
Werben im Podcast: Sustainability To Go
Dieser Podcast hat
45 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
UmweltDialog.deExplizit
Nein
Erstellt am
2021/03/15
Neueste Episode
2025/11/19
Durchschnittsdauer
27 min.
Veröffentlichungsintervall
47 Tage
Beschreibung
In unserer Podcastreihe beleuchten wir spannende Aspekte zu Nachhaltigkeitsmanagement, Wirtschaftsethik und Verbraucherthemen. Mehr dazu auch online unter Umweltdialog.de
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The Green ROI – Wie Unternehmen mit Klimaschutz Gewinn machen
2025/11/19
In jüngster Zeit galt Nachhaltigkeit in Unternehmen als moralische Pflicht oder regulatorische Last – ein Kostenfaktor, der sich nur schwer mit Wettbewerbsfähigkeit vereinbaren ließ. Der aktuelle Draghi-Report zur europäischen Wirtschaft hat diese alte Dichotomie wiederbelebt: Mehr Klimaschutz koste Wachstum, so der Tenor. Ein intellektueller Rückschritt, sagen Kritiker, denn längst zeigt sich, dass ökologisches Handeln ökonomisch sinnvoll sein kann.
Energieeffizienz, Ressourcenschonung und resiliente Lieferketten sind nicht nur gut fürs Klima, sondern lnagfristig entscheidend für den Markterfolg. In diesem Podcast widmen wir uns deshalb ausführlich der wirtschaftlichen Dimension nachhaltiger Transformation.
Wie misst man den Return on Investment von Klimaschutz? Welche Projekte rechnen sich besonders schnell – und wo zeigt sich der Nutzen erst langfristig? Wir sprechen mit Melanie Kubin-Hardewig darüber, wie die Telekom Nachhaltigkeit in ihre Investitionslogik integriert, warum CO₂-Vermeidung auch betriebswirtschaftlich sinnvoll ist und wie sich Resilienz und Innovationskraft in Euro und Cent übersetzen lassen.
Von Null auf Plus: Warum Interface mehr will als Klimaneutralität
2025/11/03
Klimaneutral? Das reicht längst nicht mehr. Während die Baubranche noch über CO₂-Kompensationen diskutiert, geht Interface einen radikalen Schritt weiter: Der Bodenbelagshersteller will bis 2040 CO₂-negativ werden – ganz ohne Ausgleichszahlungen. Mehr Kohlenstoff speichern als ausstoßen, lautet die Devise. Carbon Net Positive statt Net Zero. Doch wie realistisch ist diese Vision in einer Industrie, die noch immer auf Bitumen und fossile Rohstoffe setzt?
Ist Nachhaltigkeit Unsinn? Michael Braungart im Podcast
2025/09/10
Unser heutiger Gast sagt: Nachhaltigkeit ist gescheitert. Und er sagt das nicht leichtfertig. Michael Braungart ist Chemiker, Unternehmer, Buchautor — und einer der radikalsten Vordenker, wenn es um Umwelt, Wirtschaft und Innovation geht. Er hat das Cradle-to-Cradle-Konzept entwickelt, das weltweit Unternehmen und Designer inspiriert.
Welche Rechte haben Tiere?
2025/07/16
Die auf Tierrechte spezialisierte Anwälte Daniela Müller und Nils Michael Becker vermitteln in ihrem Podcast, dass Tiere als fühlende Wesen eigene Rechte besitzen und nicht länger als Sache gelten dürfen. Sie zeigen anhand aktueller Gerichtsurteile und behördlicher Praxis, wie das Tierwohl zunehmend ins Zentrum rückt und welche juristischen Mittel Tierhalter und Tierschützer einsetzen können, um artgerechte Haltung durchzusetzen und Missstände aufzudecken.
Ist Nachhaltigkeit tot? Nachgefragt bei Georg Kell
2025/06/04
Geopolitische Krisen, populistische Rückschritte und eine regulatorische Rolle rückwärts in Brüssel – die Nachhaltigkeitsdebatte steht unter Druck. Doch ist sie damit am Ende? Im Gespräch mit UmweltDialog zieht Georg Kell, Gründungsdirektor des UN Global Compact, eine kritische, aber optimistische Bilanz. Seine These: Nicht Regulierung, sondern Märkte, Technologie und Natur selbst werden zur eigentlichen Triebkraft für die Transformation.
