Im Gespräch

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Dieser Podcast hat
36 Episoden
Sprache
Herausgeber
Explizit
Nein
Erstellt am
2024/01/11
Neueste Episode
2026/02/06
Durchschnittsdauer
59 min.
Veröffentlichungsintervall
5 Tage

Beschreibung

Begegnungen mit interessanten und berührenden Menschen und immer wieder neue Einsichten und Gedanken jenseits des Tagesjournalismus.

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Katharina Zweig - Langversion
2026/02/06
Große Sprachmodelle in Form von ChatGPT, Perplexity oder Gemini geben Menschen das Gefühl, sie könnten mit Computern sprechen, würden verstanden. Die Informatikerin Katharina Zweig setzt sich seit einem Jahrzehnt verstärkt dafür ein, künstliche Intelligenz und ihre Anwendungen einer breiteren Öffentlichkeit zu erklären. Sie regt grundsätzliche Diskussionen darüber an, was wir eigentlich meinen, wenn wir von "künstlicher Intelligenz" sprechen, was es bedeuten könnte, von einem Computer "verstanden" zu werden, wie wir die Fähigkeiten der Maschinen sinnvoll nutzen können. Sie ist Informatik-Professorin an der TU Kaiserslautern, wo sie 2012 den damals einzigartigen Lehrgang Sozioinformatik einführte mit dem Ziel, die Auswirkung der Digitalisierung auf Individuum, Organisation und Gesellschaft zu untersuchen. Vergangenen Herbst erschien ihr jüngstes Buch mit dem Titel "Weiß die KI, dass Sie nichts weiß". Birgit Dalheimer hat sie zum Gespräch getroffen.
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Katharina Zweig, Sozioinformatikerin
2026/02/06
Große Sprachmodelle in Form von ChatGPT, Perplexity oder Gemini geben Menschen das Gefühl, sie könnten mit Computern sprechen, würden verstanden. Die Informatikerin Katharina Zweig setzt sich seit einem Jahrzehnt verstärkt dafür ein, künstliche Intelligenz und ihre Anwendungen einer breiteren Öffentlichkeit zu erklären. Sie regt grundsätzliche Diskussionen darüber an, was wir eigentlich meinen, wenn wir von "künstlicher Intelligenz" sprechen, was es bedeuten könnte, von einem Computer "verstanden" zu werden, wie wir die Fähigkeiten der Maschinen sinnvoll nutzen können. Sie ist Informatik-Professorin an der TU Kaiserslautern, wo sie 2012 den damals einzigartigen Lehrgang Sozioinformatik einführte mit dem Ziel, die Auswirkung der Digitalisierung auf Individuum, Organisation und Gesellschaft zu untersuchen. Vergangenen Herbst erschien ihr jüngstes Buch mit dem Titel "Weiß die KI, dass Sie nichts weiß". Birgit Dalheimer hat sie zum Gespräch getroffen.
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Thomas Schäfer-Elmayer, Benimm-Papst
2026/01/30
Thomas Schäfer-Elmayer, Inhaber der Tanzschule Elmayer in Wien, ist eine österreichische Institution. 1946 geboren und zunächst erfolgreicher Industriemanager, übernahm der studierte Ökonom Mitte der 1980er-Jahre die renommierte Tanzschule Elmayer in der Wiener Innenstadt. Seit Jahrzehnten unterweist Thomas Schäfer-Elmayer Elevinnen und Eleven nun schon in der Kunst des Linkswalzers und des formvollendeten Handkusses. Viele Jahre lang zeichnete er für die Eröffnungs-Choreographie des Wiener Opernballs verantwortlich. Und auch die Eröffnung des „Life-Ball“ vor dem Wiener Rathaus lag viele Jahre in seinen Händen. Thomas Schäfer-Elmayer ist auch so etwas wie Österreichs Benimm-Papst. Er hält Seminare zum Thema „Etikette“ ab und hat mehrere Ratgeber zum Thema „Gutes Benehmen“ publiziert. Am 4. Februar feiert Thomas Schäfer-Elmayer seinen 80. Geburtstag. Aus diesem Anlass wiederholen wir ein Gespräch, das Günter Kaindlstorfer im Dezember 2014 mit ihm geführt hat.
