1893048257
Listening To The Dao

Werben im Podcast: Listening To The Dao

Dieser Podcast hat
35 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2026/04/13
Neueste Episode
2026/10/23
Durchschnittsdauer
60 min.
Veröffentlichungsintervall
8 Tage

Beschreibung

Listening to the Dao ist ein Gesprächsraum zwischen Angela Chambers und Eliza Neo. Ausgehend vom Dao De Jing entstehen Dialoge über Chinesische Medizin und Philosophie, Energie, Yin, Körper, Zyklen, Wahrnehmung und das, was sich nicht greifen lässt. Die Verse sind dabei unser Resonanzraum: ein Ausgangspunkt für Gespräche, die sich entlang des Lebens entfalten. Wir sind beide Praktikerinnen der Chinesischen Medizin und teilen einen Blick, der zyklisch, verkörpert und in Beziehung denkt. Neue Episoden erscheinen hier als Audio. ☯︎ Auf Substack findest du zusätzlich Videofolgen, Notizen und saisonale Impulse: listeningtothedao.substack.com

Freischalten Listening To The Dao Podcast E-Mail-Kontaktdaten,
Hoerer- und Zielgruppendetails

E-Mail-Kontaktinformationen

Direkte Podcast-Kontaktdaten

Hoerer

Zielgruppenzahlen und Engagement-Einblicke

Zielgruppendetails

Podcast-Einblicke

Podcast-Episoden

Neueste Episoden von Listening To The Dao Podcast ansehen


#35: Vers 30 – Die Kunst, friedlich zu siegen
2026/10/23
Was bedeutet es eigentlich, zu gewinnen? Und woran erkennen wir, ob ein Sieg wirklich gut war? In Vers 30 des Dao De Jing spricht Laozi über Krieg, Macht und die Folgen von Gewalt. Sein Blick richtet sich dabei weniger auf den Triumph als auf das, was danach bleibt: verwüstete Landschaften, erschöpfte Ressourcen und die Konsequenzen einer Stärke, die ihr eigenes Maß verloren hat. In dieser Episode erkunden wir, wie sich diese Gedanken auf unseren Umgang mit Erfolg, Konflikten und persönlicher Entwicklung übertragen lassen, ohne den politischen Ursprung des Verses aus dem Blick zu verlieren. Wir sprechen über die Schwierigkeit, rechtzeitig aufzuhören, über Demut und innere Führung, über die natürlichen Bewegungen von Wachstum und Rückzug und darüber, warum nicht jede Form von Leistungsfähigkeit unsere Lebenskraft nährt. Ein Gespräch über Wu Wei, die Weisheit der Selbstbegrenzung und eine Frage, die uns vielleicht häufiger begleiten dürfte: Was hat mich dieser Sieg eigentlich gekostet – und was ist dadurch möglich geworden?
#34: Vers 29 – Die Welt lässt sich nicht erzwingen
2026/10/16
„Die Welt ist ein geistiges Ding und lässt sich nicht erzwingen.“ Mit diesen Worten erinnert uns Laozi in Vers 29 des Dao De Jing an die Grenzen unserer Kontrolle. Doch was bedeutet das für ein Leben, in dem wir Verantwortung tragen, Entscheidungen treffen und vieles, was uns wichtig ist, bewahren möchten? In dieser Episode sprechen wir über den Unterschied zwischen Einfluss und Kontrolle, über die Eigenbewegung lebendiger Systeme und darüber, warum Vertrauen nicht bedeutet, den Ausgang einer Situation bereits zu kennen. Wir erkunden, wie sich unser Bedürfnis nach Sicherheit in Beziehungen, in der Begleitung unserer Kinder und im Umgang mit uns selbst zeigt. Und wir betrachten, was uns die Jahreszeiten und die fünf Wandlungsphasen der Chinesischen Medizin über Veränderung, Regulation und das angemessene Maß lehren können. Ein Gespräch über Wu Wei, Selbstwirksamkeit und die vielleicht nicht ganz einfache Einsicht, dass wir dem Leben durchaus eine Richtung geben können, ohne es vollständig bestimmen zu müssen.
