1870198283
Real Talk: Wie geht es dir in der Schule?

Werben im Podcast: Real Talk: Wie geht es dir in der Schule?

Kategorien
Dieser Podcast hat
29 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
Nina Bernoulli
Explizit
Nein
Erstellt am
2026/01/19
Neueste Episode
2026/10/25
Durchschnittsdauer
42 min.
Veröffentlichungsintervall
20 Tage

Beschreibung

Wie schön, dass du da bist! Ich bin Lehrerin, Coach und Achtungstrainerin – seit 19 Jahren begleite ich Kinder mit ganzem Herzen. Doch viele fühlen sich heute unter Druck, überfordert, nicht richtig. Schule darf sich verändern – für mehr Menschlichkeit und echte Verbindung. In diesem Podcast findest du Impulse: für Lehrer:innen, die etwas bewegen wollen, für Eltern, die ihre Kinder stärken möchten, und für Kinder und Jugendliche, die gehört werden wollen. Echt. Berührend. Mutmachend.

Freischalten Real Talk: Wie geht es dir in der Schule? Podcast E-Mail-Kontaktdaten,
Hoerer- und Zielgruppendetails

E-Mail-Kontaktinformationen

Direkte Podcast-Kontaktdaten

Hoerer

Zielgruppenzahlen und Engagement-Einblicke

Zielgruppendetails

Podcast-Einblicke

Podcast-Episoden

Neueste Episoden von Real Talk: Wie geht es dir in der Schule? Podcast ansehen


Wenn Kinder Kinder stärken – Das Ideenbüro als Ort der Selbstwirksamkeit & gelebten Demokratie. Ein Gespräch mit Nadine Bühlmann
2026/10/25
Was passiert, wenn wir Kindern wirklich zuhören, ihnen etwas zutrauen und sie ihre Schule aktiv mitgestalten lassen? In dieser Folge spreche ich mit Nadine Bühlmann , Schulleiterin und Multiplikatorin des Ideenbüros in Basel und den angrenzenden Regionen. Das Ideenbüro entstand ursprünglich aus einer Krise: Kinder halfen dabei, eine schwierige Situation in einer Klasse zu lösen. Dabei wurde deutlich, wie viele Fähigkeiten, Ideen und Kompetenzen in Kindern stecken – und wie viel Freude es ihnen macht, Verantwortung zu übernehmen und andere Kinder zu unterstützen. Heute ist das Ideenbüro ein Ort, an dem Kinder Kinder begleiten, gemeinsam Lösungen für Probleme finden, eigene Ideen entwickeln und verwirklichen können. Ein Ort, an dem sie gehört und ernst genommen werden und erleben: Meine Stimme zählt. Ich kann etwas bewirken. Nadine erzählt eindrücklich, wie wichtig solche Räume für Kinder und für die gesamte Schulkultur sind. Gerade in einer Zeit, in der Demokratie, Mitbestimmung und gesellschaftlicher Zusammenhalt so bedeutend sind, brauchen Kinder die Erfahrung von Selbstwirksamkeit. Denn Demokratie beginnt nicht erst im Erwachsenenalter. Sie beginnt dort, wo Kinder mitreden, mitgestalten und Verantwortung übernehmen dürfen. Kindern eine Stimme zu geben, ist nicht nur eine schöne Idee. Es ist ihr Recht. Wir sprechen darüber, wie ein Ideenbüro entsteht, was es für den Aufbau braucht und wie Schulen diesen Weg gehen können. Vor allem aber geht es um eine grundlegende Haltung: Kindern zu vertrauen und ihnen zuzutrauen, selbst Lösungen zu finden. Eine inspirierende Folge über Kinderrechte, Partizipation, Selbstwirksamkeit und darüber, wie Schule zu einem Ort werden kann, an dem Kinder nicht nur lernen, sondern auch etwas bewegen. 💛 Du bist Lehrperson, Schulleitung, Teil eines Schulteams oder interessierst dich für Schulentwicklung und eine Schule, die Kinder stärkt? Dann hör unbedingt rein! Alle wichtigen Informationen zum Ideenbüro und zu den Möglichkeiten der Umsetzung findest du in der Folge und in den Shownotes. Und nun viel Spass ! nina Mehr zum Ideenbüro Schweiz: www.ideenbuero.ch Mehr zu mir: www.nina.bernoulli.com https://www.instagram.com/schulzeit.mit.seele?obrf=MWxoaWlwbWFxZ2Zjag%3D%3D&utm_source=qr
20 Jahre Lehrerin: Ich bleibe nicht immer ruhig. Aber ich reagiere heute anders.
2026/10/13
Kennst du diese Momente? Ein Kind verweigert sich. Jemand hört dir zum fünften Mal nicht zu. Es wird laut, du bist gestresst und plötzlich reagierst du ganz anders, als du eigentlich möchtest. Du wirst laut. Du drohst mit Konsequenzen. Vielleicht sprichst du eine Strafe aus. Und hinterher denkst du: Das hätte ich eigentlich anders machen wollen. Warum passiert uns das? In dieser Solo-Folge nehme ich dich mit in eine herausfordernde Situation aus meinem eigenen Schulalltag. Ich erzähle dir, was in mir passiert ist, wie ich meine eigenen Stressreaktionen wahrgenommen habe und was mir geholfen hat, wieder bei mir anzukommen. 🧠 Was passiert eigentlich in unserem Gehirn, wenn wir gestresst sind? Wir schauen gemeinsam auf die Amygdala, den Hippocampus und den präfrontalen Kortex. Ich erkläre dir verständlich, weshalb wir unter Stress manchmal den Zugang zu unserer Impulskontrolle verlieren und weshalb es uns dann schwerfällt, Situationen einzuordnen und überlegt zu handeln. Dabei stelle ich dir auch das Handmodell des Gehirns von Daniel Siegel vor. 