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Hämatologie Shortcasts

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Dieser Podcast hat
83 Episoden
Sprache
German
Erstellt am
2022/09/16
Neueste Episode
2026/09/23
Durchschnittsdauer
23 min.
Veröffentlichungsintervall
24 Tage

Beschreibung

Hämatologie-Shortcasts richten sich an Healthcare Professionals (HCP) – Onkologen und Hämatologen in Krankenhäusern sowie niedergelassene Hämatologen, welche ihr Fachwissen und die eigenen Kenntnisse mithilfe kurzer Podcast-Episoden erweitern möchten. Es erwarten Sie CME-zertifizierte, wissenschaftlich fundierte Informationen sowie Kongressberichterstattungen der wichtigsten hämatologischen Kongresse weltweit.

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MRD-Diagnostik beim Multiplen Myelom
2026/09/23
MRD-Diagnostik (messbare Resterkrankung) hat beim Multiplen Myelom in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. In dieser speziellen, monothematischen Folge spricht Dr. Richard Schabath mit Dr. Holger Hauspurg aus der Hämatopathologie Hamburg über die moderne MRD-Diagnostik und ihre zunehmende Bedeutung für Therapieentscheidungen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wann und wie MRD beim Multiplen Myelom sinnvoll bestimmt werden kann und welche Konsequenzen ein anhaltend negativer MRD-Status für die weitere Behandlung hat. Besprochen wird unter anderem die in Studien eingesetzte NGS-basierte ClonoSeq-Methode, die Voraussetzungen für die Untersuchung und der Unterschied zur Durchflusszytometrie. Dr. Hauspurg erläutert außerdem, welches Ausgangsmaterial für die molekulargenetische MRD-Diagnostik benötigt wird, warum eine frühzeitige Sicherung von geeignetem Material sinnvoll sein kann und welche Möglichkeiten bestehen, wenn das Ausgangsmaterial nicht unmittelbar verfügbar ist. Auch praktische Fragen zur Einsendung, Materialmenge und Turnaround-Zeit werden angesprochen. Ein besonderer Fokus liegt auf der PERSEUS-Studie und der sogenannten sustained MRD negativity: Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine anhaltende MRD-Negativität Grundlage dafür sein, die Erhaltungstherapie mit Daratumumab zu deeskalieren bzw. zu beenden. Damit wird MRD von einem reinen Studienendpunkt zu einem diagnostischen Parameter mit unmittelbarer therapeutischer Relevanz. Darüber hinaus geht es um die Frage, für welche Patientinnen und Patienten ein MRD-gesteuertes Vorgehen infrage kommt, warum Hochrisiko-Myelome dabei gesondert betrachtet werden müssen und welches Potenzial die MRD-Diagnostik auch unter gesundheitsökonomischen Gesichtspunkten bietet.   Eine praxisnahe Folge für alle, die wissen möchten, wie moderne MRD-Diagnostik beim Multiplen Myelom funktioniert – und wann aus einem Laborergebnis tatsächlich eine Therapieentscheidung wird.   Zur Webseite des HPH Institut für Pathologie und Hämatopathologie GmbH https://www.haematopathologie-hamburg.de/de/   Zum Einsendeformular https://www.haematopathologie-hamburg.de/files/downloads/untersuchungsauftraege/untersuchungsauftrag_clonoseq_mrd_assay_hph_v3.pdf Besuchen Sie gerne unsere Website, um mehr zu erfahren. Dort finden Sie auch exklusive Folgen im DocCheck geschützten Bereich. Außerdem finden Sie weitere Informationen zu unserem Podcast. Hören Sie auch in die Onkologie Shortcasts, dem Podcast zu soliden Tumoren. Falls Sie Fragen, Anmerkungen oder Kritik haben, zögern Sie nicht, uns eine E-Mail an [email protected] zu senden. Wir freuen uns über Ihr Feedback! Bleiben Sie mit uns über Instagram verbunden. Folgen Sie uns, um stets auf dem neuesten Stand zu bleiben und keine Updates zu verpassen.
Neue Perspektiven beim Multiplen Myelom
2026/08/04
Die Therapie des Multiplen Myeloms entwickelt sich rasant weiter – neue Wirkstoffe, innovative Immuntherapien und spannende Studiendaten verändern die Behandlungslandschaft kontinuierlich. In dieser Folge spricht Dr. Stephan Fuhrmann mit Prof. Dr. Johannes Waldschmidt über die wichtigsten Erkenntnisse des diesjährigen EHA-Kongresses und deren Bedeutung für die klinische Praxis. Gemeinsam ordnen sie aktuelle Studien zur Erstlinien- und Rezidivtherapie ein, diskutieren den Stellenwert moderner Kombinationstherapien sowie den Einsatz von Antikörpern und zellulären Immuntherapien. Außerdem geht es um die Frage, welche Daten das Potenzial haben, zukünftige Therapiestandards zu verändern, welche Entwicklungen besonders vielversprechend sind und wie sich neue Erkenntnisse bereits heute in den Behandlungsalltag integrieren lassen. Freuen Sie sich auf eine fundierte und praxisnahe Einordnung der wichtigsten EHA-Highlights – mit fachlicher Expertise, kritischer Bewertung der aktuellen Studienlage und einem Ausblick auf die Zukunft der Myelomtherapie. Eine informative Folge für alle, die Patientinnen und Patienten mit Multiplem Myelom behandeln oder sich über die neuesten Entwicklungen in der Hämatologie auf dem Laufenden halten möchten. Besuchen Sie gerne unsere Website, um mehr zu erfahren. Dort finden Sie auch exklusive Folgen im DocCheck geschützten Bereich. Außerdem finden Sie weitere Informationen zu unserem Podcast. Hören Sie auch in die Onkologie Shortcasts, dem Podcast zu soliden Tumoren. Falls Sie Fragen, Anmerkungen oder Kritik haben, zögern Sie nicht, uns eine E-Mail an [email protected] zu senden. Wir freuen uns über Ihr Feedback! Bleiben Sie mit uns über Instagram verbunden. Folgen Sie uns, um stets auf dem neuesten Stand zu bleiben und keine Updates zu verpassen.
