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Agenda Austria Studio | Das Weekly

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Dieser Podcast hat
39 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2026/01/27
Neueste Episode
2026/10/16
Durchschnittsdauer
45 min.
Veröffentlichungsintervall
7 Tage

Beschreibung

Das Weekly – Make Austria Think Again. Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann.  Für alle, denen Fakten wichtiger sind als empfundene Wahrheiten. Willkommen im Studio der Agenda Austria – die Denkfabrik zum Hören.

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Braucht es ein Verbot des Politischen Islam, Herr Güngör?
2026/10/16
„Am stärksten wirkt es, wenn sie sich im Internet mit ihrer Religion beschäftigen. Das ist der größte Radikalisierungstreiber“ – Integrationsexperte Kenan Güngör über Religion im Netz und die Radikalisierung junger Menschen in Wien Diese Woche spricht der Soziologe und Integrationsexperte Kenan Güngör mit Sandra Keplinger über seine Studie zu den Einstellungen junger Menschen in Wien. Befragt wurden Jugendliche und junge Erwachsene aus zehn Herkunftsgruppen, unter anderem zu Demokratie, Gewalt, Frauen und Religion. Güngör erklärt, warum sich abwertende Haltungen nicht allein mit Herkunft oder Religion erklären lassen und welche Rolle Einsamkeit und die Suche nach Halt in harten Positionen spielen. Wie stark radikalisiert der Algorithmus Jugendliche, die sich im Netz mit ihrer Religion beschäftigen? Warum geben viele muslimische Jugendliche dem Westen die Schuld an den Problemen der islamischen Welt, und wem nützt diese Erzählung? Und braucht es ein Verbot des Politischen Islam, oder trifft der Begriff gar nicht das eigentliche Problem? In den Wiener Pflichtschulen sind muslimische Kinder inzwischen die größte Gruppe. Güngör sieht in der Ballung an einzelnen Schulstandorten ein politisches Versäumnis, weil Wien eine bundespolitische Aufgabe übernehme. Er plädiert für einen Verteilungsschlüssel und eine Residenzpflicht für Geflüchtete in den ersten Jahren. Dabei geht es auch um die Frage, wie viel die Schule überhaupt ausgleichen kann, wenn sie die Eltern nicht mehr erreicht. Außerdem sprechen wir über das Kopftuchverbot an Schulen und darüber, für wen die Islamische Glaubensgemeinschaft eigentlich spricht. Die Themen dieser Folge: 02:02 – Was 1.200 junge Wiener über Demokratie, Frauen und Religion denken 04:26 – Herkunft, Religion oder Einsamkeit: Was radikalisiert Jugendliche? 06:09 – Wie zehn Stunden am Handy Jugendliche in den algorithmischen Tunnel führen 08:33 – Wem nützen Hamas-Propaganda und Westfeindlichkeit? 12:07 – Welchen Einfluss Moscheevereine, Koranschulen und Millî Görüş haben 16:15 – Würde ein Verbot des Politischen Islam die Richtigen treffen? 19:11 – Wie groß ist das Problem mit ultrareaktionären Strömungen wirklich? 24:38 – IGGÖ: Für wen spricht die Islamische Glaubensgemeinschaft? 35:32 – Kopftuchverbot an Schulen: Eingriff in die Freiheit oder Schutz für Mädchen? 39:13 – Wird verfehlte Integrationspolitik auf die Schule abgewälzt? Das Weekly – Make Austria Think Again… …ist der Podcast der Agenda Austria. Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann. Jeden Freitag eine neue Folge, überall wo es Podcasts gibt.
Sind die NEOS noch eine liberale Partei, Herr Shetty?
