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überLeben - der Podcast über Tod und Trauer

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Dieser Podcast hat
13 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
Nina Borowski
Explizit
Nein
Erstellt am
2025/09/04
Neueste Episode
2026/10/16
Durchschnittsdauer
40 min.
Veröffentlichungsintervall
34 Tage

Beschreibung

Was, wenn das Leben von einem Moment auf den anderen aus den Fugen gerät? Der Tod reißt oft eine Lücke, hinterlässt Leere. Und dann? Wie gehen wir mit den Themen Tod und Trauer um? Kann man richtig oder falsch trauern? Und wie nimmt man eigentlich Abschied? Als Journalistin habe ich schon oft über menschliche Schicksale berichtet. Doch dieses Mal ist es anders. Dieses Mal ist es auch meine Geschichte. Oder vielmehr – die Geschichte von mir und meiner Mutter. In diesem Podcast rede ich mit unterschiedlichen Gesprächspartnerinnen über das Erleben und das Überleben von Schicksalsmomenten. Wir wollen die Themen Tod und Trauer sichtbar machen – denn sie betreffen uns alle und werden leichter, wenn man darüber spricht. Mein Name ist Nina Borowski und ich begleite euch durch die Gesprächsreihe überLeben, einem Podcast der Rhein-Zeitung. Alle bisherigen Folgen und weitere Infos: www.rhein-zeitung.de/podcast

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Folge 13: „Ich bin bei mir angekommen“
2026/10/16
Wie behält man den Fokus auf dem Leben, wenn man sich plötzlich mit der eigenen Endlichkeit konfrontiert sieht? In einer neuen Folge von „überLeben“, dem Podcast über Tod und Trauer, spricht Ina Rohlandt mit Host Nina Borowski darüber. Ina Rohlandt ist seit 2016 die Geschäftsführerin des Koblenzer Hospizvereins. Durch eine Krebserkrankung hat sie sich mit ihrem eigenen Tod auseinandergesetzt.  Auch wenn die 58-Jährige Glück hat und ihre Erkrankung gut ausgeht, hat sie diese Zeit doch verändert. Die „Powerfrau Ina“ wiegt zwischenzeitlich nur noch 49 Kilo und wird immer schwächer. Lange wissen die Ärzte nicht, was los ist. Dann gibt es Gewissheit und eine Diagnose. Es ist Krebs. „Das ist nicht schön, aber dann weiß man, was zu tun ist. Ich kam aus der Ohnmacht wieder in die Aktion“, sagt die 58-Jährige und ergänzt: „Es geht um das Annehmen von veränderbaren Plänen. Das nimmt die Angst. Denn Angst ist Ohnmacht. Das darüber reden hilft, aus der Ohnmacht zu kommen.“ Das Erleben und Durchleben dieser Zeit hat ihr auch mit Blick auf ihren Beruf gezeigt: „Als erkrankte Person möchtest du Begegnung auf Augenhöhe. Du willst nicht permanent in so einen Mitleidsteil gerückt sein“, erzählt Rohlandt. Es gehe darum, Menschen auf ihrem individuellen Weg zu begleiten und zu unterstützen, auch wenn man nicht alles für gut und richtig befindet.  Die Arbeit als Geschäftsführerin im Hospizverein ist für Rohlandt in erster Linie eine Haltungsfrage. Damit meint sie die Haltung zum Thema Tod: „Wie begegne ich dem Tod? Wie setze ich mich mit etwas auseinander, was kommen wird?“ Zurück im Berufsalltag möchte sie sich hierfür weiter starkmachen: „Das ist auch meine Aufgabe als Geschäftsführerin, einen Rahmen zu schaffen, in dem vieles möglich ist“, sagt sie. Beim Thema Dialog ist es Rohlandt wichtig, sich auf das Gegenüber einzulassen. Denn sie betont: „Jede Generation hat einen anderen Umgang mit dem Thema.“ Alle Podcastfolgen gibt es auch unter www.rhein-zeitung.de/ueberleben Weitere Podcasts der Rhein-Zeitung gibt es unter www.rhein-zeitung.de/podcast
Folge 12: „Wir haben nie nach dem ’warum’ gefragt“
2026/10/09