Defekt? Nicht gleich Müll! Das Recht auf Reparatur
2025/03/27
Mal ehrlich – wer kennt das nicht? Der Handy-Akku gibt den Geist auf, aber ein Ersatz-Akku? Kaum machbar. Oder die Waschmaschine streikt, doch niemand fühlt sich zuständig. Reparieren? Fehlanzeige! Stattdessen heißt es: Wegwerfen und neu kaufen. So läuft unser Wirtschaftssystem – aber mal ganz ehrlich, das ist doch Wahnsinn! Ökonomisch fragwürdig, ökologisch eine Katastrophe. Warum sind wir in dieser Wegwerfspirale gefangen? Und vor allem: Wie kommen wir da raus? Ein Ausweg ist das neue EU-Recht auf Reparatur und vor allem der wachsende Refurbish-Markt in Deutschland.
Lieferketten richtig einbinden – was muss ich beachten?
2025/01/15
Die Idee könnte nicht ehrgeiziger sein: Sowohl in der deutschen als auch der europäischen Gesetzesbegründung wird die Verbesserung der weltweiten Menschenrechtslage entlang von Lieferketten als zentrales Ziel genannt. Die Reaktion der Wirtschaftsverbände ist bisher vernichtend: Mit Schlagworten wie „Bürokratiemonster“, „übereilt“ und „Musterbeispiel für Unberechenbarkeit“ warnen sie eindringlich vor negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft. Hat der Gesetzgeber also beim Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz selbst nicht sorgfältig genug gearbeitet? Nachfragen bei Prof. Dr. Frank Ebinger von der Technischen Hochschule Nürnberg, der sich seit vielen Jahren mit dem Thema beschäftigt.
Alles neu am Bau? Die neue Bauproduktenverordnung erklärt
2024/12/11
Wir sind jeden Tag ständig von unzähligen Baustoffen umgeben – ob der Türgriff, das Fenster, die Wände, Bodenbeläge oder Heizkörper. Aber haben sie sich schon einmla gefragt, wie nachhaltig diese Materialien sind, wie viel CO2 darin steckt und was damit bei der Entsorgung geschieht?
KI - Fluch oder Segen für die Umwelt?
2024/11/06
Um den Megatrend Künstliche Intelligenz – kurz KI - kommt keiner mehr herum. In der Diskussion sind wir meistens schnell bei Themen wie Nutzerdaten, Fake News und anderen ethischen Fragen. Aber auch die Umweltauswirkungen sind erheblich: KI könnte den weltweiten CO2 Fußabdruck der Digitalbranche auf bis zu 20 Prozent steigern. Sind wir bei KI-Anwendungen zu naiv? Unser heutiger Gast ist Melanie Kubin-Hardewig hat Antworten darauf.
Geht es uns ohne Globalisierung besser?
2024/08/14
Ungezügelte Märkte und Hyper-Globalisierung haben uns in die totale Abhängigkeit des Weltmarkts geführt. Aber wie wegkommen von Rohstoff-Raubbau, Soja, Fast Fashion und anderen billigen Import-Drogen? Und jetzt auch noch die Dekarbonisierung schaffen? Ist das der Todesstoß für unsere Industrie? Es ist eine echte Chance, meint Nikolaus Kowall.
Kennen Sie Scope 4?
2024/06/20
Wahrscheinlich haben Sie bereits von Scope 1, 2 und 3-Emissionen gehört. Aber kennen Sie Scope-4 Emissionen? In unserem heutigen Podcast werden wir uns damit auseinandersetzen und erläutern, wie dieser Begriff verwendet wird und was dahinter steckt. Unser Gesprächsparter ist Benjamin Arndt von Aquila Capital.
Warum Lichtsmog so schlecht ist
2024/05/16
Jedes Jahr knipst die Welt bei der sogenannten Earth Hour für eine Stunde am Abend das Licht aus. Damit will man ein Zeichen gegen den Klimawandel und für mehr Nachhaltigkeit setzen. Das Problem: Ist die Earth Hour vorbei, geht alles weiter wie gewohnt. Ob in Parkhäuser oder Tiefgaragen, Treppenhäuser oder Hauseingänge: Vielerorts brennt das Licht oft die ganze Nacht. Was also tun?