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Christian Rakos, Physiker
2026/01/23
Im Dezember 1984 nahm der damals 25-jährige Physiker Christian Rakos an der Besetzung der Stopfenreuther Au teil, die erfolgreich den Bau des Donaukraftwerks Hainburg verhinderte. Seit damals lässt ihn die Frage nicht mehr los, wie der steigende Energiebedarf der Menschen umwelt- und klimaschonend gedeckt werden kann. Der promovierte Physiker und Experte für Bioenergie ist seit 2020 Präsident der World Bioenergy Association mit Sitz in Stockholm. Er berät Regierungen, Unternehmen, politische Entscheidungsträger, Verbände und Nichtregierungsorganisationen wie die Energiewende in Richtung Dekarbonisierung voranzutreiben wäre. Christian Rakos ist auf allen Kontinenten unterwegs, wobei er große Chancen vor allem in China, in Indien und auch im subsaharischen Afrika sieht. Andreas Obrecht spricht mit ihm über seine Projekte, davon, wie er trotz verfehlter Klimaziele zuversichtlich bleibt und über Klimapolitik.
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Kristina Lunz, Feministin und Aktivistin
2026/01/16
So gut wie jede Frau, die im Internet unterwegs ist, erlebt Momente des Hasses. Vor allem von Männern. Die deutsche feministische Aktivistin Kristina Lunz wurde schon mehrfach in ihrem Leben Opfer von Online-Gewalt. Etwa als sie 2014 eine erfolgreiche Kampagne gegen die sexualisierte Darstellung von Frauen in der „Bild“ startete. Und zuletzt 2025 nach einer Pressekonferenz zum Thema „Femizide und Abtreibungen“. Der Hass im Netz bewog Lunz, die 1989 geboren wurde und sich nach ihrem Studium der Diplomatie, u.a. in Oxford, auf feministische Außenpolitik spezialisiert hat, zu einem einschneidenden Schnitt: Sie zog sich aus der Öffentlichkeit zurück und schloss ihr Herzensprojekt, die gemeinnützige Forschungs- und Beratungseinrichtung, das „Center for feminist foreign policy“ in Berlin. Mari Lang hat mit Kristina Lunz darüber gesprochen, warum das Internet vor allem für Frauen ein gefährlicher Ort ist und warum es gerade heute in der Außenpolitik einen feministischen Blick braucht.
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Marco Wanda - Langversion
2026/01/09
Marco Wanda wurde als Gründer, Sänger und Songwriter der Wiener Rock'n Roll-Band Wanda berühmt. Ab 2015 hat die Band mit ihren ersten beiden Alben Amore und Bussi und Hits wie Bologna, Bussi Baby oder Colombo einen riesigen Hype im gesamten deutschen Sprachraum ausgelöst. Der deutsche Musikexpress nannte Wanda „die vielleicht letzte wichtige Rock’n Roll-Band unserer Generation“. Kein Ensemble und kein Künstler wurde in der Geschichte des österreichischen Musikpreises Amadeus häufiger ausgezeichnet. Marco Wanda heißt eigentlich Michael Marco Fitzthum und  wurde 1987 in Wien geboren. An der Universität für Angewandte Kunst studierte er bei Robert Schindel Sprachkunst. Im August 2025 erschien bei Zsolnay sein erstes Buch. "Dass es uns überhaupt gegeben hat" ist eine literarisch ambitionierte Wanda-Biografie und ein sehr offener Bericht von Rausch und Ruhm, von Freundschaft, Krisen und Tod. Darüber, über die Musikindustrie, „me too“ undPolitik hat Armin Wolf mit Marco Wanda gesprochen.
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Marco Wanda - Sänger, Bandleader und Autor
2026/01/09
Marco Wanda wurde als Gründer, Sänger und Songwriter der Wiener Rock'n Roll-Band Wanda berühmt. Ab 2015 hat die Band mit ihren ersten beiden Alben Amore und Bussi und Hits wie Bologna, Bussi Baby oder Colombo einen riesigen Hype im gesamten deutschen Sprachraum ausgelöst. Der deutsche Musikexpress nannte Wanda „die vielleicht letzte wichtige Rock’n Roll-Band unserer Generation“. Kein Ensemble und kein Künstler wurde in der Geschichte des österreichischen Musikpreises Amadeus häufiger ausgezeichnet. Marco Wanda heißt eigentlich Michael Marco Fitzthum und  wurde 1987 in Wien geboren. An der Universität für Angewandte Kunst studierte er bei Robert Schindel Sprachkunst. Im August 2025 erschien bei Zsolnay sein erstes Buch. "Dass es uns überhaupt gegeben hat" ist eine literarisch ambitionierte Wanda-Biografie und ein sehr offener Bericht von Rausch und Ruhm, von Freundschaft, Krisen und Tod. Darüber, über die Musikindustrie, „me too“ undPolitik hat Armin Wolf mit Marco Wanda gesprochen.
