
Werben im Podcast: Unfreiwillig solo- Sterben war nicht der Plan
Dieser Podcast hat
17 Episoden
Sprache
GermanExplizit
Nein
Erstellt am
2026/01/21
Neueste Episode
2026/09/21
Durchschnittsdauer
34 min.
Veröffentlichungsintervall
18 Tage
Beschreibung
Ungeschönt und unzensiert – vom Überleben zum Leben. Wir sind zwei Frauen, die den Tod mitten im Leben, viel zu früh, erlebt haben, als Witwen, die weitergehen mussten und wir reden darüber. Ohne Floskeln, ohne Filter, ohne Rücksicht auf das, worüber andere schweigen. In diesem Podcast sprechen wir über Trauer, Verlust und das tägliche Überleben und Funktionieren, aber auch über schwarzen Humor, absurde Momente und den Mut, irgendwann wieder zu leben. Wir erzählen, was wirklich passiert, wenn der Mensch an deiner Seite stirbt.
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Folge 17: Trauer braucht Verbindung – im Gespräch mit Hendrik Lind, Gründer von TrostHelden
2026/09/21
Was passiert mit uns, wenn ein geliebter Mensch stirbt und warum fühlt es sich manchmal an, als würden wir nicht nur einen Menschen, sondern auch uns selbst verlieren?
In dieser Folge haben wir Hendrik Lind, Gründer von TrostHelden, zu Gast. Ein Gespräch, das uns an vielen Stellen innehalten ließ, weil Hendrik Trauer aus einer Perspektive betrachtet, die vieles plötzlich verständlicher macht.
Wir sprechen darüber, was Menschen nach einem Verlust wirklich brauchen, warum sich Trauernde so häufig unverstanden und allein fühlen und warum Verbindung gerade dann so wichtig wird, wenn sich im eigenen Leben plötzlich alles verändert.
Und dann ist da diese eine Frage, die uns besonders beschäftigt hat:
Was, wenn Trauer nicht nur etwas nimmt, sondern uns auch etwas mitgibt?
Hendrik erzählt von seiner Arbeit mit TrostHelden und davon, wie Menschen zusammengebracht werden, die eine ähnliche Trauersprache sprechen und sich dadurch verstanden fühlen können. In der kostenfreien Community gibt es außerdem Wissen und viele wertvolle Beiträge rund um Trauer. Ein weiterer wichtiger Teil ist die Trost-Offensive mit dem Buch „Trauern für Anfänger“, das kostenlos an Menschen weitergegeben wird, die einen Verlust erlebt haben.
Wie ihr an das kostenlose Buch kommt und wo ihr es bekommt, erfahrt ihr direkt in dieser Folge.
Und was Hendrik mit TrostHelden, der Trost-Offensive und darüber hinaus noch vorhat, hat uns ebenfalls neugierig gemacht. Vieles davon ist bereits in Arbeit und wir finden es großartig, was hier gerade zusätzlich zu Trosthelden entsteht. ❤️
Vielleicht liegt genau darin eine der wichtigsten Botschaften dieses Gesprächs:
Trauernde brauchen nicht immer jemanden, der ihre Trauer „löst“. Sie brauchen Menschen, die bleiben. Die verstehen wollen. Und die aushalten können, dass sie nicht alles verstehen.
Vielleicht hört ihr in dieser Folge einen Gedanken über Trauer, den ihr so noch nie gehört habt. ❤️
Danke, lieber Hendrik, für dieses besondere Gespräch, deine Offenheit und die vielen Gedanken, die wir mitnehmen durften. ❤️
Mehr über die Trost-Offensive und die Arbeit von TrostHelden:
🔗 TrostHelden: https://www.trosthelden.de
🔗 Trost-Offensive: Trauern für Anfänger | Kostenfreie Grundversorgung für Trauernde
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Alles Liebe,
Manja & Claudia ❤️
Folge 16: Wenn Trauer körperlich wird – worüber niemand wirklich spricht
2026/09/07
Wenn wir über Trauer sprechen, denken wir meistens an das Herz. An die Seele. An den Schmerz, einen Menschen zu verlieren. Dass Trauer weh tut, wissen wir aus eigener Erfahrung. Aber dass sie sich auch durch den ganzen Körper ziehen kann, darüber spricht kaum jemand. In dieser Folge sprechen wir ganz persönlich darüber, was der Verlust unserer Partner körperlich mit uns gemacht hat.
