt neuer Jobtitel 12:04 Fazit: Wer dirigiert, statt dirigiert zu werden Diskutiert kritisch: Ein Mittelständler hat KI-Tools längst im Einsatz, die Verantwortung liegt aber informell beim IT-Leiter — ohne Personalbudget, ohne Mandat für Qualifizierung. Genau in dieser Lücke zwischen Technik-Zuständigkeit und Personalentwicklung entsteht die Verunsicherung, die viele fälschlich der KI selbst zuschreiben. Der Praxistipp: Es braucht keinen neuen Jobtitel und keine neue Hierarchieebene — sondern eine explizit benannte Verantwortung, die IT-Kompetenz und Personalentwicklung zusammenbringt, plus ein Budget, das nicht erst beantragt werden muss, wenn das Problem schon da ist. Erster Schritt: ein einfacher Qualifizierungs-Check im Team. Ihr wollt diese Verantwortung in eurem Unternehmen sauber verankern, statt sie zwischen IT und HR zerfallen zu lassen? KI AffAIrs ist eure KI-Beratung für die echte Praxis im Mittelstand. 👉 Vernetzt euch mit mir auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clauszeissler/ 👉 Mehr zur Beratung: https://www.affairs-consulting.de/ (Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit Unterstützung von KI produziert. Im Wesentlichen kamen Googles NotebookLM (Gemini) und verschiedene Tools über Claude Code zum Einsatz.)
045 Quicky Vom Sachbearbeiter zum Dirigenten: Der Job-Killer-Mythos ist B******T
2026/09/14
Folge Q045 Titel: Vom Sachbearbeiter zum Dirigenten: Der Job-Killer-Mythos ist B******T Vergiss die Horrorgeschichte, dass KI gerade reihenweise Jobs killt. Das ist komplett auf Sand gebaut. Die meisten Unternehmen übersehen dabei das eigentliche, viel gefährlichere Problem und wiegen sich in falscher Sicherheit. ⚠️ In diesem KI-AffAIrs-Quicky räumen wir mit dem Weltuntergangs-Mythos auf und zeigen, warum ausgerechnet die trügerische Ruhe zur echten Falle wird. Die Insights dieser Folge: 📉 Die Realität: Laut ifo-Institut kam es bislang nur bei 3,9 Prozent der KI-nutzenden Betriebe zu tatsächlichem Stellenabbau — bei satten 93 Prozent blieb die Beschäftigung komplett unverändert. 🧠 Der Optimism Bias: 59,7 Prozent der Erwerbstätigen erwarten allgemein KI-bedingten Jobersatz, aber nur 15,7 Prozent für den eigenen Job (TU Darmstadt/YouGov) — eine Selbsttäuschungs-Lücke von 44,0 Prozentpunkten. 🚨 Die Qualifizierungsfalle: 41 Prozent sagen, ihre Tätigkeit habe sich schon jetzt durch KI verändert (Bitkom) — trotzdem haben 37 Prozent KEIN KI-Fortbildungsangebot ihres Arbeitgebers, nur 21 Prozent haben eines genutzt. Kapitel: 00:00 Vergiss den Job-Killer-Mythos 00:30 Die ifo-Realität: nur 3,9 Prozent Stellenabbau 00:58 Der Optimism Bias: 59,7 gegen 15,7 Prozent 01:28 Die Qualifizierungsfalle: 37 Prozent ohne Fortbildung 01:58 Cliffhanger: Wer dirigiert eigentlich, wenn KI überall mitspielt? Wer im Unternehmen eigentlich dirigiert, wenn KI überall mitspielt, und wie ihr die Qualifizierungslücke schließt, bevor sie euch einholt, schauen wir uns diesen Donnerstag im großen Deep Dive ganz genau an. Hört unbedingt rein! 🚀 Ihr wollt eure Belegschaft sauber durch den KI-Wandel führen, statt sie im Ungewissen zu lassen? KI AffAIrs ist eure KI-Beratung für die echte Praxis im Mittelstand. 👉 Vernetzt euch mit mir auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clauszeissler/ 👉 Mehr zur Beratung: https://www.affairs-consulting.de/ (Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit Unterstützung von KI produziert. Im Wesentlichen kamen Googles NotebookLM (Gemini) und verschiedene Tools über Claude Code zum Einsatz.)