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Bernhard Pörksen - Langversion
2026/01/02
"Wir hören, was wir fühlen" ist Bernhard Pörksen überzeugt, nachdem er sich ein Jahrzehnt lang wissenschaftlich und persönlich damit beschäftigt hat, was "gutes Zuhören" eigentlich ausmacht. Damit meint er nicht, dass man nur zu hören vermag, was man selbst erlebt hat, sondern, dass das Selbstdurchlebte eine Person feinfühliger werden lässt und offener. Bernhard Pörksen, Jahrgang 1969, studierte in Hamburg und ist heute Professor an der Universität Tübingen. Seine Themen sind seit langem schon Kommunikation, Feindbilder, Desinformation, die Dynamik öffentlicher Empörungsreflexe und Medienskandale. In seinem 2018 erschienenen Buch "Die große Gereiztheit" sezierte er die verbreitete Medienmüdigkeit und beschrieb, weshalb Empörung so oft reizvoller ist als Sachlichkeit. Gleichzeitig wuchs sein Interesse am Zuhören, denn, so argumentiert er im Gespräch mit Birgit Dalheimer, wirklich Zuhören ist gelebte Demokratie im Kleinen, sowie Anerkennung und Akzeptanz von Verschiedenheit.
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Bernhard Pörksen, Medienwissenschaftler
2026/01/02
"Wir hören, was wir fühlen" ist Bernhard Pörksen überzeugt, nachdem er sich ein Jahrzehnt lang wissenschaftlich und persönlich damit beschäftigt hat, was "gutes Zuhören" eigentlich ausmacht. Damit meint er nicht, dass man nur zu hören vermag, was man selbst erlebt hat, sondern, dass das Selbstdurchlebte eine Person feinfühliger werden lässt und offener. Bernhard Pörksen, Jahrgang 1969, studierte in Hamburg und ist heute Professor an der Universität Tübingen. Seine Themen sind seit langem schon Kommunikation, Feindbilder, Desinformation, die Dynamik öffentlicher Empörungsreflexe und Medienskandale. In seinem 2018 erschienenen Buch "Die große Gereiztheit" sezierte er die verbreitete Medienmüdigkeit und beschrieb, weshalb Empörung so oft reizvoller ist als Sachlichkeit. Gleichzeitig wuchs sein Interesse am Zuhören, denn, so argumentiert er im Gespräch mit Birgit Dalheimer, wirklich Zuhören ist gelebte Demokratie im Kleinen, sowie Anerkennung und Akzeptanz von Verschiedenheit.
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Yoko Tawada, Schriftstellerin und Sprachkünstlerin
2025/12/19
Yoko Tawada beschreibt die Welt so, wie sie aussähe, könnte man gleichzeitig träumen und hellwach sein. Wer sich in eines von Tawadas Büchern begibt, begibt sich in eine Welt, in der alles möglich ist: Da wird eine Liebesgeschichte aus der Perspektive von Gegenständen erzählt; eine Frau verwandelt sich in ein Schuppentier, reist durch Traumsequenzen und verliert ihre Zunge; oder drei Eisbären aus drei Generationen erzählen ihre Geschichte von Emigration und Wanderschaft, der berühmteste von ihnen der Berliner Zoobär Knut. Mit viel Humor und genauem Blick, leichtfüßig kommen Tawadas Erzählungen, Romane, Gedichte, Hörspiele oder Theaterstücke daher, und behandeln doch gewichtige Themen wie Fremdheit, Identität, Sprache oder die Reaktorkatastrophe von Fukushima. Yoko Tawada, geboren 1960 in Tokyo, reiste in jungen Jahren mit der Transsibirischen Eisbahn nach Europa und blieb. Erst in Hamburg, dann in Berlin. Dort hat sie Judith Brandner, selbst Japanologin, zum Gespräch getroffen
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Barbara Horejs, Archäologin
2025/12/12
"Uns mit vergangenen Gesellschaften zu beschäftigen, ist der einzige Weg, sinnvoll in die Zukunft zu blicken", meint Barbara Horejs. Seit vielen Jahren erforscht die Archäologin die jungsteinzeitliche Revolution: In der Jungsteinzeit begannen die Menschen, sesshaft zu werden und Landwirtschaft zu betreiben und bald auch Metalle, Kupfer, Bronze und Eisen zu verarbeiten. Die sesshafte Lebensweise breitete sich in Europa vom "fruchtbaren Halbmond" kommend entlang der "Balkanroute" aus - in der Archäologie ein alter Begriff. Über die Migrationsbewegungen der Vergangenheit kam viel der Zivilisation, wie wir sie heute kennen, nach Europa. Barbara Horeis studierte Archäologie in Wien, Athen und Berlin, seit 2021 ist sie wissenschaftliche Direktorin des archäologischen Instituts der ÖAW. Ihre Grabungsarbeiten führen sie im Lauf der Jahre vom Iran, Irak, über die Vereinigten Arabischen Emirate, die Türkei und Griechenland bis auf den Balkan.