Mastozytose: Neue Erkenntnisse für die Praxis
2026/07/28
Die systemische Mastozytose ist eine seltene Erkrankung – und wird im klinischen Alltag dennoch häufig übersehen. Gemeinsam mit PD Dr. Johannes Lübke (Universitätsmedizin Mannheim) spricht Dr. Richard Schabath darüber, wann an eine Mastozytose gedacht werden sollte, welche Rolle die Serumtryptase als Screeningparameter spielt, welche Differenzialdiagnosen – wie die hereditäre Alpha-Tryptasämie – berücksichtigt werden müssen und warum eine sensitive KIT-D816V-Diagnostik entscheidend ist. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den aktuellen Therapieoptionen: Wann reicht eine symptomorientierte Behandlung aus? Für welche Patientinnen und Patienten kommen Avapritinib oder Midostaurin infrage? Außerdem diskutieren die beiden neue Daten vom EHA, darunter aktuelle Ergebnisse zu Avapritinib, die auf krankheitsmodifizierende Effekte und eine anhaltende Wirksamkeit hinweisen, sowie vielversprechende Studiendaten zum neuen KIT-Inhibitor Bezuclastinib, der das therapeutische Spektrum künftig erweitern könnte. Abgerundet wird die Folge durch einen Einblick in aktuelle Registeranalysen und Forschungsprojekte zur Prognoseeinschätzung bei fortgeschrittener systemischer Mastozytose sowie zahlreiche praxisnahe Tipps für Diagnostik und Patientenmanagement. Eine kompakte, aber fundierte Übersicht für alle, die ihr Wissen zu dieser seltenen hämatologischen Erkrankung auf den neuesten Stand bringen möchten. Besuchen Sie gerne unsere Website, um mehr zu erfahren. Dort finden Sie auch exklusive Folgen im DocCheck geschützten Bereich. Außerdem finden Sie weitere Informationen zu unserem Podcast. Hören Sie auch in die Onkologie Shortcasts, dem Podcast zu soliden Tumoren. Falls Sie Fragen, Anmerkungen oder Kritik haben, zögern Sie nicht, uns eine E-Mail an [email protected] zu senden. Wir freuen uns über Ihr Feedback! Bleiben Sie mit uns über Instagram verbunden. Folgen Sie uns, um stets auf dem neuesten Stand zu bleiben und keine Updates zu verpassen.
EHA 2026: Die wichtigsten AML-Updates mit Prof. Dr. Lars Bullinger
2026/07/14
Nach seiner ersten Podcastfolge ist Prof. Dr. Lars Bullinger erneut zu Gast bei den Hämatologie Shortcasts. Gemeinsam mit Dr. Richard Schabath ordnet er die wichtigsten Erkenntnisse des EHA-Kongresses ein und beleuchtet aktuelle Entwicklungen in der Therapie der akuten myeloischen Leukämie (AML). Im Mittelpunkt stehen neue Studiendaten zur Kombination aus Venetoclax und Azacitidin (OPTI-AML Trial), die Frage nach der optimalen Therapiedauer sowie aktuelle Erkenntnisse zum Einsatz von G-CSF im klinischen Alltag. Darüber hinaus diskutieren die beiden die neuesten Ergebnisse zu FLT3-Inhibitoren wie Midostaurin, Gilteritinib und Quizartinib und deren Bedeutung für die Erstlinientherapie (PASHA / HOVON156 / AMLSG28-18 Studie). Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der zunehmenden Individualisierung der AML-Behandlung: Welche Rolle spielen molekulare Subgruppen? Welche Perspektiven eröffnen Menin-Inhibitoren und IDH-Inhibitoren? Und welche Chancen bieten innovative immuntherapeutische Ansätze wie CD123-gerichtete CAR-T-Zell-Therapien (RevSTAR-123 Studie)? Eine praxisnahe Einordnung aktueller Kongressdaten mit wissenschaftlichem Tiefgang – für alle, die wissen möchten, welche Entwicklungen die AML-Therapie heute prägen und welche Ansätze die Behandlung von morgen verändern könnten.   Zu den klinischen Studien der Charité  Zu den Projekten der Arbeitsgruppe   Besuchen Sie gerne unsere Website, um mehr zu erfahren. Dort finden Sie auch exklusive Folgen im DocCheck geschützten Bereich. Außerdem finden Sie weitere Informationen zu unserem Podcast. Hören Sie auch in die Onkologie Shortcasts, dem Podcast zu soliden Tumoren. Falls Sie Fragen, Anmerkungen oder Kritik haben, zögern Sie nicht, uns eine E-Mail an [email protected] zu senden. Wir freuen uns über Ihr Feedback! Bleiben Sie mit uns über Instagram verbunden. Folgen Sie uns, um stets auf dem neuesten Stand zu bleiben und keine Updates zu verpassen.
