
Werben im Podcast: Feld & Haucap - Das Ökonomie Briefing
Dieser Podcast hat
219 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Lars Feld & Justus HaucapExplizit
Nein
Erstellt am
2021/06/07
Neueste Episode
2026/02/03
Durchschnittsdauer
-
Veröffentlichungsintervall
15 Tage
Beschreibung
Aktuelles und Grundsätzliches, Kontroverse und Klartext, Mikro und Makro: Die führenden Ökonomen Prof. Dr. Dr. Lars Feld (Universität Freiburg) und Prof. Dr. Justus Haucap (Universität Düsseldorf) analysieren und kommentieren jede Woche aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik und Finanzen. Ein ThePioneer Original-Podcast. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Warsh, Dollar, Gold: Eine neue Dynamik
2026/02/03
Wie Trumps Fed-Favorit schon jetzt die Märkte bewegt und was er für die Zukunft bedeuten könnte.
In dieser Ausgabe steht eine Personalie im Zentrum, deren Verkündung allein schon Wirkung entfaltet: Kevin Warsh. Ihn hat Donald Trump als Nachfolger von Jerome Powell als Chef der US-Notenbank nominiert. Die beiden Wirtschaftswissenschaftler Lars Feld und Justus Haucap diskutieren, wofür Warsh geldpolitisch steht und wie unabhängig die Fed unter ihm trotz familiärer Verbindungen ins Trump-Umfeld bleiben kann.
Vor diesem Hintergrund richtet sich der Blick auf die teils beunruhigenden Entwicklungen von Dollar-Kurs und Gold-Preis an. Was bedeutet die schleichende Erosion der US-Währung und weshalb stocken Zentralbanken ihre Goldbestände auf? Auch darauf folgen Antworten der Pioneer-Chefökonomen.
Aus europäischer Perspektive geht es zudem um die Exportwirtschaft im Zusammenspiel mit Zöllen, Standortproblemen und wachsender Konkurrenz aus China. Zum Schluss lenkt Wirtschaftsredakteurin Josy Müller das Gespräch auf die Handelspolitik mit einem Blick auf Mercosur sowie die Vereinbarung zwischen der EU und Indien.
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Trump verhilft Europa zu mehr Vernunft
2026/01/20
Die ökonomische Bilanz ein Jahr nach Beginn der zweiten Amtszeit von Donald Trump als US-Präsident.
Diese Ausgabe führt zunächst in die USA: Ein Jahr nachdem Donald Trump erneut im Weißen Haus angetreten ist, ziehen Lars Feld und Justus Haucap eine Bilanz. Die beiden Wirtschaftswissenschaftler sprechen über die ökonomischen Folgen seiner Handelspolitik innerhalb der USA, über die globalen Auswirkungen und die transatlantischen Beziehungen. Zudem geht es um die Sinnhaftigkeit von Gegenmaßnahmen der Europäischen Union und mögliche Optionen.
Vor diesem Hintergrund werden auch die wirtschaftliche Bedeutung und die Potenziale anderer Länder als Handelspartner diskutiert. Das führt nach Indien, Indonesien, Australien und auf den afrikanischen Kontinent. Das Fazit der gesamten Diskussion: Eine unbeabsichtigte positive Nebenwirkung von Trumps Politik ist, dass er uns in Europa offensichtlich dabei hilft, vernünftig zu werden.
Zum Schluss noch ein kurzer Blick auf Debatten, die derzeit bei uns im Inland geführt werden – darunter der Wunsch nach Reformen des deutschen Föderalismus und der Erbschaftsteuer. Festgestellt wird, dass diese Diskussionen zu einer Unzeit mit großer Inbrunst geführt werden, während andere Probleme anzugehen wären.
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Venezuela und Iran: Chance vs. Risiko
2026/01/06
Stabilisierung durch Machtpolitik oder Beginn der Eskalation? Zwei Ökonomen, zwei Perspektiven.
