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Der Sicherheitsrat - Dein Ratgeber für Sicherheitspolitik

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Bewertung
★★★★★
5
von
1 Bewertungen
Dieser Podcast hat
73 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2025/06/28
Neueste Episode
2026/10/08
Durchschnittsdauer
35 min.
Veröffentlichungsintervall
7 Tage

Beschreibung

Der Sicherheitsrat ist dein Podcast zur Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Er behandelt aktuelle Fragen zur internationalen und europäischen Sicherheit in herausfordernden Zeiten. Unser Expertenrat ordnet für dich ein und gibt Dir Sicherheit in unruhigen Zeiten. Unser Sicherheitsrat besteht aus: Nora Bossong, Schriftstellerin Dr. Anton Hofreiter MdB Prof. Dr. Carlo Masala, Professor an der Universität der Bundeswehr in München Prof. Dr. Sönke Neitzel, Professor an der für Militärgeschichte an der Universität Potsdam Marie-Agnes Strack-Zimmermann MdEP, Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung im Europäischen Parlament Marcel Bohnert, Oberstleutnant im Generalstabsdienst Dr. Peter Tauber, Parlamentarischer Staatssekretär a.D.

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Vollversammlung - Wofür lohnt es sich zu kämpfen?
2026/10/08
Die vierte Ausgabe des Live-Podcast zeichnen wir unter dem Titel „Wofür lohnt es sich zu kämpfen? Deutschlands Rolle in Europa und der NATO und die Westbindung Adenauers aus heutiger Perspektive“ auf. Seine auf den Werten des christlich‑abendländischen Europas gründende Politik führte Deutschland zurück in die internationale Gemeinschaft – ein Fundament, das heute unter erheblichem Druck steht. Demokratie, Freiheit, Pluralismus und Rechtsstaatlichkeit werden von innen wie außen infrage gestellt. Vor diesem Hintergrund sprechen wir über die Frage, ob und welche Werte die deutsche Außen‑ und Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert leiten sollen. Die wiedererrichtete Garnisonkirche in Potsdam bietet dafür einen passenden Rahmen.
AKTENLAGE - Die Schlacht im Hürtgenwald
2026/10/04
Winter 1944 - ein junger Leutnant der Deutschen Wehrmacht macht sich im verschneiten Hürtgenwald auf den Weg durch ein Minenfeld, um einen amerikanischen Soldaten zu bergen. Beim Versuch kommt er ums Leben. 50 Jahre später werden die Vereinigten Staaten von Amerika ihm ein Denkmal bauen. Über die Bedeutung der Schlacht im Hürtgenwald 1944, militärisch und geopolitisch, sprechen wir in dieser Folge Aktenlage.
Sitzung 63 - Die Zukunft der Ausbildung
2026/10/01
Ein Berufssoldat verlässt die Bundeswehr, macht sich selbstständig und entwickelt für die Bundeswehr nun innovative Hardware. Eine Geschichte wie aus einem Roman? Für Josef Jakobi ist es die Lebensgeschichte. Mit seinem Unternehmen YouTrain revolutioniert er derzeit die Ausbildung von Einsatzkräften. Egal ob Bundeswehr, Feuerwehr oder Polizei, mithilfe von YouTrain können sie einsatznahe Szenarien erleben und trainieren. Was Technologie, KI und Augmented Reality für die Ausbildung von Menschen bedeutet und was das mit der Verteidigungsfähigkeit unserer Streitkräfte zu tun hat, besprechen wir in dieser besonderen Folge im Sicherheitsrat. Weiterführende Informationen: YouTrain.com
Sitzung 62 - Das unbemannte Schlachtfeld
2026/09/24
Zu Land, zu Wasser und natürlich in der Luft - das moderne Gefechtsfeld wird inzwischen durch Drohnen definiert. Welchen Einfluss Künstliche Intelligenz auf die Vernetzung auf dem Schachtfeld haben wird und was das für ethische Herausforderungen mit sich bringt, besprechen wir in dieser Sitzung des Sicherheitsrats mit Matthias Lehna, Vice President des Deutschen Drohnenherstellers von Quantum Systems und Geschäftsführer von Quantum Frontline.
