
Werben im Podcast: Your MIND & ME
Dieser Podcast hat
77 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Andreas Knuf & Larissa HenschelExplizit
Nein
Erstellt am
2024/05/28
Neueste Episode
2026/09/02
Durchschnittsdauer
16 min.
Veröffentlichungsintervall
42 Tage
Beschreibung
Your MIND & ME ist ein Podcast von MINDEMY - der Online-Akademie für psychosoziale Berufe. MINDEMY bietet Onlinekurse für alle Berufsgruppen, die mit psychisch erkrankten Menschen arbeiten, aber auch für Betroffene und ihre Angehörigen. In unserem Podcast findest du kurze Inputs zu verschiedenen psychosozialen Themen und Herausforderungen im sozialpsychiatrischen Arbeitsalltag. Alle unsere Kurse und mehr Infos findest du auf: www.MINDEMY.de
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Wenn Klient*innen über ihr Trauma sprechen wollen: Bremsen oder zuhören? - Kompaktkurs
2026/09/02
Viele sozialpsychiatrische Klientinnen bringen Traumaerfahrungen und Bindungsstörungen mit – gleichzeitig ist eine Traumatherapie aus verschiedenen Gründen oft nicht möglich. Wenn Klient*innen ihre Traumaerfahrungen schildern, birgt das Risiken, wie die Retraumatisierung der betroffenen Person oder die sekundäre Traumatisierung anderer anwesender Klient*innen und Fachkräfte. Auch in der traumasensiblen Arbeit ist es daher meist sinnvoller, Traumaschilderungen zu bremsen. Es gibt jedoch Situationen, in denen eine Schilderung gegenüber einer Fachperson ohne traumatherapeutische Ausbildung durchaus sinnvoll sein kann. In diesem Video schauen wir uns fünf konkrete Voraussetzungen an, unter denen du als Fachperson Traumaschilderungen zulassen kannst – aber niemals musst.
Fortbildungen von Andreas Knuf zu trauma- undbindungssensiblem Arbeiten in der Sozialpsychiatrie:
Trauma- und bindungssensibel arbeiten (5 Termine, online, abOktober 2026)
Traumasensibel arbeiten – wie geht das ganz konkret? (08.06.27 von 14 - 17:15 Uhr, Zoom)
Bindungsstörungen bei Erwachsenen (2 Tage, Zoom, November2027)
Onlinekurs-Kombipaket „Trauma & Bindung“ (Video-Fortbildung, jederzeit abrufbar)
Falls dich das Thema interessiert und du mehr zu diesem oder ähnlichen Themen erfahren möchtest, besuch doch mal unsere Online-Akademie: www.mindemy.de
MINDEMY bietet vorproduzierte Onlinekurse und Live-Webinare zu verschiedensten praxisrelevanten Themen für den psychosozialen Bereich an. Wir wenden uns an alle Berufsgruppen, die mit psychisch erkrankten Menschen arbeiten, beispielsweise Pflegefachpersonen, Sozialpädagog*innen, Heilerziehungspflegende, Psycholog*innen oder Ergotherapeut*innen. Wir bieten Lerneinheiten zu konkreten Themen, mit denen Mitglieder dieser Berufsgruppen im Arbeitsalltag häufig konfrontiert sind.