Das eigene Kind auf dem letzten Lebensweg zu begleiten ist für Eltern ein schwerer Schritt. Maike Vogt und ihr Mann haben sich für diesen Weg entschieden, um ihrem kleinen Sohn Michel weiteres Leid zu ersparen. Während dieser schweren Zeit hat sich die Familie vom Koblenzer Kinder- und Jugendhospiz und vom Team der PalliaKids begleiten lassen. Maike Vogt ist dieses Jahr die Schirmherrin über das Jubiläumsjahr des Hospizes. Im Podcast spricht sie mit Host Nina Borowski über Michels Geschichte und wie es für sie als Familie nun weitergeht. Maike Vogt ist eine starke und lebensbejahende Frau - trotz oder vielleicht wegen ihrer Geschichte. Als ihr Sohn Michel die Diagnose „Hirntumor“ bekommt, verändert das alles. Die Chancen auf Heilung sind zunächst gut. Es folgen OPs, eine Chemo und eine Reha für die ganze Familie. Alle atmen auf und wollen jetzt so richtig durchstarten. Bei einer Kontrolluntersuchung wird dann erneut ein Tumor im Kopf festgestellt. Die Ärzte geben dem kleinen Michel noch sechs bis acht Wochen Lebenszeit. Die Familie lässt sich während dieser Zeit vom Kinder- und Jugendhospiz begleiten. Was Maike Vogt besonders wichtig ist: ein offener Umgang mit ihrer Geschichte. „Wir leben auf dem Land und da ist es oft so, dass viele Gerüchte rumgehen. Mit Gerüchten kann ich schlecht umgehen“, sagt sie. Das Team des Hospizes informiert Schule und Kindergarten, spricht mit den Großeltern und ist auch für Michels große Schwester ein wichtiger Anker. Was Familie Vogt durch diese Offenheit passiert, empfinden sie als Geschenk: große Anteilnahme und Hilfsbereitschaft. „Fast jeden Tag stand etwas zu essen vor der Tür“, sagt Vogt. Die Familie erlebt intensive Monate. Das Zimmer von Michel wird zum Familienzentrum. In all dieser Zeit vertraut Maike Vogt auf ihre Intuition und geht mit ihrer Familie ihren ganz eigenen Weg. Das ganze Gespräch gibt es ab sofort im Podcast. Jetzt reinhören! Alle weiteren Folgen gibt es unter www.rhein-zeitung.de/ueberleben Die Podcasts der Rhein-Zeitung gibt es unter www.rhein-zeitung.de/podcast
Folge 11: „Auf uns muss man keine Rücksicht nehmen“
2026/10/02
Wie geht man als Eltern, als Familie damit um, wenn ein Kind schwer krank ist und keine Aussicht auf Heilung besteht? Wie bereit man sich auf das Lebensende eines noch jungen Lebens vor? Diese Fragen beantworten die Teams der PalliaKids und des Kinder-und Jugendhospizes in Koblenz. Vielmehr beantworten sie diese Fragen nicht nur, sie begleiten die Familien auf diesem schweren Weg. In einer neuen Podcastfolge von „überLeben“, dem Podcast über Tod und Trauer, sprechen Bianca Schott, Jutta Jellinek und Dirk Griesel mit Nina Borowski über ihre Arbeit. Das Team der PalliaKids ist für die medizinische Versorgung der Kinder zuständig. „Wir wollen möglichst Krankenhausaufenthalte vermeiden“, sagt Bianca Schott, die pflegerische Leiterin der PalliaKids und ergänzt: „Unsere Arbeit endet mit dem Versterben des Patienten.“ Oft arbeitet das Team der PalliaKids mit dem Kinder- und Jugendhospiz zusammen. Jutta Jellinek und Dirk Griesel sind hauptamtliche Mitarbeiter. Sie und das gesamte Team sind für die psychosoziale Begleitung an der Seite der Familien. „Wir sprechen mit Familienangehörigen, wir informieren in der Schule, etc.“, sagt Jutta Jellinek. Ihre Arbeit kann über den Tod hinaus gehen. „Wir organisieren zum Beispiel Mütter- oder Väterstammtische“, sagt Dirk Griesel und ergänzt: „Viele Eltern kommen auch nach dem Versterben noch. Weil sie dort auf Gleichgesinnte treffen und nichts erklären müssen.“  So haben sie zum Beispiel ein besonderes Auge auf Geschwisterkinder. „Auf uns muss man keine Rücksicht nehmen. Uns kann man alles fragen“, betont Griesel.  Für die gelernte Kinderkrankenschwester Bianca Schott war irgendwann klar, dass sie mehr Zeit für ihre Patienten haben möchte: „Wenn ich heute zu Familien fahre, bleibe ich so lange, wie es nötig ist. Ohne auf die Uhr zu schauen.“ Das ganze Gespräch und weitere Einblicke in die Begleitungen gibt es ab sofort im Podcast. Jetzt reinhören! Weitere Infos zur Arbeit der PalliaKids: https://www.hospizinkoblenz.de/beratung-und-begleitung/begleitung-kinder-und-jugendliche/sapv-kids-und-teens.html Infos zum Kinder- und Jugendhospiz Koblenz: https://www.hospizinkoblenz.de/beratung-und-begleitung/begleitung-kinder-und-jugendliche/ambulante-hospizbegleitung.html Alle Podcastfolgen gibt es auch unter www.rhein-zeitung.de/ueberleben Weitere Podcasts der Rhein-Zeitung gibt es unter www.rhein-zeitung.de/podcast