Wirtschaft ohne fossile Rohstoffe: Ist das überhaupt möglich?
2024/04/23
Kunststoffe, Kosmetikprodukte, Kleidung, Urlaub, Autos - die Palette der Dinge unseres täglichen Lebens, die fossile Rohstoffe wie Kohle oder Erdöl enthalten, ist groß. Unaufhaltsam haben sich in den letzten 200 Jahren Kohle, Gas und Öl in unseren Alltag eingeschlichen. Bei der Verbrennung entstehen große Mengen an Treibhausgasen. Klimaschützer fordern deshalb, die weltweiten Gas- und Ölreserven zu begrenzen.
Immerhin, die Energiewende ist eingeleitet. Doch was ist mit den unzähligen chemisch hergestellten Stoffen und Materialien, die auf fossilen Rohstoffen basieren? Ist also eine Welt ohne fossile Rohstoffe überhaupt denkbar? Ja, das sagt unser heutiger Gast Rainer Janz von der Firma Hermann Bantleon GmbH mit Sitz in Ulm. Das Unternehmen ist ein Entwickler und Hersteller von Hochleistungsschmierstoffen. Auch hier denkt man bereits in Richtung CO2-freie Produktion. Den Weg dahin erläutert er uns in unserer heutigen Podcastfolge.
Ist Nachhaltigkeit ohne HR nur PR?
2024/03/13
Unternehmen, die „Corporate Social Responsibility“ in ihre Unternehmensstrategie aufgenommen haben und den daran geknüpften Anspruch glaubhaft leben, sind attraktiver für hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und wettbewerbsfähiger am Markt. Angesichts solcher Befunde ist es nicht weiter erstaunlich, dass sich zunehmend mehr Unternehmen weit über gesetzliche Pflichten hinaus für Arbeitsbedingungen, Gesellschaft und Umwelt einsetzen.
Woran erkenne ich nachhaltige Handys, Tablets & Co.?
2024/02/05
Immer mehr Lebensbereiche unseres Alltags werden digital. Zugleich steckt der Nachweis von Nachhaltigkeit bei Informations- und Kommunikationstechnologie noch in den Kinderschuhen. Doch jetzt tut sich endlich was.
Die industriellen Prozesse werden durch Errungenschaften des Informationszeitalters wie 5G, künstliche Intelligenz, Datenanalyse und Cloud Computing verändert. Diese Fortschritte haben das Potenzial, den Energieverbrauch zu reduzieren, Energiekosten und CO2-Emissionen zu senken und ein effizienteres sowie sicheres Arbeitsumfeld zu schaffen.
Schätzungen zufolge können Informations- und Kommunikationstechnologien wie Smartphone, Tablet und Co. dazu beitragen, die weltweiten Treibhausgasemissionen bis 2030 um bis zu 15 % zu senken. Zugleich hat die Branche aber auch einen erheblichen Anteil am wachsenden CO2-Fußabdruck.
Wir brauchen deshalb dringend elektronische ICT-Produkte, die nachhaltiger sind. Das Problem ist dabei, dass es derzeit für private oder gewerbliche Verbraucherinnen und Verbraucher kaum bekannte, geschweige denn verlässliche Siegel gibt, an denen sie sich orientieren können.
Die Deutsche Telekom will das mit den Labeln #GreenMagenta und #GoodMagenta ändern. Sie sollen zeigen, ob und wie Telekom-Endgeräte und digitale Lösungen ihrer Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft gerecht wird. Die beiden Label ergänzen damit bekannte Umweltzeichen wie den „Blaue Engel“ oder „TÜV Green“ Produkte. Darin spielen auch Energieeinsparungen, Kreislaufwirtschaft oder ein „zweites Leben“ dank professioneller Aufbereitung eine wichtige Rolle.
Gute Ideen, von denen am Ende die Umwelt genauso profitiert wie Konsumenten und auch Unternehmen. Experten sind sich nämlich sicher: Die Kombination aus Digitalisierung und Nachhaltigkeit ist “the next big thing” in der Branche. Jeder Anbieter, die sich als Erstes auf diesen Trend setzt, könnte am Markt einen langfristigen Vorsprung von 5-10 Jahren im Wettbewerb erlangen.
Unser heutiger Gesprächspartner ist Michael Werner. Er arbeitet im Nachhaltigkeitsteam der Deutschen Telekom AG.
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