044 Die KI-Betriebsvereinbarung, die wirklich funktioniert — sieben Bausteine aus zwei Tarifseiten
2026/09/10
Folge L044 Titel: Die KI-Betriebsvereinbarung, die wirklich funktioniert — sieben Bausteine aus zwei Tarifseiten Am Montag haben wir gewarnt, heute wird geliefert. 🛠️ Nicht der Betriebsrat blockiert KI — die fehlende Einbindung von Anfang an tut es. Heute bauen wir gemeinsam die KI-Betriebsvereinbarung, die in der Praxis wirklich funktioniert. Willkommen zum KI-AffAIrs-Deep-Dive! Wir räumen mit dem größten Mythos der KI-Mitbestimmung auf, zeigen den oft übersehenen Kostenhebel und liefern sieben Bausteine, auf die sich Arbeitgeber- UND Gewerkschaftsseite unabhängig voneinander geeinigt haben. Die Insights dieser Folge: ⚖️ Der Überwachungsmaßstab: Laut BAG-Beschluss vom Juli 2024 (1 ABR 16/23) kommt es allein auf die OBJEKTIVE EIGNUNG zur Überwachung an — die Absicht des Arbeitgebers ist irrelevant. Praktisch jedes firmenintern gehostete KI-Tool fällt damit unter die Mitbestimmung. 🚫 Kein dauerhaftes Veto: Bei Nichteinigung entscheidet die Einigungsstelle, ihr Spruch ersetzt die Einigung (§ 87 Abs. 2 BetrVG). Ein Nein des Betriebsrats ist Zeitverlust, kein Stoppschild. 🔍 Der Hamburg-Mythos entlarvt: Der vielzitierte ChatGPT-Beschluss (ArbG Hamburg, Januar 2024) war ein Eilverfahren erster Instanz, trug NUR wegen privater Accounts ohne Arbeitgeberzugriff — und ließ die Unterrichtungspflicht ausdrücklich offen. Für ein eigenes Copilot-Deployment gilt er NICHT. 💰 Der wahre Streitpunkt: Seit 2021 gilt bei KI die Hinzuziehung eines Sachverständigen als erforderlich (§ 80 Abs. 3 BetrVG) — Kosten trägt der Arbeitgeber. Deshalb wird erbittert über die DEFINITION gestritten, nicht über KI an sich. 🏗️ Sieben Bausteine aus zwei Muster-Betriebsvereinbarungen (Bitkom + IG Metall/HUMAINE): Rahmenvereinbarung, Ampelmodell, Pilotphase, Verbot personenbezogener Auswertung, Qualifizierung, dauerhaftes Gremium, Eskalationspfad. Kapitel: 00:00 Intro: heute wird geliefert 01:04 Schritt 1: Warum der Betriebsrat überhaupt mitreden darf 01:52 Der BAG-Beschluss vom Juli 2024 und die objektive Eignung 03:22 Mythos: Der Betriebsrat kann für immer blockieren 04:14 Schritt 2: Der Hamburg-Mythos wird entlarvt 06:44 Schritt 3: Der übersehene Hebel — der Sachverständige 08:59 Schritt 4: Die Blaupause aus zwei Musterpapieren 09:54 Baustein 1: Rahmenbetriebsvereinbarung 10:10 Baustein 2: Risikostufen-/Ampelmodell 10:37 Baustein 3: Verpflichtende Pilotphase 11:01 Baustein 4: Verbot personenbezogener Auswertung 11:24 Baustein 5: Verbindliche Qualifizierung 11:38 Baustein 6: Dauerhaftes gemeinsames Gremium 11:56 Baustein 7: Eskalationspfad zur Einigungsstelle 12:13 Szenario: Der ungeduldige Mittelständler 13:26 Der KI-AffAIrs-Praxistipp 14:32 Fazit: Kein Nein zu KI, ein Nein zum Vorbeigehen Der KI-AffAIrs-Praxistipp: Beginnt euren KI-Rollout niemals mit der fertigen Betriebsvereinbarung auf dem Tisch. Ladet den Betriebsrat schon zur allerersten Planungsphase ein — das erfüllt sofort eure Pflicht aus § 90 BetrVG und klärt direkt die Definitionsfrage, bevor der teure Streit um den Sachverständigen entsteht. Der Betriebsrat sagt nicht grundsätzlich Nein zu KI. Er sagt Nein zu KI, die an ihm vorbei eingeführt wird. Wer ihn von Anfang an einbindet, verliert keine Zeit an der Einigungsstelle, sondern gewinnt eine Betriebsvereinbarung, die im Ernstfall trägt. Ihr wollt eure KI-Betriebsvereinbarung sauber aufsetzen? KI AffAIrs arbeitet mit Human-in-the-Loop by Default und begleitet euch von der ersten Planungsphase an. 👉 Vernetzt euch mit mir auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clauszeissler/ 👉 Mehr zur Beratung: https://www.affairs-consulting.de/ (Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit Unterstützung von KI produziert. Im Wesentlichen kamen Googles NotebookLM (Gemini) und verschiedene Tools über Claude Code zum Einsatz.)