🌱 Und was hat das alles mit Achtsamkeit zu tun? Eine ganze Menge! Achtsamkeit bedeutet für mich nicht, immer ruhig und gelassen zu sein. Sondern zu bemerken, was gerade in mir passiert, bevor ich automatisch reagiere. Zwischen einem Reiz und unserer Reaktion kann ein kleiner Raum entstehen. Ein Raum, in dem wir innehalten, uns regulieren und bewusster entscheiden können, wie wir handeln möchten. In Anlehnung an einen bekannten Gedanken, der häufig Viktor Frankl zugeschrieben wird, sprechen wir genau über diesen Raum. ✨ Und vor allem: Wie gelingt das mitten im Schulalltag? Ich teile mit dir praktische Möglichkeiten, die du direkt ausprobieren kannst: 💛 Die Glitzerflasche als Bild für unsere Gedanken und Gefühle. 💛 Den Breathing Space – eine kurze Achtsamkeitspause mitten im Alltag. 💛 Kleine Möglichkeiten, dein Nervensystem zu regulieren, bevor du reagierst. 💛 Konkrete Beispiele aus meinem Unterricht. Seit über 20 Jahren begleite ich Kinder in der Schule. Und etwas ist mir dabei immer wichtiger geworden: Wir müssen nicht jede Situation sofort lösen. Aber wir dürfen lernen, uns selbst in herausfordernden Momenten nicht zu verlieren. Denn wie wir mit uns selbst umgehen, beeinflusst auch, wie wir Kinder begleiten. Diese Folge ist für dich, wenn du Lehrperson, Mutter, Vater oder ein Mensch bist, der Kinder begleitet – und manchmal anders reagiert, als er eigentlich möchte. 🎧 Schön, dass du dabei bist! www.ninabernoulli.com https://www.instagram.com/schulzeit.mit.seele?cplk=MWxoaWlwbWFxZ2Zjag%3D%3D&utm_source=qr 🌱 Die sieben Grundhaltungen der Achtsamkeit Achtsamkeit bedeutet, den gegenwärtigen Moment bewusst wahrzunehmen – mit Offenheit, Neugier und Freundlichkeit. Dabei helfen uns sieben innere Haltungen: 🧡 1. Nicht urteilen: Wahrnehmen, was gerade passiert, ohne es sofort als gut oder schlecht zu bewerten. 🌱 2. Geduld: Akzeptieren, dass Entwicklung Zeit braucht – bei mir selbst und bei den Kindern. ✨ 3. Anfängergeist: Situationen und Menschen immer wieder mit neuen Augen betrachten, statt zu denken: «Das Kind macht sowieso immer dasselbe.» 💛 4. Vertrauen: Auf die eigene Wahrnehmung und die eigenen Fähigkeiten vertrauen. 🌿 5. Nicht-Erzwingen: Nicht alles sofort verändern oder lösen müssen. Manchmal darf etwas einfach sein. 🪽 6. Akzeptanz: Anerkennen, was gerade ist, auch wenn es schwierig ist. Akzeptanz bedeutet nicht, alles gutzuheissen. 🤍 7. Loslassen: Gedanken, Erwartungen und Vorstellungen erkennen und nicht an allem festhalten müssen. Gerade im Schulalltag helfen uns diese Haltungen, nicht automatisch auf Stress zu reagieren, sondern bewusster und mit mehr Mitgefühl zu handeln. Denn Achtsamkeit bedeutet nicht, perfekt oder immer ruhig zu sein. Sondern immer wieder zu bemerken, was gerade passiert, und neu beginnen zu können. 🧠🎥 Handmodell des Gehirns – Dr. Daniel Siegel (YouTube)⁠ https://youtu.be/qFTljLo1bK8
Wie viel Druck braucht Lernen wirklich? – 3 Dinge, die wir morgen verändern können
2026/09/11
Was macht Schuldruck mit unseren Kindern – und was können wir verändern? Eine aktuelle Schweizer Studie macht nachdenklich: Bei fast jeder fünften Konsultation in einer Kinderarztpraxis spielen schulische Belastungen eine Rolle. Leistungsdruck, Mobbing, Über- oder Unterforderung und schwierige Beziehungen können Kinder körperlich und seelisch belasten. Doch wir Lehrpersonen sind dem System nicht einfach ausgeliefert. Wir können vielleicht nicht alles sofort verändern – aber wir können jeden Tag einen Unterschied machen. In dieser Folge teile ich drei konkrete Impulse: 1. Wie können wir Hausaufgaben, Prüfungen und Noten so gestalten, dass sie weniger Druck auslösen? Wie viel müssen wir überhaupt aufgeben? Und wie vermitteln wir Kindern, dass ihr Wert niemals von einer Note abhängt? 2. Wie sprechen wir mit den Schüler*innenWie stellen wir die Beziehung zum Kind ins Zentrum? Wie reagieren wir auf Fehler, Störungen oder Verspätungen? Und wie schaffen wir einen Raum, in dem sich Kinder sicher, gesehen und angenommen fühlen – auch dann, wenn etwas nicht gelingt 3. Wie gehen wir mit unserem eigenen Stress um? Wie können wir uns selbst regulieren, Unterstützung holen und verhindern, dass unser Druck bei den Kindern landet? Diese Folge ist keine Aufforderung, alles perfekt zu machen. Sie ist eine Einladung, hinzuschauen, kleine Schritte zu wagen und sich immer wieder zu fragen: Was braucht dieses Kind gerade von mir? Im Podcast erwähne ich eine Schweizer Schule, an der Hausaufgaben und Prüfungsvorbereitungen vollständig in der Schulzeit stattfinden sollen. Leider konnte ich die Schule und den entsprechenden Link nicht mehr eindeutig finden. Ein vergleichbares Modell ist «Schule Plus» in Illnau-Effretikon: Betreute Lernzeiten sollen dafür sorgen, dass möglichst keine schulischen Aufgaben mehr zu Hause erledigt werden müssen – damit Freizeit wieder wirklich Freizeit sein kann. Informationen der Stadt Illnau-Effretikon⁠ Hier auch noch den Link zum Beitrag zur aktuellen Studie: SRF: «Manchmal steckt hinter Bauchweh die Schule»⁠ Studie von gfs.bern: «Schulprobleme in der Pädiatrie»⁠ Was nimmst du aus dieser Folge für dich mit? Vielleicht ist es nur ein Gedanke oder eine kleine Veränderung – aber genau dort beginnt Wandel. Wenn dir die Folge gefällt, freue ich mich, wenn du meinen Podcast abonnierst und sie mit anderen Menschen teilst. Gemeinsam können wir Schule zu einem Ort machen, an dem Kinder nicht nur lernen, sondern sich auch sicher und wertvoll fühlen. Und du natürlich auch. Danke für deine Arbeit, deine Begleitung, Schön, dass du da bist. 🩷 Deine nina www.ninabernoulli.com https://www.instagram.com/schulzeit.mit.seele?stkn=MWxoaWlwbWFxZ2Zjag%3D%3D&utm_source=qr
