
Werben im Podcast: Feld & Haucap - Das Ökonomie Briefing
Dieser Podcast hat
238 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Lars Feld & Justus HaucapExplizit
Nein
Erstellt am
2021/06/07
Neueste Episode
2026/10/12
Durchschnittsdauer
-
Veröffentlichungsintervall
14 Tage
Beschreibung
Aktuelles und Grundsätzliches, Kontroverse und Klartext, Mikro und Makro: Die führenden Ökonomen Prof. Dr. Dr. Lars Feld (Universität Freiburg) und Prof. Dr. Justus Haucap (Universität Düsseldorf) analysieren und kommentieren jede Woche aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik und Finanzen. Ein ThePioneer Original-Podcast. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Frankreich: Sprengsatz für den Euro
2026/10/12
Warum Le Pen und Mélenchon zündeln und eine EZB-Rettung möglicherweise ein Mandatsbruch wäre.
„Die Instrumente sind nicht da“, sagt Prof. Lars Feld zur Frage, ob die Europäische Zentralbank dem hoch verschuldeten Nachbarland im Ernstfall helfen könnte. Ein Eingreifen der EZB ginge aus seiner Sicht nur unter Verletzung ihres Mandats und würde die Währungsunion erschüttern. Eine besondere Verantwortung sieht er bei Marine Le Pen und Jean-Luc Mélenchon, die das Land gegen die Wand fahren lassen würden. Prof. Justus Haucap hält es für denkbar, dass die EZB zu Hilfe eilt, zumal dort ja das Personalkarussell in Bewegung ist.
Zuvor sprechen die beiden Ökonomen über den Rücktritt von Bärbel Bas, die Zukunft der Koalition und die noch ausstehenden Reformen. Der designierte Nachfolger Alexander Schweitzer gilt bei beiden als Pragmatiker, der als ehemaliger Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz zumindest politisches Geschick mitbringt. Offen bleibt, welche Zugeständnisse der linke SPD-Flügel nun einfordert.
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Aufschwung fern von Champagner-Niveau
2026/09/29
Warum die besseren Wachstumsprognosen kein Grund sind, die Korken knallen zu lassen.
Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Wachstumsschätzung für 2026 auf 1,3 Prozent mehr als verdoppelt. Doch für Lars Feld und Justus Haucap kein Grund zur Entwarnung. Denn getragen wird das Plus von Staatsausgaben und einer außergewöhnlich guten Exportentwicklung. Auf eine selbsttragende Erholung deutet wenig hin. Genau deshalb dürfe der Reformdruck nicht nachlassen.
Wie steinig der Weg ist, zeigen beispielsweise die noch laufenden Debatten um Rente, Pflege und Einkommensteuer. Welche Pfade die Regierungskoalition nicht einschlagen sollte und auf welchen es in die wirtschaftlich vernünftige Richtung geht, ist ebenfalls Thema dieser Ausgabe.
Außerdem sprechen die beiden Wirtschaftswissenschaftler über den Wahlerfolg der Linken in Berlin. Dabei steht die Idee der Vergesellschaftung von Immobilienkonzernen wie Vonovia im Zentrum. Die dafür vorgelegte Entschädigungslogik sei abenteuerlich, und zu Recht würden auch private Kleinvermieter nervös.
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Warum Friedrich Merz bleiben muss
2026/09/16
Ein Kanzlertausch sollte keine Option sein, aber nicht, weil der Amtsinhaber bislang geglänzt hätte.
Der Bundeskanzler ist angezählt, doch ein Wechsel im Amt würde die Lage nicht verbessern. Lars Feld und Justus Haucap sehen weder in einem neuen Regierungschef noch in Neuwahlen eine ökonomisch tragfähige Antwort: die Probleme blieben dieselben, und international wäre es kein gutes Signal.
Bei der angekündigten Spritpreis-Entlastung halten die beiden Wirtschaftsprofessoren nur zielgenaue Hilfen für vertretbar, rechnen aber mit einem neuen Tankrabatt, weil der Staat diese Art von Auszahlungen bis heute nicht organisieren kann.
Außerdem diskutieren die Pioneer-Chefökonomen über die erste Zinserhöhung der Fed seit 2023, und das unter Kevin Warsh, den Donald Trump in der Annahme ausgewählt hatte, einen Zinssenker ins Amt zu heben.
Die Schlussnote: Ausgerechnet Griechenland hat Deutschland zu Reformen ermutigt. Auch das verdient Aufmerksamkeit.
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AfD: Abschreckend für Investoren
2026/09/01
Ein Ausblick auf die möglichen Folgen der Wahl in Sachsen-Anhalt für den Standort Deutschland.