Sitzung 61 - Kinder, Krieg und Propaganda
2026/09/17
Während in Deutschen Kindergärten und Grundschulen penibel darauf geachtet wird, Gewalt in Bilderbüchern und Lehrwerken zu verbannen und wenn dann nur im pädagogischen Kontext zu thematisieren, indoktriniert der russische Staat von klein auf. Immer wieder erleben wir, wir russische Kinder auf die Staatsführung eingeschworen werden. Wir sehen Schulveranstaltungen, auf denen Armeevertreter Einführung in Waffenkunde geben und wir erleben Schulfeste, bei denen eine Häuserkampfszene von Schülern nachgestellt und anschließend frenetisch bejubelt wird. Das alles unter einer Erzählung: Wir gegen Die. Unser Land ist vom Westen bedroht. Mit Schriftstellerin Nora Bossong sprechen wir darüber, was das mit einer ganzen Generation macht, die derzeit in Russland heranwächst und wie unter diesen Vorzeichen Aussöhnung in ferner Zukunft aussehen kann.
AKTENLAGE - Der Warschauer Aufstand 1944
2026/09/13
Am 1. August 1944 erhebt sich die polnische Heimatarmee gegen die deutsche Besatzung. Wenige Kilometer entfernt steht die Rote Armee an der Weichsel – und greift nicht ein. Sönke Neitzel erklärt, warum die Polen trotzdem losschlugen, und was der Aufstand über Bündnisse, Legitimität und politisches Kalkül verrät. Zum Auftakt der Aktenlage sprechen Peter Tauber und Timon Radicke mit dem Militärhistoriker Sönke Neitzel über einen der folgenreichsten Aufstände des Zweiten Weltkriegs. Im Untergrund war in Polen ein kompletter Staat entstanden: Universitäten, Schulen, Gerichte, eine eigene Armee. Der Aufstand war der Versuch, diesen Staat sichtbar zu machen, bevor Moskau Fakten schuf.
Sitzung 60 - Die Folgen der Wahl
2026/09/10
Rekordwahlbeteiligung, eine halbierte CDU, ein historisches Ergebnis für die AfD — und trotzdem keine absolute Mehrheit. In dieser Folge geht es um die Lücke zwischen Wahlmotiv und Zuständigkeit: Die Wählerschaft hat über soziale Sicherheit und Kaufkraft entschieden, Sicherheitsthemen wirkten nur eingebettet in dieses Narrativ. Die Folgen treffen aber genau jene Felder, in denen ein Land tatsächlich handeln kann — Katastrophen- und Bevölkerungsschutz, zivil-militärische Zusammenarbeit, Ansiedlungspolitik. Dazu der Widerspruch, an dem sich eine AfD-geführte Landesregierung messen lassen müsste: Industriearbeitsplätze ja, Rüstung nein.
Sitzung 59 - Wir sind der Feind!
2026/09/03
Wir sind der Feind - Für Russland.  Spätestens seit dem Anschlag auf den Flughafen in Leipzig dürfte den letzten klar geworden sein, dass wir kein neutraler Betrachter der Konflikte im 21. Jahrhundert sind sondern das wir zum Feindbild geworden sind. Wir sind nicht everybodys Darling. Und mit der Zeit werden wir uns auch daran gewöhnen müssen, dass Teile des russischen Staates Deutschland den Tod wünschen. Nicht anders ist es zu verstehen, als Dimitri Medwejew nach der Pressekonferenz von BM Wadephul und Dobrindt meinte, Deutschland habe jetzt einen „direkten Schlag verdient“.  Zusammen mit Peter R. Neumann ordnen wir die Ereignisse der letzten Stunden mal etwas kontextuell ein und landen schließlich auch bei der Frage, wann Deutschland endlich anfangen wird, sich kommunikativ zu emanzipieren.