Folge 10: „Meine Tochter hat viel geheilt“
2026/09/25
In der heutigen Podcastfolge von „überLeben“, dem RZ-Podcast über Tod und Trauer geht es um das Thema Sternenkinder. Erst seit einigen Jahren bekommt dieses Thema einen Platz in der Gesellschaft. Vera Zens ist in dieser Podcastfolge bei Host Nina Borowski zu Gast. Die ehemalige Pfarrerin setzt sich für das Thema ein. Denn Sie weiß, wie es sich anfühlt.  Vera Zens wusste schon als Kind: Ich möchte Pfarrerin werden. Sie studiert evangelische Theologie und arbeitet in Trier als Pfarrerin. Nach der Geburt ihres Sohnes möchten ihr Mann und sie noch ein weiteres Kind. Weil die erste Schwangerschaft völlig problemlos verlaufen ist, ist es für Vera Zens gar nicht im Rahmen des Möglichen, dass es beim zweiten Mal anders sein könnte. Während eines Kontrolltermins beim Frauenarzt bekommt sie dann die Nachricht, dass es keine Herztöne mehr gibt und ihr Baby gestorben ist. Vera Zens trifft diese Nachricht völlig unvorbereitet. Und nicht nur das. Es folgen drei weitere Fehlgeburten innerhalb von zwei Jahren. Diese Zeit verändert für Vera Zens alles. Sie findet keinen Halt mehr in ihrem Glauben. Nach der Geburt ihrer Tochter, ihrer sechsten Schwangerschaft, die gut verläuft, weiß sie: „Für mich gibt es kein Zurück in den Pfarrberuf.“ Ein großer Schritt. Doch heute weiß die junge Mutter: „Das war mein Weg“ und ergänzt: „Meine Tochter hat natürlich auch ganz viel geheilt.“ Zens arbeitet heute als freie Rednerin und begleitet Beerdigungen, Hochzeiten und Willkommensfeiern. „Ich mache all die Dinge, die ich als Pfarrerin immer besonder gern mochte. Ich begleite Menschen“, sagt sie. Dazu leitetet sie eine Gruppe für Mütter von Sternenkindern. Sie möchte das Thema sichtbar machen und den Müttern zeigen, dass sie damit nicht alleine sind. Vera Zens sagt heute: „Ich liebe das Leben in all seinen Facetten. Alles gehört dazu. Momente voller Freude und Glitzer und Zeiten, in denen es schwer ist.“ Das ganze Gespräch gibt es ab sofort im Podcast. Jetzt reinhören!  Mehr Infos zur Arbeit von Vera Zens gibt es hier: http://www.herzundsterne.de/ Alle Podcastfolgen gibt es auch unter www.rhein-zeitung.de/ueberleben Weitere Podcasts der Rhein-Zeitung gibt es unter www.rhein-zeitung.de/podcast
Folge 9: „Trauer ist Höchstleistung für den Körper“
2026/09/18
In einer neuen Folge von „überLeben“, dem Podcast über die Themen Tod und Trauer ist Christina Gippert bei Host Nina Borowski im Studio zu Gast. Sie setzt sich mit ihrer Arbeit für ein Enttabuisieren der Themen Tod und Trauer ein. Unter anderem berät und unterstützt sie Unternehmen dabei, einen Umgang mit Trauer am Arbeitsplatz zu finden. Gippert ist dabei eines besonders wichtig: „Bei Trauer geht es nicht nur um den Tod.“ Im Podcast sagt sie: „Trauer kann man nicht vom Arbeitsplatz fernhalten. Wenn mir jemand sagt, dass Trauer am Arbeitsplatz nichts zu suchen hat, dann sage ich immer - dann brauchen wir auch keinen Kuchen am Geburtstag im Büro. Freude ist auch eine Emotion. Nur mit der können wir im Gegensatz zu Trauer umgehen.