Wir erzählen von Momenten, in denen wir unseren eigenen Körper nicht mehr verstanden haben. Von der Angst, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Und von der wichtigen Erfahrung, dass es trotzdem richtig ist, solche Symptome ernst zu nehmen und medizinisch abklären zu lassen.
Aber wir sprechen auch darüber, was irgendwann geholfen hat.
Denn dein Körper trägt gerade einfach etwas, das viel zu schwer ist.
Eine sehr persönliche Folge über das, was Trauer mit uns macht, wenn sie nicht nur im Herzen, sondern im ganzen Körper ankommt. 🤍
Wir sind keine Ärztinnen und sprechen in dieser Folge ausschließlich über unsere eigenen Erfahrungen. Körperliche Beschwerden sollten bitte immer medizinisch abgeklärt werden.
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Folge 15: Trauer hat keine Gebrauchsanleitung
2026/08/17
Trauer hat keine Gebrauchsanleitung.
Und trotzdem suchen wir so oft nach ihr. Nach einem roten Faden. Nach irgendetwas, das uns sagt: So ist es richtig.
Manchmal lachst du wieder und hast danach ein schlechtes Gewissen. Manchmal weinst du tagelang.Und manchmal denkst du: Heute geht es ein bisschen besser.Bis die nächste Trauerwelle kommt.
Und dann fragst du dich vielleicht: Mache ich das gerade richtig?
Wir sprechen in dieser Folge über genau diese Momente. Über Zweifel und darüber, wie unterschiedlich wir trauern können und weshalb wir unserem eigenen Trauerweg ein bisschen mehr vertrauen dürfen.Ohne Regeln. Ohne richtig oder falsch.Einfach auf die ganz eigene Art. 🤍
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Folge 14: Wann darf ich wieder lieben? – Zwischen Schuldgefühlen und Hoffnung
2026/07/14
Wann darf ich nach dem Tod meines Partners oder meiner Partnerin wieder lieben?
Eine Frage, die viele Hinterbliebene beschäftigt und auf die es keine allgemeingültige Antwort gibt.
In dieser Folge sprechen wir über Schuldgefühle, Sehnsucht, die Angst vor erneutem Verlust und den Druck von außen. Warum fühlt sich neue Liebe manchmal wie Verrat an? Gibt es überhaupt den richtigen Zeitpunkt? Und kann man gleichzeitig trauern und lieben?
Diese Folge ist persönlicher als viele zuvor. Gemeinsam nehmen wir euch mit auf einen Weg, über den wir bisher nur selten gesprochen haben. Manja erzählt offen von ihrem eigenen Versuch, nach einem unvorstellbaren Verlust ihr Herz wieder für einen anderen Menschen zu öffnen, mit allen Hoffnungen, Ängsten und Erkenntnissen, die dieser Weg mit sich gebracht hat.
Wir sprechen darüber,
• warum Trauer und Liebe gleichzeitig existieren können,
• weshalb niemand einen verstorbenen Menschen ersetzt,
• wie Schuldgefühle und Verlustängste neue Beziehungen beeinflussen,
• und warum Kommunikation, Mitgefühl und Verständnis so entscheidend sind.
Am Ende bleibt für uns eine Erkenntnis, die diese Folge trägt:
Ein Herz wird nicht geteilt. Es wächst.
Vielleicht ist die eigentliche Frage deshalb gar nicht:
„Wann darf ich wieder lieben?“
Sondern: „Wann erlaube ich mir wieder, glücklich zu sein?“
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Folge 13: Die Rolle der Witwe – damals und heute
2026/07/01
Früher gab es klare Regeln. Heute gibt es kaum noch welche und trotzdem scheint der Druck größer denn je.