Sitzung 58 - Der Aufwuchs aus dem Schaufenster
2026/08/27
Die Bundeswehr meldet den höchsten Personalstand seit 13 Jahren: 186.700 Soldatinnen und Soldaten zum 31. Juli 2026, dazu Rekordwerte bei Bewerbungen und Einstellungen. Das Verteidigungsministerium hat die Zahlen Mitte August dem Verteidigungsausschuss vorgelegt. Wir schauen ins Kleingedruckte – und sprechen über die Zahlen, die in der Erfolgsmeldung nicht stehen. Zu Gast: Johannes Wiegelmann, MdB, Mitglied des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages. Die Zahlen der Folge 186.700 Soldatinnen und Soldaten (+2 % ggü. Juli 2025)47.300 Bewerbungen (+26 %), 15.400 Neueinstellungen (+12 %)12.100 Freiwillig Wehrdienstleistende und kurzdienende Zeitsoldaten (+6 %)378.000 verschickte Fragebogen zur Wehrerfassung – 865 daraus resultierende EinplanungenRücklauf: 96 % der Männer, 4 % der Frauen und Personen anderen Geschlechts Themen Zielkorridor 2026 · Gewinnung vs. Bindung · der Fragebogen zur Wehrerfassung und seine Ausbeute · Musterungsorganisation im Aufbau · Infrastruktur und Ausbildungskapazität · Kontrollmöglichkeiten des Parlaments Quelle Ausschussdrucksache 21(12)425, Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages, 21. Wahlperiode, 17.08.2026 Weiterführend: bundeswehr.de → Zahlen, Daten, Fakten → Personalzahlen
Sitzung 57 - F wie Vorbild - Was Finnland richtig macht.
2026/08/13
Warum ist Finnland in Sachen Verteidigung und Resilienz so viel weiter als Deutschland? Dieser Frage gehen wir mit unserer Guest Voice Agilolf Keßelring auf den Grund. Zur Person: Keßelring, Jahrgang 1972, ist Oberstleutnant der Reserve. Nach dem Studium der Geschichte, Sozialwissenschaften und des Völkerrechts in Hamburg und den USA war er wiss. Mitarbeiter am Militärgeschichtlichen Forschungsamt in Potsdam. 2007schloß er eine Promotion an und wurde wiss. Mitarbeiter an der finnischen Nationalen Verteidigungsuniversität, anschließend an der Universität Helsinki, bevor er 2012-2015 wiss. Mitarbeiter der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung des Bundesnachrichtendienstes wurde. Seit 2016 ist freier Militärhistoriker und lebt mit seiner Familie in Finnland.
Sitzung 56 - Brauchen wir die Festung Europa?
2026/08/06
Die jüngsten Ereignisse an der europäischen Außengrenze werfen ein Schlaglicht auf eine Krise, die längst mehr ist als ein humanitäres Problem: Migration ist zum sicherheitspolitischen Instrument geworden. In dieser Folge sprechen Peter Tauber und Timon Radicke mit dem Extremismus- und Sicherheitsforscher Peter R. Neumann über die Anatomie der aktuellen Migrationskrise – von den Netzwerken der Schleusergruppen bis zur Frage, welche staatlichen Akteure im Hintergrund die Fäden ziehen. Worum es geht: Wir beleuchten das Geschäftsmodell der Schleusergruppen und fragen, wo kriminelle Netzwerke enden und staatlich geduldte oder gesteuerte Migration beginnt. Ein zentrales Thema ist die Migrationsdiplomatie: Europas Abhängigkeit von Partnerländern wie Marokko und die Frage, wie viel Einfluss diese Abhängigkeit auf die europäische Handlungsfähigkeit hat. Wir schauen auf die Kosten der Krise, auf Italiens Umgang mit dem Druck an seinen Küsten und auf das grundlegende Spannungsfeld zwischen nationalen Interessen und europäischer Einigkeit. Warum gelingt es der EU so schwer, beim Grenzschutz mit einer Stimme zu sprechen – und was würde eine wirklich gemeinsame, umfassende Migrationsstrategie voraussetzen?
