Dimensionen

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Dieser Podcast hat
81 Episoden
Sprache
Herausgeber
Explizit
Nein
Erstellt am
2024/01/11
Neueste Episode
2026/02/05
Durchschnittsdauer
26 min.
Veröffentlichungsintervall
2 Tage

Beschreibung

Den Gedanken Raum geben - mit Reportagen, Features, Recherchen, Porträts und Gesprächen aus den Bereichen Wissenschaft und Kunst, Politik und Wirtschaft, Natur und Technik.

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Von Gandhi lernen, mit Thiel debattieren
2026/02/05
Im OPEN SPACE zu Gast: der friedenspolitische Theologe Wolfgang Palaver, der seinen Bekannten Peter Thiel kritisch analysiert. "Für den Frieden kämpfen. In Zeiten des Krieges von Gandhi und Mandela lernen", so lautet der Titel des neunen Buches (Tyrolia-Verlag) von Wolfgang Palaver. Der Religionspädagoge, Germanist und Politikwissenschaftler lehrte über viele Jahrzehnte Christliche Gesellschaftslehre an der Universität Innsbruck und war von 2013 bis 2017 Dekan der Theologischen Fakultät. Auch außerhalb der Universität ist der Friedensforscher Palaver tätig, zum Beispiel als Präsident von Pax Christi Österreich. Im vergangenen Jahr wurde er zum Vertreter der OSZE zur Bekämpfung von Intoleranz, Rassismus und Diskriminierung ernannt - und Palaver erregte mediale Aufmerksamkeit durch seine Bekanntschaft mit dem Milliardär und libertären Tech-Investor Peter Thiel. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 05. 02. 2026. Interview: Alexander Behr
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Dunkle Energie
2026/02/04
Sendet der expandierende Kosmos neue Signale? Das Universum entstand vor 13,8 Milliarden Jahren im Urknall. Seitdem dehnt es sich aus - und zwar immer schneller. Die expansive Kraft hinter dem Phänomen nennen Physiker die "Dunkle Energie". Ein passender Name, denn die physikalischen Ursachen liegen nach wie vor im Dunkeln. Aufregende Neuigkeiten kommen nun aber vom Kitt-Peak-Nationalobservatorium in Arizona: Das dort montierte "Dark Energy Spectroscopic Instrument" hat Signale empfangen, die durch das kosmische Standardmodell nicht erklärt werden können. Ein Team um den Theoretiker Djordje Minic glaubt jene Mächte entdeckt zu haben, die für die Expansion des Kosmos verantwortlich sind. (Wh. v. 29. 09. 2025) - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 04. 02. 2026. Gestaltung: Robert Czepel
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Wenn Berge bröckeln
2026/02/03
In den letzten Jahren kamen sie immer häufiger in die Schlagzeilen. Hart und in rauen Mengen gingen die Felsmassen in den Alpen ab. Sei es auf der Marmolata in Italien, in Blatten und Brienz in der Schweiz oder der Gipfel des Fluchthorns in Tirol. Zum Leidwesen der Bewohnerinnen und Bewohner, die um ihren Lebensraum fürchten. Umso mehr beschäftigen sich Klimaphysiker, Meteorologinnen und Geologen mit den bröckelnden Bergen und der Verbesserung von Prognosen. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 03. 02. 2026. Gestaltung: Ilse Huber
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Wahnsinn und Widerstand
2026/02/02
Die Antipsychiatriebewegung und "Einer flog über das Kuckucksnest" Patienten werden mit Medikamenten und Elektroschocks ruhiggestellt, es herrscht ein rigides System von Entmenschlichung: Milos Formans Film "Einer flog über das Kuckucksnest" zeigte eine psychiatrische Klinik als Ort der Unterdrückung, als ein System, das massiv in Selbstbestimmung und Persönlichkeit eingreift. Die Oscar-prämierte Tragikomödie mit Jack Nicholson hatte ihre Premiere 1975, in einer Zeit großer Fragen: Was bedeutet Heilung? Wer bestimmt, was "normal" ist? Darf man Menschen gegen ihren Willen behandeln oder einsperren? Damals gewann die sogenannte antipsychiatrische Bewegung den USA und einigen europäische Ländern großen Einfluss. Sie stellte die Psychiatrie grundlegend infrage und stieß große Reformen an. (Übernahme Deutschlandfunk Kultur, 18. 11. 2025). - Diese Sendung wurde am 02. 02. 2026 in Ö1 ausgestrahlt. Gestaltung: Michael Marek und Luis-Kilian Marek
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Warum Biologische Landwirtschaft glücklich macht
2026/01/29
Im "Open Space" zu Gast: Sabine Seidel, die neue Professorin für Biologische Landwirtschaft an der Boku Wien. Bereits als Teenager entschied sich die gebürtige Deutsche bewusst für den Kauf von Bio-Lebensmitteln und interessierte sich für gesunde Ernährung, Biodiversität und Tierwohl. In ihrer Antrittsvorlesung stellte Sabine Seidel das Konzept der planetaren Belastbarkeitsgrenzen der Erde vor und demonstrierte, wie eng dieses mit der Landwirtschaftlichen Produktion verknüpft ist. Auch im Gespräch mit den "Dimensionen" erklärt sie, welchen Beitrag die Biologische Landwirtschaft leisten kann, um ein nachhaltiges Agrar- und Ernährungssystem zu entwickeln und zu gestalten. Und Sabine Seidel verrät, warum die Beschäftigung mit diesen Themen glücklich macht. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 29. 01. 2026. Moderation: Lothar Bodingbauer
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Diktierte Erinnerung
2026/01/28
Russische Museumspolitik und der Angriffskrieg auf die Ukraine Wenige Monate nach dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 eröffnete Vladimir Putin eine großangelegte Themenausstellung mit dem Titel "Ukraine - Im Wandel der Zeiten" in Moskau. Sie sollte nicht die einzige aufwendig inszenierte Propagandaveranstaltung bleiben, mit der Rechtfertigungspolitik für diesen Krieg betrieben wurde. Während kulturelles Erbe der Ukraine zerstört und Kulturgüter geplündert werden, verbreiten in den sogenannten "neuen Regionen" mobile Ausstellungen Putins Narrativ von der "historischen Einheit der Russen und der Ukrainer". Heute sind russische Museen mit staatlichem Geschichtsrevisionismus im Zeichen der sogenannten "militärischen Spezialoperation" weitgehend auf Linie gebracht. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 28. 01. 2026.