In dieser Folge sprechen wir darüber, wie sich das Bild der Witwe im Laufe der Zeit verändert hat. Über schwarze Kleidung, Trauerjahre und gesellschaftliche Erwartungen von damals. Aber auch über die Herausforderungen, mit denen Witwen heute leben: den Druck, schnell wieder zu funktionieren, stark zu sein und möglichst rasch ins Leben zurückzufinden.
Wir sprechen offen über unsere eigenen Erfahrungen, über Vorurteile, Einsamkeit, neue Freiheit, Identität und die Frage:
Wer entscheidet eigentlich, wie lange wir trauern dürfen?
Diese Folge ist keine Reise zurück in die Vergangenheit. Sie ist eine Einladung, Trauer neu zu betrachten, ohne Schubladen, ohne Zeitlimit und ohne Erwartungen.
Denn eines ist geblieben:
Liebe endet nicht mit dem Tod.
Und vielleicht brauchen Witwen heute nicht mehr Regeln, sondern Menschen, die zuhören, Verständnis zeigen und einfach bleiben.
❤️ Wir wünschen uns eine Gesellschaft, in der niemand seinen Trauerweg allein gehen muss.
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Folge 12: „Vorsorge ist ein Akt der Liebe“ – Beate über das Chaos, wenn plötzlich jemand fehlt
2026/05/17
Heute haben wir unseren ersten Gast bei uns. Und ehrlich gesagt könnten wir uns kein wichtigeres Thema vorstellen.
Denn über Tod, Vorsorge, Vollmachten oder Testamente spricht fast niemand gerne.Bis das Leben plötzlich alles verändert.
In dieser Folge sprechen wir mit Beate Plapper – Witwe und Vorsorgeberaterin.
Nachdem ihr Mann an einem Hirntumor erkrankte und verstarb, musste Beate nicht nur mit ihrer Trauer umgehen, sondern plötzlich auch mit Behörden, Versicherungen, Vollmachten, Testamenten, Witwenrente und unzähligen organisatorischen Herausforderungen.
Genau aus dieser Erfahrung heraus begleitet Beate heute Menschen dabei, wichtige Dinge rechtzeitig zu regeln. Mit Orientierung, Struktur und Ruhe, damit Angehörige im Ernstfall nicht zusätzlich im Chaos versinken. Denn nach dem Verlust eines geliebten Menschen, bräuchte man eigentlich Zeit zum Atmen.Stattdessen geht es plötzlich nicht mehr nur um Trauer.
Sondern auch um Patientenverfügungen, Testamente, Konten, Passwörter, Papierkram.Und die Frage:„Was hätte ich eigentlich früher regeln sollen?“
Diese Folge ist kein trockenes Gespräch über Vorsorge.Sondern ein ehrlicher, emotionaler und manchmal auch schmerzhafter Blick auf das Danach.
Beate spricht mit uns ehrlich darüber, warum Vorsorge nichts mit Schwarzmalerei zu tun hat, sondern mit Liebe. Und warum es einen riesigen Unterschied machen kann, ob wichtige Dinge vorher geregelt wurden oder nicht. Denn Vorsorge bedeutet nicht, mit Angst zu leben. Sondern Verantwortung zu übernehmen. Für die Menschen, die man liebt. Und für die, die irgendwann vielleicht zurückbleiben.
Vielleicht nimmt diese Folge ein bisschen Angst. Vielleicht bringt sie jemanden ins Handeln.Und vielleicht verhindert sie irgendwann genau das Chaos, das so viele Hinterbliebene erleben.