Am Sonntag wählt Sachsen-Anhalt. Möglich ist, dass die AfD erstmals die stärkste Kraft in einem Flächenland wird. Die beiden Wirtschaftswissenschaftler Lars Feld und Justus Haucap ordnen ein, was das in ökonomischer Hinsicht bedeutet. Es wäre in der Außenwirkung folgenschwer und die im Wahlprogramm aufgelisteten Maßnahmen mit geringer Aussicht auf Wirkung würden für eine milliardenschwere Haushaltslücke sorgen.
Anschließend noch ein Blick auf die neuen Zahlen zu ausländischen Investitionen in Deutschland. Auf den ersten Blick stimmen sie optimistisch, doch die Ökonomen warnen. Das Pflänzchen, so die zwei Professoren, sei noch sehr klein und man sollte vorsichtig sein.
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Streit um Klimaanlagen und Krustentiere
2026/08/18
Warum Hitzeschutz nicht ins Grundgesetz gehört und die Mehrwertsteuer eine Reform braucht.
Die SPD will die Klimaanpassung als neue Gemeinschaftsaufgabe in der Verfassung verankern, damit der Bund die Kosten übernimmt. Lars Feld, Professor für Wirtschaftspolitik in Freiburg und ehemaliger Vorsitzender des Sachverständigenrats, hält davon nichts: Für Klimaanlagen in Schulen sind die Kommunen zuständig, sollten dafür also auch zahlen. Der Wettbewerbsforscher Justus Haucap, Professor für Volkswirtschaftslehre in Düsseldorf, nennt den Vorstoß der Sozialdemokraten „völlig fehlgeleitet".
Zustimmung gibt es hingegen für den Vorschlag von Clemens Fuest. Der Präsident des ifo Instituts würde den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent streichen. Die Liste der Ausnahmen ist lang, beginnt bei Krustentieren, geht über Trüffel und endet beim Weihnachtsbaum. Außerdem ist letztlich jede Ermäßigung eine Subvention mit der Gießkanne. Wie andere Länder die Mehrwertsteuer handhaben, wird ebenfalls thematisiert. Es gibt vorbildliche Systeme, aber auch weitere Kuriositäten.
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Die SPD: Der teure Koalitionspartner
2026/08/04
Erst Schuldenbremse, nun Steuerreform. Die CDU könnte erneut über den Tisch gezogen werden.
Den deutschen Unternehmen drohen neue Milliardenlasten. Doch noch könnte im Bundestag dagegengehalten werden. Professor Lars Feld sagt:
„Ich hoffe schon, dass die CDU-Fraktion im Bundestag merkt, dass sie nicht nur bei der Schuldenbremse, sondern auch beim Vorschlag zur Einkommensteuerreform von der SPD über den Tisch gezogen wird."
Der Wettbewerbsökonom Professor Justus Haucap lobt hingegen den Einstieg in den Ausstieg aus der EEG als Rundum-sorglos-Paket. Die weitere Förderung für Eigenheimbesitzer kritisiert er jedoch und fragt sich, ob das jetzt plötzlich die neue Wählerschaft der SPD sei.
Anschließend ein großer thematischer und geografischer Sprung mit dem Blick nach Japan. Eingeordnet wird die mit den USA koordinierte Intervention zur Stützung des Yen und warum solche Eingriffe selten lange tragen. Vor diesem Hintergrund erklärt Lars Feld, warum seine Sorge relativ groß ist, dass sich auf den Finanzmärkten etwas zusammenbraut.
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Reformen: Stark wie alkoholfreies Bier
2026/07/19
Eine Spezialausgabe zu den Reformen, die unbedingt noch ein paar mehr Umdrehungen brauchen.
Dieser Podcast ist an Bord der Pioneer Two entstanden. Wir waren mit unserem Medienschiff Ende vergangener Woche unterwegs auf dem Main in Frankfurt, die Banken-Skyline im Blick und auf der Bühne die Wirtschaftsprofessoren Lars Feld und Justus Haucap.
Zusammen mit Pioneer-Herausgeber Gabor Steingart haben sie vor Live-Publikum über die Reformen diskutiert, die nicht stark genug sind oder noch ausstehen. Sie sprechen über Möglichkeiten, die viel zu hohe Staatsquote zu reduzieren, über zielführende Wege des Bürokratieabbaus, einen zeitgemäßen Beamtenstatus und weiterführende Maßnahmen bei der Rente.
Die drei sind nicht immer einer Meinung, doch eine Erkenntnis eint sie gleich zu Beginn: Die Wachstumseffekte der bisherigen Maßnahmen seien sehr begrenzt und in der Wirkung ungefähr so stark wie alkoholfreies Bier.
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Viel Gutes, aber auch Katastrophales
2026/07/07
Reformpaket und Haushaltsentwurf: Starke Reformen, konterkariert von Belastungen in Milliardenhöhe.