“  Viele Jahre hat die 47-Jährige, die an der Mosel geboren und aufgewachsen ist, nach ihrem BWL-Studium in verschiedenen Positionen am Parlament in Brüssel gearbeitet. Während dieser Zeit hat sie erste eigene Erfahrungen mit Tod im Arbeitsumfeld gemacht und gemerkt, dass sie in das Thema Trauer am Arbeitsplatz tiefer eintauchen möchte. Gippert hat verschiedene Fort- und Weiterbildungen gemacht. Die heutige Wahl-Koblenzerin ist unter anderem psychologische Beraterin. Sie hat verschiedene Trainerlizenzen und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Themen Neurowissenschaft, Resilienz und psychische Gesundheit. Zudem gibt sie aktuell „Selensport“-Kurse als eins zu eins Begleitung in Koblenz. Dabei geht es darum mit gezielten Bewegungen, Emotionen zu lösen.  Während ihrer Fortbildungen hat Christina Gippert gemerkt, dass sie selbst auch ein Thema hat, was sie auf den ersten Blick gar nicht mit Trauer in Verbindung gebracht hat: Einen unerfüllten Kinderwunsch. Die Trauer über eine Lebensidee, die so nicht sein wird, über eine Rolle, die sie nicht haben wird, ist schwer greifbar. Und doch ist auch das eine Form von Trauer. Das ganze Gespräch gibt es ab sofort im Podcast. Jetzt reinhören! Weitere Infos zu Christina Gippert gibt es hier: https://www.instagram.com/christinagippert/ Alle Podcastfolgen gibt es auch unter www.rhein-zeitung.de/ueberleben Weitere Podcasts der Rhein-Zeitung gibt es unter www.rhein-zeitung.de/podcast
Folge 8: „Das ist das Härteste, was man erleben kann"
2026/09/11
In einer neuen Podcastfolge von „überLeben - dem Podcast über Tod und Trauer“ geht es um das Thema Suizid. Für viele An- und Zugehörige ist es ein schambehaftetes Tabuthema. Für die Medien ist es ein sensibles Thema, über das in der Regel nicht berichtet wird, um Nachahmungstaten zu vermeiden. Stichwort „Werther-Effekt“. Was das ist und wie wichtig die Sensibilität für Sprache ist, darüber reden Host Nina Borowski und Christa Albrecht im Podcast. Seit vielen Jahren leitet Christa Albrecht eine Agus-Selbsthilfegruppe für An- und Zugehörige in Mülheim-Kärlich. „Agus“ steht für „Angehörige um Suizid“ und gehört zu einer bundesweiten Organisation.  Im Podcast, wie auch in den Treffen der Selbsthilfegruppe, geht es nicht um das „wie“ bei einem Suizid. Der Fokus liegt auf der Arbeit von Christa Albrecht. Ihr ist die Sensibilität für Sprache beim Thema Suizid besonders wichtig: „Suizidenten sind keine Mörder. Und die Angehörigen sind keine Angehörigen von Mördern. Ein Mord ist ein juristischer Straftatbestand, ein Suizid nicht. Das ist für viele Angehörige ganz wichtig zu wissen, denn vor allem in ländlichen Gegenden gibt es immer noch Situationen, wo nach einem Suizid geredet wird, oder manche sogar die Straßenseite wechseln. Das bedeutet für die An- und Zugehörigen eine zusätzlich Last“, sagt Albrecht im Podcast.  Neben dem Verlust, der Trauer und vielleicht Sorgen um die Existenz quält An- und Zugehörige oft die Frage nach dem „warum“, weiß Albrecht. Diese Frage kann auch die Selbsthilfegruppe nicht beantworten, aber sie gibt ihren Mitgliedern einen Raum, in dem alles einfach da sein darf. „Es ist immer wieder schön, zu sehen, dass neben der Trauer auch Freude Platz hat“, betont Albrecht und sagt weiter: „Die Mitglieder sagen immer wieder, dass sie in der Gruppe nichts erklären müssen.“ Jeden dritten Dienstag im Monat findet ein Treffen der Agus-Selbsthilfegruppe statt. Das ganze Gespräch gibt es ab sofort im Podcast. Jetzt reinhören! Infos zur AGUS-Selbsthilfegruppe im Raum Koblenz: https://koblenz.agus-selbsthilfe.de/ Alle Podcastfolgen gibt es auch unter www.rhein-zeitung.de/ueberleben Weitere Podcasts der Rhein-Zeitung gibt es unter www.rhein-zeitung.de/podcast
Folge 7: „Es wird nie mehr ein Tag so sein, wie der davor"
2026/09/04
