
Werben im Podcast: Corssen Drews Academy: Der Selbstentwickler im Business
Dieser Podcast hat
53 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Corssen Drews AcademyExplizit
Nein
Erstellt am
2025/10/20
Neueste Episode
2026/10/18
Durchschnittsdauer
11 min.
Veröffentlichungsintervall
7 Tage
Beschreibung
Wie du als Führungskraft mit einer neuen Haltung und zeitgemäßem Verhalten die Transformation überstehst. Mehr Informationen zur Academy: https://homepage.corssen-drews.de/
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Deine Unruhe wird zur Unruhe im ganzen Team (#53)
2026/10/18
Wenn ich meine eigene Mitte verliere, bleibt das nicht bei mir. Mitarbeiter spüren Instabilität sofort und fangen an, Deine Stimmung zu lesen, bevor sie mit der Arbeit beginnen. Dann entstehen Gerüchte darüber, wie Du heute wohl drauf bist, und die Leistung fällt. Deshalb ist Selbstführung keine Wohlfühlübung, sondern die Grundlage dafür, dass ein Team ruhig arbeiten kann.
Führungskräfte entwickeln jeden, außer sich selbst (#52)
2026/10/11
Ich erlebe es ständig. Führungskräfte entwickeln ihre Projekte, ihre Mitarbeiter, ihre Partner und nebenbei noch ihre Kinder. Nur sich selbst nehmen sie dabei aus. Und wenn doch, dann optimieren sie, statt sich zu entwickeln. Für mich ist das ein Unterschied ums Ganze. Wer sich optimiert, bleibt in seinem System. Wer sich entwickelt, schaut darüber hinaus.
Die Krise zeigt Dir, wie Dein Team wirklich zu Dir steht (#51)
2026/10/04
Im ruhigen Alltag tragen Strukturen, Prozesse und Abläufe vieles mit. Da fällt gar nicht auf, ob Deine Mitarbeiter wirklich hinter Dir stehen. Sobald echter Druck entsteht, fällt dieses Gerüst weg, und plötzlich müsst Ihr eng zusammenarbeiten. Genau dann erleben viele Führungskräfte ihren Schockmoment und merken, dass der Respekt, den sie vorausgesetzt haben, nie da war.
Unter Druck denkt niemand mehr klar (#50)
2026/09/27
Man wundert sich, wie ein kluger Mensch derart unreflektiert reagieren kann. Für mich ist das kein Widerspruch, sondern ein Zeichen von Überforderung. Steigt der Druck zu stark, schaltet das Vorderhirn ab, in dem es noch vernünftig zugeht, und der Mensch reagiert aus den älteren Regionen seines Gehirns. Dann wird es brutal oder uneinsichtig, und rationale Argumente greifen nicht mehr.
Wenn im Team Aufgabenanarchie herrscht (#49)
2026/09/20
Führung ist komplex, aber es gibt ein paar Basics, ohne die alles andere zusammenbricht. Wenn Rollen unklar sind, Teamstrukturen zufällig gewachsen und Meetings ziellos, dann mögen sich zwar alle, müssen ihre Leistung aber im Chaos erbringen. Genau dort entstehen Doppelarbeiten, Fingerpointing und stille Kündigungen. Und das kostet richtig Geld.
Deine Mitarbeiter gehen nicht wegen des Gehalts (#48)
2026/09/13
Über sechzig Prozent der deutschen Arbeitnehmer kündigen, weil sie sich im Unternehmen nicht wohlfühlen und nicht anerkannt sehen, meist wegen der Führungskraft. Trotzdem liegt der Fokus in den Unternehmen weiterhin auf den harten Faktoren, auf Strategie, Technik und Verkaufsschulungen. Ich halte das für zu kurz gedacht. Wer den Menschen hinter der Funktion nicht sieht, verliert ihn irgendwann.
Die Angst, nicht mehr gemocht zu werden (#47)
2026/09/06
Ein verbindliches Leistungsverständnis im Team aufzubauen scheitert selten am Können. Es scheitert an drei Ängsten, und die erste davon ist die Angst, nicht mehr gemocht zu werden. Also formulieren wir vorsichtig, verpacken Erwartungen in Bitten und hoffen auf Einsicht. Dabei entsteht eine gute Beziehung gerade dadurch, dass ich klar sage, was ich brauche.
Die Jungen sind nicht respektlos, sie respektieren keine Titel (#46)
2026/08/30
Ich bin doch der Chef, sagen meine Klienten, und trotzdem ist da kein Respekt mehr. Ich unterscheide an dieser Stelle zwischen vertikaler und horizontaler Autorität. Die vertikale kommt aus der Stellung und verlangt Respekt, weil oben eben oben ist. Die horizontale entsteht daraus, wie jemand sich verhält. Bei jüngeren Mitarbeitern wirkt nur noch die zweite, und das ist keine Respektlosigkeit, sondern ein anderer Maßstab.