Zwischen ASH und ASCO: Praxisrelevante Updates aus Lymphom, AML und Myelofibrose
2026/06/11
In dieser Folge der Hämatologie Shortcasts diskutieren Dr. Richard Schabath und Dr. Stephan Fuhrmann die wichtigsten Studien und klinischen Entwicklungen der Kongresse ASH 2025 und ASCO 2026. Im Mittelpunkt stehen praxisrelevante Neuerungen aus der gesamten Hämatologie und Onkologie – von indolenten und aggressiven Lymphomen bis hin zu Myelofibrose und akuter myeloischer Leukämie. Besprochen werden unter anderem aktuelle Daten zu neuen Kombinationstherapien beim follikulären Lymphom und diffusen großzelligen B-Zell-Lymphom, inklusive Tafasitamab- und Lenalidomid-basierten Regimen. Darüber hinaus geht es um Fortschritte in der Myelofibrose, insbesondere neue Therapieansätze mit BET-Inhibition und Kombinationen mit Ruxolitinib sowie um aktuelle Entwicklungen in der AML-Therapie mit Blick auf verkürzte, ambulante und deeskalierte Behandlungsstrategien. Abgerundet wird die Folge durch einen Ausblick auf neue zielgerichtete Therapieansätze, darunter RAS-Inhibition beim Pankreaskarzinom sowie aktuelle Entwicklungen in der frühen klinischen Forschung. Besuchen Sie gerne unsere Website, um mehr zu erfahren. Dort finden Sie auch exklusive Folgen im DocCheck geschützten Bereich. Außerdem finden Sie weitere Informationen zu unserem Podcast. Hören Sie auch in die Onkologie Shortcasts, dem Podcast zu soliden Tumoren. Falls Sie Fragen, Anmerkungen oder Kritik haben, zögern Sie nicht, uns eine E-Mail an [email protected] zu senden. Wir freuen uns über Ihr Feedback! Bleiben Sie mit uns über Instagram verbunden. Folgen Sie uns, um stets auf dem neuesten Stand zu bleiben und keine Updates zu verpassen.
AML – Revolution oder Evolution?
2026/02/27
Im Gespräch mit Prof. Dr. Lars Bullinger, Direktor der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin (Campus Virchow), diskutiert Dr. Richard Schabath die spannendsten Entwicklungen auf dem Gebiet der AML-Therapie. Im Zentrum steht die PARADIGM-Studie (Abstract 6 auf dem ASH 2025), in der Azacitidin plus Venetoclax erstmals bei fitten, jüngeren Patient:innen gegen intensive Chemotherapie (7 + 3 bzw. CPX-351/Liposomales Cytarabin-Daunorubicin) geprüft wurde. Wir sprechen über CR- und MRD-Raten, Event-Free-Survival, Transplantationsquoten – und die Frage, ob HMA/Venetoclax tatsächlich ein neuer Standard werden kann oder ob Zurückhaltung geboten ist. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf modernen Triplet-Strategien: Azacitidin/Venetoclax kombiniert mit FLT3-Inhibitoren wie Gilteritinib, mit IDH1/2-Inhibitoren wie Ivosidenib und Enasidenib oder mit MENIN-Inhibitoren wie Revumenib und Ziftomenib. Wie belastbar sind die Daten? Wo drohen additive Myelotoxizität und prolongierte Zytopenien? Und welche Konsequenzen ergeben sich für Timing und Indikation der allogenen Blutstammzelltransplantation? Und was passiert da überhaupt pathophysiologisch? Eine hoffentlich spannende Folge zur AML – von der Grundlagenforschung bis zur täglichen Praxis, über Venetoclax-basierte Kombinationen, Next-Generation-FLT3-Inhibition und die Zukunft der intensiven Induktion bei der AML. Zu den klinischen Studien der Charité  Zu den Projekten der Arbeitsgruppe  Besuchen Sie gerne unsere Website, um mehr zu erfahren. Dort finden Sie auch exklusive Folgen im DocCheck geschützten Bereich. Außerdem finden Sie weitere Informationen zu unserem Podcast. Hören Sie auch in die Onkologie Shortcasts, dem Podcast zu soliden Tumoren. Falls Sie Fragen, Anmerkungen oder Kritik haben, zögern Sie nicht, uns eine E-Mail an [email protected] zu senden. Wir freuen uns über Ihr Feedback! Bleiben Sie mit uns über Instagram verbunden. Folgen Sie uns, um stets auf dem neuesten Stand zu bleiben und keine Updates zu verpassen.