Klar handeln, Konflikte reduzieren – Mein Werkzeug für herausfordernde Momente im Schulalltag
2026/08/26
Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge. Das Schuljahr hat gerade erst begonnen. Die Kinder kommen mit ganz unterschiedlichen Geschichten zurück: Manche strahlen vor Freude, andere sind noch im Ferienmodus, einige bringen Stress oder Unsicherheiten mit. Und auch wir Erwachsene starten nicht immer gleich gelassen. Gerade in diesen ersten Wochen begleitet mich das „KorbModell der Neuen Autorität“. Es hilft mir, Situationen besser einzuordnen und bewusst zu entscheiden, anstatt einfach zu reagieren. 🟢 Der grüne Korb: Hier darf ich loslassen. Nicht alles braucht meine Energie. Wenn ein Kind zum Beispiel die Hausaufgaben vergisst oder im Morgenkreis kurz unruhig ist, muss ich daraus keinen grossen Konflikt machen. Ich entscheide bewusst, weiterzugehen und meine Energie für das Wesentliche aufzusparen. 🟡 Der gelbe Korb: Hier bleibe ich im Kontakt. Wenn ein Kind nicht arbeiten möchte, beginne ich keinen Machtkampf. Ich bleibe freundlich und klar, formuliere meine Erwartung und begleite das Kind dabei, wieder ins Arbeiten zu finden. Beziehung statt Eskalation. 🔴 Der rote Korb: Hier braucht es eine klare Grenze. Wenn die Sicherheit oder die Würde eines Kindes verletzt wird, handle ich sofort und konsequent. Hier gibt es keine Diskussion. Kinder brauchen Erwachsene, die ruhig und klar Verantwortung übernehmen. ⚪ Der weisse Korb: Das ist für mich der wertvollste Korb. Er erinnert mich daran, meinen Blick bewusst auf das Gelingende zu richten. Wenn ein Kind einem anderen hilft, einen Konflikt gut löst oder einen kleinen Fortschritt macht, spreche ich das aus. Denn das, worauf wir unseren Fokus richten, wächst. Dieses Modell ist für mich nicht einfach eine Methode. Es ist eine Haltung. Es hilft mir, in meiner Kraft zu bleiben, Konflikte zu reduzieren und Kindern mit Klarheit und Beziehung zu begegnen. Vielleicht fragst du dich heute bei der nächsten herausfordernden Situation einfach: In welchen Korb gehört dieses Verhalten? Oft verändert diese eine Frage bereits unsere Reaktion – und damit auch die Situation. Das Vier-Körbe-Modell hilft übrigens nicht nur im Umgang mit Kindern. Ich nutze es auch sehr gerne im Austausch mit meinem Stellenpartner *in oder im Team. Oft reicht schon ein Satz wie: «Das ist für mich ein grüner Korb – das würde ich loslassen.» Oder: «Das gehört für mich in den roten Korb. Darüber diskutiere ich nicht, weil es um Sicherheit und Respekt geht.» So sprechen wir dieselbe Sprache und können Situationen gemeinsam schneller einordnen. Mir ist noch etwas ganz wichtig: Ich habe das Modell hier so erklärt, wie ich es in meinem Schulalltag nutze. Es ist meine persönliche Interpretation und die Art, wie es mir hilft, ruhig und handlungsfähig zu bleiben. Wenn du mehr über das Vier-Körbe-Modell oder die Neue Autorität erfahren möchtest, lohnt es sich, die Originalquellen anzuschauen. Dort werden die Hintergründe und die Haltung hinter diesem Modell noch ausführlicher und teilweise auch etwas anders erklärt. Das hier ist meine Version – aus der Praxis, für die Praxis. Danke, dass du heute zugehört hast. Wenn dir diese Folge gefallen hat und du glaubst, dass sie auch anderen Lehrpersonen oder Eltern helfen könnte, freue ich mich sehr, wenn du den Podcast abonnierst, ihn bewertest und mit anderen teilst. Gemeinsam können wir Schule und Familie ein Stück ruhiger, klarer und beziehungsorientierter gestalten. Bis zur nächsten Folge. Deine Nina https://www.ninabernoulli.com/ https://www.instagram.com/schulzeit.mit.seele?igsi=MWxoaWlwbWFxZ2Zjag%3D%3D&utm_source=qr
Schule menschlicher machen – ein inspirierendes Gespräch mit Tobias Schellenberger.
2026/08/08
„Schön, dass du da bist.“ Mit diesem Satz empfängt Tobias Schellenberger jedes Kind – selbst dann, wenn es zu spät in den Unterricht kommt. Statt Vorwürfen oder Strafen schenkt er ihm etwas anderes: Beziehung, Wertschätzung und das Gefühl, willkommen zu sein. Tobias ist Lehrer, Yoga- und Achtsamkeitstrainer. Für ihn ist klar: Kinder wollen gesehen, ernst genommen und auf Augenhöhe begleitet werden. Auf seinem Instagram-Profil zeigt er täglich, wie Schule anders gelebt werden kann – mit Menschlichkeit, Wertschätzung und echtem Kontakt. Mit derselben Haltung engagiert sich Tobias auch über den Schulalltag hinaus: Er ist Mitorganisator des Resonanzfestivals – einem Bildungsfestival unter dem Motto „Schule muss sich ändern“, das Menschen zusammenbringt, die Bildung mutig, menschlich und zukunftsorientiert gestalten möchten. Den Link dazu findest du unten. In unserem Gespräch erzählt Tobias, wie Beziehungsarbeit auch mit wenig Zeit gelingen kann, warum kleine Gesten einen großen Unterschied machen und weshalb Veränderung nicht nur im Schulsystem beginnt, sondern bei jedem einzelnen Menschen. Denn wir alle tragen Verantwortung – und wir alle haben Einfluss, egal wie klein er erscheinen mag. Diese Folge macht Mut, inspiriert und erinnert daran, dass echter Wandel oft ganz leise beginnt. Wenn dir die Folge gefällt, freue ich mich riesig, wenn du meinen Podcast abonnierst. Dieser kleine Klick hilft mir sehr – für die Sichtbarkeit und als Wertschätzung meiner Arbeit. Und wenn du das Gefühl hast, dass diese Folge jemandem guttun oder neue Impulse schenken könnte, teile sie gerne weiter. Viel Freude beim Hören! 