2026/10/09
„Wir halten diese Abgabe für einen Murks" – Yannick Shetty über die Paketsteuer, die die NEOS jetzt wieder abschaffen wollen Diese Woche ist Yannick Shetty, Klubobmann der NEOS, zu Gast im Studio der Agenda Austria. Wie liberal kann der kleinste Partner einer Dreierkoalition regieren? Was ist von einem Nachhaltigkeitsmechanismus bei den Pensionen zu halten, dessen Zielpfad die eigene Regierung nach Einschätzung ihres Klubobmanns schon in dieser Legislaturperiode verlassen wird? Und braucht Österreich eine Brandmauer zur FPÖ? Die Community der Agenda Austria hat vor der Aufnahme geschildert, was sie an der Regierungsarbeit stört: neue Steuern, Markteingriffe und der Vorwurf, die NEOS seien bei fast allem umgefallen. Shetty hält eine repräsentative Umfrage dagegen, wonach neun von zehn NEOS-Wählern die Fortsetzung der Koalition wollen. Dazu kommt ein Koalitionspartner in der Krise: Die SPÖ ringt seit Tagen um ihre Führung, und Shetty sagt, innerparteiliche Personaldebatten dürften die vereinbarten Vorhaben nicht aufhalten. Außerdem sprechen wir darüber, wo in dieser Koalition die rote Linie der NEOS verläuft und was Shetty von Gerhard Zeiler hält. Die Themen dieser Folge: 03:28 – Reformkraft: Sollte eine Partei mit einem Begriff werben, den sie ohnehin nicht durchsetzen kann? 04:45 – Pensionen: Was die NEOS als größte Reform seit 20 Jahren reklamieren 05:33 – Nachhaltigkeitsmechanismus: Was passiert, wenn der Zielpfad reißt? 09:35 – Community-Kritik: Was NEOS-Wähler ihrer eigenen Partei vorwerfen 12:04 – Umfragen: Wie stark sind die NEOS nach eineinhalb Jahren Regierung? 14:06 – Mietpreisbremse und Margenbegrenzung: Wie liberal ist diese Regierung? 17:04 – NEOS fordern Kruswechsel bei der Paketsteuer 23:55 – Was ein Führungswechsel in der SPÖ für den Reformkurs bedeuten könnte 30:02 – Braucht Österreich eine Brandmauer gegen die FPÖ? 40:14 – Kfz-Pickerl: Die Entbürokratisierung, die niemand bemerkt hat Das Weekly – Make Austria Think Again… …ist der Podcast der Agenda Austria. Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann. Jeden Freitag eine neue Folge, überall wo es Podcasts gibt.
Massenüberwachung: Wird Europa bald zum neuen China? – mit Thomas Lohninger
2026/10/02
„So ein digitaler Ausweiszwang, dass sich der Staat regulierend vor unseren Zugang zum offenen Internet stellt, das kennen wir eigentlich nur aus China und Russland" – Thomas Lohninger Diese Woche spricht Thomas Lohninger, Geschäftsführer der Datenschutzorganisation epicenter.works, mit Host Sandra Keplinger über die Überwachungsgesetze, die gerade in Brüssel und Wien verhandelt werden. Thema sind die Chatkontrolle, das Social-Media-Verbot und der Bundestrojaner, über den der Verfassungsgerichtshof noch heuer entscheiden könnte. Was bleibt vom Briefgeheimnis, wenn Nachrichten schon auf dem Smartphone gescannt werden, bevor sie verschlüsselt sind? Wer muss sich künftig ausweisen, wenn aus einem Verbot für Kinder eine Ausweispflicht für die gesamte Bevölkerung wird? Und wie sicher ist das eigene Handy noch, wenn der Staat für den Bundestrojaner eine Sicherheitslücke offenhält, die in jedem baugleichen Gerät steckt? Der Nationalrat hat sich 2022 gegen die Chatkontrolle (neuerdings "Suchplan") festgelegt, zuständig für das Gesetz ist in Brüssel heute mit Magnus Brunner ein Kommissar der ÖVP. Eine Partei, die selbst über veröffentlichte Chats gestolpert ist, trägt das Mitlesen privater Nachrichten also mit, und Staatssekretär Alexander Pröll will darüber hinaus eine Klarnamenpflicht im Internet. Außerdem stellen wir die Frage, wie die NEOS den Datenschutz, bei ihrer Gründung ein Kernthema, in dieser Regierung so schnell aus der Hand geben konnten. Die Themen dieser Folge: 03:16 – Chatkontrolle: Was im Trilog gerade verhandelt wird 06:59 – Kinderschutz als Begründung: Wie hoch die Fehlerquoten beim Scannen sind 10:05 – Magnus Brunner: Was im Brief des EU-Kommissars nicht vorkommt 14:20 – Verschlüsselung: Was der Fall Salt Typhoon über staatliche Hintertüren zeigt 18:44 – Social-Media-Verbot ab 14: Wen die Altersgrenze wirklich betrifft 21:44 – Regulierung und Standort: Nützt die europäische Strenge am Ende Big Tech? 24:20 – ID Austria: Weiß der Staat dann, wer ein Instagram-Konto hat? 31:06 – Kontrollinfrastruktur: Was sich nach dem Alter noch alles prüfen ließe 33:03 – Parteienlandschaft: Wer für die Überwachung ist und wer dagegen 34:56 – Bundestrojaner: Der fünfte Anlauf und der Gang zum Verfassungsgerichtshof Das Weekly abonnieren heißt, bei jedem neuen Überwachungsgesetz die Gegenargumente parat zu haben. Mehr zum Thema: Die Folge vom 9. Juli über den gläsernen Bürger: https://youtu.be/mQRTkmNXK3s epicenter.works: https://epicenter.works Das Weekly – Make Austria Think Again… …ist der Podcast der Agenda Austria. Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann. Jeden Freitag eine neue Folge, überall wo es Podcasts gibt.