ASH 2025 - Aggressive B-Zell-Lymphome: Neue Optionen für ältere Patient:innen, Zelltherapien und Monitoring
2026/02/05
In dieser Folge der Hämatologie-Shortcasts blicken wir zurück auf den ASH 2025 und widmen uns den aggressiven B-Zell-Lymphomen. Dr. Stephan Fuhrmann spricht mit Prof. Malte von Bonin (Dresden) über die wichtigsten Kongressdaten, deren klinische Einordnung – und darüber, warum der ASH in diesem Jahr zwar nicht „practice changing“, aber dennoch hochrelevant für den Alltag war. Im Fokus stehen neue chemotherapiefreie und chemo-reduzierte Erstlinienkonzepte für ältere und gebrechliche Patient:innen, darunter Kombinationen aus Epcoritamab und R-mini-CHOP sowie eine vielbeachtete Berliner Studie zur chemotherapiefreien Kombination aus Rituximab, Polatuzumab und Glofitamab. Diskutiert werden beeindruckende Ansprechraten bei gleichzeitig relevanten Herausforderungen im Nebenwirkungs- und Infektionsmanagement – insbesondere im ambulanten Setting. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Zelltherapie: Prof. von Bonin ordnet aktuelle Real-World-Daten zur CAR-T-Zell-Therapie ein, einschließlich Unterschieden zwischen Axi-Cel und Liso-Cel hinsichtlich Effektivität, Neurotoxizität und praktischer Umsetzbarkeit. Auch die Rolle von bispezifischen Antikörpern im Vergleich zur CAR-T-Therapie wird kritisch diskutiert – differenziert nach Alter, Therapieziel und kurativer Perspektive. Abgerundet wird die Folge durch einen Ausblick auf die Diagnostik und das Monitoring: von etablierten Risikoklassifikationen über MYC/BCL-Alterationen bis hin zu MRD-Konzepten (ctDNA), deren prognostischer Wert zunehmend durch Real-World-Daten gestützt wird – bei gleichzeitig noch offenen Fragen zur Integration in den klinischen Alltag. Eine differenzierte, praxisnahe Folge zu dem, was sich bei aggressiven B-Zell-Lymphomen bereits verändert – und was uns in den kommenden Jahren noch erwarten wird. Besuchen Sie gerne unsere Website, um mehr zu erfahren. Dort finden Sie auch exklusive Folgen im DocCheck geschützten Bereich. Außerdem finden Sie weitere Informationen zu unserem Podcast. Hören Sie auch in die Onkologie Shortcasts, dem Podcast zu soliden Tumoren. Falls Sie Fragen, Anmerkungen oder Kritik haben, zögern Sie nicht, uns eine E-Mail an [email protected] zu senden. Wir freuen uns über Ihr Feedback! Bleiben Sie mit uns über Instagram verbunden. Folgen Sie uns, um stets auf dem neuesten Stand zu bleiben und keine Updates zu verpassen.
ASH 2025 – T-Zell-Lymphome: Neue Targets, frühe Rezidive und klinische Konsequenzen
2026/01/19
In dieser Folge der Hämatologie Shortcasts spricht Dr. Stephan Fuhrmann mit PD Dr. med. Thomas Weber (Universitätsklinikum Halle) über die wichtigsten ASH-Late-Breaker- und Abstract-Highlights 2025 zu T-Zell-Lymphomen – einer seltenen, biologisch hochkomplexen und therapeutisch weiterhin herausfordernden Entität. Im Fokus stehen neue zielgerichtete Therapieansätze jenseits der klassischen Chemotherapie, darunter gegen CD94 gerichtete Antikörper mit beeindruckenden Ansprechraten bei zytotoxischen T- und NK-Zell-Neoplasien (u. a. ASH Abstracts zu DR-01) sowie CAR-T-Zellen (Abstract #2337). Die Daten werden kritisch eingeordnet hinsichtlich Wirksamkeit, Verträglichkeit und möglicher Rolle als Kombinationspartner. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf innovativen Signalweg-Inhibitoren mit dualer Wirkung auf Tumorzellen und Tumormikromilieu. eEs werden klinischen Phase-II-Daten eines ITK-/SYK-Inhibitors bei rezidivierten oder refraktären T-Zell-Lymphomen diskutiert ( Ansprechraten, Nebenwirkungsprofil und das Potenzial für zukünftige Kombinationstherapien). Mit hoher klinischer Relevanz werden zudem Registerdaten zur Rezidivkinetik bei peripheren T-Zell-Lymphomen besprochen (Abstract #889). Die Analyse zeigt deutlich: frühe Rezidive innerhalb der ersten 12 Monate sind prognostisch ungünstig – profitieren aber signifikant von neuen Substanzen im Vergleich zur erneuten Chemotherapie. Daraus ergeben sich klare Konsequenzen für das therapeutische Vorgehen im Rezidiv. Weitere Themen sind Kombinationsstrategien mit Brentuximab Vedotin zur Remissionsvertiefung und als Brücke zur allogenen Stammzelltransplantation (Abstract #5425), der Einsatz von künstlicher Intelligenz in der histopathologischen Diagnostik sowie die Bedeutung des GLA-T-Zell-Lymphom-Registers für translationale Forschung und die Weiterentwicklung der klinischen Versorgung. Eine dichte, kritisch reflektierte ASH-Folge zu dem, was die Behandlung von T-Zell-Lymphomen heute – und in den kommenden Jahren – maßgeblich verändern könnte. Besuchen Sie gerne unsere Website, um mehr zu erfahren. Dort finden Sie auch exklusive Folgen im DocCheck geschützten Bereich. Außerdem finden Sie weitere Informationen zu unserem Podcast. Hören Sie auch in die Onkologie Shortcasts, dem Podcast zu soliden Tumoren. Falls Sie Fragen, Anmerkungen oder Kritik haben, zögern Sie nicht, uns eine E-Mail an [email protected] zu senden. Wir freuen uns über Ihr Feedback! Bleiben Sie mit uns über Instagram verbunden. Folgen Sie uns, um stets auf dem neuesten Stand zu bleiben und keine Updates zu verpassen.