💛 Eure Nina schule-machen.com https://www.instagram.com/schule_machen?igsh=MXd4NmNyNTkzN3dpMQ== open.spotify.com/show/6DNqqaixxLNbAVOeHceD7V?si=Z1s1Jf3XTymttpHDPD4DXA&pi=PPRt_zRGSFKxT resonanzfestival.de alfima.com/resonanz_macht_schule/kurs-die-gluckliche-lehrkraft-to-go www.ninabernoulli.com https://www.instagram.com/schulzeit.mit.seele?utm_source=qr
Respekt wirkt – warum er wichtiger ist als jede Regel. Ein Gespräch mit Daniel Wächtler
2026/07/28
Was ist eigentlich Respekt? Wir sprechen so oft davon. Wir wünschen uns Respekt für uns, unsere Kinder, in der Schule und im Alltag. Und trotzdem ist oft gar nicht so klar, was Respekt wirklich bedeutet. Respekt hat nichts mit blindem Gehorsam oder dem Befolgen von Regeln zu tun. Er bedeutet, einen Menschen in seinem Sein ernst zu nehmen – mit seinen Bedürfnissen, Gefühlen und Grenzen. Gleichzeitig gehört zu Respekt auch, selbst klare Grenzen zu setzen und einander auf Augenhöhe zu begegnen. In dieser Folge spreche ich mit Daniel Wächtler, Geschäftsführer von Respekt Training. Gemeinsam tauchen wir in die Frage ein, was echter Respekt bedeutet, wie Daniel zu dieser Arbeit gefunden hat und warum eine respektvolle Haltung gerade in der Schule so wichtig ist. (Respekt Training) Ein berührendes und inspirierendes Gespräch, das zum Nachdenken anregt. Wenn dich diese Folge bewegt, teile sie gerne mit Menschen, denen sie guttun könnte. Und folge meinem Podcast, damit du keine weitere Folge verpasst. Alle Informationen sowie die Kontaktdaten und die Website von Daniel findest du in den Shownotes. Viel Freude beim Zuhören! Deine Nina https://www.instagram.com/respekt_training?igsh=MWVhcWpzeDg3dDA1YQ== https://www.respekt-training.de/ueber-uns?utm_source=ig&utm_medium=social&utm_content=link_in_bio https://calendly.com/hoerraum-respekt-training/30min?utm_source=ig&utm_medium=social&utm_content=link_in_bio&utm_id=97760_v0_s00_e0_tv3 https://www.bs.ch/news/2026-real-talk-der-schule https://www.instagram.com/schulzeit.mit.seele?utm_source=qr https://www.ninabernoulli.com/
Ich bin zurück aus der Sommerpause und möchte dir herzlich Danke sagen!
2026/07/22
Ich bin zurück aus der Sommerpause! ☀️ Im Juni war bei uns viel los – Schulabschlüsse, Abschiede und Neuanfänge, auch bei meinen Kindern. Danach ging es mit meiner Familie auf Reisen. Eigentlich hatte ich geplant, die bereits vorproduzierten Podcastfolgen nach und nach hochzuladen. Stattdessen habe ich mich bewusst dafür entschieden, präsent zu sein, den Moment zu geniessen und die gemeinsame Zeit achtsam zu erleben. Heute möchte ich vor allem eines sagen: Danke. Danke an alle Lehrpersonen, die Kinder jeden Tag mit Respekt, Herz und echter Beziehung begleiten. Danke, dass ihr euch weiterentwickelt, neue Wege wagt, Fehler als Lernchancen seht und auch gut für euch selbst sorgt. Ihr macht Schule zu einem Ort, an dem Kinder sich sicher fühlen, gerne lernen und wachsen dürfen – weit über Noten und Tests hinaus. Und jetzt geht es weiter: Freu dich auf zwei inspirierende Folgen über Respekt und darüber, wie Schule auch anders gelebt und gestaltet werden kann. Schön, dass du da bist – bis ganz bald! Deine Nina 🌐 www.ninabernoulli.com 📲 Instagram: @schulzeit.mit.seele
Scham in der Schule: Ein Thema, über das noch immer zu wenig gesprochen wird |mit Heidemarie Brosche
2026/05/26
Scham begleitet viele Kinder durch ihren Schulalltag – oft still, unsichtbar und mit grossem Einfluss auf Lernen, Verhalten und Beziehungen. Gemeinsam mit der Autorin und ehemaligen Lehrerin Heidemarie Brosche spreche ich in dieser Folge darüber, warum Scham eines der meist unterschätzten Gefühle in der Schule ist. Heidemarie Brosche, Autorin des Buches „Schäm dich (nicht)“, bringt jahrzehntelange Erfahrung aus der Schule mit und zeigt eindrücklich, wie schnell Kinder in Scham geraten können: durch Bewertungen, Vergleiche, blossstellende Situationen oder kleine Bemerkungen im Alltag. Denn wer sich schämt, fühlt sich unsicher, zieht sich zurück, greift andere an oder kann schlicht nicht mehr lernen. Und vielleicht kennen wir dieses Gefühl auch selbst noch. Dieses Gefühl, nicht zu genügen. Falsch zu sein. Ausgelacht, blossgestellt oder nicht verstanden zu werden. Genau deshalb ist dieses Thema so wichtig. In dieser Folge sprechen wir darüber: – wie Scham entsteht und warum sie zutiefst menschlich ist – weshalb emotionale Sicherheit eine Grundlage für Lernen ist – wie Beschämung im Schulalltag oft unbewusst passiert – was Kinder in schwierigen Momenten wirklich brauchen – wie Lehrpersonen und Eltern achtsam reagieren können – und wie wir Schule verändern können, ohne perfekt sein zu müssen Diese Folge hat mich persönlich sehr berührt. Weil