Muss Berlin enteignen, um Wien zu werden?
2026/09/25
„Dass Wiener Wohnen international Werbung für das Konzept an sich macht, ist vollkommen absurd." – Jan Kluge über den Mythos vom Roten Wien, an dem sich die Berliner Linke orientiert Diese Woche spricht unser Ökonom Jan Kluge mit Sandra Keplinger über den Wahlausgang in Berlin, bei der die Linke ihr Ergebnis verdoppelt hat und die Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne zur Bedingung für eine Regierungsbeteiligung macht. Was unterscheidet eine Vergesellschaftung von einer Enteignung? Wie soll eine Stadt, die 2004 rund 65.000 kommunale Wohnungen verkauft hat, weil sie ihre Schulden nicht mehr tragen konnte, heute zweistellige Milliardenbeträge für die Rückholung aufbringen? Und was geschieht mit den Banken, wenn den Wohnungsgesellschaften der Bestand genommen wird, die Kredite darauf aber weiterlaufen? Die Berliner Linke beruft sich dabei ausdrücklich auf Wien. Das kommunale Wohnprogramm orientiere sich an der „glorreichen Zeit des Roten Wien". Dass Wiens Wohnpolitik auf Berlin schlicht nicht umlegbar ist, untersuchte ein deutsches Forschungsinstitut bereits im Jahr 2020 – was dem linken Populismus natürlich egal sein kann. Außerdem widmen wir uns der Frage, wie eine Wohnungspolitik die Knappheit beenden soll, in der keine einzige neue Wohnung entsteht. Die Themen dieser Folge: 01:34 – Wohnungsmarkt Berlin: Wie aus der billigen Stadt eine Stadt ohne Leerstand wurde  03:51 – Wohnungsabverkauf 2004: Welche Fehler gemacht wurden und wer sie zu verantworten hat  08:43 – Vergesellschaftung oder Enteignung: Was das Grundgesetz trennt und was bis heute offen ist  15:48 – Angebot und Nachfrage: Was der Vergleich mit Dresden über die Berliner Krise verrät  17:49 – Baugenehmigungen im Rückgang: Warum in Berlin seit Jahren weniger gebaut wird  19:30 – Insider und Outsider: Wurden die Berliner Wähler getäuscht?  22:05 – Rotes Wien als Vorbild: Was Berlin an der Wiener Wohnungspolitik übersieht  29:25 – Mamdani, London, Berlin: Wie weit die Vorhaben der Metropolen auseinanderliegen  32:57 – Bankenkrise als Risiko: Was eine Vergesellschaftung mit den Banken machen würde Die Enteignungsdebatte könnte auch in Österreich ankommen. Das Weekly abonnieren heißt, die Gegenargumente vorher zu haben. Das Weekly – Der Podcast der Agenda Make Austria think again. Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann. Jeden Freitag eine neue Folge, überall wo es Podcasts gibt.