Nachdem das lang erwartete Reformpaket und der hart erkämpfte Haushaltsentwurf für 2027 vorliegen, ziehen Lars Feld und Justus Haucap eine gespaltene Bilanz. Was die Ökonomen explizit loben und was sie unumwunden kritisieren, ist Zentrum dieser Ausgabe.
Positiv bewertet werden beispielsweise die Rentenreform und die Lockerungen am Arbeitsmarkt. Negativ hingegen fällt das Urteil zur Finanz- und Steuerpolitik aus, da dort genau die falschen Anreize für den Unternehmenssektor gesetzt werden. Dazu sagt der Freiburger Wirtschaftswissenschaftler Prof. Feld: „Aus meiner Sicht ziemlich katastrophal."
Sein Düsseldorfer Kollege Prof. Haucap findet ebenfalls klare Worte: „Die Herangehensweise ist bei vielen immer noch: Lass uns erst überlegen, wie wir den Kuchen aufteilen und dann gucken wir, ob den einer backen will."
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Kröten für den Aufschwung schlucken
2026/06/28
Wenn jetzt alle Zugeständnisse machen, ist die Bundesregierung endlich auf dem richtigen Weg.
Die Pioneer-Chefökonomen zeigen sich in dieser Ausgabe überraschend positiv gestimmt. Denn kurz vor der Sommerpause, über ein Jahr nach Amtsantritt von Friedrich Merz, nimmt der Reformkurs von Schwarz-Rot tatsächlich Fahrt auf.
Lars Feld und Justus Haucap schauen diesmal sehr genau auf die nun konkreten Pläne zur Rentenreform – und fällen ein überwiegend positives Urteil. Sie sprechen aber auch über die Kröten, die dabei zu schlucken sind, und warum sich alle Beteiligten dazu überwinden sollten. Ihre Botschaft: Wenn jetzt alle Zugeständnisse machen, kann dieser Reformkurs tragen.
Außerdem werfen die beiden Wirtschaftsprofessoren einen Blick auf die noch ausstehende Steuerreform. Sie sprechen über das, was sie sich davon erhoffen und was realistisch zu erwarten ist – beim Grundfreibetrag, bei der kalten Progression und beim Spitzensteuersatz.
Trotz einiger Kritikpunkte steht am Ende ein Eingeständnis, das sie selbst verwundert: Deutschlands Politik mache ihnen dieser Tage mehr Freude als der deutsche Fußball.
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Bevor uns alles um die Ohren fliegt
2026/06/09
Alternativ fliegt bald gar nichts mehr, wenn grundlegende Reformen weiter auf sich warten lassen.
Das Zeitfenster für Reformen schließt sich: Ende des Monats, also noch vor der parlamentarischen Sommerpause, will die Bundesregierung ein großes Reformpaket vorlegen. In dieser Ausgabe drängen die beiden Wirtschaftsprofessoren noch einmal auf wegweisende Maßnahmen. Prof. Lars Feld warnt:
„Sonst fliegt uns der ganze Laden um die Ohren."
Andererseits, so ergänzt sein Kollege Prof. Justus Haucap lakonisch, fliege vielleicht bald gar nichts mehr, denn es werde der Zeitpunkt kommen, wo es für Reformen zu spät sei.
Vor diesem Hintergrund zeigen beide auch wenig Verständnis für das Steuerkonzept des DGB, das sie als „unterirdisch" bezeichnen und quasi einer „Aufforderung zur Auswanderung" gleichkomme.
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Perfekter Sturm und brachiale Politik
2026/05/26
Warum die Bundesregierung jetzt nur noch mit Reformtempo zerstörerische Kräfte bremsen kann.
Ausufernde Handelskonflikte, kriegerische Auseinandersetzungen, wachsende Schuldenberge, steigende Energiepreise, neue Inflationsschübe und trügerische Finanzmärkte: der perfekte Sturm. Zu Beginn dieser Ausgabe skizziert Lars Feld das Zusammenspiel dieser Kräfte als ein Szenario, das zunehmend zur echten Gefahr wird – vor allem für Deutschland aufgrund der wirtschaftlichen Schwäche:
„Man muss von Seiten der Bundesregierung erkennen, wie wichtig richtige Reformen gerade jetzt vor diesem Hintergrund sind.“
Entscheidend ist dabei das Tempo: Je langsamer agiert wird, desto stärker werden die Rufe nach brachialen Maßnahmen wie argentinischen Kettensägen und politischen Extremen wie der AfD. Über diese Entwicklungen diskutiert er mit Justus Haucap, der schon die derzeitige Lage maximal kritisch bewertet und sich fragt:
„Sitzen wir nicht sowieso auf der Titanic? Also brauche ich da noch den perfekten Sturm?“
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Weshalb die AfD keine Alternative ist
2026/05/11
Die Bundesregierung ist trotz aller Konflikte alternativlos und muss genau deshalb endlich liefern.