Neue Bestattungsformen fördern den Wandel in der Bestattungs- und auch Gedenkkultur. Mehr Raum für individuelle Wünsche bedeutet für Stephan Oppermann, Benediktinermönch im Kloster Maria Laach, auch ein Auseinandersetzen mit den Themen Tod und Trauer. Im Podcast „überLeben - einer Gesprächsreihe über Tod und Trauer“ spricht der 44-Jährige mit Host Nina Borowski über diese Themen.  Mit dem Eintritt in die Glaubensgemeinschaft in Maria Laach 2007 wurde aus Stephan Oppermann „Bruder Stephan“. Der gelernte Florist entschied sich bewusst für ein Leben im Kloster und schätzt diesen Ort bis heute für seine Vielfältigkeit und an vielen Stellen auch für seine Ruhe. Stephan Oppermann ist ein Mensch mit vielen verschiedenen Facetten. Mit seinem Eintritt ins Kloster beginnt er ein Kunststudium. Er widmet sich der Malerei, der Bildhauerei und auch der Keramik. Einige Jahre ist er Leiter der Keramikwerkstatt in Maria Laach. Dort werden unter anderem auch Urnen gefertigt. Zudem ist Bruder Stephan Trauerbegleiter und arbeitet heute als Quereinsteiger bei einem Bestattungsunternehmen in Koblenz.  Mit Blick auf die neuen Wahlmöglichkeiten sagt er: „Was ich sehr, sehr schätze, dass ich, wenn ich eine der neuen Bestattungsformen wähle, ich in den Dialog gehen muss. Ich muss jemanden finden und mit jemandem sprechen, der meine Totenfürsorge wahrnimmt. Das klingt sehr komisch, eine Totenfürsorge. Wem übertrage ich die Sorge für meinen Leichnam? Also, ich muss mich wirklich ganz ernsthaft damit auseinandersetzen.“ Dieses Auseinandersetzen ist Oppermann sehr wichtig. Denn für ihn gehören die Themen Tod und Trauer wieder mehr in die Mitte der Gesellschaft. Gerade in der Trauer sieht der 44-Jährige soziale Kontakte als etwas sehr Wertvolles und Wichtiges an. Ein Friedhof könne ein wichtiger Begegnungsort sein: „Der Kampf um die Gießkanne kann auch Sozialkontakt sein, der sehr wichtig ist“, sagt Oppermann. Das ganze Gespräch gibt es ab sofort im Podcast - Jetzt reinhören!
Folge 6: „Es gibt kein richtig oder falsch“
2025/10/10
In der sechsten Folge des RZ-Podcasts „überLeben“ ist Gabriela Munsch bei mir, Nina Borowski, zu Gast im Studio. Sie ist Trauerbegleiterin. Im Podcast frage ich sie: Kann man richtig oder falsch trauern? Denn Trauer ist oft so überwältigend, dass viele Menschen Angst haben, etwas falsch zu machen oder nicht normal zu sein. Mit Gabriela spreche ich über die verschiedenen Formen der Trauer und auch darüber, wie man Abschiede gestalten und Rituale pflegen kann. Mit der Zeit sind das wichtige Elemente, die Trost und Halt geben. Gabriela arbeitet außerdem auch als Trauerrednerin und gibt Einblicke, wie sie sich auf diese „letzte Rede“ vorbereitet.  Die Idee für diesen Podcast entstand aus meiner eigenen Geschichte. Nach dem Tod meiner Mutter vor einigen Jahren hatte ich unglaublich viele Fragen. Es gab einige Momente, in denen ich mich überfordert gefühlt habe. Ich habe gemerkt, dass der Tod für viele nach wie vor ein Tabuthema ist. Viele können oder wollen nicht darüber reden. Mir ging es nicht anders. Dabei habe ich durch meine eigene Geschichte, oder vielmehr durch unsere - die von meiner Mutter und mir - gemerkt: Die Themen Tod und Trauer betreffen uns alle und werden leichter, wenn man darüber spricht. Und genau das tun wir in diesem Podcast.  Meine weiteren Gesprächspartnerinnen im Podcast „überLeben“ sind meine Kollegin Celina de Cuveland mit einer ähnlichen Geschichte, eine Pfarrerin, eine Bestatterin, eine Palliativ-Care-Trainerin, die Letzte-Hilfe-Kurse gibt, eine Medizinerin und eine Krankenschwester. Neben ihren beruflichen Erfahrungen bringen alle meine Gesprächspartnerinnen auch ihre persönlichen Erlebnisse mit ein. Denn sie sind alle auch selbst Töchter und Mütter.  Wenn ihr keine Folge verpassen wollt, abonniert den Kanal. Ihr habt Fragen oder Anregungen - dann schreibt mir gern an [email protected]. überLeben ist ein Podcast der Rhein-Zeitung. Mehr Infos unter www.rhein-zeitung.de/ueberleben Alle Podcasts der Rhein-Zeitung gibt es unter www.rhein-zeitung.de/podcast Redaktion: Nina Borowski Postproduktion: Tom Augustiniak