ASH 2025 – Epcoritamab & Co.: Wie sich die Therapie des follikulären Lymphoms verändert
2025/12/19
In dieser Live-Folge aus Orlando berichtet Dr. Andreas Hausmann ohne Gesprächspartner direkt vom diesjährigen ASH-Kongress über eine herausragende Session zu indolenten B-Zell-Lymphomen, mit besonderem Fokus auf das follikuläre Lymphom und neue chemotherapiefreie Immuntherapiekonzepte. Vorgestellt und eingeordnet werden mehrere aktuelle Phase-II- und Phase-III-Studien, die das Potenzial haben, die klinische Praxis in naher Zukunft grundlegend zu verändern. Im Mittelpunkt stehen bispezifische Antikörper, insbesondere Epcoritamab, in Kombination mit etablierten Backbone-Therapien wie R² (Rituximab + Lenalidomid) sowie neue Erstlinienkonzepte ohne Chemotherapie. Besprochen werden unter anderem: die MYTHIC-FL2-Studie zur Kombination aus Mosunetuzumab und Zanubrutinib in der Erstlinie,die Epcoritamab-Rituximab-Studie mit beeindruckenden Ansprechraten in der Erstlinie und reduzierter CRS-Rate durch Debulking,das 3-Jahres-Follow-up der EPCORE-NHL2-Studie (Epcoritamab + R²) in der Erstliniesowie als klinisches Highlight die Phase-III-Studie EPCORE-FL1, die erstmals eine signifikante Überlegenheit eines CD3-CD20-bispezifischen Antikörpers in Kombination mit R²  gegenüber R² in der rezidivierten Situation zeigt.Die Folge ordnet Wirksamkeit, Sicherheit, Behandlungsdauer und praktische Implikationen ein und diskutiert, wie sich die Therapiesequenz beim follikulären Lymphom künftig entwickeln wird. Ein kompaktes, praxisrelevantes ASH-Update, das zeigt, wie nah wir an neuen Standards in der Behandlung des follikulären Lymphoms sind. Besuchen Sie gerne unsere Website, um mehr zu erfahren. Dort finden Sie auch exklusive Folgen im DocCheck geschützten Bereich. Außerdem finden Sie weitere Informationen zu unserem Podcast. Hören Sie auch in die Onkologie Shortcasts, dem Podcast zu soliden Tumoren. Falls Sie Fragen, Anmerkungen oder Kritik haben, zögern Sie nicht, uns eine E-Mail an [email protected] zu senden. Wir freuen uns über Ihr Feedback! Bleiben Sie mit uns über Instagram verbunden. Folgen Sie uns, um stets auf dem neuesten Stand zu bleiben und keine Updates zu verpassen.
ASH 2025 - AML im Umbruch?
2025/12/17
Live vom ASH 2025 in Orlando spricht Dr. Andreas Hausmann mit Prof. Dr. med. Thomas Schroeder vom Universitätsklinikum in Essen über die wichtigsten Entwicklungen im Bereich der myeloischen Neoplasien – mit besonderem Fokus auf AML, MDS und die allogene Blutstammzelltransplantation. Im Mittelpunkt stehen aktuelle ASH-Daten zur Next-Generation-FLT3-Inhibition mit Gilteritinib, inklusive neuer Post-hoc-Analysen zur Erhaltungstherapie nach allogener Transplantation und zur Bedeutung von MRD und Timing der Transplantation. Diskutiert wird, welche Patient:innen tatsächlich profitieren könnten – und ob Gilteritinib künftig eine Alternative zum bislang etablierten Sorafenib werden kann. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Kombinationstherapien mit HMA und Venetoclax, inklusive Triplet-Strategien mit FLT3- oder Menin-Inhibitoren. Dabei geht es nicht nur um hohe Ansprechraten, sondern auch um die klinisch relevanten Fragen von Knochenmarktoxizität, Zytopenien und die Konsequenzen für die Transplantationsstrategie. Die Menin-Inhibitoren werden kritisch eingeordnet: vielversprechender neuer Baustein, aber kein „Single-Drug-Durchbruch“ bei der AML. Ausführlich besprochen wird zudem die VERONA-Studie