Ex-Grüne: "Bis vor kurzem wussten wir alle, was eine Frau ist”
2026/09/18
„Ich würde diese Eingriffe als Frankenstein-Medizin bezeichnen. Sie sind zum Teil experimentell, irreversibel und Minderjährige können die Folgen davon nicht abschätzen." – Faika El-Nagashi Diese Woche ist Faika El-Nagashi zu Gast. Sie war Integrations- und Menschenrechtssprecherin der Grünen im Nationalrat und ist Gründerin des europäischen Netzwerks Athena Forum. Wir sprechen über den Umgang mit Geschlechtsidentität bei Kindern und Jugendlichen und die Frage, warum Kritik daran in progressiven Kreisen kaum noch möglich ist. Was bedeutet es, wenn Ärzte, Gerichte und Jugendämter Pubertätsblocker und Hormonbehandlungen als „affirmativ” bezeichnen? Wie viele Mastektomien und Hormonbehandlungen finden in Österreich tatsächlich statt? Und warum gilt schon die Behauptung, es gebe zwei biologische Geschlechter, als rechtsextreme Gesinnung? Die Themen dieser Folge: 01:56 Grüne Karriere: Von der Integrationssprecherin zur „Faschistin”  04:55 Der Fall AKH: Zwölfjährige, Anorexie und Obsorgeentzug  10:14 Affirmative Behandlung: Was bedeutet das?  15:04 Über 500 Mastektomien seit 2020  17:29 Chemische Kastration: Berechtigter Vorwurf?  21:27 Genderbox: Schulmaterial der Stadt Wien  31:08 Selbstbestimmungsgesetz: Deutschland, EU, Österreich  34:05 Millionen für Lobby-NGOs: Wer finanziert die Debatte?  42:29 J. K. Rowling und die Frauenhäuser  48:39 Männer im Frauengefängnis: Der Fall aus Deutschland  54:14 „Was ist eine Frau?” Das Weekly – Make Austria Think Again… …ist der Podcast der Agenda Austria. Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann. Jeden Freitag eine neue Folge, überall wo es Podcasts gibt.
Ulf Poschardt: “Wir brauchen brutale Leadership.”
2026/09/11
„Ich bin lieber ein Anarchist als ein Wurmfortsatz kaputter Eliten" – Ulf Poschardt Diese Woche ist Ulf Poschardt zu Gast. Er war bis vor Kurzem Herausgeber von Welt und Politico Deutschland und ist heute nach eigener Beschreibung der freieste Mitarbeiter bei Axel Springer. Er ist Autor des Buches „Bückbürgertum“. Warum kommt aus den christdemokratischen Parteien kaum noch ein konservativer Gedanke? Wieso verlieren ÖVP und Union ausgerechnet dort, wo sie jahrzehntelang die Mehrheit hatten? Und was hat die bürgerliche Mitte verlernt, das die politische Linke perfektioniert hat? Wir führen ein Gespräch darüber, warum die Union nichts Konservatives mehr an sich hat, warum Javier Milei der perfekte Politikertyp ist und warum Poschardt „relativ sicher ist”, dass der Verfassungsschutz schon eine Akte über ihn angelegt hat. Die Themen dieser Folge: 00:59 Sachsen-Anhalt: Warum die CDU auf 17,2 Prozent abstürzt 04:52 CDU und ÖVP im Vergleich: Sebastian Kurz, Worthülsen und der fehlende Thinktank 07:20 Sprache der Politik: Wenn Antworten wie von ChatGPT klingen 12:08 Javier Milei und die Österreichische Schule: Wem gehört das Freiheitsdenken? 16:07 Hayek, Mises und die Junge Union: Wo bürgerliche Erneuerung entsteht 19:17 Staatsquote und Verfassungsschutz: Wer den Staat wirklich delegitimiert? 22:43 Warum der vorpolitische Raum so wichtig ist 28:30 Talkshows, Universitäten, NGOs: Der Kampf um die Institutionen
Wofür steht die ÖVP eigentlich noch, Herr Sobotka?