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0:00 Trauma und Bindungsstörungen in der Sozialpsychiatrie2:20 Überschriften statt detaillierten Traumaschilderungen –sekundäre Traumatisierung vermeiden5:31 Keine Nebenbei-Gespräche über Traumaerfahrungen6:09 Mit-Klient*innen schützen: „Über Traumaerfahrungensprechen wir hier nicht“9:02 Möglichst entspannt und normaler Umgang10:33 Wann wir doch über Traumaerinnerungen sprechen sollten11:19 Raus aus der Geheimhaltung – das erleichtert12:27 Risiken: Retraumatisierung, Dissoziation und großeAngst14:10 Traumaschilderungen nicht unkontrolliert laufen lassen15:19 Traumatherapie ist wünschenswert – aber oft nichtmöglich16:28 Wann man sich Taumaerfahrungen schildern lassen kann17:09 Voraussetzung 1: Klient*in gut kennen und einschätzenkönnen17:54 Voraussetzung 2: Stabilität von Klient*innen19:38 Voraussetzung 3: Schilderung von Klient*innengewünscht20:03 Traumasensible Arbeit vs. Traumatherapie20:58 Voraussetzung 4: Die Situation ist angemessen(geschützter Raum und genug Zeit)22:00 Voraussetzung 5: Fachperson fühlt sich der Schilderunggewachsen22:41 Keine sozialpsychiatrische Fachperson muss dasmachen
Was Hitze mit psychischen Erkrankungen zu tun hat – und wie wir Betroffene unterstützen können
2026/07/15
Große Hitze belastet Körper und Psyche gleichermaßen. Viele Menschen fühlen sich in Hitzephasen gereizter, angespannter oder erschöpfter als sonst. Psychische Erkrankungen und Medikamente können diese Effekte noch verstärken. In diesem Video geht es daher nicht um die allgemeinen Auswirkungen von Hitze auf unser Wohlbefinden, sondern darum, worauf wir bei Menschen mit psychischen Erkrankungen unter Hitze achten sollten. Du erfährst nicht nur, welchen Einfluss die Erkrankung und Medikamente haben können – sondern auch, wie du das Risiko von Betroffenen einschätzen und sie ganz konkret unterstützen kannst. Wie müssen wir mit Notfallsituationen durch Hitze umgehen? Und worauf sollten auch Fachpersonen bei sich selbst achten, wenn es heiß ist? Ein richtig wichtiges Thema, da uns Hitze den Rest unseres Lebens begleiten wird.
Zum Infoblatt für Fachpersonen
Zum Infoblatt für Betroffene
Zum Medikamenten-Sommercheck von Dr. Jan Dreher
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MINDEMY bietet Online-Fortbildungskurse zu verschiedensten praxisrelevanten Themen für den psychosozialen Bereich an. Die Onlinekurse sind asynchron und damit jederzeit abruf- und nutzbar. Du kannst also in deinem ganz eigenen Tempo lernen, wann und wo du möchtest. Wir wenden uns an alle Berufsgruppen, die mit psychisch erkrankten Menschen arbeiten, beispielsweise Pflegefachpersonen, Sozialpädagog*innen, Heilerziehungspflegende, Psycholog*innen oder Ergotherapeut*innen. Wir bieten Lerneinheiten zu konkreten Themen, mit denen Mitglieder dieser Berufsgruppen im Arbeitsalltag häufig konfrontiert sind.
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0:00 Einleitung1:32 Übersterblichkeit – vor allem bei Schizophrenie3:57 Faktor 1: Die Erkrankung selbst (Temperaturwahrnehmung)5:25 Faktor 2: Medikamente8:30 Faktor 3: Das Verhalten der betroffenen Person9:40 Faktor 4: Wohnung12:00 Die Folgen: Psychische Instabilität, psychische Krisen und Suizidalität14:15 Nicht die Temperatur, sondern die Hitzedauer15:09 Was tun?16:03 Der Medikamenten-Sommercheck17:34 Trinke nach Durst statt nach Plan18:58 Wohnung kühl halten19:21 Wann ein Ventilator (nicht) hilft20:45 Haut befeuchten21:17 Kühle-Orte-Karten nutzen22:32 Patenschaften23:57 Welche Risiken liegen bei meinen Klient*innen vor?25:36 Sensibilisierung im Team & Hitzeschutzpläne für Einrichtungen27:10 Worauf müssen Helfende bei sich selbst achten?28:42 Notfallsituation Hitzeerschöpfung30:10 Notfallsituation Hitzschlag31:00 Infoblätter und weiterführende Videos33:10 Outro
Warum sozialpsychiatrische Klient*innen nur schwer Psychotherapie bekommen - Praxishäppchen
2026/07/01
Viele Helfende in der Sozialpsychiatrie machen die Erfahrung, dass ihre Klient*innen keinen Psychotherapieplatz finden. Besonders schwer haben es zum Beispiel Betroffene mit Psychosen, Suchterkrankungen, Störungen der Intelligenzentwicklung und erwachsene Autist*innen. Insgesamt bekommen tatsächlich die eher „gesünderen“ Klient*innen einen Therapieplatz. Doch welche Gründe stecken dahinter? Und was hat das mit struktureller Diskriminierung zu tun? Das erklärt der Psychologische Psychotherapeut Andreas Knuf in diesem Praxishäppchen.