sie zeigt, wie viel Macht kleine Momente haben. Ein Blick. Ein Satz. Ein Augenrollen. Aber auch ein ehrliches Interesse, Verständnis oder eine ruhige Reaktion können für ein Kind einen riesigen Unterschied machen. Es geht nicht darum, Schuldige zu suchen. Es geht darum hinzuschauen. Denn unser Verhalten als Erwachsene macht einen Unterschied. Kinder brauchen keine perfekten Lehrpersonen oder Eltern – sie brauchen reflektierte Erwachsene, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und Beziehung vor Beschämung zu stellen. Diese Folge richtet sich an Lehrpersonen, Eltern und alle Menschen, die Kinder begleiten und Schule menschlicher gestalten möchten. Wenn dich diese Folge berührt oder zum Nachdenken bringt, teile sie gerne weiter. Vielleicht erreicht sie genau den Menschen, der sie gerade hören muss. Und wenn du meinen Podcast abonnierst, verpasst du keine neuen Folgen – gerade im Juni warten viele spannende Gespräche auf dich. Alles Wichtige findest du unten verlinkt. Bis bald, deine Nina www.ninabernoulli.com https://www.instagram.com/schulzeit.mit.seele?igsh=MWxoaWlwbWFxZ2Zjag%3D%3D&utm_source=qr https://www.h-brosche.de/about.html https://www.amazon.de/Sch%C3%A4m-dich-nicht-weniger-Seiten/dp/3845842997
Reallabor Leipzig- wo über Belastungen & Leid in unseren Schulen gesprochen wird &neue Wege entstehen.Mit Ute Puder
2026/05/10
Zum vierten Mal war ich im Reallabor Leipzig – einem Ort des Zuhörens, des ehrlichen Hinschauens und des Wandels. Ein Ort, an dem nicht bewertet wird, sondern Menschen sich offen, echt und verbunden begegnen dürfen. Jedes Mal berühren mich die Gespräche dort zutiefst: mit Schülerinnen und Schülern, die sich im aktuellen Schulsystem nicht gesehen fühlen. Mit Jugendlichen, die unter Leistungsdruck, Prüfungen und Hausaufgaben leiden und kaum noch Zeit für sich selbst haben. Mit Lehrpersonen, Eltern und Studierenden, die spüren: So kann es nicht weitergehen. In dieser Folge erzählt Ute Puder, Mitbegründerin des Reallabors, wie dieser besondere Ort entstanden ist – aus dem Schmerz junger Menschen heraus. Schülerinnen und Schüler haben damals aufgeschrieben, was sie belastet: zu viel Druck, ständiges Funktionieren, fehlender Raum für echte Themen und für das, was sie wirklich bewegt. Dieses Gespräch geht tief. Es beschreibt ehrlich, wie sich dieser Schmerz anfühlt und warum so viele Kinder und Jugendliche heute nicht mehr gerne zur Schule gehen. Gleichzeitig öffnet es einen Raum für Hoffnung und Veränderung. Denn genau darum geht es im Reallabor: Schule neu zu denken – menschlicher, verbundener und lebendiger. Besonders wichtig ist mir: Hör diese Folge bis zum Ende. Denn dort geht es nicht mehr nur um die Probleme, sondern um die Kraft der Veränderung, um Verbindung, Liebe und konkrete neue Wege. Auch in dem Buch „Das Schuldrama“ von Ute Puder und Margret Rasfeld wird deutlich: Veränderung ist möglich. Wenn du selbst Lehrerin, Lehrer, Mama, Papa oder Schülerin bzw. Schüler bist und spürst, dass Schule sich verändern darf, dann bist du nicht allein. Reallabore entstehen inzwischen an vielen Orten in Deutschland – und auch hier in Basel. Wenn du dich vernetzen möchtest oder das Reallabor unterstützen willst – ideell oder finanziell –, melde dich gerne bei mir. Gemeinsam können wir Schule Schritt für Schritt zu einem Ort machen, an dem Kinder sich entfalten dürfen, gesehen werden und gerne hingehen. Danke, dass du zuhörst. Wenn dich diese Folge bewegt oder inspiriert, freue ich mich, wenn du den Podcast abonnierst und die Folge mit anderen Menschen teilst. Alles Liebe,Nina www.ninabernoulli.com https://www.instagram.com/schulzeit.mit.seele?igsh=MWxoaWlwbWFxZ2Zjag%3D%3D&utm_source=qr Mehr zum Reallabor Leipzig findest du hier:⁠https://reallabor-leipzig.de⁠ Instagram vom Reallabor:@dasreallabor https://www.instagram.com/dasreallabor?igsh=MWpudnh5dGVic3V0dg== Buch „Das Schuldrama“ von Margret Rasfeld & Ute Puder:⁠https://www.droemer-knaur.de/buch/margret-rasfeld-ute-puder-das-schul-drama-9783963402852⁠
„Ich akzeptiere das nicht – weil du mir wichtig bist.“ Neue Autorität praxisnah erklärt mit Andrea Muchenberger
2026/04/14
Neue Folge: Neue Autorität in der Schule In dieser Folge spreche ich mit Andrea Muchenberger, Leiterin der Fachstelle Förderung und Integration im Volksschulbereich Basel sowie Coach für Neue Autorität und systemische Supervisorin bzw. systemischer Coach, über das Konzept der Neuen Autorität nach Haim Omer. Gemeinsam tauchen wir ein in die Frage, was Neue Autorität eigentlich bedeutet – und warum sie heute für Schulen so wichtig ist. Dabei wird deutlich: Es geht nicht nur um ein Konzept, sondern um eine Haltung. Ein zentraler Punkt ist die Selbstregulation von Lehrpersonen: Wie gelingt es, in herausfordernden Momenten ruhig zu bleiben, präsent zu sein und bewusst zu handeln statt impulsiv zu reagieren? Und wie entlastend ist es, wenn wir schwierige Situationen nicht alleine tragen müssen, sondern uns im Team austauschen, unterstützen und gemeinsam Verantwortung übernehmen? Im Gespräch wird spürbar, wie wichtig Beziehung, Präsenz und ein tragfähiges Netzwerk im Schulalltag