Alles Liebe,Manja & Claudia 🤍
Und wenn ihr euch nach dieser Folge vielleicht mit manchen Themen näher beschäftigen möchtet oder Kontakt zu Beate aufnehmen wollt, findet ihr hier ihre Kontaktdaten:
📩 Kontakt zu Beate Plapper
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Folge 11: Zwischen altem Ich und neuem Leben – Warum Trauer Menschen verändert
2026/05/07
Kennst du das Gefühl, dass du nach einem Verlust plötzlich nicht mehr du selbst bist? Dass Dinge, die früher wichtig waren, plötzlich bedeutungslos wirken. Dass du sensibler geworden bist. Ehrlicher. Vielleicht auch härter in deinen Grenzen. Und gleichzeitig weicher im Herzen. Manchmal schaut man sich selbst an und denkt: So war ich früher nicht.
In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Trauer Menschen verändert. Warum sich das alte Leben irgendwann nicht mehr passend anfühlt. Warum man sich selbst manchmal kaum wiedererkennt und warum genau darin vielleicht auch Wachstum liegt.
Wir sprechen über das alte Ich, das irgendwie mitgestorben ist. Aber auch über die neue Version von uns, die langsam entsteht. Mutiger. Klarer. Echter.
Eine Folge über Veränderung. Über Schmerz. Über Entwicklung. Und über dieses seltsame Dazwischen, wenn man nicht mehr die Alte ist, aber die Neue gerade erst kennenlernt.
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Manja & Claudia
Folge 10: Gut gemeint, aber komplett daneben – Trauerbullshitbingo
2026/04/12
Kennt ihr das: Der Mensch, den ihr liebt, ist gestorben und plötzlich fangen andere an, Dinge zu sagen, die sich nicht tröstend anfühlen, sondern einfach nur falsch. Und du sitzt da, hörst zu, nickst vielleicht sogar und innerlich willst du einfach nur weg, dich verkriechen, unsichtbar sein. Weil es zu viel ist. Weil es daneben ist. Und weil du dich danach oft noch weniger verstanden fühlst als vorher. In dieser Folge sprechen wir genau darüber: was solche Aussagen in einem auslösen, was man in diesen Momenten denkt und meistens nicht sagt und warum man sich in der Trauer oft zusätzlich unter Druck gesetzt fühlt. Und ja, wir lachen auch. Weil manches so absurd ist, dass man es sonst nicht aushält. Nicht, weil wir jemanden schlecht machen wollen, sondern weil viele es einfach nicht besser wissen. Aber vielleicht hilft genau das hier: zu verstehen, wie sich Trauer wirklich anfühlt und was man in solchen Momenten wirklich braucht. Vielleicht keine perfekten Worte. Vielleicht keine Lösung. Sondern einfach jemanden, der bleibt und es aushält.
Diese Folge ist für dich, wenn du diese Sätze schon gehört hast und innerlich einfach nur dachtest: Bitte hör auf.Und für alle, die es besser machen wollen.
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Folge 9: Umziehen in der Trauer – wenn man ein Leben zurücklässt
2026/03/27
Du stehst in einem Raum,in dem einmal dein Leben war.Und plötzlich musst du entscheiden, was bleibt und was geht.
Du hältst Dinge in der Hand und merkst: Das ist nicht einfach ein Gegenstand. Das ist Erinnerung. Das ist ein Stück Leben.In dieser Folge geht es um genau diesen Moment.
Um das Aufgeben von Orten, die einmal Sicherheit waren. Um das Aussortieren eines Lebens, das so nicht mehr weitergeht. Und um dieses Gefühl, dass mit jedem Teil, das geht etwas mitgeht, ob man will oder nicht. Über den inneren Konflikt zwischen Herz und Realität. Und über das Gefühl, den Menschen noch einmal zu verlieren, wenn man Dinge loslässt.
Es geht um Überforderung. Um Wut. Um diese leisen Momente, in denen alles zu viel wird. Und um die Erkenntnis, die oft erst viel später kommt: Dass das, was wirklich zählt, nie in den Dingen war.
Diese Folge ist für dich, wenn du selbst einen Ort verlassen musst, der sich einmal nach Zuhause angefühlt hat.