044 Quicky Der Betriebsrat sagt NEIN? Der eigentliche Fehler liegt woanders.
2026/09/07
Folge Q044 Titel: Der Betriebsrat sagt NEIN? Der eigentliche Fehler liegt woanders. Vergiss den B******t, dass KI-Einführungen reihenweise am sturen Betriebsrat scheitern. Der wahre Grund ist ein anderer und komplett hausgemacht. ⚠️ In diesem KI-AffAIrs-Quicky schalte ich die Warnblinkanlage an: Laut Weizenbaum-Institut stehen Datenschutz, Datenqualität und fehlendes Personal ganz oben auf der Liste der echten KI-Hürden. Der Betriebsrat taucht dort gar nicht auf. Die Insights dieser Folge: 📊 Die echten Hürden: Datenschutz 60 Prozent, Datenqualität 54 Prozent, fehlendes Personal 50 Prozent (Weizenbaum-Institut). Der Betriebsrat steht NICHT auf dieser Liste. ⚖️ Der Definitionsstreit: Nicht KI-Feindlichkeit, sondern die Frage „Was gilt hier als KI?" — dieser Streit ist bei Betriebsräten von 22 auf 28 Prozent hochgeschossen, weil daran ein arbeitgeberfinanzierter Sachverständiger hängt. 🚨 Der Alarm: Nur 13 Prozent der Betriebe mit Betriebsrat haben eine KI-Betriebsvereinbarung (2024 waren es 2 Prozent) — im Umkehrschluss haben 87 Prozent KEINE und fahren auf Sand gebaut. Kapitel: 00:00 Vergiss den Mythos vom blockierenden Betriebsrat 00:27 Die echten Hürden laut Weizenbaum-Institut 00:58 Der banale Definitionsstreit: Was gilt als KI? 01:22 Der Alarm: 87 Prozent ohne KI-Betriebsvereinbarung 01:48 Bezieht den Betriebsrat frühzeitig ein 01:55 Cliffhanger: Donnerstag im Deep Dive Wer aktuell keinen Betriebsrat hat: Für euch ist das jetzt absolute geschäftskritische Vorsorge. Wie ihr mit eurem Betriebsrat eine KI-Betriebsvereinbarung baut, die wirklich funktioniert, schauen wir uns diesen Donnerstag im großen Deep Dive ganz genau an. Hört unbedingt rein! 🚀 Ihr wollt eure KI-Einführung sauber mit dem Betriebsrat aufsetzen, statt an ihm vorbei? KI AffAIrs ist eure KI-Beratung für die echte Praxis im Mittelstand. 👉 Vernetzt euch mit mir auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clauszeissler/ 👉 Mehr zur Beratung: https://www.affairs-consulting.de/ (Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit Unterstützung von KI produziert. Im Wesentlichen kamen Googles NotebookLM (Gemini) und verschiedene Tools über Claude Code zum Einsatz.)