Das Jahr 2026 beginnt mit einem geopolitischen Knall. Die USA schaffen in Venezuela neue Realitäten und im Iran regen sich wieder Proteste. In diesem Funkenflug stellen sich auch entscheidende ökonomische Fragen. Über die Antworten streiten in dieser Ausgabe Lars Feld und Justus Haucap. Die beiden Wirtschaftswissenschaftler diskutieren über die globale Relevanz der Ereignisse und die möglichen Folgen für die Weltwirtschaft.
Ein weiteres Thema ist der anstehende Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung. Ihm zugrunde liegen die unterschiedlichen Auffassungen hinsichtlich der Schwere der Krise in Deutschland und dementsprechend die Therapie. Braucht es harte Ordnungspolitik, reicht Industriepolitik oder ist nicht doch ein neuartiges wirtschaftspolitisches Joint Venture möglich?
Die Antworten auf diese Fragen führen in die USA und nach China, deren wirtschaftspolitische Gegenentwürfe diskutiert werden. Welche Strategie trägt eher und was heißt das für Europas Wettbewerbsfähigkeit?
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Berlin, Washington, Peking: Ein Ausblick
2025/12/16
Vorsichtige Zuversicht für Deutschland, wachsende Fragezeichen in den USA, Skepsis gegenüber China.
Drei Länder, zwei Ökonomen, ein Schnellcheck. In dieser Ausgabe blicken Lars Feld und Justus Haucap auf die großen wirtschaftlichen Linien und liefern erste Prognosen für das neue Jahr. Dabei wird auch ein Blick zurück auf die Entwicklungen hierzulande geworfen und tatsächlich so etwas wie Zuversicht formuliert.
In Deutschland gibt es erste politische Signale, die der Wirtschaft etwas Hoffnung machen können. In den USA dagegen wächst die Unsicherheit aufgrund der offenen Fragen zur Konjunktur. Und in China relativieren strukturelle Probleme und demografischer Gegenwind den Eindruck wirtschaftlicher Stärke.
Die beiden Wirtschaftsprofessoren ordnen all das ein und machen klar, wo Optimismus berechtigt ist und Zweifel angebracht sind.
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Die unschöpferische Zerstörung
2025/12/02
Warum der bittersüße Prozess der „Schöpferischen Zerstörung“ in Deutschland auf halbem Wege endet.
Der Ökonom Joseph Schumpeter begründete einst die Theorie der „Schöpferischen Zerstörung“: Veraltete Industrien, überholte Geschäftsmodelle und unrentable Märkte gehen zugrunde, werden aber durch fortschrittlichere Technologien, zukunftsweisende Konzepte oder bessere Produkte ersetzt.
In Deutschland endet diese letztlich gewinnbringende Entwicklung jedoch vorzeitig. So sagt der Freiburger Wirtschaftswissenschaftler Lars Feld: „Gegenwärtig ist die Zerstörung. Das Schöpferische fehlt.“
Noch deutlicher formuliert es der Düsseldorfer Wettbewerbsökonom Justus Haucap: „Wir sehen in Deutschland eigentlich keinen Strukturwandel, also dass etwas Altes verschwindet und etwas Neues entsteht. Wir sehen nur einen Exodus. Und das ist wirklich sehr, sehr besorgniserregend.“
Die Koalition am Abgrund im Rentenstreit
2025/11/21
Statt mit zukunftsfähigen Reformen kommt die SPD mit Drohungen und der Kanzler setzt auf Wahltaktik.
Der Konflikt um das milliardenteure Rentenpaket steht im Zentrum dieser Ausgabe. Aufgelistet werden die problematischsten Elemente sowie deren Tragweite und Kosten. Konkret geht es um die private Altersvorsorge, um Frühstart- und Aktivrente, die Mütterrente III und die Verlängerung der Haltelinie. Dabei räumen Lars Feld und Justus Haucap auch mit weit verbreiteten Irrtümern auf, die in der öffentlichen Debatte und in der politischen Kommunikation der Sozialdemokraten eine entscheidende Rolle spielen.