Hier geht es zur Broschüre „Wege zur Psychotherapie“ der Bundespsychotherapeutenkammer.
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0:00 Einleitung1:39 Warum die Wartezeiten nicht kürzer werden4:38 Wenn Therapeut*innen sich Klient*innen aussuchen können6:00 Kurze Therapien werden besser vergütet7:12 Die Folgen: Wer bekommt Psychotherapie?9:15 Bei welchen Erkrankungen die Suche besonders schwer ist11:10 Strukturelle Diskriminierung11:50 Fazit13:40 Outro
Wie können wir KI in der psychosozialen Arbeit nutzen? - Praxishäppchen
2026/06/17
In einigen sozialpsychiatrischen Einrichtungen wird KI bereits für Aufgaben wie Dokumentation und Antragsstellung genutzt. Doch auch darüber hinaus kann KI uns nützlich sein. In diesem Praxishäppchen erklärt Andreas Knuf, wie er durch KI neue Anregungen bekommt, zum Beispiel in der Vorbereitung von Supervisionen. Du erfährst auch, worauf du bei KI achten musst, wie etwa Datenschutz und falsche Fakten. Warum sind gute Prompts wichtig – und warum kann KI eigenes Denken nicht ersetzen?
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0:00 Einleitung
1:56 Thinking Modus: Wir müssen die KI zum Nachdenkenbringen
3:14 KI für neue Anregungen nutzen
4:25 Gute Prompts
7:36 Worauf ich achten sollte: Datenschutz
8:57 Worauf ich achten sollte: Halluzinationen
11:24 Die KI ersetzt nicht eigenes Denken
13:09 Outro
Ernährung, Bewegung und Schlaf: Darf man sich in den Lebensstil von psychisch Erkrankten einmischen? - Praxishäppchen
2025/10/01
In der Vergangenheit wurden die körperliche und geistigeGesundheit häufig als getrennt betrachtet und auch so behandelt. Mittlerweile zeigen Studien, dass es so einfach nicht ist: Körperliche Aspekte unseres Lebensstils wie Schlaf, Ernährung und Bewegung beeinflussen unser psychisches Wohlbefinden und umgekehrt. Zum Beispiel kann Bewegung sehr heilsam bei Depressionen sein. Gleichzeitig haben psychisch erkrankte Menschen eine deutlich verringerte Lebenserwartung. Doch was tun wir mit diesem Wissen? Haben Betroffene nicht ein Recht, selbst über ihren Lebensstil zu bestimmen? Aber geht es uns nicht darum, ihr Wohlbefinden zu verbessern – und dürfen uns deshalb in ihren Lebensstil einmischen, obwohl Sie uns keinen konkreten Auftrag dafür erteilt haben? In diesem Praxishäppchen erklärt der Psychologische Psychotherapeut Andreas Knuf, warum er der Meinung ist, dass wir um eine Verbesserung des Lebensstils mit unseren Klient*innen ringen sollten.