sind – für die emotionale Sicherheit von Kindern, Eltern und Fachpersonen. Diese Folge ist besonders kraftvoll, weil Andrea die Neue Autorität anhand vieler Praxisbeispiele erklärt und greifbar macht. Eine Folge für Lehrpersonen, pädagogische Fachpersonen und alle, die Schule mitgestalten und neue Wege gehen möchten. Viel Freude beim Zuhören – und wenn dir die Folge gefällt, freue ich mich, wenn du den Podcast abonnierst und weiterempfiehlst. www.ninabernoulli.com Bücher zum Thema Neue Autorität: Raus aus der Ohnmacht: Das Konzept Neue Autorität für die schulische Praxis : Haim Omer, Regina Haller: Amazon.de: Bücher„Neue Autorität" in der Schule: Präsenz und Beziehung im Schulalltag (Spickzettel für Lehrer: Systemisch Schule machen) : Lemme, Martin, Körner, Bruno: Amazon.de: Bücher
Vertrauen statt Kontrolle: Warum Schule neue Bilder vom Lernen braucht. Ein Gespräch mit Bildungsexpertin Rahel Tschopp
2026/03/10
Viele Lehrpersonen und Eltern tragen noch Bilder und Erfahrungen aus ihrer eigenen Schulzeit in sich. Diese prägen oft unbewusst, wie wir heute über Schule denken – und wie wir handeln. Gemeinsam mit Rahel Tschopp spreche ich darüber, warum Schule noch so stark von Kontrolle geprägt ist und warum Lernen oft mit dem verwechselt wird, was Kinder sichtbar „leisten“. Wir sprechen darüber, warum Kinder Autonomie brauchen, wie Projektlernen echte Wissenslust wecken kann und weshalb Eltern eine wichtige Rolle spielen, wenn Schule sich verändern will. Denn wenn Schulen neue Wege gehen – zum Beispiel mit selbstbestimmten Lernzeiten, Projekttagen oder Lernphasen draussen in der Natur – ist es wichtig, dass Eltern verstehen, warum diese Veränderungen stattfinden. Schulentwicklung gelingt am besten, wenn Eltern mitgenommen werden. Wenn sie erleben können, dass Kinder auf diesen neuen Wegen oft sogar freudvoller, tiefer und nachhaltiger lernen. Rahel war selbst Lehrerin, schulische Heilpädagogin und Schulleiterin. Heute begleitet sie mit ihrer Organisation Denkreise GmbH Schulen, die mutig neue Wege gehen wollen. Jedes Jahr besucht sie viele innovative Schulen, die neue Strukturen ausprobieren und Schule anders denken. Denn unsere Welt hat sich verändert – und Schule steht vor der Aufgabe, darauf zu reagieren. Diese Folge lädt dich ein, Schule neu zu betrachten: ✨ Wie können Kinder ihre Neugier und ihre Wissensfreude wirklich entfalten? ✨ Was gibt Lehrpersonen und Eltern mehr Sicherheit im Begleiten von Kindern? ✨ Und wie kann Schule ein Ort werden, an dem Kinder gerne lernen und sich gesehen fühlen? Hör in unser Gespräch rein – und vielleicht findest du darin den Mut für einen kleinen Schritt in deiner Schule, in deiner Familie oder in deinem Umfeld. Für eine Schule, in der Kinder mit Freude lernen und gut auf die Welt von morgen vorbereitet werden. 💛 Wenn dir diese Folge gefällt, freue ich mich sehr, wenn du sie weiterleitest, kommentierst und abonnierst. Das ist für mich unglaublich wichtig und stärkt mich, um weiter über emotionale Sicherheit in der Schule zu sprechen und Geschichten zu teilen. 🌐 Mehr über Rahel Tschopp und Denkreise: Website: https://www.denkreise.ch 🌿 Mehr über meine Arbeit und meinen Podcast: Website: https://www.nina.bernoulli.ch Instagram: @schulzeit.mit.seele
Damit Kinder sicher lernen können, braucht es Lehrpersonen, die sich sicher fühlen. Ein Gespräch über emotionale Sicherheit mit Saskia Niechzial
2026/03/04
Damit Kinder sicher lernen können, braucht es Lehrpersonen , die sich sicher fühlen. Ein Gespräch über emotionale Sicherheit mit Saskia NiechzialWas wäre, wenn wir Schule radikal vom Kind her denken würden? Was brauchen Kinder, damit sie gerne zur Schule gehen und sich emotional sicher fühlen?Und was brauchen Lehrpersonen, um genau diesen sicheren Raum jeden Tag halten zu können – trotz Druck, Reizüberflutung und hoher Erwartungen? In diesem tiefgehenden und zugleich sehr praxisnahen Gespräch spreche ich mit Lehrerin, Buchautorin und Bildungsinfluencerin Saskia Niechzial über eines der zentralsten Themen unserer Zeit: emotionale Sicherheit in der Schule. Wir beginnen bei den Kindern:Emotionale Sicherheit entsteht dort, wo Grundbedürfnisse ernst genommen werden – aufs WC gehen dürfen, wenn man muss. Etwas essen, wenn man Hunger hat. Sich bewegen dürfen. Nicht funktionieren müssen, wenn der Körper gerade etwas anderes braucht. Kleine Dinge – mit enormer Wirkung. Wir sprechen darüber, wie Atmosphäre Lernen beeinflusst. Wie ein Schulzimmer gestaltet sein kann, damit es sich nicht kalt, sondern einladend anfühlt. Wie Beziehung, echtes Zuhören und Mitgestaltung Selbstwirksamkeit fördern – und warum Kinder stärker eingebunden werden sollten in das, was sie täglich betrifft. Ein weiterer Schwerpunkt: neurodivergente Kinder.Sie brauchen nichts „Besonderes“ – sondern verlässlich erfüllte Grundbedürfnisse, Verständnis und Regulation. Wenn Sicherheit fehlt, rutschen sie schneller in Stressreaktionen wie Kampf, Flucht oder Erstarren. Wenn Sicherheit da ist, zeigen sie ihr Potenzial. Und dann sprechen wir über eine Frage, die oft zu wenig gestellt wird:Wer hält eigentlich die, die alles halten sollen? Viele