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Kontrafunk: Krieg und Frieden

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Dieser Podcast hat
26 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
Kontrafunk
Explizit
Nein
Erstellt am
2025/11/19
Neueste Episode
2026/04/14
Durchschnittsdauer
56 min.
Veröffentlichungsintervall
7 Tage

Beschreibung

In unserer unfriedlichen Zeit ist Aufklärung die wichtigste Strategie. Wir bekämpfen Propaganda und verteidigen uns gegen Kriegstreiberei durch sachverständige Interviews über Militärgeschichte, Geopolitik, Waffentechnik und Armeestrukturen. 

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Krieg und Frieden: Wie Kriege enden – 80 Jahre Vertreibung der Deutschen u. russisches Trauma in Afghanistan
2026/04/14
Achtzig Jahre nach Kriegsende richtet diese Ausgabe den Blick auf zwei historische Einschnitte rund um den 14. April. Im Fokus stehen die systematisch organisierten Vertreibungen Deutscher im Frühjahr 1946, die Millionen Menschen ihre Heimat gekostet haben. Erika Steinbach, ehemalige Präsidentin des Bundes der Vertriebenen und selbst in Danzig, Westpreußen, geboren, ordnet die Ereignisse und ihre Folgen ein. Zudem geht es um den sowjetischen Afghanistan-Krieg: Mit dem Genfer Abkommen vom 14. April 1988 begann der Rückzug der Roten Armee. Der Osteuropahistoriker Alexander Rahr, Vorsitzender der Eurasien-Gesellschaft, erklärt, warum dieser Krieg als Wendepunkt für die Sowjetunion gilt und bis heute nachwirkt.
Krieg und Frieden vom 7. April 2026
2026/04/07
Wir sprechen heute mit dem Journalisten Pierre Heumann, der in Tel Aviv lebt und arbeitet . Wir werden mit ihm die aktuelle Lage im Nahen Osten erörtern, sowohl hinsichtlich des Iran-Krieges, aber vor allem auch der anderen militärischen Auseinandersetzungen in der Region. Und wir werden der Frage nachgehen, wie Israel unter den gegebenen Bedingungen einen dauerhaften Frieden für sich erlangen kann. Wir reden darüber hinaus mit unserem Kontraunk-Kollegen Florian Machel über die Gefahren, die von künstlicher Intelligenz in Kriegen und der Berichterstattung über sie ausgehen. Florian Machel hat an der Kunstuniversität in Linz visuelle Mediengestaltung mit dem Schwerpunkt Video und Film studiert und inzwischen eine 30 Jahre andauernde Berufserfahrung.
Krieg und Frieden: Reformen im Militär – vom Sieg über Napoleon 1814 zu Frauen in der Bundeswehr
2026/03/31
Vom Wiener Kongress zurück in die Gegenwart: Diese Ausgabe verbindet historische Umbrüche mit aktuellen sicherheitspolitischen Fragen. Die österreichische Historikerin Dr. Gudula Walterskirchen analysiert die militärischen Reformen rund um den Einzug der über Napoleon siegreichen preußischen, österreichischen und russischen Truppen am 31. März 1814 und zieht Parallelen zur heutigen Lage Österreichs zwischen Neutralität und neuen Bedrohungen. Im zweiten Teil berichtet Elena Prilop, Stabsunteroffizier a. D. in der Panzeraufklärungstruppe, von ihren persönlichen Erfahrungen als eine der ersten Frauen in einer Kampftruppe der Bundeswehr. Es geht um Wandel innerhalb der Streitkräfte, Gleichstellung und die Frage, wie sich Armeen – und die Menschen darin – verändern.
Krieg und Frieden: Straße von Hormus und Ukraine-Krieg
2026/03/24
Diese Ausgabe steht ganz im Zeichen der derzeitigen geopolitischen Konflikte. Kay-Achim Schönbach, Vizeadmiral a. D. und früherer Inspekteur der Bundesmarine, berichtet über die Lage im Persischen Golf aus Sicht eines Marineexperten. Im Anschluss liefert Ralph Bosshard, ehemaliger Oberstleutnant im Generalstab der Schweizer Armee, aktuelle Informationen zum Ukraine-Krieg. Kay-Achim Schönbach: Straße von Hormus Ralph Bosshard: Ukraine-Krieg