Der dadurch befeuerte Konflikt erinnert ans Ende der Ampelregierung. Sollte es erneut zu einem Bruch der Koalition kommen, würde „die SPD es dann sicher auch schaffen, der CDU dieses Scheitern ans Bein zu binden“, sagt Lars Feld, der den damaligen Finanzminister Christian Lindner beraten hat.
Der Ökonom Justus Haucap kritisiert zudem die Rolle von Bundeskanzler Friedrich Merz, der sich gegenüber Kritikern in den eigenen Reihen wenig sachlich geäußert hat: „Die Hauptargumente waren rein wahltaktischer Natur und in Teilen auch noch eine Fehleinschätzung.“
Fazit dieser Ausgabe: „Die Regierung fährt auf den Abgrund zu und keiner bremst.“
Schwarz-Rot: Zwischen AfD und Siechtum
2025/11/07
Warum eine Minderheitsregierung keine Alternative ist und die Regierung zusammen umkehren muss.
Seit gerade mal einem halben Jahr ist die neue Bundesregierung im Amt und hinter nicht mehr ganz so verschlossenen Türen wird offenbar schon über das Ende der Großen Koalition gesprochen.
Der Freiburger Wirtschaftsprofessor Lars Feld hofft dennoch auf Besinnung und einen gemeinsamen Kurswechsel:
„Ich weiß nicht, was die Alternativen sind. Die Alternative für Deutschland ist es nicht.”
Und auch Prof. Dr. Justus Haucap sieht keine andere Möglichkeit, als jetzt Reformen anzugehen, die zwar schmerzhaft aber notwendig seien:
„Man kann ja nicht sagen, die Reformen sind alle so unattraktiv und schwierig durchzusetzen. Ich meine, dieses Siechtum ist auch nicht attraktiv.“
Trumps schleichende Währungs-Attacke
2025/10/24
Wie der Genius Act den Mar-a-Lago-Accord überholt und dabei fast unbemerkt die Geldordnung angreift.
Vor dem Hintergrund neuer Zahlen zur steigenden Staatsverschuldung der Industrieländer, allen voran die Vereinigten Staaten, rückt der Genius Act ins Zentrum dieser Ausgabe. Der Mar-a-Lago-Accord scheint, so sagt es Lars Feld, nur “schöne Rhetorik” gewesen zu sein. Denn mit dem Gesetz zur Regulierung von Stablecoins geht die US-Regierung unter Donald Trump neue Wege. Justus Haucap kritisiert, dass diese Entwicklung hierzulande bislang unter dem Radar bleibt, da sie doch “ein doch erheblicher Shift” sei.
Die zwei Ökonomen sprechen über die Hintergründe, Zusammenhänge und möglichen Auswirkungen. Außerdem erklären sie, warum diese Maßnahme letztlich auch als “eine Attacke auf die anderen Währungsräume” betrachtet werden kann, mit der insbesondere China größere Schwierigkeiten haben dürfte.
Im zweiten Teil dieser Ausgabe werden der bedrohliche Abzug von Investitionen aus Deutschland und die Debatte um den reduzierten Mehrwertsteuersatz in der Gastronomie aufgegriffen. Bei letzterem Thema gehen die Meinungen deutlich auseinander und es wird hitzig.
Die Hütte brennt!
2025/10/10
Warum die Bundesregierung mit der neuen Wachstumsagenda jetzt endlich ins Handeln kommen muss.
Alarmierende Entwicklungen in der Industrie, versteckte Ausgaben in Milliardenhöhe und eine immer weniger seriöse Fiskalpolitik: Das ist Deutschland im Herbst 2025 unter der Regierung, die einen Wandel versprochen hatte. Stattdessen lodern die Probleme nun nicht mehr nur am Horizont, sondern es brennt hier und jetzt. So das Fazit dieser Ausgabe.
Die Wirtschaftsprofessoren Lars Feld und Justus Haucap, die zu den führenden deutschen Ökonomen zählen, warnen vor einem ökonomischen Flächenbrand. Sie listen auf, wo und wie die Politik ohne weiteres Zögern reagieren muss. Angefangen bei Reformen der Sozialsysteme, insbesondere der Rentenpolitik, über Deregulierung bis hin zur Forderung, den ohnehin nicht aufzuhaltenden Strukturwandel zuzulassen und neue Entwicklungen zu ermöglichen.