Nach einem Jahr schwarz-roter Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz ist Deutschland zwar immer noch weit entfernt von einer Wirtschaftswende, doch jetzt auszusteigen, wäre ein Fehler. Zu diesem Schluss kommen die Pioneer-Chefökonomen in dieser Ausgabe.
Die Wirtschaftsprofessoren Lars Feld und Justus Haucap diskutieren in dieser Ausgabe theoretisch mögliche Szenarien eines politischen Wechsels: Minderheitsregierung, neuer Koalitionspartner, neuer Kanzler oder Neuwahlen. Schon allein aus rein ökonomischer Sicht würde nichts davon den benötigten Umschwung bringen, so die Bilanz der beiden.
Sie analysieren parteiinterne Konflikte und wirtschaftspolitischen Handlungsdruck. Zwangsläufig führt diese Debatte zur AfD, die entgegen ihres Namens keine Alternative für Deutschland ist.
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Subventionen. Steuern. Schulden.
2026/04/28
Ökonomische Klarheit im politischen Nebel auf dem Weg zum neuen Bundeshaushalt.
Im Zentrum der politischen Debatte, und damit auch dieser Podcast-Ausgabe, steht der Bundeshaushalt 2027. Viele Punkte sind noch umstritten: Konjunkturannahmen, Finanzierungsspielräume, mögliche und nötige Einschnitte sowie der tatsächliche Umfang neuer Schulden.
Die Wirtschaftsprofessoren Lars Feld und Justus Haucap nehmen konkrete Maßnahmen in den Blick: die Wirkung von Steuervergünstigungen, den Streit über Subventionsabbau, neue Belastungen durch Entlastungspakete sowie strukturelle Probleme etwa im Energie- und Strommarkt.
Zu Beginn geht es allerdings um die Gesundheitsreform als einen der zentralen Budgetpfeiler. Noch ist unklar, welche Einsparungen politisch durchsetzbar sind, wie die Lasten zwischen Beitragszahlern, Staat und Pharmaindustrie verteilt werden und welche zusätzlichen Kosten letztlich beim Bund landen.
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Entlastungspaket: Nichts davon taugt
2026/04/15
Wie die Bundesregierung mit einem tragikomischen Aufguss alter Politik für Galgenhumor sorgt.
Die schwarz-rote Koalition verkauft es als schnelle Hilfe für Verbraucher und Wirtschaft, außerdem ebne sie zugleich den Weg für strukturelle Reformen. Davon sehen die Wirtschaftsprofessoren Lars Feld und Justus Haucap wenig. Stattdessen entfalte sich in den von der Bundesregierung vorgestellten Maßnahmen eine Tragikomik, die bestenfalls Galgenhumor erzeuge. Was genau am temporären Tankrabatt, der freiwilligen Entlastungsprämie und an der Übergewinnsteuer zu kritisieren ist, steht zu Beginn im Mittelpunkt dieser Ausgabe.
Anschließend und deutlich positiver bewerten die beiden Ökonomen die Vorschläge von Gesundheitsministerin Nina Warken zur Reform der gesetzlichen Krankenversicherung. Hier werde mit Mut und Tempo ein richtiger Weg eingeschlagen. Vor diesem Hintergrund wird die Hoffnung geäußert, dass Bundeskanzler Friedrich Merz nicht wie im Fall von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche befremdet auf echten Reformwillen reagiert.
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Steuerpläne: Alter Wein, alte Schläuche
2026/03/31
Wie allseits bekannte SPD-Ideen als Reformen verkauft werden, die letztlich mehr Belastung bedeuten.
Mehrwertsteuer, Ehegattensplitting, Spitzensteuersatz: In dieser Ausgabe analysieren Lars Feld und Justus Haucap die aktuellen steuerpolitischen Vorschläge der Bundesregierung.
Im Zentrum steht die Frage, was echte Reformen wären und wo bekannte Versuche staatlicher Eingriffe nur neu etikettiert wurden. Diskutiert werden unter anderem die möglichen Anpassungen der Mehrwertsteuer, die Zukunft des Ehegattensplittings sowie eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes.
Die beiden Wirtschaftswissenschaftler ordnen die ökonomischen Effekte ein und hinterfragen, welche Maßnahmen tatsächlich zu wachstumsfördernder Entlastung führen und welche Entscheidungen für zusätzliche Belastungen sorgen würden.
Im Vorfeld werden Fragen von Hörerinnen und Hörer zur vorherigen Ausgabe beantwortet. Dabei geht es um die Eingriffe in die Preisbildung auf dem Kraftstoffmarkt sowie um die Subventionierung erneuerbarer Energien.
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