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Über die SeeSeminare in Konstanz bieten wir auch einemehrtägige Fortbildung sowie Kurzwebinare zum inhaltlich passenden Thema "Den Körper einbeziehen" an. Mehr Infos auf:
www.seeminar.de/fortbildungen/
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0:00 Einleitung1:42 Warum sich körperliche und geistige Gesundheit nicht trennen lassen3:30 Geringere Lebenserwartung bei psychisch Erkrankten4:45 Gründe für geringere Lebenserwartung5:25 Wie wichtig ist Bewegung bei psychischen Erkrankungen?7:10 Wie wichtig ist Schlaf?7:53 Selbstbestimmung vs. Förderung von Wohlbefinden10:52 Beispiel: Konsum von sozialen Medien13:15 Impulse14:36 Fazit & Outro
Wie können wir Microentspannung in den Arbeitsalltag integrieren? - Praxishäppchen
2025/09/17
Im sozialpsychiatrischen Arbeitsalltag werden klassische Fachpersonen und Peers häufig von den belastenden Gefühlen ihrer Klient*innen emotional angesteckt, wodurch sich innere Anspannung aufbauen kann. Dadurch können Helfende sich nach der Arbeit als leicht reizbar oder sogar als überlastet erleben. Doch dem können wir entgegenwirken, zum Beispiel mit sehr kompakten Entspannungseinheiten. Der Psychologische Psychotherapeut Andreas Knuf erklärt in diesem Video nicht nur, was Microentspannung genau ist – sondern auch, welche dieser kurzen und doch wirksamen Entspannungsinseln wir gut im Arbeitsalltag nutzen können.
Hier findest du außerdem eine kostenlose Schüttelübung von Andreas Knuf zum Mitmachen.
Falls dich das Thema interessiert und du mehr zu diesem Thema erfahren möchtest, findest du auf MINDEMY auch einen Onlinekurs zum Thema „Entspannung, Bewegung und Atem: Wie können wir körperorientierte Methoden nutzen“. Mit dem Code 25OFF erhältst du 25% Rabatt.
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0:00 Was ist Microentspannung?
0:56 Warum ist Microentspannung sinnvoll?
4:16 Während der Toilettenpause
5:44 Bewegung und Atem
7:10 Augen schließen
10:42 Entspannen von bestimmten Körperstellen
15:36 Gähnen nicht unterdrücken
16:50 Impulse & Outro
Warum unerfüllte Beziehungsbedürfnisse Leid verursachen und was Helfende tun können - Praxishäppchen
2025/07/16
Wir alle sehnen uns nach Menschen in unserem Leben, auf die wir uns verlassen können, für die wir wichtig sind und die für uns da sind, wenn es uns schlecht geht (Nähe-Bedürfnisse). Auf der anderen Seite möchten wir aber auch, dass unsere Grenzen respektiert werden und wir über unser Leben selbst bestimmen können (Distanz-Bedürfnisse). In diesem Praxishäppchen erklärt der Psychologische Psychotherapeut Andreas Knuf die Beziehungsbedürfnisse nach Rainer Sachse. Du erfährst, warum Beziehungsbedürfnisse bei sozialpsychiatrischen Klient*innen häufig nicht erfüllt sind, warum das Schmerz und Leid verursacht, und wie Fachpersonen ihre Klient*innen bei der Erfüllung dieser Bedürfnisse unterstützten können.
Begleitblatt downloaden
Falls dich das Thema interessiert und du mehr zu diesem Thema erfahren möchtest, findest du auf MINDEMY Onlinekurse zu den Themen „Arbeit mit Werten und Bedürfnissen (und weniger mit Zielen)“ sowie zum Thema Beziehungsarbeit "Bindungsstile besser verstehen und hilfreich mit ihnen umgehen". Mit dem Code 25OFF erhältst du 25% Rabatt.
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0:00 Einleitung
2:46 Bedürfnisse nach Nähe und Distanz
3:46 Anerkennung (Nähe-Bedürfnis)
4:31 Wichtigkeit (Nähe-Bedürfnis)
6:44 Verlässlichkeit (Nähe-Bedürfnis)
7:22 Solidarität (Nähe-Bedürfnis)
9:25 Verlässlichkeit und Solidarität bei unseren Klient*innen
10:46 Welche Nähe-Bedürfnisse sind dir besonders wichtig?
