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ETABLISSEMENT

Werben im Podcast: ETABLISSEMENT

Dieser Podcast hat
67 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
Johannes Müller
Explizit
Nein
Erstellt am
2021/06/30
Neueste Episode
2026/01/16
Durchschnittsdauer
42 min.
Veröffentlichungsintervall
16 Tage

Beschreibung

Wer soll durch Bühnenkunst überhaupt angesprochen werden? Welcher Kunstgenuss wird ernst genommen, welcher soll schamvolles guilty pleasure sein? Woher kommt die Trennung von Kunst und silly Entertainments überhaupt ? Und: Wie arbeiten die Menschen und Bühnen, die sich dem Showbiz und der Unterhaltungs-Kunst verschrieben haben? Dieser Podcast ist Teil des Projekts ETABLISSEMENT von Johannes Müller, das sich mit der Trennung von E- und U-Kunst auf der (Musiktheater-)Bühne auseinandersetzt. Gespräche mit Macher*innen, Expert*innen, Therotiker*innen erscheinen regelmäßig auf der Website www.etablissement.site, sowie als Podcast zum Download. 

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"In diesem Café wird KEINE Musik gespielt" mit Evelin Förster
2026/01/16
Ein Gespräch mit Sängerin und Autorin Evelin Förster über ihr preisgekröntes Buch "Die Perlen der Cleopatra - Notentitelblätter von 1894 bis 1937 als Spiegel der Gesellschaft", ihre Anfänge als Tänzerin in der DDR und ihre Vorliebe für Kabarett und Unterhaltungskunst. Vor einer Wand aus Archivboxen bewegen wir uns von Ost-Muggen zu vergessenen Autorinnen und Komponistinnen, von Glücksfunden auf dem Flohmarkt, zu all dem, was  Schlagern an Geschichte(n) eingeschrieben ist.  Zur Archiv-Website mit Fotos und Videos und anderen Fundstücken:https://etablissement.site/black/
"Kurz!" mit Rachel Rosen und Laura Rammo
2025/12/15
Zum Jahresende ein Treffen mit Rachel Rosen und Laura Rammo von "Thikwa", dem wagemutigsten TheaterBerlins. Hier arbeiten Künstler*innen mit und ohne Behinderung zusammen und es entstehen Bühnenprojekte, die schon viele Preise eingeheimst haben, aber auch bildende Kunst. Mit Rachel und Laura spreche ich über ihre Arbeiten, Arztserien, Disney-Songs und darüber, was gute Kunst ist.  Zur Archiv-Website mit Fotos und Videos und anderen Fundstücken:https://etablissement.site/black/
"Seid einfach" mit Georgette Dee
2025/11/21
Sie ist die Königin des Chanson und der großen und kleinen Geschichten: Sängerin und Schauspielerin Georgette Dee. In unserem kleinen Gespräch reden wir über ihre Jugend in der Lüneburger Heide, das Wursteln in der Off-Szene, den Durchbruch im Berliner Schillertheater und darüber, was sie so vom Theater denkt.  Zur Archiv-Website mit Fotos und Videos und anderen Fundstücken:https://etablissement.site/black/
"Das verdächtige Saxophon" mit Albrecht Dümling
2025/11/07
Ein Gespräch mit dem Musikwissenschaftler, Kritiker und Autor Albrecht Dümling über seinen persönlichen Blick auf die Trennung von "ernster" und "unterhaltender" Musik. Gedanken zu Brecht und Schönberg, zur Rolle des Nationalsozialismus (Stichwort Entartete Kunst) und zur Wichtigkeit der Trennung der Genres in der GEMA, wenn es um die Bezahlung von Komponist*innen Neuer Musik und experimenteller Musik geht. Zur Archiv-Website mit Fotos und Videos und anderen Fundstücken:https://etablissement.site/black/
"Für mich gibt es keine Schublade" mit Dieter Rita Scholl
2025/10/24