043 Schatten-KI steuern statt blind verbieten — die komplette Architektur
2026/09/03
Folge L043 Titel: Schatten-KI steuern statt blind verbieten — die komplette Architektur Am Montag haben wir gewarnt, heute wird geliefert. 🛠️ Eure Leute arbeiten längst heimlich mit KI, und der erste Reflex der meisten Unternehmen — pauschal verbieten — scheitert grandios. Willkommen zum KI-AffAIrs-Deep-Dive! Wir zeigen, warum sogar die deutschen Datenschutzbehörden vom Verbot abraten, welche Pflicht seit anderthalb Jahren gilt, welcher Hebel wirklich ans Firmenvermögen geht, und liefern die komplette Vier-Bausteine-Architektur zum Steuern statt Verbieten. Die Insights dieser Folge: 🛑 Verbieten ist der falsche Reflex: Die deutschen Datenschutzaufsichtsbehörden (DSK) schreiben in ihrer Orientierungshilfe vom 6. Mai 2024 wörtlich, dass ohne klare Regelungen das Risiko eigenmächtiger, unkontrollierter KI-Nutzung besteht — und empfehlen ausdrücklich KEIN Verbot, sondern klare interne Regeln. ⚖️ Die unterschätzte Pflicht: Artikel 4 der EU-KI-Verordnung verpflichtet seit dem 2. Februar 2025 auch BETREIBER (wer ChatGPT oder Copilot im Unternehmen einsetzen lässt) zu ausreichender KI-Kompetenz des Personals. Zwar nicht eigenständig bußgeldbewehrt — aber seit anderthalb Jahren geltendes Recht. 💰 Der Hebel, der wirklich wehtut: Das Geschäftsgeheimnisgesetz schützt Informationen nur, wenn „angemessene Geheimhaltungsmaßnahmen" getroffen wurden. Ohne KI-Richtlinie wird genau diese Angemessenheit vor Gericht angreifbar — das eigene Firmenvermögen steht auf dem Spiel. 🏗️ Die Vier-Bausteine-Architektur der DSK: (1) dokumentierte interne Weisung mit konkreten Beispielen, (2) betriebliche Accounts über Funktions-E-Mail-Adressen statt privater Zugänge, (3) Schulung statt reiner Kontrolle, (4) eine feste Routine im Datenschutzmanagement. Kapitel: 00:00 Intro: heute wird geliefert 00:52 Warum der erste Reflex — Verbieten — scheitert 01:37 Die Bitkom-Zahlen: 23 % Regeln, 23 % Zugang, 12 % heimlich, 25 % wissen es 02:47 Die Datenschutzbehörden selbst raten vom Verbot ab 03:46 Artikel 4 EU-KI-Verordnung: die Pflicht für Betreiber 05:07 Advocatus Diaboli: „35 Millionen Euro stehen da doch gar nicht" 05:52 Der eigentliche Hebel: Geschäftsgeheimnisschutz 07:17 Szenario: die Vertriebsmitarbeiterin und die Kundendaten 07:52 Die Vier-Bausteine-Architektur der DSK 08:04 Baustein 1: dokumentierte interne Weisung 08:31 Baustein 2: betriebliche Accounts statt privater Zugänge 09:12 Baustein 3: Schulung statt reiner Kontrolle 09:46 Baustein 4: feste Routine im Datenschutzmanagement 10:02 Der KI-AffAIrs-Praxistipp: die KI-Positivliste 10:54 Fazit: Führungsversäumnis statt Disziplinproblem Der KI-AffAIrs-Praxistipp: Baut in den nächsten 30 Tagen eine einfache KI-Positivliste statt eines pauschalen Verbots. Legt ein oder zwei offiziell freigegebene KI-Tools mit Firmenaccount fest und schreibt in drei Sätzen auf, was hineindarf und was nicht — zum Beispiel niemals Kundendaten, niemals unveröffentlichte Kalkulationen. Schatten-KI ist kein Disziplinproblem eurer Belegschaft. Es ist ein Führungsversäumnis. Eure Leute nutzen KI, weil sie ihnen hilft — die einzige Frage ist, ob sie es mit euch tun oder ohne euch. Ihr wollt Schatten-KI steuern, statt sie zu verbieten? KI AffAIrs arbeitet mit Human-in-the-Loop by Default und baut mit euch die passende Governance-Architektur. 👉 Vernetzt euch mit mir auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clauszeissler/ 👉 Mehr zur Beratung: https://www.affairs-consulting.de/ (Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit Unterstützung von KI produziert. Im Wesentlichen kamen Googles NotebookLM (Gemini) und verschiedene Tools über Claude Code zum Einsatz.)

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