Ausgangspunkt der Diskussion ist die Wachstumsagenda, die der wissenschaftliche Beraterkreis von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche vorgelegt hat. Justus Haucap ist Teil dieses Gremiums.
Statt Reformen ein Herbst des Scheiterns
2025/09/26
Zwei Top-Ökonomen auf der Suche nach einem Silberstreif am Horizont der deutschen Wirtschaft.
Der von der CDU ausgerufene „Herbst der Reformen“ scheint beendet, bevor er überhaupt begonnen hat. Fraktionschef Jens Spahn soll parteiintern darum gebeten haben, nicht mehr öffentlich davon zu sprechen. Denn zumindest bis Jahresende seien keine großen Sprünge zu erwarten.
Der Düsseldorfer Wirtschaftsprofessor Justus Haucap, der zum Beraterteam des Bundeswirtschaftsministeriums gehört, stellt vor diesem Hintergrund allerdings klar: „An der Wirtschaftsministerin wird es definitiv nicht liegen, wenn Reformen scheitern sollten. Frau Reiche hat die Zeichen der Zeit erkannt.“
Die Bundesregierung sei in ihrer Gesamtheit auf dem falschen Weg, und das aufgrund ökonomischer Fehlannahmen in den Reihen der SPD. Darauf verweist Lars Feld, Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Freiburg. Er blickt auch auf Michael Hüther, Chef des Instituts für Wirtschaft. Dieser hatte kritisiert, dass ein Großteil der Sonderverschuldung nicht in Investitionen fließt. Den Einwand hält Feld für „Heuchelei“.
Vernunft statt Voodoo-Ökonomie
2025/09/12
Warum Frankreichs Staatsschulden ein Warnsignal für Deutschland und ein Risiko für die EU sind.
Eine unheilvolle Verbindung steht im Zentrum dieser Ausgabe: Ausufernde Staatsverschuldung, die mit Reformstau einhergeht. Anlass ist die erneute politische Krise in Frankreich. Die Finanzmärkte reagieren ausgesprochen nervös, was die Bundesregierung alarmieren sollte. Denn die Annahme, dass steigende Schulden in Deutschland kein Problem wären, sei hanebüchen, so der Freiburger Wirtschaftswissenschaftler Lars Feld.
Sein Kollege Justus Haucap, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Düsseldorf, spricht von realitätsfremder Voodoo-Ökonomie. Die steigende Schuldenlast werde zudem dazu führen, dass zukünftige Generationen sich nicht mehr im gleichen Maße verschulden können, dadurch weniger politischen Spielraum haben und so letztlich Freiheiten verlieren.
Im Vorfeld spricht er über seine neue, ehrenamtliche Aufgabe als ökonomischer Berater für das Bundeswirtschaftsministerium. Er ist Teil eines Gremiums, das Katherina Reiche zusammengestellt hat, um Wirtschaftsreformen auf den Weg zu bringen.
Ein Herbst der Reformen … ohne Reformen
2025/08/29
Koalition des Stillstands statt Kurswechsel: Die Bundesregierung ist weiter auf dem falschen Weg.
Die CDU mit Bundeskanzler Friedrich Merz hat den „Herbst der Reformen” ausgerufen. Doch noch sieht es danach nicht aus, obwohl weitreichende, nachhaltige Maßnahmen dringend gebraucht werden. Stattdessen ist eine Debatte um Steuererhöhungen in Gang gesetzt worden.
Die Pioneer-Chefökonomen Lars Feld und Justus Haucap befürchten, dass diese eher kommen werden als ein echter wirtschafts- und sozialpolitischer Wandel. Die Probleme würden so nur verschärft werden, sagen die Wirtschaftsprofessoren. Ins Zentrum ihrer Diskussion rückt dabei das Rentensystem.