Folge 5: „Wir sind einfach da“
2025/10/04
In der fünften Folge des RZ-Podcasts „überLeben“ ist die Bestatterin Ava Rasper bei mir, Nina Borowski, zu Gast. Als junge Frau in diesem Beruf ist sie nicht das, woran viele erstmal denken, wenn sie „Bestatter“ hören. Ein zweiwöchiges Praktikum hat ihr so viel Spaß gemacht, dass sie sich nach ihrem Bachelorstudium nochmal für eine Ausbildung entschieden hat. Zur Bestatterin. Im Podcast erzählt sie offen, welche Arbeitsschritte eine Bestatterin vornimmt. Ihr ist es wichtig, auf jeden Klienten individuell einzugehen und im Gespräch herauszufinden, was der- oder diejenige braucht. Es ist vor allem die Arbeit mit so vielen unterschiedlichen Menschen, die sie mag. Außerdem erzählt sie, wie sie als junge Mutter mit den Themen Tod und Trauer umgeht und ihren Kindern einen normalen Umgang damit vermitteln möchte.  Die Idee für diesen Podcast entstand aus meiner eigenen Geschichte. Nach dem Tod meiner Mutter vor einigen Jahren hatte ich unglaublich viele Fragen. Es gab einige Momente, in denen ich mich überfordert gefühlt habe. Ich habe gemerkt, dass der Tod für viele nach wie vor ein Tabuthema ist. Viele können oder wollen nicht darüber reden. Mir ging es nicht anders. Dabei habe ich durch meine eigene Geschichte, oder vielmehr durch unsere - die von meiner Mutter und mir - gemerkt: Die Themen Tod und Trauer betreffen uns alle und werden leichter, wenn man darüber spricht. Und genau das tun wir in diesem Podcast.  Meine weiteren Gesprächspartnerinnen im Podcast „überLeben“ sind meine Kollegin Celina de Cuveland mit einer ähnlichen Geschichte, eine Pfarrerin, eine Palliativ-Care-Trainerin, die Letzte-Hilfe-Kurse gibt, eine Medizinerin und eine Krankenschwester und eine Trauerbegleiterin. Neben ihren beruflichen Erfahrungen bringen alle meine Gesprächspartnerinnen auch ihre persönlichen Erlebnisse mit ein. Denn sie sind alle auch selbst Töchter und Mütter.  Wenn ihr keine Folge verpassen wollt, abonniert den Kanal. Ihr habt Fragen oder Anregungen - dann schreibt mir gern an [email protected]. überLeben ist ein Podcast der Rhein-Zeitung. Mehr Infos unter www.rhein-zeitung.de/ueberleben Alle Podcasts der Rhein-Zeitung gibt es unter www.rhein-zeitung.de/podcast Redaktion: Nina Borowski Postproduktion: Tom Augustiniak
Folge 4: „Am Ende passiert etwas Magisches“
2025/09/26
In der vierten Folge des RZ-Podcasts „überLeben“ habe ich, Nina Borowski, zwei Gäste im Podcaststudio: Louise Kastor ist Chefärztin für Kinder- und Jugendmedizin mit dem Schwerpunkt Neonatologie. Ihre Kollegin Corinna Grosch ist Krankenschwester und Palliativ Care Fachkraft. In ihrem beruflichen Alltag ist es oft ein schmaler Grat zwischen Leben und Tod. Sie haben sich für ihre Station deshalb ein besonderes Programm überlegt, was Eltern begleiten soll, die ihr Kind verloren haben. Unglaublich einfühlsam und empathisch erzählen die beiden, wie das ihre Station verändert hat. Beide sind zudem selber Mütter und berichten, wie sie das prägt. Zum Ende der Podcastfolge habe ich Louise noch gefragt: „Was passiert eigentlich medizinisch im Körper, wenn ein Mensch stirbt?“ Die Idee für diesen Podcast entstand aus meiner eigenen Geschichte. Nach dem Tod meiner Mutter vor einigen Jahren hatte ich unglaublich viele Fragen. Es gab einige Momente, in denen ich mich überfordert gefühlt habe. Ich habe gemerkt, dass der Tod für viele nach wie vor ein Tabuthema ist. Viele können oder wollen nicht darüber reden. Mir ging es nicht anders. Dabei habe ich durch meine eigene Geschichte, oder vielmehr durch unsere - die von meiner Mutter und mir - gemerkt: Die Themen Tod und Trauer betreffen uns alle und werden leichter, wenn man darüber spricht. Und genau das tun wir in diesem Podcast.  