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Folge 8: Zwischen Trauer und Formularen – wie man funktioniert, wenn das Leben gerade zerbricht
2026/03/12
Wenn ein Mensch stirbt, denken die meisten zuerst an Schmerz, Vermissen und Leere.Worüber viel seltener gesprochen wird: über den Alltag danach. Über Formulare, Termine, E-Mails, Banken, Ämter und Versicherungen. Über all die Entscheidungen, die plötzlich getroffen werden müssen, obwohl man innerlich kaum atmen kann.
In dieser Folge sprechen wir darüber, wie sich dieser „Funktionsmodus“ anfühlt, wenn man noch mitten im Schock ist. Über Momente, in denen man einfach nur funktionieren muss. Und über diese kleinen Situationen, die einen immer wieder daran erinnern, dass das eigene Leben gerade komplett anders geworden ist.
Diese Folge ist für dich, wenn du gerade zwischen Trauer und Organisation festhängst und das Gefühl hast, dass die Welt einfach weiterfordert, obwohl dein eigenes Leben gerade zerbrochen ist. Und sie ist auch für alle, die besser verstehen wollen, was Trauernde in dieser Zeit wirklich leisten müssen.
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Folge 7: Besondere Tage in der Trauer – warum sie uns so bewegen
2026/02/25
Manchmal steht ein Datum im Kalender.
Ein Jahrestag. Ein Geburtstag. Ein Hochzeitstag. Ein Feiertag.
Und irgendetwas in uns reagiert oft schon Tage oder Wochen vorher.
Wir sind Manja und Claudia und in dieser Folge sprechen wir darüber, warum besondere Tage in der Trauer so intensiv sein können.
Warum der Körper sich erinnert.
Warum die Gedanken kreisen.
Warum man sich fragt: „Wird das schlimm?“ , obwohl man es noch gar nicht weiß.
Und vor allem: Warum das alles normal ist.
Es geht darum zu verstehen, was da eigentlich passiert.
Diese Folge ist für dich, wenn ein besonderer Tag näher rückt und du unsicher bist, wie es dir damit gehen wird.
Und für dich, wenn du jemanden begleitest und verstehen möchtest, was in dieser Zeit innerlich passiert.
Du musst solche Tage nicht perfekt überstehen.
Du darfst sie fühlen.
Und du darfst deinen eigenen Weg damit finden.
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Folge 6: Gedanken zwischendurch – Valentinstag gehört nicht nur Paaren
2026/02/13
Überall Herzen in Schaufenstern.Rote Rosen. Pärchen-Fotos. „Reserviert für zwei“.
Und wenn dein Mensch fehlt, kann sich dieser Tag plötzlich sehr laut anfühlen.
Wir sind Manja und Claudia und in dieser Sonderfolge sprechen wir darüber, was Valentinstag mit dir machen kann, wenn jemand fehlt. Über Erinnerung. Über Loyalität. Über dieses innere Ziehen zwischen „Ich vermisse dich“ und „Wie gehe ich heute durch diesen Tag?“
Vielleicht willst du dich verkriechen.Vielleicht willst du ihn einfach nur überstehen.Vielleicht spürst du: Ich will ihn anders füllen, aber ich weiß noch nicht wie.
Wir geben keine Anleitung. Wir reden offen darüber, wie sich dieser Tag anfühlen kann, wenn Liebe geblieben ist, auch ohne Paarstatus.
Diese Folge ist für dich, wenn Valentinstag schwer ist.Und für dich, wenn du ihn neu denken willst.
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Folge 5 Nach dem Verlust: Warum manche Menschen bleiben und andere gehen
2026/02/08
Nach einem Verlust verändert sich nicht nur dein eigenes Leben, auch Beziehungen verändern sich. Freundschaften fühlen sich plötzlich anders an. Nachbarn reagieren ungewohnt. Bekannte wissen nicht, was sie sagen sollen. Manche sind da. Andere weichen aus. Und wieder andere verschwinden einfach.
Wir sind Manja und Claudia und in dieser Folge sprechen wir genau darüber: über Freundschaften, soziale Situationen, Nachbarn, Begegnungen und diesen oft stillen Wandel, der nach der Trauer passiert. Über Nähe, die gut tut. Über Nähe, die überfordert. Und über den schmerzhaften Moment, wenn man merkt, dass sich etwas verschoben hat ohne dass jemand es ausgesprochen hat.