Krieg und Frieden: Europa im langen Schatten Roms – wenn Großreiche untergehen
2026/03/17
Vor genau 1550 Jahren endete mit der Absetzung des Kaisers Romulus Augustulus das Weströmische Reich – ein Ereignis, das bis heute als Symbol für den Zusammenbruch einer Weltordnung gilt. Doch war es wirklich ein plötzlicher Sturz oder das Ergebnis eines langen historischen Prozesses? In der Sendung spricht der Historiker Prof. David Engels über den Niedergang Roms und mögliche Parallelen zur Gegenwart. Denn auch heute befindet sich die internationale Ordnung im Umbruch: Der Krieg in der Ukraine, Spannungen im Nahen Osten und die Rückkehr geopolitischer Machtpolitik verändern die globale Balance.  Gemeinsam mit dem Historiker und Politikwissenschaftler Prof. Heinz Theisen geht es um die Frage, welche Rolle Europa und Deutschland in einer zunehmend multipolaren Welt spielen können – und welche Voraussetzungen der Westen braucht, um politisch und strategisch handlungsfähig zu bleiben.
Krieg und Frieden: Der Iran-Krieg – Risiko für den Weltfrieden und des jüdischen Lebens in Deutschland
2026/03/10
In dieser Sendung beleuchten wir zwei Aspekte des Iran-Kriegs. Der Schweizer Historiker Prof. Cyrus Schayegh vom Geneva Graduate Institute erläutert mögliche Konsequenzen des Krieges für die Region des Nahen Ostens, aber auch darüber hinaus. Und Dr. Rafael Korenzecher, Herausgeber der „Jüdischen Rundschau“, berichtet von den Auswirkungen des Krieges auf die jüdischen Gemeinden und das jüdische Leben in Deutschland.
Krieg und Frieden vom 3. März 2026
2026/03/03
Die militärische Eskalation gegen den Iran wirft weitreichende Fragen auf: Welche Folgen drohen für Energieversorgung, Welthandel und Finanzmärkte? Gemeinsam mit dem österreichischen Unternehmer Gerald Markel analysieren wir sieben denkbare Entwicklungen – von begrenzten Verwerfungen bis zu globalen Schockwellen. Im zweiten Gespräch richten wir den Blick nach Texas: 190 Jahre nach der Schlacht von Alamo fragen wir, wie Geschichte Identität formt und welche Rolle Grenzkonflikte heute spielen. Tom Schiller, Texaner mit deutschen Wurzeln, berichtet aus unmittelbarer Nähe zum historischen Schauplatz.
Krieg und Frieden: Vierter Jahrestag des Einmarschs Russlands in die Ukraine
2026/02/24
Die Eskalation des Ukraine-Konflikts mit dem Einmarsch russischer Truppen jährt sich an diesem Tag zum vierten Mal. Mit Dr. Thomas Sarholz, Oberst a. D., sprechen wir darüber, warum Russlands Blitzkrieg-Strategie von Beginn an zum Scheitern verurteilt war. Die Notwendigkeit eines Friedens mit Russland erläutert uns im Anschluss General Günther Greindl.
Krieg und Frieden: Vom Schlagwort zur Strategie – Geopolitik in Theorie und Praxis
2026/02/17
Die Münchner Sicherheitskonferenz ist vorbei – doch die Debatten wirken nach. Zwischen Ukraine-Krieg, einem schwieriger gewordenen Verhältnis zu den USA unter Präsident Trump und Europas Anspruch auf mehr sicherheitspolitische Eigenständigkeit stellt sich die Frage: Steht Deutschland vor einer neuen strategischen Rolle? Und was bedeutet „Geopolitik“ heute – Analyseinstrument oder politisches Schlagwort? Darüber sprechen wir mit dem Journalisten und Wissenschaftsautor Jan David Zimmermann sowie mit Rüdiger Lucassen, Sicherheitspolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion und Oberst der Reserve.
Krieg und Frieden: Konflikt Islam – Christentum
2026/02/10