Meine weiteren Gesprächspartnerinnen im Podcast „überLeben“ sind meine Kollegin Celina de Cuveland mit einer ähnlichen Geschichte, eine Pfarrerin, eine Bestatterin, eine Palliativ-Care-Trainerin, die Letzte-Hilfe-Kurse gibt und eine Trauerbegleiterin. Neben ihren beruflichen Erfahrungen bringen alle meine Gesprächspartnerinnen auch ihre persönlichen Erlebnisse mit ein. Denn sie sind alle auch selbst Töchter und Mütter.  Wenn ihr keine Folge verpassen wollt, abonniert den Kanal. Ihr habt Fragen oder Anregungen - dann schreibt mir gern an [email protected]. überLeben ist ein Podcast der Rhein-Zeitung. Mehr Infos unter www.rhein-zeitung.de/ueberleben Alle Podcasts der Rhein-Zeitung gibt es unter www.rhein-zeitung.de/podcast Redaktion: Nina Borowski Postproduktion: Tom Augustiniak
Folge 3: „Damit man weiß, was kommt“
2025/09/19
In der dritten Folge des RZ-Podcasts „überLeben“ habe ich, Nina Borowski, Daniela Kiefer-Fischer zu Gast. Sie ist Palliativ-Care-Trainerin und gibt unter anderem Letzte-Hilfe-Kurse. Anders als in einem Erste-Hilfe-Kurs, in dem es darum geht, Leben zu retten, geht es in ihren Kursen darum, Leiden zu lindern und Lebensqualität zu erhalten. Wir sprechen im Podcast über die einzelnen Module des Kurses. Daniela Kiefer-Fischer engagiert sich darüber hinaus ehrenamtlich und begleitet Menschen am Lebensende. Denn sie sagt: „Am Lebensende sollte niemand alleine sein.“ Sie erzählt von den oft sehr intensiven Begegnungen und den Momenten, die ganz ohne Worte eine Verbindung schaffen.  Die Idee für diesen Podcast entstand aus meiner eigenen Geschichte. Nach dem Tod meiner Mutter vor einigen Jahren hatte ich unglaublich viele Fragen. Es gab einige Momente, in denen ich mich überfordert gefühlt habe. Ich habe gemerkt, dass der Tod für viele nach wie vor ein Tabuthema ist. Viele können oder wollen nicht darüber reden. Mir ging es nicht anders. Dabei habe ich durch meine eigene Geschichte, oder vielmehr durch unsere - die von meiner Mutter und mir - gemerkt: Die Themen Tod und Trauer betreffen uns alle und werden leichter, wenn man darüber spricht. Und genau das tun wir in diesem Podcast.  Meine weiteren Gesprächspartnerinnen im Podcast „überLeben“ sind meine Kollegin Celina de Cuveland mit einer ähnlichen Geschichte, eine Pfarrerin, eine Bestatterin, eine Medizinerin, eine Krankenschwester und eine Trauerbegleiterin. Neben ihren beruflichen Erfahrungen bringen alle meine Gesprächspartnerinnen auch ihre persönlichen Erlebnisse mit ein. Denn sie sind alle auch selbst Töchter und Mütter.  Links und weiter Infos: - https://www.letztehilfe.info/ - https://foryou-verein.de/ - https://www.bmjv.de/DE/service/formulare/form_vorsorgevollmacht/form_vorsorgevollmacht_node.html Wenn ihr keine Folge verpassen wollt, abonniert den Kanal. Ihr habt Fragen oder Anregungen - dann schreibt mir gern an [email protected]. überLeben ist ein Podcast der Rhein-Zeitung. Mehr Infos unter www.rhein-zeitung.de/ueberleben Alle Podcasts der Rhein-Zeitung gibt es unter www.rhein-zeitung.de/podcast Redaktion: Nina Borowski Postproduktion: Tom Augustiniak
Folge 2: „Der schönste Beruf der Welt“
2025/09/11