zur Kombination HMA + Venetoclax im Vergleich zu HMA alleine beim Hochrisiko-MDS – mit dem Ergebnis: etwas höhere Remissionsraten ohne signifikanten Überlebensvorteil, im SInne der Fragestellung, kein Vorteil. Die Folge beleuchtet, warum sich erfolgreiche AML-Konzepte nicht einfach auf das MDS übertragen lassen und welche Rolle die Transplantation bei beiden Erkrankungen weiterhin spielt. Ein besonderes Highlight ist die Diskussion der vielbeachteten PARADIGM-Studie (ASH Plenary), in der HMA + Venetoclax erstmals bei fitten, jüngeren AML-Patient:innen gegen intensive Chemotherapie (7 + 3 bzw. CPX-351) getestet wurde. Ist das wirklich das Ende von 7 + 3 – oder ist Zurückhaltung angebracht? Thomas Schroeder ordnet die Daten zu EFS, OS, Toxizität und Transplantationsraten kritisch ein und erklärt, warum ein Paradigmenwechsel für den klinischen Alltag in Europa noch nicht gerechtfertigt ist. Abgerundet wird die Folge durch aktuelle ASH-Highlights aus der Transplantationsmedizin, darunter ORCA-T-Zell-Konzepte und die prospektive Studie der EBMT "HAPLO-MUD" zur haploidentischen Transplantation. Besuchen Sie gerne unsere Website, um mehr zu erfahren. Dort finden Sie auch exklusive Folgen im DocCheck geschützten Bereich. Außerdem finden Sie weitere Informationen zu unserem Podcast. Hören Sie auch in die Onkologie Shortcasts, dem Podcast zu soliden Tumoren. Falls Sie Fragen, Anmerkungen oder Kritik haben, zögern Sie nicht, uns eine E-Mail an [email protected] zu senden. Wir freuen uns über Ihr Feedback! Bleiben Sie mit uns über Instagram verbunden. Folgen Sie uns, um stets auf dem neuesten Stand zu bleiben und keine Updates zu verpassen.
ASH 2025 – Neuigkeiten zur CLL
2025/12/16
Live auf dem ASH-Meeting spricht Dr. Andreas Hausmann mit Dr. Othman Al-Sawaf über eines der wichtigsten Abstracts des Jahres: CLL17 – ASH Abstract #1. Im Zentrum der Studie steht die zentrale Frage der modernen CLL-Therapie: zeitlich begrenzte Kombinationen versus kontinuierliche BTK-Inhibition. Dr. Al-Sawaf erläutert das Studiendesign und die Ergebnisse der CLL17-Studie mit über 900 unbehandelten CLL-Patient:innen und ordnet ein, was die bestätigte Nicht-Unterlegenheit zeitlich begrenzter Therapien für den klinischen Alltag bedeutet. Diskutiert werden Subgruppen wie TP53-alterierte und unmutierte IGHV-Patient:innen, Infektionsrisiken unter CD20-Antikörpern sowie praktische Konsequenzen für Leitlinien und Therapieentscheidungen. Darüber hinaus geht es um aktuelle ASH-Daten zur Erstlinie (inkl. Pirtobrutinib), um Therapiesequenzierung und Retreatment-Konzepte, einen Ausblick auf CLL18 mit MRD-gesteuerten Strategien sowie um aktuelle Ansätze bei der Richter-Transformation, inklusive allogener HCT. Auch die Rolle von CAR-T-Zellen bei der CLL  wird kritisch eingeordnet. Eine dichte, praxisnahe ASH-Folge zu dem, was die CLL-Therapie heute – und in den kommenden Jahren – prägen wird. Besuchen Sie gerne unsere Website, um mehr zu erfahren. Dort finden Sie auch exklusive Folgen im DocCheck geschützten Bereich. Außerdem finden Sie weitere Informationen zu unserem Podcast. Hören Sie auch in die Onkologie Shortcasts, dem Podcast zu soliden Tumoren. Falls Sie Fragen, Anmerkungen oder Kritik haben, zögern Sie nicht, uns eine E-Mail an [email protected] zu senden. Wir freuen uns über Ihr Feedback! Bleiben Sie mit uns über Instagram verbunden. Folgen Sie uns, um stets auf dem neuesten Stand zu bleiben und keine Updates zu verpassen.