Lehrpersonen arbeiten mit Herz.Sie begegnen Kindern auf Augenhöhe.Sie nehmen sie ernst als gleichwertige Menschen.Sie möchten Kinder nicht mehr vor die Tür stellen.Nicht mit Strafen oder Beschämung arbeiten.Sondern verstehen, begleiten und Sicherheit geben. . Doch nicht alle erleben Unterstützung. Nicht alle arbeiten in tragenden Systemen. Und genau deshalb ist die Frage so wichtig:An was können Lehrpersonen sich halten?Wo finden sie Sicherheit, wenn sie selbst täglich Sicherheit geben? Wir sprechen über Supervision – bereits im Studium und später im Berufsalltag. Über Räume, in denen Belastendes ausgesprochen werden darf, ohne Bewertung. Über Teamstrukturen, die tragen. Und darüber, wie wichtig es ist, Emotionen nicht nur zu halten, sondern auch wieder loslassen zu dürfen. Denn nur wer selbst Sicherheit erlebt, kann langfristig Sicherheit geben. Dieses Gespräch richtet sich anLehrpersonen, die Kinder auf Augenhöhe begleiten wollen.Die neue Wege gehen möchten – ohne Beschämung und Machtspiele.Schulleitungen, die tragfähige Strukturen schaffen möchten.Und Eltern, die Schule als Beziehungsraum verstehen. Ein Interview voller Klarheit, Tiefe und Hoffnung – und der Einladung, im Kleinen zu beginnen.Mit einer einfachen, kraftvollen Frage: Wie geht es dir hier wirklich? Ich wünsche dir nun ganz viel Freude und Inspiration beim Hören. Wenn dir der Podcast gefällt, freue ich mich riesig, wenn du ihn abonnierst, eine Bewertung dalässt oder einen Kommentar schreibst.Das ist eine wunderbare Wertschätzung meiner Arbeit – und hilft, dass diese wichtigen Themen noch mehr Menschen erreichen. Mehr zu Saskia Niechzial: 📚 Bücher für Erwachsene (u. a. Ein Kopf voller Gold):https://www.amazon.de/s?k=Saskia+Niechzial 📖 Kinderbuch-Reihe Wilma Wolkenkopf:https://www.amazon.de/s?k=Wilma+Wolkenkopf+Saskia+Niechzial 🌿 Website:https://www.liniert-kariert.de 📸 Instagram (liniert.kariert):https://www.instagram.com/liniert.kariert Mehr von mir: 🌿 Meine Website:https://www.ninabernoulli.ch 📸Instagram – Schulzeit mit Seele:https://www.instagram.com/schulzeit.mit.seele 📖 https://www.bs.ch/news/2026-real-talk-der-schule
Was Lernen wirklich braucht: Beziehung, Strategie und Sicherheit. Ein Gespräch mit Fabian Grolimund
2026/02/08
Herzlich willkommen zu dieser Folge meines Podcasts! Heute spreche ich mit Fabian Grolimund, Psychologe, Lerncoach und Autor über alles, was Kinder für erfolgreiches und motiviertes Lernen brauchen. Wir gehen der Frage nach, wie Lernen im Gehirn funktioniert, warum eine positive Lernatmosphäre so entscheidend ist und welche Rolle Beziehung zu Lehrpersonen und Gefühle beim Lernen spielen. Ein wichtiger Punkt ist auch, warum Kinder mit ihren Gefühlen ernst genommen werden müssen – und weshalb gut gemeinte Sätze wie „Doch, das kannst du“ oder „Das ist doch nicht schwer“ bei Kindern oft Druck, Frust oder das Gefühl von Nicht-verstanden-werden auslösen. Fabian erklärt, was solche Aussagen innerlich bei Kindern bewirken können und was stattdessen hilft, um Sicherheit, Mut und Motivation zu fördern. Außerdem sprechen wir über Überforderung, Ampelsysteme, das Kämpferherz und darüber, welche Faktoren Motivation wirklich beeinflussen. Freut euch auf viele praxisnahe Impulse für Eltern, Lehrpersonen und alle, die Kinder begleiten. Wenn euch die Folge gefällt, folgt mir für mehr und schreibt gerne einen Kommentar oder eure Erfahrungen – ich freu mich darauf! Eure Nina Wichtige Links Webseite „Mit Kindern lernen“ – Tipps, Angebote und Lernstrategien 🔗 https://www.mit-kindern-lernen.ch/ Podcast „Deine Prise Psychologie“ – Themen rund ums Lernen, Motivation und Gefühle https://open.spotify.com/show/5mqB2AeGf6nB08Jmzhh7VS?si=-beDLmPqTiiOs9rkA-5kmA Akademie für Lerncoaching – Weiterbildung, Seminare und Lernbegleitung 🔗 https://www.weiterbildung-lerncoaching.ch/ 📚 Bücher von Fabian Grolimund ​Erfolgreich lernen mit ADHS und ADS​Vom Aufschieber zum Lernprofi​Clever lernen (mit Stefanie Rietzler)​Kinderbuch: Lotte, träumst du schon wieder?​Kinderbuch: Ungeheuer wütend Mehr Infos und Materialien findet ihr auf mit-kindern-lernen.ch.
Das Familienklassenzimmer – im Gespräch mit Psychiater und Mitbegründer Eia Asen
2026/02/07
Heute habe ich wieder ein spannenden Gast in einer knackigen Folge. Seit dem Sommer leite ich an meiner Schule gemeinsam mit einer weiteren Lehrperson und zwei Schulsozialarbeitenden das Familienklassenzimmer. Bei uns kommen Kinder mit ihren Eltern – oder einem Elternteil – während eines Morgens gemeinsam in die Schule. Acht Familien nehmen jeweils teil, das Programm dauert zwölf Wochen. In dieser Podcastfolge durfte ich mit Eia Asen Psychiater und Mitbegründer des Familienklassenzimmers, sprechen. Er erzählt, wie das Familienklassenzimmer ursprünglich in England entstanden ist, wie ein typischer Morgen abläuft und welche Erfahrungen er über viele Jahre hinweg gesammelt hat. Außerdem spricht er darüber, was das Familienklassenzimmer den Kindern, den Familien und auch der Schule bringt. In dieser Folge erfährst du außerdem: ​wie ein Familienklassenzimmer konkret aufgebaut ist​welche Haltung der Arbeit zugrunde liegt​warum