Freunde, Familie und plötzlich bist Du der Chef (#45)
2026/08/23
Viele stellen Freunde ein, holen den Cousin ins Team oder rutschen selbst vom Kollegen in die Chefrolle. Und dann wundern sie sich, warum plötzlich nichts mehr so funktioniert wie vorher. Der Grund liegt in den Werten. Freundschaft lebt davon, dass ich Dich so lasse, wie Du bist. Familie hält zusammen, auch wenn jemand nicht performt. Führung dagegen bewertet, korrigiert und entwickelt. Beides gleichzeitig zu leben, geht kaum.
Wer oben sitzt, hat nicht die bessere Wahrheit (#44)
2026/08/16
Viele Führungskräfte halten ihre Sicht für fundierter, weil sie die Position dazu haben. Ich halte das für eine der größten Fallen. Jeder hat recht in seinem eigenen Angst und Denksystem, geprägt davon, wie er aufgewachsen ist. Wer das ernst nimmt, muss seine eigene Wahrheit nicht mehr gegen alle anderen verteidigen. Und genau daraus entsteht die Gelassenheit, die sich sonst niemand einfach vornehmen kann.Viele Führungskräfte halten ihre Sicht für fundierter, weil sie die Position dazu haben. Ich halte das für eine der größten Fallen. Jeder hat recht in seinem eigenen Angst und Denksystem, geprägt davon, wie er aufgewachsen ist. Wer das ernst nimmt, muss seine eigene Wahrheit nicht mehr gegen alle anderen verteidigen. Und genau daraus entsteht die Gelassenheit, die sich sonst niemand einfach vornehmen kann.
Ohne Ziel macht jeder sein eigenes Ding (#43)
2026/08/09
Eine Vision muss weder groß noch weltrettend sein. Sie muss nur allen zeigen, wohin die Reise geht. Microsoft wollte einen Computer auf jeden Schreibtisch bringen, Google die Informationen der Welt zugänglich machen, mehr steckte darin nicht. Fehlt diese Orientierung, arbeitet jeder in seine eigene Richtung, und genau dort entstehen Doppelarbeit, beliebige Entscheidungen und Spannungen, die niemand richtig benennen kann.
Woran ich erkenne, ob ich jemandem vertrauen kann (#42)
2026/08/02
Ob ich einem Menschen vertraue, entscheidet sich bei mir früher, als mir lange bewusst war. Ich merke es daran, ob jemand wirklich zuhört oder meine Geschichte nur als Stichwort für seine eigene nimmt. Und ich merke es daran, wie er über Abwesende spricht. Wer andere schnell abwertet, wird irgendwann auch über mich so reden, deshalb vertraue ich ihm weniger an.
Wenn gute Zusammenarbeit im Chaos versandet (#41)
2026/07/26
Rollen, Teamstrukturen und Meetings klingen zunächst nach trockenen Organisationsfragen. In der Realität entscheiden sie jedoch darüber, ob ein Team wirksam arbeiten kann oder permanent Energie verliert. Ich spreche darüber, warum gute Führung nicht nur aus Menschenkenntnis, Empathie und Kulturarbeit besteht, sondern auch aus klaren Zuständigkeiten, sauberen Entscheidungswegen und sinnvoll geführten Meetings. Denn wenn Aufgaben unklar sind, Verantwortung verschwimmt und Meetings keinen Zweck erfüllen, entsteht kein kreativer Freiraum, sondern Reibung, Frust und stille Kündigung.
Was Du nicht kannst, das lehrst Du (#40)
2026/07/19
Manchmal erklären wir genau das besonders gut, wonach wir uns selbst noch sehnen. In dieser Folge spreche ich darüber, warum auch ich immer wieder merke, dass ich etwas lehre, was ich selbst noch nicht vollkommen lebe. Für mich ist das kein Widerspruch, sondern ein zentraler Teil des Selbstentwicklers: bewusst bleiben, sich selbst mit Humor beobachten und in dem Moment wach werden, in dem alte Muster automatisch übernehmen. Veränderung beginnt nicht beim perfekten Wissen, sondern in der Gegenwart, wenn ich merke, wie ich gerade denke und mich dann neu ausrichte.
Wer alles selbst macht, führt nicht mehr (#39)
2026/07/12
Viele Führungskräfte arbeiten operativ so viel mit, dass für echte Führung kaum noch Raum bleibt. Ich spreche darüber, warum Macht, Delegation und Zeitmanagement keine Nebenthemen sind, sondern zu den wichtigsten Grundlagen einer Führungsrolle gehören. Wer seine Macht nicht nutzt, keine klaren Entscheidungen trifft, Aufgaben nicht sauber delegiert und im Tagesgeschäft untergeht, verliert Orientierung, Wirkung und Autorität. Führung beginnt dort, wo ich meine Rolle bewusst einnehme und mir die Zeit verschaffe, wirklich zu steuern.
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