11:15 Autonomie (Distanz-Bedürfnis)
11:55 Unverletzlichkeit der Grenzen (Distanz-Bedürfnis)
12:55 Arbeitsblatt
14:02 Fazit & Outro
3 Fehler bei Borderline und hilfreiche Alternativen - Praxishäppchen
2025/07/02
Im Kontakt mit Borderline-Betroffenen kann es vorkommen, dass Fachpersonen und Angehörige die emotionalen Reaktionen von Betroffenen persönlich nehmen, durch die Diagnose in Schubladen denken oder den Fokus statt auf Entwicklung auf die Stabilität und Symptomreduzierung der Betroffenen legen. Wann dies jedoch im Umgang im Betroffenen nicht hilfreich ist, erklärt die EX-IN Genesungsbegleiterin Johanna Längle anhand ihrer eigenen Borderline-Erfahrungen. Du erfährst in diesem Praxishäppchen auch, welche hilfreiche Haltung und Verhaltensweisen du dir stattdessen zunutze machen kannst.
Mehr von Johanna:
https://www.i-borderline.at/
https://www.johanna-laengle.at/
Zu Johannas Büchern auf Amazon:
https://www.amazon.de/stores/author/B0BLCQ12KB
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0:00 Einleitung
2:50 Fehler 1: Die Diagnose als Schublade statt als Tür
5:56 Fehler 2: Emotionale Reaktionen werden persönlichgenommen
9:48 Austausch im Team, Supervision, Selbstfürsorge undGrenzen setzen
10:37 Ablehnung und Entwertung aushalten
11:36 Fehler 3: Zu starker Fokus auf Stabilität stattEntwicklung
13:15 Wann auf Stabilität fokussieren?
13:51 Warum Entwicklung häufig nicht im Fokus steht
14:51 Wie mehr Fokus auf Entwicklung legen?
18:06 Fazit
19:47 Outro
5 Motivationsfallen in der Sozialpsychiatrie und wie Fachpersonen sie vermeiden können - Praxishäppchen
2025/06/18
In der psychosozialen Arbeit spielt die Motivation von Fachpersonen und Helfenden eine wichtige Rolle, da sie die Arbeitszufriedenheit steigert. Doch auch Klient*innen spüren, ob Helfende wirklich motiviert sind – denn das ist nur dann der Fall, wenn sie Veränderung für möglich halten. In diesem Praxishäppchen stellt der Psych. Psychotherapeut Andreas Knuf fünf Fallen vor, die der Veränderung von Klient*innen und der Motivation von Helfenden im Weg stehen. Er erklärt, warum wir diese Fallen vermeiden sollten und was wir stattdessen tun können.
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Über die SeeSeminare in Konstanz bieten wir auch eine Webinarreihe sowie eine mehrtägige Fortbildung zum inhaltlich passenden Thema "Was tun, wenn sich nichts tut?" an. Mehr Infos auf:
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0:00 Einleitung
3:20 Die Silvester-Vorsätze-Falle
4:37 Die Krankheitsgewinn-Falle
7:52 Die Verwechslungs-Falle von Behandlungs- und Änderungsmotivation
9:55 Die Willens-Falle
12:37 Die Ja-Aber-Falle
14:42 Impulse
16:30 Outro
Wie können wir mit Sustained Talk umgehen und Change Talk mehr Raum geben? - Praxishäppchen
2025/06/04
Die Begriffe Sustained Talk und Change Talk stammen aus der Motivierenden Gesprächsführung, einer Methode aus dem Suchtbereich. Während Sustained Talk eher dazu beiträgt, das aktuelle problematische Verhalten aufrechtzuerhalten, legt Change Talk den Fokus auf Veränderung. In diesem Praxishäppchen erläutert der Psychologische Psychotherapeut Andreas Knuf: Wie können diese beiden Arten der Gesprächsführung konkret aussehen? Und wie können wir sinnvoll mit ihnen im Klient*innenkontakt umgehen, um Veränderung zu fördern?