In der zweiten Folge von „überLeben“ habe ich, Nina Borowski, die Pfarrerin Marina Brilmayer zu Gast. Sie sprüht vor Lebensfreude und Energie und sie brennt für das, was sie tut. Sie sagt selbst, dass der Pfarrberuf für sie der schönste Beruf der Welt ist. Im Podcast reden wir über die Rolle der Kirche beim Thema Tod - früher und heute. Und wir sprechen über Trauer bei Kindern und Jugendlichen. Marina Brilmayer engagiert sich nicht nur sehr für Kinder und Jugendliche als Pfarrerin, sondern ist selbst auch Mutter von drei Kindern. Sie erzählt von ihrer eigenen Erfahrung, wenn ein Großelternteil plötzlich stirbt. Was kann man als Eltern tun?  Die Idee für diesen Podcast entstand aus meiner eigenen Geschichte. Nach dem Tod meiner Mutter vor einigen Jahren hatte ich unglaublich viele Fragen. Es gab einige Momente, in denen ich mich überfordert gefühlt habe. Ich habe gemerkt, dass der Tod für viele nach wie vor ein Tabuthema ist. Viele können oder wollen nicht darüber reden. Mir ging es nicht anders. Dabei habe ich durch meine eigene Geschichte, oder vielmehr durch unsere - die von meiner Mutter und mir - gemerkt: Die Themen Tod und Trauer betreffen uns alle und werden leichter, wenn man darüber spricht. Und genau das tun wir in diesem Podcast.  In insgesamt sechs Folgen rede ich mit meinen Gesprächspartnerinnen über die Themen Tod und Trauer. Mit dabei sind: eine Kollegin, eine Pfarrerin, eine Bestatterin, eine Palliativ-Care-Fachkraft, eine Medizinerin, eine Krankenschwester und eine Trauerbegleiterin. Neben ihren beruflichen Erfahrungen bringen alle meine Gesprächspartnerinnen auch ihre persönlichen Erlebnisse mit ein. Denn sie sind alle auch selbst Töchter und Mütter. Kinderbuchtipps von Marina Brilmayer: - "Wo gehst du hin, Opa", Brigitte Endres - "Die besten Beerdigungen der Welt", Ulf Nilsson - "Isst der liebe Gott auch gern Schokolade?", Maike Lauther-Pohl Wenn ihr keine Folge verpassen wollt, abonniert den Kanal. Ihr habt Fragen oder Anregungen - dann schreibt mir gern an [email protected]. überLeben ist ein Podcast der Rhein-Zeitung. Mehr Infos unter www.rhein-zeitung.de/ueberleben Alle Podcasts der Rhein-Zeitung gibt es unter www.rhein-zeitung.de/podcast Redaktion: Nina Borowski Postproduktion: Tom Augustiniak
Folge 1: „Mama ist tot“
2025/09/04
In der ersten Folge von "überLeben", dem Podcast über Tod und Trauer, spreche ich, Nina Borowski, mit meiner Kollegin Celina de Cuveland. Als Journalistinnen sind wir es gewohnt, die Geschichten anderer zu erzählen. Doch hier in dieser Folge erzählen wir unsere eigenen Geschichten. Wir haben beide viel zu früh unsere Mütter verloren. Eine Diagnose, immer wieder Krankenhausaufenthalte, Hoffen und Bangen, kleine Lichtblicke und am Ende doch kein guter Ausgang. So lassen sich die Krankengeschichten unserer Mütter beschreiben. Celina war Anfang 20 als ihre Mutter eine Krebsdiagnose bekommt. Ich gerade Anfang 30, als Themen wie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung, das Elternhaus auflösen, einen Pflegeplatz suchen bis hin zur Organisation einer Beerdigung auf einmal meinen Alltag beherrschten. All die Jahre vorher habe ich einen großen Bogen um die Themen Tod und Trauer gemacht. Doch Wegschauen war plötzlich keine Option mehr, denn ich war längst mittendrin. Celina ging es ähnlich. Wir haben seitdem oft gedacht: Hätten wir das vorher gewusst. So entstand die Idee zu diesem Podcast. In insgesamt sechs Folgen rede ich mit meinen Gesprächspartnerinnen über die Themen Tod und Trauer. Mit dabei sind: eine Pfarrerin, eine Bestatterin, eine Palliativ-Care-Fachkraft, eine Medizinerin, eine Krankenschwester und eine Trauerbegleiterin. Neben ihren beruflichen Erfahrungen bringen alle meine Gesprächspartnerinnen auch ihre persönlichen Erlebnisse mit ein. Denn sie sind alle auch selbst Töchter und Mütter. Wenn ihr keine Folge verpassen wollt, abonniert den Kanal. Ihr habt Fragen oder Anregungen - dann schreibt mir gern an [email protected]. überLeben ist ein Podcast der Rhein-Zeitung. Mehr Infos unter www.rhein-zeitung.de/ueberleben Alle Podcasts der Rhein-Zeitung gibt es unter www.rhein-zeitung.de/podcast Redaktion: Nina Borowski Postproduktion: Tom Augustiniak

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