#33: Vers 28 – Die Kunst, ungeformt zu bleiben
2026/10/09
„Kenne das Männliche, aber bewahre das Weibliche.“ Mit diesen Worten beginnt Vers 28 des Dao De Jing und führt uns mitten hinein in eine der großen Fragen daoistischer Philosophie: Wie können wir die unterschiedlichen Kräfte des Lebens kennenlernen, ohne uns mit einer von ihnen zu identifizieren? In dieser Episode sprechen wir über Yin und Yang jenseits fester Geschlechterrollen, über das Tal als Bild einer empfänglichen Stärke und über die Bedeutung des Zurückkehrens – zu unserem eigenen Rhythmus, zur Natur und zu etwas in uns, das nicht erst durch Leistung oder Anerkennung wertvoll wird. Wir erkunden, wie die Jahreszeiten unsere innere Bewegung begleiten, warum Demut nicht Selbstverkleinerung bedeutet und was Laozi mit dem unbehauenen Holzblock – Pǔ 樸 meint. Ein Gespräch über Erfahrung und Einfachheit, die Kunst des Empfangens und die Frage, ob wir im Laufe unseres Lebens vielleicht nicht nur lernen, jemand zu werden, sondern auch, weniger an dem festzuhalten, was wir geworden sind.
#32: Was der Herbst bewahrt
2026/10/02
Wenn wir über die Wandlungsphase Metall und den Herbst sprechen, fällt fast automatisch ein Wort: Loslassen. Doch vielleicht beginnt die Bewegung des Herbstes früher. In Episode 32 erkunden wir Metall als die Kraft des Sammelns, Unterscheidens und Verdichtens. Wir sprechen darüber, warum Loslassen nicht immer etwas ist, das wir aktiv herstellen können, sondern manchmal erst geschieht, wenn etwas gefühlt, gewürdigt und lange genug gesetzt wurde. Und wir fragen, was Trauer uns darüber erzählt, was in unserem Leben wirklich kostbar ist. Von Shōu 收 – Sammeln und Ernten führt uns unser Gespräch zu Lunge und Pò, Atem und Vergänglichkeit, Tod und Melancholie, Grenzen und Unterscheidungsfähigkeit – und schließlich zu der Frage, was wir aus diesem Herbst mit in die stille Bewegung des Winters nehmen möchten. Eine Episode über die Schönheit dessen, was nicht bleibt – und darüber, warum wir vielleicht erst erkennen müssen, was wir bewahren wollen, bevor wir wissen können, was gehen darf.
#31: Vers 27 – Der gute Wanderer hinterlässt keine Spur
2026/09/25
Der gute Wanderer hinterlässt keine Spur. In Vers 27 des Dao De Jing beschreibt Laozi Meisterschaft durch fünf rätselhafte Bilder: gutes Gehen, Sprechen, Rechnen, Schließen und Binden. Gemeinsam erkunden wir, was diese Bilder über Skillfulness, Wu Wei und die Kunst des Nicht-Aufzwingens erzählen – und warum wirkliche Erfahrung vielleicht gerade daran erkennbar wird, dass sie immer weniger demonstriert werden muss. Von dort führt uns der Vers zu Offenheit und geistiger Beweglichkeit, zu „verworfenem“ und scheinbar nutzlosem Leben und schließlich zur Beziehung zwischen Lehrer:in und Schüler:in. Wir sprechen darüber, warum beide einander brauchen, weshalb Wiederholung und Kontemplation etwas anderes sind als bloßer Informationskonsum und warum Meisterschaft vielleicht nicht bedeutet, irgendwann alles zu wissen – sondern beweglich genug zu bleiben, um sich weiterhin überraschen zu lassen.
#30: Wenn wir nichts mehr beweisen müssen
2026/09/18