2026/09/04
"Das Ergebnis ist nicht berauschend, gar keine Frage." – Wolfgang Sobotka über die Bilanz der ÖVP bei Staatsquote und Entbürokratisierung Diese Woche ist Wolfgang Sobotka, ehemaliger Nationalratspräsident und heute Präsident des Campus Tivoli, der Parteiakademie der ÖVP zu Gast im Studio der Agenda Austria. Thema ist der Zustand der konservativen Parteien im deutschsprachigen Raum – und vor allem jener der ÖVP. Warum muss sich eine konservative Partei heute für ein konservatives Familienbild entschuldigen? Was ist von den drei Wurzeln geblieben, aus denen die ÖVP kommt: christlich-sozial, konservativ, wirtschaftsliberal? Und wie stark trägt die christliche Soziallehre noch, wenn sich das Land von der Kirche abwendet? Dazu der Blick von außen: Die Community der Agenda Austria wurde gefragt, wofür die ÖVP steht. Innerhalb von drei Stunden gingen über 70 Kommentare ein, von denen nur einer positiv war. Die Vorwürfe reichten von Klientelpolitik und Etatismus über Worthülsen bis hin zum Vorwurf des Machterhalts. Sobotka nimmt zu den Vorwürfen der Bürgerlichen Stellung. Außerdem stellen wir die Frage, wie die ÖVP sich einerseits auf „Politik für die nächsten Generationen“ berufen kann, andererseits aber vor einer großen Pensionsreform zurückschreckt. Die Themen dieser Folge: 02:38 Muss sich eine konservative Partei für ihr Familienbild entschuldigen? 04:35 Woke, Cancel Culture und der Rechtsruck: Wo die Mitte verloren ging 11:47 Klar gegen rechts, unklar gegen links: Die Abgrenzung zum Kommunismus 14:24 Staatsquote 55 Prozent: Was die ÖVP seit 1987 nicht geschafft hat 17:19 Stärkste Struktur, schwächster Hebel? Die ÖVP und der Leistungsgedanke 20:52 70 Kommentare, ein einziges positives: Wofür steht die ÖVP? 27:49 Eigentum, Kirche, Verantwortung: Was vom Christlich-Sozialen bleibt 31:11 Welchen Politikertyp die ÖVP in 20 Jahren braucht 35:08 Pensionen: Warum das Antrittsalter allein nichts löst 38:38 33 Milliarden Pensionslücke – und der Streit um die Zahl Das Weekly – Make Austria Think Again… …ist der Podcast der Agenda Austria. Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann. Jeden Freitag eine neue Folge, überall wo es Podcasts gibt.
„Die halten uns alle für vollkommen blöde." – Harald Martenstein über die Meinungsfreiheit
2026/08/28
Diese Woche sprechen wir mit dem Autor und Journalisten Harald Martenstein über den Zustand der Meinungsfreiheit in Deutschland. Ausgangspunkt ist ein aktuelles „Spiegel“-Cover, das den AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund in Sachsen-Anhalt als den „gefährlichsten Mann Deutschlands“ bezeichnet. Wir sprechen über österreichische Parallelen, Kampagnenjournalismus und die Frage, inwiefern die Dämonisierung rechten Politikern eigentlich nützt. Außerdem vergleichen wir den Umgang der politischen Linken mit der AfD und der FPÖ, erörtern, wie stark die Brandmauer strategische Optionen einschränkt, und diskutieren die Sinnhaftigkeit von Deplatforming. Die Themen dieser Folge: 01:12 – Meinungsfreiheit in Deutschland – die Umfragezahlen  02:57 – Der "Politiker-Paragraf" 188 StGB  06:08 – Tassenrunde: Politische Ikonen  09:14 – Das Spiegel-Cover & Ulrich Sigmund  12:00 – Warum die AfD in Sachsen-Anhalt so stark ist  15:50 – Migration, Kriminalität & das Schweigen der Linken  20:51 – Die Brandmauer-Debatte  24:46 – Was Faschismus wirklich ausmacht – und der Journalismus-Bias  31:11 – Gefährlichste Politiker weltweit & das AfD-Verbot Das Weekly – Make Austria Think Again Der Podcast der Agenda Austria erscheint jeden Freitag auf Apple Podcasts, Spotify, Youtube und allen relevanten Plattformen.
Wird der Migrationsdruck einfach auf die Schule abgewälzt, Herr Walach?
2026/08/21
Kann das österreichische Schulsystem den Migrationsdruck abfedern? Host Sandra Keplinger spricht mit dem Historiker und Mittelschullehrer Thomas Walach, der auf X (@motihari1903go) aus erster Hand berichtet, über den Alltag an einer Wiener Brennpunktschule. Sie reden über Kinder, die auch nach mehreren Jahren im heimischen Bildungssystem kaum Deutsch können, über Eltern, die ihre Mitarbeit verweigern oder aktiv gegenarbeiten, und über die Frage, wo Ressourcen wirklich wirken. Walach erklärt, warum er Deutschförderklassen für unverzichtbar hält, warum er eine Sprach- und Entwicklungsstandserhebung ab drei Jahren fordert und weshalb der gestoppte Familiennachzug das Pflichtschulsystem vor dem Kollaps bewahrt hat. Zum Abschluss gibt es einen historischen Exkurs über Universalismus, Liberalismus und die Wurzeln des Begriffspaars „links" und „rechts". Die Themen dieser Folge: 02:07 – Alltag an einer Wiener Brennpunktschule  03:41 – Migration und Deutsch: Warum der Spracherwerb scheitert  15:38 – Elternverantwortung, Koranschule und Gewalt  23:50 – Islam, Handykonsum und religiöser Druck unter Schülern  33:37 – Wohin die Ressourcen wirklich fließen sollten  35:47 – Probleme ansprechen oder die FPÖ stärken? Die linke Angst  38:23 – Deutschförderklassen: Sonderbehandlung im Interesse der Kinder  44:47 – Familiennachzug, Asyl und die Grenzen der Schule  46:17 – Integration vor Zuzug: Wo die Parteien heute stehen  49:57 – Universalismus, Liberalismus und Chancengleichheit Das Weekly – der Podcast der Agenda Austria Make Austria Think Again: Jeden Freitag neu, auf Youtube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt.