ASH 2025 – Latebreaker
2025/12/04
In dieser Folge der Hämatologie Shortcasts diskutieren Dr. Richard Schabath und Dr. Andreas Hausmann die Latebreaking Abstracts des diesjährigen ASH-Kongresses. Vom innovativen Einsatz von CAR-T-Zelttherapien im multiplen Myelom bis hin zu neuen Therapieansätzen bei ITP und modernen Strategien für CLL – wir geben euch kompakte Einblicke in die wichtigsten Daten und ihre klinische Relevanz.   Late Breaker 4 - IBM DX Study Lucy Fox präsentiert die IBM DX Study zu erblichen Knochenmarksversagenssyndromen (IBMFS). Mit Whole-Genome-Transcriptome-Sequencing bei 237 Patienten konnten fast 40 % der Fälle genauer genetisch zugeordnet werden, inklusive neuer Varianten von Diamond-Blackfan-Anämie-Genen. Zudem wurde in 15 % eine klonale Hämatopoese festgestellt, sekundäre genomische Befunde wie BRCA-Mutationen aufgedeckt und individualisierte Behandlungsstrategien ermöglicht.   Late Breaker 1 - KLN1010  Simon Harrison stellt eine innovative CAR-T-Zelltherapie im multiplen Myelom vor: in vivo (!) hergestellte BCMA-gerichtete CAR-T-Zellen (KLN1010). Drei Patienten mit refraktärem Myelom erreichten MRD-negative Remissionen innerhalb von drei Monaten, ohne ex vivo Zellmanipulation oder lympho-reduktive Chemotherapie – ein potenziell bahnbrechender Ansatz für zukünftige Therapien.   Late Breaker 3 - Pirtoproteinib vs. Vendamustin-Rituximab Wojciech Jurczak präsentiert die First-Line-Studie bei unbehandelter CLL: Pirtoproteinib zeigte ein herausragendes progressionsfreies Überleben (PFS 93 % nach 24 Monaten) und exzellente Verträglichkeit im Vergleich zur Standard-Chemoimmuntherapie, mit besonders guter Wirksamkeit bei unmutiertem IGHV-Status.   Late Breaker 6 - Teclistamab + Daratumumab  Maria Victoria Mateos zeigt die Phase-3-Studie bei rezidiviertem/refraktärem Myelom: Teclistamab kombiniert mit Daratumumab erzielte ein stark verbessertes PFS (83 % vs. 29 % bei Standardtherapie), hohe MRD-Negativitätsraten (58 % vs. 17 %) und vielversprechendes Gesamtüberleben. Eine mögliche neue Standardoption ab der Second-Line-Therapie.   Late Breaker 2 - Ianalumab + Eltrombopag  Hanny Al-Samkari präsentiert eine neue Therapie bei primär steroid-refraktärer ITP: Ianalumab + Eltrombopag. Die zeitlich befristete B-Zell-gerichtete Therapie (gegen das Antigen B-cell activating factor (BAFF)) führte zu stabilen Remissionen bei 62 % der Patienten, verbesserte Fatigue-Scores und zeigte wenige Infektions- oder Nebenwirkungen – ein potenzieller Practice Change für ITP.   Late Breaker 5 - Tranexamsäure  Eine multizentrische, randomisierte Studie aus Kanada - präsentiert von Brett Houston - untersuchte Tranexamsäure bei nicht-kardiologischen Operationen. Über 8.000 Patienten profitierten von einer signifikanten Reduktion der Bluttransfusionen (7,4 % vs. 10 %) ohne erhöhtes Thromboserisiko. Die Ergebnisse stützen die sichere und effektive Anwendung von Tranexamsäure im perioperativen Setting. Hört rein, um die Latebreaking-Daten aus erster Hand erklärt zu bekommen – praxisnah, evidenzbasiert und unterhaltsam kommentiert! Besuchen Sie gerne unsere Website, um mehr zu erfahren. Dort finden Sie auch exklusive Folgen im DocCheck geschützten Bereich. Außerdem finden Sie weitere Informationen zu unserem Podcast. Hören Sie auch in die Onkologie Shortcasts, dem Podcast zu soliden Tumoren. Falls Sie Fragen, Anmerkungen oder Kritik haben, zögern Sie nicht, uns eine E-Mail an [email protected] zu senden. Wir freuen uns über Ihr Feedback! Bleiben Sie mit uns über Instagram verbunden. Folgen Sie uns, um stets auf dem neuesten Stand zu bleiben und keine Updates zu verpassen.
ASH 2025 – Was erwartet uns?
2025/12/02
In dieser besonderen ASH-Vorbereitungsfolge nehmen Dr. Richard Schabath und Dr. Stephan Fuhrmann euch mit in die aufregendste Woche des hämatologischen Jahres. Während Kollege Dr. Andreas Hausmann live aus Orlando berichten wird, werfen die beiden Daheimgebliebenen einen tiefen Blick in die Datenflut von über 8.200 Abstracts – und filtern für euch die Themen heraus, die die klinische Praxis wirklich verändern könnten. Mit persönlichem Blick, klinischen Erfahrungen und einer Portion Vorfreude führen sie durch die spannendsten Highlights des Programms.   Abstract 1: CLL-17 in der Plenary Session – Deutsche Daten im Rampenlicht Die CLL-Studiengruppe liefert erneut ein Top-Abstract: • Dreiarmiges Design: Ibrutinib, Venetoclax-Obinutuzumab, Venetoclax-Ibrutinib • Klare Vorteile der fixed-duration Therapie • MRD-Negativität, CR-Raten und erste OS-Signale • Bedeutung für den klinischen Alltag • Persönliche Einordnung: „Was macht das mit unserer Erstlinie?“   Abstract 683: BTK-Next Level: Pyrtobrutinib vs. Ibrutinib in der Erstlinie • Nicht-kovalenter BTKI erstmals gegen Ibrutinib geprüft • Höhere Ansprechraten, weniger Arrhythmien, weniger Hypertonie • Deutlich weniger Dosisreduktionen & Therapieabbrüche • Diskussion: Kommt Pirtobrutinib in die Erstlinie – oder bleibt’s bei der Reserve?   Abstract 4: Klonale Hämatopoese – ein stiller Treiber? • Neue Daten zu Chemotherapie-induzierter Klonexpansion • Der CDK4/6-Inhibitor Trilaciclib als potenzieller Schutzmechanismus • Klinische Bedeutung für solide Tumoren & Hämatologie • Was bedeutet das für unsere zukünftigen Therapieentscheidungen?   Abstract 2975: SCD – Ein BTK-Inhibitor für die Sichelzellerkrankung? • Überraschende Einsatzgebiete für Rilzabrutinib • Pathophysiologische Überlegungen: Inflammation, Fatigue, Krisenmanagement • Einordnung: „Wird das die nächste hämato-onkologische Allzweckwaffe?“   Abstract 6: AML – Ambulant ist das neue stationär? • Azacitidin + Venetoclax schlägt intensive Induktion • Höhere CR-Raten, mehr Transplantationen, weniger stationäre Zeit • Bedeutung für junge, fitte Patient*innen • Abschied von 7+3? Wie sich die AML-Landschaft jetzt verschiebt. Besuchen Sie gerne unsere Website, um mehr zu erfahren. Dort finden Sie auch exklusive Folgen im DocCheck geschützten Bereich. Außerdem finden Sie weitere Informationen zu unserem Podcast. Hören Sie auch in die Onkologie Shortcasts, dem Podcast zu soliden Tumoren. Falls Sie Fragen, Anmerkungen oder Kritik haben, zögern Sie nicht, uns eine E-Mail an [email protected] zu senden. Wir freuen uns über Ihr Feedback! Bleiben Sie mit uns über Instagram verbunden. Folgen Sie uns, um stets auf dem neuesten Stand zu bleiben und keine Updates zu verpassen.