Was haben Scham und Meisterschaft miteinander zu tun? Ausgehend von unserem Gespräch über weibliches Altern und Schönheitsideale in Episode 29 schauen wir diesmal darauf, wie Scham gesellschaftliche Normen nach innen verlagert – und warum sie sich nicht immer wie Kleinsein anfühlen muss. Manchmal zeigt sie sich auch in Perfektionismus, Verteidigung, Status und dem Bedürfnis, den eigenen Wert beweisen zu müssen. Von dort führt uns das Gespräch zu Self-Mastery, Kampfkunst, Qigong und spirituellen Traditionen: Was unterscheidet tatsächliche Kompetenz von der Identität des „Meisters“? Wann wird Lineage zu Verantwortung – und wann zum Statussymbol? Und könnte wirkliche Meisterschaft gerade darin bestehen, ein Leben lang lernfähig zu bleiben? Eine Episode über Scham und Schuld, Demut und Disziplin, Ego und spirituelle Identität – und über die Freiheit, irgendwann nicht mehr beweisen zu müssen, wer wir sind.
#29: Vers 26 – Die Wurzel des Leichten
2026/09/11
Das Schwere ist des Leichten Wurzel. Mit Vers 26 des Dao De Jing sprechen wir über die stille Substanz, die alles Leichte trägt: über Körper, Ruhe, Verwurzelung und darüber, warum Balance weniger mit Stillstand als mit der Fähigkeit zur Rückkehr zu tun hat. Von dort führt uns der Vers zu einer sehr gegenwärtigen Frage: Was geschieht, wenn wir die Blüte mit der Wurzel verwechseln? Wir sprechen über weibliches Altern, Schönheitsideale und die feine Grenze zwischen Körperpflege und dem gesellschaftlichen Druck, sichtbare Zeichen des Älterwerdens korrigieren zu müssen. Dabei fragen wir, was Vitalität eigentlich bedeutet, welche Rolle Scham als gesellschaftliches Regulativ spielt – und warum ein bewohnter, lebendiger Körper vielleicht etwas ganz anderes ausstrahlt als bloße Jugendlichkeit.
#28: Was zwischen den Polen entsteht
2026/09/04
Heute machen wir eine kleine Pause vom nächsten Vers des Dao De Jing und widmen uns einem Prinzip, das beinahe alles durchzieht, worüber wir bisher gesprochen haben: Yin und Yang. Was bedeutet Polarität eigentlich, wenn wir sie nicht als absolute Gegensätzlichkeit verstehen? Wir sprechen über Yin und Yang als relationale, kontextabhängige Qualitäten, über Rhythmus, Schwingung und die ständige Bewegung zwischen den Polen – in der Natur ebenso wie in unserem Körper, unseren Beziehungen und unserem Alltag. Dabei geht es auch um die Frage, warum Harmonie nicht Gleichheit bedeutet und Gesundheit vielleicht weniger ein Zustand perfekter Balance ist als die Fähigkeit, beweglich zu bleiben und angemessen zwischen unterschiedlichen Qualitäten und Zuständen wechseln zu können.
#27: Vers 25 – Das Dao folgt sich selbst
2026/08/28
In Episode 27 widmen wir uns Vers 25 des Dao De Jing und einer der großen Bewegungen daoistischen Denkens: Was weit hinausgeht, kehrt zurück. Wir sprechen über zyklische statt lineare Entwicklung, über Rückzug und Durchlässigkeit, natürliche Rhythmen und darüber, was es bedeuten könnte, wenn Laozi sagt: Der Mensch folgt der Erde, die Erde dem Himmel, der Himmel dem Dao – und das Dao folgt sich selbst. Von dort führt uns das Gespräch zu Ziran 自然, weiblichen Lebenszyklen, Diversität und Vorbildern, Frauenkreisen und der Frage, wie wir wieder sensibler für jene inneren Impulse werden können, die nicht aus Druck oder einem Plan entstehen, sondern aus einer tieferen Natürlichkeit.
#26: Vers 24 – Wenn wir auf Zehenspitzen leben
2026/08/21