Dürre-Milliarde: Soll der Staat unversicherte Bauern retten?
2026/08/14
„Wenn der Staat bei der Dürre alle fördert, dann brauche ich die Versicherung nicht — dann bin ich ja dumm, wenn ich die Versicherung habe." — Hanno Lorenz über den Konstruktionsfehler der Dürrehilfe Eine Milliarde Euro Dürreschaden, ein Landwirtschaftsminister, der auch unversicherten Bauern Geld verspricht, und ein Finanzminister, der auf der Bremse steht: In dieser Folge streiten die Agenda-Austria-Ökonomen Jan Kluge und Hanno Lorenz offen darüber, wie Österreich mit Wetterschäden in der Landwirtschaft umgehen soll. Es treffen zwei marktliberale Ökonomen aufeinander, die sich ausnahmsweise nicht einig sind. Kluge will eine Versicherungspflicht, um den Markt überhaupt erst entstehen zu lassen. Lorenz hält dagegen: mehr Eigenverantwortung, kein Zwang, und Schluss mit dem jährlichen Subventionsabonnement. Die Themen dieser Folge: 01:43 – Warum jedes Jahr der Staat zahlt: das Subventionsabonnement  05:16 – Wo die Dürreversicherung an ihre Grenzen stößt  07:56 – Moral Hazard und adverse Selektion: warum der Markt nicht entsteht  15:04 – Willkür der Abgrenzung: Warum die Bauern und nicht die Seilbahn?  23:27 – Fördern, weil man sie braucht: Almen, Tourismus, Landschaft  27:10 – Teurere Milch statt Subvention? Die Rechnung, die nicht aufgeht  43:03 – Ist Lebensmittelsicherheit das falsche Argument?  48:30 – Klimaschutz, Anpassung und der Streit um die Klimaanlage Das Weekly – Make Austria Think Again Der Podcast der Agenda Austria erscheint jeden Freitag auf Apple Podcasts, Spotify, Youtube und allen relevanten Plattformen.
Kontaktschuld & Meinungsfreiheit: Mit wem darf man noch reden? – mit Franz Schellhorn
2026/08/07
„Eine offene Gesellschaft, die nur mehr Zustimmung zulässt, ist keine offene Gesellschaft, sondern eine Echokammer mit einem Türsteher.” – Franz Schellhorn Mit wem darf man in diesem Land überhaupt noch reden? Franz Schellhorn und Sandra Keplinger nehmen die Mechanik der Kontaktschuld unter die Lupe – den Trick, den Botschafter zu erledigen, statt sich mit der Botschaft zu befassen. Anlass ist die letzte Folge, in der ein FPÖ-Berater zu Gast war – der erste freiheitliche Gesprächspartner in 13 Jahren Agenda Austria. Was folgte, war weniger ein Streit über Inhalte als über die Frage: „Darf man mit dem überhaupt reden?” In dieser Folge sprechen wir darüber, warum ein „betreutes Denken“ auch vom ORF praktiziert wird. Warum es ein beliebtes Mittel ist, den politischen Gegner mit einem Etikett zu diskreditieren, anstatt sich mit seinen Inhalten auseinanderzusetzen. Und warum der Sinn der Meinungsfreiheit darin besteht, Meinungen zu schützen, die andere empören oder verletzen. Die Themen dieser Folge: 00:54 – Der Fall Willacker: erster FPÖ-Gast in 13 Jahren 05:05 – „Dann seid ihr rechts": Kontaktschuld in den Kommentaren 09:17 – Faschismus-Vorwurf und Hayeks „Weg in die Knechtschaft" 13:32 – Verbreiten wir AfD-Narrative? 18:20 – „Neoliberal" als Kampfbegriff: Wie die Etikettierung den Gegner diskreditiert 22:31 – Ist die Agenda Austria die „Lobby der Reichen"? 28:05 – Die mediale Übermacht des ORF 33:11 – Staatsfunk ORF: hunderte Millionen, kaum hinterfragt 38:37 – Wir brauchen mehr Diskurs! Das Weekly – Make Austria Think Again Das Weekly erscheint jeden Freitag — auf YouTube, Spotify und Apple Podcasts. Jede Folge nimmt sich ein wirtschafts- oder gesellschaftspolitisches Thema vor und prüft, was hinter den Schlagworten steckt. Diese Woche: warum in der Debatte immer öfter das Etikett zählt und nicht das Argument.