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Barbara Horejs, Archäologin - Langversion
2025/12/12
"Uns mit vergangenen Gesellschaften zu beschäftigen, ist der einzige Weg, sinnvoll in die Zukunft zu blicken", meint Barbara Horejs. Seit vielen Jahren erforscht die Archäologin die jungsteinzeitliche Revolution: In der Jungsteinzeit begannen die Menschen, sesshaft zu werden und Landwirtschaft zu betreiben und bald auch Metalle, Kupfer, Bronze und Eisen zu verarbeiten. Die sesshafte Lebensweise breitete sich in Europa vom "fruchtbaren Halbmond" kommend entlang der "Balkanroute" aus - in der Archäologie ein alter Begriff. Über die Migrationsbewegungen der Vergangenheit kam viel der Zivilisation, wie wir sie heute kennen, nach Europa. Barbara Horeis studierte Archäologie in Wien, Athen und Berlin, seit 2021 ist sie wissenschaftliche Direktorin des archäologischen Instituts der ÖAW. Ihre Grabungsarbeiten führen sie im Lauf der Jahre vom Iran, Irak, über die Vereinigten Arabischen Emirate, die Türkei und Griechenland bis auf den Balkan.
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Ali Vaez, Iran-Experte - Originalversion
2025/12/05
„Der Iran ist am Boden, aber er ist nicht außer Gefecht.“ Das sagt Ali Vaez, Senior Berater und Iran-Projektleiter der International Crisis Group. Ali Vaez wurde im Iran geboren, wenige Jahre nach der Islamischen Revolution. Er hat im Westen Technik und Atomphysik, später internationale Beziehungen studiert. Vaez war maßgeblich an der Brückenbildung zwischen dem Iran und vor allem den USA im Rahmen des Atomabkommens aus dem Jahr 2015 beteiligt. Ali Vaez lebt in der Schweiz, arbeitet als Iran-Projektleiter in der International Crisis Group. Vaez hält es für wahrscheinlich, dass der Krieg zwischen Israel und den USA auf der einen Seite und dem Iran auf der anderen Seite, in Bälde wieder aufflammen könnte. Zu Vieles sei ungeklärt nach dem sogenannten "12-Tage Krieg" im Juni 2025, bei dem vor allem iranische Atomanlagen, aber auch andere Infrastruktur und Wohnhäuser von den USA und Israel bombardiert wurden und der Iran Langstreckenraketen auf Israel geschossen hat.
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Ali Vaez, Iran-Experte
2025/12/05
„Der Iran ist am Boden, aber er ist nicht außer Gefecht.“ Das sagt Ali Vaez, Senior Berater und Iran-Projektleiter der International Crisis Group. Ali Vaez wurde im Iran geboren, wenige Jahre nach der Islamischen Revolution. Er hat im Westen Technik und Atomphysik, später internationale Beziehungen studiert. Vaez war maßgeblich an der Brückenbildung zwischen dem Iran und vor allem den USA im Rahmen des Atomabkommens aus dem Jahr 2015 beteiligt. Ali Vaez lebt in der Schweiz, arbeitet als Iran-Projektleiter in der International Crisis Group. Vaez hält es für wahrscheinlich, dass der Krieg zwischen Israel und den USA auf der einen Seite und dem Iran auf der anderen Seite, in Bälde wieder aufflammen könnte. Zu Vieles sei ungeklärt nach dem sogenannten "12-Tage Krieg" im Juni 2025, bei dem vor allem iranische Atomanlagen, aber auch andere Infrastruktur und Wohnhäuser von den USA und Israel bombardiert wurden und der Iran Langstreckenraketen auf Israel geschossen hat.
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Katrin Vohland über das NHM
2025/11/28
Das Naturhistorisches Museum Wien ist eines der größten Naturmuseen der Welt. Von Mineralien über Fossilien, Pflanzen, Tiere, menschliche Knochen und Kulturgegenständen beherbergt das Haus mehrere Millionen Sammlungsobjekte. Manche davon waren im Lauf der Zeit ebenso umstritten wie ihre Präsentation, man denke zum Beispiel nur an die Reihen von Totenschädeln aus verschiedensten Weltgegenden. Vor fünfeinhalb Jahren hat die Biologin Katrin Vohland ihre Stelle als wissenschaftliche Geschäftsführerin und Generaldirektorin des Naturhistorischen Museum in Wien angetreten. Im Gespräch mit Birgit Dalheimer erzählt Katrin Vohland von den Besonderheiten des Naturhistorischen Museums, das von Anfang an als Evolutionsmuseum angelegt wurde, von gutem Sammeln und bösem Sammeln und von Überlegungen zu einer zeitgemäßen Darstellung der Objekte.
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