Ein kleine Reise durch die Karriere von Dieter Rita Scholl: Von Freiburg und Tübingen in das Schwule Theater der 1980er-Jahre, über das Café Größenwahn in München auf alle Chansonbühnen, die Berlin zu bieten hat. Heute arbeitet Rita auch an Orten wie dem Ballhaus Naunynstraße oder dem Maxim Gorki Theater, wo sie gerade in der neuen Produktion "Androgynous. Portrait of a naked Dancer" zu sehen ist. In unserem Gespräch berichtet sie von diesem aufregenden Bühnenleben, dass sich in keine Schublade packen lässt. Zur Archiv-Website mit Fotos und Videos und anderen Fundstücken:https://etablissement.site/black/
"Atemlos" mit Shlomi Wagner
2025/10/09
Shlomi Moto Wagner ist Opernsänger* und Drag Queen. Uns verbindet eine langjährige Zusammenarbeit in verschiedenen Musiktheater-Projekten wie "Reading Salomé", "Mean Greene Mother from Outer Space" oder "Aids Follies", inzwischen erarbeitet Shlomi aber vor allem eigene Stücke. Ich spreche mit ihm über seinen Werdegang, Drag und Oper, seine Gedanken zu Kunst und Unterhaltung und wie er als jüdischer Künstler/jüdische Künstlerin die Situation in Berlin zur Zeit empfindet. Zur Archiv-Website mit Fotos und Videos und anderen Fundstücken:https://etablissement.site/black/
"USA-Revue" (Teil 2)
2025/10/01
Der zweite Teil des kleinen Rückblicks auf die Gespräche und Begegnungen in den USA. Nachdem letztes Mal eher Theorien im Vordergrund standen, diesmal Stories und faszinierende Persönlichkeiten. Das Werk bin ich oder It's all about ME! Über den sympathischen Größenwahn des amerikanischen Theaters mit Comedienne Lizzy Cooperman, Puppenspieler Cain Carias, der Künstlerin Page Person, Calla Henkel und Max Pitegoff vom New Theatre Hollywood und Drag-Legende Charles Busch. Zur Archiv-Website mit Fotos und Videos und anderen Fundstücken:https://etablissement.site/black/
"USA-Revue (Teil 1)"
2025/09/24
Finally zurück aus den USA, wo ich mich dank eines Thomas Mann-Fellowships, im Bereich des amerikanischen Bühnen-Entertainments umsehen durfte. Um diese Recherche und die Gespräche, die in New York, Chicago und Kalifornien stattgefunden haben, Revue passieren zu lassen, hier der erste Teil eines zweiteiligen Rückblicks. Es kommen zu Wort: James Nicola, Emma Horwitz und Bailey Williams, Julia Murney, Marvin Carlsson und Taylor Mac.  Zur Archiv-Website mit Fotos und Videos und anderen Fundstücken:https://etablissement.site/black/
"Liza paved the way" mit Doug Reside/TOFT
2025/07/25
Im "Theatre on Film and Tape Archive" der New York Public Library (TOFT) werden alle entscheidenden Broadway- und Off-Broadway als Filmaufnahmen archiviert. Es ist deshalb seit den 1970er Jahren wichtige Anlaufstelle für Theaterschaffende, aber auch Wissenschaftler*innen und vielleicht auch den ein oder anderen Fan, um einen Blick auf legendäre Bühnen-Produktionen werfen zu können. Der Chef-Kurator Doug Reside berichtet in dieser kleinen Episode aus New York von der Geschichte des Archivs, der Arbeit dort und seiner eigenen Theater-Geschichte. Zur Archiv-Website mit Fotos und Videos und anderen Fundstücken:https://etablissement.site/black/
"Channeling Shelley" mit Wyatt Fenner
2025/07/18
Ein Gespräch mit dem New Yorker Schauspieler Wyatt Fenner: Er spielt Theater seit seiner Kindheit, wurde in Kalifornien ausgebildet und kennt die Theaterszene von Los Angeles und New York wie seine Westentasche. Wie lebt es sich als Schauspieler in dieser unmöglich teuren Stadt? Wie blickt er auf deutsches Theater und Einblicke in die Entstehung eines seiner Lieblingsprojekte, den Indie-Film "Chrissy Judy". Zur Archiv-Website mit Fotos und Videos und anderen Fundstücken:https://etablissement.site/black/
"Ein Cowboy-Donaueschingen" mit Steven Walter
2025/07/07