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Über die SeeSeminare bieten wir eine 5-teilige Kurzwebinarreihe zum inhaltlich passenden Thema "Was tun, wenn sich nix tut?" an. Mehr Infos auf:
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0:00 Einleitung1:19 Was ist Motivierende Gesprächsführung?2:00 Wie mit Sustained Talk umgehen?5:21 Wie Change Talk mehr Raum geben?8:03 Impuls8:34 Outro
Die „Ich habe Angst, dass es mir besser geht“ Falle - Praxishäppchen
2025/03/19
In der Regel gehen wir davon aus, dass Betroffene von psychischen Erkrankungen wollen, dass es ihnen besser geht. Ganz so einfach ist es jedoch nicht: Den meisten Menschen machen Veränderungen nämlich Angst. Auch eine Verbesserung der Erkrankung ist für Betroffene daher häufig mit Ängsten verbunden. Was genau für Ängste das sind, wie sie sich äußern und wie Helfende den Ängsten ihrer Klient*innen begegnen können, erklärt der Psychologische Psychotherapeut Andreas Knuf in diesem Video.
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Über die SeeSeminare in Konstanz bieten wir auch einemehrtägige Fortbildung zum inhaltlich passenden Thema Recovery – Wieder gesund werden an.
Hier geht es zum Buch Recovery und Empowerment von Andreas Knuf.
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0:00 Einleitung1:40 Angst vor Veränderung ist normal2:48 Wovor genau haben Betroffene Angst?4:19 Genesungsschritte werden verheimlicht5:04 Aufmerksamkeit von Symptomen entkoppeln6:15 “Wenn es Ihnen besser geht, fängt unsere Arbeit erst an.”7:57 Outro
Dürfen nicht-ärztliche Fachpersonen sich bei Medikamenten mehr einbringen? (Winterhoff-Skandal)
2025/03/05
Der Psychiater Michael Winterhoff verschrieb Kindern undJugendlichen jahrelang das Medikament Pipamperon. Die Story „Warum Kinder keine Tyrannen sind – Das System des Dr. Winterhoff“ aus dem Jahr 2021 zeigte, wie schlecht es den Betroffenen damit ging und geht. Doch auch nicht-ärztliche betreuende Fachpersonen haben dies laufen lassen und sich nicht für die Kinder und Jugendlichen eingesetzt. Vor diesem Hintergrund stellt der Psychologische Psychotherapeut Andreas Knuf seinen Standpunkt dar und stellt die Frage: Sollten nicht-ärztliche Berufsgruppen wie Pflegefachpersonen, Sozialpädagog*innen, u.v.m. sich bei Medikamenten mehr einbringen?
Zur Doku„Warum Kinder keine Tyrannen sind – Das System Dr. Winterhoff“ von Nicole Rosenbach in der ARD-Mediathek.
Die neue, dreiteilige Doku-Reihe„Der Kinderpsychiater - Die Macht des Dr. Winterhoff“ von Nicole Rosenbach gibt es ab dem 12.02. um 18 Uhr in der ARD-Mediathek.
Falls du mehr zum Thema Psychopharmaka erfahren möchtest, ist vielleicht folgender Onlinekurs für dich interessant:
"Selbstbestimmter Umgang mit Psychopharmaka - einPsychiater gibt Tipps" https://www.mindemy.de/courses/sk-selbstbest-psychph
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Belastende Kindheitserfahrungen (ACE) und ihre Folgen - Forschung praktisch
2025/02/19
In diesem Video aus der Reihe „Forschung praktisch“ stelltder Psychologische Psychotherapeut Andreas Knuf eine Studie vor, die belastende Kindheitserlebnisse in der deutschen Bevölkerung untersucht hat. Dabei widmet er sich unter anderem folgenden Fragen: Was sind belastende Kindheitserfahrungen (ACE) eigentlich genau? Welche Folgen haben Erfahrungen wie emotionaler oder körperlicher Missbrauch, Vernachlässigung oder häusliche Gewalt auf das spätere Leben? Wie viele unserer Klient*innen haben solche Erfahrungen gemacht, und was bedeutet das für die sozialpsychiatrische Arbeit?
Hier geht es zurStudie von Witt et al. (2019).
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0:00 Einleitung
0:30 Was sind ACE?