Sitzung 55 - Marsch zum Gedenken - Wie Deutschland seine Gefallenen ehrt
2026/07/30
Erinnern ist keine Selbstverständlichkeit. In dieser Folge des Sicherheitsrats begrüßen wir Marcel Bohnert – und sprechen über ein Format, das mehr bewegt hat, als viele erwartet hätten: den „Marsch zum Gedenken". Wie wird aus einer Idee eine Bewegung? Marcel nimmt uns mit an die Anfänge des Marsches, erzählt von den Widerständen auf dem Weg zur Anerkennung und davon, warum das Gehen selbst zum Akt der Erinnerung wird. Es geht um gefallene Kameraden, um Haltung – und um die Frage, warum ausgerechnet der Umgang mit den eigenen Toten in Deutschland so schwerfällt. Peter Tauber und Marcel diskutieren, woran es hakt: an offiziellen Stellen, an einer Öffentlichkeit, die mit dem Soldatischen fremdelt, an Missverständnissen, die sich hartnäckig halten. Und wir schauen über den Marsch hinaus – auf die Rolle von Medien und sozialen Netzwerken, die heute mitbestimmen, wie Erinnerung, aber auch wie moderne Kriegsführung selbst wahrgenommen wird. Themen dieser Folge: Entstehung und Bedeutung des VeteranenmarschesDer Kampf um Anerkennung – innerhalb und außerhalb der BundeswehrÖffentliche Wahrnehmung und die hartnäckigsten MissverständnisseWie soziale Medien das Bild moderner Konflikte prägenEine Folge über Erinnerung, Anerkennung und die Verantwortung einer Gesellschaft gegenüber denen, die für sie im Einsatz standen. 🎧 Jetzt reinhören – und mitdiskutieren.
Sitzung 54 - Bordfunk trifft Sicherheitsrat
2026/07/16
Peter ist im Urlaub und so nutzen wir die Sitzung in dieser Woche mal mit für eine Crosschannel-Produktion. Vor einigen Wochen waren Peter und Timon nämlich bei Josua und Ben im Bordfunk-Podcast. Dabei sprachen sie über ihre persönlichen Erfahrungen in der Bundeswehr und ordnen jüngste Entscheidungen seitens des Ministeriums ein. Die vier sprechen über die Bedeutung von militärische Führung und was der Dienst für die Entfaltung der Persönlichkeit ausmacht. Ihr wollt die Folgen in voller Länge hören? Die gibt es hier beim Bordfunk-Podcast: https://youtu.be/P-h13j_OKA4?si=P1aUj2aAzzT0dG3k https://youtu.be/HjAzEd4d4Eo?si=yg6j2CBf-_qpCF-B
Sitzung 53 - Deutschland hat ein Führungsproblem
2026/07/09
Viele Menschen sehnen sich in Deutschland nach politischer Führung. Mit Prof. Dr. Sönke Neitzel diskutieren wir, was das eigentlich bedeutet? Wo beginnt gute Führung und wo endet sie, gerade auch mit Blick auf unsere Geschichte? In diesem Gespräch ziehen wir eine Linie von den Führungsgrundsätzen der Auftragstaktiken bis hin zu politischer Führung in Zeiten von sozialen Medien und Allverfügbarkeit von Informationen
Sitzung 52 - Die U.S.A. haben hier einen Krieg verloren
2026/07/02
Der Nahe Osten steht wieder einmal im Zentrum der Weltpolitik. In dieser Episode nehmen wir mit Sicherheitsexperte Peter Neumann die aktuellen geopolitischen Verschiebungen rund um den Iran-Deal unter die Lupe – und fragen, was das für die USA, Europa und die globale Sicherheitsarchitektur bedeutet. Wir sprechen über die strategische Verschlechterung durch den Iran-Konflikt, die Grenzen technologischer Überlegenheit, den Einfluss der US-Innenpolitik auf die Außenpolitik – und darüber, warum die Straße von Hormuz für die gesamte Weltwirtschaft eine Schlüsselrolle spielt. Ein Gespräch über Macht, Glaubwürdigkeit und die Frage, wie stabil die Sicherheitsordnung im Nahen Osten wirklich ist.

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