Wir reden darüber, warum es so anstrengend sein kann, in Kontakt zu bleiben. Warum die Frage „Wie geht’s dir?“ manchmal trägt und manchmal zu viel ist. Warum manche Menschen bleiben und andere gehen und wie unterschiedlich Menschen mit Nähe, Unsicherheit und Sprachlosigkeit umgehen, wenn Trauer plötzlich im Raum steht.
Diese Folge ist für dich, wenn du merkst, dass sich dein soziales Umfeld verändert hat und du dich fragst, ob das normal ist.Und sie ist für alle, die begleiten wollen, aber unsicher sind, wie Nähe in der Trauer überhaupt geht.
Du darfst Beziehungen neu sortieren. Du darfst Pausen machen. Und du darfst darauf vertrauen, dass echte Verbindungen bleiben, auch wenn sie sich verändern.
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Folge 4: Überleben im Alltag – die unsichtbaren Kämpfe in der Trauer
2026/02/01
Kennst du diese Tage, an denen du dir fest vornimmst, „heute reiß ich mich zusammen“ und dann merkst du schon beim Aufstehen: Der Akku ist leer. Nicht emotional, sondern komplett. Und plötzlich fühlt sich der ganz normale Alltag an wie ein Berg, den du ohne Ausrüstung besteigen sollst.
Wir sind Claudia und Manja und in Folge 4 reden wir über das, worüber kaum jemand spricht, weil es so „banal“ wirkt und sich trotzdem so brutal anfühlt: Einkaufen, kochen, entscheiden, Wäsche, Duschen. Dinge, die früher nebenbei gingen und die in der Trauer auf einmal zu groß sind. Nicht weil wir „uns gehen lassen“. Sondern weil unser System im Ausnahmezustand läuft.
Wir erzählen, wie sich das wirklich anfühlt, wenn Reizüberflutung im Supermarkt zuschlägt, wenn du vor einem Regal stehst und dein Kopf einfach aussteigt, wenn du Nähe willst und gleichzeitig niemanden sehen kannst und warum du nicht „falsch“ bist, wenn du gerade nur das Nötigste schaffst.
Diese Folge ist für dich, wenn du dich manchmal fragst, warum du so müde bist, obwohl du „nichts gemacht“ hast. Und auch für alle, die Trauer begleiten und endlich verstehen wollen, warum ein einfaches „Komm, lenk dich ab“ manchmal das Gegenteil hilft.
Triggerhinweis: Tod, Trauer, Erschöpfung/Überforderung. Du darfst jederzeit pausieren.
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Folge 3: Gehirnnebel & Trauerwellen – wenn der Kopf im Flugmodus ist
2026/01/21
Kennst du das: Du stehst im Supermarkt, willst dieses eine Wort sagen und dein Gehirn macht einfach… nichts? Oder du suchst dein Handy verzweifelt und findest es an Orten, die du niemandem erzählen willst. Willkommen. Du bist nicht allein. In Folge 3 sprechen wir über zwei Dinge, die viele unterschätzen und die in der Trauer verdammt real sind: Gehirnnebel (Wortfindungsstörungen, Vergesslichkeit, Konzentration = null) und Trauerwellen, die dich ohne Termin überrollen. Wir erzählen, wie sich das anfühlt, warum das nichts mit „zu schwach“ oder „nicht belastbar“ zu tun hat und was uns geholfen hat, damit umzugehen. Wir reden auch darüber, wie gefährlich Trauerwellen in manchen Momenten werden können und warum „funktionieren müssen“ in dieser Zeit einfach ein viel zu hoher Anspruch ist. Wenn du gerade mittendrin bist: Du wirst nicht verrückt. Du bist im Ausnahmezustand. Und Überleben ist am Anfang eine Leistung.
Triggerhinweis: Tod, Trauer, Trauerwellen/Panikgefühl. Du darfst jederzeit pausieren.
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