1:40 Methode: Welche ACE wurden untersucht?
3:31 Ergebnisse: Wie viele ACE werden erlebt?
4:47 ACE im sozialpsychiatrischen Bereich
6:38 ACE in der ambulanten Psychotherapie
8:00 Welche Folgen haben ACE?
10:40 Was bedeutet das für Helfende?
12:00 Fazit
Was macht gute Borderline-Bezugspersonen aus? - Praxishäppchen
2025/02/05
Was macht eigentlich gute Borderline-Bezugspersonen oder Therapeut*innen aus, und warum? Worauf können Helfende in ihrer Arbeit mit Betroffenen konkret achten? In diesem Praxishäppchen stellt der Psychologische Psychotherapeut Andreas Knuf einige Tipps vor, die Mathias Lohmer zusammengestellt hat, und gibt konkrete Impulse für den Arbeitsalltag.
Falls dich das Thema Beziehungsarbeit interessiert, schau doch mal in unseren Onlinekurs "Bindungsstile besser verstehen und hilfreich mit ihnen umgehen" rein. Mit dem Code 25OFF erhältst du 25% Rabatt.
Über die SeeSeminare in Konstanz bieten wir auch einemehrtägige Fortbildung sowie Kurzwebinare zum inhaltlich passenden Thema "Borderline" an. Mehr Infos auf: www.seeminar.de/fortbildungen/
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Erreichen kannst du uns unter:[email protected]:00 Einleitung1:09 Sei emotional präsent und nahbar1:47 Sei strukturiert, klar und bereite dich vor2:57 Schaffe Raum für die Gefühle von Klient*innen4:27 Sei hartnäckig und priorisiere 5:43 Ehrlichkeit und Konfrontation6:16 Bringe Machtkämpfe auf die Meta-Ebene7:12 “Bedingungsloses Mögen” 7:56 Bild- und metaphernreiche Sprache8:32 Ein gutes Maß an Humor und Witz9:06 Fazit
Für welche Klient*innen sind Entspannungsmethoden sinnvoll? - Praxishäppchen
2025/01/22
Eine recht verbreitete Fehlvorstellung in der Sozialpsychiatrie ist, dass man mit Entspannungstrainings im Prinzip nichts falsch machen kann. In diesem Praxishäppchen erklärt der Psychologische Psychotherapeut Andreas Knuf, warum das nicht stimmt und wann man allgemein keine Entspannungsübungen machen sollte. Außerdem erfährst du, für welche sozialpsychiatrischen Klient*innen Entspannungsübungen geeignet sind und für welche eher nicht.
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Über die SeeSeminare in Konstanz bieten wir auch Kurzwebinare und mehrtägige Seminare zum inhaltlich passenden Thema "Den Körper einbeziehen" an.
MINDEMY bietet Online-Fortbildungskurse zu verschiedensten praxisrelevanten Themen für den psychosozialen Bereich an. Die Onlinekurse sind asynchron und damit jederzeit abruf- und nutzbar. Du kannst also in deinem ganz eigenen Tempo lernen, wann und wo du möchtest. Wir wenden uns an alle Berufsgruppen, die mit psychisch erkrankten Menschen arbeiten, beispielsweise Pflegefachpersonen, Sozialpädagog*innen, Heilerziehungspflegende, Psycholog*innen oder Ergotherapeut*innen. Wir bieten Lerneinheiten zu konkreten Themen, mit denen Mitglieder dieser Berufsgruppen im Arbeitsalltag häufig konfrontiert sind.
Erreichen kannst du uns unter:
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0:00 Einleitung
1:19 Keine Entspannungsübungen bei Migräne
2:36 Keine Entspannungsübungen nach langen Stressphasen
3:50 Balance von Anspannung und Entspannung
4:49 Viele Klient*innen sind zu wenig aktiviert
6:19 Sinnvoll bei Angst- und Schlafstörungen
7:12 Abwägen
8:22 Bei Depressionen
8:55 Effekte mit Klient*innen erforschen
9:41 Ausblick & Outro
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