Zum Abschluss meines Aufenthaltes in Los Angeles und dem Thomas Mann-Haus ein Gespräch mit Co-Fellow Steven Walter. Steven ist Kurator und künstlerischer Leiter des Beethovenfest in Bonn und in den USA, um sich in der Neuen Musik-Szene umzusehen. Was hat er in diesem Bereich wahrgenommen? Wo überschneiden sich in den USA Entertainment und klassische Musik? Wie wird Kunst präsentiert, die in Deutschland sicher dem sogenannten "ernsten" Bereich zugerechnet würde? Kurz vor der Abreise also ein Rückblick live aus Thomas Manns Arbeitszimmer. Zur Archiv-Website mit Fotos und Videos und anderen Fundstücken:https://etablissement.site/black/
"Skunk'd" mit Calla Henkel/Max Pitegoff (New Theater Hollywood)
2025/06/26
Nach über zehn Jahren in Berlin sind Calla Henkel und Max Pitegoff in Los Angeles und haben - ausgerechnet in dieser Stadt des Films - ein Theater eröffnet, dass hier gerade für ziemlich Furore sorgt: Das "New Theater Hollywood". Sie laden Künstler*innen/Schauspieler*innen/Autor*innen ein, Arbeiten für die kleine Bühne am Santa Monica Boulevard zu entwickeln und scheinen damit eine Lücke zu füllen, denn irgendwie gehen alle hin. Nur Überzeugungstäter machen in Los Angeles Theater, weil es hier kaum eine Karriereleiter gibt, die man im Theaterbereich erklimmen könnte und das sorgt tatsächlich für interessante Abende. Bei unserem Treffen in Max' Garten sprechen wir über das Produzieren in Deutschland und den USA, die Geschichte des Hauses, die aktuellen Stücke und werden von zwei Stinktieren angegriffen. Zur Archiv-Website mit Fotos und Videos und anderen Fundstücken:https://etablissement.site/black/
"How I became a Person" mit Page Person
2025/06/20
Page Person arbeitete lange erfolgreich in der Bildenden Kunst und Malerei. Nach ihrem Coming-out als Trans wurde sie von der Kunstwelt verstoßen und fand im Nightlife und der Drag-Szene von Los Angeles eine neue Heimat. Mit ihren Performances, in denen sie Drag, Stand-up, Spoken Word mit Malerei/Skulptur verquickt, ist sie nun zurück in der Kunstwelt und versucht ganz bewusst die Grenzen zwischen "Art" und "Nightlife-Entertainment" zu unterlaufen.  Zur Archiv-Website mit Fotos und Videos und anderen Fundstücken:https://etablissement.site/black/
"El Triste" mit Cain Carias
2025/06/12
Cain Carias kam als Kind mit seinen Eltern aus Mexiko nach Los Angeles, am Bob Baker-Marionettentheater wurde er durch einen Zufall einer der prägenden Puppenspieler. Nach Bakers Tod baute Cain eine eigene Puppe - El Triste - mit der er seitdem in der Gegend um den berüchtigten Mac Arthur-Park unterwegs ist, aber auch auf Partys, in Musikvideos oder bei Fashion-Shootings. Trotz seiner jahrelangen Arbeit ist sein Immigration-Status immer noch in der Schwebe, aber El Triste ist unstoppable und realisiert alles, was Cain erstmal unmöglich ist. Die Geschichte von Cain Carias ist, während die Stadt die Proteste gegen die ICE-Deportationen erlebt, eine klare Gegenerzählung zu den von Donald Trump viel beschworenen und befeuerten Horror-Szenarien von Einwanderung. Zur Archiv-Website mit Fotos und Videos und anderen Fundstücken:https://etablissement.site/black/
"Tickling the ivories" mit Lizzy Cooperman
2025/06/06
Los Angeles ist eine Comedy-Stadt. Zahllose Clubs und Performer*innen, die hier leben und ihre Kunst austesten, weiterentwickeln und jeden Abend präsentieren - Lizzy Cooperman ist eine von ihnen. Sie verwandelt mit Hilfe eines Keyboards ihren Alltag in eine Art brachiale Komik-Horror-Sound-Show. Wir sprechen darüber, wie sich ihr Comedy-Stil entwickelt hat, wie sie arbeitet und wie es sich als Komikerin in Los Angeles lebt. Enjoy! Zur Archiv-Website mit Fotos und Videos und anderen Fundstücken:https://etablissement.site/black/

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