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Stadt im Takt
2026/01/27
Wie kann Verkehr Wohlbefinden schaffen? In Kopenhagen hat man bereits vor zehn Jahren damit begonnen, Ampeln für Radfahrer früher auf grün zu schalten, die Autolenker folgen einige Sekunden danach. Dahinter stecken auch Verkehrssicherheitsüberlegungen. Zu einem gesunden Takt gehört die körperliche Gesundheit genauso wie das psychische Wohlbefinden. Das eine bedingt das andere und es beeinflusst den Umgang der Verkehrsbeteiligten untereinander. Wie lässt sich der Rhythmus einer Stadt sinnvoll planen und organisieren? Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 27. 01. 2026. Gestaltung: Daphne Hruby
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Kann die KI wissenschaftlich arbeiten?
2026/01/26
Derzeit werden der KI viele Fähigkeiten zugeschrieben. Kann sie auch Forschung betreiben und wissenschaftliche Arbeiten begutachten? Diese Frage wollte man an der renommierten Stanford University im Rahmen der Online-Konferenz "Agents4Science" beantworten. Auf der Konferenz traten ausschließlich KI-Agenten als Hauptautoren und Peer-Reviewer auf. Die Konferenzergebnisse wurden allerdings von Menschen präsentiert. Sie zeigen: KI-Agenten können Theorien aufstellen, Experimente durchführen, Daten erheben und wissenschaftliche Artikel schreiben und bewerten - mehr oder weniger. Kann man davon Konsequenzen für einen KI-assistierten Wissenschaftsbetrieb ableiten? Gestaltung: Mariann Unterluggauer. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 26. 01. 2025.
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Die Welt als Welle und Vorstellung
2026/01/22
100 Jahre Quantenmechanik: Wie Erwin Schrödinger die Wellenmechanik entwickelte Am 27. Jänner 1926 reicht Erwin Schrödinger die erste von vier fundamentalen Arbeiten bei den renommierten "Annalen der Physik" ein. In dieser Publikationsreihe taucht jene Gleichung auf, die den Österreicher weltberühmt und 1933 zum Physiknobelpreisträger macht: die "Schrödinger-Gleichung. Herzstück seiner Wellenmechanik, mit der bis heute das Verhalten von Quantenteilchen und die Vorgänge in der atomaren und subatomaren Welt beschrieben werden können. Eine mathematisch elegante Einzelleistung und praktikabler als die gleichwertige Matrizenmechanik, die Werner Heisenberg mit Hilfe seiner Göttinger Kollegen ein paar Monate zuvor entwickelt hat. Wo liegen die Unterschiede? Und ist Schrödinger der Durchbruch bereits in den Weihnachtsferien 1925 in Arosa gelungen? Gestaltung: Robert Czepel und Armin Stadler. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 22. 01. 2026.
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Die Langzeitfolgen des Syrienkriegs
2026/01/21
Es ist die longue durée des Krieges, dass nach dem Ende der Kamphandlungen die Gewalt in Form von Umweltzerstörung und Gesundheitsgefährdung weiterlebt. Ein Beispiel ist Syrien. Überfüllte Müllhalden in zerstörten Städten verschmutzen landwirtschaftliche Böden und Flüsse, Trinkwasser ist oft kontaminiert. Durch die Abfälle und stehendes Wasser breiten sich Sandfliegen rasant aus, die Leishmaniose übertragen - eine Krankheit, die in Syrien seit Jahren stark zunimmt. Hinzu kommen toxische Überreste von Munition, Bomben und Sprengstoffen, aber auch die zerstörten Gebäude, Betonstaub, Asbest etc., die Böden verseuchen und das Risiko für Geburtsdefekte und chronische Erkrankungen erhöhen. Das Kriegserbe Syriens zeigt sich so nicht nur in den Ruinen seiner Städte, sondern in der schleichenden Vergiftung von Umwelt und Körpern. - Gestaltung: Laura Salm-Reifferscheidt. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 21. 01. 2026.
