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Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

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Dieser Podcast hat
383 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
Frank Dittmer
Explizit
Nein
Erstellt am
2019/01/20
Neueste Episode
2026/04/22
Durchschnittsdauer
5 min.
Veröffentlichungsintervall
7 Tage

Beschreibung

"Schnipsel" nannte Kurt Tucholsky (1890-1935) seine späten Aphorismen. Sein journalistisches, feuilletonistisches und lyrisches Gesamtwerk ist aber weit mehr als das: Ein hochintelligent-pointierter Kosmos seiner Zeit. Der Sprach- und Sprechkünstler Frank Dittmer trägt in diesem Podcast seit 2019 wöchentlich einen neuen Text von Tucholsky vor: über Politik und Liebe, Kunst und Literatur, die Tragik und die Komik des Lebens. Alle haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind vor hundert Jahren veröffentlicht worden - also zu Beginn der "Goldenen Zwanziger", von Tucho skeptisch-wohlwollend beäugt und schonungslos-satirisch beschrieben. Aktuell sind Texte aus dem Erscheinungsjahr 1926 zu hören. Nach längerer Schaffenspause 1923 ließ sich Tucholsky Anfang 1924 wieder von Siegfried Jacobsohn für die "Weltbühne" unter Vertrag nehmen und zog im April des Jahres als deren Korrespondent nach Paris. Bis Ende 1926 blieb Frankreich sein Lebensmittelpunkt. Übrigens: Der Name dieses Podcasts leitet sich von einem der fünf Pseudonyme Kurt Tucholskys ab: "Ignaz Wrobel". Ein alphabetisches Inhaltsverzeichnis aller hier bisher veröffentlichten Tucholsky-Texte mit Hyperlinks befindet sich hier: https://www.frank-dittmer.de/liest-tucholsky

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Kurt Tucholsky: Hinter der Venus von Milo (1926)
2026/04/22
Peter Panter beschaut sich im Pariser Louvre die beflissenen Museumsbesucher, die der Venus einen Besuch abstatten (Vossische Zeitung, 28.4.1926).
Kurt Tucholsky: Interview (1926)
2026/04/15
So "macht" man heute Literatur, Theater und Film - entlarvendes Interview mit einem "Reclam-Dichter": "Einrichten, nennt man diß..." (Weltbühne, 27.4.1926).
Kurt Tucholsky: In der ersten Reihe (1926)
2026/04/08
Ein launiger Bericht aus der ersten Parkett-Reihe des Pariser "Moulin Rouge" zwischen tosenden Orchesterklängen, nackten Mädchenbeinen und dem Auftritt der legendären Diseuse Minstinguett (Vossische Zeitung, 25.4.1926).
Kurt Tucholsky: Gruß nach vorn (1926)
2026/04/01
In der ganz persönlichen Grußadresse von 1926 erweist es sich: Der angesprochene "Zeitgenosse" von 1985 ist für Botschaften aus der Vergangenheit so gut wie unerreichbar (Weltbühne, 6.4.1926).
Kurt Tucholsky: Herr Wendriner kann nicht einschlafen (1926)
2026/03/25
Der ewig hummelige Wichtigtuer kreist im Bett um sich selbst (Weltbühne, 30.3.1926).
Kurt Tucholsky: Wo waren Sie im Kriege, Herr -? (1926)
2026/03/18
Gegen die Halbherzigkeit mancher Pazifisten, gegen den Nationalismus als Nachfolger der Religion und für das Selbstbestimmungsrecht jedes einzelnen Menschen: "Unser Leben gehört uns. Ob wir feige sind oder nicht, ob wir es hingeben wollen oder nicht -: das ist unsre Sache und nur unsre" (Weltbühne, 30.3.1926).
Kurt Tucholsky: Arbeit für Arbeitslose (1926)
2026/03/11
"Klagen hilft nicht, / Plagen hilft nicht..." - ein revolutionäres Rezept gegen Arbeitslosigkeit (Weltbühne, 9.3.1926).
Kurt Tucholsky: Das alte Vertiko (1926)
2026/03/04
Politik der SPD - noch aus der "Muschelzeit"... (Weltbühne, 16.2.1926).
Kurt Tucholsky: Lützows wilde Jagd (1926)
2026/02/25
Kleine ironische Ballade gegen den unziemlichen Vergleich der anti-republikanischen Freikorps-Revoluzzer mit den napoleonischen Befreiungskämpfern (Weltbühne, 9.2.1926).
Kurt Tucholsky: Angestellte (1926)
2026/02/18
"Muck dich nicht zu laut!" - (k)eine Empfehlung bei Angst um den Arbeitsplatz (Weltbühne, 26.1.1926).
Kurt Tucholsky: Berliner auf Reisen (1926)
2026/02/11
Über "Ham-Se-kein-Jrößern?"-Berliner und "Na-faabelhaft"-Berliner, wenn sie auf Reisen gehen... (Weltbühne, 19.1.1926).
Kurt Tucholsky: Zeppelin-Spende (1926)
2026/02/04
Theobald Tiger giftet ironisch gegen die Spendenaktion zum Bau eines neuen Zeppelin, die Hugo Eckener nach seiner gelungenen Atlantiküberquerung initiierte (Weltbühne, 12.1.1926).
Kurt Tucholsky: Beim Schneider (1926)
2026/01/28
"Männer sind nie so komisch, als wenn sie rasiert werden oder beim Schneider vorm Spiegel stehn..." (Weltbühne, 5.1.1926).
Kurt Tucholsky: Dichtkunst 1926
2026/01/21
Über die Selbstbefriedigung der Deutschen mit ihren selbstgemachten nationalen Idolen... (Weltbühne 5.1.1926).
Kurt Tucholsky: Herrn Wendriners Jahr fängt gut an (1926)
2026/01/14
Schöner (?) Jahresbeginn in Wendriners Geschäftsleben: Kredit bekommen, Kredit verweigert, herumgemeckert und auf dem Klo den Hosenknopf verloren - "Prost Neujahr" (Weltbühne, 5.1.1926).

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