Anschließend noch der Blick auf einen Satz, der vor genau Jahren gefallen ist und sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt hat: „Wir schaffen das!”. Die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel meinte dies vor dem Hintergrund der beginnenden Flüchtlingskrise. Der heutigen Annahme, es nicht geschafft zu haben, wird in dieser Ausgabe widersprochen.
Merz-Bilanz: Titanic trifft Schwelbrand
2025/08/15
Wie die SPD dringend notwendige Reformen verhindert und damit die deutsche Wirtschaft ausbremst.
Seit gut 100 Tagen ist Friedrich Merz als Bundeskanzler im Amt. Vor diesem Hintergrund ziehen die Ökonomen Lars Feld und Justus Haucap eine Zwischenbilanz. Neben Lob am Rande für die außenpolitischen Bemühungen, wird ein überaus kritisches Fazit gezogen, da die Probleme der deutschen Wirtschaft nicht gelöst werden.
Der Freiburger Wirtschaftswissenschaftler Prof. Feld vergleicht die Lage mit den letzten Momenten auf der Titanic, während der Düsseldorfer Wettbewerbsexperte Prof. Haucap einen Schwelbrand sieht, der möglicherweise nicht rechtzeitig gelöscht wird.
Wirtschafts- und finanzpolitisch seien die bisherigen Maßnahmen enttäuschend, was vor allem an der SPD liege, die dringend notwendige Reformen verhindere. Es wird der Verdacht geäußert, dass dort der Ernst der Lage nach wie vor nicht erkannt worden ist.
Statt Handelsfrieden nur eine Feuerpause
2025/08/01
Warum der Deal zwischen der EU und den USA vor allem aus deutscher Sicht einfach schlecht ist.
Donald Trump und Ursula von der Leyen haben sich im Zoll- und Handelskonflikt geeinigt. Doch der Streit dürfte damit nicht beendet sein. Die Pioneer-Chefökonomen Lars Feld und Justus Haucap gehen davon aus, dass die Zusagen seitens der EU nicht zu halten sein werden. Hinzu komme, dass der Deal insbesondere für Deutschland, wo man mittlerweile ohnehin von einer Rezession sprechen sollte, weitere Belastungen mit sich bringe.
Davon ausgehend ein Blick auf die Aufstellung der Haushaltsetats für die nächsten Jahre. Die zu erwartende Finanzierungslücke von insgesamt über 170 Milliarden Euro dürfte letztlich dazu führen, dass die Schuldenquote weiter ansteigen wird. Hinsichtlich der Verschuldung der anderen großen Industrienationen könnte deshalb mit der nächsten großen Schuldenkrise gerechnet werden.
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Gute PR ist noch keine gute Politik
2025/07/18
Friedrich Merz trifft sich mit Finanzinvestoren und DAX-Größen, löst damit aber keine Probleme.
Der Bundeskanzler in der Akquise: Nachdem Friedrich Merz mit internationalen Finanzinvestoren zusammengekommen ist, um für Investitionen zu werben, trifft er sich nun mit deutschen Konzernchefs. Eine Gruppe von DAX-Unternehmen will mit einer "Made for Germany"-Initiative 300 Milliarden Euro mobilisieren. Doch welchen nachhaltigen Effekt hätte das für die deutsche Wirtschaft und was bringt es dem Mittelstand? Darüber diskutieren die Pioneer-Chefökonomen Lars Feld und Justus Haucap.
Vor diesem Hintergrund auch eine Einschätzung zu den Äußerungen von JPMorgan-CEO Jamie Dimon. Er hat den neuen Bundeskanzler gelobt, insbesondere für das Milliardenpaket, das Deutschland wieder nach vorn bringen soll. Warum aber blickt er so unkritisch auf die schuldenfinanzierte Maßnahme?
Außerdem sprechen die beiden Wirtschaftsprofessoren über den Finanzplan, auf den sich Deutschland mit der EU-Kommission geeinigt hat. Fragwürdig hier ist das von Brüssel antizipierte Produktivitätswachstum.
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