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Therapiebegleithunde: Hechelnde Helfer, die heilen
2026/01/20
Ältere Leute, Menschen mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen oder auch Schulkinder erwarten sie oft sehnsüchtig: Hunde, die eigens dafür ausgebildet wurden, therapeutisch Gutes zu tun. Im Gegensatz zu Assistenzhunden, die dauernd bei einem Menschen mit Behinderung leben und diesen in seinem Alltag unterstützen, sind Therapiebegleithunde mit ihren Haltern Teil des Behandlungskonzepts. Wie die Erfahrung gezeigt hat, werden mit den Fellnasen spielerisch Brücken gebaut, therapeutische Ziele schneller und leichter erreicht und das Wohlbefinden insgesamt auf besondere Weise gefördert. Für die anspruchsvolle Beziehungsarbeit als Therapiebegleithund kommen grundsätzlich verschiedenste Rassen und auch "Promenadenmischungen" in Frage. Vor dem Einsatz muss jedes Tier eine Prüfung ablegen. Gestaltung: Sabrina Adlbrecht. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 20. 01. 2026)
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Generation Single?
2026/01/19
Seit einigen Jahren häufen sich die Berichte, dass immer mehr Menschen allein wohnen. Laut Statistik Austria sind die Einpersonenhaushalte in den letzten 20 Jahren mehr geworden. Eine OECD-Studie kommt für einen Großteil ihrer Mitgliedstaaten zu einem ähnlichen Befund. Allein zu leben, ist zwar noch kein Indiz für ein Single-Dasein, dennoch nähren solche Zahlen die Vermutung, dass immer weniger Menschen in Beziehungen leben. Ein Trend der vor allem bei jüngeren Generationen zu beobachten ist. Spielen in dieser Entwicklung neben demographischen Verschiebungen vor allem gesellschaftliche Veränderungen eine Rolle, beispielsweise der Geschlechterdiskurs? Gestaltung: Kaspar Arens. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 19. 01. 2026
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Open Space: Das Magazin
2026/01/15
1. Warum amerikanische Tech-Firmen bei der Entwicklung des Quantencomputers auf supraleitende Qubits setzen Beitrag: Robert Czepel 2. Ein Grazer Forschungsexpedition reiste nach Nepal, um buddhistische Tempel mit einem 3-D-Messverfahren zu dokumentieren Beitrag: Sylvia Andrews 3. An der Medizinischen Universität Wien wurde eine neue Nachweismethode entwickelt, die Mikro- und Nanoplastik gewebeschonend im menschlichen Körper lokalisieren und identifizieren kann Beitrag: Sabrina Adlbrecht Moderation: Armin Stadler
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Wildtierkriminalität in Österreich
2026/01/14
Bei Wildtierkriminalität denken viele zuerst an gewilderte Leoparden, geschmuggelte Elefantenstoßzähne oder Haifischflossen auf asiatischen Märkten - illegale Taten in fernen Ländern. Doch auch in Österreich wird Wildtieren unerlaubterweise nachgestellt. Seeadler und andere bedrohte und geschützte Vogelarten werden vergiftet, kontrovers diskutierte Raubtiere wie Luchs und Wolf heimlich geschossen. In den vergangenen zehn Jahren sind Fälle von über 200 Greifvögeln und mehr als einem Dutzend Säugetieren dokumentiert - die Dunkelziffer ist hoch. Die wichtigsten Motive der Täterinnen und Täter: illegale Trophäenjagd und Konflikte zwischen den Nutzungsansprüchen der Menschen und dem Schutz der Wildtiere. Für mehr Aufmerksamkeit und eine bessere Strafverfolgung und Verurteilung kooperieren Tier- und Naturschutzorganisationen mit spezialisierten Behörden und Justiz und Exekutive. Gestaltung: Lukas Tremetsberger. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 14. 01. 2026.
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Textilforschung in Vorarlberg
2026/01/13
Die Universität Innsbruck betreibt in Dornbirn das Forschungsinstitut für Textilchemie und Textilphysik. Zwanzig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen an Fasern und Geweben, an Grenzflächen, an Materialien aus nachhaltigen Ressourcen. Die Anwendungen gehen über die Bekleidungsbranche hinaus, sie betreffen wiederaufladbaren Batterien, Verbundmaterialien und sogar Lebensmittel. Das Institut befindet sich nicht zufällig in Vorarlberg. Das Bundesland hat eine lange Textiltradition, in der das Wissen und die Erfahrung von Menschen aus der ganzen Welt verwoben sind. Ein Institutsbesuch. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 13. 01. 2025. Gestaltung: Lothar Bodingbauer
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