Kulturkampf links gegen rechts: Wer bestimmt, was „extrem" ist? – mit FPÖ-Berater Robert Willacker
2026/07/31
“Den Linken ist es gelungen, die Deutungshoheit über den Begriff ‘rechts’ zu erlangen.” – Robert Willacker Die FPÖ liegt in den Umfragen bei knapp 40 Prozent, doch wofür steht sie wirtschaftspolitisch eigentlich? Sandra Keplinger spricht mit Politikberater Robert Willacker, der die FPÖ Oberösterreich berät, über den Kulturkampf zwischen links und rechts, den Umgang mit dem politischen Islam nach dem Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day – und die Frage, ob die Partei zwischen sozialer Heimatpartei und wirtschaftsliberalem Anspruch eine klare Linie hat. Ein Gespräch über Framing, Feindbilder und politische Ränder. Die Themen der Folge: 02:03 – Warum die FPÖ konstant führt: Umfragen und Alleinstellungsmerkmale 06:09 – Politischer Islam nach dem CSD-Anschlag: Reaktionsmuster in Deutschland und Österreich 09:21 – Wenn Begriffe vermischt werden: konservativ, rechts, rechtsextrem und islamistischer Terror 20:06 – Gewalt gegen Politiker: Was die deutsche Statistik über die politischen Ränder verrät 28:15 – Gibt es eine Glorifizierung der Mitte? 32:41 – Sozialistisch oder liberal? Die wirtschaftspolitische Einordnung der FPÖ 37:44 – Koalition mit der ÖVP: Warum die Sozialpartnerschaft im Verfassungsrang steht Neue Folgen von „Das Weekly" gibt es jeden Freitag. Der wöchentliche Podcast der Agenda Austria – auf Youtube, Spotify, Audible und überall, wo es Podcasts gibt. Abonnieren und mitdenken.
Warum niemand Rechenzentren will — und alle sie brauchen
2026/07/24
„Es gibt schlichtweg keine Autorität, die festlegen sollte, welche Rechenleistung gerechtfertigt ist und welche nicht.” – Jan Kluge In Kronstorf baut Google das erste große Rechenzentrum Österreichs — und plötzlich wird über Wasser, Strom und Ackerland gestritten. Host Sandra Keplinger und Ökonom Jan Kluge nehmen die Debatte auseinander: Was steckt hinter den kursierenden Zahlen, wo haben die Anrainer berechtigte Anliegen, und warum sind Rechenzentren weltweit so unbeliebt? Entlang von sieben Thesen zum niedrigen Vertrauen in Rechenzentren geht es um Nullsummendenken, Eigentumsrechte und die Frage, warum Europa beim Thema KI längst zusieht statt mitzuspielen. Themen dieser Folge: 01:31 – Google-Rechenzentrum Kronstorf: Fakten, Wasser- und Stromverbrauch  04:36 – 18 Jahre Genehmigung und trotzdem Misstrauen gegen die Behörden  08:30 – Eigentumsrechte und Kompensation: Das Lehrbuchbeispiel vom Fluss  12:21 – Nullsummendenken und das Misstrauen gegen Big Tech  17:52 – Physisch vs. digital: Warum ein dm-Logistikzentrum niemanden stört  23:25 – Technologieskepsis von der Eisenbahn bis zur KI  27:34 – Europas Regulierungsvorsprung, Texas und die Standortfrage Das Weekly – der wöchentliche Podcast der Agenda Austria Ökonomen und Gäste diskutieren, was in Österreich wirtschaftlich und politisch gerade auf dem Spiel steht: Standort, Steuern, Budget, Arbeitsmarkt, Pensionen, Bildung, Energie und Digitalisierung. Nüchterne Analyse statt Schlagzeilen, mit Zahlen, die man nachprüfen kann. Neue Folgen jeden Freitag auf Spotify, YouTube, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt.