DGHO 2025: Seltene, aber entscheidende Diagnose: Mastozytose richtig erkennen
2025/10/30
In dieser Folge der Hämatologie Shortcasts, aufgezeichnet auf der DGHO-Jahrestagung in Köln, spricht Dr. Richard Schabath mit Priv.-Doz. Dr. Gregor Hörmann über die Mastozytose – eine seltene, aber komplexe hämatologische Erkrankung. Das Gespräch beleuchtet die aktuellen Diagnosekriterien, die entscheidende Rolle der Histopathologie und der KIT-D816V-Mutation, sowie die Bedeutung neuer molekularer Methoden wie der Rolling Cycle Amplification (RCA). Hörmann erklärt, wie Zusatzmutationen (z. B. SF3B1, TET2) Aufschluss über Prognose und Krankheitsverlauf geben und warum eine negative Serum-Tryptase eine Mastozytose nicht ausschließt. Darüber hinaus wird auf das Therapiemonitoring mit Tyrosinkinase-Inhibitoren, die Interpretation der Allelfrequenz, und die Notwendigkeit einer besseren Awareness in der Praxis eingegangen – insbesondere bei Patienten mit Anaphylaxie, kutaner Mastozytose oder unklaren hämatologischen Befunden. Eine informative Episode für alle, die sich für präzisionsmedizinische Diagnostik und moderne Therapiekonzepte bei Mastozytose interessieren. Besuchen Sie gerne unsere Website, um mehr zu erfahren. Dort finden Sie auch exklusive Folgen im DocCheck geschützten Bereich. Außerdem finden Sie weitere Informationen zu unserem Podcast. Hören Sie auch in die Onkologie Shortcasts, dem Podcast zu soliden Tumoren. Falls Sie Fragen, Anmerkungen oder Kritik haben, zögern Sie nicht, uns eine E-Mail an [email protected] zu senden. Wir freuen uns über Ihr Feedback! Bleiben Sie mit uns über Instagram verbunden. Folgen Sie uns, um stets auf dem neuesten Stand zu bleiben und keine Updates zu verpassen.
DGHO 2025: MPN im Wandel – Von Interferon bis Calreticulin-Antikörpern
2025/10/28
In dieser Folge der Hämatologie Shortcasts spricht Dr. Richard Schabath mit Prof. Dr. Haifa Kathrin Al-Ali über aktuelle Entwicklungen und Zukunftsperspektiven bei Myeloproliferativen Neoplasien (MPN). Prof. Al-Ali gibt spannende Einblicke in neue Therapien wie Calreticulin-Antikörper, die als möglicher Meilenstein in der Behandlung gelten und bereits erste Hinweise auf eine krankheitsmodifizierende Wirkung zeigen. Zudem geht es um die moderne Risikoklassifikation, die Bedeutung von Symptomen und Lebensqualität bei jüngeren Patienten sowie den Stellenwert der Interferontherapie, bei der Geduld und individuelle Anpassung entscheidend sind. Ein Ausblick auf zukünftige Immun- und Zelltherapien rundet das Gespräch ab – ein spannender Überblick über ein sich rasant entwickelndes Feld der Hämatologie. Besuchen Sie gerne unsere Website, um mehr zu erfahren. Dort finden Sie auch exklusive Folgen im DocCheck geschützten Bereich. Außerdem finden Sie weitere Informationen zu unserem Podcast. Hören Sie auch in die Onkologie Shortcasts, dem Podcast zu soliden Tumoren. Falls Sie Fragen, Anmerkungen oder Kritik haben, zögern Sie nicht, uns eine E-Mail an [email protected] zu senden. Wir freuen uns über Ihr Feedback! Bleiben Sie mit uns über Instagram verbunden. Folgen Sie uns, um stets auf dem neuesten Stand zu bleiben und keine Updates zu verpassen.

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