Diese Ausgabe steht ganz im Zeichen der Rivalität zwischen Christentum und Islam. Mit Ednan Aslan, Professor für islamische Religionspädagogik, sprechen wir über die religiösen und politischen Aspekte der Auseinandersetzung. Der Historiker Lothar Höbelt informiert anschließend über ein fast vergessenes Kapitel der Geschichte: die Militärgrenze.
Krieg und Frieden: Amerikas Kurswechsel – Europas Realität
2026/02/03
Die neue „National Defense Strategy“ der USA markiert einen tiefgreifenden Kurswechsel: weg von globalen Interventionen, hin zu nationalen Interessen, harter Abschreckung und einer klaren Forderung nach mehr Eigenverantwortung der Verbündeten. Europa – und insbesondere Deutschland – steht damit vor grundlegenden sicherheitspolitischen Fragen. In der Sendung „Krieg und Frieden“ analysiert Rüdiger Lucassen, Oberst a. D. und sicherheitspolitischer Sprecher der AfD, die strategischen Konsequenzen dieser Neuausrichtung. Zugleich richtet sich der Blick nach innen: Der Politikwissenschaftler Dr. Ralph Schoellhammer warnt davor, die gesellschaftliche Stabilität des Westens als selbstverständlich zu betrachten. Eine Sendung über Machtverschiebungen, strategische Illusionen – und die unbequeme Realität.
Krieg und Frieden: Propaganda
2026/01/27
Propaganda ist in Kriegszeiten allgegenwärtig. Was sie auszeichnet und wie wir sie erkennen, erklärt Maike Gosch, Kommunikationsstrategin, Autorin und ehemalige Rechtsanwältin. Der Historiker Simon Akstinat gibt anschließend Auskunft über die Instrumentalisierung von historischen Ereignissen in Friedenszeiten.
Krieg und Frieden: Der 18. Januar – Ein Schicksalstag der Deutschen
2026/01/20
Der 18. Januar ist ein Schlüsseldatum der deutschen Geschichte. In dieser Ausgabe blicken wir auf seine widersprüchliche Bedeutung: vom Aufstieg Preußens über die Reichsgründung bis zum Versailler Vertrag von 1919. Im ersten Teil spricht der Journalist und Preußenkenner René Nehring über die einzigartige Entwicklung Preußens zwischen 1701 und 1871, über Krieg als Motor der Staatlichkeit und über Parallelen zur Nationwerdung der Ukraine. Im zweiten Teil analysiert der Historiker Dr. Karlheinz Weißmann den Versailler Vertrag als Diktat- und Vergeltungsfrieden, seine Folgen für Deutschland und die Lehren für stabile Friedensordnungen bis in die Gegenwart. Eine Sendung über Macht, Niederlage – und die schwierige Kunst des Friedens.
Krieg und Frieden: Nationale Volksarmee
2026/01/13
Mit dem Historiker Klaus-Rüdiger Mai sprechen wir über die Geschichte, den Auftrag und die Rolle der Nationalen Volksarmee innerhalb des Warschauer Paktes. Im Anschluss beleuchten wir eine Besonderheit der NVA: die Bausoldaten. Was es damit auf sich hat, erklärt der Historiker und Autor Stefan Stadtherr Wolter. Klaus-Rüdiger Mai: Nationale Volksarmee Stefan Stadtherr Wolter: Bausoldaten
Krieg und Frieden: Die Sicherheitspolitik der Schweiz und der skandinavischen Länder
2026/01/06
In der ersten Ausgabe nach der Weihnachtspause stehen aktuelle sicherheitspolitische Spannungen im Fokus. Der Krieg in der Ukraine, Debatten um Neutralität, Sanktionen und Meinungsfreiheit sowie die Rückkehr des islamistischen Terrors prägen die internationale Lage – mit direkten Auswirkungen auf die Schweiz. Zu Gast ist Werner Salzmann, SVP-Ständerat und Sicherheitspolitiker. Mit ihm sprechen wir über Bedrohungen, politische Verantwortung und die Rolle der Neutralität. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Nordeuropa und der Ostsee als geopolitischem Brennpunkt. Dr. Stephan Sander-Faes, Historiker und Sicherheitsexperte an der Universität Bergen, analysiert die sicherheitspolitischen Veränderungen in Skandinavien seit den Nato-Beitritten.

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