Veit Dengler nach NEOS-Ausschluss: „Das Parteienkartell blockiert jede Reform”
2026/07/17
„In Amerika gibt es das schöne Sprichwort: Turkeys don't vote for Christmas – Truthähne stimmen nicht für Weihnachten." – Veit Dengler Veit Dengler, Mitgründer der NEOS, wurde vergangenen Freitag aus Klub und Partei ausgeschlossen. Die NEOS begründen den Ausschluss mit einer Tonaufnahme aus einer vertraulichen Klubsitzung, Dengler selbst sieht den eigentlichen Grund in seiner Kritik an der Parteienförderung. Im Studio der Agenda Austria spricht er mit Host Sandra Keplinger über die Hintergründe seines Ausschlusses, über Österreichs Parteiensystem und darüber, wie es um den Liberalismus in Europa steht. Themen dieser Folge: 00:51 – Intro & Begrüßung: Wer ist Veit Dengler?  01:47 – Der Rauswurf: Was am Freitag bei den NEOS geschah  05:44 – Bilanz: Die NEOS als Juniorpartner in der Regierung  09:42 – Freies Mandat oder Machtlosigkeit?  13:09 – Die Zahlen: Wieviel Geld in Österreichs Parteien fließt  16:35 – Das Parteienkartell: Warum sich niemand traut zu reformieren  20:12 – Liberalismus in der Krise: FDP, Rechtspopulisten und Europa  24:47 – Vorbilder: Wie Finnland, Neuseeland und Dänemark Reformen schafften  32:09 – Wahlrechtsreform: Wie es besser gehen könnte Das Weekly – mehr Tiefe als die Schlagzeile Das Weekly ist der wöchentliche Podcast der Agenda Austria. Neue Folgen erscheinen jeden Freitag auf Spotify, YouTube, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt.
Anlasslose Überwachung: Der EU-Plan für private Chats
2026/07/10
“Guido Westerwelle hat einmal gesagt, die Freiheit stirbt zentimeterweise. Wenn die Chatkontrolle 2.0 kommt, stirbt sie um einen Kilometer.” – Vitus Ortner Ein Programm scannt jede Nachricht am eigenen Handy, bevor sie abgeschickt wird. Das ist der Kern der Chatkontrolle 2.0, dem Kommissionsvorschlag, der  seit Jahren auf der EU-Agenda steht: die anlasslose, verdachtsunabhängige  Überwachung der privaten Kommunikation von 450 Millionen Menschen –  auch dort, wo bisher Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt hat. Sandra Keplinger und Vitus Ortner sortieren, was die Chatkontrolle 1.0  ist, die auf “freiwilliger” Basis unverschlüsselte Dienste betrifft, und  was die geplante 2.0 daraus machen würde. Sie diskutieren, warum das Argument "Ich habe ja nichts zu verbergen" spätestens dann nicht mehr trägt, wenn morgen andere Regeln gelten als heute. Warum die Trefferquote gegen tatsächliche Täter mager ausfällt und was passiert,  wenn eine solche Infrastruktur einmal steht – und in die falschen Hände gerät. Eine Folge über das digitale Briefgeheimnis und die Frage,  wie viel Freiheit sich scheibchenweise abgeben lässt, bis nichts mehr  übrig ist. Themen dieser Folge: 01:12 Was ist die Chatkontrolle – ein Überblick  03:36 Chatkontrolle 1.0: der Trick der EVP  05:37 Chatkontrolle 2.0: Angriff auf die Verschlüsselung  07:21 Jeder EU-Bürger unter Generalverdacht  08:14 Hash-Abgleich und KI-Scanning – die Fehlerquote  12:32 Wer im EU-Parlament wie abstimmt  16:38 Trump, die Fußball-WM und die USA-Einreise  19:07 Freiheit stirbt zentimeterweise  20:41 Die magere Trefferquote der EU-Kommission  23:28 "Ich habe ja nichts zu verbergen"  29:18 Freiheit: Die wichtige Rolle der Gerichte Das Weekly – Wirtschaft und Politik jenseits des Tagesrauschens Das Weekly ist der wöchentliche Podcast der Agenda Austria. Neue Folgen erscheinen jeden Freitag auf Spotify, YouTube, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt. Feedback und Themenwünsche an [email protected].

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