es so wichtig ist, dass Schule und Eltern nicht gegeneinander, sondern miteinander für das Kind arbeiten – ohne SchuldzuweisungenEine inspirierende Folge für alle, die sich für Schule, Beziehungsgestaltung, Zusammenarbeit mit Eltern und neue pädagogische Wege interessieren. In den Show Notes findest du Literatur von Eia Asen sowie Hinweise darauf, wo man sich aktuell zum Thema Familienklassenzimmer und multifamiliensystemische Arbeit weiterbilden kann. Über Kommentare freue ich mich sehr – und auch, wenn du den Podcast weiterempfiehlst. Alles LiebeNina Empfehlenswerte Literatur von Eia Asen Fachliteratur zur Multifamilientherapie & Systemischem Arbeiten ​Praxis der Multifamilientherapie — Eia Asen & Michael Scholz– Ein praxisnahes Standardwerk mit Methoden, Übungen und vielen Beispielen zur Multifamilientherapie; gut geeignet für Fachpersonen in Schule, Jugendhilfe und Beratung. ​Handbuch der Multifamilientherapie — Eia Asen & Michael Scholz (Hrsg.)– Umfangreiches Nachschlagewerk mit theoretischen Grundlagen, aktuellen Konzepten und praktischen Techniken der MFT. ​Systemische Multifamilientherapie: Konzepte und Interventionen — Eia Asen, Emma Morris & Noël Pommepuy– Überblick über Prinzipien und konkrete Interventionen, auch für Settings wie Schulen und soziale Dienste. ​Systemic Multi-Family Therapy: Concepts and Interventions — Eia Asen, Emma Morris, Noël Pommepuy (engl.)– Neuere englischsprachige Ausgabe zur multifamilientherapeutischen Arbeit inklusive schulischer Anwendungen. Weitere Titel von Eia Asen zum Thema Familie ​So gelingt Familie — Eia Asen– Ein eher allgemeinverständliches Buch zu familiären Dynamiken und Beziehungen im Alltag.📌 Weiterbildung: Multifamilienarbeit (MFA)👉 Mehr Infos und Anmeldung unter:📎 https://neue-autoritaet.ch/angebot/zertifikatslehrgaenge/multifamilienarbeit
UDL (Universal Design for Learning): Lernen wie ein Buffet – Gestaltung von Lernumgebungen für alle
2026/01/26
In dieser Folge spreche ich mit Lukas Fehlings über Universal Design for Learning (UDL) – und darüber, wie aus pädagogischer Haltung konkrete Praxis in der Gestaltung von Lernumgebungen entstehen kann. Lukas ist seit vielen Jahren im Bildungsbereich tätig und setzt sich intensiv mit inklusiven, beziehungsorientierten Lernformen auseinander. Viele Bildungsangebote orientieren sich noch immer an einem „Durchschnittskind“. Wer davon abweicht, braucht oft nachträgliche Anpassungen, Sonderlösungen oder zusätzliche Unterstützung. Das ist nicht nur aufwendig, sondern führt häufig auch zu Ausgrenzung, Ungleichheit und Stigmatisierung. UDL setzt genau hier an. Lernumgebungen werden von Anfang an so gestaltet, dass Vielfalt selbstverständlich mitgedacht wird. Unterschiedliche Bedürfnisse gelten nicht als Abweichung, sondern als Normalität. So entstehen Lernangebote, die für viele Kinder und Jugendliche direkt zugänglich sind – ohne spätere Sonderwege. Ein zentrales Thema dieser Folge ist die Stärkung der Learner Agency: Kinder und Jugendliche werden befähigt, ihr Lernen aktiv mitzugestalten – selbstwirksam, reflektiert, kreativ und handlungsorientiert. Lukas beschreibt Lernen mit dem Bild eines Buffets: Nicht alle brauchen dasselbe, nicht zur gleichen Zeit und nicht auf die gleiche Weise. Wahlmöglichkeiten fördern Motivation, Sicherheit und Selbstwirksamkeit – ohne dass Lernen ständig maximal herausfordernd sein muss. Lernen darf auch im sicheren Bereich stattfinden, dort, wo Vertrauen, Freude und Stabilität entstehen. In dieser Folge erfährst du: -was Universal Design for Learning (UDL) wirklich bedeutet -wie Lehrpersonen mit kleinen Veränderungen große Wirkung erzielen können -warum UDL weniger Methode und mehr pädagogische Haltung ist -wie Lernumgebungen gestaltet werden können, ohne zu stigmatisieren -die drei Grundprinzipien von UDL: -vielfältige Zugänge zu Inhalten -vielfältige Möglichkeiten des Handelns und des Ausdrucks -vielfältige Formen der Motivation und Beteiligung Diese Folge richtet sich an Lehrpersonen, pädagogische Fachkräfte und Eltern, die Lernumgebungen zugänglicher, gerechter und menschlicher gestalten möchten – und nach einer Haltung suchen, aus der sich konkrete, umsetzbare Schritte für den Schul- und Familienalltag ableiten lassen. Ich freu mich immer über Kommentare, Fragen oder auch Impulsen. Ich freu mich auch wenn dir meine Podcast abonniert oder weiterempfiehlt. Alles Liebe Ninawww.ninabernoulli.com Insta: schulzeit.mit.seele Hier noch wichtige Liks zum Podcast mit Lukas Fehlings: Begründer von UDL: CAST Universal Design for Learning Guidelines Padlet FSU: Universal Design For Learning - Von der Haltung zur Handlung – LUDIA: Introducing LUDIA Blog | Beth Stark Beitrag Lukas Fehlings & Katie Novak: From a Spark to a Movement: Five Steps to Scale UDL Beyond Your Own Learning Environment UDL beim SZH: Universal Design for Learning

Podcast-Bewertungen

Lesen Sie Real Talk: Wie geht es dir in der Schule? Podcast-Bewertungen


0 von 5
0 Bewertungen

Podcast-Sponsoring-Werbung

Starten Sie Werbung auf Real Talk: Wie geht es dir in der Schule? relevanten Zielgruppen-Podcasts


Was moechten Sie bewerben?