In Episode 26 sprechen wir über Vers 24 des Dao De Jing und darüber, was geschieht, wenn wir versuchen, schneller, größer oder weiter zu sein, als es unserem natürlichen Rhythmus entspricht. Von Laozi führt uns das Gespräch zu Michael Endes Momo, zu Zeitdieben und der Frage, warum Verlangsamung die Zeit manchmal wieder spürbar werden lässt. Wir sprechen über Neumond und Sonnenfinsternis als Bilder für Rückzug und innere Sammlung, über Manifestation als Kultivierung des Geistes, über Selbstreflexion, Natürlichkeit und das Spannungsfeld zwischen Pflicht und Neigung. Eine Folge über Präsenz, Energie, Grenzen und darüber, warum wahre Kraft vielleicht weniger aus Forcieren entsteht als aus einem guten Verhältnis zu unserem eigenen Tempo.
#25: Die Kraft der Unterscheidung
2026/08/14
Nach unserer Sommerpause bewegen wir uns gemeinsam in die nächste Jahreszeit und fragen, was der Übergang vom Spätsommer in den Herbst mit unserer inneren Mitte und unserer Fähigkeit zur Unterscheidung zu tun hat. Ein Gespräch über Erde und Yi, Feuchtigkeit und Trockenheit, bewusste Ernährung, KI und Fake-Videos – und darüber, warum unsere Aufmerksamkeit vielleicht eines der wertvollsten Güter unserer Zeit ist.
#24: Ein Leben im Rhythmus
2026/08/07
In dieser Episode sprechen wir über Rhythmus, Struktur und Gemeinschaft – und darüber, warum gerade einfache Rituale unsere Praxis so tief tragen können. Ein Gespräch über Silent Retreats, bewusstes Essen, Sangha und die Bedingungen, unter denen Klarheit, Präsenz und innere Ruhe entstehen dürfen.
#23: Selbstkultivierung ist kein Projekt
2026/07/31
Was bedeutet Selbstkultivierung – und wie unterscheidet sie sich von Selbstoptimierung? In dieser Episode sprechen wir über den daoistischen Begriff Xiūshēn, über den Körper als Ort der Kultivierung und darüber, warum Tee, Qi Gong, Meditation oder Kochen weit mehr sein können als schöne Rituale. Ein Gespräch über den inneren Garten, die Pflege unserer Lebensenergie und die Frage, was eigentlich kultiviert wird.
#22 – Vers 23: Im Fluss des Lebens
2026/07/10
In dieser Episode widmen wir uns Vers 23 des Dao De Jing und sprechen über Natürlichkeit, Vergänglichkeit und die Kunst, dem Leben weniger Widerstand entgegenzusetzen. Ein Gespräch darüber, warum nicht jeder Sturm bleibt, weshalb Erfolg und Scheitern oft näher beieinander liegen als wir glauben und wie sich unser Leben verändert, wenn wir beginnen, mehr Aufmerksamkeit als Absicht zu kultivieren.
#21: Die Kraft des Feuers in der Chinesischen Medizin
2026/07/03
Cool, Calm, Connected – unsere kleine Sommer-Spezialfolge. Ausgehend von Fragen aus unserer Community sprechen wir darüber, warum im Sommer häufig schwere Beine oder geschwollene Füße entstehen und wie die Chinesische Medizin auf Sport und Bewegung bei großer Hitze blickt – und warum "Schweiß als Flüssigkeit des Herzens" bezeichnet wird. Ein Gespräch über das die Wandlungsphase Feuer, Herz und Shen, den achtsamen Umgang mit unserer Energie und darüber, warum der Sommer uns nicht dazu einlädt, noch mehr Feuer zu erzeugen, sondern das vorhandene Feuer gut zu hüten.

Podcast-Bewertungen

Lesen Sie Listening To The Dao Podcast-Bewertungen


0 von 5
0 Bewertungen

Podcast-Sponsoring-Werbung

Starten Sie Werbung auf Listening To The Dao relevanten Zielgruppen-Podcasts


Was moechten Sie bewerben?